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Datum

Lesedauer

11–16 Minuten


OnlineBilanzBlogBuchhalterischer Jahresabschluss

Buchhalterischer Jahresabschluss 2026: Leitfaden für GmbH & UG

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der buchhalterische Jahresabschluss ist die rechtssichere Zusammenfassung aller finanziellen Aktivitäten Ihres Unternehmens. Er dient als Grundlage für Steuererklärungen, unternehmerische Entscheidungen und die Offenlegung beim Unternehmensregister. Dabei sind gesetzliche Fristen einzuhalten: Die Aufstellungsfrist für den Jahresabschluss beträgt für GmbHs grundsätzlich drei Monate nach Ende des Geschäftsjahres. Eine strukturierte Durchführung des Jahresabschlusses erfordert das Zusammenspiel mehrerer Bestandteile und die Beachtung spezifischer Pflichten nach HGB. Dieser Artikel zeigt Ihnen alle relevanten Aspekte, Fristen und rechtlichen Anforderungen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Der buchhalterische Jahresabschluss besteht mindestens aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) nach § 242 HGB. Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich einen Anhang erstellen (§ 264 HGB) und den Jahresabschluss innerhalb von 12 Monaten beim Unternehmensregister offenlegen (§ 325 HGB).

Was ist ein buchhalterischer Jahresabschluss?

Der buchhalterische Jahresabschluss ist nach § 242 HGB die rechnerische Zusammenfassung aller Geschäftsvorfälle eines Geschäftsjahres. Er zeigt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ihres Unternehmens zum Bilanzstichtag.

Der Jahresabschluss beantwortet drei zentrale Fragen: Wie hoch ist der Gewinn oder Verlust? Welche Vermögenswerte besitzt das Unternehmen? Welche Verbindlichkeiten bestehen gegenüber Dritten?

Bei Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) gelten erweiterte Anforderungen nach § 264 HGB. Der Jahresabschluss muss zusätzlich zur Bilanz und GuV einen Anhang enthalten und ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermitteln.

Hinweis

Der Jahresabschluss ist nicht nur eine steuerliche Pflicht, sondern auch ein strategisches Controlling-Instrument. Er liefert die Datenbasis für Investitionsentscheidungen, Bankgespräche und die Unternehmenssteuerung.

Bestandteile des Jahresabschlusses nach HGB

Die Bestandteile des Jahresabschlusses richten sich nach der Rechtsform und Größenklasse Ihres Unternehmens. Nach § 242 Abs. 3 HGB besteht der Jahresabschluss grundsätzlich aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung.

Bestandteil Rechtsgrundlage Verpflichtend für
Bilanz § 242, § 266 HGB Alle bilanzierungspflichtigen Unternehmen
Gewinn- und Verlustrechnung § 242, § 275 HGB Alle bilanzierungspflichtigen Unternehmen
Anhang § 264 Abs. 1 HGB Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG)
Lagebericht § 264 Abs. 1 HGB Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften

Die Bilanz nach § 266 HGB

Die Bilanz stellt Vermögen (Aktiva) und Kapital (Passiva) zum Bilanzstichtag gegenüber. Sie zeigt die Vermögenslage des Unternehmens zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Auf der Aktivseite stehen Anlagevermögen (z.B. Maschinen, Gebäude) und Umlaufvermögen (z.B. Forderungen, Bankguthaben). Auf der Passivseite stehen Eigenkapital, Rückstellungen und Verbindlichkeiten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB

Die GuV zeigt die Ertragslage des Unternehmens über einen bestimmten Zeitraum. Sie stellt Erträge und Aufwendungen gegenüber und ermittelt den Jahresüberschuss oder Jahresfehlbetrag.

Nach § 275 HGB können Kapitalgesellschaften zwischen Gesamtkostenverfahren und Umsatzkostenverfahren wählen. Die meisten Unternehmen nutzen das Gesamtkostenverfahren.

Der Anhang nach § 264 HGB

Der Anhang ergänzt Bilanz und GuV um Erläuterungen und Detailinformationen. Er muss Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Forderungen, Verbindlichkeiten, Haftungsverhältnissen und weiteren Pflichtangaben enthalten.

Kleine Kapitalgesellschaften können nach § 264 Abs. 1 Satz 5 HGB Erleichterungen in Anspruch nehmen und müssen nur bestimmte Mindestangaben machen.

Wer muss einen buchhalterischen Jahresabschluss erstellen?

Die Pflicht zur Erstellung eines Jahresabschlusses ergibt sich aus § 242 HGB für alle Kaufleute, die zur doppelten Buchführung verpflichtet sind. Für Kapitalgesellschaften gelten verschärfte Anforderungen nach § 264 HGB.

  • Alle Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) unabhängig von der Größe
  • Einzelkaufleute und Personengesellschaften, die die Schwellenwerte nach § 241a HGB überschreiten
  • Kaufleute, die freiwillig zur doppelten Buchführung optiert haben
  • Im Handelsregister eingetragene Unternehmen (außer Kleingewerbetreibende nach § 241a HGB)

Nach § 241a HGB sind Einzelkaufleute und Personengesellschaften von der Buchführungspflicht befreit, wenn sie an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen nicht mehr als 800.000 Euro Umsatzerlöse und 80.000 Euro Jahresüberschuss aufweisen.

Achtung

Auch wenn Sie nach § 241a HGB von der Buchführungspflicht befreit sind, kann das Finanzamt eine Anordnung zur Buchführung erlassen, wenn dies zur Ermittlung der Besteuerungsgrundlagen erforderlich ist.

Freiberufler (Ärzte, Rechtsanwälte, Architekten etc.) sind grundsätzlich nicht buchführungspflichtig und erstellen stattdessen eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung nach § 4 Abs. 3 EStG.

Fristen und Termine für den Jahresabschluss 2026

Für Kapitalgesellschaften gelten nach Handels- und Gesellschaftsrecht strenge Fristen für Aufstellung, Feststellung und Offenlegung des Jahresabschlusses. Verstöße können zu Ordnungsgeldern führen.

Aufstellungsfrist nach § 264 HGB

Nach § 264 Abs. 1 Satz 3 HGB haben die gesetzlichen Vertreter (Geschäftsführer) den Jahresabschluss innerhalb der ersten drei Monate des Geschäftsjahres für das vergangene Geschäftsjahr aufzustellen.

Für einen Bilanzstichtag 31.12.2025 bedeutet dies: Der Jahresabschluss muss bis spätestens 31.03.2026 aufgestellt sein.

Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG

Die Gesellschafterversammlung muss den Jahresabschluss nach § 42a GmbHG innerhalb bestimmter Fristen feststellen. Die Frist richtet sich nach der Größenklasse des Unternehmens.

Größenklasse Feststellungsfrist Fristende bei Bilanzstichtag 31.12.2025
Kleine Kapitalgesellschaften 11 Monate (§ 42a Abs. 2 GmbHG) 30.11.2026
Mittelgroße Kapitalgesellschaften 8 Monate (§ 42a Abs. 1 GmbHG) 31.08.2026
Große Kapitalgesellschaften 8 Monate (§ 42a Abs. 1 GmbHG) 31.08.2026

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Nach § 325 HGB müssen Kapitalgesellschaften den festgestellten Jahresabschluss innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag beim Unternehmensregister offenlegen.

Für einen Bilanzstichtag 31.12.2025 endet die Offenlegungsfrist am 31.12.2026. Die Offenlegung erfolgt seit Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022 ausschließlich beim Unternehmensregister.

Achtung

Bei Versäumnis der Offenlegungsfrist droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB. Das Ordnungsgeld beträgt zwischen 500 und 25.000 Euro und betrifft sowohl die Gesellschaft als auch die persönlich haftenden Geschäftsführer.

Erstellung des Jahresabschlusses: Schritt für Schritt

Die Erstellung eines rechtssicheren Jahresabschlusses folgt einem strukturierten Prozess. Die einzelnen Schritte bauen aufeinander auf und müssen sorgfältig dokumentiert werden.

Schritt 1: Inventur durchführen

Nach § 240 HGB muss jeder Kaufmann zu Beginn seines Handelsgewerbes und zum Schluss jedes Geschäftsjahres eine Inventur durchführen. Die Inventur ist die körperliche oder buchmäßige Bestandsaufnahme aller Vermögensgegenstände und Schulden.

Das Inventar bildet die Grundlage für die Bilanz und muss alle Vermögensgegenstände, Forderungen und Schulden mit Mengen- und Wertangaben enthalten.

Schritt 2: Konten abstimmen und abschließen

Alle Konten der Finanzbuchhaltung müssen abgestimmt und abgeschlossen werden. Dazu gehören: Abstimmung der Bankkonten, Abstimmung der Kassen, Abstimmung offener Posten (Forderungen und Verbindlichkeiten), Prüfung aller Buchungssätze auf Vollständigkeit und Richtigkeit.

Schritt 3: Bewertungen vornehmen

Nach den Bewertungsvorschriften der §§ 252 ff. HGB müssen alle Vermögensgegenstände und Schulden bewertet werden. Dabei sind insbesondere Abschreibungen auf Anlagegegenstände nach § 253 HGB, Bewertung von Vorräten zum Anschaffungspreis oder niedrigeren Wert, Bildung von Rückstellungen nach § 249 HGB und Abschreibung zweifelhafter Forderungen zu berücksichtigen.

Schritt 4: Bilanz und GuV aufstellen

Nach Abschluss aller Vorarbeiten werden Bilanz nach § 266 HGB und Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB aufgestellt. Die Gliederung muss den gesetzlichen Mindestanforderungen entsprechen.

Schritt 5: Anhang erstellen (für Kapitalgesellschaften)

Kapitalgesellschaften müssen nach § 264 HGB einen Anhang erstellen. Dieser enthält Pflichtangaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Erläuterungen zu einzelnen Bilanzposten, Angaben zu Haftungsverhältnissen und weitere gesetzlich vorgeschriebene Informationen.

Schritt 6: Prüfung und Feststellung

Bei prüfungspflichtigen Gesellschaften erfolgt die Prüfung durch einen Wirtschaftsprüfter oder vereidigten Buchprüfer. Anschließend stellt die Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss nach § 42a GmbHG bzw. § 172 AktG fest.

„Viele Mandanten unterschätzen den Zeitaufwand für die Jahresabschlusserstellung. Wer frühzeitig mit der Vorbereitung beginnt und eine strukturierte Finanzbuchhaltung führt, spart später erheblich Zeit und vermeidet Fristverstöße.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Größenklassen nach § 267 HGB

Die Größenklasse einer Kapitalgesellschaft bestimmt den Umfang der Offenlegungs- und Prüfungspflichten. Nach § 267 HGB werden Kapitalgesellschaften in kleine, mittelgroße und große Gesellschaften eingeteilt.

Die Einordnung erfolgt anhand von drei Schwellenwerten: Bilanzsumme, Umsatzerlöse und durchschnittliche Arbeitnehmerzahl. Eine Größenklasse wird erreicht, wenn an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen mindestens zwei der drei Merkmale über- oder unterschritten werden.

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Kleine Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 1 HGB) ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroße Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Große Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 3 HGB) > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Die Größenklasse hat erhebliche Auswirkungen auf die Erleichterungen und Pflichten: Kleine Kapitalgesellschaften können verkürzte Bilanz und GuV offenlegen (§ 326 HGB), sind grundsätzlich nicht prüfungspflichtig (§ 316 HGB) und müssen keinen Lagebericht erstellen.

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich einen Lagebericht nach § 289 HGB erstellen und unterliegen der Prüfungspflicht nach § 316 HGB.

Hinweis

Kleinstkapitalgesellschaften im Sinne des § 267a HGB (Bilanzsumme ≤ 350.000 €, Umsatz ≤ 700.000 €, Arbeitnehmer ≤ 10) können weitere Erleichterungen in Anspruch nehmen, müssen aber trotzdem einen Jahresabschluss erstellen und offenlegen.

Offenlegungspflicht beim Unternehmensregister

Nach § 325 HGB sind alle Kapitalgesellschaften verpflichtet, ihren festgestellten Jahresabschluss elektronisch beim Unternehmensregister offenzulegen. Die Offenlegung dient der Transparenz und dem Gläubigerschutz.

Seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) am 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister. Die Veröffentlichung im Bundesanzeiger ist nicht mehr erforderlich.

Umfang der Offenlegung nach Größenklasse

Größenklasse Offenzulegende Unterlagen Rechtsgrundlage
Kleinstkapitalgesellschaft Bilanz (verkürzt nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB) § 326 Abs. 1 HGB
Kleine Kapitalgesellschaft Bilanz, Anhang (GuV freiwillig) § 326 Abs. 1 HGB
Mittelgroße Kapitalgesellschaft Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht § 325 Abs. 1 HGB
Große Kapitalgesellschaft Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht, Bestätigungsvermerk § 325 Abs. 1 HGB

Die Einreichung erfolgt elektronisch über das Einreichportal des Unternehmensregisters. Die Daten müssen im strukturierten XBRL-Format oder als PDF übermittelt werden.

Achtung

Bei verspäteter oder unterlassener Offenlegung leitet das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen. Es richtet sich gegen die Gesellschaft und die Geschäftsführer persönlich.

Nach § 329 HGB können auch Gesellschafter oder Gläubiger die Offenlegung erzwingen und bei Verstößen Schadensersatzansprüche geltend machen.

Häufige Fehler bei der Jahresabschlusserstellung vermeiden

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses treten immer wieder typische Fehler auf, die zu Beanstandungen, Prüfungshinweisen oder steuerlichen Nachteilen führen können.

Fehler bei der Bilanzierung

  • Fehlende oder fehlerhafte Inventur zum Bilanzstichtag (Verstoß gegen § 240 HGB)
  • Aktivierung nicht aktivierungsfähiger Aufwendungen (z.B. Gründungskosten nach § 248 Abs. 1 HGB)
  • Unterlassene Abschreibungen auf Anlagevermögen (Verstoß gegen § 253 HGB)
  • Fehlerhafte Bewertung von Rückstellungen (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB)
  • Nichtbeachtung des Niederstwertprinzips bei Umlaufvermögen (§ 253 Abs. 4 HGB)

Fehler bei der GuV

  • Verwechslung von Gesamtkosten- und Umsatzkostenverfahren
  • Fehlende Abgrenzung periodenübergreifender Aufwendungen und Erträge
  • Falsche Zuordnung von außerordentlichen Erträgen und Aufwendungen
  • Nichtbeachtung der Stetigkeit bei der Gliederung (§ 265 HGB)

Fehler im Anhang

  • Unvollständige Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
  • Fehlende Angaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen
  • Keine Angabe der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl (§ 267 HGB)
  • Fehlende Erläuterungen zu wesentlichen Bilanzposten

„Der häufigste Fehler ist die zu späte Vorbereitung. Wer erst kurz vor Fristende mit der Jahresabschlusserstellung beginnt, hat kaum Zeit für Korrekturen. Eine kontinuierliche, saubere Buchhaltung über das ganze Jahr ist die beste Grundlage für einen fehlerfreien Jahresabschluss.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Formelle Fehler

  • Fehlende Unterschriften der Geschäftsführer auf dem Jahresabschluss
  • Versäumnis der Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG
  • Versäumnis der Offenlegungsfrist nach § 325 HGB
  • Falsche Größenklasse bei der Offenlegung
  • Einreichung im falschen Datenformat beim Unternehmensregister

Effiziente Jahresabschlusserstellung mit OnlineBilanz.de

Die manuelle Erstellung eines rechtssicheren Jahresabschlusses ist zeitaufwendig und fehleranfällig. Moderne Software-Lösungen automatisieren viele Prozessschritte und stellen die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sicher.

OnlineBilanz.de ist eine spezialisierte Software zur Jahresabschlusserstellung für Kapitalgesellschaften. Die Lösung unterstützt Sie bei der Erstellung von Bilanz, GuV und Anhang nach HGB und ermöglicht die direkte elektronische Offenlegung beim Unternehmensregister.

Zentrale Funktionen

  • Automatische Gliederung nach § 266 HGB (Bilanz) und § 275 HGB (GuV)
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Hinweis

Die Software ersetzt nicht die steuerliche Beratung, sondern konzentriert sich auf die handelsrechtliche Jahresabschlusserstellung und Offenlegung. Für steuerliche Optimierungen und Steuererklärungen sollten Sie weiterhin Ihren Steuerberater konsultieren.

Häufig gestellte Fragen

Wer muss einen buchhalterischen Jahresabschluss erstellen?

Nach § 242 HGB müssen alle Kaufleute, die zur doppelten Buchführung verpflichtet sind, einen Jahresabschluss erstellen. Dies betrifft insbesondere alle Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) unabhängig von der Größe. Einzelkaufleute und Personengesellschaften sind nur buchführungspflichtig, wenn sie die Schwellenwerte nach § 241a HGB überschreiten (mehr als 800.000 Euro Umsatz oder 80.000 Euro Jahresüberschuss an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen).

Welche Fristen gelten für den Jahresabschluss 2026?

Für einen Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten folgende Fristen: Aufstellung bis 31.03.2026 (§ 264 HGB), Feststellung bis 30.11.2026 bei kleinen oder bis 31.08.2026 bei mittelgroßen/großen Kapitalgesellschaften (§ 42a GmbHG), Offenlegung bis 31.12.2026 beim Unternehmensregister (§ 325 HGB). Bei Versäumnis der Offenlegungsfrist droht ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB von 500 bis 25.000 Euro.

Wo muss der Jahresabschluss offengelegt werden?

Seit Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung nach § 325 HGB ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister. Eine Veröffentlichung im Bundesanzeiger ist nicht mehr erforderlich. Die Einreichung muss elektronisch im XBRL-Format oder als PDF über das Einreichportal des Unternehmensregisters erfolgen.

Was sind die Bestandteile eines Jahresabschlusses bei einer GmbH?

Bei einer GmbH besteht der Jahresabschluss nach § 264 Abs. 1 HGB aus Bilanz (nach § 266 HGB), Gewinn- und Verlustrechnung (nach § 275 HGB) und Anhang. Mittelgroße und große GmbHs müssen zusätzlich einen Lagebericht nach § 289 HGB erstellen. Kleine Kapitalgesellschaften können bei der Offenlegung nach § 326 HGB auf die Veröffentlichung der GuV verzichten.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 242 HGB – Pflicht zur Aufstellung, § 264 HGB – Jahresabschluss Kapitalgesellschaften, § 325 HGB – Offenlegung, § 267 HGB – Größenklassen. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
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Ben
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KI-Assistenz