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Lagebericht: Pflicht, Inhalt und was GmbHs wissen müssen | OnlineBilanz

OnlineBilanz Blog Lagebericht

Lagebericht: Pflicht, Inhalt und was GmbHs wissen müssen

Zuletzt aktualisiert: April 2025 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Lagebericht ist für viele GmbH-Geschäftsführer ein unbekanntes Terrain — entweder weil sie als kleine GmbH davon befreit sind, oder weil er ihnen als textliches Anhängsel des Jahresabschlusses gilt. Dabei ist er weit mehr als das: Er ist das einzige Pflichtdokument, das ein Unternehmen zwingt, seinen eigenen Zustand, seine Risiken und seine Zukunftserwartungen in Prosa zu formulieren — öffentlich, nachprüfbar und rechtlich bindend. Dieser Artikel erklärt, wer den Lagebericht erstellen muss, was er enthalten muss und welche Fehler dabei häufig entstehen.

SG
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§ 289

HGB — gesetzliche Mindestanforderungen an den Inhalt des Lageberichts

DRS 20

Deutscher Rechnungslegungsstandard — konkretisiert die Anforderungen an den Lagebericht

§ 267

HGB — Größenklassen: ab mittelgroß besteht Lagebericht-Pflicht

1. Was ist der Lagebericht?

Der Lagebericht ist ein eigenständiger Bestandteil des Jahresabschlusses, der über die rein zahlenorientierten Dokumente — Bilanz, GuV und Anhang — hinausgeht. Er ergänzt den strukturellen Aufbau des Jahresabschlusses durch qualitative Informationen in Textform und vermittelt so ein vollständiges Bild der Lage des Unternehmens: Wie hat sich das Geschäft entwickelt? Wo steht das Unternehmen heute? Welche Risiken und Chancen bestehen? Wie sieht die Zukunft aus?

Das Besondere am Lagebericht ist sein Zeithorizont: Er blickt zurück (Geschäftsverlauf des abgelaufenen Jahres), beschreibt die Gegenwart (aktuelle Lage) und schaut nach vorn (Prognose für das nächste Jahr). Kein anderes Pflichtdokument des Jahresabschlusses macht das in dieser Kombination.

Lagebericht ist kein Marketingdokument

Ein häufiges Missverständnis: Der Lagebericht ist kein Werbedokument für das Unternehmen. Er muss ausgewogen, vollständig und wahrheitsgemäß sein. Das bedeutet: Risiken müssen benannt werden — auch wenn das unangenehm ist. Eine zu optimistische Darstellung kann rechtliche Konsequenzen haben, wenn Gesellschafter oder Gläubiger auf Basis des Lageberichts Entscheidungen treffen und diese sich als falsch herausstellen.

2. Wer muss einen Lagebericht erstellen?

Die Lagebericht-Pflicht ist an die Größe der GmbH geknüpft. § 264 Abs. 1 HGB schreibt vor, dass Kapitalgesellschaften ihren Jahresabschluss um einen Lagebericht zu erweitern haben — mit einer entscheidenden Ausnahme: Kleine GmbHs sind von der Lagebericht-Pflicht befreit (§ 264 Abs. 1 Satz 4 HGB).

Die Einstufung als klein, mittelgroß oder groß richtet sich nach den Größenkriterien des § 267 HGB. Eine GmbH gilt als klein, wenn sie mindestens zwei der drei Schwellenwerte nicht überschreitet:

Klein — kein Lagebericht
Bilanzsumme≤ 7,5 Mio. €
Umsatzerlöse≤ 15 Mio. €
Ø Arbeitnehmer≤ 50
LageberichtNicht erforderlich
OffenlegungBilanz und Anhang (verkürzt)
Mittelgroß — Lagebericht Pflicht
Bilanzsumme≤ 25 Mio. €
Umsatzerlöse≤ 50 Mio. €
Ø Arbeitnehmer≤ 250
LageberichtPflicht
OffenlegungVollständig im Bundesanzeiger
Groß — Lagebericht + Prüfung
Bilanzsumme> 25 Mio. €
Umsatzerlöse> 50 Mio. €
Ø Arbeitnehmer> 250
LageberichtPflicht + Abschlussprüfung
OffenlegungVollständig + Prüfungsbericht

Freiwilliger Lagebericht auch für kleine GmbHs möglich

Kleine GmbHs sind zwar von der gesetzlichen Pflicht befreit — sie können aber freiwillig einen Lagebericht erstellen. Das kann sinnvoll sein, wenn das Unternehmen Kreditgeber, potenzielle Investoren oder wichtige Geschäftspartner von der eigenen Stabilität überzeugen möchte. Ein freiwilliger Lagebericht unterliegt denselben inhaltlichen Qualitätsanforderungen wie ein Pflicht-Lagebericht.

3. Die Größenklassen: wann wechselt die Pflicht?

Die Einordnung in eine Größenklasse erfolgt auf Basis von zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren. Eine GmbH wechselt die Größenklasse erst, wenn sie in zwei aufeinanderfolgenden Jahren die Schwellenwerte überschreitet oder unterschreitet — ein einmaliges Überschreiten reicht nicht. Das schützt vor häufigen Klassenwechseln durch temporäre Umsatzschwankungen.

Praxisbeispiel: Wann wird ein Lagebericht zur Pflicht?

Eine GmbH hatte in 2023 eine Bilanzsumme von 8,5 Mio. € (über 7,5 Mio. €) und einen Umsatz von 16 Mio. € (über 15 Mio. €) bei 45 Mitarbeitern. Sie überschritt in 2023 zwei Schwellenwerte. Überschreitet sie diese auch in 2024, gilt sie ab dem Geschäftsjahr 2025 als mittelgroß — und muss erstmals für das Geschäftsjahr 2025 einen Lagebericht erstellen.

4. Was der Lagebericht enthalten muss

Die gesetzlichen Mindestanforderungen an den Inhalt des Lageberichts ergeben sich aus § 289 HGB. Der Deutsche Rechnungslegungsstandard DRS 20 konkretisiert diese Anforderungen für die Praxis. Ein vollständiger Lagebericht enthält folgende Pflicht- und optionale Bestandteile:

1
Geschäftsverlauf und Lage Pflicht

Darstellung des Geschäftsverlaufs des abgelaufenen Jahres — Umsatzentwicklung, Ergebnisentwicklung, wesentliche Ereignisse. Analyse der aktuellen wirtschaftlichen Lage: Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in Prosa, mit Bezug auf die Zahlen des Jahresabschlusses.

2
Risiken und Chancen Pflicht

Beschreibung der wesentlichen Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten — Marktrisiken, Finanzrisiken, operative Risiken. Ebenso Chancen, die das Unternehmen ergreifen will. Die Darstellung muss ausgewogen sein: Risiken dürfen nicht verharmlost werden.

3
Prognose der voraussichtlichen Entwicklung Pflicht

Ausblick auf das nächste Geschäftsjahr: Erwartete Umsatz- und Ergebnisentwicklung, geplante Investitionen, wesentliche Maßnahmen. Die Prognose muss auf nachvollziehbaren Annahmen beruhen und einen Zeitraum von mindestens einem Jahr abdecken. Dazu mehr in Abschnitt 6.

4
Vorgänge nach dem Bilanzstichtag Pflicht wenn vorhanden

Ereignisse von wesentlicher Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag, aber vor der Aufstellung des Jahresabschlusses eingetreten sind — z. B. ein bedeutender Auftrag, eine Akquisition oder ein Schadensfall. Fehlt ein wesentliches Ereignis, obwohl es bekannt war, ist der Lagebericht unvollständig.

5
Forschung und Entwicklung Soweit zutreffend

Bei F&E-aktiven Unternehmen: Darstellung der wesentlichen Aktivitäten, Aufwendungen und Ergebnisse. Gilt nicht für Unternehmen ohne F&E-Tätigkeit — die Nichtexistenz muss aber nicht eigens erwähnt werden.

6
Nichtfinanzielle Erklärung Ab bestimmter Größe

Für große GmbHs mit mehr als 500 Arbeitnehmern: Angaben zu Umwelt, Soziales, Mitarbeiter, Menschenrechte und Korruptionsbekämpfung (§ 289b HGB). Für mittelgroße GmbHs mit unter 500 Mitarbeitern nicht erforderlich.

5. Lagebericht vs. Anhang: der entscheidende Unterschied

Lagebericht und Anhang sind beide Bestandteile des vollständigen Jahresabschlusses einer mittelgroßen oder großen GmbH — aber sie erfüllen grundlegend verschiedene Funktionen. Die Verwechslung beider führt in der Praxis regelmäßig zu unvollständigen Lageberichten.

Anhang — rückwärtsgewandt und zahlenbezogen

Der Anhang erläutert und ergänzt konkrete Zahlen aus Bilanz und GuV. Er erklärt Bilanzierungsmethoden, weist Haftungsverhältnisse aus, nennt verbundene Unternehmen, listet Organmitglieder und beschreibt Abschreibungsregeln. Er ist rückblickend und zahlenbezogen — kein eigenständiger Text, sondern ein Erläuterungsdokument.

Lagebericht — vorwärtsgewandt und analysierend

Der Lagebericht geht über die Zahlen hinaus. Er analysiert das Geschäftsjahr in Prosa, beschreibt die aktuelle Lage qualitativ und gibt einen Ausblick auf die Zukunft. Er ist ein eigenständiges Textdokument — nicht ein Anhang zu Einzelpositionen, sondern eine Gesamtbeurteilung der Lage und Perspektive des Unternehmens.

Der Anhang erklärt, was die Zahlen bedeuten. Der Lagebericht erklärt, was hinter den Zahlen steckt — und wo das Unternehmen damit hingeht.

6. Die Prognose: der schwierigste Pflichtbestandteil

Die Prognose ist für viele Unternehmen der schwierigste Teil des Lageberichts — weil sie verlangt, öffentlich und verbindlich eine Erwartung über die Zukunft zu formulieren. Diese Erwartung wird später mit der tatsächlichen Entwicklung verglichen und kann bei erheblicher Abweichung zu Fragen führen.

Die gesetzliche Anforderung nach § 289 Abs. 1 Satz 4 HGB ist klar: Die Prognose muss die voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken beurteilen. Der DRS 20 präzisiert: Die Prognose soll mindestens die folgenden Entwicklungen beschreiben — sofern wesentlich:

  • Erwartete Umsatzentwicklung (Wachstum, Stagnation, Rückgang)
  • Erwartete Ergebnisentwicklung (Betriebsergebnis, Jahresüberschuss)
  • Geplante Investitionsvorhaben und ihre Finanzierung
  • Wesentliche Veränderungen in der Unternehmensstruktur
  • Branchenentwicklung und Marktumfeld, soweit unternehmensrelevant

Vage Prognosen sind kein Schutz — sie sind ein Problem

Formulierungen wie „Die Gesellschaft erwartet eine positive Entwicklung” oder „Das Management ist optimistisch für das kommende Jahr” erfüllen die gesetzliche Anforderung nicht. Der DRS 20 verlangt konkrete, nachvollziehbare Aussagen — mit Bezug auf messbare Größen. Zu vage formulierte Prognosen können als unvollständig gewertet werden. Zu konkrete und dann deutlich verfehlte Prognosen können Haftungsfragen aufwerfen. Das richtige Maß liegt bei qualifizierten, begründeten Erwartungen.

7. Offenlegung: was wann und wo veröffentlicht werden muss

Der Lagebericht ist Bestandteil des offenlegungspflichtigen Jahresabschlusses. Die Offenlegungspflichten nach § 325 HGB differenzieren nach Größenklasse:

GrößenklasseOffenlegungspflichtUmfang
Kleine GmbHBilanz und verkürzter AnhangKein Lagebericht und keine GuV erforderlich
Mittelgroße GmbHVollständiger Jahresabschluss inkl. LageberichtBilanz, GuV, Anhang und Lagebericht — GuV darf verkürzt sein
Große GmbHVollständiger Jahresabschluss, Lagebericht und BestätigungsvermerkVollständige Offenlegung inkl. Abschlussprüferbericht

Die Offenlegung erfolgt beim Bundesanzeiger — innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag für große Gesellschaften, innerhalb von 12 Monaten für mittelgroße (mit faktischer Frist von 9 Monaten für die Aufstellung). Das Bundesamt für Justiz überwacht die Offenlegung automatisch und leitet bei Nichteinhaltung ein Ordnungsgeldverfahren ein.

8. Typische Fehler beim Lagebericht

„Die häufigsten Fehler beim Lagebericht entstehen nicht aus Böswilligkeit, sondern aus einem grundlegenden Missverständnis seiner Funktion. Viele Geschäftsführer behandeln ihn wie einen Werbetext: positiv, glatt, ohne Ecken. Das ist das Gegenteil von dem, was das Gesetz verlangt. Ein guter Lagebericht benennt Risiken mit Namen — gerade weil das Vertrauen schafft, nicht weil es Pflicht ist.”

— Servet Gündogan, Büroleiter & Leiter Kundensupport bei OnlineBilanz · Stuttgart

FehlerKonsequenzLösung
Zu vage Prognose: „positive Entwicklung erwartet”Inhaltliche Unvollständigkeit nach DRS 20 — möglicher Verstoß gegen § 289 HGBKonkrete, quantifizierte Erwartungen formulieren mit Begründung
Risiken werden nicht oder stark verharmlostUnvollständigkeit; Haftungsrisiko gegenüber Gesellschaftern und GläubigernWesentliche Risiken vollständig und ausgewogen benennen
Lagebericht nur als Zusammenfassung des AnhangsFunktionsverkennung — Lagebericht und Anhang erfüllen verschiedene ZweckeLagebericht als Analyse und Prognose verfassen, nicht als Zahlenliste
Wesentliche Vorgänge nach dem Stichtag nicht erwähntUnvollständiger Lagebericht — Nachhaftung möglichAlle wesentlichen Ereignisse zwischen Stichtag und Aufstellungsdatum prüfen
Lagebericht fehlt bei eigentlich mittelgroßer GmbHOrdnungsgeldverfahren des BfJ; unvollständige OffenlegungGrößenklassifizierung jährlich prüfen; bei Überschreiten Lagebericht erstellen lassen

9. Häufige Fragen zum Lagebericht

Wer muss einen Lagebericht erstellen?

Mittelgroße und große GmbHs nach § 264 Abs. 1 HGB. Kleine GmbHs (§ 267 Abs. 1 HGB: Bilanzsumme ≤ 7,5 Mio. €, Umsatz ≤ 15 Mio. €, ≤ 50 Arbeitnehmer — mindestens zwei Kriterien) sind befreit. Die Einordnung erfolgt auf Basis von zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren.

Was muss ein Lagebericht enthalten?

Nach § 289 HGB mindestens: Geschäftsverlauf und aktuelle Lage, wesentliche Risiken und Chancen, Prognose der voraussichtlichen Entwicklung, wesentliche Vorgänge nach dem Bilanzstichtag. Bei F&E-Tätigkeit: Darstellung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Bei über 500 Mitarbeitern: Nichtfinanzielle Erklärung.

Was ist der Unterschied zwischen Lagebericht und Anhang?

Der Anhang erläutert Zahlen aus Bilanz und GuV — rückblickend und zahlenbezogen. Der Lagebericht analysiert Geschäftsverlauf, Lage, Risiken und Zukunftserwartungen in Prosa — er geht über die Zahlen hinaus und ist vorwärtsgewandt.

Muss der Lagebericht im Bundesanzeiger offengelegt werden?

Ja — mittelgroße und große GmbHs müssen den Lagebericht zusammen mit dem vollständigen Jahresabschluss im Bundesanzeiger offenlegen (§ 325 HGB). Kleine GmbHs sind befreit.

Was ist die Prognose im Lagebericht?

Ein Pflichtbestandteil nach § 289 Abs. 1 Satz 4 HGB: die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens im nächsten Geschäftsjahr. Umsatzerwartungen, Ergebnisprognosen, geplante Investitionen. Muss konkret und begründet sein — vage Formulierungen wie „positive Entwicklung erwartet” reichen nicht aus.

Was passiert, wenn der Lagebericht fehlt?

Ordnungsgeldverfahren durch das Bundesamt für Justiz (§ 335 HGB), unvollständige Offenlegung und mögliche Haftungsansprüche von Gesellschaftern oder Gläubigern, die auf Basis des unvollständigen Jahresabschlusses Entscheidungen getroffen haben.

10. Fazit: Der Lagebericht als Pflicht und Chance

Der Lagebericht ist das einzige Pflichtdokument im deutschen Jahresabschluss, das ein Unternehmen zwingt, in Prosa über sich selbst nachzudenken: Was ist passiert? Wo stehen wir? Welche Risiken bestehen? Wohin geht die Reise? Diese Selbstreflexion ist keine bürokratische Last — sie ist eine unternehmerische Übung, die Klarheit schafft.

Für mittelgroße GmbHs, die die Schwelle erstmals überschreiten, beginnt diese Pflicht oft unerwartet. Der erste Lagebericht ist häufig der schwierigste — weil keine Vorlage aus dem Vorjahr existiert und die Anforderungen neu sind. Professionelle Unterstützung durch einen zugelassenen Steuerberater ist hier kein Luxus, sondern eine Absicherung: gegen inhaltliche Unvollständigkeit, gegen Haftungsrisiken und gegen ein Ordnungsgeldverfahren wegen verspäteter Offenlegung.

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Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle Steuerberatung. Alle Angaben basieren auf dem Rechtsstand April 2025. Rechtsgrundlagen: § 289 HGB, § 267 HGB, DRS 20. Für eine verbindliche Einschätzung wenden Sie sich an einen zugelassenen Steuerberater.

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    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

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    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater