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Termine · § 18 UStG, § 108 AO

Umsatzsteuervoranmeldung Fristen

Der 10. ist die Regel. Die Ausnahmen sind das Problem.
digital+persönlich+bezahlbar

Die Frist selbst ist einfach: zehn Tage nach Ablauf des Zeitraums. Teuer wird es an den Rändern — wenn der 10. auf ein Wochenende fällt, wenn die Dauerfrist­verlängerung nicht rechtzeitig beantragt wurde oder wenn Abgabe und Zahlung verwechselt werden. Hier stehen alle Termine des Jahres, mit den Ausnahmen daneben.

◆Fristenkalender kostenlos◆12 Termine im Jahr◆Automatisch im Mandat
Drei BerufsträgerSteuerberater, Wirtschafts­prüfer und Rechts­anwältin — jede Freigabe trägt einen Namen.
4,75 / 5,024 BewertungenTrusted Shops
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Kurz erklärt
Welche Fristen gelten für die Umsatzsteuervoranmeldung Fristen?

Die Voranmeldung ist bis zum 10. Tag nach Ablauf des Voranmeldungs­zeitraums zu übermitteln (§ 18 Abs. 1 UStG). Am selben Tag ist die Zahllast fällig — Abgabe und Zahlung sind zwei getrennte Pflichten mit demselben Termin.

Fällt der 10. auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag, endet die Frist am nächstfolgenden Werktag (§ 108 Abs. 3 AO). Maßgeblich ist der Feiertag am Sitz des zuständigen Finanzamts, nicht Ihr Wohnort.

10.
RegelfristZehnter Tag nach Ablauf des Voranmeldungs­zeitraums.
+1 Mon.
Mit DauerfristVerlängert Abgabe und Zahlung um einen vollen Monat.
3 Tage
SchonfristNur bei Überweisung, nicht bei Bar- oder Scheckzahlung.
1 %
SäumniszuschlagJe angefangenem Monat auf den rückständigen Betrag.
01
UStVA-Rechner · kostenlos

Zahllast berechnen — in einer Minute.

Nettoumsätze und Vorsteuer eintragen — der Rechner zeigt Zahllast und Fälligkeit. Ohne Anmeldung, alles im Browser.

€
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Umsatzsteuer 19 %—
Umsatzsteuer 7 %—
Steuer nach § 13b · Kz 47—
Umsatzsteuer gesamt—
Vorsteuer · Kz 66—
Vorsteuer § 13b · Kz 67—
Vorsteuer gesamt—
Zahllast · Kz 83—
Abgabe und Zahlung—

Indikative Berechnung auf Basis Ihrer Eingaben — keine Steuer­beratung im Sinne des § 3 StBerG und keine Steuer­anmeldung. Sonderfälle wie OSS, Differenz­besteuerung und Vorsteuer­aufteilung sind nicht abgebildet.

02
Termine 2026 · § 18 UStG, § 108 AO

Alle Fristen des Jahres — mit Wochenend-Regel.

Fällt der 10. aufs Wochenende, gilt der nächste Werktag (§ 108 Abs. 3 AO). Spalte drei zeigt die Frist mit Dauerfrist­verlängerung.

ZeitraumAbgabe und ZahlungMit DauerfristverlängerungVierteljährlich
Januar 202610.02.202610.03.2026—
Februar 202610.03.202610.04.2026—
März 2026 · Q110.04.202611.05.2026Quartalsmeldung fällig
April 202611.05.2026 statt Sonntag11.06.2026—
Mai 202610.06.202610.07.2026—
Juni 2026 · Q210.07.202610.08.2026Quartalsmeldung fällig
Juli 202610.08.202610.09.2026—
August 202610.09.202612.10.2026—
September 2026 · Q312.10.2026 statt Samstag12.11.2026Quartalsmeldung fällig
Oktober 202610.11.202610.12.2026—
November 202610.12.202611.01.2027—
Dezember 2026 · Q411.01.2027 statt Sonntag11.02.2027Quartalsmeldung fällig

Feiertage sind länder­spezifisch und hier nicht berücksichtigt — maßgeblich ist der Sitz des Finanzamts. Im Mandat überwachen wir jede Frist einzeln.

Kostenlos · ohne Verpflichtung
Der UStVA-Fristenkalender — einmal im Monat, drei Tage vorher.

Eine kurze Erinnerung per E-Mail, bevor die Frist läuft: Zeitraum, Stichtag und was diesen Monat zusätzlich ansteht — Sonder­vorauszahlung im Februar, Jahres­erklärung im Sommer, Wechsel des Voranmeldungs­zeitraums zum Jahresanfang. Kein Newsletter, keine Werbung, jederzeit abbestellbar.

  • Erinnerung drei Werktage vor jedem Stichtag
  • Wochenend- und Feiertags­verschiebung bereits eingerechnet
  • Hinweis auf Sonder­vorauszahlung und Dauerfrist­verlängerung
Fristenkalender abonnieren

Wir verwenden Ihre Adresse ausschließlich für den Fristen­kalender und geben sie nicht weiter. Abmeldung jederzeit mit einer kurzen Nachricht an hallo@onlinebilanz.de.

03
Im Detail

Die Termine des Jahres — und ihre Fallstricke.

Sechs Regeln, die über Verspätungs- und Säumnis­zuschläge entscheiden. Jede davon hat schon Mandanten Geld gekostet, bevor sie zu uns kamen.

Regel 1

Der 10. gilt für beides

Abgabe und Zahlung sind am 10. fällig. Wer pünktlich meldet, aber später zahlt, bekommt trotzdem einen Säumnis­zuschlag.

§ 18 UStG · § 240 AO
Regel 2

Wochenende verschiebt

Fällt der 10. auf Samstag, Sonntag oder Feiertag, gilt der nächste Werktag. 2026 betrifft das fünf der zwölf Monats­termine.

§ 108 Abs. 3 AO
Regel 3

Schonfrist nur bei Überweisung

Drei Tage Schonfrist gelten ausschließlich für unbare Zahlung. Bei Scheck oder Bargeld gibt es sie nicht — und sie ist keine verlängerte Frist, sondern reiner Verzicht auf den Zuschlag.

§ 240 Abs. 3 AO
Regel 4

Dauerfrist muss beantragt sein

Die Verlängerung gilt erst ab Antrag und für monatliche Abgeber nur mit Sonder­vorauszahlung bis zum 10. Februar. Wer sie vergisst, verliert sie für das ganze Jahr.

§§ 46–48 UStDV
Regel 5

Lastschrift schützt nicht automatisch

Ein SEPA-Mandat verhindert Säumnis nur, wenn das Konto gedeckt ist. Eine Rücklastschrift gilt als Nichtzahlung, rückwirkend zum Fälligkeits­tag.

§ 240 AO
Regel 6

Nullmeldung ist Pflicht

Auch ohne Umsatz muss die Voranmeldung abgegeben werden. Keine Umsätze ist kein Grund, nichts zu melden — sonst schätzt das Finanzamt.

§ 162 AO
04
Verspätung & Säumnis · §§ 152, 240, 162 AO

Was eine versäumte Frist tatsächlich kostet.

Zwei Zuschläge, die unabhängig voneinander anfallen — und eine dritte Folge, die teurer wird als beide: die Schätzung.

Zu spät gemeldet

Verspätungszuschlag

Nach § 152 AO im Ermessen des Finanzamts, bis zu 10 % der festgesetzten Steuer, höchstens 25.000 €. Bei wiederholter Verspätung wird das Ermessen regelmäßig zulasten des Unternehmens ausgeübt.

  • Betrifft die Abgabe, nicht die Zahlung
  • Keine Schonfrist — der 10. ist der 10.
  • Auch bei Nullmeldungen möglich
  • Wird per Bescheid festgesetzt und ist anfechtbar
Zu spät gezahlt

Säumniszuschlag

Nach § 240 AO 1 % je angefangenem Monat auf den auf 50 € abgerundeten Rückstand. Er entsteht kraft Gesetzes, ohne Bescheid — und wird nur bei sachlicher oder persönlicher Unbilligkeit erlassen.

  • Betrifft die Zahlung, nicht die Meldung
  • Drei Tage Schonfrist nur bei Überweisung
  • Rücklastschrift gilt rückwirkend als Nichtzahlung
  • Bei 5.000 € Zahllast: 50 € je Monat

Wird gar nicht gemeldet, schätzt das Finanzamt nach § 162 AO — meist zu Ihren Ungunsten. Sie gilt, bis eine korrekte Anmeldung folgt.

05
Der Monat im Mandat

Wie die Voranmeldung bei uns entsteht.

Fünf Schritte, von denen Sie einen übernehmen. Der Rest passiert, ohne dass Sie an den 10. denken müssen.

Laufend01

Sie reichen Belege ein

Upload im Portal, Weiterleitung an Ihre eigene Belegadresse oder automatisch über die Bankanbindung. Kein Sortieren, keine Frist von uns.

UploadE-MailBankanbindungDATEV-Import
Innerhalb 24 h02

Die KI erfasst und kontiert

Beträge, Steuersätze und Gegenkonten werden erkannt und nach SKR 03 oder SKR 04 gebucht. Was nicht eindeutig ist, geht auf die Klärliste.

BelegerkennungSKR 03 / 04GoBD-Ablage
Bis zum 5.03

Der Berufsträger prüft

§ 13b, Vorsteuerabzug, Periodenzuordnung, IG-Umsätze — Software hilft nicht.

§ 13b UStG§ 15 UStG§ 3 StBerG
Vor dem 10.04

Sie sehen die Zahllast — und geben frei

Sie sehen die vorgeschlagene Zahllast im Portal. Bei Einreichung über uns prüft der beauftragte Steuer­berater die Angaben, korrigiert sie bei Bedarf und übermittelt die Voranmeldung.

§ 87d AOIhre FreigabeZahllast vorab
Zum Stichtag05

Übermittlung und Protokoll

Die Meldung geht per ELSTER raus, das Übertragungs­protokoll landet revisionssicher im Archiv — Ihr Nachweis für zehn Jahre.

ELSTERProtokoll§ 147 AO
06
Festpreis · keine Stundensätze

Die Voranmeldung ist enthalten — nicht extra.

Ein Preis nach Jahres­umsatz. Enthalten sind Buchhaltung, Voranmeldungen und Abschluss — keine Rückfrage­gebühren.

JahresumsatzMonatlich nettoJährlich nettoEnthalten
bis 50.000 €41,66 €499,95 €Buchhaltung, UStVA, Abschluss oder EÜR, Erklärungen
bis 100.000 €100,26 €1.203,15 €wie oben, zzgl. Vorauszahlungs­prüfung je Quartal
bis 300.000 €179,45 €2.153,37 €wie oben, zzgl. Beratungs­termin im Portal
bis 500.000 €200,94 €2.411,30 €wie oben
bis 1 Mio. €278,58 €3.342,95 €wie oben, zzgl. Kennzahlen­bericht für die Bank
bis 2,5 Mio. €496,99 €5.963,93 €wie oben

Grundrate bei selbst geführter Buchhaltung. Belege buchen durch uns ab 25,00 € netto zusätzlich pro Monat; Lohnabrechnung 14,95 € netto je Mitarbeitendem und Monat. Über 2,5 Mio. € Umsatz individuell.

Häufige Fragen

Was Unternehmer zur Umsatzsteuervoranmeldung Fristen fragen.

Bis wann muss die Umsatzsteuer-Voranmeldung abgegeben werden?
Bis zum 10. Tag nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums. Monatlich abgebende Unternehmen melden also den Januar bis zum 10. Februar, vierteljährlich abgebende das erste Quartal bis zum 10. April. Fällt der 10. auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag, verschiebt sich die Frist nach § 108 Abs. 3 AO auf den nächsten Werktag.
Gibt es eine Schonfrist bei der Umsatzsteuer-Voranmeldung?
Für die Abgabe nicht. Für die Zahlung gilt nach § 240 Abs. 3 AO eine Schonfrist von drei Tagen, allerdings nur bei Überweisung oder Lastschrift — nicht bei Bar- oder Scheckzahlung. Die Schonfrist verlängert die Frist nicht, sie führt lediglich dazu, dass innerhalb dieser drei Tage kein Säumniszuschlag erhoben wird.
Was kostet eine verspätete Umsatzsteuer-Voranmeldung?
Der Verspätungszuschlag nach § 152 AO liegt im Ermessen des Finanzamts und beträgt bis zu 10 % der festgesetzten Steuer, höchstens 25.000 €. Für verspätete Zahlung kommt ein Säumniszuschlag von 1 % des auf 50 € abgerundeten Rückstands je angefangenem Monat hinzu (§ 240 AO). Beide können nebeneinander anfallen.
Ist die Umsatzsteuer-Voranmeldung im Festpreis enthalten?
Ja. Im Dauermandat sind die laufende Buchhaltung, alle Voranmeldungen, die Jahres­erklärung und der Jahres­abschluss im Monatspreis ab 41,66 € netto enthalten — kein Zusatz­posten und keine Abrechnung nach Aufwand.
Was ist, wenn ich alte Voranmeldungen nachreichen muss?
Wir holen sie nach. Bei mehreren offenen Zeiträumen priorisieren wir nach Verjährung und Zuschlags­risiko, melden nach und übernehmen die Kommunikation mit dem Finanzamt — auch dann, wenn bereits geschätzt wurde (§ 162 AO).
Muss ich mein Buchhaltungsprogramm wechseln?
Nein. Lexware, sevDesk, lexoffice und DATEV bleiben — ein Export im DATEV-Format genügt, wir übernehmen ab dort. Wer kein Programm nutzt, reicht Belege direkt im Portal ein.
Rechtsgrundlagen & Stand

Jede Aussage hat eine Fundstelle.

Die maßgeblichen Vorschriften im amtlichen Volltext — nachlesbar beim Bundes­ministerium der Justiz.

Stand: September 2026Fachlich geprüft am: 30.09.2026Nächste Prüfung: März 2027
Fabian Klement, M.A., Wirtschaftsprüfer · Steuerberater
Fachliche Ansprechpartner
Fabian Klement, M.A.
Wirtschaftsprüfer · Steuerberater
Berufsbezeichnung
Wirtschaftsprüfer · Steuerberater
verliehen in der Bundesrepublik Deutschland
Zuständige Kammer
Wirtschaftsprüferkammer, Berlin — Körperschaft des öffentlichen Rechts
Berufsregister
Im Berufsregister der WPK geführt
Berufsrecht
WPO · StBerG · DVStB · BOStB · StBVV
UStVA ab 41,66 € nettoJahresabschluss inklusive
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Ben
Ben
KI-Assistenz