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Jahresabschluss 2017 · Vor der Digitalisierung
2017Überfällig

Der Jahrgang, bei dem die Frist längst abgelaufen ist.

2017 liegt weit zurück. Die Offenlegungs­frist endete am 31.12.2018, die Festsetzungs­verjährung ist regelmäßig eingetreten. Trotzdem verlangen Register­gericht und Käufer den Abschluss — und ohne ihn fehlt die Grundlage für jedes Folgejahr. Wir stellen ihn auf, auch wenn kaum noch Unterlagen vorhanden sind.

14 Werktage RegellieferzeitE-Bilanz inklusiveOffenlegung inklusive
Fristenlage

Wo der Jahrgang 2017 heute steht.

Offenlegung 2017: Die Frist lief am 31.12.2018 ab.

Der Abschluss 2017 ist binnen zwölf Monaten nach dem Stichtag beim Bundes­anzeiger offen­zulegen (§ 325 HGB). Wird die Frist versäumt, setzt das Bundesamt für Justiz Ordnungs­geld ab 2.500 € fest — mehrfach möglich, bis offengelegt ist. Steuerlich drohen zusätzlich Schätzung nach § 162 AO und Verspätungs­zuschlag nach § 152 AO. Die Pflicht selbst verjährt nicht: Sie besteht, bis sie erfüllt ist. Genau deshalb lohnt es, alte Jahrgänge jetzt zu schließen statt weiter zu warten.

Aufstellung3 Monate · § 264 HGB
Feststellung GmbH11 Monate · § 42a GmbHG
Offenlegungabgelaufen 31.12.2018
Ordnungsgeldab 2.500 € · § 335 HGB
Nacherstellung durch uns14 Werktage
01
Besonderheiten 2017

Was den Jahrgang 2017 einzigartig macht.

Jedes Wirtschafts­jahr hat eigene Regeln, Wahlrechte und Fallstricke. Das sind die Themen, die wir bei Abschlüssen für 2017 typischerweise klären — mit Fundstelle, nicht aus dem Bauch.

Verjährung

Festsetzung meist verjährt

Die Festsetzungs­frist von vier Jahren (§ 169 AO) ist bei Nichtabgabe durch die Anlauf­hemmung spätestens 2025 abgelaufen. Erstattungen sind damit verloren, Nachforderungen aber ebenso ausgeschlossen.

Rechtsbasis: § 169 · § 170 AO
Aufbewahrung

Zehn Jahre laufen aus

Die Aufbewahrungs­frist für Buchungs­belege endet mit Ablauf des Jahres 2027. Sichern Sie die Unterlagen jetzt — danach sind sie oft endgültig weg.

Rechtsbasis: § 147 AO
Offenlegung

Ordnungsgeld läuft weiter

Die handels­rechtliche Pflicht verjährt nicht. Das Bundesamt für Justiz kann auch heute noch ein Verfahren einleiten, solange nicht eingereicht ist.

Rechtsbasis: § 325 · § 335 HGB
Anschluss

Grundlage für alle Folgejahre

Ohne 2017 fehlen die Eröffnungs­werte für 2018. Wer die Kette schließen will, muss hier anfangen.

Rechtsbasis: § 252 Abs. 1 Nr. 1 HGB
Rekonstruktion

Meist ohne vollständige Belege

Nach so langer Zeit fehlen Ordner und Zugänge. Wir arbeiten aus Kontoauszügen und Drittquellen — dokumentiert und nachvollziehbar.

Rechtsbasis: § 162 AO vermeiden
GWG

Grenze noch bei 410 Euro

Für Anschaffungen bis 31.12.2017 galt die alte Grenze von 410 € netto für geringwertige Wirtschafts­güter — erst ab 2018 sind es 800 €.

Rechtsbasis: § 6 Abs. 2 EStG
02
Leistungsumfang

Was wir für den Jahrgang 2017 übernehmen.

Ein Auftrag, ein Festpreis — und die vollständige Kette bis zum Bundes­anzeiger. Auch dann, wenn bereits ein Ordnungs­geld­verfahren läuft.

Saldenaufbereitung 2017Einlesen und Abstimmen Ihrer Buchhaltung — DATEV, lexoffice, sevDesk, Lexware oder Excel
Bilanz und GuV nach HGBAufstellung nach §§ 242, 264, 266, 275 HGB in der Gliederungstiefe Ihrer Größenklasse
Anhang und ggf. LageberichtPflichtangaben inklusive Begründung der Fortführungsannahme, wo erforderlich
AnlagenspiegelEntwicklung des Anlagevermögens mit Zugängen, Abgängen und Abschreibungen
Steuererklärungen 2017Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer, inklusive Verlustfeststellung
E-Bilanz per XBRLÜbermittlung nach § 5b EStG in der für 2017 zutreffenden Taxonomiefassung
Offenlegung BundesanzeigerEinreichung nach § 325 HGB, bei Kleinstgesellschaften Hinterlegung nach § 326 HGB
Ordnungsgeld-VerfahrenIst bereits Ordnungsgeld angedroht oder festgesetzt, übernehmen wir die Kommunikation mit dem Bundesamt für Justiz
03
Ablauf

In vier Schritten zum fertigen Jahrgang 2017.

Sie liefern einmal, wir melden einmal vollständig zurück, was fehlt — und danach läuft die Kette bis zur Offen­legung durch.

Tag 0–201

Bestandsaufnahme und Festpreis

Wir sehen uns an, was zu 2017 vorliegt, klären welche Sonderfragen dieses Jahres greifen, und nennen Ihren Festpreis verbindlich vorab. Kostenlos, ohne Vertrags­bindung.

Festpreis vorabKeine Vorkasse
Tag 3–802

Aufbereitung und offene Punkte

Sie laden die Unterlagen hoch — oder geben uns frei, sie bei Ihrer bisherigen Kanzlei selbst anzufordern. Wir bereiten die Salden auf und melden fehlende Angaben einmal vollständig.

KontoauszügeBelegeAnlagenverzeichnis
Tag 9–1203

Abschluss, Erklärungen, Freigabe

Bilanz, GuV, Anhang und die Steuer­erklärungen 2017 entstehen und werden gegen­einander plausibilisiert. Dann wählen Sie das Freigabe­modell: Selbst­freigabe oder Freigabe durch einen Steuerberater.

Bilanz & GuVKSt · GewSt · UStIhre Freigabe
Tag 13–1404

Übermitteln, offenlegen, archivieren

E-Bilanz und Erklärungen gehen über ELSTER an das Finanzamt, die Offen­legung an den Bundes­anzeiger. Läuft ein Ordnungs­geld­verfahren, kommunizieren wir mit dem Bundesamt für Justiz. Sie erhalten alle Protokolle.

§ 5b EStG§ 325 HGBProtokolle
Unsere Berufsträger

Drei Köpfe, ein Jahresabschluss.

Kein Callcenter und kein wechselnder Bearbeiter: Für den Jahrgang 2017 haben Sie eine feste Ansprech­person — und im Hintergrund zwei weitere Berufsträger für Prüfung und Rechtsfragen.

Fabian Klement, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
WPStBM.A.
Fabian Klement
Wirtschaftsprüfer · Steuerberater

Schwerpunkt Jahresabschluss und E-Bilanz. Verantwortet die Qualitäts­sicherung und fachliche Freigabe.

fabian.klement@onlinebilanz.de
Jakob Röß, Steuerberater
StBDipl.-Kfm.
Jakob Röß
Steuerberater

Betreut mittelständische GmbH, Holdings und UG — von der laufenden Buchhaltung bis zur Erklärung.

jakob.roess@onlinebilanz.de
Dr. Jeannine Dinnebier, Rechtsanwältin für Steuerrecht
RADr. iur.
Dr. Jeannine Dinnebier
Rechtsanwältin · Steuerrecht

Verantwortet Steuerstreit und Betriebs­prüfungen — auch Ordnungs­geld­verfahren beim Bundesamt für Justiz.

jeannine.dinnebier@onlinebilanz.de
Preis

Was der Jahrgang 2017 kostet — bevor Sie sich anmelden.

Festpreis · netto
ab 499,95 €Jahresabschluss 2017 mit Bilanz, GuV, Anhang, Steuer­erklärungen, E-Bilanz und Offen­legung — zzgl. 19 % USt.
  • Kein Stundensatz und keine Abrechnung nach StBVV-Zeitaufwand.
  • Preis vor Auftrag verbindlich schriftlich, nicht erst mit der Rechnung.
  • Mehrere Jahrgänge zusammen zum Paketpreis.
Vier Faktoren bestimmen Ihren Festpreis.

Der Startpreis gilt für ruhende und kleine Gesellschaften mit wenigen Belegen. Nach oben bewegt sich der Preis nur, wenn tatsächlich mehr Arbeit anfällt:

01 · Rechtsform
UG, GmbH, GmbH & Co. KG oder Holding — mit unterschiedlichem Pflichtumfang
02 · Umsatzgröße
Staffel nach Jahresumsatz, nicht nach geschätztem Aufwand
03 · Belegvolumen
Anzahl der Buchungen und wie weit die Buchhaltung 2017 vorbereitet ist
04 · Freigabemodell
Selbstfreigabe oder Prüfung und Freigabe durch einen Steuerberater
Wechsel

Sie haben schon eine Kanzlei? Der Wechsel ist unser Job.

Ein Wechsel scheitert selten am Preis, sondern an der Sorge vor Aufwand und Konflikt. Beides nehmen wir Ihnen ab: Sie kündigen — alles Weitere übernehmen wir, ohne dass Sie Ihre alte Kanzlei um Unterlagen bitten müssen.

01
Mandat erteilen

Sie registrieren sich, wählen den Jahrgang 2017 und unterschreiben die Mandats­vereinbarung online. Keine Vorkasse, keine Mindest­laufzeit.

Tag 0 · rund 10 Minuten
02
Unterlagen anfordern

Wir fordern die Unterlagen selbst an — Vorjahres­abschlüsse, Saldenlisten, DATEV-Bestände, Anlagen­spiegel. Der Kontakt zur bisherigen Kanzlei läuft über uns.

Tag 1–5 · ohne Ihr Zutun
03
Übernahme prüfen

Wir lesen die Bestände ein, prüfen Eröffnungs­werte und Vorträge und melden, was wir anders bewerten würden — bevor gebucht wird.

Tag 5–10 · mit Übergabe­protokoll
Mehrere offene Jahrgänge? Dann chronologisch.
Wir arbeiten offene Jahre in der richtigen Reihenfolge auf, weil jeder Abschluss die Eröffnungs­werte des Folgejahres bestimmt — und rechnen mehrere Jahrgänge zum Paketpreis ab.
Fragen zum Jahrgang 2017

Was Geschäftsführer zu 2017 fragen.

Lohnt sich der Abschluss 2017 überhaupt noch?
Steuerlich meist nicht — die Festsetzungsfrist ist regelmäßig abgelaufen, eine Erstattung damit verloren. Handelsrechtlich sehr wohl: Die Aufstellungs- und Offenlegungspflicht verjährt nicht, das Registergericht verlangt bei Löschung oder Umwandlung die vollständige Rechnungslegung, und jeder Käufer prüft die Historie.
Bekomme ich nach so langer Zeit noch Unterlagen?
Teilweise. Banken liefern Kontoauszüge in der Regel zehn Jahre zurück, das Finanzamt Bescheidkopien auf Antrag. Fehlt der Rest, rekonstruieren wir aus den Zahlungsströmen und dokumentieren die Lücken — das ist immer noch besser als gar kein Abschluss.
Was kostet der Jahresabschluss 2017?
Festpreis ab 499,95 € netto pro Geschäftsjahr für ruhende und kleine Gesellschaften. Der Preis richtet sich nach Rechtsform, Umsatzgröße, Belegvolumen und Freigabemodell — nie nach Stundensatz. Mehrere Jahrgänge zusammen rechnen wir zum Paketpreis ab.
Ich habe keine Buchhaltungsdaten aus 2017 mehr — geht das trotzdem?
In der Regel ja. Wir arbeiten mit Kontoauszügen, Belegen, Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Exporten aus DATEV, lexoffice, sevDesk oder Lexware. Fehlt die Buchhaltung vollständig, bauen wir sie neu auf — der Mehraufwand wird vorab im Festpreis berücksichtigt, nicht nachberechnet.
Wer gibt den Abschluss frei?
Das entscheiden Sie: Selbstfreigabe — Sie prüfen und verantworten, wir erstellen und übermitteln technisch auf Basis eines Auftrags nach § 87d AO. Oder Freigabe durch einen Steuerberater, der namentlich prüft, freigibt und in der Fußzeile genannt wird; dann gilt auch die verlängerte Frist nach § 149 Abs. 3 AO.
Wie lange dauert es?
14 Werktage Regellieferzeit ab vollständigen Unterlagen — Abschluss, Steuererklärungen, E-Bilanz und Offenlegung inklusive. Bei angedrohtem Ordnungsgeld oder laufender Schätzung beschleunigen wir; sagen Sie es bei der Beauftragung.
Rechtsgrundlagen & Stand

Jede Aussage zum Jahrgang 2017 hat eine Fundstelle.

Die maßgeblichen Vorschriften im amtlichen Volltext — nachlesbar beim Bundes­ministerium der Justiz.

Stand: August 2026Fachlich geprüft am: 15.08.2026Nächste Prüfung: Februar 2027
Fabian Klement, M.A., Wirtschaftsprüfer · Steuerberater
Fachlich geprüft & freigegeben
Fabian Klement, M.A.
Wirtschaftsprüfer · Steuerberater
Berufsbezeichnung
Wirtschaftsprüfer · Steuerberater
verliehen in der Bundesrepublik Deutschland
Zuständige Kammer
Wirtschaftsprüferkammer, Berlin — Körperschaft des öffentlichen Rechts
Berufsregister
Im Berufsregister der WPK geführt
Berufsrecht
WPO · StBerG · DVStB · BOStB · StBVV
Jahrgang 2017 abschließen.
Festpreis ab 499,95 € netto, 14 Werktage Regel­lieferzeit, ein fester Berufsträger — inklusive Ordnungs­geld-Kommunikation, wenn das Bundesamt für Justiz bereits aktiv ist.
Jahrgang 2017 ab 499,95 € netto14 Werktage · fester Berufsträger
Konto erstellen
Leistungsübersicht

Alles, was Ihr Unternehmen braucht —
an einem Ort.

Jahresabschluss, Buchhaltung, Steuererklärungen, Bescheinigungen und die passenden Rechner. Jede Leistung buchen Sie direkt im Portal — als Einmalauftrag oder im Dauermandat. Wo eine Vorbehaltsaufgabe berührt ist, übernimmt ein zugelassener Berufsträger.

Die KI bereitet vor — der Berufsträger bleibt eine Klick-Entscheidung.

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SteuerberaterWirtschaftsprüferRechtsanwaltUnternehmensberater

Die geschäftsmäßige Hilfeleistung in Steuersachen wird nicht durch die OnlineBilanz AG i. G. erbracht, sondern auf Wunsch über die optionale Hinzuziehung eines Berufsträgers.

Zehn Leistungsbereiche · 87 Seiten

JahresabschlussBilanzen

9

JahrgängeAuch überfällig

8

BuchhaltungLaufend & Lohn

7

SteuererklärungenPflichtabgaben

12

BescheinigungenNachweise

6

Gründung & UmbauStart & Wechsel

8

LiquidationAuflösung & Löschung

7

Branchen69 Gewerke

8

Rechner & ToolsKostenlos

11

Recht & BeratungMit Berufsträger

11
Ben
Ben
KI-Assistenz