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Datum

Lesedauer

10–16 Minuten


OnlineBilanzBlogAbgrenzung Jahresabschluss

Abgrenzung Jahresabschluss 2026: Praxisleitfaden für GmbH

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Abgrenzung im Jahresabschluss gehört zu den häufigsten Fehlerquellen bei der Bilanzierung. Sie sorgt dafür, dass Aufwendungen und Erträge periodengerecht zugeordnet werden – unabhängig vom Zahlungszeitpunkt. Neben den klassischen Rechnungsabgrenzungsposten erfordert auch die Abgrenzung der Umsatzsteuer besondere Aufmerksamkeit. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie aktive und passive Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 HGB korrekt ansetzen und typische Fehler vermeiden.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Abgrenzung im Jahresabschluss ordnet Aufwendungen und Erträge dem Geschäftsjahr zu, in dem sie wirtschaftlich anfallen – unabhängig vom Zahlungszeitpunkt. Nach § 250 HGB sind aktive und passive Rechnungsabgrenzungsposten zwingend anzusetzen, um Periodenverschiebungen korrekt darzustellen.

Grundlagen der Abgrenzung im Jahresabschluss

Die Abgrenzung im Jahresabschluss dient der periodengerechten Zuordnung von Geschäftsvorfällen. Sie stellt sicher, dass Aufwendungen und Erträge in dem Geschäftsjahr erfasst werden, zu dem sie wirtschaftlich gehören.

Das entscheidende Kriterium ist nicht der Zeitpunkt der Zahlung, sondern die wirtschaftliche Verursachung. Dieses Prinzip ist in § 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB als Grundsatz der periodengerechten Abgrenzung verankert.

Hinweis

Periodenabgrenzung nach § 252 HGB: Aufwendungen und Erträge sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen dem Geschäftsjahr zuzuordnen, dem sie wirtschaftlich zuzurechnen sind.

Ohne korrekte Abgrenzungen werden Jahresabschlüsse verzerrt. Gewinne erscheinen zu hoch oder zu niedrig, Vergleiche zwischen Geschäftsjahren werden unmöglich, und Entscheidungen basieren auf falschen Grundlagen.

§ 252 HGB

Periodenabgrenzung

§ 250 HGB

Rechnungsabgrenzungsposten

31.12.2025

Bilanzstichtag 2026

Rechtliche Anforderungen nach HGB

Die rechtlichen Grundlagen für Abgrenzungen im Jahresabschluss finden sich im Handelsgesetzbuch. Sie gelten für alle Kaufleute, die zur Buchführung verpflichtet sind, insbesondere für Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG und AG. Dabei müssen diese Gesellschaften nicht nur die sachlich korrekte Abgrenzung vornehmen, sondern auch die gesetzlichen Fristen für den Jahresabschluss einhalten. Wer diese Anforderungen eigenständig umsetzen möchte, sollte den GmbH Jahresabschluss selber machen, was durch eine systematische Vorgehensweise durchaus realisierbar ist. Alternativ nutzen viele Unternehmen Jahresabschluss Software für die GmbH.

§ 250 HGB: Rechnungsabgrenzungsposten

§ 250 HGB regelt die Bildung von Rechnungsabgrenzungsposten. Diese sind zwingend anzusetzen, wenn Zahlungen vor dem Bilanzstichtag geleistet oder empfangen wurden, die Aufwendungen oder Erträge aber erst nach dem Stichtag wirtschaftlich anfallen.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten gelten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

§ 246 HGB: Vollständigkeitsgebot

Nach § 246 Abs. 1 HGB sind alle Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten sowie Aufwendungen und Erträge vollständig zu erfassen. Die Abgrenzung ist damit keine Option, sondern eine gesetzliche Pflicht.

Achtung

Achtung: Fehlende oder falsche Abgrenzungen führen zu fehlerhaften Jahresabschlüssen. Bei Kapitalgesellschaften kann dies die Offenlegung beeinträchtigen und Ordnungsgelder nach § 335 HGB (500-25.000 Euro) auslösen.

Arten der Abgrenzung im Überblick

Abgrenzungen lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen, je nachdem, ob Zahlungen bereits erfolgt sind oder noch ausstehen und ob es sich um Aufwendungen oder Erträge handelt.

Abgrenzungsart Bilanzausweis Anwendungsfall
Aktive Rechnungsabgrenzung Aktivseite Vorauszahlung für künftige Aufwendungen
Passive Rechnungsabgrenzung Passivseite Vorab erhaltene Erträge für künftige Leistungen
Sonstige Forderung Aktivseite Ausstehende Zahlung für bereits erbrachte Leistung
Sonstige Verbindlichkeit Passivseite Noch nicht bezahlter Aufwand

Die Unterscheidung erfolgt nach zwei Kriterien: dem Zeitpunkt der Zahlung und dem Zeitpunkt der wirtschaftlichen Verursachung. Nur wenn diese beiden Zeitpunkte auseinanderfallen, ist eine Abgrenzung notwendig.

„Viele Unternehmen verwechseln sonstige Forderungen mit aktiven Rechnungsabgrenzungsposten. Entscheidend ist: Bei Rechnungsabgrenzung ist die Zahlung bereits erfolgt, bei sonstigen Forderungen steht sie noch aus.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten (ARAP)

Ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten entsteht, wenn ein Unternehmen vor dem Bilanzstichtag eine Zahlung leistet, der Aufwand aber ganz oder teilweise erst nach dem Stichtag anfällt.

Voraussetzungen nach § 250 Abs. 1 HGB

  • Ausgabe erfolgt vor dem Bilanzstichtag (bis 31.12.2025)
  • Aufwand fällt nach dem Bilanzstichtag an (ab 01.01.2026)
  • Es besteht ein klarer zeitlicher Zusammenhang
  • Der Betrag ist bestimmt oder bestimmbar

Typische Beispiele aus der Praxis

  • Versicherungsprämien (z.B. Betriebshaftpflicht 01.11.2025 – 31.10.2026)
  • Mietzahlungen für Geschäftsräume im Voraus
  • Wartungsverträge mit jährlicher Vorauszahlung
  • Lizenzgebühren für Software (Jahreslizenz)
  • Kfz-Steuer bei jährlicher Vorauszahlung
  • Abonnements und Mitgliedsbeiträge

Bei der Bewertung wird der Gesamtbetrag zeitanteilig aufgeteilt. Der Teil, der wirtschaftlich auf das neue Geschäftsjahr entfällt, wird als ARAP aktiviert und mindert den Aufwand des abgelaufenen Jahres.

Hinweis

Beispielrechnung: Versicherungsprämie 1.200 € für 01.10.2025 – 30.09.2026, gezahlt am 15.09.2025. ARAP zum 31.12.2025: 9 Monate × 100 € = 900 €. Aufwand 2025: nur 300 €.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten (PRAP)

Ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten entsteht, wenn ein Unternehmen vor dem Bilanzstichtag eine Zahlung erhält, die Leistung aber erst nach dem Stichtag erbracht wird.

Voraussetzungen nach § 250 Abs. 2 HGB

  • Einnahme erfolgt vor dem Bilanzstichtag (bis 31.12.2025)
  • Ertrag fällt nach dem Bilanzstichtag an (ab 01.01.2026)
  • Die Leistungsverpflichtung ist zeitlich bestimmt
  • Der Betrag ist bereits vereinnahmt

Häufige Anwendungsfälle

Vorauszahlungen von Kunden

  • Jahresverträge (Wartung, Beratung)
  • Vorauszahlungen auf Projekte
  • Mieteinnahmen im Voraus

Periodische Erträge

  • Lizenzeinnahmen (Jahreslizenz)
  • Abonnementgebühren
  • Mitgliedsbeiträge für Folgejahr

Der PRAP wird auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen und stellt eine Leistungsverpflichtung dar. Im Folgejahr wird er erfolgswirksam aufgelöst, sobald die Leistung erbracht wird.

Achtung

Wichtig: Anzahlungen von Kunden, bei denen noch keine zeitliche Zuordnung möglich ist, werden nicht als PRAP, sondern als erhaltene Anzahlungen auf der Passivseite unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Sonstige Forderungen und Verbindlichkeiten

Neben den Rechnungsabgrenzungsposten gibt es weitere Abgrenzungssachverhalte, die als sonstige Forderungen oder sonstige Verbindlichkeiten ausgewiesen werden.

Sonstige Forderungen (Aktivseite)

Sonstige Forderungen entstehen, wenn eine Leistung bereits erbracht wurde, die Zahlung aber erst im Folgejahr erfolgt. Im Gegensatz zum ARAP ist hier die Zahlung noch nicht erfolgt.

  • Ausstehende Zinserträge (z.B. Festgeld)
  • Noch nicht gezahlte Provisionen
  • Gutschriften von Lieferanten, die erst im neuen Jahr eingehen
  • Steuererstattungen, die am Bilanzstichtag feststehen

Sonstige Verbindlichkeiten (Passivseite)

Sonstige Verbindlichkeiten erfassen Aufwendungen, die wirtschaftlich im alten Jahr anfallen, aber erst im neuen Jahr bezahlt werden. Auch hier ist die Zahlung noch ausstehend.

  • Ausstehende Stromrechnungen (Verbrauch Dezember, Rechnung Januar)
  • Noch nicht bezahlte Zinsen
  • Lohnnebenkosten (Sozialversicherung Dezember, Zahlung Januar)
  • Honorare für Dezemberleistungen, fakturiert im Januar
  • Ausstehende Jahresabschlusskosten
Kriterium Rechnungsabgrenzung Sonstige Forderung/Verbindlichkeit
Zahlung erfolgt? Ja, vor Stichtag Nein, nach Stichtag
Leistung erbracht? Nein, nach Stichtag Ja, vor Stichtag
Bilanzausweis Eigene Positionen (ARAP/PRAP) Forderungen/Verbindlichkeiten

Praktische Beispiele aus dem Unternehmensalltag

Die folgenden Beispiele verdeutlichen die korrekte Abgrenzung zum Bilanzstichtag 31.12.2025 für das Geschäftsjahr 2026.

Beispiel 1: Versicherungsprämie (ARAP)

Ein Unternehmen zahlt am 01.12.2025 eine Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe von 2.400 € für den Zeitraum 01.12.2025 bis 30.11.2026.

  • Zahlung: Vor Bilanzstichtag (01.12.2025)
  • Leistungszeitraum: 12 Monate, davon 11 Monate nach Stichtag
  • Aufwand 2025: 1 Monat = 200 €
  • ARAP 31.12.2025: 11 Monate = 2.200 €

Beispiel 2: Vorauszahlung Kunde (PRAP)

Ein Kunde zahlt am 15.12.2025 einen Wartungsvertrag in Höhe von 3.600 € für den Zeitraum 01.01.2026 bis 31.12.2026.

  • Zahlung: Vor Bilanzstichtag (15.12.2025)
  • Leistungszeitraum: Komplett nach Stichtag (ganzes Jahr 2026)
  • Ertrag 2025: 0 €
  • PRAP 31.12.2025: 3.600 €

Beispiel 3: Ausstehende Stromrechnung (Verbindlichkeit)

Die Stromrechnung für Dezember 2025 in Höhe von 450 € wird erst am 15.01.2026 zugestellt und bezahlt.

  • Verbrauch: Vor Bilanzstichtag (Dezember 2025)
  • Zahlung: Nach Bilanzstichtag (Januar 2026)
  • Aufwand 2025: 450 €
  • Sonstige Verbindlichkeit 31.12.2025: 450 €

Beispiel 4: Zinsen Festgeld (Forderung)

Ein Festgeldkonto erzielt im Dezember 2025 Zinsen in Höhe von 125 €. Die Gutschrift erfolgt am 05.01.2026.

  • Wirtschaftliche Zurechnung: Dezember 2025
  • Zahlung: Januar 2026
  • Ertrag 2025: 125 €
  • Sonstige Forderung 31.12.2025: 125 €

Häufige Fehler bei der Abgrenzung vermeiden

In der Praxis treten bei der Abgrenzung immer wieder die gleichen Fehler auf. Mit systematischer Vorbereitung lassen sich diese vermeiden.

Die 7 häufigsten Abgrenzungsfehler

  • Fehlende Zeitraumprüfung: Verträge werden nicht auf jahresübergreifende Laufzeiten geprüft
  • Verwechslung ARAP und Forderung: Nicht zwischen Vorauszahlung und ausstehender Zahlung unterschieden
  • Unvollständige Erfassung: Kleinbeträge werden als unwesentlich ignoriert
  • Falsche Berechnung: Zeitanteilige Berechnung erfolgt nicht korrekt (Monats-/Tagesbasis)
  • Vergessene Auflösung: Abgrenzungsposten werden im Folgejahr nicht aufgelöst
  • Keine Dokumentation: Berechnungen und Grundlagen werden nicht nachvollziehbar dokumentiert
  • Steuerliche Besonderheiten ignoriert: Unterschiede zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz nicht beachtet

Achtung

Praxis-Tipp: Erstellen Sie zum Jahresende eine Checkliste aller laufenden Verträge mit jährlicher oder mehrjähriger Laufzeit. So stellen Sie sicher, dass keine abgrenzungspflichtigen Sachverhalte übersehen werden.

Wesentlichkeit richtig einschätzen

Nach § 246 Abs. 1 HGB besteht grundsätzlich Vollständigkeitspflicht. In der Praxis wird jedoch eine Wesentlichkeitsgrenze angewendet: Geringfügige Beträge, die das Bilanzbild nicht verzerren, können aus Vereinfachungsgründen vernachlässigt werden.

Als Orientierung gilt: Einzelposten unter 100-250 € oder Abgrenzungen unter 1% der Bilanzsumme sind oft unwesentlich. Die konkrete Grenze hängt von der Unternehmensgröße ab und sollte einheitlich angewendet werden.

Buchungstechnik und Kontenrahmen

Die technische Umsetzung von Abgrenzungen erfolgt über standardisierte Buchungssätze. Im SKR 03 und SKR 04 sind hierfür eigene Konten vorgesehen.

Relevante Konten im Überblick

Abgrenzungsart SKR 03 SKR 04 Bilanzausweis
Aktive RAP 0980 1200 Umlaufvermögen
Passive RAP 1900 3000 Rechnungsabgrenzungsposten (Passiva)
Sonstige Forderungen 1590 1370 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sonstige Verbindlichkeiten 1790 3190 Verbindlichkeiten

Beispielbuchungen zum Jahresabschluss

Aktive Rechnungsabgrenzung (Versicherung): Soll 0980 (ARAP) 2.200 € / Haben 6300 (Versicherungen) 2.200 €

Passive Rechnungsabgrenzung (Wartungsvertrag): Soll 8400 (Erlöse) 3.600 € / Haben 1900 (PRAP) 3.600 €

Sonstige Verbindlichkeit (Strom): Soll 6805 (Energiekosten) 450 € / Haben 1790 (Sonstige Verbindlichkeiten) 450 €

Auflösung im Folgejahr

Zu Beginn des neuen Geschäftsjahres 2026 werden die Abgrenzungsposten erfolgswirksam aufgelöst. Dies erfolgt durch Stornobuchungen der ursprünglichen Abgrenzungsbuchungen.

Hinweis

Wichtig: Die Auflösung sollte systematisch zum 01.01.2026 erfolgen. Viele Buchhaltungsprogramme bieten hierfür automatisierte Funktionen.

Digitale Unterstützung und steuerliche Begleitung

Die korrekte Abgrenzung erfordert Fachkenntnis und Sorgfalt. Moderne digitale Lösungen erleichtern die systematische Erfassung und Dokumentation erheblich.

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Alle Angaben werden durch erfahrene Steuerberater geprüft und optimiert

Nach § 42a GmbHG muss der Jahresabschluss einer GmbH innerhalb von 11 Monaten (kleine GmbH) oder 8 Monaten (mittelgroße/große GmbH) festgestellt werden. Die Offenlegung beim Unternehmensregister erfolgt nach § 325 HGB innerhalb von 12 Monaten nach Bilanzstichtag.

„Die Abgrenzung ist keine lästige Pflicht, sondern der Schlüssel zu verlässlichen Zahlen. Mit strukturierter Vorbereitung und fachlicher Begleitung wird aus einem komplexen Thema ein routinierter Prozess.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Checkliste für Ihre Vorbereitung

  • Alle Versicherungsverträge auf Laufzeit und Zahlungszeitpunkt prüfen
  • Mietverträge und Leasingverträge zeitlich einordnen
  • Wartungsverträge, Lizenzverträge und Abonnements erfassen
  • Ausstehende Rechnungen (Strom, Gas, Telefon) schätzen
  • Kundenanzahlungen und Vorauszahlungen dokumentieren
  • Bankkonten auf periodenübergreifende Zinsen prüfen
  • Lohn- und Gehaltsabrechnungen auf Dezember-Zahlungen im Januar prüfen

Bei Nichtbeachtung der Offenlegungspflicht oder fehlerhaften Jahresabschlüssen drohen nach § 335 HGB Ordnungsgelder zwischen 500 und 25.000 Euro. Eine sorgfältige Abgrenzung ist daher nicht nur fachlich geboten, sondern auch rechtlich relevant.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen aktiver und passiver Rechnungsabgrenzung?

Bei der aktiven Rechnungsabgrenzung (ARAP) hat das Unternehmen bereits gezahlt, der Aufwand fällt aber erst im Folgejahr an – z.B. Versicherungsprämien im Voraus. Bei der passiven Rechnungsabgrenzung (PRAP) wurde bereits eine Zahlung erhalten, die Leistung wird aber erst später erbracht – z.B. Kundenvorauszahlungen für Wartungsverträge. ARAP steht auf der Aktivseite, PRAP auf der Passivseite der Bilanz.

Wann muss ich eine sonstige Verbindlichkeit statt einer Rechnungsabgrenzung bilden?

Eine sonstige Verbindlichkeit wird gebildet, wenn der Aufwand wirtschaftlich vor dem Bilanzstichtag anfällt, die Zahlung aber erst danach erfolgt. Beispiel: Stromverbrauch im Dezember 2025, Rechnung kommt im Januar 2026. Bei Rechnungsabgrenzung ist die Zahlung bereits erfolgt, bei sonstigen Verbindlichkeiten steht sie noch aus.

Wie berechne ich den zeitanteiligen Abgrenzungsbetrag korrekt?

Der Abgrenzungsbetrag wird anteilig nach der Anzahl der Monate oder Tage berechnet. Beispiel: Versicherung 1.200 € für 01.10.2025 bis 30.09.2026. Zum 31.12.2025 entfallen 9 Monate auf das neue Jahr. Monatsbetrag: 1.200 € / 12 = 100 €. ARAP: 9 × 100 € = 900 €. Bei unterjährigen Zeiträumen kann auch tagesgenau gerechnet werden.

Müssen auch kleine Beträge abgegrenzt werden?

Grundsätzlich besteht nach § 246 HGB Vollständigkeitspflicht. In der Praxis werden jedoch geringfügige Beträge aus Wesentlichkeitsgründen oft nicht abgegrenzt, wenn sie das Bilanzbild nicht verzerren. Als Orientierung gelten oft Einzelbeträge unter 100-250 € oder weniger als 1% der Bilanzsumme. Die konkrete Grenze sollte dokumentiert und einheitlich angewendet werden.

Was passiert mit Abgrenzungsposten im neuen Geschäftsjahr?

Abgrenzungsposten werden zu Beginn des neuen Geschäftsjahres erfolgswirksam aufgelöst. Dies erfolgt durch Stornobuchung der ursprünglichen Abgrenzung zum 01.01.2026. Bei aktiven RAP wird der Aufwand im neuen Jahr wirksam, bei passiven RAP der Ertrag. Sonstige Forderungen und Verbindlichkeiten werden aufgelöst, sobald die Zahlung erfolgt.

Welche Fristen gelten für den Jahresabschluss 2026?

Für eine GmbH gelten nach § 42a GmbHG folgende Feststellungsfristen: 11 Monate für kleine Gesellschaften, 8 Monate für mittelgroße und große Gesellschaften nach Bilanzstichtag 31.12.2025. Die Offenlegung beim Unternehmensregister muss nach § 325 HGB innerhalb von 12 Monaten erfolgen. Bei Versäumnis drohen Ordnungsgelder nach § 335 HGB zwischen 500 und 25.000 Euro.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: Impressum, Datenschutz. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Schritt 07 · Dauermandat · das ganze Jahr

Ihr fester Steuerberater –
365 Tage an Ihrer Seite

Nach dem Abschluss hört unsere Arbeit nicht auf. Auf Wunsch übernehmen wir Ihr Dauermandat – Ihr Steuerberater kennt Sie bereits und bleibt einfach Ihr fester Ansprechpartner. Nächstes Jahr ohne Onboarding weiter.

Persönliche Betreuung per Chat oder Telefon, laufende Beratung bei steuerlichen Fragen und Finanzamtsbetreuung – wir kommunizieren für Sie mit dem Finanzamt, bei Prüfungen, Rückfragen und Bescheiden.

12 Monate Beratung inklusive · jederzeit kündbar
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Dauermandat · aktiv

Ihr fester Steuerberater

FK
F. Klement• online
Chat & TelefonNachricht · Durchwahl 0711
antwortet heute
FinanzamtsbetreuungLetzter Bescheid geprüft
alles in Ordnung
Laufende BeratungUSt · Gestaltung · Planung
inklusive
Nächste FristUSt-Voranmeldung · 10. Juli
wir erinnern Sie
Dauermandat aktiv seit 14.03.2025 · jederzeit kündbar

Preisvergleich

Weniger zahlen. Rechnen Sie selbst.

Leistung
Standardpreis
OnlineBilanz
Bilanz mit Gewinn‑ und Verlustrechnung
254,00 €
127,00 €
Körperschaftsteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Gewerbesteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Umsatzsteuererklärung
181,50 €
90,75 €
Offenlegung beim Bundesanzeiger
100,00 €
15,34 €
Gesamtpreisinkl. 19 % MwSt.
1.069,21 €
499,95 €

Warum so günstig? Wir arbeiten hochgradig effizient: Routinearbeit übernimmt bei uns eine geprüfte KI, kontrolliert und freigegeben durch unsere Steuerberater. Die gesparte Zeit investieren wir in das, was wirklich zählt — persönliche Beratung, kostenlose Rückfragen und einen dauerhaften Preisvorteil, den wir direkt an Sie weitergeben.

Geld‑zurück‑Garantie. Wir sind von unserer Arbeit überzeugt — deshalb bieten wir ein unbegrenztes Widerrufsrecht. Solange wir die Bilanz noch nicht eingereicht haben, können Sie jederzeit widerrufen — ohne Angabe von Gründen und mit 100 % Rückerstattung. Keine Bindung, keine Kündigungsfrist.

Und Ihre Software?

Was Sie kennen, bleibt.
Was Sie brauchen, bekommen Sie.

Tag 0Heute
Tag 1 – 3Kontaktaufnahme
Tag 5 – 10Datenübernahme
Tag 11Sie starten
01

Entbindungs­vollmacht digital

Zwei‑Klick‑Unterschrift per SignRequest. Erlaubt uns, mit Ihrem alten Steuerberater zu sprechen.

2 MinutenRechtssicher nach § 203 StGB
02

Wir kontaktieren Ihren alten Steuerberater

Persönlich, professionell, kollegial. Sie müssen kein Wort mehr mit ihm wechseln.

5 – 10 WerktageVertraulich & kollegial
03

Datenübernahme per DATEV‑Datenträger

Alle Buchungen, Salden & Jahresabschlüsse der letzten 10 Jahre — 1 : 1 in unser System.

Automatisch§ 146 AO archivierungspflichtig
04

Ihr Steuerberater meldet sich mit einem Plan

Onboarding‑Call, Fristencheck, offene Beratungspunkte. Ab Tag 1 produktiv.

Binnen 1 WerktagErstberatung im Festpreis
Wählen Sie Ihre aktuelle Software
lexoffice
sevDesk
Addison
BMD
B'Butler
+ andere Software

So funktioniert die Migration DATEV → OnlineBilanz

Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater