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§ 18 UStG · monatlich oder vierteljährlich

Umsatzsteuervoranmeldung

Zwölfmal im Jahr dieselbe Frist — und jedes Mal dieselbe Frage.
digital+persönlich+bezahlbar

Die Umsatzsteuer-Voranmeldung ist die häufigste Steuererklärung Deutschlands: bis zum 10. nach Ablauf des Zeitraums, elektronisch, authentifiziert. Auf dieser Seite steht, wann Sie abgeben müssen, wie sich die Zahllast berechnet und was bei Verspätung passiert — mit Rechner, Fristenkalender und Kennzahlen im Klartext.

Rechner ohne AnmeldungFristenkalender kostenlosIm Festpreis enthalten
Drei BerufsträgerSteuerberater, Wirtschafts­prüfer und Rechts­anwältin — jede Freigabe trägt einen Namen.
4,8 / 5,0Trustpilot
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Kurz erklärt
Was ist die Umsatzsteuervoranmeldung?

Die Umsatzsteuer-Voranmeldung ist eine unterjährige Steuer­anmeldung, mit der Sie dem Finanzamt melden, wie viel Umsatzsteuer Sie eingenommen und wie viel Vorsteuer Sie gezahlt haben. Die Differenz — die Zahllast — überweisen Sie am selben Tag; ist die Vorsteuer höher, erstattet das Finanzamt.

Rechtsgrundlage ist § 18 UStG. Abzugeben ist bis zum 10. Tag nach Ablauf des Voranmeldungs­zeitraums, elektronisch und authentifiziert. Die Voranmeldung ist eine Steuer­anmeldung nach § 150 Abs. 1 Satz 3 AO — sie wirkt wie ein Steuer­bescheid, sobald sie eingereicht ist.

10.
AbgabefristZehnter Tag nach Ablauf des Voranmeldungs­zeitraums (§ 18 Abs. 1 UStG).
9.000 €
Grenze monatlichVorjahressteuer darüber: monatlich. Darunter: vierteljährlich.
2.000 €
Grenze BefreiungBis dahin kann das Finanzamt von der Abgabe befreien.
1 Monat
Dauerfrist­verlängerungVerschiebt jede Frist um einen Monat (§§ 46–48 UStDV).
01
UStVA-Rechner · kostenlos

Zahllast berechnen — in einer Minute.

Nettoumsätze und Vorsteuer eintragen, der Rechner bildet die Voranmeldung nach § 18 UStG und zeigt Umsatzsteuer, Vorsteuer und Zahllast samt Fälligkeits­datum. Ohne Anmeldung, ohne Speicherung — alles läuft in Ihrem Browser.

Umsatzsteuer 19 %
Umsatzsteuer 7 %
Steuer nach § 13b · Kz 47
Umsatzsteuer gesamt
Vorsteuer · Kz 66
Vorsteuer § 13b · Kz 67
Vorsteuer gesamt
Zahllast · Kz 83
Abgabe und Zahlung

Indikative Berechnung auf Basis Ihrer Eingaben — keine Steuer­beratung im Sinne des § 3 StBerG und keine Steuer­anmeldung. Sonderfälle wie OSS, Differenz­besteuerung und Vorsteuer­aufteilung sind nicht abgebildet.

02
Termine 2026 · § 18 UStG, § 108 AO

Alle Fristen des Jahres — mit Wochenend-Regel.

Die Tabelle rechnet die Verschiebung nach § 108 Abs. 3 AO bereits ein: Fällt der 10. auf Samstag oder Sonntag, gilt der nächste Werktag. Die dritte Spalte zeigt die Frist mit Dauerfrist­verlängerung.

ZeitraumAbgabe und ZahlungMit DauerfristverlängerungVierteljährlich
Januar 202610.02.202610.03.2026
Februar 202610.03.202610.04.2026
März 2026 · Q110.04.202611.05.2026Quartalsmeldung fällig
April 202611.05.2026 statt Sonntag11.06.2026
Mai 202610.06.202610.07.2026
Juni 2026 · Q210.07.202610.08.2026Quartalsmeldung fällig
Juli 202610.08.202610.09.2026
August 202610.09.202612.10.2026
September 2026 · Q312.10.2026 statt Samstag12.11.2026Quartalsmeldung fällig
Oktober 202610.11.202610.12.2026
November 202610.12.202611.01.2027
Dezember 2026 · Q411.01.2027 statt Sonntag11.02.2027Quartalsmeldung fällig

Gesetzliche Feiertage sind länder­spezifisch und in dieser Übersicht nicht berücksichtigt — maßgeblich ist der Feiertag am Sitz des zuständigen Finanzamts. Im Mandat überwachen wir jede Frist einzeln; Sie erhalten die Zahllast, bevor sie fällig wird.

Kostenlos · ohne Verpflichtung
Der UStVA-Fristenkalender — einmal im Monat, drei Tage vorher.

Eine kurze Erinnerung per E-Mail, bevor die Frist läuft: Zeitraum, Stichtag und was diesen Monat zusätzlich ansteht — Sonder­vorauszahlung im Februar, Jahres­erklärung im Sommer, Wechsel des Voranmeldungs­zeitraums zum Jahresanfang. Kein Newsletter, keine Werbung, jederzeit abbestellbar.

  • Erinnerung drei Werktage vor jedem Stichtag
  • Wochenend- und Feiertags­verschiebung bereits eingerechnet
  • Hinweis auf Sonder­vorauszahlung und Dauerfrist­verlängerung
Fristenkalender abonnieren

Wir verwenden Ihre Adresse ausschließlich für den Fristen­kalender und geben sie nicht weiter. Abmeldung jederzeit mit einer kurzen Nachricht an hallo@onlinebilanz.de.

03
Im Detail

Was in jede Umsatzsteuervoranmeldung gehört.

Sechs Blöcke, aus denen sich jede Voranmeldung zusammensetzt — unabhängig davon, ob Sie sie selbst erstellen oder erstellen lassen.

01

Steuerpflichtige Umsätze

Alle Ausgangs­umsätze, getrennt nach Steuersatz: 19 % in Kennzahl 81, 7 % in Kennzahl 86. Maßgeblich ist das Datum der Leistung, nicht der Zahlung.

§ 12 UStG
02

Steuerfreie Umsätze

Ausfuhren, innergemeinschaftliche Lieferungen und steuerfreie Leistungen — gemeldet, aber ohne Steuer. Fehlt der Nachweis, wird der Umsatz steuerpflichtig.

§ 4 UStG
03

Vorsteuer

Die Umsatzsteuer aus Eingangs­rechnungen, Kennzahl 66. Abziehbar nur mit ordnungsgemäßer Rechnung nach § 14 UStG — sonst kippt der Abzug in der Prüfung.

§ 15 UStG
04

Reverse Charge

Leistungen, bei denen die Steuer­schuld auf Sie übergeht: Bauleistungen, ausländische Dienstleister, bestimmte Lieferungen. Kennzahl 46 / 47, Vorsteuer in 67.

§ 13b UStG
05

Innergemeinschaftliche Erwerbe

Wareneinkauf aus dem EU-Ausland: Steuer in Kennzahl 89, gleichzeitig Vorsteuer in Kennzahl 61 — in der Regel ein Nullsummenspiel.

§ 1a UStG
06

Zahllast oder Erstattung

Umsatzsteuer minus Vorsteuer ergibt Kennzahl 83. Positiv: Sie zahlen bis zum 10. Negativ: das Finanzamt erstattet, meist innerhalb weniger Tage.

§ 18 Abs. 1 UStG
04
Verspätung & Säumnis · §§ 152, 240, 162 AO

Was eine versäumte Frist tatsächlich kostet.

Zwei Zuschläge, die unabhängig voneinander anfallen — und eine dritte Folge, die teurer wird als beide zusammen: die Schätzung. Wir sagen die Beträge offen, statt sie zu umschreiben.

Zu spät gemeldet

Verspätungszuschlag

Nach § 152 AO im Ermessen des Finanzamts, bis zu 10 % der festgesetzten Steuer, höchstens 25.000 €. Bei wiederholter Verspätung wird das Ermessen regelmäßig zulasten des Unternehmens ausgeübt.

  • Betrifft die Abgabe, nicht die Zahlung
  • Keine Schonfrist — der 10. ist der 10.
  • Auch bei Nullmeldungen möglich
  • Wird per Bescheid festgesetzt und ist anfechtbar
Zu spät gezahlt

Säumniszuschlag

Nach § 240 AO 1 % je angefangenem Monat auf den auf 50 € abgerundeten Rückstand. Er entsteht kraft Gesetzes, ohne Bescheid — und wird nur bei sachlicher oder persönlicher Unbilligkeit erlassen.

  • Betrifft die Zahlung, nicht die Meldung
  • Drei Tage Schonfrist nur bei Überweisung
  • Rücklastschrift gilt rückwirkend als Nichtzahlung
  • Bei 5.000 € Zahllast: 50 € je Monat

Wird gar nicht gemeldet, schätzt das Finanzamt nach § 162 AO — regelmäßig zu Ihren Ungunsten und mit Vorbehalt der Nachprüfung. Die Schätzung bleibt wirksam, bis Sie sie durch eine korrekte Anmeldung ersetzen; Zuschläge und Zinsen bleiben bestehen.

05
Der Monat im Mandat

Wie die Voranmeldung bei uns entsteht.

Fünf Schritte, von denen Sie einen übernehmen. Der Rest passiert, ohne dass Sie an den 10. denken müssen.

Laufend01

Sie reichen Belege ein

Upload im Portal, Weiterleitung an Ihre eigene Belegadresse oder automatisch über die Bankanbindung. Kein Sortieren, keine Frist von uns.

UploadE-MailBankanbindungDATEV-Import
Innerhalb 24 h02

Die KI erfasst und kontiert

Beträge, Steuersätze und Gegenkonten werden erkannt und nach SKR 03 oder SKR 04 gebucht. Was nicht eindeutig ist, geht auf die Klärliste eines Berufsträgers.

BelegerkennungSKR 03 / 04GoBD-Ablage
Bis zum 5.03

Der Berufsträger prüft

§ 13b, Vorsteuer­abzug, Periodenzuordnung und innergemeinschaftliche Umsätze — die vier Punkte, an denen Software nicht helfen kann und an denen die Prüfung später ansetzt.

§ 13b UStG§ 15 UStG§ 3 StBerG
Vor dem 10.04

Sie sehen die Zahllast — und geben frei

Die Zahllast steht im Portal, bevor sie fällig wird. Sie geben frei: selbst nach § 87d AO oder durch einen namentlich benannten Steuer­berater.

§ 87d AOIhre FreigabeZahllast vorab
Zum Stichtag05

Übermittlung und Protokoll

Die Meldung geht authentifiziert per ELSTER raus, das Übertragungs­protokoll landet revisionssicher im Archiv — Ihr Nachweis der Fristwahrung für zehn Jahre.

ELSTERProtokoll§ 147 AO
06
Festpreis · keine Stundensätze

Die Voranmeldung ist enthalten — nicht extra.

Ein Preis nach Jahres­umsatz, monatlich abgerechnet. Enthalten sind laufende Buchhaltung, alle Voranmeldungen, Jahres­erklärung und Jahres­abschluss — keine Abrechnung nach Gegenstands­wert, keine Rückfrage­gebühren.

JahresumsatzMonatlich nettoJährlich nettoEnthalten
bis 5.000 €41,66 €499,95 €Buchhaltung, UStVA, Abschluss oder EÜR, Erklärungen
bis 50.000 €66,66 €799,95 €wie oben, zzgl. laufender Auswertung
bis 150.000 €100,26 €1.203,15 €wie oben, zzgl. Vorauszahlungs­prüfung je Quartal
bis 300.000 €179,45 €2.153,37 €wie oben, zzgl. Beratungs­termin im Portal
bis 500.000 €200,94 €2.411,30 €wie oben
bis 1 Mio. €278,58 €3.342,95 €wie oben, zzgl. Kennzahlen­bericht für die Bank
bis 2,5 Mio. €496,99 €5.963,93 €wie oben

Zusätzlich nur, wenn Sie es brauchen: Lohnabrechnung 14,95 € netto je Mitarbeitendem und Monat. Über 2,5 Mio. € Umsatz rechnen wir individuell — ebenfalls als Festpreis, vorab schriftlich.

Häufige Fragen

Was Unternehmer zur Umsatzsteuervoranmeldung fragen.

Wann muss die Umsatzsteuer-Voranmeldung abgegeben werden?
Bis zum 10. Tag nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums (§ 18 Abs. 1 UStG). Bei monatlicher Abgabe also bis zum 10. des Folgemonats, bei vierteljährlicher bis zum 10. April, 10. Juli, 10. Oktober und 10. Januar. Fällt der 10. auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag, verschiebt sich die Frist auf den nächsten Werktag (§ 108 Abs. 3 AO). Mit Dauerfristverlängerung verschiebt sich jede Frist um einen Monat.
Monatlich oder vierteljährlich — was gilt für mich?
Maßgeblich ist die Umsatzsteuer des Vorjahres. Über 9.000 € müssen Sie monatlich abgeben, darunter vierteljährlich. Bis 2.000 € kann das Finanzamt Sie von der Abgabe der Voranmeldungen ganz befreien; dann genügt die Jahreserklärung. Kleinunternehmer nach § 19 UStG geben seit 2025 grundsätzlich keine Voranmeldungen mehr ab.
Was passiert, wenn ich die Frist versäume?
Das Finanzamt kann einen Verspätungszuschlag nach § 152 AO festsetzen. Wird die Zahllast zu spät gezahlt, kommt ein Säumniszuschlag von 1 % des rückständigen Betrags je angefangenem Monat hinzu (§ 240 AO). Bei Überweisung gilt eine Schonfrist von drei Tagen; bei Barzahlung oder Scheck nicht. Wiederholte Versäumnisse führen zu Schätzungen nach § 162 AO.
Ist die Umsatzsteuer-Voranmeldung im Festpreis enthalten?
Ja. Im Dauermandat sind die laufende Buchhaltung, alle Voranmeldungen, die Jahres­erklärung und der Jahres­abschluss im Monatspreis ab 41,66 € netto enthalten — kein Zusatz­posten und keine Abrechnung nach Aufwand.
Was ist, wenn ich alte Voranmeldungen nachreichen muss?
Wir holen sie nach. Bei mehreren offenen Zeiträumen priorisieren wir nach Verjährung und Zuschlags­risiko, melden nach und übernehmen die Kommunikation mit dem Finanzamt — auch dann, wenn bereits geschätzt wurde (§ 162 AO).
Muss ich mein Buchhaltungsprogramm wechseln?
Nein. Lexware, sevDesk, lexoffice und DATEV bleiben — ein Export im DATEV-Format genügt, wir übernehmen ab dort. Wer kein Programm nutzt, reicht Belege direkt im Portal ein.
Rechtsgrundlagen & Stand

Jede Aussage hat eine Fundstelle.

Die maßgeblichen Vorschriften im amtlichen Volltext — nachlesbar beim Bundes­ministerium der Justiz.

Stand: August 2026Fachlich geprüft am: 15.08.2026Nächste Prüfung: Februar 2027
Fabian Klement, M.A., Wirtschaftsprüfer · Steuerberater
Fachlich geprüft & freigegeben
Fabian Klement, M.A.
Wirtschaftsprüfer · Steuerberater
Berufsbezeichnung
Wirtschaftsprüfer · Steuerberater
verliehen in der Bundesrepublik Deutschland
Zuständige Kammer
Wirtschaftsprüferkammer, Berlin — Körperschaft des öffentlichen Rechts
Berufsregister
Im Berufsregister der WPK geführt
Berufsrecht
WPO · StBerG · DVStB · BOStB · StBVV
UStVA ab 41,66 € nettoJahresabschluss inklusive
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Ben
Ben
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