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Muster GmbH Mandant · WJ 2025
Steuerberater Fabian Klement
Fabian Klement Online · Ihr fester StB
So arbeiten wir zusammen Schritt 01 / 06
01 Upload 02 KI 03 Beratung 04 StB 05 Bilanz 06 ELSTER
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Belege hier ablegen PDF, Foto, E-Mail-Weiterleitung
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Bestehende Software verbinden Einmal koppeln — Belege fließen automatisch
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KI‑Vorarbeit · Belege & Transaktionen prüfen — trainiert von unseren Steuerberatern
Datum Beleg Konto Betrag KI
18.10.25
Lieferant GmbH · Rechnung 042
3400Wareneingang
1.247,00 €
98%
19.10.25
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4650Bewirtung
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20.10.25
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Fabian Klement
Fabian Klement Online · antwortet in ~2 Min
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Kurz geprüft: Ja — mit Investitions­abzugsbetrag (IAB) können wir bis zu 50 % vorziehen. Grober Hebel: ~11.400 € Steuervorteil.
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14:05 · Fabian
Video-Call · morgen 10:00 15 Min.
Fabian Klement Live
Agenda (vom StB vorbereitet):
  1. IAB Firmenwagen 2026 — Szenarien
  2. Auswirkung auf Bilanz & Ausschüttung
  3. Nächste Schritte & Freigabe
Fabian Klement
Fabian Klement Ihr fester StB · berät & optimiert
Optimierungstipp: IAB nutzenInvestitions­abzugsbetrag für geplanten Firmenwagen → ~11.400 € Steuer­vorteil
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Holding‑Struktur prüfenAusschüttung via Holding → 95% steuerfrei nach §8b KStG
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Bewirtung korrigiert · 70/30Signatur StB · Mandantenportal
Fabian: „Ich sehe einen legalen Hebel von rund 11.400 €. Lassen Sie uns kurz durchsprechen, ob der Firmenwagen 2026 passt. "
Bilanz zum 31.12.2025 Muster GmbH · HGB §266
Geprüft · StB
Aktiva Mittelverwendung · "Was besitzen wir?"
A. Anlagevermögen
Sachanlagen218.400 €
Fuhrpark62.150 €
B. Umlaufvermögen
Vorräte84.300 €
Forderungen142.820 €
Bank & Kasse96.650 €
Summe Aktiva604.320 €
Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
Jahresüberschuss184.320 €
B. Fremdkapital
Verbindlichkeiten Bank148.500 €
Lieferanten & Sonstige90.300 €
Summe Passiva604.320 €
=
Bilanzgleichung erfüllt Aktiva = Passiva · jede Buchung hat zwei Seiten
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Zwei Seiten, eine Wahrheit Links steht, was das Unternehmen besitzt. Rechts, woher das Geld dafür kommt.
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ELSTER · FinanzamtKörperschaft-, Gewerbe- & Umsatzsteuer
übermittelt
BA
BundesanzeigerOffenlegung §325 HGB · fristgerecht 31.12.
offengelegt
HR
HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
hinterlegt
Festpreis eingehalten · Bestätigung per E-Mail

Datum

Lesedauer

16–24 Minuten
GmbH-Bilanz selbst erstellen: Schritt-für-Schritt Anleitung | OnlineBilanz

OnlineBilanz Wissensdatenbank GmbH-Bilanz selbst erstellen

Bilanz selbst erstellen: Aufbau, gesetzliche Pflichten und die smarte Alternative für GmbH & UG

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 15 Minuten

Bilanz selbst erstellen — möglich, aber nur bis zu einem bestimmten Punkt. Eine GmbH darf ihre Bilanz intern aufstellen. Die steuerrechtlich verbindliche Einreichung als E-Bilanz, die Körperschaftsteuererklärung und die Bundesanzeiger-Offenlegung erfordern einen zugelassenen Steuerberater. Dieser Artikel zeigt, was genau eine Bilanz ist, wie sie aufgebaut wird, wo die gesetzlichen Grenzen liegen — und wie OnlineBilanz Eigenleistung und Steuerberater-Haftung für 499,95 € inkl. MwSt. verbindet.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

§ 266

HGB — die gesetzliche Vorschrift, die den Aufbau jeder GmbH-Bilanz verbindlich regelt

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6 Mon.

Frist für kleine GmbHs zur Aufstellung der Bilanz nach § 264 HGB (nach Jahresende)

Jede GmbH und UG in Deutschland ist gesetzlich zur Erstellung einer Bilanz verpflichtet — das ist keine Option, sondern Pflicht. Wer die Frage stellt, ob man eine Bilanz selbst erstellen kann, meint meistens: Kann ich die Kanzleikosten sparen, indem ich die Arbeit selbst übernehme?

Die ehrliche Antwort: Ja, teilweise. Die interne Aufstellung der Bilanz ist erlaubt und mit dem richtigen Handwerkszeug gut möglich. Was Sie nicht selbst erledigen können, ist die steuerrechtlich verbindliche Einreichung — die erfordert einen zugelassenen Steuerberater. OnlineBilanz kombiniert beides zu einem schlanken, günstigen Prozess.

1. Was ist eine Bilanz — und wozu braucht eine GmbH sie?

Die Bilanz ist eine Momentaufnahme des Vermögens und der Schulden einer GmbH zu einem bestimmten Stichtag — in der Regel der 31. Dezember. Sie beantwortet zwei Fragen gleichzeitig: Was besitzt die GmbH? (Aktiva) und Woher stammt dieses Vermögen? (Passiva).

Das Grundprinzip ist einfach: Beide Seiten der Bilanz müssen sich ausgleichen. Das Vermögen (Aktiva) muss immer gleich der Summe aus Eigenkapital und Fremdkapital (Passiva) sein. Diese Gleichung wird als Bilanzgleichung bezeichnet.

Die Bilanzgleichung

Vermögen (Aktiva) = Eigenkapital + Schulden (Passiva)
Jeder Geschäftsvorfall verändert beide Seiten der Bilanz gleichzeitig — das Prinzip der doppelten Buchführung stellt sicher, dass die Gleichung immer aufgeht.

Warum ist die Bilanz gesetzliche Pflicht?

Die Bilanzierungspflicht für GmbHs ergibt sich aus § 242 HGB in Verbindung mit § 264 HGB. Anders als Einzelunternehmer, die unter bestimmten Umsatzgrenzen nur eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) erstellen müssen, sind GmbHs und UGs immer bilanzierungspflichtig — unabhängig von Umsatz, Mitarbeiterzahl oder Betriebsgröße.

Die Bilanz hat drei Funktionen: Sie dient dem Gläubigerschutz (Gläubiger können die finanzielle Lage beurteilen), der steuerlichen Gewinnermittlung und der Unternehmenstransparenz durch die öffentliche Bundesanzeiger-Offenlegung.

2. Aufbau einer GmbH-Bilanz nach § 266 HGB

Die Gliederung der Bilanz für GmbHs ist in § 266 HGB verbindlich vorgeschrieben. Kleine GmbHs dürfen nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB eine verkürzte Bilanz aufstellen — die grundsätzliche Struktur bleibt jedoch immer gleich.

Aktiva — Vermögen

A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
II. Sachanlagen
III. Finanzanlagen
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
II. Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände
III. Wertpapiere
IV. Kassenbestand, Bankguthaben
C. Rechnungsabgrenzungsposten
D. Aktive latente Steuern

Passiva — Kapital & Schulden

A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital (Stammkapital)
II. Kapitalrücklage
III. Gewinnrücklage
IV. Gewinn-/Verlustvortrag
V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag
B. Rückstellungen
Steuer-, Pensions-, sonst. Rückstellungen
C. Verbindlichkeiten
Kredite, Lieferanten, Steuern, sonst. Verb.
D. Rechnungsabgrenzungsposten
E. Passive latente Steuern

„Der Aufbau einer GmbH-Bilanz klingt komplex — und ist es in Teilen auch. Aber für Geschäftsführer, die ihre Buchführung gut pflegen, ist der Schritt zur eigenen Bilanzaufstellung kleiner, als die meisten glauben. Die Herausforderung liegt in der korrekten Bewertung — genau dort, wo unser Steuerberater-Team den Unterschied macht.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz

3. Die Aktivseite im Detail: Vermögen der GmbH

A. Anlagevermögen

Das Anlagevermögen umfasst alle Vermögensgegenstände, die dauerhaft dem Geschäftsbetrieb dienen — also nicht zum Verkauf, sondern zur Nutzung bestimmt sind. Es gliedert sich in drei Untergruppen:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Software, Patente, Lizenzen, Firmenwert (Goodwill). Selbst erstellte immaterielle Güter dürfen nach § 248 HGB aktiviert werden.

Sachanlagen

Grundstücke, Gebäude, Maschinen, Fahrzeuge, Büroausstattung. Werden über die Nutzungsdauer abgeschrieben (AfA nach § 7 EStG).

Finanzanlagen

Beteiligungen an anderen Unternehmen, Wertpapiere des Anlagevermögens, Ausleihungen. Langfristige Kapitalanlagen der GmbH.

B. Umlaufvermögen

Das Umlaufvermögen umfasst alles, was kurzfristig verbraucht, verkauft oder in Geld umgewandelt wird. Die wichtigsten Positionen:

  • Vorräte — Rohstoffe, Hilfsstoffe, unfertige und fertige Erzeugnisse sowie Handelswaren.
  • Forderungen — offene Kundenrechnungen (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) sowie sonstige Forderungen.
  • Bankguthaben & Kassenbestand — alle liquiden Mittel auf Bankkonten, Festgeld und Kasse.

4. Die Passivseite im Detail: Kapital und Schulden

A. Eigenkapital

Das Eigenkapital der GmbH zeigt, wie viel des Vermögens den Gesellschaftern gehört. Die wichtigste Position ist das gezeichnete Kapital (Stammkapital) — bei einer GmbH mindestens 25.000 €, bei einer UG mindestens 1 €. Der Jahresüberschuss oder -fehlbetrag des aktuellen Geschäftsjahres erscheint am Ende des Eigenkapitals und überführt Bilanz und GuV miteinander.

B. Rückstellungen

Rückstellungen sind Verpflichtungen, deren genaue Höhe oder Fälligkeit noch unbekannt ist — sie müssen aber bereits in der Bilanz erfasst werden. Typische Rückstellungen bei GmbHs:

  • Steuerrückstellungen — für noch nicht festgesetzte Körperschaft- und Gewerbesteuer des laufenden Jahres.
  • Urlaubsrückstellungen — für nicht genommenen Urlaub von Mitarbeitern am Bilanzstichtag.
  • Sonstige Rückstellungen — drohende Verluste aus schwebenden Geschäften, Gewährleistungen, Prozessrisiken.

Rückstellungen — ein häufiger Fehler

Zu niedrig angesetzte oder vergessene Rückstellungen sind einer der häufigsten Fehler beim Bilanz selbst erstellen. Das Finanzamt akzeptiert dann meist höhere Gewinne — mit entsprechend höherer Steuerlast. Zu hohe Rückstellungen dagegen verletzen das Vorsichtsprinzip nach § 252 HGB und können bei Betriebsprüfungen beanstandet werden.

C. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind konkrete, dem Grunde und der Höhe nach bekannte Schulden — Bankdarlehen, offene Lieferantenrechnungen, Steuerverbindlichkeiten. Sie werden zum Rückzahlungsbetrag (Nennwert) bilanziert.

5. Bilanzierung und Bewertung: Die wichtigsten Regeln

Beim Bilanz selbst erstellen sind die Bewertungsregeln der entscheidende Knackpunkt. Das HGB schreibt in §§ 253–256 HGB verbindliche Bewertungsgrundsätze vor.

VermögensgegenstandBewertungsregelRechtsgrundlage
AnlagevermögenAnschaffungs-/Herstellungskosten minus planmäßige Abschreibungen§ 253 Abs. 1–3 HGB
UmlaufvermögenAnschaffungskosten oder niedrigerer beizulegender Wert (strenges Niederstwertprinzip)§ 253 Abs. 4 HGB
ForderungenNennwert, ggf. Wertberichtigung bei Ausfallrisiko (Einzel- oder Pauschalwertberichtigung)§ 253 HGB
RückstellungenErfüllungsbetrag — nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB
VerbindlichkeitenRückzahlungsbetrag (Nennwert)§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB

Abschreibungen — ein zentrales Thema bei der Bilanz selbst erstellen

Anlagegüter verlieren über die Zeit an Wert — dieser Wertverlust wird als Abschreibung (Absetzung für Abnutzung, kurz AfA) erfasst. Die AfA-Tabellen des Bundesfinanzministeriums geben die steuerlich anerkannte Nutzungsdauer für alle gängigen Wirtschaftsgüter vor.

Lineare AfA

Gleichmäßige Abschreibung über die gesamte Nutzungsdauer. Beispiel: Laptop, Anschaffungskosten 1.500 €, Nutzungsdauer 3 Jahre → 500 € AfA pro Jahr.

Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG)

Wirtschaftsgüter bis 800 € netto (ab 2024) dürfen sofort im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben werden — nach § 6 Abs. 2 EStG.

6. GmbH-Bilanz selbst erstellen — was intern erlaubt ist

Wer die Bilanz selbst erstellen möchte, kann folgende Aufgaben intern übernehmen — ohne dass ein externer Steuerberater gesetzlich vorgeschrieben ist:

  • Laufende doppelte Buchführung — alle Geschäftsvorfälle verbuchen, Konten führen, Bankabgleich durchführen.
  • Inventur zum Jahresende — körperliche Bestandsaufnahme aller Vorräte, Anlagegüter und sonstigen Vermögensgegenstände.
  • Aufstellung der Rohbilanz — Salden aller Konten zum Bilanzstichtag zusammenfassen (Hauptabschlussübersicht).
  • Abschreibungen berechnen — AfA für alle Anlagegüter auf Basis der AfA-Tabellen ermitteln und verbuchen.
  • Rückstellungen bilden — Schätzungen für Steuer-, Urlaubs- und sonstige Rückstellungen vornehmen.
  • DATEV-Export oder CSV aufbereiten — fertige Buchführungsdaten für die Übergabe an OnlineBilanz exportieren.

7. Wo der Steuerberater gesetzlich Pflicht ist

Das HGB erlaubt die interne Bilanzaufstellung — das Steuerberatungsgesetz zieht jedoch klare Grenzen, wenn es um die steuerrechtliche Einreichung geht.

AufgabeSelbst möglich?Rechtsgrundlage
Bilanz intern aufstellen✅ Ja§ 242 HGB
E-Bilanz via ELSTER übermitteln⚠️ Nur mit StB-Signatur§ 5b EStG
Körperschaftsteuererklärung einreichen❌ StB erforderlich§ 2 StBerG
Gewerbesteuererklärung einreichen❌ StB erforderlich§ 2 StBerG
Bundesanzeiger-Offenlegung⚠️ Technisch ja, StB empfohlen§ 325 HGB
Bilanz mit persönlicher Haftung unterzeichnen❌ Nur zugelassene Berufsträger§ 2 StBerG

8. Die häufigsten Fehler beim Bilanz selbst erstellen

Wer die Bilanz selbst erstellt, macht erfahrungsgemäß immer wieder dieselben Fehler. Diese sind wichtig zu kennen — nicht nur, um sie zu vermeiden, sondern auch um einzuschätzen, wo Steuerberater-Expertise den größten Mehrwert bringt.

Fehler 1: Falsche Abschreibungen

Falsche Nutzungsdauer, vergessene Sonderabschreibungen oder fehlerhafte GWG-Behandlung — Abschreibungsfehler verzerren den Gewinn dauerhaft und fallen bei Betriebsprüfungen auf.

Fehler 2: Fehlende Rückstellungen

Urlaubsrückstellungen, Steuerrückstellungen und Gewährleistungsrückstellungen werden oft vergessen. Das führt zu einem zu hohen ausgewiesenen Gewinn und damit zu Übersteuern.

Fehler 3: Falsche Periodenabgrenzung

Umsätze und Aufwendungen, die wirtschaftlich ins alte Jahr gehören, aber erst im neuen Jahr gebucht wurden — ohne Rechnungsabgrenzungsposten fehlt die korrekte Periodenabgrenzung.

Fehler 4: Aktivierungswahlrechte ignoriert

Selbst erstellte immaterielle Güter, aktivierungsfähige Eigenleistungen oder bestimmte Instandhaltungsmaßnahmen können oder müssen aktiviert werden — werden aber oft schlicht vergessen.

Fehler 5: Forderungsbewertung

Offene Forderungen werden oft zum vollen Nennwert bilanziert — ohne Einzelwertberichtigung bei erkennbarem Ausfallrisiko oder pauschale Wertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko.

Fehler 6: Steuerliche Wahlrechte nicht genutzt

Bewertungswahlrechte im Steuerrecht (z. B. Sofortabschreibung GWG, Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG) werden nicht erkannt und damit verschenkt.

9. Schritt-für-Schritt: So erstellen Sie Ihre Bilanz

So gehen Sie strukturiert vor, wenn Sie Ihre Bilanz selbst erstellen und dabei auf OnlineBilanz für den steuerrechtlichen Abschluss setzen:

  • Das ganze Jahr

    Laufende doppelte Buchführung pflegen

    Alle Belege zeitnah erfassen, Bankkonten regelmäßig abgleichen, offene Posten (Debitoren/Kreditoren) laufend aktuell halten. Tools für die digitale Finanzbuchhaltung: Lexoffice, sevdesk, DATEV, FastBill.

  • Dezember / Jahresende

    Inventur durchführen

    Körperliche Bestandsaufnahme aller Vorräte, Anlagegüter und Kassenbestand zum 31.12. — Pflicht nach § 240 HGB. Ergebnis: Inventarliste mit Mengen und Werten.

  • Januar

    Jahresabschlussbuchungen vornehmen

    Abschreibungen buchen, Rückstellungen bilden, Rechnungsabgrenzungsposten setzen, offene Posten klären, Privatentnahmen/-einlagen abgrenzen.

  • Januar / Februar

    Rohbilanz und GuV aufstellen, Daten exportieren

    Konten saldieren, Rohbilanz und GuV-Entwurf aufstellen. DATEV-Export oder CSV für die Übergabe an OnlineBilanz erstellen.

  • Beauftragung

    OnlineBilanz beauftragen

    Über onlinebilanz.de/beauftragen direkt beauftragen, Exportdaten hochladen — kein Kanzleitermin notwendig. Die KI verarbeitet automatisch.

  • StB-Prüfung

    Steuerberater prüft, optimiert, signiert & reicht ein

    Lizenzierter Steuerberater prüft Bewertungsansätze, nutzt steuerliche Wahlrechte, unterzeichnet mit persönlicher Berufshaftpflicht — E-Bilanz, KSt, GewSt, Bundesanzeiger werden eingereicht.

10. OnlineBilanz: Ihre Bilanz zum Festpreis — mit Steuerberater-Haftung

OnlineBilanz ist der Service für GmbH-Geschäftsführer, die den Aufwand intern minimieren und trotzdem auf professionelle Steuerberater-Qualität nicht verzichten wollen.

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Bilanz nach § 266 HGB · GuV · Anlagespiegel · E-Bilanz via ELSTER · Körperschaftsteuererklärung · Gewerbesteuererklärung · Umsatzsteuerjahreserklärung · Bundesanzeiger-Offenlegung · StB-Signatur mit Berufshaftpflicht · 12 Monate Finanzamtsvertretung · 1 Jahr kostenlose Steuerberatung · Eröffnungsbilanz für Neugründungen inklusive.

Das OnlineBilanz-Steuerberater-Team — Fabian Klement (Wirtschaftsprüfer & Steuerberater), Jakob Röß (Steuerberater) und Dr. Jeannine Dinnebier (Rechtsanwältin Steuerrecht) — prüft nicht nur Ihre Zahlen, sondern optimiert steuerliche Wahlrechte, die beim Bilanz selbst erstellen oft ungenutzt bleiben. Das kann die Steuerlast erheblich senken.

Den Preis für Ihre Bilanzerstellung berechnen Sie vorab transparent mit dem Kostenrechner von OnlineBilanz.

11. Häufige Fragen: Bilanz selbst erstellen

Kann eine GmbH die Bilanz selbst erstellen?

Ja — die interne Aufstellung der Bilanz nach § 266 HGB ist erlaubt. Die steuerrechtlich verbindliche Einreichung als E-Bilanz, die Körperschaftsteuererklärung und die Gewerbesteuererklärung erfordern jedoch einen zugelassenen Steuerberater nach § 2 StBerG.

Wie ist eine GmbH-Bilanz aufgebaut?

Eine GmbH-Bilanz besteht aus Aktiva (Vermögen: Anlage- und Umlaufvermögen) und Passiva (Eigenkapital, Rückstellungen, Verbindlichkeiten). Die Gliederung ist in § 266 HGB verbindlich vorgeschrieben. Beide Seiten müssen sich ausgleichen.

Was sind die häufigsten Fehler beim Bilanz selbst erstellen?

Die häufigsten Fehler sind falsche Abschreibungen, fehlende oder falsch gebildete Rückstellungen, falsche Periodenabgrenzung, nicht genutzte Aktivierungswahlrechte und zu niedrig berichtigte Forderungen. Diese Fehler führen zu falschen Gewinnen, Steuernachforderungen und Betriebsprüfungsrisiken.

Bis wann muss die GmbH-Bilanz fertig sein?

Kleine GmbHs müssen die Bilanz innerhalb von sechs Monaten nach Jahresende aufstellen — also bis zum 30. Juni des Folgejahres (§ 264 Abs. 1 HGB). Mittelgroße und große GmbHs haben drei Monate Zeit. Die Steuererklärungen müssen spätestens sieben Monate nach Jahresende eingereicht werden.

Was kostet eine GmbH-Bilanzerstellung bei OnlineBilanz?

OnlineBilanz berechnet einen Festpreis von 499,95 € inkl. 19 % MwSt. für den vollständigen GmbH-Jahresabschluss inklusive Bilanz, E-Bilanz, aller Steuererklärungen, Bundesanzeiger-Offenlegung, StB-Signatur und 12 Monaten Finanzamtsvertretung. Den genauen Preis berechnen Sie vorab mit dem Kostenrechner.

Was brauche ich, um meine Bilanz bei OnlineBilanz einzureichen?

Sie benötigen einen vollständigen DATEV-Export, CSV aus Ihrer Buchhaltungssoftware oder PDF-Belege Ihrer Buchführungsdaten. OnlineBilanz akzeptiert Exporte aus Lexoffice, sevdesk, FastBill, Buchhaltungsbutler, Lexware, DATEV und über 12 weiteren Programmen. Dazu Inventarlisten, Bankkontoauszüge und eventuelle steuerrelevante Verträge.

Was ist der Unterschied zwischen Bilanz und Jahresabschluss?

Die Bilanz ist ein Teil des Jahresabschlusses. Ein vollständiger GmbH-Jahresabschluss besteht aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) und — für nicht-kleine GmbHs — dem Anhang. Dazu kommen die steuerlichen Pflichten: E-Bilanz, Körperschaftsteuererklärung, Gewerbesteuererklärung und Bundesanzeiger-Offenlegung.

12. Fazit: Bilanz selbst erstellen — was möglich ist und wo der Steuerberater den Unterschied macht

Bilanz selbst erstellen ist für GmbH-Geschäftsführer mit soliden Buchführungskenntnissen und den richtigen Tools durchaus möglich — zumindest für die interne Aufstellung. Die Rohdaten, die Inventur, die Abschreibungen, die Rohbilanz: das alles kann intern erledigt werden.

Wo die Eigenleistung endet und wo ein lizenzierter Steuerberater nicht nur sinnvoll, sondern gesetzlich notwendig ist: bei der E-Bilanz, den Steuererklärungen und der Bundesanzeiger-Offenlegung. Und wo ein guter Steuerberater echten Mehrwert schafft: bei der Bewertung von Rückstellungen, dem Nutzen steuerlicher Wahlrechte und der Optimierung des Jahresergebnisses.

OnlineBilanz verbindet beides — Ihre Eigenleistung bei der Vorbereitung und professionelle Steuerberater-Qualität bei Einreichung und Haftung. Zum Festpreis von 499,95 € inkl. MwSt., ohne Kanzleitermin, mit 12 Monaten Finanzamtsvertretung inklusive.

  • Jede GmbH ist zur Bilanzierung nach HGB verpflichtet — unabhängig von Größe oder Umsatz
  • Interne Aufstellung ist erlaubt — steuerrechtliche Einreichung erfordert Steuerberater
  • Die häufigsten Fehler entstehen bei Rückstellungen, Abschreibungen und Periodenabgrenzung
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— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz

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Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerrechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 242 HGB, § 264 HGB, § 266 HGB, StBerG. Für eine rechtssichere Beratung wenden Sie sich bitte an einen zugelassenen Steuerberater oder nutzen Sie den Kontakt zu OnlineBilanz.

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Alles online — in vier Schritten:

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Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
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Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
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Ben
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