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Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
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Verbindlichkeiten Bank148.500 €
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HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
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Datum

Lesedauer

11–16 Minuten


OnlineBilanzBlogLagebericht Jahresabschluss

Lagebericht 2026

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Lagebericht ist für viele Kapitalgesellschaften gesetzlich vorgeschrieben und ergänzt den Jahresabschluss des Unternehmens um qualitative Informationen. Er erläutert die wirtschaftliche Lage, bewertet Chancen und Risiken und gibt einen Ausblick auf die künftige Entwicklung. Dieser Artikel erklärt, welche Unternehmen lageberichtspflichtig sind, welche Inhalte nach § 289 HGB erforderlich sind und wie Sie den Lagebericht rechtssicher digital erstellen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Der Lagebericht ist ein ergänzender Bericht zum HGB Jahresabschluss, der die wirtschaftliche Lage des Unternehmens erläutert, Chancen und Risiken bewertet und einen Ausblick gibt. Während der Anhang zum Jahresabschluss die Bilanz und GuV vertieft, fokussiert sich der Lagebericht auf die wirtschaftliche Analyse und Zukunftsperspektive. Pflicht besteht für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften nach § 289 HGB sowie börsennotierte kleine Gesellschaften. Der Inhalt umfasst Geschäftsverlauf, Lage, Risiken, Prognose und bei Bedarf weitere Pflichtangaben.

Was ist der Lagebericht im Jahresabschluss?

Der Lagebericht ist ein ergänzender Bericht zum Jahresabschluss, der die rein zahlenmäßige Darstellung in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung um qualitative Informationen erweitert. Er vermittelt ein umfassendes Bild der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens.

Während der Jahresabschluss vergangenheitsorientiert ist und Stichtagswerte zeigt, enthält der Lagebericht auch zukunftsorientierte Einschätzungen. Er erklärt die Zahlen, ordnet sie ein und bewertet Chancen sowie Risiken der künftigen Entwicklung.

Hinweis

Der Lagebericht ist kein Teil des Jahresabschlusses im engeren Sinne, aber für bestimmte Kapitalgesellschaften gesetzlich vorgeschrieben. Er ergänzt die quantitativen Daten um eine qualitative Analyse.

Der Lagebericht dient der Transparenz gegenüber Gesellschaftern, Gläubigern, Banken und anderen Stakeholdern. Er soll ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Lage des Unternehmens vermitteln.

Wer ist zur Erstellung eines Lageberichts verpflichtet?

Die Pflicht zur Aufstellung eines Lageberichts richtet sich nach der Größenklasse der Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB. Nicht alle Unternehmen müssen einen Lagebericht erstellen.

Kleine Kapitalgesellschaften

Grundsätzlich keine Lageberichtspflicht nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB, außer bei Börsennotierung oder freiwilliger Erstellung.

Mittelgroße Kapitalgesellschaften

Lageberichtspflicht nach § 289 HGB. Der Bericht muss vollständig erstellt und mit dem Jahresabschluss offengelegt werden.

Große Kapitalgesellschaften

Erweiterte Lageberichtspflicht mit zusätzlichen Angaben nach § 289 Abs. 2 und 3 HGB sowie weitere Berichtspflichten.

Kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB sind von der Lageberichtspflicht befreit, sofern sie nicht kapitalmarktorientiert sind. Diese Erleichterung gilt seit der Umsetzung der EU-Bilanzrichtlinie.

Achtung

Börsennotierte Gesellschaften müssen unabhängig von ihrer Größenklasse einen Lagebericht erstellen. Dies gilt auch für kleine Kapitalgesellschaften mit Wertpapieren im regulierten Markt.

Gesetzliche Grundlagen des Lageberichts

Die zentralen Vorschriften zum Lagebericht finden sich im Dritten Buch des Handelsgesetzbuchs. Sie regeln Inhalt, Umfang und Form des Berichts.

Paragraph Regelungsgegenstand Anwendungsbereich
§ 289 HGB Inhalt des Lageberichts Alle lageberichtspflichtigen Kapitalgesellschaften
§ 289a HGB Inhalt der nichtfinanziellen Erklärung Große kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaften
§ 289b HGB Inhalt des Konzernlageberichts Mutterunternehmen, die einen Konzernabschluss aufstellen
§ 315 HGB Konzernlagebericht Konzerne mit Pflicht zur Konzernrechnungslegung
§ 264 Abs. 1 HGB Befreiung kleine Kapitalgesellschaften Kleine Kapitalgesellschaften ohne Börsennotierung

Der wichtigste Grundsatz findet sich in § 289 Abs. 1 Satz 1 HGB: Der Lagebericht muss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Lage der Gesellschaft vermitteln. Dies erfordert eine wahrheitsgemäße, vollständige und ausgewogene Darstellung.

„Der Lagebericht ist keine freie Erzählung, sondern ein rechtlich normierter Bericht mit klar definierten Pflichtinhalten. Die Einhaltung von § 289 HGB ist zwingend erforderlich, um Ordnungsgelder und rechtliche Risiken zu vermeiden.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Inhalt und Bestandteile des Lageberichts

Der Lagebericht muss nach § 289 Abs. 1 HGB mindestens folgende Bestandteile enthalten. Die Anforderungen variieren je nach Größenklasse und Branche.

  • Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses
  • Darstellung der Lage der Gesellschaft (Vermögens-, Finanz- und Ertragslage)
  • Risikobericht: Wesentliche Risiken und Unsicherheiten
  • Prognosebericht: Voraussichtliche Entwicklung mit wesentlichen Chancen
  • Angaben zu Forschung und Entwicklung (sofern relevant)
  • Angaben zu Zweigniederlassungen (sofern vorhanden)
  • Verwendung von Finanzinstrumenten (bei Relevanz für Risikolage)

Große Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich nach § 289 Abs. 2 HGB erweiterte Angaben machen, etwa zu nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, Umwelt- und Arbeitnehmerbelangen sowie zur Corporate Governance.

Hinweis

Der Lagebericht muss mit dem Jahresabschluss eine Einheit bilden. Widersprüche zwischen den Zahlen im Abschluss und den Erläuterungen im Lagebericht sind zu vermeiden.

Geschäftsverlauf und wirtschaftliches Umfeld

Der Geschäftsverlauf beschreibt die wesentlichen Ereignisse des Geschäftsjahres. Dazu gehören Umsatzentwicklung, Investitionen, Personalveränderungen und außerordentliche Geschäftsvorfälle. Auch das wirtschaftliche Umfeld und branchenspezifische Rahmenbedingungen sind darzustellen.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Dieser Abschnitt erläutert die Bilanz und GuV. Er zeigt, wie sich die Vermögensstruktur entwickelt hat, wie das Unternehmen finanziert ist und welche Ertragskraft es besitzt. Kennzahlen wie Eigenkapitalquote, Liquidität und Umsatzrentabilität sind hier einzuordnen.

Bedeutung des Lageberichts für Unternehmen

Der Lagebericht erfüllt mehrere zentrale Funktionen, die über die reine Erfüllung gesetzlicher Pflichten hinausgehen. Er ist ein strategisches Instrument für Geschäftsführung und externe Stakeholder.

Erklärungsfunktion

Der Lagebericht erläutert die Hintergründe der Zahlen im Jahresabschluss. Er macht Entwicklungen nachvollziehbar und ordnet sie in den Unternehmenskontext ein.

Analysefunktion

Er bewertet die wirtschaftliche Lage des Unternehmens und identifiziert Stärken und Schwächen. Dies unterstützt die strategische Planung und das Controlling.

Für Geschäftsführer und Vorstände ist der Lagebericht auch ein Instrument der Rechenschaftslegung. Er dokumentiert, wie das Management die Gesellschaft durch das Geschäftsjahr geführt hat und welche Weichenstellungen für die Zukunft getroffen wurden.

§ 289

HGB regelt den Lagebericht

500-25.000 €

Ordnungsgeld bei Verstoß

12 Monate

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Größenklassen und Berichtsumfang nach § 267 HGB

Der Umfang der Lageberichtspflicht hängt von der Größenklasse der Kapitalgesellschaft ab. Die Schwellenwerte gemäß § 267 HGB sind für das Geschäftsjahr 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) maßgeblich.

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Klein (§ 267 Abs. 1) ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroß (§ 267 Abs. 2) ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Groß (§ 267 Abs. 3) > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Eine Kapitalgesellschaft gilt als klein, mittelgroß oder groß, wenn sie an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen mindestens zwei der drei Merkmale erfüllt. Die Zuordnung erfolgt nach § 267 Abs. 4 HGB.

Hinweis

Kleine Kapitalgesellschaften ohne Börsennotierung sind nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB von der Lageberichtspflicht befreit. Dies entlastet insbesondere GmbHs und UGs mit geringer Größe erheblich.

Mittelgroße Kapitalgesellschaften müssen einen vollständigen Lagebericht nach § 289 Abs. 1 HGB erstellen. Große Kapitalgesellschaften unterliegen erweiterten Berichtspflichten, etwa zur nichtfinanziellen Erklärung nach § 289b HGB (für kapitalmarktorientierte Unternehmen).

Chancen- und Risikobericht im Lagebericht

Der Chancen- und Risikobericht ist ein zentraler Bestandteil des Lageberichts. Er informiert über wesentliche Unsicherheiten und Potenziale, die die künftige Entwicklung des Unternehmens beeinflussen können.

Risikobericht nach § 289 Abs. 1 Nr. 1 HGB

Der Risikobericht beschreibt die wesentlichen Risiken und Unsicherheiten, denen das Unternehmen ausgesetzt ist. Dazu gehören operative, finanzielle, strategische und rechtliche Risiken. Die Darstellung muss ausgewogen und nachvollziehbar sein.

  • Marktrisiken: Konjunktur, Wettbewerb, Nachfrageänderungen
  • Finanzrisiken: Liquidität, Währungen, Zinsänderungen
  • Operative Risiken: Lieferketten, Produktion, Personal
  • Rechtliche Risiken: Regulierung, Rechtsstreitigkeiten, Compliance

Chancenbericht

Neben den Risiken sind auch die wesentlichen Chancen darzustellen. Dies können Marktchancen, Innovationen, strategische Partnerschaften oder Effizienzsteigerungen sein. Der Chancenbericht soll ein ausgewogenes Bild der künftigen Entwicklung vermitteln.

„Ein professioneller Risikobericht ist keine Schwäche, sondern ein Zeichen von Transparenz und professionellem Management. Banken und Investoren schätzen eine ehrliche Risikodarstellung höher ein als geschönte Berichte.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Prognosebericht: Ausblick auf die künftige Entwicklung

Der Prognosebericht ist nach § 289 Abs. 1 Nr. 2 HGB zwingender Bestandteil des Lageberichts. Er beschreibt die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken.

Der Prognosebericht muss nachvollziehbare Annahmen enthalten und darf nicht willkürlich oder zu optimistisch sein. Er sollte auf realistischen Planungen und Markteinschätzungen basieren.

Inhalt des Prognoseberichts

  • Voraussichtliche Umsatz- und Ergebnisentwicklung
  • Geplante Investitionen und Finanzierungen
  • Erwartete Markt- und Branchenentwicklung
  • Strategische Weichenstellungen
  • Wesentliche Einflussfaktoren und Annahmen

Anforderungen an die Prognose

  • Realistische und nachvollziehbare Annahmen
  • Berücksichtigung von Chancen und Risiken
  • Konsistenz mit dem Risikobericht
  • Keine willkürlichen oder geschönten Aussagen
  • Dokumentation der Prognosegrundlagen

Achtung

Der Prognosebericht darf nicht mit der Unternehmensplanung verwechselt werden. Er ist eine öffentlich zugängliche Einschätzung und sollte keine vertraulichen Strategieinformationen enthalten.

Der Prognosezeitraum umfasst in der Regel das folgende Geschäftsjahr. Bei wesentlichen Änderungen der Rahmenbedingungen kann auch ein längerer Zeitraum betrachtet werden.

Digitale Erstellung des Lageberichts mit OnlineBilanz.de

Die Erstellung eines rechtssicheren Lageberichts ist komplex und zeitaufwändig. OnlineBilanz.de unterstützt Sie bei der digitalen Erstellung Ihres Lageberichts nach § 289 HGB – effizient, HGB-konform und rechtssicher.

  • Vollständig digitale Erstellung des Lageberichts im Online-Tool
  • Automatische Strukturierung nach § 289 HGB mit allen Pflichtbestandteilen
  • Integrierte Plausibilitätsprüfungen und Vollständigkeitschecks
  • Konsistenzprüfung zwischen Jahresabschluss und Lagebericht
  • Professionelle Formulierungsvorschläge für alle Berichtsabschnitte
  • Direkte Übernahme von Kennzahlen aus Bilanz und GuV
  • Export als PDF und XHTML-Format für die Offenlegung

Das Tool führt Sie Schritt für Schritt durch alle Bestandteile des Lageberichts. Sie erhalten Hinweise zu Pflichtangaben und können auf Formulierungsvorlagen zurückgreifen, die branchenspezifisch angepasst werden können.

Hinweis

OnlineBilanz.de erstellt den Lagebericht in einem Format, das direkt beim Unternehmensregister eingereicht werden kann. Die Offenlegung erfolgt seit dem DiRUG (01.08.2022) ausschließlich über das Unternehmensregister.

Die digitale Erstellung spart Zeit, reduziert Fehlerquellen und stellt sicher, dass alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt sind. Gleichzeitig behalten Sie die volle Kontrolle über die Inhalte und können individuelle Anpassungen vornehmen.

Offenlegung des Lageberichts: Fristen und Verfahren

Der Lagebericht ist zusammen mit dem Jahresabschluss offenzulegen. Die Offenlegung erfolgt seit dem DiRUG (Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie, in Kraft seit 01.08.2022) ausschließlich beim Unternehmensregister.

12 Monate

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

11 Monate

Feststellungsfrist kleine GmbH (§ 42a GmbHG)

8 Monate

Feststellungsfrist mittel/groß (§ 42a GmbHG)

Die Offenlegungsfrist beginnt mit dem Ende des Geschäftsjahres. Für ein Geschäftsjahr, das am 31.12.2025 endet, läuft die Frist bis zum 31.12.2026. Eine verspätete Offenlegung führt zu Ordnungsgeldverfahren.

Offenlegungsverfahren beim Unternehmensregister

  1. Feststellung des Jahresabschlusses und Billigung des Lageberichts durch die Gesellschafterversammlung
  2. Digitale Aufbereitung im XHTML- oder PDF-Format
  3. Einreichung beim Unternehmensregister über das Online-Portal
  4. Prüfung durch das Betreiberunternehmen des Unternehmensregisters
  5. Veröffentlichung und dauerhafte Archivierung

Achtung

Bei Verstoß gegen die Offenlegungspflicht droht ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB zwischen 500 und 25.000 Euro. Die Durchsetzung erfolgt durch das Bundesamt für Justiz.

OnlineBilanz.de bereitet Ihren Lagebericht automatisch im richtigen Format für die Offenlegung beim Unternehmensregister auf. Die Einreichung kann direkt aus dem Tool heraus erfolgen.

„Die fristgerechte Offenlegung des Lageberichts ist nicht nur eine rechtliche Pflicht, sondern auch ein Signal an Geschäftspartner und Banken, dass das Unternehmen professionell geführt wird und Transparenz ernst nimmt.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufig gestellte Fragen

Welche Unternehmen müssen einen Lagebericht erstellen?

Lageberichtspflichtig sind mittelgroße und große Kapitalgesellschaften nach § 289 HGB sowie börsennotierte kleine Kapitalgesellschaften. Kleine Kapitalgesellschaften ohne Börsennotierung sind nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB von der Lageberichtspflicht befreit. Die Größenklassen richten sich nach § 267 HGB mit Schwellenwerten für Bilanzsumme, Umsatzerlöse und Arbeitnehmerzahl.

Was muss im Lagebericht enthalten sein?

Der Lagebericht muss nach § 289 Abs. 1 HGB mindestens folgende Bestandteile enthalten: Darstellung des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses, Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, einen Risikobericht über wesentliche Risiken und Unsicherheiten sowie einen Prognosebericht über die voraussichtliche Entwicklung mit wesentlichen Chancen. Große Kapitalgesellschaften müssen zusätzliche Angaben machen.

Wann muss der Lagebericht offengelegt werden?

Der Lagebericht ist zusammen mit dem Jahresabschluss innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag offenzulegen (§ 325 HGB). Für das Geschäftsjahr 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) endet die Frist am 31.12.2026. Die Offenlegung erfolgt seit dem DiRUG (01.08.2022) ausschließlich beim Unternehmensregister. Bei verspäteter Offenlegung droht ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB zwischen 500 und 25.000 Euro.

Was ist der Unterschied zwischen Lagebericht und Jahresabschluss?

Der Jahresabschluss besteht aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (sowie ggf. Anhang) und stellt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in Zahlen dar. Der Lagebericht ist ein ergänzender Bericht, der die Zahlen erläutert, einordnet und bewertet. Er enthält zusätzlich zukunftsorientierte Aussagen (Prognose, Chancen und Risiken), während der Jahresabschluss vergangenheitsorientiert ist.

Wie erstelle ich einen rechtssicheren Lagebericht?

Ein rechtssicherer Lagebericht muss alle Pflichtbestandteile nach § 289 HGB enthalten und ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Lage vermitteln. OnlineBilanz.de unterstützt Sie bei der digitalen Erstellung mit automatischer Strukturierung, Vollständigkeitschecks, Konsistenzprüfungen und professionellen Formulierungsvorschlägen. Das Tool bereitet den Lagebericht direkt im richtigen Format für die Offenlegung beim Unternehmensregister auf.

Muss der Lagebericht von einem Steuerberater erstellt werden?

Es besteht keine gesetzliche Pflicht, den Lagebericht durch einen Steuerberater erstellen zu lassen. Die Geschäftsführung ist für die Aufstellung verantwortlich. In der Praxis wird die Erstellung häufig von Steuerberatern unterstützt. Mit OnlineBilanz.de können Sie den Lagebericht auch selbst rechtssicher digital erstellen, wobei das Tool Sie durch alle Pflichtbestandteile führt und Formulierungshilfen bietet.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 289 HGB – Inhalt des Lageberichts, § 267 HGB – Größenklassen, § 325 HGB – Offenlegung, Unternehmensregister – Offenlegungsportal. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
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