Der Gesellschafterbeschluss
Ihrer UG.
Jede UG muss Beschlüsse fassen — allen voran die Feststellung des Jahresabschlusses und die Gewinnverwendung. Der Haken: Ein Beschluss, der die gesetzliche Rücklage nach § 5a GmbHG missachtet, ist nichtig. Das Portal liefert Vorlagen; die jährlichen Beschlüsse formuliert der kooperierende Steuerberater mit dem Abschluss — richtige Mehrheiten (§ 47), richtige Form (§ 48), korrekte Rücklage —, Satzungs- und Mehrheitsfragen klärt die kooperierende Rechtsanwältin. Und wenn Beschlüsse aus Vorjahren fehlen: Sie lassen sich nachholen — mit aktuellem Datum.




Fabian KlementWirtschaftsprüfer
Jakob RößSteuerberater
Dr. Jeannine DinnebierRechtsanwältin
Ein Gesellschafterbeschluss ist die verbindliche Entscheidung der Gesellschafter Ihrer UG — gefasst in der Versammlung oder im Umlaufverfahren. Als Sonderform der GmbH gilt das GmbH-Recht.
Zuständigkeit. § 46 GmbHG regelt, worüber entschieden wird: vor allem Feststellung des Jahresabschlusses und Ergebnisverwendung.
Mehrheit. Einfache Mehrheit genügt (§ 47); je 1 € Geschäftsanteil eine Stimme. Für Satzung und Kapital sind ¾ nötig (§ 53).
Form. Versammlung oder Umlaufbeschluss in Textform (§ 48 Abs. 2); der Alleingesellschafter fertigt eine Niederschrift (Abs. 3). Notariell nur bei Satzung und Kapitalerhöhung.
Die wichtigsten Beschlüsse einer UG — und ihre Form.
Manche Beschlüsse sind jährliche Pflicht, andere anlassbezogen — entscheidend: Mehrheit und Notarbedarf.
Feststellung des Jahresabschlusses
Jährliche Pflicht (§ 46 Nr. 1): Die Gesellschafter stellen den Jahresabschluss fest; offengelegt werden darf auch vorher, wenn das vermerkt und das Feststellungsdatum nachgereicht wird (§ 328 Abs. 1 HGB).
Ergebnisverwendung
Was mit dem Gewinn geschieht — bei der UG zwingend mit § 5a-Rücklage (25 %). Fehlt sie, ist der Beschluss nichtig.
Geschäftsführer & Entlastung
Bestellung, Abberufung oder Entlastung der Geschäftsführung (§ 46 Nr. 5). Einfache Mehrheit, formfrei, sauber dokumentiert.
Satzungsänderung
Vertragsänderung: Dreiviertelmehrheit und notarielle Beurkundung (§ 53) — dann Handelsregister.
Kapitalerhöhung / UG → GmbH
Erhöhung auf 25.000 € für den GmbH-Wechsel: ¾-Beschluss, notariell, Handelsregister — vorbereitet durch die kooperierende Rechtsanwältin.
Weitere Anlässe
Ausschüttungen, Prokura, Rechtsstreit gegen Geschäftsführer (§ 46 Nr. 8) — je Satzung einfache oder qualifizierte Mehrheit.
Die jährlichen Beschlüsse — Feststellung, Gewinnverwendung, Entlastung — sind formfrei und werden nur schriftlich protokolliert; einen Entwurf erhalten Sie mit dem Jahresabschluss, fassen müssen ihn die Gesellschafter. Strukturändernde Beschlüsse zu Satzung, Kapital und Umwandlung müssen notariell beurkundet werden — die Unterlagen für den Notar bereitet die kooperierende Rechtsanwältin im gesonderten Mandat vor.
Gewinnverwendung & § 5a-Rücklage — hier entscheidet sich die Wirksamkeit.
Häufigster Fehler: gesetzliche Rücklage vergessen oder falsch berechnet — Beschluss nichtig. Bei 20.000 € Jahresüberschuss:
Feststellung, Ergebnisverwendung & Struktur — worauf es jeweils ankommt.
Feststellung des Jahresabschlusses
Die Gesellschafter stellen den Abschluss fest (§ 46 Nr. 1). Grundlage für Offenlegung und Steuererklärung — formfrei, aber zwingend zu dokumentieren.
Jährliche Pflichteinfache MehrheitErgebnisverwendung
Erst 25 % in die Rücklage (§ 5a Abs. 3), dann Entscheidung über den Rest: vortragen oder ausschütten. Der Rücklageanteil bleibt unantastbar.
§ 5a Abs. 325 % zwingendSatzung / Kapitalerhöhung
Strukturbeschlüsse brauchen Dreiviertelmehrheit und notarielle Beurkundung (§ 53) — etwa die Umwandlung der UG in eine GmbH.
notariell¾-Mehrheit| Beschluss | Worauf es ankommt | Was wir tun | Norm |
|---|---|---|---|
| Feststellung | Bezug auf den konkreten Abschluss mit Geschäftsjahr und Stichtag, klarer Feststellungsbeschluss, Feststellungsdatum bei vorheriger Offenlegung nachgereicht, fristgerecht in der Regel binnen elf Monaten. | Beschluss passend zum Abschluss, Mehrheit und Stimmen geprüft, Protokoll erstellt, Grundlage für die Offenlegung gesichert. | § 42a · § 46 Nr. 1 |
| Ergebnisverwendung | Rücklage ausdrücklich benannt, nur der Rest verteilt, Verlustvortrag beachtet, keine Ausschüttung aus der Rücklage — sonst ist der Beschluss nichtig. | Die 25 % korrekt berechnet, Beschlusstext so formuliert, dass er hält, steuerliche Wirkung der Ausschüttung mitgedacht. | § 5a Abs. 3 GmbHG |
| Satzung & Kapital | Dreiviertelmehrheit (§ 53 Abs. 2), notarielle Beurkundung, Wirksamkeit erst mit Eintragung; bei Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln eine geprüfte Bilanz, nicht älter als acht Monate. | Beschlusstext und Satzung vorbereitet, Mehrheiten sichergestellt, geprüfte Bilanz vom Wirtschaftsprüfer, Zusammenarbeit mit dem Notar — registerfertig. | § 53 · §§ 55, 57c |
Fehlt der Feststellungsbeschluss oder ist er nichtig — etwa weil die Rücklage übergangen wurde —, stehen Ausschüttungen, Offenlegung und Steuererklärung auf wackligem Grund. Deshalb lohnt die Prüfung von Rücklage, Mehrheit und Form, bevor unterschrieben wird.
Muster: Feststellung & Gewinnverwendung einer UG.
Beschluss-Aufbau, zur Orientierung. Kein Formular: Satzung, Struktur, Zahlen und die § 5a-Rücklage bestimmen den konkreten Text.
Gesellschafterbeschluss
- Feststellung des Jahresabschlusses. Der Jahresabschluss zum 31.12.[JJJJ] (Bilanzsumme […] €, Jahresüberschuss […] €) wird hiermit festgestellt.
- Gesetzliche Rücklage. Die Gesellschafter stellen fest, dass im Jahresabschluss gemäß § 5a Abs. 3 GmbHG ein Viertel des Jahresüberschusses (nach Abzug eines Verlustvortrags), das sind […] €, in die gesetzliche Rücklage eingestellt ist.
- Verwendung des verbleibenden Ergebnisses. Der danach verbleibende Betrag von […] € wird [auf neue Rechnung vorgetragen / an die Gesellschafter im Verhältnis ihrer Anteile ausgeschüttet].
- Entlastung der Geschäftsführung. Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr [JJJJ] Entlastung erteilt.
Ein generisches Muster kennt weder Ihre Satzung — Mehrheiten, Sonderrechte, Stimmverbote — noch Ihre Zahlen noch die korrekte § 5a-Rücklage. Genau da entstehen die nichtigen Beschlüsse. Den Beschlussentwurf passend zu Ihrem Abschluss erstellt der kooperierende Steuerberater im Mandat.
Versammlung, Umlaufbeschluss oder Ein-Personen-UG.
Ein Beschluss zählt so viel wie seine Form und Dokumentation. Kleine UGs fassen sie „nebenbei" und können sie nicht nachweisen.
- Gesellschafterversammlung — der klassische Weg: Einberufung, Tagesordnung, Abstimmung, Protokoll. Bei mehreren Gesellschaftern mit Streitpotenzial die sicherste Variante.
- Umlaufbeschluss (§ 48 Abs. 2) — ohne Versammlung, in Textform, auch per E-Mail, wenn alle mitwirken oder zustimmen. Der praktische Regelfall der kleinen UG.
- Ein-Personen-UG (§ 48 Abs. 3) — der Alleingesellschafter beschließt allein, muss aber unverzüglich eine Niederschrift anfertigen und unterschreiben. Wird häufig vergessen.
- Kopf — Firma, Sitz und HRB. Zweck: eindeutige Zuordnung.
- Rahmen — Ort, Datum und Teilnehmer. Zweck: Nachweis.
- Kern — der Beschlusstext selbst. Zweck: der Inhalt.
- Ergebnis — Ja, Nein und Enthaltungen. Zweck: die Mehrheit.
- Schluss — die Unterschriften. Zweck: die Wirksamkeit. Vorlagen im Portal enthalten alle fünf Bausteine.
Beschlussmängel: nichtig oder anfechtbar?
Das GmbH-Recht kennt zwei Fehlerklassen. Bei der UG: § 5a-Rücklage häufigster Weg in die Nichtigkeit — deshalb vorab prüfen lassen.
Nichtig — von Anfang an unwirksam. Bei Verstößen gegen zwingendes Recht, etwa der Rücklagepflicht (§ 5a Abs. 3), bei schweren Einberufungsfehlern oder fehlender Beurkundung. Ein nichtiger Beschluss entfaltet keine Wirkung und stellt Ausschüttungen und Offenlegung infrage.
Anfechtbar — wirksam, aber angreifbar. Bei Verfahrens- oder Inhaltsfehlern, etwa zu kurzer Einberufungsfrist oder Treuepflichtverstoß. Der Beschluss bleibt wirksam, kann per Anfechtungsklage beseitigt werden — in der Regel binnen eines Monats (Leitbild § 246 AktG); eine gesetzliche Frist gibt es bei GmbH und UG nicht.
Korrekte Rücklage, richtige Mehrheit, saubere Form und Dokumentation. So entsteht gar nicht erst ein Beschluss, der später kippt oder von einem Mitgesellschafter angegriffen werden kann.
Beschlüsse fehlen oder sind fehlerhaft? Das lässt sich ordnen.
Kein Feststellungsbeschluss, Rücklage nicht ausgewiesen, ohne Niederschrift — häufiger, reparabel. Eine saubere Grundlage lässt sich schaffen.
- Offene Jahre nachgeholt — fehlende Feststellungs- und Gewinnverwendungsbeschlüsse werden nachgeholt — mit dem tatsächlichen Datum der Beschlussfassung, nicht rückdatiert.
- Rücklage korrigiert — falsch oder nie gebildete § 5a-Rücklagen werden im Abschluss korrigiert, nichtige Beschlüsse neu gefasst.
- Laufend mitgeliefert — danach kommt der Beschlussentwurf jedes Jahr mit dem Abschluss; gefasst wird er von den Gesellschaftern.
- 1 · Sichtung — Beschlüsse und Abschlüsse im Portal zusammengestellt.
- 2 · Prüfen — Form, Mehrheit und Rücklage bewertet.
- 3 · Erstellen — fehlende Beschlüsse nachgeholt.
- 4 · Laufend — Jahr für Jahr mit dem Abschluss.
Vom Abschluss zum wirksamen Beschluss — in fünf Schritten.
So entsteht ein wirksamer Beschluss — Ihr Aufwand: prüfen, beschließen, unterschreiben.
Jahresabschluss steht
Die Software erstellt den Abschlussentwurf Ihrer UG — inklusive § 5a-Rücklage; bei beauftragter Einreichung prüft ihn der kooperierende Steuerberater.
Satzung & Mehrheiten
Ihre Satzung, die Stimmverhältnisse, die nötige Mehrheit und ob ein Notar gebraucht wird, prüft im Zweifel die kooperierende Rechtsanwältin.
Beschluss formuliert
Sie erhalten den fertigen Beschlusstext — Feststellung, Rücklage, Ergebnisverwendung, Entlastung — passgenau zu Ihren Zahlen, vom kooperierenden Steuerberater.
Fassen & unterschreiben
Sie fassen den Beschluss — als Umlaufbeschluss oder Versammlung — und unterschreiben. Ein-Personen-UG: Niederschrift inklusive.
Dokumentiert & verwendet
Der Beschluss wird abgelegt — Grundlage für Offenlegung, Ausschüttung und Steuererklärung. Wiederholt sich jährlich mit dem Abschluss.
Eng verzahnt: Buchhaltung, Abschluss, Beschlussentwurf, E-Bilanz und Offenlegung laufen über ein Portal — der Beschluss passt zu den Zahlen.
Wer verantwortet — und die vier häufigsten Beschluss-Fehler.
Software beschleunigt Arbeit — verantwortlich bleiben Menschen. Links: wer hinter Beschluss steht; rechts: was häufigsten schiefgeht.
- Steuerberater — der kooperierende Steuerberater erstellt im Mandat Abschluss und Beschlussentwurf auf Basis Ihrer Zahlen im Portal.
- Kooperierende Rechtsanwältin — für Satzungsfragen, Beschlussmängel und strittige Beschlüsse, im gesonderten Mandat.
- Gesellschafter beschließen — den Beschluss fassen und unterschreiben die Gesellschafter; die Steuerberater verantworten ihre fachliche Vorarbeit mit Berufshaftpflicht.
- Rücklage übergangen — der volle Gewinn wird verteilt: Gewinnverwendung und Feststellung sind nichtig.
- Verlustvortrag vergessen — die 25 % werden vom falschen Betrag berechnet, der Beschluss trägt nicht.
- Keine Niederschrift — Ein-Personen-UG ohne Dokumentation (§ 48 Abs. 3): der Beschluss ist kaum nachweisbar.
- Feststellung vergessen — vorab offengelegt, aber das Feststellungsdatum nie nachgereicht.
Drei Werte, die jeden UG-Beschluss bestimmen.
Mehrheit, Rücklage, Form — alle drei sollten geklärt sein, bevor unterschrieben wird.
Einfache Mehrheit
§ 47 GmbHG genügt für laufende Beschlüsse — je 1 € Geschäftsanteil gewährt eine Stimme, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt.
Mehrheit> 50 %Gesetzliche Rücklage
§ 5a Abs. 3 GmbHG — ein Viertel des Jahresüberschusses muss der Gewinnverwendungsbeschluss zwingend zurückstellen, sonst ist er nichtig.
Rücklage25 %Qualifizierte Mehrheit
§ 53 GmbHG plus notarielle Beurkundung für Satzungsänderung und Kapitalerhöhung — etwa bei der Umwandlung der UG in eine GmbH.
Struktur¾ + NotarVor der Unterschrift prüfen
Rücklage, Mehrheit und Form vor der Unterschrift klären — das senkt das Risiko nichtiger oder anfechtbarer Beschlüsse deutlich.
Kooperierende Steuerberater & Anwältin
Abschluss, Rücklage und Gesellschaftsrecht: Fachliche Leistungen und eine erforderliche Bilanzprüfung erfolgen durch gesondert beauftragte befugte Steuerberater.
Planbar
Ob der Beschlussentwurf im Abschlussauftrag enthalten ist, steht im bestätigten Angebot — kein Stundensatz, keine Überraschung.
Was Sie zum Gesellschafterbeschluss der UG wissen sollten.
Von der Feststellung bis zur Umwandlung. Fehlt etwas? Ablauf und Umfang klären wir im kostenfreien Kennenlerngespräch; fachliche Fragen der beauftragte Steuerberater.
Was ist ein Gesellschafterbeschluss bei einer UG?
Welche Beschlüsse muss meine UG jedes Jahr fassen?
Warum ist die § 5a-Rücklage für den Beschluss so wichtig?
Welche Mehrheit braucht ein Beschluss?
Muss der Beschluss zum Notar?
Was ist ein Umlaufbeschluss?
Wie beschließt der Alleingesellschafter einer Ein-Personen-UG?
Was muss ein Beschluss inhaltlich enthalten?
Was passiert, wenn ein Beschluss fehlerhaft ist?
Kann ich eine Vorlage aus dem Internet nehmen?
Was gilt bei der Umwandlung der UG in eine GmbH?
Können Sie fehlende Beschlüsse aus Vorjahren nachholen?
Was kostet die Erstellung der Beschlüsse?
Ihre Beschlüsse, fachlich verantwortet.
Vorlagen aus dem Portal, fachliche Arbeit durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwältin — kooperierend, im eigenen Mandat.
Verantwortet als kooperierende Rechtsanwältin im gesonderten Mandat die gesellschaftsrechtliche Seite: Prüfung der Beschlüsse, Satzungsfragen, Beschlussmängel und die Vermeidung nichtiger Beschlüsse.
jeannine.dinnebier@onlinebilanz.deVerantwortet als kooperierender Steuerberater bei Beauftragung Abschluss und Zahlen: die korrekt berechnete § 5a-Rücklage und die Grundlage der Feststellung. Eine für die Umwandlung geprüfte Bilanz kann er nur testieren, wenn er sie nicht selbst erstellt hat (§ 319 Abs. 3 HGB).
fabian.klement@onlinebilanz.deSteuert als kooperierender Steuerberater die laufende Betreuung: Beschlüsse Jahr für Jahr mit dem Abschluss, die Dokumentation und die Aufarbeitung fehlender oder fehlerhafter Beschlüsse aus Vorjahren.
jakob.roess@onlinebilanz.deAuf welchen Vorschriften UG-Beschlüsse stehen.
Transparenz statt Blackbox. Diese Regeln bestimmen Zuständigkeit, Mehrheit, Form und Grenzen des Beschlusses — nachvollziehbar, rechtssicher.
Aufgaben der Gesellschafter
Bestimmt, worüber Gesellschafter beschließen. Feststellung, Ergebnisverwendung, Geschäftsführer, Entlastung.
Mehrheit & Stimmrecht
Einfache Mehrheit der Stimmen; je 1 € Geschäftsanteil eine Stimme, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt.
Versammlung & Form
Versammlung, Umlaufbeschluss (Abs. 2) oder bei einem Gesellschafter per Niederschrift (Abs. 3).
Gesetzliche Rücklage
Die UG muss 25 % des Gewinns zurücklegen; ein Beschluss, der das missachtet, ist nichtig.
Umwandlung in GmbH
Erhöhung auf mindestens 25.000 € Stammkapital — dann darf „GmbH" geführt werden (Umfirmierung, kein Formwechsel).
Satzungsänderung
Verlangt eine Dreiviertelmehrheit und notarielle Beurkundung; wirksam mit Eintragung ins Handelsregister.
Kapitalerhöhung
Bar (§§ 55 ff.) oder aus Gesellschaftsmitteln (§§ 57c ff.); letzteres verlangt eine geprüfte Bilanz, die nicht älter als acht Monate ist.
Vorlage an die Gesellschafter
Der Geschäftsführer legt Jahresabschluss und gegebenenfalls Lagebericht den Gesellschaftern zur Feststellung vor.
Kapitalerhaltung
Ausgeschüttet werden darf nur, was das Stammkapital nicht angreift; eine verbotene Auszahlung ist zurückzugewähren.
verliehen in der Bundesrepublik Deutschland
Alle Angaben nach bestem Wissen und geltendem Recht (Rechtsstand Juli 2026). Keine Rechts- oder Steuerberatung im Einzelfall — Ihre konkrete Situation und Satzung klären die kooperierenden Steuerberater und Rechtsanwälte im Mandat.






Fabian Klement
Jakob Röß
Dr. Jeannine Dinnebier
