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Stammkapital25.000 €
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Lesedauer

16–24 Minuten

OnlineBilanzBlogAnlagevermögen Bilanz Beispiel

Anlagevermögen Bilanz Beispiel 2026: Aufbau & Gliederung

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Das Anlagevermögen bildet die langfristige Vermögensstruktur eines Unternehmens ab und folgt strengen Gliederungs- und Bewertungsregeln nach § 266 HGB. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen anhand konkreter Bilanz-Beispiele, wie Sie Sachanlagen, immaterielle Vermögensgegenstände und Finanzanlagen korrekt erfassen, bewerten und im Jahresabschluss 2026 offenlegen. Mit praktischen Mustern, Bewertungsgrundsätzen und Checklisten zur Vermeidung typischer Fehler.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

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Kurzantwort

Das Anlagevermögen umfasst alle Vermögensgegenstände, die dauerhaft dem Geschäftsbetrieb dienen (§ 247 Abs. 2 HGB). Nach § 266 HGB gliedert es sich in immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen. Der Anlagenspiegel nach § 268 Abs. 2 HGB dokumentiert die Entwicklung aller Anlagepositionen im Geschäftsjahr.

Was ist Anlagevermögen? Definition und rechtliche Grundlagen nach HGB

Das Anlagevermögen umfasst nach § 247 Abs. 2 HGB alle Vermögensgegenstände, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen. Diese Zweckbestimmung ist das zentrale Abgrenzungskriterium zum Umlaufvermögen, das nur vorübergehend im Unternehmen verbleibt. Die handelsrechtliche Definition ist bewusst funktional gefasst: Entscheidend ist die Absicht der Unternehmensleitung bei Anschaffung oder Herstellung, nicht die tatsächliche Nutzungsdauer.

Die Gliederung des Anlagevermögens folgt der systematischen Aktivseite Bilanz nach § 266 Abs. 2 HGB, die für Kapitalgesellschaften verbindlich ist. Das Anlagevermögen steht stets an erster Stelle und gliedert sich in drei Hauptkategorien: Immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen. Diese Systematik gilt für alle GmbHs unabhängig von der Größenklasse nach § 267 HGB.

Praxis-Hinweis: Zuordnungsentscheidung dokumentieren

Die Zuordnung zum Anlage- oder Umlaufvermögen muss bereits bei Zugang eindeutig erfolgen und sollte schriftlich dokumentiert werden. Eine spätere Umwidmung ist nur bei geänderten Verhältnissen zulässig und muss im Anhang erläutert werden (§ 284 HGB).

Dauerhaftigkeit als Kern-Kriterium

Die dauerhafte Nutzung bedeutet in der Regel eine Verweildauer von mehr als einem Geschäftsjahr. Bei Grundstücken, Gebäuden oder Beteiligungen ist die Zuordnung zum Anlagevermögen meist eindeutig. Schwieriger wird es bei Gegenständen, die sowohl dauerhaft als auch kurzfristig genutzt werden können – etwa bei Wertpapieren oder Vorräten. Hier ist die Zweckbestimmung durch die Geschäftsleitung maßgeblich und muss bei Betriebsprüfungen nachvollziehbar begründet werden können. Wie Sie Anlagevermögen in der Bilanz korrekt buchen, erfahren Sie in unserem detaillierten Praxisleitfaden.

Gliederung des Anlagevermögens nach § 266 HGB: Die drei Hauptposten

Die gesetzliche Mindestgliederung des Anlagevermögens folgt § 266 Abs. 2 A. HGB und unterscheidet drei Hauptkategorien, die jeweils weiter untergliedert werden. Diese Struktur ist für Kapitalgesellschaften zwingend und darf nur in begründeten Ausnahmefällen (etwa bei Irrelevanz) abweichen.

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

Hierzu zählen nicht-physische Werte wie Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten (§ 266 Abs. 2 A.I.1 HGB), Geschäfts- oder Firmenwert (§ 266 Abs. 2 A.I.2 HGB) sowie geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (§ 266 Abs. 2 A.I.3 HGB). Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert ist nach § 246 Abs. 1 Satz 4 HGB aktivierungspflichtig, selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens dürfen seit dem BilMoG (2009) nach § 248 Abs. 2 HGB aktiviert werden – mit Ausnahme von Marken, Drucktiteln und Verlagsrechten.

II. Sachanlagen

Die Sachanlagen umfassen alle körperlichen Vermögensgegenstände mit dauerhafter Nutzungsabsicht. Die Untergliederung erfolgt nach § 266 Abs. 2 A.II HGB in: Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken, technische Anlagen und Maschinen, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau. Diese Positionen bilden bei produzierenden Unternehmen häufig den größten Teil des Anlagevermögens.

III. Finanzanlagen

Finanzanlagen sind finanzielle Vermögensgegenstände, die dauerhaft dem Geschäftsbetrieb dienen. Dazu gehören nach § 266 Abs. 2 A.III HGB: Anteile an verbundenen Unternehmen (§ 271 Abs. 2 HGB), Ausleihungen an verbundene Unternehmen, Beteiligungen (§ 271 Abs. 1 HGB), Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, Wertpapiere des Anlagevermögens sowie sonstige Ausleihungen. Die Abgrenzung zu Finanzanlagen des Umlaufvermögens erfolgt ausschließlich über die Zweckbestimmung.

Hauptposten Beispiele §-Verweis
I. Immaterielle VG Software-Lizenzen, Patente, Geschäfts-/Firmenwert § 266 Abs. 2 A.I HGB
II. Sachanlagen Grundstücke, Maschinen, Fuhrpark, BGA § 266 Abs. 2 A.II HGB
III. Finanzanlagen Beteiligungen, Wertpapiere (langfristig), Ausleihungen § 266 Abs. 2 A.III HGB

Anlagevermögen Bilanz Beispiel: Muster-Aktivseite einer GmbH nach § 266 HGB

Ein vollständiges Bilanz-Beispiel verdeutlicht die praktische Anwendung der gesetzlichen Gliederungsvorschriften. Die folgende Muster-Aktivseite zeigt die Darstellung des Anlagevermögens einer mittelgroßen GmbH mit Bilanzstichtag 31.12.2025. Alle Beträge sind in Euro angegeben; die Vorjahreswerte dienen der Vergleichbarkeit nach § 265 Abs. 2 HGB.

Aktivseite 31.12.2025 31.12.2024
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, Schutzrechte, Lizenzen 45.000 52.000
2. Geschäfts- oder Firmenwert 120.000 160.000
3. Geleistete Anzahlungen 10.000 0
Summe Immaterielle VG 175.000 212.000
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 850.000 850.000
2. Technische Anlagen und Maschinen 420.000 385.000
3. Andere Anlagen, BGA 95.000 88.000
4. Geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau 60.000 125.000
Summe Sachanlagen 1.425.000 1.448.000
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 250.000 250.000
2. Beteiligungen 75.000 75.000
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 50.000 40.000
Summe Finanzanlagen 375.000 365.000
Summe Anlagevermögen (A.) 1.975.000 2.025.000
B. Umlaufvermögen 1.250.000 1.180.000
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.000 12.000
SUMME AKTIVA 3.240.000 3.217.000

„In der Praxis zeigt sich: Die größten Bewertungsfragen entstehen bei den Sachanlagen – insbesondere bei der Abgrenzung zwischen sofort abzugsfähigen Erhaltungsaufwendungen und zu aktivierenden Herstellungskosten. Hier lohnt sich die frühzeitige Abstimmung mit dem Steuerberater, um spätere Korrekturen zu vermeiden.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr sind im Anlagenspiegel nach § 268 Abs. 2 HGB detailliert darzustellen. Dieser weist für jeden Posten des Anlagevermögens die Anschaffungs-/Herstellungskosten, Zugänge, Abgänge, Umbuchungen, Abschreibungen sowie Buchwerte aus. Für kleine Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs. 1 HGB besteht eine Erleichterung: Sie müssen den Anlagenspiegel nur im Anhang aufnehmen, nicht in der Bilanz selbst. Ähnliche Regelungen gelten auch für die Anwendung auf offene Handelsgesellschaften Bilanz, die in § 264a HGB geregelt ist.

Bewertung des Anlagevermögens: Anschaffungskosten, Herstellungskosten und Abschreibungen

Die Bewertung des Anlagevermögens folgt strengen handelsrechtlichen Vorgaben. Nach § 253 Abs. 1 HGB sind Vermögensgegenstände des Anlagevermögens höchstens mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten anzusetzen, vermindert um planmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 HGB und gegebenenfalls um außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB bei voraussichtlich dauernder Wertminderung.

Anschaffungskosten nach § 255 Abs. 1 HGB

Zu den Anschaffungskosten gehören nach § 255 Abs. 1 HGB alle Aufwendungen, die geleistet werden, um einen Vermögensgegenstand zu erwerben und ihn in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Dazu zählen: der Anschaffungspreis abzüglich Preisnachlässe, Anschaffungsnebenkosten (Transport, Montage, Zoll, Notarkosten bei Grundstücken) sowie nachträgliche Anschaffungskosten. Nicht einbezogen werden Finanzierungskosten nach § 255 Abs. 3 Satz 1 HGB – mit Ausnahme des Wahlrechts zur Einbeziehung von Fremdkapitalzinsen bei qualifizierten Vermögensgegenständen.

Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 HGB

Die Herstellungskosten umfassen alle Aufwendungen, die durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten für die Herstellung eines Vermögensgegenstands entstehen. Pflichtbestandteile sind: Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten, Sondereinzelkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Wahlweise einzubeziehen sind: angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungskosten und Aufwendungen für soziale Einrichtungen sowie für freiwillige soziale Leistungen und betriebliche Altersversorgung (§ 255 Abs. 2 Satz 2 HGB).

Planmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 HGB

Bei Vermögensgegenständen mit begrenzter Nutzungsdauer sind die Anschaffungs- oder Herstellungskosten über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer planmäßig abzuschreiben. Die Abschreibungsmethode (linear, degressiv, leistungsabhängig) muss den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung entsprechen und nach § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB stetig angewendet werden. Handelsrechtlich ist die lineare Abschreibung üblich; steuerlich sind durch das Wachstumschancengesetz für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die nach dem 31.12.2024 angeschafft werden, wieder degressive Abschreibungen mit bis zu 20 % möglich (§ 7 Abs. 2 EStG). Für spezielle Wirtschaftsgüter wie Vitrinen und Ausstellungsmöbel finden Sie Details zu Aufbau, Pflege und Abschreibung in der AfA-Vitrine 2026.

Achtung: Außerplanmäßige Abschreibungen dokumentieren

Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung besteht nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB Abschreibungspflicht – auch für Finanzanlagen. Die Beurteilung der Dauerhaftigkeit erfordert eine sorgfältige Dokumentation, da das Finanzamt diese Einschätzung regelmäßig hinterfragt. Spätere Wertaufholungen sind nach § 253 Abs. 5 HGB bis zur Höhe der fortgeführten Anschaffungs-/Herstellungskosten geboten.

Handelsrechtliche Bewertung

Anschaffungs-/Herstellungskosten nach § 255 HGB, planmäßige Abschreibung über Nutzungsdauer (§ 253 Abs. 3 HGB), außerplanmäßige Abschreibung bei dauernder Wertminderung, Wertaufholungsgebot nach § 253 Abs. 5 HGB.

Steuerrechtliche Besonderheiten

Teils abweichende Nutzungsdauern (AfA-Tabellen), degressive AfA für bewegliche WG ab 2025 (§ 7 Abs. 2 EStG), Sofortabschreibung für GWG bis 1.000 € (§ 6 Abs. 2 EStG), Teilwertabschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung.

Der Anlagenspiegel nach § 268 Abs. 2 HGB: Pflichtangaben und Aufbau

Der Anlagenspiegel ist ein zentrales Instrument der Bilanzanalyse und nach § 268 Abs. 2 HGB für Kapitalgesellschaften verpflichtend – entweder in der Bilanz selbst oder im Anhang. Er stellt die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens während des Geschäftsjahres tabellarisch dar und macht die Veränderungen der Buchwerte transparent.

Pflichtangaben im Anlagenspiegel

Für jeden Posten des Anlagevermögens sind anzugeben: die Anschaffungs- und Herstellungskosten zu Beginn und am Ende des Geschäftsjahres, die Zugänge (Käufe, Herstellung), die Abgänge (Verkäufe, Verschrottung), Umbuchungen (z. B. von Anlagen im Bau in technische Anlagen), die kumulierten Abschreibungen zu Beginn und am Ende sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres (planmäßig und außerplanmäßig). Daraus ergeben sich die Buchwerte zu Beginn und am Ende des Geschäftsjahres.

Spalte Inhalt Bedeutung
1 Anschaffungs-/Herstellungskosten 01.01. Anfangsbestand (historische Kosten)
2 Zugänge Investitionen des Geschäftsjahres
3 Abgänge Veräußerungen, Ausscheidungen
4 Umbuchungen Verschiebungen zwischen AV-Posten
5 Anschaffungs-/Herstellungskosten 31.12. Endbestand (historische Kosten)
6 Kumulierte Abschreibungen 01.01. Abschreibungen der Vorjahre
7 Abschreibungen des Geschäftsjahres Planmäßig + außerplanmäßig
8 Abschreibungen auf Abgänge Korrektur bei Ausscheidungen
9 Kumulierte Abschreibungen 31.12. Gesamte Abschreibungen
10 Buchwert 31.12. AHK ./. kumulierte Abschreibungen

Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften

Kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB dürfen den Anlagenspiegel nach § 274a Nr. 2 HGB verkürzt darstellen oder ganz im Anhang aufnehmen statt in der Bilanz. Sie müssen lediglich die Entwicklung der Buchwerte nachweisen, nicht zwingend die detaillierte Aufgliederung der Anschaffungs- und Herstellungskosten und Abschreibungen. Diese Vereinfachung reduziert den Aufwand erheblich, ohne die wesentlichen Informationen für Bilanzleser zu gefährden.

„Viele Mandanten unterschätzen die Bedeutung des Anlagenspiegels. Bei Betriebsprüfungen ist er häufig der erste Ansatzpunkt: Stimmen die Zugänge mit den Rechnungen? Sind Abgänge dokumentiert? Wer hier sauber arbeitet, spart sich langwierige Diskussionen mit dem Finanzamt.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Moderne Buchhaltungssoftware und digitale Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz erstellen den Anlagenspiegel automatisch aus den gebuchten Anlagenbewegungen. Voraussetzung ist eine korrekte Pflege der Anlagenbuchhaltung während des gesamten Geschäftsjahres – mit eindeutiger Zuordnung von Rechnungen, Aktivierungsdatum und Nutzungsdauern.

Abgrenzung Anlagevermögen und Umlaufvermögen: Wann gilt was?

Die korrekte Zuordnung zum Anlage- oder Umlaufvermögen ist nicht nur eine Frage der Systematik, sondern hat erhebliche bewertungsrechtliche Konsequenzen. Die allgemeinen Grundsätze zur Gliederung der Bilanz sehen vor, dass für das Anlagevermögen das gemilderte Niederstwertprinzip gilt (§ 253 Abs. 3 Satz 5 HGB: außerplanmäßige Abschreibung nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung), während im Umlaufvermögen nach § 253 Abs. 4 HGB jede Wertminderung – auch eine vorübergehende – berücksichtigt werden muss (strenges Niederstwertprinzip).

Zweckbestimmung als entscheidendes Kriterium

Nach § 247 Abs. 2 HGB ist die Zweckbestimmung zum Zeitpunkt der Anschaffung oder Herstellung maßgeblich. Vermögensgegenstände, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen, sind Anlagevermögen; alle anderen gehören zum Umlaufvermögen. Diese Zuordnung ist eine unternehmerische Entscheidung, muss aber plausibel begründbar sein und wird bei Betriebsprüfungen regelmäßig hinterfragt.

Eindeutig Anlagevermögen

Grundstücke und Gebäude (betrieblich genutzt), Maschinen und Produktionsanlagen, Fuhrpark, Geschäfts- und Büroausstattung, dauerhafte Beteiligungen, langfristige Wertpapiere.

Eindeutig Umlaufvermögen

Vorräte (Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe), unfertige und fertige Erzeugnisse, Handelswaren, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Kassenbestand und Bankguthaben.

Abgrenzungsfälle

Wertpapiere (je nach Haltedauer und Zweck), Grundstücke bei Bauträgern (AV wenn selbst genutzt, UV wenn Verkaufsabsicht), Pkw bei Autohändlern (UV als Ware, AV als Vorführwagen).

Praktische Abgrenzungsfälle

Besonders bei Wertpapieren entscheidet die Haltedauer: Sollen sie langfristig dem Unternehmen dienen (z. B. strategische Beteiligungen, Liquiditätsreserve), sind sie Anlagevermögen; werden sie kurzfristig gehandelt, gehören sie ins Umlaufvermögen. Bei Immobilien ist die Nutzung entscheidend: Ein Grundstück, das ein Bauträger zum Weiterverkauf erwirbt, ist Umlaufvermögen (Vorrat), während dasselbe Grundstück als Betriebsgrundstück Anlagevermögen wäre.

Praxis-Tipp: Dokumentation der Zweckbestimmung

Bei Zweifelsfällen sollte die Zuordnungsentscheidung schriftlich festgehalten werden – idealerweise in einem Vermerk zur Anschaffung oder in den internen Bilanzierungsrichtlinien. Dies erleichtert die Argumentation gegenüber Wirtschaftsprüfern und Finanzbehörden erheblich.

Eine nachträgliche Umwidmung vom Anlage- ins Umlaufvermögen (oder umgekehrt) ist nur bei geänderten Verhältnissen zulässig – etwa wenn ein bislang betrieblich genutztes Grundstück verkauft werden soll. Die Umbuchung erfolgt zum Buchwert und muss im Anhang nach § 284 HGB erläutert werden, sofern sie wesentlich ist.

Anlagevermögen im Jahresabschluss: Anhang-Angaben und Offenlegungspflichten

Die Darstellung des Anlagevermögens in der Bilanz ist nur ein Teil der Publizitätspflichten. Ergänzende Angaben im Anhang nach §§ 284 ff. HGB und die Offenlegung beim Unternehmensregister nach § 325 HGB sichern die Transparenz für Gläubiger, Gesellschafter und Geschäftspartner.

Pflichtangaben im Anhang nach § 284 HGB

Für das Anlagevermögen sind im Anhang insbesondere anzugeben: der Anlagenspiegel nach § 268 Abs. 2 HGB (sofern nicht in der Bilanz), Angaben zu den angewandten Abschreibungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB), Erläuterungen zu Bewertungsmethoden, sofern von den üblichen Methoden abgewichen wird – hierbei sind die allgemeinen Bewertungsgrundsätze der Bilanz zu beachten –, Erläuterungen zu Umbuchungen zwischen Anlage- und Umlaufvermögen sowie Angaben zu Finanzanlagen (§ 285 Nr. 3 HGB: Name, Sitz, Kapitalanteil und Eigenkapital verbundener Unternehmen).

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen nach § 285 Nr. 3a HGB zusätzlich zum Anlagenspiegel die Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie kumulierten Abschreibungen der Vorjahre angeben. Diese Angaben entfallen für kleine Kapitalgesellschaften nach § 288 Abs. 1 HGB weitgehend.

Offenlegung beim Unternehmensregister nach § 325 HGB

Seit dem Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) vom 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung des Jahresabschlusses ausschließlich beim Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de), nicht mehr beim Bundesanzeiger. Die Offenlegungsfrist beträgt nach § 325 Abs. 1 HGB grundsätzlich 12 Monate nach dem Bilanzstichtag. Für das Geschäftsjahr 2025 mit Bilanzstichtag 31.12.2025 endet die Frist somit am 31.12.2026.

  • Jahresabschluss vom Geschäftsführer und ggf. Aufsichtsrat festgestellt (§ 42a GmbHG: Frist 11 Monate für kleine, 8 Monate für mittelgroße/große GmbH)
  • Offenlegungsumfang je nach Größenklasse geprüft (§ 326 HGB: kleine GmbH nur Bilanz + Anhang, mittelgroße/große zusätzlich GuV)
  • Anlagenspiegel erstellt und im Anhang oder Bilanz aufgenommen (§ 268 Abs. 2 HGB)
  • Anhang mit allen Pflichtangaben nach §§ 284 ff. HGB vervollständigt
  • Elektronische Einreichung beim Unternehmensregister vorbereitet (XBRL-Format für große/mittelgroße, PDF für kleine GmbH)
  • Offenlegung bis spätestens 12 Monate nach Bilanzstichtag erfolgt (§ 325 Abs. 1 HGB)

Achtung: Ordnungsgeld bei verspäteter Offenlegung

Bei Versäumnis der Offenlegungsfrist droht nach § 335 HGB ein Ordnungsgeld zwischen 500 Euro und 25.000 Euro. Das Bundesamt für Justiz (BfJ) prüft automatisiert und verschickt Mahnungen mit kurzen Nachfristen. Wer die Fristen nicht einhält, riskiert zudem Reputationsschäden, da die Säumigkeit öffentlich einsehbar ist.

Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lässt, profitiert von strukturierten Prozessen: Moderne Plattformen wie OnlineBilanz übernehmen die Koordination zwischen Mandant und Steuerberater-Team, stellen die fristgerechte Feststellung sicher und bereiten die Offenlegung digital vor – zu transparenten Festpreisen und ohne langwierige Terminabstimmungen.

Häufige Fehler beim Anlagevermögen in der Praxis und wie Sie sie vermeiden

Die korrekte Bilanzierung des Anlagevermögens ist komplex und fehleranfällig. Viele Fehler entstehen aus Unkenntnis der handelsrechtlichen Detailregelungen oder aus mangelhafter Dokumentation. Die folgenden typischen Fehlerquellen lassen sich mit systematischer Vorbereitung und fachlicher Unterstützung vermeiden.

Fehler 1: Falsche Zuordnung zum Anlage- oder Umlaufvermögen

Besonders bei Wertpapieren, Immobilien oder Vorführwaren wird die Zweckbestimmung häufig nicht eindeutig dokumentiert. Folge: Das Finanzamt kann die Zuordnung anzweifeln und eine andere Bewertung durchsetzen. Lösung: Bereits bei Anschaffung schriftlich festhalten, ob dauerhafte Nutzung beabsichtigt ist, und diese Entscheidung in der Anlagenbuchhaltung oder in einem internen Vermerk dokumentieren.

Fehler 2: Unvollständige Aktivierung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten

Häufig werden Anschaffungsnebenkosten wie Transportkosten, Montage oder Notargebühren nicht aktiviert, sondern als Aufwand gebucht. Dies führt zu einem zu niedrigen Buchwert und zu steuerlichen Nachteilen. Lösung: Alle mit der Anschaffung und Inbetriebnahme verbundenen Kosten systematisch erfassen und den jeweiligen Anlagegütern zuordnen (§ 255 Abs. 1 HGB). Bei Herstellung auch anteilige Gemeinkosten einbeziehen (§ 255 Abs. 2 HGB).

Fehler 3: Falsche Nutzungsdauer und Abschreibungsmethode

Die Wahl einer zu kurzen oder zu langen Nutzungsdauer führt zu fehlerhaften Abschreibungen. Ebenso problematisch ist die Vermischung handelsrechtlicher und steuerlicher Abschreibungsmethoden. Lösung: Nutzungsdauer an den betriebsindividuellen Verhältnissen ausrichten (§ 253 Abs. 3 HGB), bei Unsicherheit an den AfA-Tabellen des BMF orientieren. Handels- und Steuerbilanz separat führen und Unterschiede dokumentieren.

Fehler 4: Fehlende außerplanmäßige Abschreibungen bei dauernder Wertminderung

Wenn der beizulegende Wert eines Vermögensgegenstands dauerhaft unter den Buchwert sinkt, ist nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB zwingend abzuschreiben. Unterbleibt dies, ist die Bilanz fehlerhaft. Lösung: Zum Bilanzstichtag systematisch prüfen, ob Anhaltspunkte für Wertminderungen vorliegen (z. B. bei Beteiligungen, technisch veralteten Maschinen, nicht genutzten Immobilien). Werthaltigkeitsprüfungen dokumentieren.

Fehler 5: Unvollständiger oder fehlerhafter Anlagenspiegel

Zugänge und Abgänge werden nicht korrekt erfasst, Umbuchungen fehlen oder Abschreibungen stimmen nicht mit der GuV überein. Lösung: Anlagenbuchhaltung laufend pflegen, jeden Zu- und Abgang zeitnah buchen, Inventur der Anlagegüter zum Bilanzstichtag durchführen. Moderne Buchhaltungssoftware erstellt den Anlagenspiegel automatisch – Voraussetzung ist eine saubere Stammdatenpflege.

„Die meisten Fehler lassen sich durch zwei Maßnahmen vermeiden: erstens eine laufende, saubere Anlagenbuchhaltung, und zweitens die frühzeitige Einbindung eines Steuerberaters. Wer erst kurz vor Ablauf der Offenlegungsfrist mit der Bilanzierung beginnt, hat kaum noch Zeit für Korrekturen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Für GmbH-Geschäftsführer, die den Jahresabschluss nicht selbst erstellen, bietet die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater klare Vorteile: Neben der fachlichen Expertise übernimmt der Steuerberater die Haftung für die Richtigkeit des Jahresabschlusses und sorgt für die Einhaltung aller Fristen. Digitale Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz verbinden dabei die Kompetenz zugelassener Steuerberater mit transparenten Festpreisen und effizienten Prozessen – ohne Wartezeiten und mit klarer Koordination durch das Büroteam.

Häufig gestellte Fragen

Kann ein Vermögensgegenstand sowohl Anlage- als auch Umlaufvermögen sein?

Nein, die Zuordnung richtet sich nach der Zweckbestimmung. Entscheidend ist, ob der Gegenstand dauerhaft dem Geschäftsbetrieb dient (Anlagevermögen) oder zur baldigen Veräußerung oder zum Verbrauch bestimmt ist (Umlaufvermögen). Ein und derselbe Gegenstand kann jedoch je nach Unternehmen unterschiedlich zugeordnet werden: Ein Pkw ist beim Autohändler Umlaufvermögen, beim Handwerksbetrieb Anlagevermögen.

Wie behandle ich geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) im Anlagevermögen?

Nach § 6 Abs. 2 EStG dürfen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800 Euro netto (bzw. 1.000 Euro bei Inanspruchnahme der Sofortabschreibung nach § 6 Abs. 2a EStG) im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben werden. In der Handelsbilanz können Sie diese Wahlrechte übernehmen. Alternativ ist die Bildung eines Sammelpostens für GWG zwischen 250 und 1.000 Euro mit linearer Abschreibung über fünf Jahre möglich.

Welche Rolle spielt der Anlagenspiegel bei der steuerlichen Betriebsprüfung?

Der Anlagenspiegel ist eines der wichtigsten Prüfdokumente. Er dokumentiert lückenlos alle Zugänge, Abgänge, Umbuchungen und Abschreibungen. Betriebsprüfer kontrollieren damit die Plausibilität der Abschreibungen, die korrekte Anwendung von Nutzungsdauern und die Nachvollziehbarkeit von Anlagenbewegungen. Unstimmigkeiten oder fehlende Dokumentation führen häufig zu Hinzuschätzungen.

Was passiert, wenn ich Anlagevermögen fälschlich als Umlaufvermögen ausweise?

Eine Fehlzuordnung führt zu einer falschen Darstellung der Vermögenslage und kann die Bilanzanalyse verzerren (z. B. Liquiditätskennzahlen). Steuerlich kann dies zu abweichenden Abschreibungsbeträgen und damit zu Gewinnkorrekturen führen. Bei der Offenlegung im Unternehmensregister kann eine fehlerhafte Bilanzgliederung als Verstoß gegen § 266 HGB gewertet werden und Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB auslösen.

Darf ich stille Reserven im Anlagevermögen gezielt bilden oder auflösen?

Das Vorsichtsprinzip nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB erlaubt bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens unter bestimmten Voraussetzungen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert (§ 253 Abs. 3 Satz 5 HGB). Diese bilden stille Reserven. Bei dauerhafter Wertminderung besteht Abschreibungspflicht; bei vorübergehender Wertminderung besteht für Finanzanlagen ein Abschreibungswahlrecht. Die gezielte Bildung stiller Reserven zur Gewinnsteuerung ist handelsrechtlich nicht zulässig und verstößt gegen das Prinzip der Bilanzwahrheit.

Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Erfassung von Anlagevermögen aus?

Moderne Buchhaltungssoftware und digitale Anlagenverzeichnisse erleichtern die laufende Führung des Anlagenspiegels erheblich. Automatische Abschreibungsläufe, Inventurunterstützung per QR-Code und Schnittstellen zu DATEV oder zum Unternehmensregister reduzieren den manuellen Aufwand und Fehlerquellen. Auch die E-Bilanz nach § 5b EStG erfordert eine strukturierte digitale Erfassung des Anlagevermögens. Wer seinen Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lässt, profitiert von durchgängig digitalen Prozessen – OnlineBilanz.de bietet hierfür transparente Festpreise und direkte Zusammenarbeit mit zugelassenen Steuerberatern.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 266 HGB – Gliederung der Bilanz, § 247 HGB – Inhalt der Bilanz, § 253 HGB – Zugangs- und Folgebewertung, § 268 HGB – Vorschriften zu einzelnen Posten (Anlagenspiegel). Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Kontakt & häufige Fragen

Ihre Fragen.
Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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