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Datum

Lesedauer

12–18 Minuten

OnlineBilanzBlogBuchhaltung Frankfurt

Buchhaltung Frankfurt: GmbH-Pflichten 2026

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Buchhaltung einer GmbH in Frankfurt folgt denselben handels- und steuerrechtlichen Vorgaben wie im gesamten Bundesgebiet – doch gerade am Finanzplatz Frankfurt sind Compliance und fristgerechte Offenlegung besonders wichtig. Ein häufiges Missverständnis betrifft dabei die Grenzen der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung für GmbHs: Anders als Einzelunternehmer oder Freiberufler unterliegt eine GmbH grundsätzlich der doppelten Buchführungspflicht. Dieser Artikel erklärt, welche Anforderungen, Fristen und Größenklassen gelten, welche Aufgaben ein Buchhalter übernimmt und wie Digitalisierung und Steuerberater die Buchhaltung effizienter machen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Für GmbHs in Frankfurt gelten die bundesweiten Vorschriften nach HGB und GmbHG: doppelte Buchführung, Inventar, Jahresabschluss und Offenlegung beim Unternehmensregister. Die Größenklasse nach § 267 HGB bestimmt Umfang und Fristen. Steuerberater oder digitale Plattformen wie OnlineBilanz sorgen für rechtssichere, fristgerechte Erledigung – bei voller Transparenz und Festpreisen.

Welche Anforderungen gelten für die Buchhaltung einer GmbH in Frankfurt?

Für GmbHs mit Sitz in Frankfurt am Main gelten die bundeseinheitlichen handels- und steuerrechtlichen Vorschriften zur Buchführung. Nach § 238 HGB ist jeder Kaufmann verpflichtet, Bücher zu führen und in diesen seine Handelsgeschäfte und die Lage seines Vermögens nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) ersichtlich zu machen. Diese Pflichten betreffen GmbHs in der gesamten Rhein-Main-Region – so gelten etwa GmbH-Anforderungen in Hanau nach denselben gesetzlichen Grundlagen. Als Kapitalgesellschaft unterliegt die GmbH darüber hinaus strengeren Anforderungen nach § 264 HGB, insbesondere hinsichtlich der Erstellung des Jahresabschlusses.

Gesetzliche Grundlagen der Buchführungspflicht

  • § 238 HGB: Grundlegende Buchführungspflicht für alle Kaufleute mit Pflicht zur vollständigen und sachlich geordneten Aufzeichnung
  • § 242 HGB: Verpflichtung zur Erstellung einer Eröffnungsbilanz sowie eines Jahresabschlusses (Bilanz und GuV)
  • § 264 HGB: Erweiterte Pflichten für Kapitalgesellschaften einschließlich Anhang und ggf. Lagebericht
  • § 267 HGB: Größenklassifizierung mit entsprechend abgestuften Anforderungen an Umfang und Offenlegung
  • § 325 HGB: Offenlegungspflicht beim Unternehmensregister innerhalb von 12 Monaten nach Bilanzstichtag

Hinweis

Seit dem DiRUG (Digitalisierungsrichtlinienumsetzungsgesetz) vom 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister. Der früher verwendete Bundesanzeiger ist nicht mehr die zuständige Stelle für die Hinterlegung von Jahresabschlüssen.

In Frankfurt ansässige GmbHs müssen ihre Buchhaltung so organisieren, dass alle Geschäftsvorfälle zeitnah, vollständig und sachlich geordnet erfasst werden. Die Aufbewahrungspflicht beträgt nach § 257 HGB zehn Jahre für Bücher, Inventare, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse und Buchungsbelege. Wer die Buchhaltung durch einen Steuerberater durchführen lassen möchte, findet auf OnlineBilanz.de digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen und ohne langes Suchen nach einem lokalen Ansprechpartner.

Wie werden GmbHs in Frankfurt nach Größenklassen eingeteilt?

Die Größenklassifizierung einer GmbH nach § 267 HGB ist entscheidend für den Umfang der Rechnungslegungs- und Offenlegungspflichten. Die Einteilung erfolgt anhand von drei Schwellenwerten: Bilanzsumme, Umsatzerlöse und durchschnittliche Mitarbeiterzahl. Werden mindestens zwei der drei Kriterien an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen über- oder unterschritten, erfolgt ein Größenklassenwechsel.

Schwellenwerte nach § 267 HGB (Stand 2026)

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Mitarbeiter
Klein ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittel ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Groß > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Kleine GmbHs profitieren von Erleichterungen: Sie dürfen nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB eine verkürzte Bilanz aufstellen und sind nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB von der Pflicht zur Erstellung eines Anhangs befreit, sofern bestimmte Angaben unter der Bilanz gemacht werden. Mittelgroße und große GmbHs müssen einen vollständigen Anhang erstellen, große GmbHs zusätzlich einen Lagebericht nach § 264 Abs. 1 HGB.

„Die meisten unserer Mandanten aus Frankfurt sind kleine oder mittelgroße GmbHs. Hier lohnt es sich, die Erleichterungsvorschriften gezielt zu nutzen und gleichzeitig alle formalen Anforderungen präzise einzuhalten — das spart Zeit und vermeidet Ordnungsgelder.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Welche Fristen gelten für Jahresabschluss und Offenlegung in Frankfurt?

Für GmbHs mit Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten im Jahr 2026 klare gesetzliche Fristen, deren Einhaltung für die Vermeidung von Ordnungsgeldern und steuerlichen Nachteilen entscheidend ist. Die Fristen gliedern sich in Feststellung, Billigung durch die Gesellschafterversammlung und Offenlegung beim Unternehmensregister.

Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG

Kleine GmbH

  • Bilanzstichtag 31.12.2025 → Frist bis 30.11.2026
  • Aufstellung und Feststellung durch Geschäftsführer
  • Billigung durch Gesellschafterversammlung erforderlich

Mittelgroße/große GmbH

  • Bilanzstichtag 31.12.2025 → Frist bis 31.08.2026
  • Höhere Komplexität durch Anhang und ggf. Lagebericht
  • Prüfungspflicht bei mittelgroßen GmbHs unter bestimmten Voraussetzungen

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Nach § 325 Abs. 1 HGB sind die gesetzlichen Vertreter verpflichtet, den Jahresabschluss spätestens 12 Monate nach dem Bilanzstichtag beim Unternehmensregister elektronisch einzureichen. Für den Bilanzstichtag 31.12.2025 bedeutet dies eine Offenlegungsfrist bis zum 31.12.2026. Die Offenlegung erfolgt ausschließlich elektronisch über das Portal www.unternehmensregister.de.

Achtung

Bei verspäteter Offenlegung droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB. Das Bundesamt für Justiz kann Ordnungsgelder zwischen 500 Euro und 25.000 Euro festsetzen. Die Höhe richtet sich nach Größenklasse, Verzögerungsdauer und Wiederholungsfällen.

Die rechtzeitige Einhaltung dieser Fristen erfordert eine strukturierte Vorbereitung. Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lassen möchte, sollte frühzeitig die Unterlagen bereitstellen. Auf OnlineBilanz.de koordinieren wir die digitale Zusammenarbeit zwischen Mandant und Steuerberater-Team, sodass alle Fristen sicher eingehalten werden.

Welche Aufgaben übernimmt ein Buchhalter in einer Frankfurter GmbH?

Die Buchhaltung in einer GmbH umfasst weit mehr als die reine Erfassung von Belegen. Ein Buchhalter trägt Verantwortung für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, die zeitnahe Bereitstellung von Auswertungen für die Geschäftsführung und die Vorbereitung des Jahresabschlusses. Diese Pflichten gelten unabhängig vom Unternehmensstandort – ob in Frankfurt oder bei der GmbH-Buchhaltung in Hennigsdorf. Je nach Größe und Organisationsstruktur des Unternehmens können die Aufgaben intern oder extern durch einen Steuerberater wahrgenommen werden.

Kernaufgaben der laufenden Finanzbuchhaltung

  • Erfassung aller Geschäftsvorfälle nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB)
  • Kontierung und Verbuchung von Eingangs- und Ausgangsrechnungen
  • Überwachung und Verwaltung der Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung
  • Bankabstimmung und Liquiditätsüberwachung
  • Erstellung der Umsatzsteuer-Voranmeldungen nach § 18 UStG (monatlich oder vierteljährlich)
  • Vorbereitung und Buchung von Lohn- und Gehaltszahlungen (ggf. in Zusammenarbeit mit Lohnbuchhaltung)
  • Erstellung betriebswirtschaftlicher Auswertungen (BWA) zur Steuerung des Unternehmens

Jahresabschlussvorbereitung und Compliance

Neben der laufenden Buchhaltung bereitet der Buchhalter alle Unterlagen für den Jahresabschluss vor: Abstimmung der Konten, Inventur und Wareneinsatzermittlung, Rückstellungsbildung, Abgrenzungen nach § 250 HGB sowie die Zusammenstellung aller erforderlichen Nachweise für den Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Die Einhaltung von Aufbewahrungsfristen nach § 257 HGB und § 147 AO sowie die Sicherstellung der GoBD-Konformität gehören ebenfalls zu den zentralen Compliance-Aufgaben.

  • Vollständige Belegerfassung und -archivierung (digital GoBD-konform)
  • Monatliche Kontenabstimmung und Klärung offener Posten
  • Fristgerechte Umsatzsteuer-Voranmeldung und Zahlung
  • Vorbereitung aller jahresabschlussrelevanten Unterlagen (Inventurlisten, Verträge, Nachweise)
  • Koordination mit Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer bei komplexen Sachverhalten

„Eine saubere, vollständige Buchhaltung ist die Grundlage für einen reibungslosen Jahresabschluss. Wenn Mandanten ihre Belege strukturiert bereitstellen und laufende Abstimmungen durchführen, können unsere Steuerberater den Abschluss deutlich effizienter erstellen — das spart Zeit und Kosten.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Was kostet die Buchhaltung durch einen Steuerberater in Frankfurt?

Die Kosten für Buchhaltungsleistungen durch einen Steuerberater richten sich traditionell nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV). Die Höhe der Gebühren hängt vom Gegenstandswert (z. B. Jahresumsatz, Bilanzsumme), der Komplexität der Buchhaltung und dem vereinbarten Gebührenrahmen ab. In Frankfurt als Finanzmetropole bewegen sich die Honorare oft im oberen Bereich der Gebührenspanne.

Gebührenrahmen nach StBVV

Nach § 33 StBVV richtet sich die Gebühr für laufende Buchhaltungsarbeiten nach Zehntel-Gebühren, die vom Gegenstandswert und der Anzahl der Belege abhängen. Eine 10/10-Gebühr ist der Mittelwert, bei einfachen Tätigkeiten kann die Gebühr niedriger (z. B. 5/10), bei besonders aufwändigen Fällen höher (z. B. 12/10) ausfallen. Für den Jahresabschluss einer kleinen GmbH gilt nach § 35 StBVV eine Gebühr zwischen 10/10 und 40/10, abhängig vom Jahresumsatz oder der Bilanzsumme.

1/10 – 12/10

Gebührenrahmen laufende Buchhaltung

10/10 – 40/10

Gebührenrahmen Jahresabschluss (klein)

500 – 25.000 €

Ordnungsgeld bei verspäteter Offenlegung

Transparente Festpreise als Alternative

Viele GmbH-Geschäftsführer schätzen Planungssicherheit und möchten die Kosten im Vorfeld kennen. Klassische Steuerberaterkanzleien in Frankfurt rechnen häufig nach Zeitaufwand oder innerhalb der StBVV-Bandbreiten ab, was zu schwer kalkulierbaren Honoraren führt. Eine Alternative bieten digitale Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz.de, die mit transparenten Festpreisen arbeiten: Der Mandant weiß von Anfang an, welche Kosten für Buchhaltung und Jahresabschluss anfallen — unabhängig vom tatsächlichen Zeitaufwand. Die fachliche Qualität bleibt dabei gewährleistet, da der Jahresabschluss von zugelassenen Steuerberatern erstellt und rechtsverbindlich unterzeichnet wird.

Hinweis

Festpreise bieten Planungssicherheit, insbesondere für kleine und mittelgroße GmbHs mit standardisierten Geschäftsvorfällen. Bei sehr komplexen Sondersituationen (Umstrukturierungen, internationale Verflechtungen) kann eine individuelle Honorarvereinbarung sinnvoller sein.

Wie profitiert die Buchhaltung in Frankfurt von Digitalisierung?

Die Digitalisierung der Buchhaltung ist kein Zukunftstrend mehr, sondern seit der Einführung der GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form) faktisch verpflichtend für alle GmbHs. Moderne Buchhaltungssoftware, digitale Belegerfassung und Cloud-basierte Zusammenarbeit mit dem Steuerberater beschleunigen Prozesse, reduzieren Fehlerquellen und schaffen Transparenz in Echtzeit.

Vorteile digitaler Buchhaltungsprozesse

Zeitersparnis

  • Automatische Belegerfassung per Scan oder Foto
  • Automatisierte Kontierung durch KI-gestützte Systeme
  • Echtzeit-Synchronisation mit Banken (HBCI, PSD2)
  • Wegfall manueller Papierablage

Fehlerreduktion

  • Digitale Plausibilitätsprüfungen bei Buchungen
  • Vermeidung von Doppelerfassungen
  • Automatische Saldenabstimmung
  • Revisionssichere Archivierung nach GoBD

Flexibilität

  • Ortsunabhängiger Zugriff auf alle Buchhaltungsdaten
  • Digitale Zusammenarbeit mit Steuerberater in Echtzeit
  • Schnelle Bereitstellung von BWA und Auswertungen
  • Nahtlose Integration mit ERP- und Warenwirtschaftssystemen

GoBD-Konformität als Pflicht

Die GoBD verlangen, dass alle steuerrelevanten Daten vollständig, richtig, zeitgerecht, geordnet und unveränderbar aufbewahrt werden. Bei digitaler Buchführung muss eine Verfahrensdokumentation vorliegen, die beschreibt, wie Belege erfasst, verarbeitet und archiviert werden. Zudem ist eine revisionssichere Archivierung über die gesamte Aufbewahrungsfrist von zehn Jahren nach § 147 AO sicherzustellen. Verstöße können zur Verwerfung der Buchführung und zu Steuerschätzungen durch das Finanzamt führen.

Achtung

Achtung: Auch bei Nutzung von Cloud-Buchhaltungssoftware bleibt die GmbH verantwortlich für die Einhaltung der GoBD. Eine ordnungsgemäße Verfahrensdokumentation und regelmäßige Datensicherung sind unverzichtbar.

Viele Steuerberater in Frankfurt bieten mittlerweile digitale Schnittstellen für die Buchhaltung an. Plattformen wie OnlineBilanz.de gehen noch einen Schritt weiter: Die gesamte Zusammenarbeit zwischen Mandant und Steuerberater erfolgt digital — von der Belegübermittlung über die Buchhaltung bis zur finalen Erstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses. Das spart Wege, Porto und Wartezeiten und schafft maximale Transparenz.

Sollte eine GmbH die Buchhaltung intern führen oder an einen Steuerberater auslagern?

Die Entscheidung zwischen interner Buchhaltung und Auslagerung an einen Steuerberater hängt von mehreren Faktoren ab: Unternehmensgröße, Komplexität der Geschäftsvorfälle, verfügbare Personalressourcen und betriebswirtschaftliche Kostenabwägung. Beide Modelle haben Vor- und Nachteile, die sorgfältig gegeneinander abgewogen werden sollten.

Interne Buchhaltung: Vorteile und Herausforderungen

Vorteile

  • Unmittelbare Verfügbarkeit aktueller Zahlen für die Geschäftsführung
  • Direkter Zugriff auf alle Belege und Unterlagen ohne externe Schnittstelle
  • Höhere Vertraulichkeit sensibler Finanzdaten
  • Flexibilität bei Ad-hoc-Auswertungen und Sonderanalysen

Herausforderungen

  • Hoher Personalaufwand: Einstellung, Einarbeitung, Vertretungsregelungen
  • Laufende Fortbildungskosten bei sich ändernder Rechtslage
  • Investition in Software, IT-Infrastruktur und GoBD-konforme Archivierung
  • Haftungsrisiken bei Fehlern in Buchhaltung und Jahresabschluss

Auslagerung an Steuerberater: Vorteile und Überlegungen

Die Auslagerung der Buchhaltung an einen Steuerberater bringt fachliche Sicherheit, da der Steuerberater nicht nur die laufende Buchführung übernimmt, sondern auch den Jahresabschluss erstellt, steuerliche Optimierungen prüft und bei Betriebsprüfungen berät. Gerade kleine und mittelgroße GmbHs, die keine eigene Buchhaltungsabteilung unterhalten, profitieren von der Kosteneffizienz: Statt festes Personal vorzuhalten, zahlen sie nur für die tatsächlich benötigten Leistungen.

  • Fachliche Expertise: Steuerberater sind auf dem aktuellen Stand der Rechtsprechung und Verwaltungsanweisungen
  • Haftung: Der Steuerberater haftet für seine Beratung (Berufshaftpflicht), was zusätzliche Sicherheit bietet
  • Kosteneffizienz: Keine fixen Personalkosten, keine Investition in Software und Infrastruktur
  • Ganzheitliche Beratung: Der Steuerberater übernimmt nicht nur Buchhaltung, sondern auch Steuererklärungen, Jahresabschluss und strategische Beratung

„Die meisten unserer Mandanten haben sich bewusst gegen eine eigene Buchhaltungsabteilung entschieden. Sie schätzen, dass sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können, während wir die gesamte steuerliche und buchhalterische Compliance übernehmen — verlässlich, fristgerecht und rechtskonform.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Für GmbH-Geschäftsführer, die eine professionelle, digitale und kostentransparente Lösung suchen, bietet OnlineBilanz.de die Kombination aus Steuerberater-Qualität und moderner Software-Plattform: Alle Leistungen zu Festpreisen, koordiniert durch unseren Büroleiter Servet Gündogan in Stuttgart, fachlich verantwortet durch unser zugelassenes Steuerberater-Team.

Welche häufigen Fehler sollten GmbHs in der Buchhaltung vermeiden?

Fehler in der Buchhaltung können weitreichende Konsequenzen haben: von steuerlichen Nachteilen über Ordnungsgelder bis hin zu persönlicher Haftung der Geschäftsführer nach § 43 GmbHG. Viele Fehler lassen sich durch strukturierte Prozesse, regelmäßige Kontrollen und frühzeitige Einbindung eines Steuerberaters vermeiden.

Typische Fehlerquellen in der laufenden Buchhaltung

  • Unvollständige Belegerfassung: Fehlende oder unleserliche Belege führen zu nicht abzugsfähigen Betriebsausgaben und Problemen bei Betriebsprüfungen
  • Fehlerhafte Kontierung: Falsche Zuordnung zu Konten verfälscht die BWA und kann zu steuerlichen Fehleinschätzungen führen
  • Verspätete Buchungen: Buchungen, die nicht zeitnah erfolgen, verletzen die GoB und gefährden die GoBD-Konformität
  • Private und betriebliche Ausgaben vermischt: Insbesondere bei Geschäftsführer-Gesellschaftern ist eine saubere Trennung zwingend erforderlich
  • Fehlende Abstimmungen: Bankkonten, Kassen und Kreditoren müssen regelmäßig abgestimmt werden, um Differenzen frühzeitig zu erkennen

Risiken bei Jahresabschluss und Offenlegung

Fehler Folge Vermeidung
Fristversäumnis Feststellung Verstoß gegen § 42a GmbHG, Haftungsrisiko Frühzeitige Jahresabschlussplanung, Steuerberater einbinden
Fristversäumnis Offenlegung Ordnungsgeld 500–25.000 € nach § 335 HGB Frist 12 Monate ab Bilanzstichtag, Erinnerungssystem nutzen
Fehlerhafte Bilanzierung Steuerliche Korrekturen, ggf. Steuernachzahlung Vier-Augen-Prinzip, Plausibilitätsprüfung durch Steuerberater
Falsche Größenklasse Falsche Erleichterungen genutzt, formale Mängel Jährliche Prüfung der Schwellenwerte nach § 267 HGB

Achtung

Achtung: Nach § 43 Abs. 3 GmbHG haften Geschäftsführer persönlich für Schäden, die der GmbH durch Pflichtverletzungen entstehen — dazu gehört auch eine fehlerhafte oder verspätete Buchführung.

Um diese Fehler zu vermeiden, empfiehlt sich eine professionelle Begleitung durch einen Steuerberater. Dieser prüft nicht nur die formale Richtigkeit, sondern berät auch bei steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten und stellt sicher, dass alle gesetzlichen Fristen eingehalten werden. Wer die Sicherheit einer vollständigen Steuerberater-Betreuung zu transparenten Konditionen sucht, findet auf OnlineBilanz.de eine digitale, effiziente Lösung ohne Wartezeiten.

Häufig gestellte Fragen

Braucht jede GmbH in Frankfurt einen Steuerberater für die Buchhaltung?

Nein, eine gesetzliche Pflicht besteht nicht. Die GmbH darf die Buchhaltung intern führen oder an einen externen Dienstleister delegieren. Viele Geschäftsführer entscheiden sich für einen Steuerberater, um Fehler zu vermeiden, Fristen einzuhalten und steuerliche Optimierung zu nutzen.

Welche Software wird in Frankfurt häufig für die Buchhaltung eingesetzt?

Gängige Lösungen sind DATEV, Lexoffice, sevDesk und Cloud-Plattformen wie OnlineBilanz. DATEV ist der Standard im Steuerberater-Umfeld; Lexoffice und sevDesk richten sich an KMU mit einfacheren Anforderungen. Die Wahl hängt von Größenklasse, Belegvolumen und Schnittstellen zum Steuerberater ab.

Kann die Buchhaltung auch nachträglich korrigiert werden?

Ja, im laufenden Geschäftsjahr und bis zur Feststellung des Jahresabschlusses können Korrekturen jederzeit vorgenommen werden. Nach Feststellung sind nur noch Bilanzberichtigungen nach § 4 Abs. 2 EStG oder echte Bilanzänderungen nach § 4 Abs. 2 Satz 1 EStG möglich – mit engen formalen und zeitlichen Grenzen.

Was passiert, wenn die GmbH keine ordnungsgemäße Buchhaltung führt?

Fehlende oder fehlerhafte Buchführung kann zur Schätzung der Besteuerungsgrundlagen durch das Finanzamt führen (§ 162 AO), zu Ordnungsgeldern bei verspäteter Offenlegung (§ 335 HGB, 500–25.000 Euro) und im Extremfall zu persönlicher Haftung des Geschäftsführers wegen Pflichtverletzung nach § 43 GmbHG.

Gibt es in Frankfurt besondere lokale Vorschriften für die Buchhaltung?

Nein. Buchhaltungs-, Bilanzierungs- und Offenlegungspflichten sind bundeseinheitlich in HGB, GmbHG und AO geregelt. Regionale Unterschiede bestehen lediglich bei der zuständigen IHK (IHK Frankfurt am Main) oder beim Finanzamt, nicht jedoch bei den materiellen Anforderungen.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), GmbH-Gesetz (GmbHG), Abgabenordnung (AO), Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

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Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
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Ben
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