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01 Upload 02 KI 03 Beratung 04 StB 05 Bilanz 06 ELSTER
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Bestehende Software verbinden Einmal koppeln — Belege fließen automatisch
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Datum Beleg Konto Betrag KI
18.10.25
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Fabian Klement Online · antwortet in ~2 Min
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14:05 · Fabian
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  1. IAB Firmenwagen 2026 — Szenarien
  2. Auswirkung auf Bilanz & Ausschüttung
  3. Nächste Schritte & Freigabe
Fabian Klement
Fabian Klement Ihr fester StB · berät & optimiert
Optimierungstipp: IAB nutzenInvestitions­abzugsbetrag für geplanten Firmenwagen → ~11.400 € Steuer­vorteil
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Holding‑Struktur prüfenAusschüttung via Holding → 95% steuerfrei nach §8b KStG
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Bewirtung korrigiert · 70/30Signatur StB · Mandantenportal
Fabian: „Ich sehe einen legalen Hebel von rund 11.400 €. Lassen Sie uns kurz durchsprechen, ob der Firmenwagen 2026 passt. "
Bilanz zum 31.12.2025 Muster GmbH · HGB §266
Geprüft · StB
Aktiva Mittelverwendung · "Was besitzen wir?"
A. Anlagevermögen
Sachanlagen218.400 €
Fuhrpark62.150 €
B. Umlaufvermögen
Vorräte84.300 €
Forderungen142.820 €
Bank & Kasse96.650 €
Summe Aktiva604.320 €
Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
Jahresüberschuss184.320 €
B. Fremdkapital
Verbindlichkeiten Bank148.500 €
Lieferanten & Sonstige90.300 €
Summe Passiva604.320 €
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ELSTER · FinanzamtKörperschaft-, Gewerbe- & Umsatzsteuer
übermittelt
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BundesanzeigerOffenlegung §325 HGB · fristgerecht 31.12.
offengelegt
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HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
hinterlegt
Festpreis eingehalten · Bestätigung per E-Mail

Datum

Lesedauer

10–14 Minuten


OnlineBilanzBlogJahresabschluss Checkliste

Jahresabschluss Checkliste 2026

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Eine strukturierte Jahresabschluss Checkliste verhindert Verzögerungen, Rückfragen und finanzielle Nachteile beim Abschluss 2025. Sie sorgt für vollständige Unterlagen, rechtzeitige Fristen und effiziente Zusammenarbeit mit Steuerberatern. Dieser Leitfaden zeigt, welche Dokumente, Buchungen und Prüfschritte erforderlich sind – von der Belegsammlung über die Jahresabschluss Abgrenzung bis zur Bilanzerstellung. Für die handelsrechtliche Aufstellung bietet unsere Checkliste Jahresabschluss HGB 2026 eine umfassende Übersicht aller erforderlichen Schritte. Ergänzend beantwortet unser Leitfaden zu häufigen Fragen zum Jahresabschluss spezifische Herausforderungen bei der Erstellung.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Eine Jahresabschluss Checkliste strukturiert den Abschlussprozess in fünf Bereiche: Buchhaltung vollständig abschließen, Belege systematisch vorbereiten, Bewertungs- und Abschlussbuchungen erfassen, steuerliche Prüfung durchführen und digitale Übergabe organisieren. Sie verhindert Verzögerungen, Rückfragen und Ordnungsgelder nach § 335 HGB.

Warum eine Jahresabschluss Checkliste unverzichtbar ist

Der Jahresabschluss zum 31.12.2025 ist kein einzelner Arbeitsschritt, sondern ein komplexer Prozess aus Buchführung, Bewertung, Beleg-Dokumentation und gesetzlichen Fristen. Ohne strukturiertes Vorgehen führt dies zu Verzögerungen, Rückfragen und unnötigen Kosten.

Eine Jahresabschluss Checkliste stellt sicher, dass alle Unterlagen vollständig vorliegen, Fehler frühzeitig erkannt werden und Steuerberater oder Bilanzierende effizient arbeiten können. Sie macht den gesamten Abschlussprozess planbar, transparent und rechtssicher.

12 Monate

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

11 Monate

Feststellungsfrist kleine GmbH

25.000 €

Maximales Ordnungsgeld § 335 HGB

Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) sind nach § 264 HGB zur Aufstellung eines Jahresabschlusses verpflichtet. Dieser besteht nach § 242 HGB aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung, bei mittelgroßen und großen Gesellschaften zusätzlich aus einem Anhang nach § 284 HGB.

„Eine strukturierte Checkliste verhindert nicht nur Fehler, sondern spart Zeit und Kosten. Unternehmer, die ihren Jahresabschluss systematisch vorbereiten, reduzieren Rückfragen und vermeiden Verzögerungen bei Feststellung und Offenlegung.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufige Probleme ohne strukturierte Checkliste

Ohne systematisches Vorgehen treten bei der Jahresabschlusserstellung regelmäßig dieselben Probleme auf. Diese führen zu Zeitdruck, Mehraufwand und im schlimmsten Fall zu Schätzungen durch das Finanzamt.

  • Unvollständige oder fehlende Buchungen zum Bilanzstichtag
  • Falsch zugeordnete oder nicht digitalisierte Belege
  • Unabgestimmte Konten (Kasse, Bank, Debitoren, Kreditoren)
  • Versäumte Rückstellungen für Urlaub, Steuern oder Jahresabschlusskosten
  • Fehlende Abgrenzungen bei transitorischen Posten
  • Unklare Zuständigkeiten im Unternehmen
  • Zeitdruck durch verspäteten Beginn der Vorbereitung

Diese Probleme führen zu Rückfragen, Verzögerungen in der Erstellung, unnötigen Mehrkosten und Versäumnis der gesetzlichen Fristen nach § 325 HGB. Eine strukturierte Checkliste wirkt wie ein Sicherheitsnetz für Unternehmer und Steuerberater.

Achtung

Wird die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB versäumt, droht ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB zwischen 500 und 25.000 Euro. Die Offenlegung erfolgt seit dem DiRUG (01.08.2022) ausschließlich beim Unternehmensregister, nicht mehr beim Bundesanzeiger.

Die fünf Hauptbereiche der Jahresabschluss Checkliste

Eine professionelle Jahresabschluss Checkliste gliedert sich in fünf zentrale Bereiche. Diese Struktur stellt sicher, dass kein Schritt vergessen wird und alle relevanten Unterlagen, Buchungen und Prüfungen systematisch abgearbeitet werden.

  • Buchhaltung vollständig abschließen (alle Geschäftsvorfälle erfassen)
  • Unterlagen und Belege systematisch vorbereiten und digital ablegen
  • Bewertungs- und Abschlussbuchungen erfassen (Abschreibungen, Rückstellungen, Abgrenzungen)
  • Steuerliche Prüfung und Kontrolle (Vorsteuer, Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer)
  • Digitale Übergabe an Steuerberater oder Bilanzierende organisieren

Jeder dieser Bereiche umfasst mehrere Einzelschritte, die nachfolgend detailliert beschrieben werden. Die Struktur orientiert sich an den Anforderungen des HGB und den Bedürfnissen der steuerlichen Erstellung.

Hinweis

Die Größenklassen nach § 267 HGB bestimmen, welche Bestandteile des Jahresabschlusses erforderlich sind. Kleine Kapitalgesellschaften können Erleichterungen nach § 326 HGB und § 327 HGB in Anspruch nehmen, müssen aber dennoch die Offenlegungspflicht nach § 325 HGB erfüllen.

Buchhaltung vollständig abschließen

Bevor Abschlussbuchungen erfasst werden können, muss die laufende Buchhaltung vollständig und korrekt abgeschlossen sein. Das bedeutet: Alle Geschäftsvorfälle bis zum Bilanzstichtag 31.12.2025 müssen erfasst, gebucht und belegt sein.

Vollständigkeit der laufenden Buchführung

  • Alle Eingangsrechnungen bis 31.12.2025 erfasst und gebucht
  • Alle Ausgangsrechnungen bis 31.12.2025 erstellt und verbucht
  • Bankauszüge vollständig und abgestimmt (inkl. Jahresendauszug)
  • Kassenbuch geführt und abgestimmt (bei Bargeschäften)
  • Privatentnahmen und Privateinlagen dokumentiert
  • Lohn- und Gehaltsbuchungen inkl. Sozialversicherung verbucht

Kontenabstimmung durchführen

Die Abstimmung der Konten ist zentral für einen fehlerfreien Jahresabschluss. Folgende Konten müssen zum 31.12.2025 abgestimmt werden:

Konto Abstimmungsgrundlage Abweichungen klären
Bankkonto Kontoauszug 31.12.2025 Fehlbuchungen, Bankgebühren
Kasse Kassenbuch, Zählprotokoll Kassendifferenzen dokumentieren
Forderungen (Debitoren) Offene-Posten-Liste Uneinbringliche Forderungen
Verbindlichkeiten (Kreditoren) Offene-Posten-Liste Nicht gebuchte Eingangsrechnungen
Umsatzsteuer UStVA Dezember 2025 Vorauszahlungen, Dauerfristverlängerung

Unstimmigkeiten müssen vor den Abschlussbuchungen geklärt und dokumentiert werden. Dies verhindert spätere Rückfragen und erleichtert die Prüfung durch Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer.

Unterlagen und Belege systematisch vorbereiten

Nach § 257 HGB besteht eine Aufbewahrungspflicht von zehn Jahren für Buchungsbelege. Eine strukturierte Ablage erleichtert nicht nur die Jahresabschlusserstellung, sondern auch spätere Betriebsprüfungen.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Buchführungsunterlagen

  • Kontoblätter / Journal
  • Saldenliste zum 31.12.2025
  • Umsatzsteuer-Voranmeldungen 2025
  • Offene-Posten-Listen (Debitoren, Kreditoren)
  • Kassenbuch (falls geführt)

Belegwesen

  • Eingangsrechnungen vollständig
  • Ausgangsrechnungen vollständig
  • Bankauszüge 2025
  • Verträge (Miete, Leasing, Darlehen)
  • Lohn- und Gehaltsabrechnungen

Inventurunterlagen bereitstellen

Nach § 240 HGB ist zu Beginn eines Handelsgewerbes und zum Schluss eines Geschäftsjahres ein Inventar aufzustellen. Dieses umfasst alle Vermögensgegenstände und Schulden.

  • Inventurlisten (Waren, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe) zum 31.12.2025
  • Anlageverzeichnis (Anschaffungskosten, Abschreibungen, Restbuchwerte)
  • Aufstellung Forderungen und Verbindlichkeiten
  • Aufstellung Bankguthaben und Darlehen
  • Nachweise über Rückstellungen (Urlaubsrückstellungen, ausstehende Rechnungen)

Hinweis

Digitale Belegablage beschleunigt den Abschlussprozess erheblich. Belege sollten nach Belegarten (ER, AR, Bank, Kasse) und chronologisch strukturiert sein. Die GoBD verlangen eine unveränderbare, nachvollziehbare Archivierung.

Bewertungs- und Abschlussbuchungen erfassen

Abschlussbuchungen stellen sicher, dass die Bilanz den tatsächlichen Verhältnissen zum 31.12.2025 entspricht. Sie umfassen Abschreibungen, Rückstellungen, Abgrenzungen und Bewertungen nach § 252 ff. HGB.

Abschreibungen auf Anlagevermögen

Nach § 253 Abs. 3 HGB sind Vermögensgegenstände des Anlagevermögens planmäßig abzuschreiben, soweit sie einer Abnutzung unterliegen. Die Abschreibung erfolgt nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer gemäß AfA-Tabellen.

  • Anlageverzeichnis aktualisieren (Zugänge, Abgänge, Umbuchungen)
  • Planmäßige Abschreibungen berechnen (linear oder degressiv)
  • Außerplanmäßige Abschreibungen bei dauerhafter Wertminderung nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB
  • Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) bis 800 Euro sofort abschreiben oder Sammelposten bilden

Rückstellungen bilden

Nach § 249 HGB sind Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten, drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und unterlassene Instandhaltungen zu bilden.

  • Urlaubsrückstellungen für nicht genommenen Urlaub
  • Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (Jahresabschluss, Steuerberatung)
  • Steuerrückstellungen (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer)
  • Rückstellungen für Garantieverpflichtungen
  • Prozessrückstellungen bei laufenden Rechtsstreitigkeiten

Aktive und passive Rechnungsabgrenzung

Nach § 250 HGB sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, als aktive Rechnungsabgrenzungsposten (ARAP) zu aktivieren. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit danach darstellen, sind als passive Rechnungsabgrenzungsposten (PRAP) zu passivieren.

Abgrenzungsart Beispiele Buchungslogik
Aktive RAP Vorauszahlungen Versicherung, Miete, Lizenzen Ausgaben 2025 für Zeitraum 2026
Passive RAP Vorauszahlungen Kunden, Abonnements Einnahmen 2025 für Leistung 2026
Sonstige Forderungen Zinsen, Erstattungen Forderungen wirtschaftlich 2025, Zahlung 2026
Sonstige Verbindlichkeiten Ausstehende Rechnungen Lieferung 2025, Rechnung 2026

„Abschlussbuchungen müssen periodengerecht erfolgen. Das Realisationsprinzip und das Vorsichtsprinzip nach § 252 HGB verlangen, dass Aufwendungen und Erträge dem richtigen Geschäftsjahr zugeordnet werden. Nachlässigkeiten führen zu falschen Bilanzen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Steuerliche Prüfung und Kontrolle

Neben der handelsrechtlichen Bilanz nach § 264 HGB müssen steuerliche Aspekte geprüft und vorbereitet werden. Dies umfasst Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und gegebenenfalls Lohnsteuer.

Umsatzsteuer prüfen

  • Umsatzsteuer-Voranmeldungen 2025 auf Vollständigkeit prüfen
  • Vorsteuerabzug prüfen (ordnungsgemäße Rechnungen nach § 14 UStG)
  • Dauerfristverlängerung berücksichtigen (Sondervorauszahlung)
  • Ist- oder Soll-Versteuerung korrekt angewendet
  • Umsatzsteuer-Jahreserklärung 2025 vorbereiten

Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer

Kapitalgesellschaften unterliegen der Körperschaftsteuer nach § 1 KStG und der Gewerbesteuer nach § 2 GewStG. Für beide Steuerarten sind Vorauszahlungen zu leisten, die im Jahresabschluss als Rückstellung oder Forderung abzubilden sind.

Körperschaftsteuer

  • Steuersatz: 15 % auf zu versteuerndes Einkommen
  • Solidaritätszuschlag: 5,5 % auf Körperschaftsteuer
  • Vorauszahlungen als Rückstellung oder Forderung
  • Verlustvortrag aus Vorjahren prüfen

Gewerbesteuer

  • Gewerbeertrag nach § 7 GewStG ermitteln
  • Hinzurechnungen und Kürzungen beachten
  • Hebesatz der Gemeinde anwenden
  • Vorauszahlungen und Messbescheid prüfen

Lohnsteuer und Sozialversicherung

Für Arbeitgeber sind Lohnsteuer-Anmeldungen und Sozialversicherungsbeiträge zu prüfen. Auch hier können Rückstellungen erforderlich sein.

  • Lohnsteuer-Anmeldungen 2025 vollständig
  • Sozialversicherungsmeldungen korrekt
  • Jahresabstimmung mit Krankenkassen
  • Lohnsteuerbescheinigungen erstellt

Fristen für Feststellung und Offenlegung beachten

Der Jahresabschluss muss innerhalb gesetzlicher Fristen aufgestellt, festgestellt und offengelegt werden. Versäumnisse führen zu Ordnungsgeldern nach § 335 HGB.

Feststellungsfristen nach § 42a GmbHG

Nach § 42a Abs. 2 GmbHG muss der Jahresabschluss innerhalb bestimmter Fristen nach dem Bilanzstichtag festgestellt werden. Die Frist richtet sich nach der Größenklasse gemäß § 267 HGB.

Größenklasse Feststellungsfrist Für Abschluss 31.12.2025
Kleine Kapitalgesellschaft 11 Monate Bis 30.11.2026
Mittelgroße Kapitalgesellschaft 8 Monate Bis 31.08.2026
Große Kapitalgesellschaft 8 Monate Bis 31.08.2026

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Nach § 325 Abs. 1 HGB sind die gesetzlichen Vertreter verpflichtet, den Jahresabschluss unverzüglich nach seiner Vorlage an die Gesellschafter, jedoch spätestens vor Ablauf von zwölf Monaten nach dem Abschlussstichtag beim Unternehmensregister elektronisch einzureichen.

Achtung

Für den Jahresabschluss zum 31.12.2025 endet die Offenlegungsfrist am 31.12.2026. Die Offenlegung erfolgt seit dem DiRUG (01.08.2022) ausschließlich beim Unternehmensregister. Bei Versäumnis droht ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB zwischen 500 und 25.000 Euro.

Größenklassen nach § 267 HGB (Stand 2026)

Die Größenklasse bestimmt Umfang und Offenlegungspflichten des Jahresabschlusses. Maßgeblich sind Bilanzsumme, Umsatzerlöse und Arbeitnehmerzahl.

Größe Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Klein ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroß ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Groß > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Eine Gesellschaft gilt als klein, wenn mindestens zwei der drei Kriterien an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen nicht überschritten werden (§ 267 Abs. 1 HGB).

Digitaler Workflow für effizienten Jahresabschluss

Ein digitaler Workflow beschleunigt die Jahresabschlusserstellung, reduziert Fehlerquellen und erleichtert die Zusammenarbeit mit Steuerberatern. Moderne Buchhaltungssoftware und digitale Belegarchivierung erfüllen die Anforderungen der GoBD.

Vorteile digitaler Prozesse

Zeitersparnis

  • Automatische Belegerfassung
  • Digitale Belege sofort verfügbar
  • Keine Medienbrüche

Fehlerreduktion

  • Automatische Plausibilitätsprüfungen
  • Doppelerfassungen vermeiden
  • Vollständigkeitsprüfung

Rechtssicherheit

  • GoBD-konforme Archivierung
  • Nachvollziehbare Buchungshistorie
  • Revisionssichere Ablage

Checkliste digitale Übergabe

  • DATEV-Export oder standardisiertes Buchungsjournal bereitstellen
  • Digitale Belegordner strukturiert ablegen (ER, AR, Bank, Kasse)
  • Saldenliste zum 31.12.2025 als PDF und Excel exportieren
  • Anlageverzeichnis digital übergeben
  • Inventurlisten, Verträge und Nachweise hochladen
  • Zugriff für Steuerberater einrichten oder Daten per sicherem Transferweg übermitteln

Hinweis

OnlineBilanz.de ermöglicht die vollständige digitale Erstellung und Offenlegung von Jahresabschlüssen für GmbH, UG und AG. Die Software erstellt Bilanz, GuV und Anhang nach HGB und übermittelt direkt an das Unternehmensregister – rechtssicher und fristgerecht.

„Ein digitaler Workflow spart nicht nur Zeit, sondern erhöht auch die Qualität des Jahresabschlusses. Unternehmer, die ihre Buchhaltung digital führen und strukturiert übergeben, vermeiden Rückfragen und können gesetzliche Fristen sicher einhalten.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufig gestellte Fragen

Welche Unterlagen werden für den Jahresabschluss 2025 benötigt?

Erforderlich sind: vollständige Buchführungsunterlagen (Kontoblätter, Saldenliste zum 31.12.2025), alle Eingangs- und Ausgangsrechnungen, Bankauszüge, Kassenbuch, Verträge (Miete, Leasing, Darlehen), Lohn- und Gehaltsabrechnungen, Inventurlisten, Anlageverzeichnis, Aufstellungen über Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Nachweise über Rückstellungen. Diese Unterlagen müssen nach § 257 HGB zehn Jahre aufbewahrt werden.

Bis wann muss der Jahresabschluss zum 31.12.2025 offengelegt werden?

Die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB beträgt zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag. Für den Jahresabschluss zum 31.12.2025 endet sie am 31.12.2026. Die Offenlegung erfolgt seit dem DiRUG (01.08.2022) ausschließlich beim Unternehmensregister. Bei Versäumnis droht ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB zwischen 500 und 25.000 Euro.

Welche Abschlussbuchungen sind zum 31.12.2025 erforderlich?

Erforderlich sind: planmäßige Abschreibungen auf Anlagevermögen nach § 253 Abs. 3 HGB, Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten nach § 249 HGB (Urlaub, Steuern, ausstehende Rechnungen), aktive und passive Rechnungsabgrenzungen nach § 250 HGB (Vorauszahlungen, Abonnements), Bewertung von Vorräten nach § 256 HGB sowie Abschreibungen auf zweifelhafte Forderungen. Alle Buchungen müssen periodengerecht nach § 252 HGB erfolgen.

Was unterscheidet kleine, mittelgroße und große Kapitalgesellschaften?

Die Größenklassen nach § 267 HGB richten sich nach Bilanzsumme, Umsatzerlösen und Arbeitnehmerzahl. Klein: ≤ 6 Mio. € Bilanzsumme, ≤ 12 Mio. € Umsatz, ≤ 50 Mitarbeiter. Mittelgroß: ≤ 20 Mio. € Bilanzsumme, ≤ 40 Mio. € Umsatz, ≤ 250 Mitarbeiter. Groß: darüber hinaus. Mindestens zwei der drei Kriterien müssen an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen erfüllt sein. Die Größenklasse bestimmt Umfang und Offenlegungspflichten.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: Jahresabschluss erstellen, Offenlegung Unternehmensregister, Bilanz erstellen, Gewinn- und Verlustrechnung. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Kontakt & häufige Fragen

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Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
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Ben
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