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Datum

Lesedauer

10–15 Minuten


OnlineBilanzBlogJahresabschluss AG

Jahresabschluss AG 2026

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Jahresabschluss einer Aktiengesellschaft (AG) unterliegt strengen gesetzlichen Vorgaben nach HGB und AktG. Wer sich zunächst einen Überblick über die Definition, Bestandteile und Pflichten des Jahresabschlusses verschaffen möchte, findet dort die wichtigsten Grundlagen. Die handelsrechtlichen Grundlagen des Jahresabschlusses nach HGB bilden dabei die Basis, auf der zusätzliche Anforderungen aus dem AktG aufbauen. Vorstände müssen Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht und weitere Bestandteile fristgerecht erstellen, prüfen lassen und offenlegen. Dieser Leitfaden zeigt, welche Pflichten gelten, welche Fristen einzuhalten sind und wie der Prozess rechtssicher abläuft.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Jede Aktiengesellschaft muss jährlich einen Jahresabschluss erstellen, bestehend aus Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht. Der Vorstand erstellt den Abschluss innerhalb von drei Monaten, der Aufsichtsrat prüft ihn innerhalb eines Monats. Nach Feststellung muss der Abschluss innerhalb von 12 Monaten nach Bilanzstichtag im Unternehmensregister offengelegt werden.

Was ist ein Jahresabschluss für Aktiengesellschaften?

Eine Aktiengesellschaft ist als Kapitalgesellschaft nach § 242 HGB verpflichtet, jährlich einen Jahresabschluss zu erstellen. Dieser dokumentiert die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum Abschlussstichtag (in der Regel der 31.12.2025 für das Geschäftsjahr 2025).

Der Jahresabschluss einer AG dient nicht nur der gesetzlichen Rechenschaftspflicht, sondern ist auch zentrales Steuerungsinstrument für Vorstand und Aufsichtsrat. Er bildet die Grundlage für Dividendenbeschlüsse, die Unternehmensplanung und die Information von Investoren, Banken und Behörden.

Im Gegensatz zu kleinen Kapitalgesellschaften wie GmbHs gelten für Aktiengesellschaften erhöhte Transparenz- und Publizitätspflichten. Dies betrifft sowohl den Umfang der zu erstellenden Unterlagen als auch die Prüfungs- und Offenlegungspflichten.

§ 242 HGB

Pflicht zum Jahresabschluss

§ 264 HGB

Pflicht zum Lagebericht

§ 316 HGB

Pflicht zur Abschlussprüfung

Gesetzliche Grundlagen für den Jahresabschluss von AGs

Die Erstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses einer Aktiengesellschaft wird durch mehrere Gesetze geregelt. Die wichtigsten Vorschriften finden sich im Handelsgesetzbuch (HGB) und im Aktiengesetz (AktG).

Zusätzlich gelten steuerliche Vorschriften aus der Abgabenordnung (AO) sowie für große Unternehmen das Publizitätsgesetz (PublG). Seit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) und dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) sind auch EU-Vorgaben in deutsches Recht überführt worden.

Gesetz Relevante Regelungen
§§ 242–256a HGB Allgemeine Vorschriften zur Buchführung und Bilanzierung
§§ 264–289f HGB Jahresabschluss von Kapitalgesellschaften
§§ 150–161 AktG Besondere Vorschriften für Aktiengesellschaften
§§ 316–324a HGB Abschlussprüfung und Prüfungsbericht
§§ 325–329 HGB Offenlegung und Hinterlegung

Hinweis

Wichtig: Für Aktiengesellschaften gelten grundsätzlich strengere Anforderungen als für GmbHs oder UGs. Die AG wird nach § 267 HGB in der Regel mindestens als mittelgroß eingestuft, sofern sie die Schwellenwerte überschreitet.

Pflicht-Bestandteile des Jahresabschlusses einer AG

Der Jahresabschluss einer Aktiengesellschaft besteht aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) und Anhang gemäß § 264 Abs. 1 HGB. Zusätzlich ist für jede AG ein Lagebericht nach § 264 Abs. 1 Satz 1 HGB verpflichtend.

Je nach Größenklasse und Kapitalmarktorientierung kommen weitere Bestandteile hinzu. Kapitalmarktorientierte AGs müssen beispielsweise einen Eigenkapitalspiegel und eine Kapitalflussrechnung nach § 264 Abs. 1 Satz 2 HGB erstellen.

  • Bilanz gemäß § 266 HGB mit Gliederungsschema
  • Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB (Gesamtkosten- oder Umsatzkostenverfahren)
  • Anhang gemäß §§ 284–288 HGB mit Pflichtangaben
  • Lagebericht gemäß § 289 HGB (qualitative Analyse und Prognose)
  • Eigenkapitalspiegel und Kapitalflussrechnung (bei kapitalmarktorientierten AGs)
  • Vorschlag zur Ergebnisverwendung gemäß § 170 Abs. 2 AktG
  • Bericht des Aufsichtsrats gemäß § 171 Abs. 2 AktG

Bilanz nach § 266 HGB

Die Bilanz stellt alle Vermögenswerte (Aktiva) und Schulden (Passiva) zum Abschlussstichtag dar. Sie ist nach dem gesetzlichen Gliederungsschema gemäß § 266 HGB zu erstellen und muss die Posten Anlagevermögen, Umlaufvermögen, Eigenkapital, Rückstellungen und Verbindlichkeiten ausweisen.

Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)

Die GuV zeigt die Ertragslage des Geschäftsjahres. Aktiengesellschaften können zwischen dem Gesamtkostenverfahren und dem Umsatzkostenverfahren nach § 275 HGB wählen. Die Wahl muss stetig angewendet werden.

Anhang

Der Anhang erläutert die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, enthält Angaben zu Posten der Bilanz und GuV sowie Pflichtangaben nach §§ 284–288 HGB. Dazu gehören beispielsweise Angaben zu Verbindlichkeiten, Haftungsverhältnissen, Organvergütungen und Beteiligungen.

Lagebericht

Der Lagebericht ist nach § 289 HGB für jede AG Pflicht. Er enthält eine qualitative Analyse des Geschäftsverlaufs, der wirtschaftlichen Lage, wesentlicher Risiken und Chancen sowie eine Prognose über die voraussichtliche Entwicklung.

Prozess und Verantwortung: Vorstand, Aufsichtsrat, Hauptversammlung

Die Erstellung, Prüfung und Feststellung des Jahresabschlusses bei einer Aktiengesellschaft ist ein mehrstufiger Prozess, an dem mehrere Organe beteiligt sind. Die Verantwortlichkeiten sind klar im Aktiengesetz geregelt.

Vorstand

  • Erstellung innerhalb von 3 Monaten
  • Vorlage an Aufsichtsrat und Abschlussprüfer
  • Unterzeichnung des Abschlusses

Aufsichtsrat

  • Prüfung der Unterlagen
  • Billigung oder Verweigerung
  • Schriftlicher Bericht an Hauptversammlung

Hauptversammlung

  • Feststellung des Jahresabschlusses
  • Beschluss über Gewinnverwendung
  • Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat

„Bei einer AG ist die klare Rollenteilung entscheidend: Der Vorstand erstellt, der Aufsichtsrat prüft, die Hauptversammlung stellt fest. Jede Stufe muss dokumentiert und fristgerecht erfolgen, damit der Abschluss rechtswirksam wird.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Bei börsennotierten Aktiengesellschaften stellt der Vorstand nach § 172 Satz 1 Nr. 1 AktG den Jahresabschluss selbst fest, sofern Vorstand und Aufsichtsrat dies gemeinsam billigen. Die Hauptversammlung hat in diesem Fall nur ein Informationsrecht.

Fristen für Erstellung, Prüfung, Feststellung und Offenlegung 2026

Für den Jahresabschluss mit Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten im Jahr 2026 folgende gesetzliche Fristen. Diese müssen zwingend eingehalten werden, um Ordnungsgelder nach § 335 HGB zu vermeiden.

Frist Tätigkeit Rechtsgrundlage
Bis 31.03.2026 Aufstellung des Jahresabschlusses durch den Vorstand § 170 Abs. 1 AktG
Innerhalb 1 Monat nach Vorlage Prüfung durch den Aufsichtsrat und Berichterstattung § 171 Abs. 1, 2 AktG
Innerhalb 8 Monaten (mittelgroße/große AG) Feststellung des Jahresabschlusses durch Hauptversammlung oder Vorstand/AR § 175 AktG
Bis 31.12.2026 Offenlegung im Unternehmensregister § 325 HGB

Achtung

Achtung: Bei verspäteter Offenlegung droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB. Das Bundesamt für Justiz kann Ordnungsgelder zwischen 500 Euro und 25.000 Euro verhängen. Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich über das Unternehmensregister.

Für kleine Aktiengesellschaften (sehr selten) gilt eine Feststellungsfrist von 11 Monaten nach § 264 Abs. 1 HGB i. V. m. § 42a GmbHG analog. Die Offenlegungsfrist von 12 Monaten bleibt jedoch für alle AGs gleich.

Abschlussprüfung bei Aktiengesellschaften

Jede Aktiengesellschaft ist gemäß § 316 Abs. 1 HGB grundsätzlich zur Abschlussprüfung verpflichtet. Die Prüfung erfolgt durch einen vom Aufsichtsrat beauftragten Wirtschaftsprüfer oder eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

Die Hauptversammlung wählt den Abschlussprüfer gemäß § 119 Abs. 1 Nr. 4 AktG, der Aufsichtsrat erteilt den konkreten Prüfungsauftrag nach § 111 Abs. 2 Satz 3 AktG. Der Prüfer prüft Jahresabschluss, Lagebericht und die ordnungsgemäße Buchführung.

  • Prüfung der Bilanz auf Vollständigkeit und Richtigkeit
  • Prüfung der GuV auf Einhaltung der HGB-Vorschriften
  • Prüfung des Anhangs auf Pflichtangaben nach §§ 284–288 HGB
  • Prüfung des Lageberichts auf Übereinstimmung mit dem Jahresabschluss
  • Prüfung der Buchführung auf Ordnungsmäßigkeit gemäß § 238, 239 HGB
  • Erstellung eines Prüfungsberichts gemäß § 321 HGB
  • Erteilung eines Bestätigungsvermerks oder eines Versagungsvermerks

Nach Abschluss der Prüfung erstellt der Abschlussprüfer einen ausführlichen Prüfungsbericht nach § 321 HGB. Dieser wird dem Aufsichtsrat vorgelegt und ist Grundlage für dessen eigene Prüfung.

Der Bestätigungsvermerk gemäß § 322 HGB wird im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist Teil der offenzulegenden Unterlagen. Ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk bescheinigt die Ordnungsmäßigkeit des Abschlusses.

Hinweis

Auch wenn die Prüfung verpflichtend ist, kann die Erstellung des Jahresabschlusses mit OnlineBilanz eigenständig erfolgen. Der Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer prüft anschließend das fertige Werk und erteilt den Bestätigungsvermerk.

Offenlegung im Unternehmensregister 2026

Nach Feststellung des Jahresabschlusses muss dieser gemäß § 325 HGB beim Unternehmensregister elektronisch offengelegt werden. Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich über das Unternehmensregister, nicht mehr über den Bundesanzeiger.

Die Offenlegungsfrist beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag. Für den Jahresabschluss 2025 (Stichtag 31.12.2025) endet die Frist somit am 31.12.2026.

Umfang der Offenlegung nach Größenklasse

Größenklasse Offenzulegende Unterlagen
Kleine AG (selten) Bilanz, Anhang (verkürzt), ggf. Lagebericht
Mittelgroße AG Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht, Bestätigungsvermerk
Große AG Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht, Bestätigungsvermerk, Bericht des Aufsichtsrats
Kapitalmarktorientierte AG Vollständiger Jahresabschluss inkl. Eigenkapitalspiegel, Kapitalflussrechnung, ggf. Konzernabschluss

Die Unterlagen müssen im XBRL-Format (eXtensible Business Reporting Language) gemäß § 325 Abs. 2a HGB elektronisch eingereicht werden. Dies gilt für Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2024 beginnen.

Achtung

Ordnungsgeld bei Fristversäumnis: Das Bundesamt für Justiz leitet bei verspäteter Offenlegung ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen.

OnlineBilanz unterstützt die automatische Einreichung im XBRL-Format und stellt sicher, dass alle Pflichtangaben enthalten sind. Nach der Prüfung durch Ihren Steuerberater kann die Offenlegung direkt aus der Software heraus erfolgen.

Besonderheiten für kapitalmarktorientierte Aktiengesellschaften

Kapitalmarktorientierte Aktiengesellschaften im Sinne des § 264d HGB unterliegen zusätzlichen Offenlegungs- und Berichtspflichten. Dazu zählen börsennotierte AGs sowie Unternehmen, die Wertpapiere zum Handel an einem organisierten Markt ausgegeben haben.

Für diese Unternehmen gelten erweiterte Anforderungen an den Jahresabschluss und den Lagebericht. Zusätzlich müssen Quartalsberichte und Ad-hoc-Mitteilungen veröffentlicht werden.

  • Eigenkapitalspiegel nach § 264 Abs. 1 Satz 2 HGB verpflichtend
  • Kapitalflussrechnung nach § 264 Abs. 1 Satz 2 HGB verpflichtend
  • Erweiterter Lagebericht mit zusätzlichen Pflichtangaben gemäß § 289 Abs. 2 HGB
  • Segmentberichterstattung bei Konzernen nach § 297 Abs. 1 Satz 2 HGB
  • Quartalsfinanzberichte nach § 115 WpHG
  • Einhaltung internationaler Rechnungslegungsstandards (IFRS) für Konzernabschlüsse nach § 315e HGB
  • Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB (Corporate Governance)

Kapitalmarktorientierte AGs müssen ihren Konzernabschluss nach IFRS (International Financial Reporting Standards) aufstellen, wenn sie kapitalmarktorientiert im Sinne des § 264d HGB sind. Der Einzelabschluss kann weiterhin nach HGB erstellt werden.

„Für börsennotierte AGs ist die Einhaltung sämtlicher Publizitätspflichten geschäftskritisch. Verstöße können zu Bußgeldern, Haftungsrisiken und Vertrauensverlust bei Investoren führen. Eine professionelle Software-Lösung mit XBRL-Export ist hier unverzichtbar.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Digitale Erstellung des Jahresabschlusses mit OnlineBilanz

OnlineBilanz ist eine spezialisierte Online-Software zur Erstellung von Jahresabschlüssen für Kapitalgesellschaften – einschließlich Aktiengesellschaften. Die Software führt Sie Schritt für Schritt durch alle erforderlichen Angaben und sorgt für HGB-konforme Gliederung und Vollständigkeit.

Auch wenn eine AG regelmäßig von einem Wirtschaftsprüfer geprüft werden muss, können Vorstände den Jahresabschluss selbst vorbereiten. Der Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer prüft anschließend das fertige Werk, gibt es frei und erteilt den Bestätigungsvermerk.

Funktionen für Aktiengesellschaften

Vollständige HGB-Konformität

  • Bilanzgliederung nach § 266 HGB
  • GuV nach § 275 HGB (Gesamtkosten- oder Umsatzkostenverfahren)
  • Anhang mit allen Pflichtangaben nach §§ 284–288 HGB
  • Lagebericht-Modul mit Leitfragen gemäß § 289 HGB

Digitale Offenlegung

  • Automatischer XBRL-Export gemäß § 325 Abs. 2a HGB
  • Direkte Einreichung beim Unternehmensregister
  • Statusverfolgung und Bestätigung
  • Archivierung aller offengelegten Unterlagen

Zusammenarbeit mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer

OnlineBilanz ermöglicht es, den Jahresabschluss selbstständig zu erstellen und anschließend zur Prüfung freizugeben. Der Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer erhält Zugriff auf die Unterlagen, kann Korrekturen vornehmen und den Abschluss final freigeben.

Nach der Prüfung kann der Bestätigungsvermerk hochgeladen und zusammen mit den übrigen Unterlagen beim Unternehmensregister eingereicht werden. So entsteht ein lückenloser, revisionssicherer Prozess.

Hinweis

Tipp: Nutzen Sie die Vorlagenfunktion von OnlineBilanz, um wiederkehrende Angaben wie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Organe und Beteiligungen aus dem Vorjahr zu übernehmen. Das spart Zeit und minimiert Fehlerquellen.

OnlineBilanz wird kontinuierlich an aktuelle Gesetzesänderungen angepasst. Für das Geschäftsjahr 2025/2026 sind alle Neuerungen des DiRUG, des MoPeG und der XBRL-Pflicht bereits integriert.

Häufig gestellte Fragen

Welche Bestandteile muss der Jahresabschluss einer AG enthalten?

Der Jahresabschluss einer AG besteht aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV), Anhang und Lagebericht gemäß § 264 HGB. Kapitalmarktorientierte AGs müssen zusätzlich einen Eigenkapitalspiegel und eine Kapitalflussrechnung erstellen. Hinzu kommen der Vorschlag zur Ergebnisverwendung und der Bericht des Aufsichtsrats.

Welche Fristen gelten für den Jahresabschluss einer AG im Jahr 2026?

Für den Jahresabschluss 2025 (Stichtag 31.12.2025) muss der Vorstand den Abschluss bis 31.03.2026 aufstellen. Der Aufsichtsrat prüft innerhalb eines Monats nach Vorlage. Die Feststellung erfolgt innerhalb von 8 Monaten (mittelgroße/große AG). Die Offenlegung im Unternehmensregister muss bis 31.12.2026 erfolgen.

Ist eine Abschlussprüfung für jede AG verpflichtend?

Ja, jede Aktiengesellschaft ist nach § 316 Abs. 1 HGB grundsätzlich zur Abschlussprüfung durch einen Wirtschaftsprüfer verpflichtet. Die Hauptversammlung wählt den Prüfer, der Aufsichtsrat erteilt den Prüfungsauftrag. Der Prüfer erstellt einen Prüfungsbericht gemäß § 321 HGB und einen Bestätigungsvermerk.

Wo muss der Jahresabschluss einer AG offengelegt werden?

Der Jahresabschluss muss seit dem DiRUG (01.08.2022) ausschließlich beim Unternehmensregister elektronisch offengelegt werden. Die Offenlegung erfolgt im XBRL-Format gemäß § 325 Abs. 2a HGB. Bei verspäteter Offenlegung droht ein Ordnungsgeld zwischen 500 und 25.000 Euro nach § 335 HGB.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), Aktiengesetz (AktG), Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
Ben
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KI-Assistenz