Liquidationsbilanz
Die Abwicklung einer GmbH oder UG verlangt mehr als eine Bilanz: zur Auflösung, für jedes Abwicklungsjahr und zum Schluss. Alle sind im Paket enthalten, samt E-Bilanz, Offenlegung und Abmeldung beim Finanzamt, geprüft und eingereicht über den beauftragten Steuerberater.




Fabian KlementWirtschaftsprüfer
Jakob RößSteuerberater
Dr. Jeannine DinnebierRechtsanwältin
Von der Auflösung bis zur Löschung.
Die Abwicklung verlangt mehr als eine Bilanz. Jede Phase hat eigene Stichtags-, Bewertungs- und Offenlegungsregeln — beauftragt werden alle drei gemeinsam im Paket.
Liquidationseröffnungsbilanz
Kassensturz zum Auflösungstag: Vermögen zu Veräußerungswerten, Abwicklungskosten zurückgestellt.
§ 71 Abs. 1 GmbHG→Phase 2 · je LiquidationsjahrLiquidations-Zwischenbilanz
Abschluss und Liquidations-Erfolgsrechnung für jedes Abwicklungsjahr — mit Offenlegung und Steuererklärungen.
§ 71 Abs. 1, 2 GmbHG→Phase 3 · AbwicklungsendeLiquidationsschlussbilanz
Nachweis, dass alle Gläubiger befriedigt sind, und Grundlage für Verteilung und Löschung nach Ablauf des Sperrjahres.
§ 74 GmbHG→Was kostet Ihre Liquidation? Ein Festpreis.
Alle Liquidationsbilanzen bis zur Löschung, egal wie lange die Abwicklung dauert, samt Offenlegung, E-Bilanzen und Abmeldung beim Finanzamt. Bezahlt wird erst nach Lieferung.
Abgerechnet wird erst, wenn alle Bilanzen fertig und eingereicht sind. Die Vergütung wird vor Auftragserteilung in Textform vereinbart.
Hinweis: Der Festpreis gilt für das oben genannte Leistungspaket. Notar-, Handelsregister- und Bundesanzeigergebühren sind nicht enthalten. Alle Preise netto zzgl. 19 % USt.
Eine Liquidationsbilanz ist die Rechnungslegung einer Gesellschaft, die nicht mehr wirtschaften, sondern abwickeln soll. Mit dem Auflösungsbeschluss entfällt die Fortführungsannahme des § 252 HGB; bewertet wird zu Werten, die sich in der Abwicklung realisieren lassen.
Nach § 71 GmbHG haben die Liquidatoren eine Eröffnungsbilanz zum Auflösungstag und für jedes Liquidationsjahr einen Abschluss aufzustellen; nach § 74 GmbHG schließt die Schlussbilanz die Abwicklung ab und wird Grundlage für Verteilung und Löschung.
Was sie von einer normalen Bilanz unterscheidet.
Sechs Punkte, die in selbst erstellten Liquidationsbilanzen regelmäßig fehlen — jeder mit gesetzlicher Fundstelle, damit Sie Ihren Abschluss vor der Einreichung selbst prüfen können.
Vom Going Concern zum Abwicklungszweck
Mit dem Auflösungsbeschluss entfällt die Fortführungsannahme; bewertet wird, was sich realisieren lässt.
Zwei Abschlüsse im Auflösungsjahr
Bis zur Auflösung ein regulärer Rumpfabschluss, danach die Liquidationsrechnungslegung.
Rechnungslegung bis zur Löschung
Abschluss und Erfolgsrechnung für jedes Liquidationsjahr — bis zur Vollbeendigung.
Ein Jahr vor jeder Verteilung
Beginnt mit dem Gläubigeraufruf, nicht mit dem Beschluss. Bei verfrühter Verteilung haften die Liquidatoren.
Abwicklungszeitraum von drei Jahren
Bis zu drei Jahre werden zusammen besteuert; dauert die Abwicklung länger, wird zwischendurch veranlagt.
Löschung nach § 394 FamFG
Ein häufiger Fall: kein verteilbares Vermögen, Löschung von Amts wegen — die Schlussbilanz weist die Vermögenslosigkeit nach.
Zwei Bilanzseiten, bewertet nach Abwicklungswerten.
Die Gliederung folgt weiter § 266 HGB — die Werte dahinter aber nicht mehr der Fortführung. Beispiel: Muster GmbH i. L. zum Auflösungstag.
Sechs Fehler, die den Liquidator persönlich treffen.
Die Abwicklung ist der haftungssensibelste Abschnitt im Leben einer Gesellschaft. Diese sechs Punkte gehören geprüft, bevor etwas eingereicht oder verteilt wird.
Wird ausgeschüttet, bevor das Sperrjahr abgelaufen ist, haftet der Liquidator persönlich für den Schaden (§ 73 Abs. 3 GmbHG).
Ohne Bekanntmachung nach § 65 Abs. 2 GmbHG beginnt das Sperrjahr überhaupt nicht — die Löschung verzögert sich um Monate.
Liquidatorvergütung, Beratung, Kündigungsfristen und Archivierung fehlen in der Eröffnungsbilanz — das Restvermögen wird zu hoch ausgewiesen.
Für die Zeit bis zum Auflösungstag ist ein regulärer Abschluss zu erstellen. Er fehlt in fast jeder selbst geführten Abwicklung.
Auch Liquidationsabschlüsse sind offenzulegen. Das Bundesamt für Justiz setzt Ordnungsgeld ab 2.500 € fest (§ 335 HGB).
Erstattungsansprüche und nutzbare Verlustvorträge gehen mit der Vollbeendigung unter — vorher realisieren, nicht danach entdecken.
Bei Einreichung über OnlineBilanz prüft der beauftragte Steuerberater diese Positionen und dokumentiert sie mit Paragraphenbezug, bevor der Abschluss eingereicht wird.
In fünf Schritten vom Auflösungsbeschluss zur Löschung.
Sie liefern Ihre Unterlagen einmal, wir melden einmal vollständig zurück, was fehlt. Die Anmeldung der Löschung unterschreibt der Liquidator beim Notar, der sie an das Handelsregister übermittelt.
Registrieren und Festpreis erhalten
Sie legen kostenlos ein Konto an, wir prüfen den Stand der Abwicklung und nennen Ihren Festpreis verbindlich schriftlich. Ohne Vorkasse, ohne Vertragsbindung.
Unterlagen einreichen
Auflösungsbeschluss, Handelsregisterauszug, letzte Bilanz, Buchhaltung und Kontoauszüge. Fehlt etwas bei Ihrer bisherigen Kanzlei, fordert es der beauftragte Steuerberater mit Ihrer Vollmacht an.
Bewerten, zurückstellen, aufstellen
Bewertet wird ohne Fortführungsannahme; die vollständigen Abwicklungskosten werden zurückgestellt und Bilanz samt Erfolgsrechnung im Entwurf aufgestellt.
Freigeben, übermitteln, offenlegen
Sie prüfen und geben frei — dann prüft der beauftragte, kooperierende Steuerberater und reicht ein: E-Bilanz an das Finanzamt, Offenlegung im Unternehmensregister.
Verteilen und löschen lassen
Nach dem Sperrjahr wird die Schlussbilanz Grundlage der Verteilung; danach meldet der Liquidator die Löschung über den Notar an. Die Unterlagen sind zehn Jahre aufzubewahren.
Was im Festpreis bis zur Löschung enthalten ist.
Ein Auftrag, ein Preis — sechs Leistungen bis zur Löschung, egal wie viele Abwicklungsjahre es werden. Was darüber hinausgeht, wird vorab im Angebot vereinbart, nicht erst nachträglich berechnet.
Nicht enthalten, bei Bedarf gesondert vereinbar: der Rumpfabschluss bis zum Auflösungstag, die Steuererklärungen, die zehnjährige Aufbewahrung und rechtliche Vertretung.
Selbst nutzen oder einreichen lassen — entscheiden Sie.
Die Software erstellt den KI-gestützten Entwurf, den Sie selbst verwenden können. Eingereicht wird über OnlineBilanz ausschließlich durch einen Steuerberater.
- Verantwortung: liegt beim Liquidator (§§ 71, 74 GmbHG).
- Keine Prüfung und keine Steuerberatung; die Ergebnisse der Software sind Vorschläge.
- Passt bei Liquidatoren, die die Rechnungslegung selbst oder mit eigenem Berater erledigen.
- Umfang: die sechs Leistungen des Pakets bis zur Löschung, abgerechnet nach Lieferung.
- Fristverlängerung: bis Ende Februar des Zweitfolgejahres (§ 149 Abs. 3 AO).
- Passt bei Verteilung an Gesellschafter, Gläubigerstreit, Betriebsprüfungsrisiko und Haftungssensibilität.
Drei Köpfe, eine saubere Abwicklung.
Kein Callcenter: Prüfung und Einreichung übernehmen kooperierende Berufsträger namentlich und mit eigener Berufshaftung — für Rechtsfragen steht eine kooperierende Rechtsanwältin zur Verfügung.

Schwerpunkt Bewertung ohne Fortführungsannahme. Verantwortet als kooperierender Berufsträger Qualitätssicherung und fachliche Freigabe.
fabian.klement@onlinebilanz.de
Betreut als kooperierender Steuerberater Abwicklungszeiträume und Steuererklärungen nach § 11 KStG — von der Auflösung bis zur letzten Veranlagung.
jakob.roess@onlinebilanz.de
Übernimmt als kooperierende Rechtsanwältin im gesonderten Mandat Liquidatorhaftung, Sperrjahr und Registerverfahren — einschließlich Nachtragsliquidation.
jeannine.dinnebier@onlinebilanz.deLiquidationsbilanz: was Liquidatoren fragen.
Welche Bilanzen brauche ich bei der Liquidation einer GmbH?
Wie lange dauert eine Liquidation mindestens?
Was kostet die Liquidationsbilanz?
Wer darf die Liquidationsbilanz aufstellen und unterschreiben?
Was passiert mit Verlustvorträgen und Steuerguthaben?
Muss auch in der Liquidation offengelegt werden?
Liquidationsbilanz: jede Aussage mit Fundstelle.
Die maßgeblichen Vorschriften im amtlichen Volltext — nachlesbar beim Bundesministerium der Justiz. Ein Klick führt direkt zur jeweiligen Norm in der aktuell geltenden Fassung.

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Die Abwicklung drumherum.
Kanzlei, Software oder beides?
Jedes Modell hat Stärken: die Kanzlei vor Ort den persönlichen Termin, reine Software den niedrigen Preis bei Eigenarbeit. Wir kombinieren Festpreis, Tempo und zugelassene Steuerberater — ohne dass Sie zwei Systeme pflegen.

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Erst zuhören, dann entwickeln: Wir haben mit Unternehmern, Finanzämtern und Steuerberatern gesprochen, bevor die erste Zeile Code entstand. Entwickelt von Steuerberatern, die aus eigener Praxis wissen, wo es hakt. Perfekt sind wir nicht, aber fair: Passt es für Sie nicht, beenden Sie die Zusammenarbeit jederzeit, kostenfrei und ohne Begründung.
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Jakob Röß
Dr. Jeannine Dinnebier
