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Lesedauer

16–24 Minuten

OnlineBilanzBlogFinanzbuchhaltung Fotograf

Finanzbuchhaltung Fotograf GmbH 2026: Leitfaden

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Finanzbuchhaltung für Fotografen stellt besondere Anforderungen: Hochwertige Ausrüstung, projektbezogene Einnahmen und komplexe Umsatzsteuerfragen erfordern eine präzise Kontierung und Dokumentation. Dieser Leitfaden zeigt, welche gesetzlichen Pflichten Fotografie-GmbHs erfüllen müssen und wie Sie Ihre Fibu effizient aufbauen – von der Wahl des Kontenrahmens über Abschreibungen bis zur Offenlegung des Jahresabschlusses.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Die Finanzbuchhaltung für Fotografen muss projektbezogene Erlöse, hochwertige Kameraausrüstung mit mehrjährigen Abschreibungen sowie komplexe Umsatzsteuersachverhalte (z. B. § 13b UStG bei internationalen Aufträgen) korrekt abbilden. Ähnliche Anforderungen gelten übrigens auch für die Buchhaltung digitaler Kreativschaffender, da auch Influencer häufig mit projektbezogenen Einnahmen und grenzüberschreitenden Leistungen konfrontiert sind. Fotografie-GmbHs unterliegen den Buchführungspflichten nach § 238 HGB, müssen ihren Jahresabschluss gemäß § 264 HGB aufstellen und nach § 325 HGB beim Unternehmensregister offenlegen. Eine strukturierte Finanzbuchhaltung mit branchengerechtem Kontenrahmen und digitaler Software erleichtert die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater erheblich.

Warum die Finanzbuchhaltung für Fotografen besondere Anforderungen stellt

Fotografen, die ihre Tätigkeit in Form einer GmbH ausüben, stehen vor spezifischen buchhalterischen Herausforderungen, die sich aus der Kombination von kreativem Gewerbe und kaufmännischer Organisation ergeben. Wer dabei die steuerlichen Pflichten einer Fotografen-GmbH im Blick behalten möchte, findet in einer fundierten Steuerberatung für Fotografen eine wichtige Grundlage. Die Finanzbuchhaltung muss dabei nicht nur die gesetzlichen Anforderungen nach § 238 HGB erfüllen, sondern auch die branchentypischen Besonderheiten wie saisonale Umsatzschwankungen, Anzahlungen für Aufträge, Lizenzerlöse und den Umgang mit materiellen sowie immateriellen Wirtschaftsgütern abbilden.

Branchentypische Geschäftsvorfälle in der Fotografie

  • Anzahlungen und Abschlagszahlungen: Fotografen vereinbaren häufig Teilzahlungen vor und während eines Projekts, die periodengerecht abzugrenzen sind (§ 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB).
  • Lizenzerlöse und Nutzungsrechte: Die Vergabe zeitlich oder räumlich begrenzter Nutzungsrechte erfordert eine differenzierte Erlöserfassung nach § 277 Abs. 1 HGB.
  • Equipment und Abschreibungen: Kameraausrüstung, Objektive, Studiozubehör unterliegen der planmäßigen Abschreibung nach § 253 Abs. 3 HGB, wobei die Nutzungsdauer branchenüblich verkürzt sein kann.
  • Fremdleistungen: Make-up-Artists, Assistenten, Locationmieten müssen sauber erfasst und zugeordnet werden.
  • Reisekosten und Auslandseinsätze: Shootings im In- und Ausland erfordern korrekte Reisekostenabrechnung und ggf. Umsatzsteuerbehandlung nach § 3a UStG.

Praxis-Tipp

Eine strukturierte Vorkontierung der Eingangsrechnungen nach Kostenarten (Studio, Equipment, Fremdleistung, Reise) erleichtert die spätere Auswertung und BWA-Analyse erheblich. Viele Fotografie-GmbHs profitieren von einer individuellen Kontierungsrichtlinie, die mit dem Steuerberater abgestimmt wird.

Die Finanzbuchhaltung muss diese Vorgänge zeitnah, vollständig und sachlich geordnet erfassen, um die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) nach § 239 HGB zu erfüllen. Gerade bei GmbHs mit mehreren Gesellschaftern oder externen Investoren ist eine transparente und revisionssichere Buchführung unerlässlich.

Gesetzliche Pflichten der Fotografie-GmbH in der Finanzbuchhaltung

Jede GmbH unterliegt – unabhängig von der Branche – den handelsrechtlichen Buchführungs- und Bilanzierungspflichten nach §§ 238 ff. HGB. Für Fotografie-GmbHs gelten diese Vorschriften ohne Ausnahme, auch wenn der Geschäftsgegenstand kreativ ist. Die Buchführungspflicht beginnt mit der Eintragung ins Handelsregister und umfasst sowohl die laufende Finanzbuchhaltung als auch die jährliche Erstellung von Jahresabschluss und Lagebericht (bei mittelgroßen und großen GmbHs nach § 264 Abs. 1 HGB). Sobald Mitarbeiter beschäftigt werden, kommen zudem lohnrechtliche Pflichten hinzu – wer die Gehaltsabrechnung in der GmbH korrekt abbilden möchte, sollte die relevanten Pflichtangaben und Abrechnungsbestandteile kennen.

Zentrale gesetzliche Vorgaben im Überblick

Rechtsgrundlage Inhalt Relevanz für Fotografie-GmbH
§ 238 HGB Buchführungspflicht für Kaufleute Vollständige, zeitnahe Erfassung aller Geschäftsvorfälle
§ 239 HGB Führung der Handelsbücher (GoB) Nachvollziehbarkeit, keine Lücken, sachliche Ordnung
§ 242 HGB Pflicht zur Inventur und Inventar Jährliche Bestandsaufnahme von Equipment, Lagerbeständen (Prints, Rahmen)
§ 243 HGB Aufstellungspflicht Jahresabschluss Bilanz und GuV innerhalb gesetzlicher Fristen (§ 264 Abs. 1 HGB)
§ 257 HGB Aufbewahrungsfristen 10 Jahre für Bücher, Inventare, Bilanzen; 6 Jahre für Handels- und Geschäftsbriefe

Die Größenklasse nach § 267 HGB bestimmt den Umfang der Offenlegungs- und Prüfungspflichten. Die meisten Fotografie-GmbHs fallen unter die Kategorie kleine Kapitalgesellschaft (Bilanzsumme ≤ 6 Mio. €, Umsatzerlöse ≤ 12 Mio. €, ≤ 50 Arbeitnehmer) und profitieren von Erleichterungen wie der Befreiung von der Prüfungspflicht nach § 316 Abs. 1 HGB und verkürzten Offenlegungsanforderungen nach § 326 HGB.

Wichtig

Auch kleine GmbHs müssen den Jahresabschluss binnen 12 Monaten nach Bilanzstichtag beim Unternehmensregister offenlegen (§ 325 HGB). Seit dem DiRUG (01.08.2022) ist ausschließlich das Unternehmensregister zuständig, nicht mehr der Bundesanzeiger. Bei Verstoß drohen Ordnungsgelder zwischen 500 und 25.000 Euro nach § 335 HGB.

„Viele Fotografie-GmbHs unterschätzen die formalen Anforderungen an die Buchführung und Archivierung. Wir erleben regelmäßig, dass Belege unvollständig sind oder digitale Rechnungen nicht revisionssicher gespeichert wurden. Eine strukturierte Finanzbuchhaltung ist keine Kür, sondern gesetzliche Pflicht – und bei Betriebsprüfungen der erste Prüfpunkt.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Kontenrahmen und Kontierung für Fotografie-GmbHs

Die Wahl des passenden Kontenrahmens ist für die Fotografie-GmbH von zentraler Bedeutung, um alle Geschäftsvorfälle sachgerecht und übersichtlich zu erfassen. In der Praxis kommen meist der SKR 03 (Prozessgliederungsprinzip) oder SKR 04 (Abschlussgliederungsprinzip) nach DATEV-Standard zum Einsatz. Beide sind für Kapitalgesellschaften geeignet, unterscheiden sich jedoch in der Systematik der Kontonummern.

Typische Kontenstruktur für Fotografie-GmbHs (Beispiel SKR 03)

Erlöskonten (SKR 03: 8000er Bereich)

  • 8400: Erlöse aus Fotoshootings (19 % USt)
  • 8300: Erlöse aus Lizenzverkäufen
  • 8120: Erlöse aus Workshops und Schulungen
  • 8590: Sonstige betriebliche Erträge (z. B. Verkauf gebrauchter Ausrüstung)

Kostenkonten (SKR 03: 4000er/6000er Bereich)

  • 4940: Fremdleistungen (Make-up, Assistenten)
  • 6300: Mieten für Räume (Studio, Location)
  • 6815: Reisekosten Ausland
  • 4930: Werbe- und Reisekosten
  • 4850: Rechts- und Beratungskosten (z. B. Nutzungsrechtsberatung)

Die Anlagenbuchhaltung spielt eine zentrale Rolle: Kameras, Objektive, Blitzanlagen, Computer und Software werden als Anlagevermögen nach § 247 Abs. 2 HGB aktiviert und planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Kleinere Anschaffungen können unter Umgang der Regelung für geringwertige Wirtschaftsgüter (§ 6 Abs. 2 EStG, aktuell bis 800 Euro netto) sofort als Betriebsausgabe erfasst werden. Für Investitionsabzugsbeträge nach § 7g EStG ist eine enge Abstimmung mit dem Steuerberater empfehlenswert.

Besonderheiten bei der Kontierung von Lizenzerlösen

Lizenzerlöse stellen für viele Fotografie-GmbHs eine wichtige Ertragsquelle dar. Die Erlösrealisation erfolgt nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB grundsätzlich zum Zeitpunkt der Lieferung bzw. Leistungserbringung. Bei mehrjährigen Lizenzverträgen ist zu prüfen, ob eine periodengerechte Abgrenzung (Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 HGB) notwendig ist. Die umsatzsteuerliche Behandlung richtet sich nach § 3a UStG, bei grenzüberschreitenden Lizenzen sind zusätzlich die Regelungen zum Reverse-Charge-Verfahren zu beachten.

Expertentipp

Erstellen Sie eine individuelle Kontierungsrichtlinie, die alle wiederkehrenden Geschäftsvorfälle Ihrer Fotografie-GmbH abdeckt. Diese sollte auch Regelungen zu Fremdwährungen, Skonto, Reisekostenpauschalen und Privatnutzung von Firmenfahrzeugen (1-%-Regelung, § 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG) enthalten.

Anlagevermögen und Abschreibungen in der Fotografie-GmbH

Das Anlagevermögen ist bei Fotografie-GmbHs oft erheblich und umfasst neben der technischen Ausrüstung auch Software-Lizenzen, Fahrzeuge und ggf. Immobilien (eigenes Studio). Die korrekte Erfassung und Bewertung nach § 253 HGB sowie die planmäßige Abschreibung nach § 253 Abs. 3 HGB sind zentrale Aufgaben der Finanzbuchhaltung und haben direkten Einfluss auf den Jahresabschluss.

Typische Anlagegüter und Nutzungsdauer

Anlagegut AfA-Dauer (Jahre) Rechtsgrundlage Hinweise
Kameras (Gehäuse) 7 AfA-Tabelle Branchenüblich häufig verkürzt auf 5 Jahre
Objektive, Blitzanlagen 7 AfA-Tabelle Technischer Fortschritt rechtfertigt kürzere Nutzungsdauer
Computer, Server 3 AfA-Tabelle Seit 2021 einheitlich 1 Jahr (BMF-Schreiben)
Software (Kauf) 3 § 7 Abs. 1 EStG Bei Abo-Modellen: sofortige Betriebsausgabe
Pkw 6 AfA-Tabelle Luxus-Grenze 60.000 € netto (§ 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG)
Studioeinrichtung 10-13 AfA-Tabelle Je nach Material und Qualität

Die außerplanmäßige Abschreibung nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB ist bei dauerhafter Wertminderung (z. B. Kamera durch Sturzschaden irreparabel) vorzunehmen. Bei voraussichtlich vorübergehender Wertminderung besteht ein Abschreibungsverbot nach § 253 Abs. 5 HGB. Die Wertaufholung ist bei Wegfall der Gründe gemäß § 280 HGB Pflicht.

Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) und Sammelposten

Anschaffungen bis 800 Euro netto (seit 2018) können nach § 6 Abs. 2 EStG sofort als Betriebsausgabe abgezogen werden. Alternativ können Wirtschaftsgüter zwischen 250 und 1.000 Euro netto in einen Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG eingestellt und über 5 Jahre abgeschrieben werden. Beide Wahlrechte sind jeweils für das gesamte Wirtschaftsjahr einheitlich auszuüben.

  • Anlagekartei für jedes Anlagegut ab 800 Euro netto führen
  • Anschaffungskosten inkl. Nebenkosten (Transport, Montage) aktivieren
  • Restwerte und Nutzungsdauer jährlich überprüfen (§ 253 Abs. 3 Satz 4 HGB)
  • Verkauf oder Ausscheiden von Anlagegütern buchen (Erlös gegen Restbuchwert)
  • Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG rechtzeitig mit Steuerberater abstimmen

„Gerade in der Fotografie ist die technische Entwicklung rasant. Wir empfehlen, die Nutzungsdauer von Equipment realistisch zu kalkulieren und ggf. eine kürzere als die AfA-Tabelle vorsieht anzusetzen – sofern nachvollziehbar begründbar. Das verbessert die Liquidität und vermeidet spätere außerplanmäßige Abschreibungen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Umsatzsteuer und Vorsteuerabzug in der Fotografie-GmbH

Die Umsatzsteuer ist für Fotografie-GmbHs ein zentraler Bestandteil der laufenden Finanzbuchhaltung. In der Regel unterliegen Fotoleistungen dem Regelsteuersatz von 19 % nach § 12 Abs. 1 UStG. Der Vorsteuerabzug aus Eingangsrechnungen (§ 15 UStG) ist grundsätzlich möglich, sofern die Leistungen für das Unternehmen bezogen werden und eine ordnungsgemäße Rechnung nach § 14 UStG vorliegt.

Regelsteuersatz vs. ermäßigter Steuersatz

Die meisten Leistungen von Fotografen – Porträtfotografie, Hochzeitsfotografie, Werbefotografie, Lizenzvergabe – unterliegen dem Regelsteuersatz von 19 %. Der ermäßigte Steuersatz von 7 % nach § 12 Abs. 2 UStG kommt nur in Ausnahmefällen zur Anwendung, etwa wenn Fotografien in urheberrechtlicher Form (z. B. als Kunstwerk) verkauft werden und die Bedingungen des § 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchst. c UStG erfüllt sind. In der Praxis ist dies für gewerbliche Fotografie-GmbHs selten relevant.

Vorsteuerabzug und typische Stolpersteine

  • Ordnungsgemäße Rechnung: Nur bei vollständigen Rechnungen (Name, Anschrift, Steuernummer, Leistungsbeschreibung, Nettobetrag, Steuersatz, Steuerbetrag) ist der Vorsteuerabzug zulässig (§ 14 Abs. 4 UStG).
  • Kleinbetragsrechnungen: Bis 250 Euro brutto gelten vereinfachte Anforderungen (§ 33 UStDV), z. B. bei Tankquittungen oder Parkgebühren.
  • Reverse Charge bei Auslandsleistungen: Wird eine Leistung aus dem EU-Ausland bezogen (z. B. Fremdassistent aus Österreich), greift die Verlagerung der Steuerschuld nach § 13b UStG. Die Buchung erfolgt auf das Konto ‚Umsatzsteuer aus im Inland steuerbaren EG-Leistungen‘.
  • Privatnutzung Firmenwagen: Die private Kfz-Nutzung unterliegt der Umsatzsteuer (§ 3 Abs. 9a UStG). Die Bemessungsgrundlage richtet sich nach der 1-%-Regelung oder dem Fahrtenbuch.
  • Vorsteuerabzug aus Bewirtung: Nur 70 % der Vorsteuer aus Bewirtungsaufwendungen sind abzugsfähig (§ 15 Abs. 1a UStG).

Achtung

Die Umsatzsteuer-Voranmeldung ist je nach Umsatzhöhe monatlich oder quartalsweise beim Finanzamt einzureichen (§ 18 UStG). Verspätete Abgabe führt zu Verspätungszuschlägen und Säumniszuschlägen. Die elektronische Übermittlung via ELSTER ist Pflicht.

19 %

Regelsteuersatz für Fotoleistungen

250 €

Grenze für Kleinbetragsrechnungen

70 %

Vorsteuerabzug bei Bewirtung

Fotografie-GmbHs, die international tätig sind und Lizenzen ins Ausland verkaufen, müssen die Regelungen des § 3a UStG (Ort der sonstigen Leistung) beachten. Bei B2B-Geschäften mit Unternehmern im EU-Ausland ist die Leistung am Sitz des Leistungsempfängers steuerbar (Reverse-Charge-Verfahren). Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Kunden muss in der Rechnung angegeben und via BZSt-Online-Abfrage validiert werden.

Digitale Tools und Software für die Finanzbuchhaltung

Die Digitalisierung der Finanzbuchhaltung hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht und bietet gerade für kleine und mittlere Fotografie-GmbHs enorme Effizienzgewinne. Moderne Buchhaltungssoftware ermöglicht die revisionssichere Archivierung nach GoBD, automatisierte Kontierung, digitale Belegerfassung per Smartphone und nahtlose Integration mit dem Steuerberater.

Anforderungen an digitale Buchhaltungssysteme nach GoBD

Die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form (GoBD) definieren die Anforderungen an digitale Finanzbuchhaltungssysteme. Zentral sind die Prinzipien der Nachvollziehbarkeit, Vollständigkeit, Richtigkeit, Zeitgerechtigkeit, Ordnung und Unveränderbarkeit. Jede Software muss eine Verfahrensdokumentation ermöglichen und eine revisionssichere Archivierung gewährleisten.

Buchhaltungs-Software

  • Vollständige Finanzbuchhaltung
  • DATEV-Export für Steuerberater
  • Automatische Kontierung via KI
  • Online-Banking-Integration

Belegerfassung & OCR

  • Automatischer Belegabruf (E-Mail, Portal)
  • OCR-Erkennung von Rechnungsdaten
  • Mobiles Fotografieren von Papierbelegen
  • GoBD-konforme Archivierung

ERP & Rechnungsstellung

  • Angebote, Auftragsbestätigungen, Rechnungen
  • Projektzeiterfassung
  • Kundenverwaltung (CRM)
  • Integration in Finanzbuchhaltung

Für Fotografie-GmbHs empfiehlt sich eine integrierte Lösung, die sowohl die Rechnungsstellung für Shootings und Lizenzen als auch die Finanzbuchhaltung abdeckt. Der Export der Buchhaltungsdaten im DATEV-Format ist Voraussetzung für die nahtlose Zusammenarbeit mit dem Steuerberater, der den Jahresabschluss erstellt und die Steuererklärungen fertigt.

Revisionssichere Archivierung und Aufbewahrungsfristen

Nach § 257 HGB und § 147 AO müssen Buchungsbelege, Rechnungen, Jahresabschlüsse und Inventare 10 Jahre aufbewahrt werden, Handels- und Geschäftsbriefe 6 Jahre. Die Archivierung muss unveränderbar, vollständig und jederzeit verfügbar sein. Cloud-basierte Lösungen sind zulässig, sofern die Server in der EU stehen und ein Datenschutzkonzept nach DSGVO vorliegt.

Praxis-Tipp

Viele Steuerberater bieten heute digitale Mandantenportale an, in die Sie Belege hochladen können. OnlineBilanz etwa stellt eine vollständig digitale Schnittstelle zur Verfügung, über die Sie Ihre Buchhaltungsunterlagen strukturiert übermitteln und den Status Ihres Jahresabschlusses in Echtzeit verfolgen können – ohne Papier, ohne Wartezeiten.

„Die Digitalisierung der Finanzbuchhaltung spart nicht nur Zeit, sondern erhöht auch die Qualität. Automatische Plausibilitätsprüfungen, digitale Freigabeworkflows und OCR-Erkennung reduzieren Fehlerquellen erheblich. Wichtig ist, dass die Software GoBD-zertifiziert ist und eine Verfahrensdokumentation vorliegt.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Jahresabschluss und Offenlegungspflichten der Fotografie-GmbH

Die Finanzbuchhaltung mündet jährlich in den Jahresabschluss, der aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) besteht (§ 242 Abs. 3 HGB). Für Kapitalgesellschaften wie die Fotografie-GmbH gelten darüber hinaus die Vorschriften der §§ 264 ff. HGB, die unter anderem einen Anhang vorschreiben. Wer die GmbH-Pflichten in der Fotograf-Finanzbuchhaltung vollständig überblicken möchte, sollte außerdem beachten, dass bei mittelgroßen und großen GmbHs (§ 267 Abs. 2 und 3 HGB) zusätzlich die Pflicht zur Erstellung eines Lageberichts hinzukommt.

Fristen für Feststellung und Offenlegung (Stand 2026)

Prozessschritt Frist Rechtsgrundlage Hinweise
Aufstellung Jahresabschluss Kleine GmbH: 6 Monate; mittelgroße/große: 3 Monate § 264 Abs. 1 HGB Beginn ab Bilanzstichtag (z. B. 31.12.2025)
Feststellung Jahresabschluss Kleine GmbH: 11 Monate; mittelgroße/große: 8 Monate § 42a GmbHG Beschluss der Gesellschafterversammlung notwendig
Offenlegung Unternehmensregister 12 Monate nach Bilanzstichtag § 325 HGB Elektronische Einreichung via Unternehmensregister
Ordnungsgeldverfahren Bei verspäteter Offenlegung § 335 HGB 500–25.000 Euro, automatisiert durch Bundesamt für Justiz

Für eine Fotografie-GmbH mit Bilanzstichtag 31.12.2025 bedeutet dies: Der Jahresabschluss muss spätestens bis 30.06.2026 aufgestellt, bis 30.11.2026 festgestellt und bis 31.12.2026 beim Unternehmensregister eingereicht werden. Kleine GmbHs können gemäß § 326 HGB eine verkürzte Bilanz und einen verkürzten Anhang offenlegen, die GuV ist nicht offenlegungspflichtig (sog. Microentity-Schwelle).

Offenlegung beim Unternehmensregister (nicht Bundesanzeiger!)

Seit dem Digitalisierungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz (DiRUG), das am 01.08.2022 in Kraft getreten ist, erfolgt die Offenlegung ausschließlich über das Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de). Der Bundesanzeiger ist nicht mehr zuständig. Die Einreichung erfolgt elektronisch im XBRL- oder PDF-Format. Eine Authentifizierung via ELSTER-Zertifikat oder De-Mail ist erforderlich.

Ordnungsgeld-Risiko

Das Bundesamt für Justiz überwacht die fristgerechte Offenlegung automatisiert. Bei Verstoß wird ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB eingeleitet. Die Höhe des Ordnungsgelds richtet sich nach Bilanzsumme und Verzugsdauer und liegt zwischen 500 und 25.000 Euro. Auch Geschäftsführer können persönlich belangt werden.

  • Bilanzstichtag und Größenklasse nach § 267 HGB prüfen
  • Jahresabschluss fristgerecht durch Steuerberater erstellen lassen
  • Gesellschafterversammlung zur Feststellung des Jahresabschlusses einberufen und protokollieren
  • Offenlegung via Unternehmensregister (nicht Bundesanzeiger!) bis 12 Monate nach Bilanzstichtag
  • Bestätigung der erfolgreichen Einreichung sichern und archivieren

Viele GmbH-Geschäftsführer in kreativen Branchen unterschätzen die formalen Anforderungen und Fristen. Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lassen möchte, ohne langes Suchen und Warten, findet auf OnlineBilanz.de digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen und verbindlichen Lieferterminen.

Zusammenarbeit mit dem Steuerberater: Schnittstellen und Prozesse

Die Finanzbuchhaltung einer Fotografie-GmbH ist keine isolierte Aufgabe, sondern eng verzahnt mit der steuerlichen Beratung und dem Jahresabschluss. Insbesondere für Gesellschaften mit Sitz in der Hauptstadt lohnt sich ein Blick auf die buchhalterischen Besonderheiten für GmbHs in Berlin, da regionale Steuerberater und Behörden eigene Abläufe und Fristen kennen. Die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater ist für GmbHs in der Regel unerlässlich, da die rechtlichen und steuerlichen Anforderungen hoch komplex sind und regelmäßige Gesetzesänderungen berücksichtigt werden müssen.

Typische Aufgabenteilung zwischen GmbH und Steuerberater

Aufgaben der Fotografie-GmbH (intern oder externer Buchhalter)

  • Laufende Erfassung der Geschäftsvorfälle (Belege, Rechnungen)
  • Vorkontierung und Zuordnung zu Konten
  • Zahlungsverkehr und Mahnwesen
  • Umsatzsteuer-Voranmeldung (ggf. in Abstimmung mit StB)
  • Bereitstellung aktueller BWAs und Auswertungen
  • Digitale Übergabe der Belege an den Steuerberater

Aufgaben des Steuerberaters

  • Prüfung und ggf. Korrektur der Finanzbuchhaltung
  • Erstellung des Jahresabschlusses (Bilanz, GuV, Anhang)
  • Steuererklärungen (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, USt-Jahreserklärung)
  • Steuerliche Optimierung (z. B. § 7g EStG, steuerliche Rücklagen)
  • Rechtsverbindliche Unterzeichnung des Jahresabschlusses
  • Begleitung bei Betriebsprüfungen

Die Schnittstelle ist entscheidend: Je strukturierter und digitaler die Übergabe der Finanzbuchhaltung erfolgt, desto schneller und kostengünstiger kann der Steuerberater arbeiten. Moderne Steuerberatungskanzleien – wie das OnlineBilanz-Netzwerk – bieten heute vollständig digitale Prozesse: Upload der Belege via Mandantenportal, automatisierte Plausibilitätsprüfung, statusbasierte Kommunikation und transparente Festpreise statt stundenbasierter Abrechnung.

Digitale Steuerberater-Plattformen als moderne Alternative

Für viele Fotografie-GmbHs ist die traditionelle Steuerberatung mit langen Wartezeiten, unklaren Kosten und analoger Kommunikation nicht mehr zeitgemäß. Digitale Plattformen wie OnlineBilanz verbinden die Fachexpertise zugelassener Steuerberater mit den Vorteilen moderner Software: transparente Festpreise, verbindliche Liefertermine, digitaler Austausch und persönliche Ansprechpartner wie Servet Gündogan in Stuttgart, der die Koordination zwischen Mandant und Steuerberater übernimmt.

„Viele Fotografen scheuen die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater, weil sie die Kosten nicht einschätzen können oder Angst vor komplizierten Prozessen haben. Wir bei OnlineBilanz haben den Jahresabschluss radikal vereinfacht: fester Preis, digitaler Upload, und unser Steuerberater-Team kümmert sich um den Rest – rechtssicher und pünktlich.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Vorteile digitaler Steuerberater-Plattformen

Transparente Festpreise statt offener Stundensätze • Verbindliche Liefertermine für Jahresabschluss und Steuererklärungen • Digitales Mandantenportal für Belegupload und Statusverfolgung • Persönlicher Ansprechpartner (z. B. Büroleiter) • Rechtsverbindliche Unterzeichnung durch zugelassene Steuerberater • Keine Wartezeiten, keine Vor-Ort-Termine notwendig

Die Finanzbuchhaltung ist das Fundament für steuerliche Entscheidungen und den rechtssicheren Jahresabschluss. Wer seine Buchhaltung strukturiert führt und auf eine professionelle Steuerberatung setzt, schafft nicht nur Rechtskonformität, sondern gewinnt auch wertvolle Zeit für das Kerngeschäft – die Fotografie.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich als Fotograf auch ohne GmbH die doppelte Buchführung nutzen?

Ja, auch Einzelunternehmer und Freiberufler können freiwillig die doppelte Buchführung nach § 238 HGB führen, selbst wenn sie nicht dazu verpflichtet sind. Dies bietet sich an, wenn Sie einen besseren Überblick über Vermögen und Schulden wünschen oder perspektivisch eine Kapitalgesellschaft gründen möchten. Verpflichtend ist die doppelte Buchführung für Fotografen erst, wenn sie als Kaufleute im Handelsregister eingetragen sind oder die Schwellenwerte des § 241a HGB überschreiten (mehr als 800.000 Euro Umsatz oder 80.000 Euro Gewinn in zwei aufeinanderfolgenden Jahren).

Wie lange muss ich Belege und Buchungsunterlagen in der Fotografie-GmbH aufbewahren?

Nach § 257 HGB und § 147 AO müssen Buchungsbelege, Rechnungen, Kontoauszüge und Jahresabschlüsse zehn Jahre aufbewahrt werden. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung gemacht, der Beleg erstellt oder der Jahresabschluss festgestellt wurde. Geschäftsbriefe und sonstige Unterlagen sind sechs Jahre aufzubewahren. Eine digitale Archivierung ist zulässig, wenn die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form (GoBD) eingehalten werden.

Was passiert, wenn ich den Jahresabschluss nicht fristgerecht offenlege?

Bei verspäteter oder unterlassener Offenlegung droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB. Das Bundesamt für Justiz setzt ein Ordnungsgeld zwischen 500 und 25.000 Euro fest. Die Höhe richtet sich nach Größe der GmbH, Verschuldensgrad und Dauer der Versäumnis. Zusätzlich können die Gesellschafter-Geschäftsführer persönlich haften, wenn sie ihrer Sorgfaltspflicht nicht nachkommen. Die Offenlegungspflicht bleibt auch nach Zahlung des Ordnungsgeldes bestehen – das Verfahren kann wiederholt werden, bis die Offenlegung erfolgt ist.

Welche Besonderheiten gelten bei der Umsatzsteuer für Auslandsaufträge als Fotograf?

Bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen ist der Ort der sonstigen Leistung nach § 3a UStG zu bestimmen. Fotografieren Sie im Auftrag eines Unternehmers mit Sitz im EU-Ausland, gilt das Reverse-Charge-Verfahren nach § 13b UStG: Sie stellen die Rechnung ohne deutsche Umsatzsteuer aus, der Leistungsempfänger versteuert in seinem Land. Bei Aufträgen für Privatpersonen oder bei Fotografie vor Ort im Ausland können abweichende Regelungen gelten. Eine korrekte USt-IdNr.-Prüfung und Dokumentation sind essenziell. Ihr Steuerberater prüft im Einzelfall, welche Regelung anzuwenden ist.

Kann ich die Kosten für Bildbearbeitungssoftware sofort als Betriebsausgabe absetzen?

Ob Software sofort abzugsfähig ist oder aktiviert werden muss, hängt vom Einzelfall ab. Lizenzen für Standardsoftware (z. B. Adobe Creative Cloud als Jahresabo) gelten als laufende Betriebsausgaben und können im Jahr der Zahlung vollständig als Aufwand verbucht werden. Kaufen Sie hingegen eine dauerhafte Lizenz oder eine teure Spezialsoftware, kann eine Aktivierung als immaterielles Anlagevermögen nach § 266 Abs. 2 A. I. HGB mit anschließender Abschreibung über die Nutzungsdauer (meist 3 Jahre) erforderlich sein. Ihr Steuerberater prüft, welche Behandlung im konkreten Fall zulässig und steuerlich günstiger ist.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), Umsatzsteuergesetz (UStG), GmbH-Gesetz (GmbHG), Abgabenordnung (AO). Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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