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Bilanz · § 266 HGB

Bilanz ohne Steuerberater erstellen

Aufgestellt, geprüft und freigegeben — von einem bestellten Berufsträger.
digital+persönlich+bezahlbar

Wir stellen die Bilanz Ihres Unternehmens nach § 266 HGB auf: Vermögen links, Finanzierung rechts, jede Position bewertet nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Geprüft und freigegeben von einem festen Berufsträger, zum verbindlichen Festpreis.

14 Werktage RegellieferzeitFestpreis vorabJahrgänge ab 2020
Drei BerufsträgerSteuerberater, Wirtschafts­prüfer und Rechts­anwältin — jede Freigabe trägt einen Namen.
4,8 / 5,0Trustpilot
Software Made in Germany — Bundesverband IT-Mittelstand (BitMi)
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DATEV-Export kompatibel
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Kurz erklärt
Was ist eine Bilanz?

Die Bilanz ist die Gegenüberstellung von Vermögen und Kapital zu einem Stichtag. Links (Aktiva) steht, welches Vermögen im Unternehmen gebunden ist; rechts (Passiva), woher die Mittel dafür stammen — aus Eigen- oder Fremd­kapital. Beide Seiten sind zwingend gleich hoch.

Für Kaufleute ist sie nach § 242 Abs. 1 HGB Pflicht, die Gliederung regelt § 266 HGB. Gemeinsam mit Gewinn- und Verlust­rechnung und Anhang bildet sie den Jahres­abschluss.

§ 266
RechtsgrundlageHGB — Gliederung der Bilanz in Konto­form, Aktiva gegen Passiva.
=
BilanzgleichungSumme Aktiva = Summe Passiva. Jede Differenz ist ein Buchungs­fehler.
14
Werktage RegellieferzeitVon vollständigen Unterlagen bis freigegebener Bilanz.
1
Fester BerufsträgerEine Ansprech­person, Festpreis vorab, kein StBVV-Risiko.
01
Aufbau · Kontoform

Zwei Seiten, eine Summe — das ist die Bilanz.

Anders als die Gewinn- und Verlust­rechnung ist die Bilanz keine Staffel, sondern ein Konto: Mittel­verwendung links, Mittel­herkunft rechts. Sie zeigt nicht, wie viel verdient wurde, sondern was davon geblieben ist.

Bilanz zum 31.12.2025Muster GmbH · § 266 HGB
AAktiva · Mittelverwendung1.284.600
A.AnlagevermögenImmaterielle Werte, Sachanlagen, Finanzanlagen486.200
B.UmlaufvermögenVorräte, Forderungen, Bank und Kasse784.400
C.Aktive Rechnungs­abgrenzung14.000
PPassiva · Mittelherkunft1.284.600
A.EigenkapitalStammkapital, Rücklagen, Ergebnis521.230
B.RückstellungenUngewisse Verbindlichkeiten, Steuern, Urlaub148.600
C.VerbindlichkeitenBanken, Lieferanten, Gesellschafterdarlehen606.770
D.Passive Rechnungs­abgrenzung8.000
=Bilanz­summe1.284.600 €
Warum beide Seiten gleich sind

Jeder Euro Vermögen ist finanziert — durch Eigen- oder Fremd­kapital. Deshalb ist die Gleichheit kein Zufall, sondern Systemzwang: eine Differenz bedeutet immer einen Buchungs- oder Abgrenzungs­fehler.

Verbindung zur GuV

Der Jahres­überschuss der Gewinn- und Verlust­rechnung erscheint identisch im Eigen­kapital der Bilanz. Wir prüfen beide Rechnungen gegen­einander, bevor etwas das Haus verlässt.

Was die Bank zuerst liest

Nicht den Umsatz, sondern die Eigenkapital­quote und die Fälligkeits­struktur der Verbindlichkeiten. Beides entsteht auf der Passiv­seite — deshalb lohnt sich Sorgfalt dort besonders.

Stichtagsprinzip

Die Bilanz zeigt einen einzigen Tag. Ereignisse danach sind grundsätzlich nicht mehr zu berücksichtigen — mit Ausnahme wertaufhellender Tatsachen, die bis zur Aufstellung bekannt werden.

Bilanz-Maker · kostenlos

Zahlen zur Hand? Erstellen Sie die Bilanz — und laden Sie sie als PDF.

Tragen Sie Ihre Stichtags­werte ein: der Bilanz-Maker stellt Aktiva und Passiva nach § 266 HGB gegenüber, prüft die Bilanz­gleichung, rechnet Eigenkapital­quote, Anlagen­deckung und Liquidität und erzeugt daraus eine fertige A4-Übersicht in Kontoform. Ohne Anmeldung, ohne Speicherung.

AktivaMittelverwendung
PassivaMittelherkunft
Summe Aktiva
Summe Passiva
Bilanzsumme
Differenz Aktiva ./. Passiva
Eigenkapital
Eigenkapitalquote
Anlagendeckung I EK ÷ Anlagevermögen
Liquidität 3. Grades Umlaufvermögen ÷ kurzfr. Schulden
Working Capital
Bilanz­gleichung
Kostenlos registrieren

Indikative Aufstellung auf Basis Ihrer Eingaben — kein Jahres­abschluss im Sinne des § 242 HGB und keine Steuer­beratung. Bewertung, Abgrenzung und Rück­stellungs­höhe prüfen wir im Mandat.

02
Struktur · § 266 Abs. 2 und 3 HGB

Zwei Seiten, zwei völlig verschiedene Fragen.

Die Aktiv­seite beantwortet, wo das Geld steckt; die Passiv­seite, wem es gehört. Beides zusammen ergibt das Bild, das Bank, Investor und Finanzamt lesen.

Aktiva · Abs. 2
Mittel­verwendung
Gegliedert nach Bindungsdauer: Anlage­vermögen dient dem Betrieb dauerhaft, Umlauf­vermögen ist zum Verbrauch oder Verkauf bestimmt.
  • Anlagevermögen: immaterielle Werte, Sach- und Finanz­anlagen — planmäßig abzuschreiben.
  • Umlaufvermögen: Vorräte, Forderungen, liquide Mittel — nach strengem Niederst­wertprinzip bewertet.
  • Abgrenzung: vorausbezahlter Aufwand des Folgejahres steht als aktive Abgrenzung.
Passiva · Abs. 3
Mittel­herkunft
Gegliedert nach Rechtsstellung: Eigenkapital haftet dauerhaft, Fremd­kapital ist fällig und rückzahlbar.
  • Eigenkapital: gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Vorträge und Jahres­ergebnis.
  • Rückstellungen: ungewisse Verbindlich­keiten — Höhe und Grund gehören dokumentiert.
  • Verbindlichkeiten: nach Restlaufzeit gegliedert; unter einem Jahr ist für Kennzahlen entscheidend.
03
Gliederung

Die Positionen, die das Gesetz verlangt.

§ 266 HGB in der Tiefe, die in der Praxis eines mittel­ständischen Unternehmens tatsächlich vorkommt — links Aktiva, rechts Passiva.

A IImmaterielle Vermögens­gegenständeSoftware, Lizenzen, entgeltlich erworbener Geschäftswert
A IEigenkapital · gezeichnetes KapitalStammkapital der GmbH bzw. UG, ggf. nicht eingeforderte Einlagen abgesetzt
A IISachanlagenGrundstücke, Gebäude, Maschinen, Fahrzeuge, Betriebsausstattung
A II–IVRücklagen & VorträgeKapitalrücklage, gesetzliche und andere Gewinnrücklagen, Gewinnvortrag
A IIIFinanzanlagenBeteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen, Wertpapiere
A VJahresüberschuss / JahresfehlbetragErgebnis der GuV — identisch mit der Staffel nach § 275 HGB
B IVorräteRoh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige und fertige Erzeugnisse
BRückstellungenPensionen, Steuern, sonstige — etwa Urlaub, Tantiemen, Abschlusskosten
B IIForderungen & sonstige Vermögens­gegenständeKundenforderungen, Steuererstattungen, Gesellschafterkonten
CVerbindlichkeitenBanken, Lieferanten, Gesellschafterdarlehen — nach Restlaufzeit gegliedert
B IVKassenbestand & BankguthabenLiquide Mittel zum Stichtag
DPassive Rechnungs­abgrenzungVereinnahmte Erträge, die wirtschaftlich das Folgejahr betreffen
Auswertung

Vier Kennzahlen, die die Bilanz sofort lesbar machen.

Wir liefern die Bilanz nicht als Pflicht­dokument, sondern mit den Zahlen, die im Gespräch mit Bank, Investor oder Gesellschafter zählen. Werte im Beispiel: Muster GmbH, Stichtag 31.12.2025.

40,6%
Eigenkapitalquote
Eigenkapital ÷ Bilanzsumme
107,2%
Anlagendeckung I
Eigenkapital ÷ Anlagevermögen
1,29
Liquidität 3. Grades
Umlaufvermögen ÷ kurzfristige Schulden
177.630
Working Capital
Umlaufvermögen − kurzfristige Schulden
04
Umfang · §§ 267, 266 Abs. 1, 326 HGB

Wie viel die Bilanz zeigen muss — und was öffentlich wird.

Die Größen­klasse entscheidet über Gliederungs­tiefe und Offen­legung. Wir ordnen Ihr Unternehmen zu und legen nur offen, was das Gesetz verlangt.

GrößenklasseSchwellen (2 von 3)Bilanz-GliederungOffenlegung Bundesanzeiger
Kleinst≤ 450 T€ Bilanzsumme · ≤ 900 T€ Umsatz · ≤ 10 ANVerkürzt auf Buchstaben­posten (§ 266 Abs. 1 S. 4)Nur verkürzte Bilanz — ohne GuV
Klein≤ 7,5 Mio. € · ≤ 15 Mio. € · ≤ 50 ANVerkürzt zulässig (§ 266 Abs. 1 S. 3)Bilanz + Anhang, ohne GuV (§ 326)
Mittelgroß≤ 25 Mio. € · ≤ 50 Mio. € · ≤ 250 ANVoll nach § 266 Abs. 2 und 3Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht
Großüber den mittleren SchwellenVoll nach § 266 Abs. 2 und 3Vollständig, zzgl. Prüfungs­vermerk
Aus der Praxis

Sechs Fehler, die wir in fast jeder übernommenen Bilanz finden.

×
Rückstellungen zu niedrig oder gar nicht

Urlaub, Tantiemen, Abschluss- und Prüfungskosten sind zu passivieren. Folge: Ergebnis und Steuer zu hoch.

×
Gesellschafterkonten falsch ausgewiesen

Darlehen und Verrechnungs­konten gehören nicht saldiert und nicht ins Eigenkapital. Folge: Eigenkapital­quote wird angreifbar.

×
Keine Abgrenzung zum Stichtag

Vorausbezahlte Versicherungen, Mieten oder Wartungen ohne ARAP/PRAP. Folge: Periodenergebnis verzerrt.

×
Forderungen nicht wertberichtigt

Zweifelhafte Posten stehen mit Nennwert in der Bilanz. Folge: Verstoß gegen das Niederst­wertprinzip.

×
Restlaufzeiten nicht angegeben

Verbindlich­keiten ohne Laufzeit­vermerk im Anhang. Folge: Bank kann Liquidität nicht beurteilen.

×
Anlagenspiegel fehlt oder passt nicht

Zugänge, Abgänge und Abschreibungen stimmen nicht mit der Bilanz überein. Folge: Rückfragen in der Betriebsprüfung.

Wir prüfen jede dieser Positionen, bevor der Abschluss freigegeben wird — und dokumentieren jede Entscheidung mit Paragraphen­bezug, damit sie in einer Betriebs­prüfung Bestand hat.

05
Termine

Die vier Fristen, die für die Bilanz zählen.

Beispiel: Geschäfts­jahr 2025 mit Stichtag 31.12.2025, GmbH ohne abweichendes Geschäfts­jahr.

3 Mon.
Aufstellung

Kapital­gesellschaften stellen den Abschluss binnen drei Monaten auf (§ 264 Abs. 1 HGB); kleine Gesellschaften bis zu sechs Monaten.

31.08.
Feststellung

Gesellschafter­beschluss über die Feststellung — bei der GmbH bis zum Ende des elften Monats (§ 42a GmbHG).

Ende 02.
Steuer­erklärungen

Mit beauftragtem Berufsträger bis Ende Februar des zweiten Folgejahres (§ 149 Abs. 3 AO) — inklusive E-Bilanz nach § 5b EStG.

31.12.
Offenlegung

Einreichung beim Bundes­anzeiger binnen zwölf Monaten (§ 325 HGB) — sonst Ordnungs­geld ab 2.500 €.

Abgrenzung

Bilanz, GuV oder BWA — wer fragt was?

Drei Auswertungen, drei Zwecke — und drei völlig unterschiedliche Aussagen. Die Bilanz zeigt zum Stichtag, welches Vermögen vorhanden ist und wie es finanziert wurde; die Gewinn- und Verlust­rechnung erklärt, wie das Jahres­ergebnis zustande kam; die BWA übersetzt beides in eine monatliche Steuerungs­größe.

In der Praxis heißt das: Für das Rating zählt die Eigenkapital­quote aus der Bilanz, für die Steuerlast das Ergebnis der GuV, für eine Kreditverlängerung die BWA der letzten Monate. Wir stellen alle drei aus einem Datensatz her — deshalb passen sie zueinander, statt sich zu widersprechen.

Stichtag
Bilanz
Frage
Was besitzen wir, wem gehört es?
Rechtsgrundlage
§ 266 HGB · Teil des Jahres­abschlusses
Rhythmus
Jährlich, Momentaufnahme 31.12.
Adressat
Finanzamt, Bank, Bundes­anzeiger
Zeitraum
Gewinn- und Verlust­rechnung
Frage
Wie ist das Ergebnis entstanden?
Rechtsgrundlage
§ 275 HGB · Teil des Jahres­abschlusses
Rhythmus
Jährlich, über das Geschäfts­jahr
Adressat
Finanzamt, Gesellschafter
Unterjährig
BWA
Frage
Wo stehen wir gerade?
Rechtsgrundlage
Freiwillig · kein HGB-Formzwang
Rhythmus
Monatlich oder quartalsweise
Adressat
Geschäfts­führung, Bank­gespräch
Im Festpreis enthalten

Was Sie von uns bekommen.

01

Bilanz nach § 266 HGB

Aufstellung in Konto­form in der Gliederungs­tiefe Ihrer Größen­klasse, geprüft und freigegeben durch einen bestellten Berufsträger.

02

GuV & Anhang

Bilanz und GuV entstehen aus einem Datensatz — inklusive Anhang­angaben und, wo nötig, Lage­bericht.

03

Anlagen­spiegel

Entwicklung des Anlage­vermögens mit Zugängen, Abgängen und Abschreibungen — abgestimmt auf die Bilanz.

04

E-Bilanz per XBRL

Übermittlung an das Finanzamt nach § 5b EStG, inklusive Überleitungs­rechnung Handels- zu Steuer­bilanz.

05

Offenlegung

Einreichung beim Bundes­anzeiger nach § 325 HGB im gesetzlich geringstmöglichen Umfang.

06

Kennzahlen & Gespräch

Eigenkapital­quote, Anlagen­deckung, Liquidität — besprochen in einem Termin mit Ihrem festen Berufsträger.

Preis

Was es kostet — bevor Sie sich anmelden.

Festpreis · netto
ab 499,95 €Jahresabschluss mit Bilanz, vollständig aufgestellt, geprüft und freigegeben — pro Geschäftsjahr, zzgl. 19 % USt.
  • Kein Stundensatz und keine Abrechnung nach StBVV-Zeitaufwand.
  • Preis vor Auftrag verbindlich schriftlich, nicht erst mit der Rechnung.
  • Zahlung nach Lieferung — Sie sehen das Ergebnis zuerst.
Vier Faktoren bestimmen Ihren Festpreis.

Der Startpreis gilt für ruhende und kleine Gesellschaften mit wenigen Belegen. Nach oben bewegt sich der Preis nur, wenn tatsächlich mehr Arbeit anfällt — nachvollziehbar an diesen vier Größen:

01 · Rechtsform
UG, GmbH, GmbH & Co. KG oder Holding — mit unterschiedlichem Pflichtumfang
02 · Umsatzgröße
Staffel nach Jahresumsatz, nicht nach geschätztem Aufwand
03 · Belegvolumen
Anzahl der Buchungen und wie weit Ihre Buchhaltung vorbereitet ist
04 · Umfang
Nur Abschluss oder zusätzlich Steuererklärungen, Offenlegung, Dauermandat
Wechsel

Sie haben schon eine Kanzlei? Der Wechsel ist unser Job.

Ein Wechsel scheitert selten am Preis, sondern an der Sorge vor Aufwand und Konflikt. Beides nehmen wir Ihnen ab: Sie kündigen — alles Weitere übernehmen wir, ohne dass Sie Ihre alte Kanzlei um Unterlagen bitten müssen.

01
Mandat erteilen

Sie registrieren sich, wählen den Umfang und unterschreiben die Mandats­vereinbarung online. Keine Vorkasse, keine Mindest­laufzeit.

Tag 0 · rund 10 Minuten
02
Unterlagen anfordern

Wir fordern die Unterlagen selbst an — Vorjahres­abschlüsse, Saldenlisten, DATEV-Bestände, Anlagen­spiegel. Der Kontakt zur bisherigen Kanzlei läuft über uns.

Tag 1–5 · ohne Ihr Zutun
03
Übernahme prüfen

Wir lesen die Bestände ein, prüfen Eröffnungs­werte und Vorträge und melden, was wir anders bewerten würden — bevor gebucht wird.

Tag 5–10 · mit Übergabe­protokoll
Auch mitten im Jahr und mit offenen Jahrgängen.
Überfällige Abschlüsse ab Jahrgang 2020, laufende Zwangs­geld- oder Schätzungs­verfahren, unvollständige Buchhaltung: wir übernehmen den Stand, wie er ist, und benennen einmal vollständig, was fehlt — statt Rückfrage um Rückfrage.
Häufige Fragen

Was Unternehmer zur Bilanz fragen.

Warum sind Aktiva und Passiva immer gleich hoch?
Weil jeder Euro Vermögen finanziert sein muss — aus Eigen- oder Fremd­kapital. Die Bilanz ist eine Gegenüberstellung derselben Mittel aus zwei Perspektiven: Verwendung links, Herkunft rechts. Eine Differenz ist deshalb immer ein Buchungs-, Abgrenzungs- oder Übernahme­fehler.
Worin unterscheidet sich die Bilanz von der GuV?
Die Bilanz ist eine Momentaufnahme zum Stichtag, die GuV eine Zeitraum­rechnung über das Geschäfts­jahr. Beide sind verbunden: der Jahres­überschuss der GuV steht im Eigen­kapital der Bilanz. Zusammen mit dem Anhang bilden sie den Jahres­abschluss nach § 242 Abs. 3 HGB.
Muss meine Bilanz veröffentlicht werden?
Ja — Kapital­gesellschaften legen die Bilanz beim Bundes­anzeiger offen (§ 325 HGB). Kleine und Kleinst­gesellschaften dürfen sie verkürzt einreichen und sind von der Offenlegung der GuV befreit (§ 326 HGB). Wir legen stets im geringstmöglichen Umfang offen.
Was bedeutet eine niedrige Eigenkapitalquote?
Sie erhöht die Abhängigkeit von Fremd­kapital und verschlechtert das Bank­rating. Sinkt das Eigen­kapital unter die Hälfte des Stamm­kapitals, greift die Einberufungs­pflicht nach § 49 Abs. 3 GmbHG; bei bilanzieller Überschuldung ist die Fortführungs­fähigkeit zu prüfen. Auf beides weisen wir aktiv hin.
Handelsbilanz oder Steuerbilanz — brauche ich beides?
In der Regel genügt eine Handels­bilanz mit Überleitungs­rechnung zum steuerlichen Ergebnis. Eine eigenständige Steuer­bilanz lohnt bei vielen dauerhaften Abweichungen oder in Organschaften — wir prüfen vorab, welcher Weg für Sie günstiger ist.
Erstellen Sie auch Bilanzen für alte Jahrgänge?
Ja. Wir stellen Abschlüsse ab dem Jahrgang 2020 auf — auch wenn Fristen abgelaufen sind. Bei drohendem Ordnungs­geld nach § 335 HGB priorisieren wir die Offen­legung und kommunizieren mit dem Bundesamt für Justiz.
Rechtsgrundlagen & Stand

Jede Aussage zur Bilanz hat eine Fundstelle.

Die maßgeblichen Vorschriften im amtlichen Volltext — nachlesbar beim Bundes­ministerium der Justiz.

Stand: August 2026Fachlich geprüft am: 26.08.2026Nächste Prüfung: Februar 2027
Fabian Klement, M.A., Wirtschaftsprüfer · Steuerberater
Fachlich geprüft & freigegeben
Fabian Klement, M.A.
Wirtschaftsprüfer · Steuerberater
Berufsbezeichnung
Wirtschaftsprüfer · Steuerberater
verliehen in der Bundesrepublik Deutschland
Zuständige Kammer
Wirtschaftsprüferkammer, Berlin — Körperschaft des öffentlichen Rechts
Berufsregister
Im Berufsregister der WPK geführt
Berufsrecht
WPO · StBerG · DVStB · BOStB · StBVV
Die Bilanz, geprüft und freigegeben.
Festpreis vorab, 14 Werktage Regellieferzeit, ein fester Berufsträger. Registrierung in 60 Sekunden — kostenlos und unverbindlich.
Bilanz zum Festpreis14 Werktage · fester Berufsträger
Konto erstellen
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Alles, was Ihr Unternehmen braucht —
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Jahresabschluss, Buchhaltung, Steuererklärungen, Bescheinigungen und die passenden Rechner. Jede Leistung buchen Sie direkt im Portal — als Einmalauftrag oder im Dauermandat. Wo eine Vorbehaltsaufgabe berührt ist, übernimmt ein zugelassener Berufsträger.

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SteuerberaterWirtschaftsprüferRechtsanwaltUnternehmensberater

Die geschäftsmäßige Hilfeleistung in Steuersachen wird nicht durch die OnlineBilanz AG i. G. erbracht, sondern auf Wunsch über die optionale Hinzuziehung eines Berufsträgers.

Zehn Leistungsbereiche · 87 Seiten

JahresabschlussBilanzen

9

JahrgängeAuch überfällig

8

BuchhaltungLaufend & Lohn

7

SteuererklärungenPflichtabgaben

12

BescheinigungenNachweise

6

Gründung & UmbauStart & Wechsel

8

LiquidationAuflösung & Löschung

7

Branchen69 Gewerke

8

Rechner & ToolsKostenlos

11

Recht & BeratungMit Berufsträger

11
Ben
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