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8–13 Minuten


OnlineBilanzBlogJahresabschluss Definition

Jahresabschluss 2026: Definition, Bestandteile & Pflichten

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Jahresabschluss ist für Kapitalgesellschaften nach HGB verpflichtend und bildet den rechnerischen Abschluss eines Geschäftsjahres. Er besteht aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) und Anhang – bei Kapitalgesellschaften erweitert um einen Lagebericht. Die Offenlegung erfolgt seit 2022 ausschließlich beim Unternehmensregister, nicht mehr beim Bundesanzeiger.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Der Jahresabschluss ist ein gesetzlich vorgeschriebener Rechenschaftsbericht am Ende eines Geschäftsjahres. Er umfasst Bilanz, GuV und Anhang (bei Kapitalgesellschaften). Die Offenlegung muss binnen 12 Monaten nach Bilanzstichtag beim Unternehmensregister erfolgen, andernfalls drohen Ordnungsgelder bis 25.000 Euro.

Was ist ein Jahresabschluss?

Der Jahresabschluss ist der rechnerische Abschluss eines Geschäftsjahres und bildet die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens ab. Er dient der Rechenschaftslegung gegenüber Gesellschaftern, Gläubigern, Finanzamt und Öffentlichkeit.

Nach § 242 HGB müssen alle Kaufleute zum Schluss eines jeden Geschäftsjahres einen Jahresabschluss aufstellen. Was genau ein Jahresabschluss ist und welche Bestandteile nach HGB verpflichtend sind, ergibt sich aus den handelsrechtlichen Vorschriften. Für Kapitalgesellschaften gelten erweiterte Pflichten nach § 264 ff. HGB.

Hinweis

Gesetzliche Grundlage: Die Pflicht zur Aufstellung des Jahresabschlusses ergibt sich aus § 242 HGB (allgemein) sowie § 264 HGB für Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG). Ergänzende Vorschriften finden sich in § 266 HGB (Bilanzgliederung) und § 275 HGB (GuV-Gliederung).

Der Jahresabschluss muss den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) entsprechen und ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermitteln (§ 264 Abs. 2 HGB).

Bestandteile des Jahresabschlusses

Der Umfang des Jahresabschlusses hängt von der Rechtsform und Größenklasse ab. Während Einzelkaufleute nur Bilanz und GuV erstellen müssen, gelten für Kapitalgesellschaften erweiterte Anforderungen.

Bilanz (§ 266 HGB)

  • Anlagevermögen und Umlaufvermögen
  • Eigenkapital und Fremdkapital
  • Rechnungsabgrenzungsposten

GuV (§ 275 HGB)

  • Gesamtkostenverfahren (GKV)
  • Umsatzkostenverfahren (UKV)
  • Jahresüberschuss/-fehlbetrag

Anhang (§ 284 HGB)

  • Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
  • Erläuterungen zu Posten
  • Haftungsverhältnisse

Erweiterte Bestandteile für bestimmte Größenklassen

Kleine Kapitalgesellschaften können von Erleichterungen Gebrauch machen (§ 266 Abs. 1 Satz 3 HGB). Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich einen Lagebericht erstellen (§ 264 Abs. 1 HGB).

Bestandteil Klein Mittel Groß
Bilanz Ja (verkürzt) Ja Ja
GuV Ja (verkürzt) Ja Ja
Anhang Ja (verkürzt) Ja (erweitert) Ja (erweitert)
Lagebericht Nein Ja Ja
Kapitalflussrechnung Nein Nein Empfohlen*

*Kapitalmarktorientierte Unternehmen und bestimmte Konzerne müssen nach § 264 Abs. 1 HGB weitere Bestandteile wie Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel vorlegen.

Wer muss einen Jahresabschluss erstellen?

Die Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses trifft grundsätzlich alle Kaufleute nach § 242 HGB. Für Kapitalgesellschaften gelten verschärfte Anforderungen.

  • GmbH und UG (haftungsbeschränkt): Verpflichtung nach § 264 HGB zur Aufstellung und Offenlegung
  • Aktiengesellschaften (AG): Erweiterte Publizitätspflichten nach § 325 HGB
  • Personengesellschaften: Nur bei Überschreiten der Schwellenwerte (§ 264a HGB)
  • Einzelkaufleute: Aufstellung verpflichtend, keine Offenlegungspflicht
  • Kleingewerbetreibende: Keine Pflicht, wenn Umsatz unter 800.000 € und Gewinn unter 80.000 €

Achtung

Achtung: Auch ruhende oder inaktive GmbHs und UGs müssen einen Jahresabschluss erstellen und offenlegen. Die bloße Nichtausübung von Geschäftstätigkeit befreit nicht von der gesetzlichen Pflicht nach § 264 HGB.

Personenhandelsgesellschaften (OHG, KG) müssen einen Jahresabschluss nach § 264a HGB offenlegen, wenn mindestens ein persönlich haftender Gesellschafter keine natürliche Person ist (z. B. GmbH & Co. KG).

Größenklassen nach § 267 HGB

Die Einteilung in Größenklassen bestimmt den Umfang der Offenlegungspflichten und mögliche Erleichterungen. Maßgeblich sind die in § 267 HGB festgelegten Schwellenwerte.

Eine Gesellschaft gilt als klein, mittelgroß oder groß, wenn mindestens zwei der drei Merkmale an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen über- oder unterschritten werden.

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Klein ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroß ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Groß > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Hinweis

Kleinstkapitalgesellschaften: Seit § 267a HGB gibt es zusätzlich die Kategorie der Kleinstkapitalgesellschaften (Bilanzsumme ≤ 350.000 €, Umsatz ≤ 700.000 €, ≤ 10 Arbeitnehmer). Diese profitieren von weiteren Erleichterungen bei Anhang und Offenlegung.

Die Größenklasse bestimmt auch die Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG: Kleine Kapitalgesellschaften haben 11 Monate Zeit, mittelgroße und große 8 Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres.

Fristen: Feststellung und Offenlegung

Für Kapitalgesellschaften gelten zwei zentrale Fristen: Die Feststellungsfrist für die Beschlussfassung und die Offenlegungsfrist für die Einreichung beim Unternehmensregister.

Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG

Der Jahresabschluss muss innerhalb gesetzlicher Fristen durch die Gesellschafterversammlung festgestellt werden. Die Frist richtet sich nach der Größenklasse.

Kleine Kapitalgesellschaften

  • Bilanzstichtag: 31.12.2025
  • Feststellung bis: 30.11.2026

Mittelgroße und große Gesellschaften

  • Bilanzstichtag: 31.12.2025
  • Feststellung bis: 31.08.2026

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Nach § 325 Abs. 1 HGB müssen Kapitalgesellschaften den festgestellten Jahresabschluss binnen 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag beim Unternehmensregister offenlegen.

12 Monate

Offenlegungsfrist ab Bilanzstichtag

31.12.2026

Fristende für Bilanzstichtag 31.12.2025

25.000 €

Maximales Ordnungsgeld

Achtung

Wichtig: Die Offenlegungsfrist von 12 Monaten ist unabhängig von der Feststellungsfrist. Auch wenn der Jahresabschluss rechtzeitig festgestellt wurde, muss die Offenlegung binnen Jahresfrist erfolgen.

Offenlegung beim Unternehmensregister

Seit dem Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung des Jahresabschlusses ausschließlich beim Unternehmensregister. Der Bundesanzeiger wird nicht mehr als Offenlegungsmedium genutzt.

Die Einreichung erfolgt elektronisch über das Portal des Unternehmensregisters. Der Jahresabschluss muss im strukturierten XBRL-Format oder als PDF-Datei hochgeladen werden.

Offenzulegende Unterlagen nach Größenklasse

Dokument Klein Mittel Groß
Bilanz Ja (verkürzt) Ja (vollständig) Ja (vollständig)
GuV Nein* Ja (verkürzt) Ja (vollständig)
Anhang Ja (verkürzt) Ja Ja
Lagebericht Nein Ja Ja
Bestätigungsvermerk Nein** Nur bei Prüfungspflicht Ja

*Kleine Kapitalgesellschaften müssen die GuV nicht offenlegen (§ 326 Abs. 1 HGB). **Kleine Gesellschaften sind nur bei Überschreiten bestimmter Schwellenwerte prüfungspflichtig (§ 316 HGB).

„Viele Mandanten unterschätzen den Aufwand der elektronischen Offenlegung. Die XBRL-Taxonomie erfordert strukturierte Daten – eine sorgfältige Vorbereitung ist unerlässlich. Wir empfehlen, den Jahresabschluss bereits bei der Erstellung mit Blick auf die Offenlegung zu konzipieren.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Ablauf der elektronischen Offenlegung

  1. Registrierung beim Unternehmensregister mit Benutzerkennung
  2. Aufbereitung der Jahresabschlussdaten im XBRL-Format oder als PDF
  3. Hochladen der Unterlagen über das Portal
  4. Prüfung durch das Unternehmensregister (technische Validierung)
  5. Veröffentlichung nach erfolgreicher Prüfung

Rechtsfolgen bei Fristversäumnis

Die Nichteinhaltung der Offenlegungsfrist ist keine Ordnungswidrigkeit, sondern wird durch das Bundesamt für Justiz (BfJ) mit Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB sanktioniert.

Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen. Die Höhe richtet sich nach Schwere und Dauer der Pflichtverletzung sowie der Größe des Unternehmens.

Ordnungsgeld (§ 335 HGB)

  • Mindestens 500 Euro
  • Maximal 25.000 Euro
  • Festsetzung durch das BfJ
  • Kann wiederholt festgesetzt werden
  • Richtet sich gegen die Gesellschaft

Weitere Konsequenzen

  • Persönliche Haftung der Geschäftsführer möglich
  • Eintrag im Unternehmensregister
  • Reputationsschaden bei Geschäftspartnern
  • Bankprobleme bei Kreditvergabe
  • Mögliche Löschung nach § 60 GmbHG

Achtung

Geschäftsführerhaftung: Geschäftsführer können persönlich für Schäden haftbar gemacht werden, die durch die Nichteinhaltung der Offenlegungspflicht entstehen (§ 43 GmbHG). Bei grober Fahrlässigkeit besteht kein Versicherungsschutz durch die D&O-Versicherung.

Das Bundesamt für Justiz prüft systematisch die Einhaltung der Offenlegungspflichten und leitet bei Verstößen automatisch Ordnungsgeldverfahren ein. Ein nachträgliches Einreichen befreit nicht von der Ordnungsgeldzahlung.

Erstellung in der Praxis

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfordert fundierte Kenntnisse des Handels- und Steuerrechts. In der Praxis werden Jahresabschlüsse von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern oder spezialisierten Software-Lösungen erstellt.

Typischer Ablauf der Jahresabschlusserstellung

  1. Vorbereitung: Erfassung aller Geschäftsvorfälle, Abstimmung der Konten, Kassensturz
  2. Inventur: Bestandsaufnahme des Vermögens und der Schulden zum Bilanzstichtag (§ 240 HGB)
  3. Bewertung: Anwendung der Bewertungsvorschriften nach § 252 ff. HGB
  4. Bilanzierung: Aufstellung von Bilanz und GuV nach Gliederungsschema
  5. Anhang: Erläuterung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
  6. Lagebericht: Darstellung der Geschäftsentwicklung (ab mittelgroß)
  7. Prüfung: Prüfung durch Wirtschaftsprüfer (falls prüfungspflichtig nach § 316 HGB)
  8. Feststellung: Beschlussfassung durch die Gesellschafterversammlung
  9. Offenlegung: Elektronische Einreichung beim Unternehmensregister

Wichtige Bewertungsgrundsätze

Bei der Bewertung sind die Grundsätze des § 252 HGB zu beachten. Diese umfassen unter anderem das Vorsichtsprinzip, das Realisationsprinzip und das Imparitätsprinzip.

  • Going-Concern-Prinzip: Fortführung der Unternehmenstätigkeit wird unterstellt
  • Einzelbewertung: Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln zu bewerten
  • Vorsichtsprinzip: Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste sind zu berücksichtigen
  • Stichtagsprinzip: Bewertung erfolgt auf Basis der Verhältnisse am Bilanzstichtag
  • Periodenabgrenzung: Aufwendungen und Erträge sind periodengerecht abzugrenzen
  • Bewertungsstetigkeit: Angewandte Methoden sind beizubehalten (§ 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB)

„Die häufigsten Fehler bei der Jahresabschlusserstellung betreffen die Periodenabgrenzung und die Bewertung von Rückstellungen. Eine saubere laufende Buchführung und eine systematische Jahresendcheckliste reduzieren das Fehlerrisiko erheblich.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Software-Lösungen für den Jahresabschluss

Moderne Software-Lösungen wie OnlineBilanz unterstützen bei der Erstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses. Sie gewährleisten die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und erleichtern die elektronische Übermittlung ans Unternehmensregister.

  • Automatische Übernahme aus der Finanzbuchhaltung (DATEV, Lexware etc.)
  • Integrierte Prüfroutinen nach HGB-Vorgaben
  • XBRL-Export für das Unternehmensregister
  • Vorlagen für Anhang und Lagebericht
  • Automatische Berechnung von Größenklassen und Schwellenwerten

Häufig gestellte Fragen

Wer muss einen Jahresabschluss erstellen und offenlegen?

Alle Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) sind nach § 264 HGB zur Erstellung und Offenlegung verpflichtet – unabhängig von Größe oder Umsatz. Auch ruhende Gesellschaften müssen einen Jahresabschluss erstellen. Personengesellschaften mit juristischer Person als Vollhafter (z. B. GmbH & Co. KG) unterliegen ebenfalls der Offenlegungspflicht nach § 264a HGB.

Wo muss der Jahresabschluss 2026 offengelegt werden?

Die Offenlegung erfolgt seit dem DiRUG (01.08.2022) ausschließlich beim Unternehmensregister in elektronischer Form. Der Bundesanzeiger wird nicht mehr als Offenlegungsmedium genutzt. Die Einreichung muss binnen 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag erfolgen, also für das Geschäftsjahr 2025 bis spätestens 31.12.2026.

Welche Fristen gelten für Feststellung und Offenlegung?

Nach § 42a GmbHG beträgt die Feststellungsfrist für kleine Kapitalgesellschaften 11 Monate, für mittelgroße und große 8 Monate nach Bilanzstichtag. Die Offenlegungsfrist beträgt einheitlich 12 Monate nach § 325 HGB. Für den Bilanzstichtag 31.12.2025 endet die Offenlegungsfrist am 31.12.2026.

Was passiert bei Nichteinhaltung der Offenlegungsfrist?

Das Bundesamt für Justiz verhängt nach § 335 HGB Ordnungsgelder zwischen 500 und 25.000 Euro. Die Höhe richtet sich nach Schwere und Dauer der Pflichtverletzung. Geschäftsführer können zudem persönlich nach § 43 GmbHG haften. Ein nachträgliches Einreichen befreit nicht von der Ordnungsgeldzahlung. Bei dauerhafter Untätigkeit droht die Löschung der Gesellschaft.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 242 HGB – Pflicht zur Aufstellung, § 264 HGB – Pflicht zur Aufstellung des Jahresabschlusses, § 267 HGB – Größenklassen, § 325 HGB – Offenlegung, § 335 HGB – Ordnungsgeldverfahren, § 42a GmbHG – Feststellung des Jahresabschlusses. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater