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Begriff · Umsatzsteuer-Voranmeldung

UStVA

UStVA ist die Abkürzung. Dahinter steckt mehr als ein Formular.
digital+persönlich+bezahlbar

UStVA steht für Umsatzsteuer-Voranmeldung — die unterjährige Meldung der Umsatzsteuer an das Finanzamt. Die Abkürzung begegnet Ihnen in ELSTER, in DATEV, in jedem Buchhaltungs­programm und in jedem Kanzlei­schreiben. Hier steht, was sie bedeutet, wie sie sich von verwandten Begriffen unterscheidet und welche Abkürzungen sonst noch vorkommen.

Begriffe im KlartextAbgrenzung zur Jahres­erklärungAlle Kürzel erklärt
Drei BerufsträgerSteuerberater, Wirtschafts­prüfer und Rechts­anwältin — jede Freigabe trägt einen Namen.
4,8 / 5,0Trustpilot
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Kurz erklärt
Wofür steht UStVA?

UStVA ist die gebräuchliche Abkürzung für Umsatzsteuer-Voranmeldung. Sie ist eine Steuer­anmeldung nach § 150 Abs. 1 Satz 3 AO: Sie berechnen die Steuer selbst und melden sie — ohne dass ein Bescheid ergeht. Rechtlich steht die Anmeldung einer Steuer­festsetzung unter Vorbehalt der Nachprüfung gleich.

Sie ist nicht zu verwechseln mit der Umsatzsteuer­erklärung, die einmal jährlich das gesamte Kalenderjahr abrechnet. Die Voranmeldungen sind Vorauszahlungen darauf; die Jahres­erklärung gleicht Differenzen aus.

UStVA
VoranmeldungUnterjährige Meldung, monatlich oder vierteljährlich.
UStE
JahreserklärungUmsatzsteuer­erklärung für das ganze Kalenderjahr.
ZM
Zusammen­fassende MeldungMeldung innergemeinschaftlicher Lieferungen an das BZSt.
USt-IdNr.
Identifikations­nummerFür Geschäfte innerhalb der Europäischen Union.
01
UStVA-Rechner · kostenlos

Zahllast berechnen — in einer Minute.

Nettoumsätze und Vorsteuer eintragen, der Rechner bildet die Voranmeldung nach § 18 UStG und zeigt Umsatzsteuer, Vorsteuer und Zahllast samt Fälligkeits­datum. Ohne Anmeldung, ohne Speicherung — alles läuft in Ihrem Browser.

Umsatzsteuer 19 %
Umsatzsteuer 7 %
Steuer nach § 13b · Kz 47
Umsatzsteuer gesamt
Vorsteuer · Kz 66
Vorsteuer § 13b · Kz 67
Vorsteuer gesamt
Zahllast · Kz 83
Abgabe und Zahlung

Indikative Berechnung auf Basis Ihrer Eingaben — keine Steuer­beratung im Sinne des § 3 StBerG und keine Steuer­anmeldung. Sonderfälle wie OSS, Differenz­besteuerung und Vorsteuer­aufteilung sind nicht abgebildet.

02
Termine 2026 · § 18 UStG, § 108 AO

Alle Fristen des Jahres — mit Wochenend-Regel.

Die Tabelle rechnet die Verschiebung nach § 108 Abs. 3 AO bereits ein: Fällt der 10. auf Samstag oder Sonntag, gilt der nächste Werktag. Die dritte Spalte zeigt die Frist mit Dauerfrist­verlängerung.

ZeitraumAbgabe und ZahlungMit DauerfristverlängerungVierteljährlich
Januar 202610.02.202610.03.2026
Februar 202610.03.202610.04.2026
März 2026 · Q110.04.202611.05.2026Quartalsmeldung fällig
April 202611.05.2026 statt Sonntag11.06.2026
Mai 202610.06.202610.07.2026
Juni 2026 · Q210.07.202610.08.2026Quartalsmeldung fällig
Juli 202610.08.202610.09.2026
August 202610.09.202612.10.2026
September 2026 · Q312.10.2026 statt Samstag12.11.2026Quartalsmeldung fällig
Oktober 202610.11.202610.12.2026
November 202610.12.202611.01.2027
Dezember 2026 · Q411.01.2027 statt Sonntag11.02.2027Quartalsmeldung fällig

Gesetzliche Feiertage sind länder­spezifisch und in dieser Übersicht nicht berücksichtigt — maßgeblich ist der Feiertag am Sitz des zuständigen Finanzamts. Im Mandat überwachen wir jede Frist einzeln; Sie erhalten die Zahllast, bevor sie fällig wird.

Kostenlos · ohne Verpflichtung
Der UStVA-Fristenkalender — einmal im Monat, drei Tage vorher.

Eine kurze Erinnerung per E-Mail, bevor die Frist läuft: Zeitraum, Stichtag und was diesen Monat zusätzlich ansteht — Sonder­vorauszahlung im Februar, Jahres­erklärung im Sommer, Wechsel des Voranmeldungs­zeitraums zum Jahresanfang. Kein Newsletter, keine Werbung, jederzeit abbestellbar.

  • Erinnerung drei Werktage vor jedem Stichtag
  • Wochenend- und Feiertags­verschiebung bereits eingerechnet
  • Hinweis auf Sonder­vorauszahlung und Dauerfrist­verlängerung
Fristenkalender abonnieren

Wir verwenden Ihre Adresse ausschließlich für den Fristen­kalender und geben sie nicht weiter. Abmeldung jederzeit mit einer kurzen Nachricht an hallo@onlinebilanz.de.

03
Im Detail

Die Abkürzungen rund um die Umsatzsteuer.

Sechs Kürzel, die in Bescheiden, Buchhaltungs­programmen und Kanzlei­schreiben vorkommen — mit dem Unterschied dahinter.

UStVA

Umsatzsteuer-Voranmeldung

Unterjährige Meldung, monatlich oder vierteljährlich bis zum 10. Sie ist eine Vorauszahlung auf die Jahressteuer.

§ 18 Abs. 1 UStG
UStE

Umsatzsteuererklärung

Die Jahres­erklärung. Sie rechnet alle Voranmeldungen ab; eine Differenz wird nachgezahlt oder erstattet.

§ 18 Abs. 3 UStG
ZM

Zusammenfassende Meldung

Meldung innergemeinschaftlicher Lieferungen und sonstiger Leistungen an das Bundeszentralamt für Steuern — zusätzlich zur UStVA.

§ 18a UStG
DFV

Dauerfristverlängerung

Verschiebt Abgabe und Zahlung um einen Monat. Für monatliche Abgeber nur gegen Sonder­vorauszahlung.

§§ 46–48 UStDV
SVZ

Sondervorauszahlung

Ein Elftel der Vorjahres­vorauszahlungen, fällig zum 10. Februar, Voraussetzung der Dauerfrist­verlängerung.

§ 47 UStDV
OSS

One-Stop-Shop

Verfahren für Leistungen an Privat­personen in der EU — die Umsätze laufen nicht über die UStVA.

§ 18j UStG
04
Verspätung & Säumnis · §§ 152, 240, 162 AO

Was eine versäumte Frist tatsächlich kostet.

Zwei Zuschläge, die unabhängig voneinander anfallen — und eine dritte Folge, die teurer wird als beide zusammen: die Schätzung. Wir sagen die Beträge offen, statt sie zu umschreiben.

Zu spät gemeldet

Verspätungszuschlag

Nach § 152 AO im Ermessen des Finanzamts, bis zu 10 % der festgesetzten Steuer, höchstens 25.000 €. Bei wiederholter Verspätung wird das Ermessen regelmäßig zulasten des Unternehmens ausgeübt.

  • Betrifft die Abgabe, nicht die Zahlung
  • Keine Schonfrist — der 10. ist der 10.
  • Auch bei Nullmeldungen möglich
  • Wird per Bescheid festgesetzt und ist anfechtbar
Zu spät gezahlt

Säumniszuschlag

Nach § 240 AO 1 % je angefangenem Monat auf den auf 50 € abgerundeten Rückstand. Er entsteht kraft Gesetzes, ohne Bescheid — und wird nur bei sachlicher oder persönlicher Unbilligkeit erlassen.

  • Betrifft die Zahlung, nicht die Meldung
  • Drei Tage Schonfrist nur bei Überweisung
  • Rücklastschrift gilt rückwirkend als Nichtzahlung
  • Bei 5.000 € Zahllast: 50 € je Monat

Wird gar nicht gemeldet, schätzt das Finanzamt nach § 162 AO — regelmäßig zu Ihren Ungunsten und mit Vorbehalt der Nachprüfung. Die Schätzung bleibt wirksam, bis Sie sie durch eine korrekte Anmeldung ersetzen; Zuschläge und Zinsen bleiben bestehen.

05
Der Monat im Mandat

Wie die Voranmeldung bei uns entsteht.

Fünf Schritte, von denen Sie einen übernehmen. Der Rest passiert, ohne dass Sie an den 10. denken müssen.

Laufend01

Sie reichen Belege ein

Upload im Portal, Weiterleitung an Ihre eigene Belegadresse oder automatisch über die Bankanbindung. Kein Sortieren, keine Frist von uns.

UploadE-MailBankanbindungDATEV-Import
Innerhalb 24 h02

Die KI erfasst und kontiert

Beträge, Steuersätze und Gegenkonten werden erkannt und nach SKR 03 oder SKR 04 gebucht. Was nicht eindeutig ist, geht auf die Klärliste eines Berufsträgers.

BelegerkennungSKR 03 / 04GoBD-Ablage
Bis zum 5.03

Der Berufsträger prüft

§ 13b, Vorsteuer­abzug, Periodenzuordnung und innergemeinschaftliche Umsätze — die vier Punkte, an denen Software nicht helfen kann und an denen die Prüfung später ansetzt.

§ 13b UStG§ 15 UStG§ 3 StBerG
Vor dem 10.04

Sie sehen die Zahllast — und geben frei

Die Zahllast steht im Portal, bevor sie fällig wird. Sie geben frei: selbst nach § 87d AO oder durch einen namentlich benannten Steuer­berater.

§ 87d AOIhre FreigabeZahllast vorab
Zum Stichtag05

Übermittlung und Protokoll

Die Meldung geht authentifiziert per ELSTER raus, das Übertragungs­protokoll landet revisionssicher im Archiv — Ihr Nachweis der Fristwahrung für zehn Jahre.

ELSTERProtokoll§ 147 AO
06
Festpreis · keine Stundensätze

Die Voranmeldung ist enthalten — nicht extra.

Ein Preis nach Jahres­umsatz, monatlich abgerechnet. Enthalten sind laufende Buchhaltung, alle Voranmeldungen, Jahres­erklärung und Jahres­abschluss — keine Abrechnung nach Gegenstands­wert, keine Rückfrage­gebühren.

JahresumsatzMonatlich nettoJährlich nettoEnthalten
bis 5.000 €41,66 €499,95 €Buchhaltung, UStVA, Abschluss oder EÜR, Erklärungen
bis 50.000 €66,66 €799,95 €wie oben, zzgl. laufender Auswertung
bis 150.000 €100,26 €1.203,15 €wie oben, zzgl. Vorauszahlungs­prüfung je Quartal
bis 300.000 €179,45 €2.153,37 €wie oben, zzgl. Beratungs­termin im Portal
bis 500.000 €200,94 €2.411,30 €wie oben
bis 1 Mio. €278,58 €3.342,95 €wie oben, zzgl. Kennzahlen­bericht für die Bank
bis 2,5 Mio. €496,99 €5.963,93 €wie oben

Zusätzlich nur, wenn Sie es brauchen: Lohnabrechnung 14,95 € netto je Mitarbeitendem und Monat. Über 2,5 Mio. € Umsatz rechnen wir individuell — ebenfalls als Festpreis, vorab schriftlich.

Häufige Fragen

Was Unternehmer zur UStVA fragen.

Was bedeutet die Abkürzung UStVA?
UStVA steht für Umsatzsteuer-Voranmeldung. Damit melden Unternehmen dem Finanzamt unterjährig, wie viel Umsatzsteuer sie schulden und wie viel Vorsteuer sie abziehen. Sie ist bis zum 10. Tag nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums elektronisch zu übermitteln.
Was ist der Unterschied zwischen UStVA und Umsatzsteuererklärung?
Die UStVA ist die unterjährige Meldung, monatlich oder vierteljährlich; die Umsatzsteuererklärung rechnet einmal jährlich das gesamte Kalenderjahr ab. Die Voranmeldungen sind Vorauszahlungen auf die Jahressteuer. Weicht die Jahressumme ab, wird die Differenz nachgezahlt oder erstattet.
Ist die UStVA dasselbe wie die Zusammenfassende Meldung?
Nein. Die Zusammenfassende Meldung nach § 18a UStG geht an das Bundeszentralamt für Steuern und meldet innergemeinschaftliche Lieferungen und sonstige Leistungen mit der USt-IdNr. des Abnehmers. Sie ersetzt die UStVA nicht, sondern kommt zusätzlich hinzu.
Ist die Umsatzsteuer-Voranmeldung im Festpreis enthalten?
Ja. Im Dauermandat sind die laufende Buchhaltung, alle Voranmeldungen, die Jahres­erklärung und der Jahres­abschluss im Monatspreis ab 41,66 € netto enthalten — kein Zusatz­posten und keine Abrechnung nach Aufwand.
Was ist, wenn ich alte Voranmeldungen nachreichen muss?
Wir holen sie nach. Bei mehreren offenen Zeiträumen priorisieren wir nach Verjährung und Zuschlags­risiko, melden nach und übernehmen die Kommunikation mit dem Finanzamt — auch dann, wenn bereits geschätzt wurde (§ 162 AO).
Muss ich mein Buchhaltungsprogramm wechseln?
Nein. Lexware, sevDesk, lexoffice und DATEV bleiben — ein Export im DATEV-Format genügt, wir übernehmen ab dort. Wer kein Programm nutzt, reicht Belege direkt im Portal ein.
Rechtsgrundlagen & Stand

Jede Aussage hat eine Fundstelle.

Die maßgeblichen Vorschriften im amtlichen Volltext — nachlesbar beim Bundes­ministerium der Justiz.

Stand: August 2026Fachlich geprüft am: 15.08.2026Nächste Prüfung: Februar 2027
Fabian Klement, M.A., Wirtschaftsprüfer · Steuerberater
Fachlich geprüft & freigegeben
Fabian Klement, M.A.
Wirtschaftsprüfer · Steuerberater
Berufsbezeichnung
Wirtschaftsprüfer · Steuerberater
verliehen in der Bundesrepublik Deutschland
Zuständige Kammer
Wirtschaftsprüferkammer, Berlin — Körperschaft des öffentlichen Rechts
Berufsregister
Im Berufsregister der WPK geführt
Berufsrecht
WPO · StBerG · DVStB · BOStB · StBVV
UStVA ab 41,66 € nettoJahresabschluss inklusive
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