UStVA
UStVA steht für Umsatzsteuer-Voranmeldung — die unterjährige Meldung der Umsatzsteuer an das Finanzamt. Die Abkürzung begegnet Ihnen in ELSTER, in DATEV, in jedem Buchhaltungsprogramm und in jedem Kanzleischreiben. Hier steht, was sie bedeutet, wie sie sich von verwandten Begriffen unterscheidet und welche Abkürzungen sonst noch vorkommen.



UStVA ist die gebräuchliche Abkürzung für Umsatzsteuer-Voranmeldung. Sie ist eine Steueranmeldung nach § 150 Abs. 1 Satz 3 AO: Sie berechnen die Steuer selbst und melden sie — ohne dass ein Bescheid ergeht. Rechtlich steht die Anmeldung einer Steuerfestsetzung unter Vorbehalt der Nachprüfung gleich.
Sie ist nicht zu verwechseln mit der Umsatzsteuererklärung, die einmal jährlich das gesamte Kalenderjahr abrechnet. Die Voranmeldungen sind Vorauszahlungen darauf; die Jahreserklärung gleicht Differenzen aus.
Zahllast berechnen — in einer Minute.
Nettoumsätze und Vorsteuer eintragen, der Rechner bildet die Voranmeldung nach § 18 UStG und zeigt Umsatzsteuer, Vorsteuer und Zahllast samt Fälligkeitsdatum. Ohne Anmeldung, ohne Speicherung — alles läuft in Ihrem Browser.
Indikative Berechnung auf Basis Ihrer Eingaben — keine Steuerberatung im Sinne des § 3 StBerG und keine Steueranmeldung. Sonderfälle wie OSS, Differenzbesteuerung und Vorsteueraufteilung sind nicht abgebildet.
Alle Fristen des Jahres — mit Wochenend-Regel.
Die Tabelle rechnet die Verschiebung nach § 108 Abs. 3 AO bereits ein: Fällt der 10. auf Samstag oder Sonntag, gilt der nächste Werktag. Die dritte Spalte zeigt die Frist mit Dauerfristverlängerung.
| Zeitraum | Abgabe und Zahlung | Mit Dauerfristverlängerung | Vierteljährlich |
|---|---|---|---|
| Januar 2026 | 10.02.2026 | 10.03.2026 | — |
| Februar 2026 | 10.03.2026 | 10.04.2026 | — |
| März 2026 · Q1 | 10.04.2026 | 11.05.2026 | Quartalsmeldung fällig |
| April 2026 | 11.05.2026 statt Sonntag | 11.06.2026 | — |
| Mai 2026 | 10.06.2026 | 10.07.2026 | — |
| Juni 2026 · Q2 | 10.07.2026 | 10.08.2026 | Quartalsmeldung fällig |
| Juli 2026 | 10.08.2026 | 10.09.2026 | — |
| August 2026 | 10.09.2026 | 12.10.2026 | — |
| September 2026 · Q3 | 12.10.2026 statt Samstag | 12.11.2026 | Quartalsmeldung fällig |
| Oktober 2026 | 10.11.2026 | 10.12.2026 | — |
| November 2026 | 10.12.2026 | 11.01.2027 | — |
| Dezember 2026 · Q4 | 11.01.2027 statt Sonntag | 11.02.2027 | Quartalsmeldung fällig |
Gesetzliche Feiertage sind länderspezifisch und in dieser Übersicht nicht berücksichtigt — maßgeblich ist der Feiertag am Sitz des zuständigen Finanzamts. Im Mandat überwachen wir jede Frist einzeln; Sie erhalten die Zahllast, bevor sie fällig wird.
Eine kurze Erinnerung per E-Mail, bevor die Frist läuft: Zeitraum, Stichtag und was diesen Monat zusätzlich ansteht — Sondervorauszahlung im Februar, Jahreserklärung im Sommer, Wechsel des Voranmeldungszeitraums zum Jahresanfang. Kein Newsletter, keine Werbung, jederzeit abbestellbar.
- Erinnerung drei Werktage vor jedem Stichtag
- Wochenend- und Feiertagsverschiebung bereits eingerechnet
- Hinweis auf Sondervorauszahlung und Dauerfristverlängerung
Die Abkürzungen rund um die Umsatzsteuer.
Sechs Kürzel, die in Bescheiden, Buchhaltungsprogrammen und Kanzleischreiben vorkommen — mit dem Unterschied dahinter.
Umsatzsteuer-Voranmeldung
Unterjährige Meldung, monatlich oder vierteljährlich bis zum 10. Sie ist eine Vorauszahlung auf die Jahressteuer.
Umsatzsteuererklärung
Die Jahreserklärung. Sie rechnet alle Voranmeldungen ab; eine Differenz wird nachgezahlt oder erstattet.
Zusammenfassende Meldung
Meldung innergemeinschaftlicher Lieferungen und sonstiger Leistungen an das Bundeszentralamt für Steuern — zusätzlich zur UStVA.
Dauerfristverlängerung
Verschiebt Abgabe und Zahlung um einen Monat. Für monatliche Abgeber nur gegen Sondervorauszahlung.
Sondervorauszahlung
Ein Elftel der Vorjahresvorauszahlungen, fällig zum 10. Februar, Voraussetzung der Dauerfristverlängerung.
One-Stop-Shop
Verfahren für Leistungen an Privatpersonen in der EU — die Umsätze laufen nicht über die UStVA.
Was eine versäumte Frist tatsächlich kostet.
Zwei Zuschläge, die unabhängig voneinander anfallen — und eine dritte Folge, die teurer wird als beide zusammen: die Schätzung. Wir sagen die Beträge offen, statt sie zu umschreiben.
Verspätungszuschlag
Nach § 152 AO im Ermessen des Finanzamts, bis zu 10 % der festgesetzten Steuer, höchstens 25.000 €. Bei wiederholter Verspätung wird das Ermessen regelmäßig zulasten des Unternehmens ausgeübt.
- Betrifft die Abgabe, nicht die Zahlung
- Keine Schonfrist — der 10. ist der 10.
- Auch bei Nullmeldungen möglich
- Wird per Bescheid festgesetzt und ist anfechtbar
Säumniszuschlag
Nach § 240 AO 1 % je angefangenem Monat auf den auf 50 € abgerundeten Rückstand. Er entsteht kraft Gesetzes, ohne Bescheid — und wird nur bei sachlicher oder persönlicher Unbilligkeit erlassen.
- Betrifft die Zahlung, nicht die Meldung
- Drei Tage Schonfrist nur bei Überweisung
- Rücklastschrift gilt rückwirkend als Nichtzahlung
- Bei 5.000 € Zahllast: 50 € je Monat
Wird gar nicht gemeldet, schätzt das Finanzamt nach § 162 AO — regelmäßig zu Ihren Ungunsten und mit Vorbehalt der Nachprüfung. Die Schätzung bleibt wirksam, bis Sie sie durch eine korrekte Anmeldung ersetzen; Zuschläge und Zinsen bleiben bestehen.
Wie die Voranmeldung bei uns entsteht.
Fünf Schritte, von denen Sie einen übernehmen. Der Rest passiert, ohne dass Sie an den 10. denken müssen.
Sie reichen Belege ein
Upload im Portal, Weiterleitung an Ihre eigene Belegadresse oder automatisch über die Bankanbindung. Kein Sortieren, keine Frist von uns.
Die KI erfasst und kontiert
Beträge, Steuersätze und Gegenkonten werden erkannt und nach SKR 03 oder SKR 04 gebucht. Was nicht eindeutig ist, geht auf die Klärliste eines Berufsträgers.
Der Berufsträger prüft
§ 13b, Vorsteuerabzug, Periodenzuordnung und innergemeinschaftliche Umsätze — die vier Punkte, an denen Software nicht helfen kann und an denen die Prüfung später ansetzt.
Sie sehen die Zahllast — und geben frei
Die Zahllast steht im Portal, bevor sie fällig wird. Sie geben frei: selbst nach § 87d AO oder durch einen namentlich benannten Steuerberater.
Übermittlung und Protokoll
Die Meldung geht authentifiziert per ELSTER raus, das Übertragungsprotokoll landet revisionssicher im Archiv — Ihr Nachweis der Fristwahrung für zehn Jahre.
Die Voranmeldung ist enthalten — nicht extra.
Ein Preis nach Jahresumsatz, monatlich abgerechnet. Enthalten sind laufende Buchhaltung, alle Voranmeldungen, Jahreserklärung und Jahresabschluss — keine Abrechnung nach Gegenstandswert, keine Rückfragegebühren.
| Jahresumsatz | Monatlich netto | Jährlich netto | Enthalten |
|---|---|---|---|
| bis 5.000 € | 41,66 € | 499,95 € | Buchhaltung, UStVA, Abschluss oder EÜR, Erklärungen |
| bis 50.000 € | 66,66 € | 799,95 € | wie oben, zzgl. laufender Auswertung |
| bis 150.000 € | 100,26 € | 1.203,15 € | wie oben, zzgl. Vorauszahlungsprüfung je Quartal |
| bis 300.000 € | 179,45 € | 2.153,37 € | wie oben, zzgl. Beratungstermin im Portal |
| bis 500.000 € | 200,94 € | 2.411,30 € | wie oben |
| bis 1 Mio. € | 278,58 € | 3.342,95 € | wie oben, zzgl. Kennzahlenbericht für die Bank |
| bis 2,5 Mio. € | 496,99 € | 5.963,93 € | wie oben |
Zusätzlich nur, wenn Sie es brauchen: Lohnabrechnung 14,95 € netto je Mitarbeitendem und Monat. Über 2,5 Mio. € Umsatz rechnen wir individuell — ebenfalls als Festpreis, vorab schriftlich.
Was Unternehmer zur UStVA fragen.
Was bedeutet die Abkürzung UStVA?
Was ist der Unterschied zwischen UStVA und Umsatzsteuererklärung?
Ist die UStVA dasselbe wie die Zusammenfassende Meldung?
Ist die Umsatzsteuer-Voranmeldung im Festpreis enthalten?
Was ist, wenn ich alte Voranmeldungen nachreichen muss?
Muss ich mein Buchhaltungsprogramm wechseln?
Jede Aussage hat eine Fundstelle.
Die maßgeblichen Vorschriften im amtlichen Volltext — nachlesbar beim Bundesministerium der Justiz.

verliehen in der Bundesrepublik Deutschland




