Buchhaltung Filderstadt 2026: GmbH-Pflichten & Fristen
Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten
Buchhaltung Filderstadt: Jede GmbH in Filderstadt muss ordnungsgemäße Bücher führen, den Jahresabschluss fristgerecht erstellen und offenlegen. Die rechtlichen Pflichten richten sich nach HGB und GmbHG – unabhängig davon, ob Sie die Buchhaltung intern führen oder durch einen Steuerberater erstellen lassen. Diese Anforderungen gelten bundesweit einheitlich, so wie sie auch für die Buchhaltung in Bernau oder anderen Städten maßgeblich sind. Hier finden Sie alle wichtigen Fristen, Größenklassen und Kosten für 2026 im Überblick.
Kurzantwort
Jede GmbH in Filderstadt unterliegt den Buchführungspflichten nach § 238 HGB und muss den Jahresabschluss gemäß § 264 HGB erstellen. Die Feststellungsfrist beträgt 11 Monate (Kleinstunternehmen) bzw. 8 Monate (mittelgroß/groß) nach § 42a GmbHG, die Offenlegungsfrist 12 Monate nach § 325 HGB. Bei Versäumnis drohen Ordnungsgelder von 500 bis 25.000 Euro nach § 335 HGB.
Inhaltsverzeichnis
- Rechtliche Grundlagen für die Buchhaltung
- Größenklasse Ihrer GmbH bestimmen
- Buchhaltung intern oder durch Steuerberater
- Fristen für Jahresabschluss und Offenlegung 2026
- Typische Fehler in der GmbH-Buchhaltung
- Software für die digitale Buchhaltung
- Steuerberater vor Ort oder digital
- Kosten für Buchhaltung und Jahresabschluss
Welche rechtlichen Grundlagen gelten für die Buchhaltung in Filderstadt?
Für Unternehmen mit Sitz in Filderstadt gelten dieselben bundesweiten rechtlichen Rahmenbedingungen wie für alle Kapitalgesellschaften in Deutschland. Die Buchführungspflicht nach § 238 HGB verpflichtet alle Kaufleute zur Führung von Büchern und zur Aufzeichnung ihrer Geschäftsvorfälle. Für GmbHs kommen zusätzlich die Bestimmungen des GmbH-Gesetzes hinzu, insbesondere die Feststellungspflicht nach § 42a GmbHG sowie die Offenlegungspflicht nach § 325 HGB.
Zentrale Vorschriften im Überblick
- § 238 HGB: Grundsatz der ordnungsgemäßen Buchführung – Vollständigkeit, Richtigkeit, zeitgerechte Erfassung
- § 242 HGB: Pflicht zur Erstellung eines Inventars zum Abschlussstichtag
- § 243 HGB: Aufstellungspflicht der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
- § 264 HGB: Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses für Kapitalgesellschaften (Bilanz, GuV, Anhang)
- § 42a GmbHG: Feststellungsfrist von 11 Monaten (kleine GmbH) bzw. 8 Monaten (mittelgroße/große GmbH) nach Bilanzstichtag
- § 325 HGB: Offenlegungsfrist von 12 Monaten nach Bilanzstichtag beim Unternehmensregister
Praxis-Hinweis
Seit dem DiRUG (Digitalisierungsrichtlinienumsetzungsgesetz) vom 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister. Der frühere Weg über den Bundesanzeiger ist nicht mehr möglich. Die Einreichung erfolgt digital über das EHUG-Portal.
Die Einhaltung dieser Fristen ist keine Formsache: Bei Versäumnis droht ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB zwischen 500 und 25.000 Euro. Zudem kann das Registergericht bei fortgesetzter Pflichtverletzung weitere Zwangsgelder festsetzen.
Welche Größenklasse hat Ihre GmbH in Filderstadt?
Die Größenklasse Ihrer GmbH bestimmt den Umfang der Offenlegungs- und Prüfungspflichten. Nach § 267 HGB werden Kapitalgesellschaften in drei Größenklassen eingeteilt. Entscheidend sind die Werte an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen – für Bilanzstichtag 31.12.2025 also auch die Werte zum 31.12.2024.
| Größenklasse | Bilanzsumme | Umsatzerlöse | Arbeitnehmer |
|---|---|---|---|
| Klein (§ 267 Abs. 1 HGB) | ≤ 6,0 Mio. € | ≤ 12,0 Mio. € | ≤ 50 |
| Mittelgroß (§ 267 Abs. 2 HGB) | ≤ 20,0 Mio. € | ≤ 40,0 Mio. € | ≤ 250 |
| Groß (§ 267 Abs. 3 HGB) | > 20,0 Mio. € | > 40,0 Mio. € | > 250 |
Eine GmbH gilt als klein bzw. mittelgroß, wenn mindestens zwei der drei Merkmale an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen nicht überschritten werden. Sobald zwei Kriterien überschritten sind, wechselt die Gesellschaft in die nächsthöhere Klasse – allerdings erst im Folgejahr (Schwellenprinzip).
„Viele Geschäftsführer in Filderstadt unterschätzen die Bedeutung der Größenklasse. Dabei entscheidet sie nicht nur über die Offenlegungserleichterungen, sondern auch über die Prüfungspflicht und die Frist zur Feststellung. Wer knapp an der Schwelle steht, sollte die Entwicklung genau beobachten – etwa beim Personalaufbau oder bei Investitionen.“
— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart
Konsequenzen für die Buchhaltungspraxis
- Kleine GmbH: Keine Prüfungspflicht (außer bei Sondertatbeständen wie § 6 PublG), verkürzte Bilanz offenlegungsfähig, 11 Monate Feststellungsfrist
- Mittelgroße GmbH: Prüfungspflicht nach § 316 HGB, vollständiger Anhang erforderlich, 8 Monate Feststellungsfrist
- Große GmbH: Prüfungspflicht, Lagebericht erforderlich, erweiterte Anhangangaben, 8 Monate Feststellungsfrist
Buchhaltung intern führen oder durch Steuerberater erstellen lassen?
GmbH-Geschäftsführer in Filderstadt stehen vor der strategischen Entscheidung: Soll die Buchhaltung und der Jahresabschluss intern erledigt oder an einen Steuerberater übergeben werden? Beide Wege haben spezifische Vor- und Nachteile, die sich auf Kosten, Haftung, Qualität und Zeitaufwand auswirken.
Interne Buchhaltung
- Vorteil: Volle Kontrolle, direkter Zugriff auf alle Daten, keine externe Abstimmung nötig
- Vorteil: Personalkosten können langfristig kalkulierbar sein
- Nachteil: Haftung und fachliche Verantwortung liegt vollständig beim Geschäftsführer
- Nachteil: Risiko von Fehlern bei komplexen Sachverhalten (Rückstellungen, latente Steuern, Bewertungsfragen)
- Nachteil: Urlaubsvertretung, Krankheit, Fluktuation – personelle Abhängigkeit
Steuerberater-Buchhaltung
- Vorteil: Fachliche Prüfung durch zugelassenen Steuerberater, rechtssichere Unterschrift
- Vorteil: Haftung liegt beim Steuerberater (Berufshaftpflicht)
- Vorteil: Aktuelle Kenntnis von Gesetzesänderungen und Rechtsprechung
- Nachteil: Honorarkosten – jedoch bei digitalen Plattformen oft transparenter und planbarer
- Nachteil: Abhängigkeit von externem Dienstleister, Kommunikationsaufwand
In der Praxis bewährt sich häufig ein Hybrid-Modell: Die laufende Finanzbuchhaltung wird intern oder durch einen Buchhalter geführt, während der Jahresabschluss, die steuerlichen Anpassungen und die rechtssichere Feststellung durch einen Steuerberater erfolgen. Wer digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen sucht, findet auf OnlineBilanz.de ein vollständiges Steuerberater-Team für Jahresabschluss und Offenlegung.
Haftungsrisiko
Der Geschäftsführer haftet persönlich für fehlerhafte Jahresabschlüsse, verspätete Offenlegung oder Steuernachzahlungen. Ein Steuerberater entlastet nicht nur fachlich, sondern übernimmt auch die rechtliche Verantwortung für die Richtigkeit der Zahlen.
Welche Fristen gelten 2026 für Jahresabschluss und Offenlegung?
Für Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten folgende Fristen, die GmbH-Geschäftsführer unbedingt einhalten müssen. Die Nichteinhaltung kann empfindliche Konsequenzen nach sich ziehen – vom Ordnungsgeld bis zur persönlichen Haftung.
Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG
- Kleine GmbH: Jahresabschluss muss bis spätestens 30.11.2026 festgestellt sein (11 Monate nach Bilanzstichtag)
- Mittelgroße und große GmbH: Frist endet bereits am 31.08.2026 (8 Monate nach Bilanzstichtag)
- Die Feststellung erfolgt durch Gesellschafterbeschluss – nicht durch bloße Aufstellung oder Prüfung
Offenlegungsfrist nach § 325 HGB
Unabhängig von der Größenklasse muss der festgestellte Jahresabschluss spätestens 12 Monate nach dem Bilanzstichtag beim Unternehmensregister eingereicht werden. Für den Bilanzstichtag 31.12.2025 bedeutet das: Offenlegung bis spätestens 31.12.2026.
31.08.2026
Feststellung (mittelgroße/große GmbH)
30.11.2026
Feststellung (kleine GmbH)
31.12.2026
Offenlegung (alle Größenklassen)
„Die Offenlegungsfrist von 12 Monaten klingt großzügig – doch in der Praxis wird es oft eng. Der Jahresabschluss muss erst aufgestellt, geprüft (falls pflichtprüfungspflichtig), festgestellt und dann eingereicht werden. Wer im November 2026 feststellt, hat nur noch einen Monat bis zur Offenlegung. Deshalb empfehlen wir, spätestens im Frühjahr mit der Jahresabschlusserstellung zu beginnen.“
— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team
Ordnungsgeld bei Versäumnis
Bei verspäteter oder unterlassener Offenlegung setzt das Bundesamt für Justiz nach § 335 HGB ein Ordnungsgeld zwischen 500 und 25.000 Euro fest – auch ohne vorherige Mahnung. Das Ordnungsgeld richtet sich gegen die Gesellschaft und die Geschäftsführer persönlich.
Welche typischen Fehler passieren in der GmbH-Buchhaltung?
Auch erfahrene Buchhalter und Geschäftsführer machen in der Praxis immer wieder dieselben Fehler – oft mit erheblichen steuerlichen und rechtlichen Konsequenzen. Die folgenden Punkte zählen zu den häufigsten Stolpersteinen in der GmbH-Buchhaltung.
1. Unvollständige oder verspätete Belegerfassung
Nach § 238 Abs. 1 HGB müssen alle Geschäftsvorfälle vollständig, richtig, zeitgerecht und geordnet erfasst werden. Fehlende Belege, nicht gebuchte Barausgaben oder nachträglich erfasste Rechnungen führen zu einem formell mangelhaften Jahresabschluss – und im schlimmsten Fall zur Versagung des Betriebsausgabenabzugs durch das Finanzamt.
2. Fehlerhafte Abgrenzungen und Rückstellungen
Viele interne Buchhalter vernachlässigen aktive und passive Rechnungsabgrenzungen (§ 250 HGB) oder bilden Rückstellungen nicht oder falsch (§ 249 HGB). Typische Beispiele: nicht gebildete Urlaubsrückstellungen, fehlende Rückstellungen für ausstehende Rechnungen oder falsch bemessene Steuerrückstellungen.
3. Falsche Behandlung von Gesellschafter-Geschäftsführer-Bezügen
Die steuerliche Anerkennung von Geschäftsführergehältern, Pensionszusagen, Tantiemen und Darlehen zwischen GmbH und Gesellschafter ist ein komplexes Feld. Verdeckte Gewinnausschüttungen (vGA) entstehen schnell – etwa bei nicht marktüblichen Gehältern, fehlenden schriftlichen Vereinbarungen oder nachträglichen Gehaltserhöhungen ohne Gesellschafterbeschluss.
4. Fehlende oder fehlerhafte Inventur
Nach § 240 HGB ist zum Abschlussstichtag ein Inventar zu erstellen. Wer Vorräte, Anlagevermögen oder Forderungen nicht korrekt erfasst, verstößt gegen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung. Besonders kritisch: geschätzte Bestände ohne nachvollziehbare Dokumentation.
-
Alle Belege vollständig und zeitnah erfassen (§ 238 HGB)
-
Rechnungsabgrenzungen und Rückstellungen korrekt buchen (§§ 249, 250 HGB)
-
Gesellschafter-Geschäftsführer-Bezüge schriftlich vereinbaren und marktüblich gestalten
-
Inventur zum Bilanzstichtag durchführen und dokumentieren (§ 240 HGB)
-
Anlagenvermögen planmäßig abschreiben (§ 253 Abs. 3 HGB)
-
Umsatzsteuer-Voranmeldungen fristgerecht einreichen
Ein Steuerberater erkennt diese Fehlerquellen frühzeitig und korrigiert sie vor Feststellung des Jahresabschlusses. Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lässt, minimiert das Risiko von Nachforderungen, Strafzuschlägen und Ordnungsgeldern erheblich.
Welche Software eignet sich für die digitale Buchhaltung?
Moderne Buchhaltungssoftware erleichtert die Erfüllung der gesetzlichen Pflichten erheblich. Sie sorgt für revisionssichere Belegarchivierung, automatisiert wiederkehrende Buchungen und ermöglicht den digitalen Austausch mit dem Steuerberater. Doch nicht jede Software passt zu jeder GmbH in Filderstadt.
Anforderungen an eine GmbH-Buchhaltungssoftware
- GoBD-Konformität: Die Software muss die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form (GoBD) erfüllen
- Revisionssichere Archivierung: Unveränderbarkeit gebuchter Belege, Protokollierung aller Änderungen, Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit
- DATEV-Schnittstelle: Ermöglicht den Export von Buchungsdaten im DATEV-Format – Standard für die Zusammenarbeit mit Steuerberatern
- Automatisierung: Belegscans, OCR-Erkennung, automatische Kontierung, digitale Rechnungsfreigabe
- Mehrbenutzerfähigkeit: Zugriffsrechte, Freigabeprozesse, gleichzeitiges Arbeiten mehrerer Mitarbeiter
Gängige Softwarelösungen im Überblick
| Software | Zielgruppe | Besonderheit |
|---|---|---|
| DATEV Unternehmen Online | Steuerberater-Mandanten | Marktführer, volle Integration in Steuerberater-Kanzleien |
| Lexware/DATEV | Kleine bis mittlere GmbH | Desktop- und Cloud-Varianten, weit verbreitet |
| sevDesk | Kleine GmbH, Freiberufler | Cloud-basiert, moderne Oberfläche, einfache Bedienung |
| DATEV Mittelstand | Mittelgroße GmbH | Erweiterte Funktionen, Konsolidierung, Controlling |
Die Wahl der Software sollte nicht isoliert getroffen werden, sondern in Abstimmung mit dem Steuerberater. Viele Steuerberater arbeiten bevorzugt mit DATEV – wer hier kompatibel ist, erleichtert den Datenaustausch und die Jahresabschlusserstellung erheblich. OnlineBilanz arbeitet mit allen gängigen Buchhaltungssystemen und bietet digitale Schnittstellen für einen reibungslosen Datenimport.
Praxis-Tipp
Auch bei Einsatz moderner Software bleibt die fachliche Prüfung durch einen Steuerberater unverzichtbar. Software erfasst und verarbeitet Daten – die steuerliche Beurteilung, Bilanzpolitik und rechtssichere Feststellung erfordert jedoch Fachkenntnis und Berufszulassung.
Steuerberater in Filderstadt: Vor Ort oder digital?
Viele Geschäftsführer in Filderstadt suchen einen Steuerberater in der Nähe – aus Gewohnheit, wegen persönlicher Termine oder weil sie den direkten Kontakt schätzen. Doch die Digitalisierung hat die Steuerberatung grundlegend verändert: Jahresabschlüsse, Steuererklärungen und laufende Buchhaltung lassen sich heute vollständig digital abwickeln – ohne Qualitätsverlust, dafür mit mehr Transparenz und oft kürzeren Bearbeitungszeiten.
Klassischer Steuerberater vor Ort
- Persönlicher Kontakt, regelmäßige Treffen in der Kanzlei
- Gewachsene Beziehung, oft über Jahre
- Geografische Einschränkung: Auswahl auf Region begrenzt
- Honorar oft individuell, nicht immer transparent im Vorfeld
- Wartezeiten in der Hochphase (März/April, Oktober/November)
Digitale Steuerberatung (z. B. OnlineBilanz)
- Zugelassene Steuerberater, rechtssichere Unterschrift und Haftung
- Digitale Koordination durch Büroleiter (z. B. Servet Gündogan, Stuttgart)
- Transparente Festpreise, keine versteckten Kosten
- Kurze Bearbeitungszeiten, keine Hochphasen-Wartezeiten
- Volle Flexibilität, Kommunikation per E-Mail, Telefon oder Videocall
Die Entscheidung ist keine Entweder-oder-Frage: Auch digitale Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz arbeiten mit zugelassenen, erfahrenen Steuerberatern, die den Jahresabschluss prüfen, unterzeichnen und die volle Berufshaftung übernehmen. Der Unterschied liegt in der Organisation: Digitale Plattformen bündeln Prozesse, automatisieren den Datenaustausch und bieten transparente Festpreise – ohne Kompromisse bei der fachlichen Qualität.
„Viele Mandanten aus Filderstadt und Umgebung kommen zu uns, weil sie keine Lust mehr auf Wartezeiten und intransparente Honorare haben. Sie bekommen bei OnlineBilanz den vollen Steuerberater-Service – nur eben digital organisiert, mit klaren Fristen und planbaren Kosten. Ich koordiniere als Büroleiter den Kontakt, unser Steuerberater-Team liefert die fachliche Expertise.“
— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart
Wann lohnt sich digitale Steuerberatung?
- Sie wünschen sich transparente Festpreise ohne Überraschungen
- Sie möchten schnelle Bearbeitungszeiten – auch außerhalb der klassischen Steuerberater-Hauptsaison
- Sie arbeiten bereits digital und möchten papierlose Prozesse
- Sie suchen einen zugelassenen Steuerberater mit voller Haftung, aber ohne geografische Einschränkung
- Sie schätzen klare Kommunikation und feste Ansprechpartner
OnlineBilanz verbindet das Beste aus beiden Welten: Die fachliche Kompetenz und rechtliche Verantwortung eines zugelassenen Steuerberaters – kombiniert mit der Effizienz, Transparenz und Flexibilität einer digitalen Plattform. Weitere Informationen und Festpreise finden Sie auf OnlineBilanz.de.
Was kostet die Buchhaltung und der Jahresabschluss für eine GmbH?
Die Kosten für Buchhaltung und Jahresabschluss hängen von mehreren Faktoren ab: Größe der GmbH, Anzahl der Geschäftsvorfälle, Komplexität der Buchführung, Inanspruchnahme externer Dienstleister und Wahl zwischen klassischem Steuerberater oder digitaler Plattform. Eine transparente Kostenplanung ist für GmbH-Geschäftsführer in Filderstadt essenziell.
Honorarrahmen nach Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV)
Steuerberater dürfen ihre Honorare nach der StBVV berechnen – allerdings sind die dort genannten Gebühren nur Rahmenvorgaben. In der Praxis variieren die tatsächlichen Kosten erheblich:
- Laufende Finanzbuchhaltung: 80–250 Euro/Monat (abhängig von Beleganzahl und Komplexität)
- Jahresabschluss kleine GmbH: 1.500–4.000 Euro
- Jahresabschluss mittelgroße GmbH: 3.000–8.000 Euro
- Körperschaftsteuererklärung: 500–2.000 Euro
- Gewerbesteuererklärung: 300–1.000 Euro
- Offenlegung beim Unternehmensregister: 100–300 Euro
Transparenz bei OnlineBilanz
OnlineBilanz arbeitet mit transparenten Festpreisen: Sie wissen von Anfang an, was der Jahresabschluss kostet – ohne versteckte Zuschläge oder nachträgliche Anpassungen. Das erleichtert die Budgetplanung und vermeidet böse Überraschungen.
Interne Buchhaltung: Personalkosten nicht vergessen
Wer die Buchhaltung intern führt, spart zunächst Steuerberater-Honorar – muss aber Personalkosten einkalkulieren. Ein qualifizierter Buchhalter kostet je nach Region und Erfahrung 35.000–55.000 Euro Bruttogehalt pro Jahr, zuzüglich Lohnnebenkosten (ca. 20–25 % Arbeitgeberanteil). Hinzu kommen Kosten für Software, Fortbildung und Urlaubsvertretung.
1.500–4.000 €
Jahresabschluss kleine GmbH (StB)
80–250 €
Laufende Fibu pro Monat
35.000–55.000 €
Interner Buchhalter (Brutto/Jahr)
Die Entscheidung zwischen interner Buchhaltung und Steuerberater ist oft keine reine Kostenfrage, sondern eine Abwägung zwischen Kontrolle, Haftung, fachlicher Sicherheit und Flexibilität. Viele GmbHs in Filderstadt kombinieren beides: interne Vorbuchhaltung und Jahresabschluss durch den Steuerberater. Wer einen digitalen Steuerberater mit transparenten Festpreisen sucht, findet auf OnlineBilanz.de eine moderne Alternative zum klassischen Kanzleimodell.
Häufig gestellte Fragen
Kann eine Filiale einer ausländischen Gesellschaft in Filderstadt buchhaltungspflichtig sein?
Ja, wenn die Filiale als Zweigniederlassung im Handelsregister eingetragen ist, gelten die deutschen Buchführungspflichten nach § 13 HGB. Die Filiale muss dann eigenständig Bücher führen und einen Jahresabschluss erstellen, der beim Unternehmensregister offengelegt wird.
Wie lange müssen Buchhaltungsunterlagen in Filderstadt aufbewahrt werden?
Nach § 257 HGB beträgt die Aufbewahrungsfrist für Handelsbücher, Inventare, Eröffnungsbilanzen und Jahresabschlüsse 10 Jahre. Geschäftsbriefe und sonstige Unterlagen müssen 6 Jahre aufbewahrt werden. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung erfolgte.
Gibt es in Baden-Württemberg zusätzliche Meldepflichten für GmbH in Filderstadt?
Nein, die Buchführungs- und Offenlegungspflichten sind bundeseinheitlich in HGB und GmbHG geregelt. Allerdings kann das zuständige Finanzamt Stuttgart-Körperschaften zusätzliche steuerliche Erklärungspflichten verlangen, etwa die Gewerbesteuererklärung oder die Körperschaftsteuererklärung.
Was passiert, wenn die GmbH in Filderstadt die Größenklasse wechselt?
Ein Größenklassenwechsel tritt nach § 267 Abs. 4 HGB erst ein, wenn die neue Größenklasse an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen über- oder unterschritten wird. Ab dem dritten Geschäftsjahr gelten dann die neuen Erleichterungen oder erweiterten Pflichten, etwa zur Prüfung oder zum Umfang der Offenlegung.
Ist eine E-Bilanz für alle GmbH in Filderstadt verpflichtend?
Ja, nach § 5b EStG müssen alle bilanzierenden Unternehmen – also auch jede GmbH – die Steuerbilanz elektronisch an das Finanzamt übermitteln. Die E-Bilanz wird im XBRL-Format über das ElsterOnline-Portal eingereicht, üblicherweise zusammen mit der Körperschaftsteuererklärung.
Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), GmbH-Gesetz (GmbHG), Unternehmensregister, Einkommensteuergesetz (EStG). Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.


