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18.10.25
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Sachanlagen218.400 €
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Vorräte84.300 €
Forderungen142.820 €
Bank & Kasse96.650 €
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Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
Jahresüberschuss184.320 €
B. Fremdkapital
Verbindlichkeiten Bank148.500 €
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BundesanzeigerOffenlegung §325 HGB · fristgerecht 31.12.
offengelegt
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HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
hinterlegt
Festpreis eingehalten · Bestätigung per E-Mail

Datum

Lesedauer

11–17 Minuten


OnlineBilanzBlogJahresabschluss Software GmbH

Jahresabschluss Software GmbH 2026

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Jahresabschluss einer GmbH erfordert strukturierte Finanzdaten, gesetzeskonforme Unterlagen und fristgerechte Offenlegung. Dabei spielen die Fristen und Abgabepflichten für GmbHs eine entscheidende Rolle, um rechtliche Konsequenzen zu vermeiden. Zudem müssen Unternehmen die Grenzwerte für die Bilanzsumme beachten, da diese über Umfang und Prüfungspflicht des Jahresabschlusses entscheiden. Digitale Jahresabschluss-Software unterstützt Geschäftsführer bei der effizienten Vorbereitung und Erstellung. Dieser Leitfaden zeigt, welche Funktionen moderne Systeme bieten – eine detaillierte Übersicht zu Auswahlkriterien und ROI von Jahresabschluss-Software hilft bei der fundierten Entscheidung für das passende System.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Eine Jahresabschluss Software für die GmbH strukturiert die Erfassung von Finanzdaten, erstellt Bilanz und GuV nach HGB und bereitet die Offenlegung beim Unternehmensregister vor. Ähnliche Anforderungen gelten für hybride Rechtsformen wie die GmbH & Co. KG, die ebenfalls eine strukturierte digitale Lösung für ihre Bilanzierung benötigt. Die Software reduziert Aufwand, erhöht Transparenz und hilft bei der Einhaltung gesetzlicher Fristen nach § 325 HGB.

Was ist eine Jahresabschluss Software für die GmbH?

Eine Jahresabschluss Software für die GmbH ist ein digitales System zur strukturierten Vorbereitung und Erstellung des gesetzlich vorgeschriebenen Jahresabschlusses nach § 242 HGB. Sie führt Geschäftsführer schrittweise durch die Erfassung aller relevanten Unternehmensdaten und erstellt daraus die erforderlichen Abschlussbestandteile.

Die Software konsolidiert Finanzdaten aus Buchhaltung, Anlagenbuchhaltung und weiteren Quellen. Sie erstellt automatisiert Bilanz nach § 266 HGB und Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB. Moderne Systeme bereiten zudem die Offenlegung beim Unternehmensregister nach § 325 HGB vor.

Hinweis

Rechtlicher Hintergrund: Jede GmbH ist nach § 242 HGB zur Erstellung eines Jahresabschlusses verpflichtet. Dieser muss gemäß § 325 HGB innerhalb von 12 Monaten nach Bilanzstichtag beim Unternehmensregister offengelegt werden. Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister.

Eine professionelle Jahresabschluss Software unterscheidet sich von einfacher Buchhaltungssoftware durch spezialisierte Funktionen für Abschlussbuchungen, Rückstellungen, Abgrenzungen und die Erstellung größenklassenkonformer Offenlegungsunterlagen.

12 Monate

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

§ 266 HGB

Gliederung der Bilanz

§ 275 HGB

Gliederung der GuV

Funktionen und Leistungen moderner Jahresabschluss Software

Moderne Jahresabschluss Software für GmbHs bietet weit mehr als einfache Datenerfassung. Sie automatisiert wiederkehrende Prozesse und stellt die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sicher.

Kernfunktionen

  • Strukturierte Datenerfassung: Schritt-für-Schritt-Erfassung aller Unternehmensdaten, Stammdaten und Finanzkennzahlen
  • Automatische Gliederung: Erstellung von Bilanz und GuV nach gesetzlichen Vorgaben gemäß § 266 und § 275 HGB
  • Größenklassenprüfung: Automatische Einordnung nach § 267 HGB und entsprechende Anpassung der Offenlegungspflichten
  • Abschlussbuchungen: Unterstützung bei Rückstellungen, Abgrenzungen und Bewertungsanpassungen
  • Anhang-Erstellung: Vorlagen und Textbausteine für den Anhang nach § 284 HGB (sofern erforderlich)
  • Lagebericht-Funktion: Strukturierung des Lageberichts für mittelgroße und große GmbHs nach § 289 HGB

Erweiterte Funktionen

Offenlegungsmanagement

Automatische Generierung der Offenlegungsunterlagen im XBRL-Format und direkte elektronische Übermittlung an das Unternehmensregister gemäß § 325 HGB

Fristenüberwachung

Integrierte Erinnerungsfunktionen für Feststellung (§ 42a GmbHG) und Offenlegung (§ 325 HGB) zur Vermeidung von Ordnungsgeldern nach § 335 HGB

„Eine gute Jahresabschluss Software macht den gesamten Prozess transparent und nachvollziehbar. Sie führt den Anwender systematisch durch alle Schritte und stellt sicher, dass keine relevanten Positionen vergessen werden. Das spart Zeit und erhöht die Rechtssicherheit.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Vorteile digitaler Lösungen für GmbH-Geschäftsführer

Der Einsatz spezialisierter Jahresabschluss Software bringt messbare Vorteile gegenüber manuellen Prozessen oder allgemeiner Buchhaltungssoftware. Besonders für kleine und mittelständische GmbHs ergeben sich konkrete Effizienzgewinne.

Zeitersparnis und Effizienz

Digitale Systeme automatisieren wiederkehrende Arbeitsschritte und reduzieren manuelle Eingaben erheblich. Die Übernahme von Buchungsdaten, automatische Kontenabstimmung und vorkonfigurierte Abschlussschemata beschleunigen den gesamten Prozess.

Plausibilitätsprüfungen erfolgen automatisch während der Erfassung. Fehlerhafte oder unvollständige Eingaben werden sofort erkannt, nicht erst bei der finalen Prüfung. Das vermeidet zeitaufwändige Korrekturen im Nachgang.

Rechtssicherheit und Compliance

  • Aktuelle gesetzliche Vorgaben nach HGB sind in der Software hinterlegt
  • Automatische Anpassung bei Gesetzesänderungen durch Software-Updates
  • Größenklassengerechte Gliederung nach § 267 HGB wird automatisch angewendet
  • XBRL-Taxonomie für Offenlegung beim Unternehmensregister ist integriert
  • Fristenüberwachung verhindert Versäumnisse und Ordnungsgelder nach § 335 HGB

Transparenz und Kontrolle

Digitale Lösungen schaffen Transparenz über den aktuellen Stand des Jahresabschlusses. Geschäftsführer sehen jederzeit, welche Arbeitsschritte abgeschlossen sind und wo noch Handlungsbedarf besteht. Moderne Buchhaltung-Apps für GmbHs ermöglichen dabei eine nahtlose Integration in den laufenden Prozess, während Versionierung und Änderungshistorie alle Anpassungen nachvollziehbar dokumentieren.

Berechtigungskonzepte ermöglichen die Zusammenarbeit zwischen Geschäftsführung, interner Buchhaltung und externem Steuerberater. Jeder Beteiligte arbeitet mit denselben aktuellen Daten.

bis 70%

Zeitersparnis bei Datenerfassung

100%

Aktualität der HGB-Vorgaben

0

Vergessene Fristen durch Automatik

Gesetzliche Anforderungen an den GmbH-Jahresabschluss

Jahresabschluss Software muss die umfangreichen gesetzlichen Anforderungen des HGB und GmbHG präzise abbilden. Für 2026 gelten konkrete Fristen und Vorgaben, die das System unterstützen sollte.

Bestandteile des Jahresabschlusses nach HGB

Größenklasse Bilanz GuV Anhang Lagebericht
Klein (§ 267 Abs. 1) Ja Ja Nein* Nein
Mittelgroß (§ 267 Abs. 2) Ja Ja Ja Ja
Groß (§ 267 Abs. 3) Ja Ja Ja Ja

*Kleine GmbHs können nach § 264 Abs. 1 Satz 5 HGB auf die Erstellung eines Anhangs verzichten, wenn bestimmte Angaben unter der Bilanz gemacht werden.

Fristen für Jahresabschluss 2025 (Stichtag 31.12.2025)

Feststellung

  • Gesellschafterbeschluss erforderlich
  • Protokollierung notwendig

Feststellung

  • Frühere Frist wegen Prüfungspflicht
  • Gesellschafterbeschluss erforderlich

Offenlegung

  • Elektronisch beim Unternehmensregister
  • XBRL-Format seit DiRUG verpflichtend

Achtung

Achtung Ordnungsgeld: Bei verspäteter oder unterlassener Offenlegung droht ein Ordnungsgeld zwischen 500 und 25.000 Euro nach § 335 HGB. Die Verhängung erfolgt automatisiert durch das Bundesamt für Justiz. Eine professionelle Software mit Fristenüberwachung verhindert solche Versäumnisse.

Seit Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister in elektronischer Form. Die frühere Veröffentlichung im Bundesanzeiger entfällt vollständig. Die Software muss daher die direkte elektronische Übermittlung an das Unternehmensregister unterstützen.

Auswahlkriterien für die richtige Jahresabschluss Software

Bei der Auswahl einer Jahresabschluss Software sollten GmbH-Geschäftsführer mehrere Faktoren berücksichtigen. Nicht jede Lösung eignet sich für jede Unternehmensgröße und -struktur.

Funktionale Anforderungen

  • HGB-Konformität: Vollständige Abbildung der gesetzlichen Gliederungsschemata nach § 266 und § 275 HGB
  • Größenklassen-Unterstützung: Automatische Anpassung der Offenlegungspflichten nach § 267 HGB
  • XBRL-Export: Direkte Erstellung der Offenlegungsunterlagen im verpflichtenden XBRL-Format
  • Unternehmensregister-Anbindung: Elektronische Übermittlung der Unterlagen seit DiRUG (01.08.2022)
  • Fristenverwaltung: Überwachung von Feststellungs- und Offenlegungsfristen
  • Mehrjahresvergleich: Darstellung von Vorjahreswerten gemäß § 265 Abs. 2 HGB

Technische Kriterien

Cloud vs. On-Premise

Cloud-Lösungen bieten ortsunabhängigen Zugriff und automatische Updates. On-Premise-Systeme ermöglichen maximale Datenkontrolle, erfordern aber eigene IT-Infrastruktur und Wartung.

Datensicherheit

Zertifizierte Rechenzentren in Deutschland, verschlüsselte Datenübertragung (SSL/TLS), regelmäßige Backups und DSGVO-konforme Datenverarbeitung sind unverzichtbar.

Unternehmensspezifische Faktoren

Die richtige Software hängt von der individuellen Situation ab. Kleine GmbHs mit einfacher Struktur benötigen andere Funktionen als mittelgroße Unternehmen mit komplexer Beteiligungsstruktur oder Konzernverflechtungen.

Kriterium Kleine GmbH Mittelgroße/große GmbH
Komplexität Einfache Abschlusserstellung Erweiterte Bilanzierungsfunktionen
Anhang/Lagebericht Optional bzw. nicht erforderlich Zwingend erforderlich
Prüfungspflicht Meist nicht prüfungspflichtig Prüfungspflichtig nach § 316 HGB
Schnittstellen Buchhaltung ausreichend ERP, Konsolidierung, Controlling
Mehrmandantenfähigkeit Meist nicht erforderlich Bei Holdingstrukturen wichtig

„Bei der Softwareauswahl sollten Geschäftsführer nicht nur auf den aktuellen Bedarf schauen, sondern auch die mittelfristige Entwicklung berücksichtigen. Ein Wechsel der Größenklasse kann zusätzliche Anforderungen mit sich bringen. Eine skalierbare Lösung wächst mit dem Unternehmen mit.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Integration und Schnittstellen zu bestehenden Systemen

Eine Jahresabschluss Software arbeitet nicht isoliert, sondern muss Daten aus verschiedenen Quellen übernehmen und verarbeiten. Professionelle Lösungen bieten standardisierte Schnittstellen zu den wichtigsten Systemen.

Buchhaltungssoftware-Integration

Die wichtigste Schnittstelle besteht zur Finanzbuchhaltung. Moderne Systeme importieren Kontensalden, Buchungsdaten und Vorjahreswerte automatisch. Gängige Formate sind DATEV-Export, CSV oder direkte API-Anbindungen.

Bei der Integration sollte darauf geachtet werden, dass die Datenübernahme nicht nur die Hauptbuchkontensalden umfasst, sondern auch Detailinformationen wie offene Posten, Anlagenspiegel und Rückstellungsentwicklungen.

Weitere wichtige Schnittstellen

  • Anlagenbuchhaltung: Übernahme von Anlagespiegeln, Abschreibungen und Zugängen/Abgängen für die Bilanzpositionen
  • ERP-Systeme: Integration von Stammdaten, Bestandswerten und produktionsrelevanten Kennzahlen
  • Lohnbuchhaltung: Übernahme von Personalaufwendungen, Rückstellungen für Urlaub und Prämien
  • Online-Banking: Automatischer Abgleich von Kontensalden mit tatsächlichen Bankbeständen
  • Unternehmensregister: Direkte elektronische Übermittlung der Offenlegungsunterlagen
  • Steuerberater-Schnittstellen: DATEV-Unternehmen-Online oder andere Kanzleisysteme

Hinweis

DATEV-Kompatibilität: In Deutschland arbeiten die meisten Steuerberater mit DATEV-Systemen. Eine DATEV-kompatible Schnittstelle erleichtert die Zusammenarbeit erheblich. Daten können bidirektional ausgetauscht werden, sodass sowohl Kanzlei als auch Unternehmen auf demselben Stand arbeiten.

Datenqualität und Plausibilität

Die beste Schnittstelle nützt wenig, wenn die übernommenen Daten fehlerhaft sind. Professionelle Jahresabschluss Software führt automatische Plausibilitätsprüfungen durch: Stimmen die Kontensalden mit der Summen- und Saldenliste überein? Sind alle Konten vollständig zugeordnet? Gibt es unerklärliche Abweichungen zum Vorjahr?

Solche Prüfungen erfolgen idealerweise bereits beim Datenimport, nicht erst bei der finalen Abschlusserstellung. Das spart Zeit und verhindert spätere Korrekturen.

Kosten und Wirtschaftlichkeit von Jahresabschluss Software

Die Investition in eine Jahresabschluss Software sollte sich wirtschaftlich rechnen. Neben den direkten Lizenzkosten sind auch indirekte Effekte zu berücksichtigen.

Typische Kostenmodelle

Modell Struktur Vorteile Nachteile
Jahresabonnement Fester Jahresbeitrag pro Gesellschaft Planbare Kosten, Updates inklusive Jährliche Zahlung auch bei seltener Nutzung
Nutzungsbasiert Abrechnung pro erstelltem Abschluss Zahlung nur bei Bedarf Höhere Kosten pro Abschluss
Einmalkauf Einmalige Lizenzgebühr plus Wartung Keine laufenden Kosten Updates oft kostenpflichtig, hohe Anfangsinvestition
Staffelpreise Preis abhängig von Größenklasse Faire Preisgestaltung Anpassung bei Größenklassenwechsel

Wirtschaftlichkeitsbetrachtung

Die Wirtschaftlichkeit ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen. Typische Einsparpotenziale liegen in der reduzierten Bearbeitungszeit, geringeren Fehlerquoten und vermiedenen Ordnungsgeldern.

5-15 Std.

Zeitersparnis pro Jahresabschluss

500-25.000 €

Vermiedenes Ordnungsgeld

< 12 Monate

Typische Amortisationszeit

Ein konkretes Beispiel: Ein Geschäftsführer benötigt für die manuelle Abschlussvorbereitung etwa 20 Stunden. Mit Software reduziert sich dies auf 8 Stunden. Bei einem kalkulatorischen Stundensatz von 80 Euro entspricht dies einer Ersparnis von 960 Euro – mehr als die Jahreskosten vieler Softwarelösungen.

Zusätzliche Kostenfaktoren

  • Einrichtung und Ersteinweisung (einmalig)
  • Schulung der Mitarbeiter (jährlich oder bei Personalwechsel)
  • Support-Hotline oder Premium-Support (optional)
  • Zusätzliche Module (z.B. Konsolidierung, Controlling)
  • XBRL-Übermittlung an Unternehmensregister (teilweise separat berechnet)

Hinweis

Steuerliche Behandlung: Die Kosten für Jahresabschluss Software sind als Betriebsausgaben voll abzugsfähig. Bei Jahreslizenzen erfolgt der Abzug direkt. Bei mehrjährigen Lizenzen ist eine zeitanteilige Abgrenzung vorzunehmen.

Implementierung und praktische Umsetzung

Die erfolgreiche Einführung einer Jahresabschluss Software erfordert strukturierte Vorbereitung. Ein systematisches Vorgehen stellt sicher, dass die Software alle Anforderungen erfüllt und der erste Abschluss reibungslos gelingt.

Phasen der Implementierung

  • Phase 1 – Vorbereitung: Bestandsaufnahme der aktuellen Prozesse, Definition der Anforderungen, Auswahl geeigneter Software
  • Phase 2 – Einrichtung: Anlage der Gesellschaft, Import von Stammdaten, Konfiguration von Kontenrahmen und Gliederungen
  • Phase 3 – Datenübernahme: Erstmaliger Import von Vorjahresdaten und aktuellen Buchungsdaten zur Prüfung
  • Phase 4 – Test: Probeabschluss mit Vorjahresdaten, Kontrolle der Plausibilität, Anpassung der Einstellungen
  • Phase 5 – Schulung: Einweisung aller beteiligten Mitarbeiter in die Bedienung und Prozesse
  • Phase 6 – Produktivbetrieb: Erstellung des ersten echten Jahresabschlusses mit Begleitung durch Support

Zusammenarbeit mit dem Steuerberater

Auch bei Einsatz einer Software bleibt die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater wichtig. Viele Steuerberater begrüßen den Einsatz professioneller Software, da dies die Datenqualität erhöht und ihren eigenen Aufwand reduziert.

Aufgaben Unternehmen

  • Erfassung und Pflege der Stammdaten
  • Laufende Buchungen und Kontenabstimmung
  • Vorbereitung der Abschlussbuchungen
  • Bereitstellung zusätzlicher Informationen
  • Erste Plausibilitätsprüfung

Aufgaben Steuerberater

  • Beratung zu Bilanzierungsfragen
  • Prüfung der Abschlussbuchungen
  • Steuerliche Optimierung
  • Finale Freigabe des Jahresabschlusses
  • Prüfung nach § 316 HGB (falls erforderlich)

„Die Software ersetzt nicht die fachliche Beratung, sondern ermöglicht eine effizientere Zusammenarbeit. Der Steuerberater erhält strukturierte, vollständige Daten und kann sich auf die wertschöpfenden Beratungsleistungen konzentrieren. Das ist für beide Seiten ein Gewinn.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Best Practices für den laufenden Betrieb

  • Regelmäßige Datenaktualisierung: Monatliche oder quartalsweise Übernahme der Buchhaltungsdaten statt erst zum Jahresende
  • Unterjährige Plausibilitätsprüfung: Frühzeitige Erkennung von Unstimmigkeiten und Klärungsbedarf
  • Dokumentation von Besonderheiten: Notizen zu außergewöhnlichen Geschäftsvorfällen direkt in der Software
  • Fristenverfolgung: Nutzung der Erinnerungsfunktionen für Feststellung und Offenlegung
  • Archivierung: Sichere Aufbewahrung der abgeschlossenen Jahresabschlüsse gemäß § 257 HGB (10 Jahre)
  • Update-Management: Zeitnahe Installation von Software-Updates für Gesetzesänderungen

Achtung

Achtung bei Größenklassenwechsel: Wenn Ihr Unternehmen die Schwellenwerte nach § 267 HGB überschreitet, ändern sich die Offenlegungspflichten. Die Software muss dann zusätzlich Anhang und ggf. Lagebericht erstellen können. Prüfen Sie dies bereits bei der Erstauswahl, um spätere Systemwechsel zu vermeiden.

Erfolgsmessung

Der Erfolg der Software-Einführung lässt sich an konkreten Kennzahlen messen: Wie stark hat sich die Bearbeitungszeit reduziert? Wurden alle Fristen eingehalten? Wie viele Rückfragen gab es vom Steuerberater? Diese Auswertung hilft bei der kontinuierlichen Optimierung des Prozesses.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine Jahresabschluss Software für eine GmbH?

Die Kosten variieren je nach Anbieter und Leistungsumfang. Typische Jahreslizenzen liegen zwischen 300 und 1.500 Euro pro Jahr. Nutzungsbasierte Modelle berechnen 150 bis 500 Euro pro erstelltem Abschluss. Hinzu kommen gegebenenfalls einmalige Einrichtungskosten von 200 bis 800 Euro. Die Investition amortisiert sich meist bereits im ersten Jahr durch Zeitersparnis und vermiedene Ordnungsgelder nach § 335 HGB.

Kann ich mit einer Jahresabschluss Software die Offenlegung beim Unternehmensregister direkt vornehmen?

Ja, moderne Jahresabschluss Software erstellt die Offenlegungsunterlagen im verpflichtenden XBRL-Format und übermittelt diese elektronisch an das Unternehmensregister. Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung nach § 325 HGB ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister. Professionelle Lösungen integrieren diese Funktion vollständig, sodass keine separate Übermittlung mehr erforderlich ist.

Benötige ich trotz Jahresabschluss Software noch einen Steuerberater?

Die Software ersetzt nicht die steuerliche Beratung, sondern erleichtert die Zusammenarbeit. Sie unterstützt bei der strukturierten Datenerfassung und Erstellung der gesetzlich vorgeschriebenen Unterlagen nach § 266 und § 275 HGB. Die fachliche Beratung zu Bilanzierungsfragen, steuerliche Optimierung und bei prüfungspflichtigen GmbHs die Abschlussprüfung nach § 316 HGB bleiben Aufgabe des Steuerberaters. Viele Kanzleien arbeiten gerne mit vorbereiteten, strukturierten Daten.

Welche Fristen muss ich für den Jahresabschluss 2025 beachten?

Für Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten folgende Fristen: Feststellung bis 30.11.2026 (kleine GmbH, 11 Monate nach § 42a Abs. 2 GmbHG) bzw. bis 31.08.2026 (mittelgroße/große GmbH, 8 Monate nach § 42a Abs. 1 GmbHG). Die Offenlegung beim Unternehmensregister muss für alle Größenklassen bis 31.12.2026 erfolgen (12 Monate nach § 325 Abs. 1 HGB). Bei Versäumnis droht ein Ordnungsgeld von 500 bis 25.000 Euro nach § 335 HGB.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), GmbH-Gesetz (GmbHG), Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
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Ben
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KI-Assistenz