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Datum

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OnlineBilanzBlogJahresabschluss offenlegen

Jahresabschluss offenlegen 2026: Fristen, Pflichten & Strafen

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Offenlegung des Jahresabschlusses ist für Kapitalgesellschaften gesetzliche Pflicht. Wer Fristen versäumt, riskiert Ordnungsgelder bis 25.000 Euro. Dieser Leitfaden erklärt, welche Unternehmen betroffen sind, welche Fristen gelten und wie die Offenlegung beim Unternehmensregister rechtssicher erfolgt. Besondere Regelungen gelten für die Offenlegung der Unternehmergesellschaft (UG), die ebenfalls zur fristgerechten Veröffentlichung verpflichtet ist.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) sind verpflichtet, ihren Jahresabschluss beim Bundesanzeiger offenzulegen – und zwar innerhalb von 12 Monaten nach Bilanzstichtag gemäß § 325 HGB. Vor der Offenlegung muss der Jahresabschluss zunächst festgestellt werden (11 Monate bei kleinen, 8 Monate bei mittelgroßen und großen GmbHs nach § 42a GmbHG). Bei Versäumnissen drohen Ordnungsgelder von 500 bis 25.000 Euro nach § 335 HGB.

Gesetzliche Grundlagen der Offenlegungspflicht

Die Offenlegungspflicht für Jahresabschlüsse ist im Handelsgesetzbuch (HGB) verankert. Sie dient der Transparenz im Geschäftsverkehr und ermöglicht es Gläubigern, Geschäftspartnern und der Öffentlichkeit, die wirtschaftliche Lage von Kapitalgesellschaften einzuschätzen.

§ 325 HGB regelt die Offenlegungspflicht und definiert, dass Kapitalgesellschaften ihre Rechnungslegungsunterlagen beim Betreiber des Unternehmensregisters einzureichen haben. Seit dem Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) vom 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister.

Hinweis

Der Bundesanzeiger ist seit August 2022 nicht mehr die zentrale Stelle für die Offenlegung von Jahresabschlüssen. Alle Einreichungen erfolgen seither direkt über das Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de).

Die Offenlegung ist keine freiwillige Maßnahme, sondern eine gesetzliche Verpflichtung. Die Nichteinhaltung wird mit empfindlichen Sanktionen geahndet, die in § 335 HGB geregelt sind.

Welche Unternehmen sind zur Offenlegung verpflichtet?

Nicht alle Unternehmen müssen ihren Jahresabschluss offenlegen. Die Pflicht zur Hinterlegung im Bundesanzeiger betrifft in erster Linie Kapitalgesellschaften, also Rechtsformen mit beschränkter Haftung.

Verpflichtete Rechtsformen

  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
  • Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) – UG
  • Aktiengesellschaft (AG)
  • Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA)
  • Europäische Gesellschaft (SE)
  • GmbH & Co. KG (wenn die Komplementär-GmbH zur Offenlegung verpflichtet ist)

Personengesellschaften wie GbR, OHG oder klassische KG sind nicht verpflichtet, sofern sie nicht unter die Ausnahmetatbestände des § 264a HGB fallen (z. B. kapitalmarktorientierte Personengesellschaften).

„Viele Geschäftsführer von kleinen GmbHs unterschätzen die Offenlegungspflicht. Auch wenn das Unternehmen nur wenige Mitarbeiter hat oder geringe Umsätze erwirtschaftet – die Pflicht zur Offenlegung besteht unabhängig von der Größe.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Fristen: Feststellung und Offenlegung 2026

Die Offenlegung des Jahresabschlusses erfolgt in zwei Schritten: Zunächst muss der Jahresabschluss festgestellt werden, danach erfolgt die Offenlegung beim Unternehmensregister. Beide Schritte sind an gesetzliche Offenlegungsfristen gebunden, deren Einhaltung für alle offenlegungspflichtigen Unternehmen verpflichtend ist.

Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG

Der Jahresabschluss muss durch die Gesellschafter festgestellt werden. Die Frist richtet sich nach der Größenklasse des Unternehmens:

  • Kleine GmbH: 11 Monate nach Bilanzstichtag
  • Mittelgroße und große GmbH: 8 Monate nach Bilanzstichtag

Für ein Geschäftsjahr mit Bilanzstichtag 31.12.2025 bedeutet das:

Größenklasse Feststellungsfrist bis
Kleine GmbH 30.11.2026
Mittelgroße/große GmbH 31.08.2026

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Nach der Feststellung muss die Offenlegung beim Unternehmensregister erfolgen. Die Frist beträgt 12 Monate nach Bilanzstichtag. Für Geschäftsjahre, die am 31.12.2025 enden, muss die Offenlegung bis spätestens 31.12.2026 erfolgen.

Achtung

Die Offenlegungsfrist von 12 Monaten ist eine absolute Frist. Eine Verlängerung ist nicht möglich. Versäumnisse führen automatisch zu Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB.

Umfang der Offenlegung nach Größenklasse

Der Umfang der offenzulegenden Unterlagen richtet sich nach der Größenklasse des Unternehmens gemäß § 267 HGB. Je größer das Unternehmen, desto umfangreicher sind die Anforderungen.

Kleine Kapitalgesellschaften

Kleine Kapitalgesellschaften profitieren von erheblichen Erleichterungen. Sie müssen offenlegen:

  • Bilanz (in verkürzter Form nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB)
  • Anhang (ohne Gewinn- und Verlustrechnung, § 326 Abs. 1 HGB)
  • Optional: Lagebericht (falls erstellt)

Die Gewinn- und Verlustrechnung muss bei kleinen Kapitalgesellschaften nicht offengelegt werden. Dies schützt sensible Ertragsdaten vor der Öffentlichkeit.

Mittelgroße Kapitalgesellschaften

  • Bilanz (vollständig nach § 266 HGB)
  • Gewinn- und Verlustrechnung (§ 275 HGB)
  • Anhang (vollständig)
  • Lagebericht (§ 289 HGB)

Große Kapitalgesellschaften

Große Kapitalgesellschaften unterliegen den umfangreichsten Offenlegungspflichten:

  • Bilanz (vollständig)
  • Gewinn- und Verlustrechnung
  • Anhang (vollständig)
  • Lagebericht
  • Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers (§ 325 Abs. 1a HGB)
  • Gegebenenfalls Konzernabschluss und Konzernlagebericht

Hinweis

Die Größenklasse wird anhand von drei Kriterien bestimmt: Bilanzsumme, Umsatzerlöse und durchschnittliche Mitarbeiterzahl. Zwei der drei Kriterien müssen an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen über- bzw. unterschritten werden (§ 267 HGB).

Feststellung des Jahresabschlusses: Voraussetzung für Offenlegung

Bevor der Jahresabschluss offengelegt werden kann, muss er durch die Gesellschafter festgestellt werden. Dieser Schritt ist zwingend erforderlich und in § 42a GmbHG geregelt.

Was bedeutet Feststellung?

Die Feststellung ist die förmliche Billigung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafterversammlung. Mit der Feststellung wird der Jahresabschluss verbindlich und bildet die Grundlage für die Gewinnverwendung und die Offenlegung.

Ablauf der Feststellung

  1. Aufstellung: Der Geschäftsführer erstellt den Jahresabschluss (§ 264 Abs. 1 HGB)
  2. Prüfung: Bei prüfungspflichtigen Gesellschaften erfolgt die Prüfung durch einen Abschlussprüfer (§ 316 HGB)
  3. Vorlage: Der Geschäftsführer legt den Jahresabschluss der Gesellschafterversammlung vor (§ 42a Abs. 1 GmbHG)
  4. Beschlussfassung: Die Gesellschafter beschließen über die Feststellung (§ 42a Abs. 2 GmbHG)
  5. Dokumentation: Der Feststellungsbeschluss wird protokolliert

„Die Feststellung wird in der Praxis oft übersehen oder verzögert. Ohne förmliche Feststellung durch Gesellschafterbeschluss kann die Offenlegung nicht rechtswirksam erfolgen. Dies führt regelmäßig zu Fristverstößen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Offenlegung beim Unternehmensregister: So funktioniert es

Nach der Feststellung muss der Jahresabschluss elektronisch beim Unternehmensregister eingereicht werden. Das Unternehmensregister wird von den Bundesländern gemeinsam betrieben und ist unter www.unternehmensregister.de erreichbar.

Technische Voraussetzungen

Die Einreichung erfolgt ausschließlich in elektronischer Form. Folgende Formate werden akzeptiert:

  • XBRL-Format: Strukturierte Daten nach dem European Single Electronic Format (ESEF), verpflichtend für bestimmte Unternehmensgruppen
  • PDF-Format: Für kleine und mittelgroße Kapitalgesellschaften ohne XBRL-Pflicht zulässig
  • Qualifizierte elektronische Signatur: Bei bestimmten Einreichungsarten erforderlich

Ablauf der elektronischen Einreichung

  1. Registrierung beim Unternehmensregister (einmalig)
  2. Auswahl der Rechtsform und Größenklasse
  3. Upload der erforderlichen Dokumente (Bilanz, Anhang, ggf. GuV, Lagebericht)
  4. Angabe des Bilanzstichtags und weiterer Pflichtangaben
  5. Prüfung der Vollständigkeit durch das System
  6. Bestätigung und Absenden der Einreichung
  7. Zahlung der Veröffentlichungsgebühr

Nach erfolgreicher Einreichung erhalten Sie eine Eingangsbestätigung. Die Unterlagen werden dann im Unternehmensregister veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Hinweis

Die Veröffentlichungsgebühren richten sich nach der Größenklasse und dem Umfang der eingereichten Unterlagen. Kleine Kapitalgesellschaften zahlen in der Regel zwischen 30 und 50 Euro, größere Unternehmen entsprechend mehr.

Konsequenzen bei verspäteter oder fehlender Offenlegung

Die Nichteinhaltung der Offenlegungspflicht wird vom Bundesamt für Justiz konsequent verfolgt. § 335 HGB sieht empfindliche Sanktionen vor.

Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB

Bei Versäumnissen wird gegen die Mitglieder des vertretungsberechtigten Organs (Geschäftsführer bei der GmbH) ein Ordnungsgeldverfahren eingeleitet. Die Höhe des Ordnungsgeldes beträgt:

500 €

Mindestbetrag

25.000 €

Höchstbetrag

Die konkrete Höhe richtet sich nach der Schwere und Dauer des Verstoßes. Bei wiederholten Verstößen können mehrere Ordnungsgelder verhängt werden.

Achtung

Wichtig: Das Ordnungsgeld trifft die Geschäftsführer persönlich, nicht die Gesellschaft. Es handelt sich um eine persönliche Haftung, die auch nicht durch Freistellungsklauseln im Anstellungsvertrag ausgeschlossen werden kann.

Weitere Folgen

  • Reputationsschaden: Die Nichteinhaltung ist öffentlich einsehbar und kann das Vertrauen von Geschäftspartnern beeinträchtigen
  • Bonitätsbewertung: Fehlende Offenlegung wirkt sich negativ auf Ratings und Kreditwürdigkeitsprüfungen aus
  • Verzögerung bei Geschäftsvorgängen: Banken, Lieferanten und Kunden verlangen häufig aktuelle Jahresabschlüsse
  • Zwangsgeld: Zusätzlich zum Ordnungsgeld kann ein Zwangsgeld zur Erzwingung der Offenlegung festgesetzt werden

Das Bundesamt für Justiz führt automatisierte Kontrollen durch. Verstöße werden in der Regel innerhalb weniger Monate nach Fristablauf festgestellt und geahndet.

Größenklassen nach § 267 HGB im Detail

Die Einordnung in eine Größenklasse bestimmt sowohl den Umfang der Offenlegung als auch weitere handelsrechtliche Pflichten wie die Prüfungspflicht. § 267 HGB definiert drei Größenklassen anhand messbarer Kriterien.

Schwellenwerte 2026

Ein Unternehmen gilt als klein, wenn mindestens zwei der drei folgenden Kriterien nicht überschritten werden:

Kriterium Kleine KapG Mittelgroße KapG Große KapG
Bilanzsumme ≤ 6 Mio. € 6 bis 20 Mio. € > 20 Mio. €
Umsatzerlöse ≤ 12 Mio. € 12 bis 40 Mio. € > 40 Mio. €
Mitarbeiter (Ø) ≤ 50 51 bis 250 > 250

Kleinstkapitalgesellschaften

§ 267a HGB definiert zusätzlich die Kategorie der Kleinstkapitalgesellschaften. Diese müssen an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen mindestens zwei der folgenden Merkmale erfüllen:

  • Bilanzsumme ≤ 350.000 Euro
  • Umsatzerlöse ≤ 700.000 Euro
  • Durchschnittlich ≤ 10 Arbeitnehmer

Kleinstkapitalgesellschaften können von weiteren Erleichterungen bei der Aufstellung und beim Anhang profitieren (§ 264 Abs. 1 Satz 5, § 288 HGB).

Hinweis

Die Größenklasse muss an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen über- bzw. unterschritten werden, bevor ein Wechsel in eine andere Größenklasse eintritt. Dies verhindert kurzfristige Schwankungen.

Auswirkungen der Größenklasse

Kleine KapG

Verkürzte Bilanz, kein GuV-Ausweis, reduzierter Anhang, keine Prüfungspflicht

Mittelgroße KapG

Vollständige Bilanz und GuV, vollständiger Anhang, Prüfungspflicht, Lagebericht

Große KapG

Vollständige Unterlagen, Prüfungspflicht, Lagebericht, Bestätigungsvermerk, erweiterte Anhangangaben

Häufige Fehler bei der Offenlegung vermeiden

In der Praxis kommt es immer wieder zu vermeidbaren Fehlern, die zu Verzögerungen, Ablehnungen oder Ordnungsgeldern führen. Die folgenden Punkte sollten Sie beachten.

Typische Fehlerquellen

  • Jahresabschluss wurde nicht förmlich durch Gesellschafterbeschluss festgestellt
  • Falsche oder unvollständige Größenklasse ausgewählt
  • Gewinn- und Verlustrechnung bei kleinen Kapitalgesellschaften versehentlich mitveröffentlicht
  • Fehlerhafte oder fehlende Unterschriften auf den Dokumenten
  • Verwendung nicht zugelassener Dateiformate
  • Bilanzstichtag oder Geschäftsjahr falsch angegeben
  • Anhang unvollständig oder widersprüchlich zur Bilanz
  • Offenlegung erfolgte beim falschen Register oder Portal

Qualitätssicherung vor der Einreichung

Bevor Sie den Jahresabschluss einreichen, sollten Sie eine systematische Prüfung durchführen:

  1. Vollständigkeitsprüfung: Sind alle erforderlichen Bestandteile vorhanden?
  2. Formale Korrektheit: Entsprechen die Dokumente den gesetzlichen Gliederungsvorschriften (§ 266, § 275 HGB)?
  3. Konsistenzprüfung: Stimmen die Zahlen in Bilanz, GuV und Anhang überein?
  4. Unterschriften: Sind alle erforderlichen Unterschriften vorhanden?
  5. Feststellungsbeschluss: Liegt ein gültiger Gesellschafterbeschluss vor?
  6. Größenklasse: Wurde die richtige Größenklasse ermittelt?

„Die häufigsten Probleme entstehen nicht bei der Erstellung des Jahresabschlusses, sondern bei der Aufbereitung für die Offenlegung. Viele Mandanten unterschätzen die formalen Anforderungen des Unternehmensregisters. Eine sorgfältige Vorbereitung spart Zeit und Ordnungsgelder.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Datenschutz und sensible Informationen

Beachten Sie, dass alle offengelegten Unterlagen öffentlich einsehbar sind. Jeder kann gegen Gebühr Einsicht nehmen. Prüfen Sie daher vor der Offenlegung:

  • Entfernung vertraulicher interner Vermerke oder Arbeitsanweisungen
  • Nutzung der Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften (kein GuV-Ausweis)
  • Zusammenfassung von Posten, wo gesetzlich zulässig
  • Vermeidung unnötiger Detailangaben im Anhang

Achtung

Einmal veröffentlichte Jahresabschlüsse können nicht mehr vollständig aus dem Unternehmensregister entfernt werden. Korrekturen sind nur bei offensichtlichen Fehlern möglich und erfordern ein erneutes Verfahren.

Häufig gestellte Fragen

Wo muss ich den Jahresabschluss 2026 offenlegen?

Die Offenlegung des Jahresabschlusses erfolgt ausschließlich beim Unternehmensregister unter www.unternehmensregister.de. Seit dem DiRUG vom 01.08.2022 ist der Bundesanzeiger nicht mehr die zuständige Stelle für Offenlegungen. Die Einreichung muss elektronisch erfolgen, entweder im PDF-Format oder bei bestimmten Unternehmen im XBRL-Format.

Welche Frist gilt für die Offenlegung des Jahresabschlusses 2025?

Für Geschäftsjahre mit Bilanzstichtag 31.12.2025 gilt: Der Jahresabschluss muss bis spätestens 31.12.2026 beim Unternehmensregister offengelegt werden (12-Monats-Frist nach § 325 HGB). Zuvor muss er festgestellt werden: bei kleinen GmbHs bis 30.11.2026, bei mittelgroßen und großen GmbHs bis 31.08.2026 (§ 42a GmbHG).

Wie hoch ist das Ordnungsgeld bei verspäteter Offenlegung?

Bei Versäumnis der Offenlegungsfrist droht ein Ordnungsgeld zwischen 500 und 25.000 Euro nach § 335 HGB. Das Ordnungsgeld wird gegen die Geschäftsführer persönlich verhängt, nicht gegen die Gesellschaft. Die Höhe richtet sich nach Schwere und Dauer des Verstoßes. Bei wiederholten Verstößen können mehrere Ordnungsgelder festgesetzt werden.

Muss eine kleine GmbH die Gewinn- und Verlustrechnung offenlegen?

Nein. Kleine Kapitalgesellschaften müssen nach § 326 Abs. 1 HGB nur die Bilanz (in verkürzter Form) und den Anhang offenlegen. Die Gewinn- und Verlustrechnung muss nicht veröffentlicht werden. Dies schützt sensible Ertragsinformationen. Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen hingegen die vollständige GuV offenlegen.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 325 HGB – Offenlegung, § 335 HGB – Ordnungsgeldverfahren, § 42a GmbHG – Feststellung des Jahresabschlusses, § 267 HGB – Größenklassen. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
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  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
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Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

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Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

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Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

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