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Datum

Lesedauer

17–25 Minuten

OnlineBilanzBlogGrundsätze Bilanzgliederung

Allgemeine Grundsätze Gliederung Bilanz 2026

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die allgemeinen Grundsätze der Bilanzgliederung nach § 266 HGB bilden das Fundament für eine rechtskonforme Aufstellung des Jahresabschlusses. Kapitalgesellschaften müssen Aktiva und Passiva in ein gesetzlich vorgegebenes Schema einordnen, wobei je nach Größenklasse Erleichterungen gelten. Dieser Artikel erklärt die gesetzlichen Grundlagen, Gliederungsprinzipien und häufige Praxisfehler – Stand 2026.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

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Kurzantwort

Die Gliederung der Bilanz richtet sich nach § 266 HGB, der Aktiva und Passiva in ein verbindliches Schema unterteilt. Dabei gelten die allgemeinen Grundsätze zur Gliederung nach HGB wie Klarheit, Übersichtlichkeit, Vollständigkeit und Stetigkeit. Kleine Kapitalgesellschaften dürfen verkürzte Gliederungen nutzen, während mittelgroße und große Unternehmen das vollständige Schema anwenden müssen.

Welche gesetzlichen Grundlagen regeln die Gliederung der Bilanz?

Die Gliederung der Bilanz unterliegt in Deutschland strengen gesetzlichen Vorgaben, die sich aus dem Handelsgesetzbuch (HGB) ergeben. Die zentralen Regelungen finden sich in den §§ 266–267 HGB für Kapitalgesellschaften sowie ergänzend in § 264 HGB, der grundsätzliche Pflichten zur Aufstellung und Gliederung des Jahresabschlusses normiert. Diese Vorschriften stellen sicher, dass Bilanzen vergleichbar, transparent und für externe Adressaten – etwa Gesellschafter, Gläubiger, Finanzämter – nachvollziehbar sind.

Für GmbHs gelten die Gliederungsvorschriften des § 266 HGB unmittelbar. Dort ist ein verbindliches Mindestgliederungsschema vorgegeben, das Aktiva und Passiva in klar definierte Posten unterteilt. Abweichungen sind nur in engen Grenzen zulässig, etwa bei Erweiterung der Positionen, sofern dies zur Klarheit beiträgt (§ 265 Abs. 5 HGB). Ergänzend zu diesen Gliederungsregeln sind die allgemeinen Bewertungsgrundsätze der Bilanz zu beachten. Kleine Kapitalgesellschaften dürfen gemäß § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB eine verkürzte Bilanz aufstellen, die nur die mit Buchstaben und römischen Ziffern bezeichneten Posten ausweist.

Praxis-Tipp: Größenklasse bestimmt Gliederungstiefe

Die Größenklasse Ihrer GmbH nach § 267 HGB entscheidet darüber, wie detailliert Sie die Bilanz gliedern müssen. Kleine Kapitalgesellschaften profitieren von erheblichen Erleichterungen – sowohl bei der Gliederung als auch bei der Offenlegung. Stand 2026 gelten die erhöhten Schwellenwerte nach § 267 HGB.

Rechtsgrundlage Inhalt Adressat
§ 266 HGB Verbindliches Gliederungsschema für Aktiva und Passiva Alle Kapitalgesellschaften
§ 265 HGB Allgemeine Gliederungsgrundsätze (Stetigkeit, Klarheit, Vollständigkeit) Alle Kaufleute
§ 267 HGB Größenklassen und davon abhängige Erleichterungen Kapitalgesellschaften
§ 264 HGB Pflicht zur Aufstellung des Jahresabschlusses (Bilanz + GuV) Kapitalgesellschaften

Welche allgemeinen Grundsätze gelten für die Gliederung der Bilanz?

Die Gliederung der Bilanz folgt allgemeinen Grundsätzen, die in § 265 HGB normiert sind. Diese Gliederungsgrundsätze dienen der Klarheit, Vergleichbarkeit und Verlässlichkeit des Jahresabschlusses. Sie bilden das Fundament für eine ordnungsgemäße Darstellung der Vermögens- und Finanzlage und sind für alle Kaufleute verbindlich.

Die vier tragenden Säulen der Bilanzgliederung

Klarheit und Übersichtlichkeit (§ 243 Abs. 2 HGB)

Die Bilanz muss so strukturiert sein, dass ein sachverständiger Dritter sich innerhalb angemessener Zeit einen Überblick über die Vermögenslage verschaffen kann. Dabei sind die allgemeinen Bewertungsgrundsätze nach HGB zu beachten, um eine klare und nachvollziehbare Darstellung zu gewährleisten. Unklare oder verschleiernde Darstellungen sind unzulässig.

Stetigkeit der Gliederung (§ 265 Abs. 1 HGB)

Die Gliederung muss von Jahr zu Jahr beibehalten werden, um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Änderungen sind nur in begründeten Ausnahmefällen zulässig und im Anhang zu erläutern.

„In der Praxis sehen wir häufig, dass Geschäftsführer die Gliederungsstetigkeit unterschätzen. Änderungen – etwa durch Systemwechsel oder neue Buchhaltungssoftware – müssen im Anhang begründet werden. Ohne schlüssige Erläuterung kann das bei Prüfungen oder im Finanzgerichtsverfahren problematisch werden.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Zusätzlich zu diesen allgemeinen Grundsätzen schreibt § 266 HGB für Kapitalgesellschaften ein verbindliches Mindestgliederungsschema vor. Dieses Schema unterscheidet klar zwischen Aktiva (Vermögen) und Passiva (Kapital und Schulden) und strukturiert beide Seiten in fest definierte Posten. Eine vollständige Übersicht finden Sie in den folgenden Abschnitten.

Wie ist die Aktivseite der Bilanz nach § 266 HGB zu gliedern?

Die Aktivseite der Bilanz zeigt die Verwendung des Kapitals – also die Vermögenswerte, in die das Unternehmen investiert hat. § 266 Abs. 2 HGB schreibt eine Gliederung in drei Hauptposten vor: A. Anlagevermögen, B. Umlaufvermögen und C. Rechnungsabgrenzungsposten. Innerhalb dieser Hauptgruppen erfolgt eine weitere Untergliederung nach Vermögensart und Liquiditätsnähe.

A. Anlagevermögen (§ 247 Abs. 2 HGB)

Zum Anlagevermögen gehören Gegenstände, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen. Die Gliederung erfolgt nach § 266 Abs. 2 A HGB in drei Untergruppen:

  1. Immaterielle Vermögensgegenstände – z. B. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, Lizenzen, Geschäfts- oder Firmenwert (§ 266 Abs. 2 A I HGB)
  2. Sachanlagen – z. B. Grundstücke, Gebäude, technische Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (§ 266 Abs. 2 A II HGB)
  3. Finanzanlagen – z. B. Beteiligungen, Wertpapiere des Anlagevermögens, Ausleihungen (§ 266 Abs. 2 A III HGB)

B. Umlaufvermögen

Das Umlaufvermögen umfasst Vermögensgegenstände, die nicht dauerhaft im Betrieb verbleiben, sondern verbraucht, verkauft oder kurzfristig liquidiert werden. Die Gliederung nach § 266 Abs. 2 B HGB erfolgt in vier Gruppen:

  1. Vorräte – Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige Erzeugnisse, fertige Erzeugnisse, Waren, geleistete Anzahlungen
  2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände – insbesondere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen, sonstige Vermögensgegenstände
  3. Wertpapiere – Anteile an verbundenen Unternehmen, eigene Anteile, sonstige Wertpapiere
  4. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

C. Rechnungsabgrenzungsposten und aktive latente Steuern

Unter C. sind Rechnungsabgrenzungsposten (§ 250 HGB) auszuweisen – etwa vorausgezahlte Mieten oder Versicherungsbeiträge. Zusätzlich können aktive latente Steuern (§ 274 HGB) sowie ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung (§ 266 Abs. 2 E HGB) ausgewiesen werden.

Position Beispiel Rechtsgrundlage
Immaterielle Vermögensgegenstände Softwarelizenz, Patente, Geschäftswert § 266 Abs. 2 A I HGB
Sachanlagen Bürogebäude, Fuhrpark, Maschinen § 266 Abs. 2 A II HGB
Finanzanlagen Beteiligung an Tochter-GmbH § 266 Abs. 2 A III HGB
Vorräte Rohstoffe, Waren im Lager § 266 Abs. 2 B I HGB
Forderungen aus LuL Offene Kundenrechnungen § 266 Abs. 2 B II HGB
Kassenbestand / Bank Bargeld, Girokonto § 266 Abs. 2 B IV HGB

Wie ist die Passivseite der Bilanz nach § 266 HGB zu gliedern?

Die Passivseite der Bilanz zeigt die Herkunft des Kapitals – also wie das Vermögen finanziert wurde. § 266 Abs. 3 HGB schreibt die Gliederung in vier Hauptposten vor: A. Eigenkapital, B. Rückstellungen, C. Verbindlichkeiten und D. Rechnungsabgrenzungsposten. Diese Struktur gibt Aufschluss über die Kapitalstruktur, die Verschuldung und die Fristigkeiten.

A. Eigenkapital (§ 266 Abs. 3 A HGB)

Das Eigenkapital umfasst die von den Gesellschaftern zur Verfügung gestellten Mittel sowie einbehaltene Gewinne. Die Gliederung für eine GmbH erfolgt gemäß § 266 Abs. 3 A HGB in folgende Posten:

  1. Gezeichnetes Kapital (Stammkapital bei GmbH, § 5 GmbHG mindestens 25.000 €)
  2. Kapitalrücklage (§ 272 Abs. 2 HGB – z. B. Agio bei Kapitalerhöhung)
  3. Gewinnrücklagen – gesetzliche Rücklage (§ 150 AktG, bei GmbH freiwillig), andere Gewinnrücklagen
  4. Gewinnvortrag / Verlustvortrag aus Vorjahren
  5. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag des laufenden Geschäftsjahres

B. Rückstellungen (§ 266 Abs. 3 B HGB)

Rückstellungen sind Schulden oder drohende Verluste, deren Höhe oder Fälligkeit ungewiss ist (§ 249 HGB). Die Gliederung umfasst insbesondere:

  • Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (§ 266 Abs. 3 B 1 HGB)
  • Steuerrückstellungen (§ 266 Abs. 3 B 2 HGB)
  • Sonstige Rückstellungen (§ 266 Abs. 3 B 3 HGB) – z. B. für Gewährleistungen, Prozessrisiken, ausstehende Rechnungen, Urlaubsansprüche

C. Verbindlichkeiten (§ 266 Abs. 3 C HGB)

Verbindlichkeiten sind konkrete, betragsmäßig feststehende Schulden. Sie sind nach Gläubigerart und Fristigkeit zu gliedern. § 266 Abs. 3 C HGB nennt u. a.:

  • Anleihen, davon konvertibel
  • Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
  • Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
  • Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
  • Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel
  • Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
  • Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
  • Sonstige Verbindlichkeiten (z. B. Finanzamt, Sozialversicherung)

Für jede Verbindlichkeit ist anzugeben, welcher Betrag eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr bzw. mehr als fünf Jahren hat (§ 268 Abs. 5 HGB). Diese Angaben können in der Bilanz oder im Anhang erfolgen.

Achtung: Fristigkeitsangaben sind Pflicht

Fehlen die Angaben zu Restlaufzeiten bei Verbindlichkeiten oder Forderungen, kann dies als Verstoß gegen § 268 Abs. 4–5 HGB gewertet werden. Im Rahmen einer Steuerprüfung oder bei Offenlegung beim Unternehmensregister kann das zu Nachfragen oder Ordnungsgeldverfahren führen.

D. Rechnungsabgrenzungsposten und passive latente Steuern

Unter D. sind passive Rechnungsabgrenzungsposten (§ 250 Abs. 2 HGB) auszuweisen – etwa erhaltene Vorauszahlungen für Leistungen, die erst im Folgejahr erbracht werden. Zudem können passive latente Steuern (§ 274 HGB) gebildet werden.

Welche Erleichterungen gelten für kleine Kapitalgesellschaften?

Kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB profitieren von erheblichen Gliederungs- und Offenlegungserleichterungen. Diese Erleichterungen sollen den Verwaltungsaufwand für kleinere Unternehmen reduzieren, ohne die Aussagekraft des Jahresabschlusses für die wesentlichen Adressaten (insbesondere Gesellschafter, Finanzamt) zu gefährden.

Größenkriterien nach § 267 Abs. 1 HGB (Stand 2026)

Eine Kapitalgesellschaft gilt als klein, wenn sie an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen mindestens zwei der drei folgenden Merkmale nicht überschreitet:

6,0 Mio. €

Bilanzsumme

12,0 Mio. €

Umsatzerlöse

50

Arbeitnehmer (Jahresdurchschnitt)

Diese Schwellenwerte gelten seit den Anpassungen durch das MicroBilG und wurden zuletzt durch EU-Richtlinien angepasst. Stand 2026 sind die Werte unverändert.

Erleichterungen bei der Gliederung (§ 266 Abs. 1 Satz 3 HGB)

Kleine Kapitalgesellschaften dürfen in der Bilanz eine verkürzte Gliederung anwenden. Konkret bedeutet das: Sie müssen nur die mit Buchstaben und römischen Ziffern bezeichneten Posten ausweisen. Die mit arabischen Ziffern bezeichneten Unterpositionen dürfen weggelassen oder zusammengefasst werden.

Beispiel Aktivseite

Statt alle Unterpositionen von A. II. Sachanlagen (1. Grundstücke, 2. Technische Anlagen, 3. Andere Anlagen …) einzeln auszuweisen, genügt der Gesamtposten A. II. Sachanlagen.

Beispiel Passivseite

Statt alle Verbindlichkeiten einzeln aufzuführen (1. Anleihen, 2. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten, 3. Erhaltene Anzahlungen …) kann der Gesamtposten C. Verbindlichkeiten angegeben werden.

Erleichterungen bei Anhang und Offenlegung

Zusätzlich zur verkürzten Bilanzgliederung dürfen kleine Kapitalgesellschaften gemäß § 326 Abs. 1 HGB auf die Offenlegung der Gewinn- und Verlustrechnung verzichten. Offengelegt werden müssen lediglich Bilanz und Anhang (soweit erforderlich). Der Anhang kann ebenfalls verkürzt werden (§ 288 HGB). Diese Erleichterungen greifen jedoch nur, wenn die GmbH tatsächlich die Größenkriterien des § 267 Abs. 1 HGB erfüllt.

„Viele Geschäftsführer wissen nicht, dass sie die verkürzte Gliederung nur dann nutzen dürfen, wenn die Größenmerkmale an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen erfüllt sind. Wer im Vorjahr noch mittelgroß war, muss im laufenden Jahr noch die volle Gliederung anwenden – auch wenn die Schwellenwerte aktuell unterschritten werden.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Praxis-Tipp: Verzicht auf verkürzte Gliederung kann sinnvoll sein

Auch wenn Erleichterungen möglich sind, empfehlen wir oft, die vollständige Gliederung beizubehalten – insbesondere wenn Kreditgespräche anstehen oder Gesellschafter detaillierte Informationen erwarten. Eine vollständige Bilanz signalisiert Transparenz und erleichtert die Vergleichbarkeit über mehrere Jahre.

Was bedeutet der Stetigkeitsgrundsatz und wann sind Gliederungsänderungen zulässig?

Der Stetigkeitsgrundsatz ist in § 265 Abs. 1 HGB verankert und fordert, dass die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Gliederungsformen beibehalten werden. Ziel ist die zeitliche Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse. Nur so können Gesellschafter, Gläubiger und andere Adressaten die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens nachvollziehen.

Ausnahmen und begründete Abweichungen

Änderungen der Gliederung sind nur in begründeten Ausnahmefällen zulässig. § 265 Abs. 1 Satz 2 HGB verlangt, dass in solchen Fällen die Abweichung im Anhang anzugeben und zu begründen ist. Als sachliche Gründe gelten etwa:

  • Änderung der Rechtsform (z. B. Umwandlung von GmbH in AG)
  • Übergang in eine andere Größenklasse mit geänderten Gliederungsvorschriften
  • Wesentliche Änderung der Unternehmensstruktur (z. B. Betriebsübergang, Fusion)
  • Wechsel der Rechnungslegungsstandards (z. B. von handelsrechtlicher zu IFRS-Bilanzierung bei freiwilliger Anwendung, soweit zulässig)

Unzulässig sind Änderungen, die lediglich kosmetischer Natur sind oder dazu dienen, bestimmte Kennzahlen zu verschleiern. Solche Manipulationen verstoßen gegen § 243 Abs. 2 HGB (Grundsatz der Klarheit und Übersichtlichkeit) und können im Extremfall als Bilanzfälschung gewertet werden.

Anpassung von Vorjahresbeträgen (§ 265 Abs. 2 HGB)

§ 265 Abs. 2 HGB schreibt vor, dass zu jedem Posten der Bilanz der entsprechende Vorjahresbetrag anzugeben ist. Sind Vorjahresbeträge wegen Gliederungsänderungen nicht vergleichbar, sind sie anzupassen und die Abweichung im Anhang zu erläutern. Ist eine Anpassung nicht möglich oder nicht praktikabel, ist auf die mangelnde Vergleichbarkeit hinzuweisen.

Situation Pflicht Rechtsgrundlage
Gliederung wird geändert Angabe und Begründung im Anhang § 265 Abs. 1 Satz 2 HGB
Vorjahresbeträge nicht vergleichbar Anpassung oder Hinweis im Anhang § 265 Abs. 2 HGB
Gliederung wird beibehalten Keine zusätzliche Angabe erforderlich § 265 Abs. 1 HGB

Achtung: Fehlende Begründung kann Ordnungsgeld nach sich ziehen

Wenn die Gliederung geändert wird, ohne dass dies im Anhang erläutert wird, liegt ein Verstoß gegen § 265 HGB vor. Das kann bei der Offenlegung beim Unternehmensregister zu einem Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB führen – mit Bußgeldern zwischen 500 und 25.000 Euro.

„Wir erleben regelmäßig, dass nach einem Wechsel der Buchhaltungssoftware oder des Steuerberaters plötzlich die Gliederung abweicht. Wichtig ist dann, dass die Vorjahreswerte entsprechend umgegliedert und die Änderung im Anhang dokumentiert wird. Das ist Pflicht, nicht optional.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Welche zusätzlichen Angaben sind im Anhang zur Bilanzgliederung erforderlich?

Der Anhang ist ein integraler Bestandteil des Jahresabschlusses (§ 264 Abs. 1 Satz 1 HGB) und dient dazu, die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung zu erläutern, zu ergänzen und zu konkretisieren. Insbesondere bei der Bilanzgliederung gibt es zahlreiche Pflichtangaben, die im Anhang zu machen sind.

Pflichtangaben nach § 284 HGB (Auswahl)

Zu den wichtigsten Pflichtangaben im Anhang gehören:

  • Angabe der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB) – z. B. Abschreibungsmethoden, Bewertung der Vorräte (FIFO, LIFO, Durchschnitt), Rückstellungsbewertung
  • Erläuterung von Abweichungen von Bilanzierungs-, Bewertungs- oder Gliederungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB)
  • Aufgliederung von Umsatzerlösen nach Tätigkeitsbereichen und geografischen Märkten, soweit wesentlich (§ 285 Nr. 4 HGB)
  • Aufschlüsselung von Forderungen und Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten (§ 268 Abs. 4–5 HGB, § 285 Nr. 2 HGB)
  • Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 251 HGB, § 285 Nr. 3 HGB) – z. B. Bürgschaften, Miet- und Leasingverpflichtungen

Erläuterungen zur Gliederung und zu einzelnen Posten

Für alle wesentlichen Posten der Bilanz sollten im Anhang ergänzende Informationen gegeben werden, etwa:

  • Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel nach § 284 Abs. 3 HGB)
  • Zusammensetzung und Fälligkeiten von Rückstellungen
  • Erläuterung außergewöhnlich hoher oder niedriger Bestände (z. B. Vorräte, Forderungen)
  • Währungsumrechnungsmethoden bei Fremdwährungsgeschäften
  • Konsolidierungskreis bei verbundenen Unternehmen

Besonderheiten für kleine Kapitalgesellschaften

Kleine Kapitalgesellschaften dürfen gemäß § 288 HGB einen verkürzten Anhang aufstellen. Viele Pflichtangaben entfallen, etwa zur Aufgliederung der Umsatzerlöse oder zu Personalangaben. Dennoch bleiben zentrale Angaben – wie die Erläuterung von Gliederungsänderungen, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie das Anlagevermögen (Anlagenspiegel) – weiterhin verpflichtend.

Praxis-Tipp: Anhang als Instrument der Transparenz

Ein gut strukturierter Anhang erhöht die Akzeptanz bei Banken, Gesellschaftern und Prüfern. Wer über die Mindestangaben hinausgeht und z. B. wesentliche Geschäftsvorfälle erläutert, schafft Vertrauen und vermeidet Rückfragen. Wir empfehlen, den Anhang nicht als lästige Pflicht, sondern als Chance zur Darstellung der Unternehmensentwicklung zu sehen.

„Der Anhang ist das Herzstück der Bilanzierung – er erklärt die Zahlen und macht sie nachvollziehbar. Viele Mandate nutzen unsere digitale Plattform, um den Anhang strukturiert und rechtssicher aufzubauen. Das spart Zeit und minimiert das Risiko von Ordnungsgeldverfahren beim Unternehmensregister.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Welche häufigen Fehler sollten bei der Bilanzgliederung vermieden werden?

In der Praxis zeigen sich immer wieder typische Fehler bei der Bilanzgliederung, die zu Beanstandungen durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder das Unternehmensregister führen können. Viele dieser Fehler lassen sich durch sorgfältige Vorbereitung und Beachtung der gesetzlichen Vorgaben vermeiden.

Die sieben häufigsten Fehlerquellen

1. Falsche Zuordnung Anlage- vs. Umlaufvermögen

Vermögensgegenstände werden falsch klassifiziert – z. B. PKW als Umlaufvermögen statt Anlagevermögen. Maßgeblich ist die Zweckbestimmung (§ 247 Abs. 2 HGB).

2. Fehlende oder falsche Vorjahresvergleichswerte

Vorjahresbeträge fehlen oder wurden nicht angepasst, obwohl die Gliederung geändert wurde (Verstoß gegen § 265 Abs. 2 HGB).

3. Saldierung von Aktiv- und Passivposten

Forderungen werden mit Verbindlichkeiten verrechnet (Verstoß gegen § 246 Abs. 2 HGB). Ausnahmen nur bei gesetzlich geregelten Fällen (z. B. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB).

Weitere typische Schwachstellen

  • Fehlende oder unvollständige Anlagenspiegel – das Anlagevermögen muss gemäß § 284 Abs. 3 HGB detailliert im Anhang aufgeschlüsselt werden (Anschaffungs-/Herstellungskosten, Zugänge, Abgänge, Abschreibungen, Buchwerte).
  • Unklare Bezeichnung von Posten – Positionen werden selbst erfunden oder unpräzise benannt, statt die gesetzlichen Begriffe zu verwenden.
  • Fehlende Währungsumrechnungen – bei Fremdwährungspositionen fehlen Angaben zur Umrechnungsmethode und zum verwendeten Kurs.
  • Keine Trennung nach verbundenen Unternehmen – Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen müssen gesondert ausgewiesen werden (§ 266 Abs. 2 B II Nr. 2, Abs. 3 C Nr. 6 HGB).

Achtung: Ordnungsgeldverfahren drohen bei formalen Fehlern

Verstöße gegen die Gliederungsvorschriften – etwa fehlende Vorjahreswerte, unvollständige Anhangangaben oder falsche Ausweisung von Posten – können bei der Offenlegung beim Unternehmensregister zu einem Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB führen. Die Bußgelder liegen zwischen 500 und 25.000 Euro und treffen in der Regel die Geschäftsführung persönlich.

„Viele Fehler entstehen, weil die Buchhaltung und die Jahresabschlusserstellung nicht eng genug verzahnt sind. Wir empfehlen, frühzeitig – idealerweise schon im laufenden Geschäftsjahr – die Bilanzgliederung zu prüfen und offene Fragen mit dem Steuerberater zu klären. So lassen sich böse Überraschungen vermeiden.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Wer seinen Jahresabschluss durch erfahrene Steuerberater erstellen lässt, minimiert diese Fehlerquellen. Plattformen wie OnlineBilanz bieten digitale Steuerberater-Leistungen mit klaren Festpreisen und strukturierten Prozessen – so wird die korrekte Bilanzgliederung zum Standard, nicht zur Ausnahme.

Welche Fristen gelten für Feststellung, Offenlegung und welche Sanktionen drohen bei Verstößen?

Neben der inhaltlich korrekten Gliederung der Bilanz sind auch die formellen und zeitlichen Pflichten einzuhalten. Für GmbHs gelten strenge Fristen für die Feststellung des Jahresabschlusses und die Offenlegung beim Unternehmensregister. Verstöße können zu empfindlichen Bußgeldern führen.

Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG

Der Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang) muss von den Geschäftsführern aufgestellt und von den Gesellschaftern festgestellt werden. Die Fristen richten sich nach der Größenklasse:

Größenklasse Feststellungsfrist Rechtsgrundlage
Kleine Kapitalgesellschaft 11 Monate nach Bilanzstichtag § 42a Abs. 2 Satz 1 GmbHG
Mittelgroße und große Kapitalgesellschaft 8 Monate nach Bilanzstichtag § 42a Abs. 1 GmbHG

Beispiel für eine GmbH mit Bilanzstichtag 31.12.2025: Kleine GmbH muss den Jahresabschluss bis spätestens 30.11.2026 feststellen, mittelgroße/große GmbH bis 31.08.2026.

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Nach Feststellung muss der Jahresabschluss beim Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de) offengelegt werden. Die Frist beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag (§ 325 Abs. 1 HGB). Seit dem DiRUG (Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie, in Kraft seit 01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister – nicht mehr beim Bundesanzeiger.

Beispiel: Bilanzstichtag 31.12.2025 → Offenlegung muss bis spätestens 31.12.2026 erfolgen.

11 Monate

Feststellung (kleine GmbH)

8 Monate

Feststellung (mittel/groß)

12 Monate

Offenlegung beim Unternehmensregister

Sanktionen bei Verstoß: Ordnungsgeld nach § 335 HGB

Wird die Offenlegungsfrist nicht eingehalten oder sind die offengelegten Unterlagen fehlerhaft (z. B. falsche Gliederung, fehlende Vorjahreswerte, unvollständiger Anhang), kann das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren einleiten. Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen (§ 335 Abs. 3 HGB). Es richtet sich gegen die gesetzlichen Vertreter – also die Geschäftsführer – persönlich.

Achtung: Wiederholungstäter zahlen doppelt

Wird die Frist auch nach Androhung eines Ordnungsgeldes weiterhin nicht eingehalten, kann das Bundesamt für Justiz ein zweites, erhöhtes Ordnungsgeld festsetzen. In der Praxis liegen die Bußgelder bei wiederholten Verstößen regelmäßig im vierstelligen Bereich.

Zusätzliche Sanktionen und Risiken

  • Löschung im Handelsregister: Bei dauerhafter Nichteinhaltung der Offenlegungspflicht kann das Registergericht die Löschung der GmbH von Amts wegen einleiten (§ 394 FamFG).
  • Haftungsrisiken: Geschäftsführer, die ihre Pflichten verletzen, können von der GmbH auf Schadensersatz in Anspruch genommen werden (§ 43 GmbHG).
  • Reputationsschäden: Fehlende oder fehlerhafte Offenlegung wirkt sich negativ auf Bonität, Kreditwürdigkeit und das Vertrauen von Geschäftspartnern aus.

„Wir erleben häufig, dass Geschäftsführer die Fristen unterschätzen oder die Offenlegung vergessen. Mit einem klaren Zeitplan und professioneller Unterstützung – etwa durch digitale Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz – lassen sich Ordnungsgeldverfahren sicher vermeiden. Wir übernehmen die Koordination zwischen Mandant, Steuerberater und Unternehmensregister und stellen sicher, dass alle Fristen eingehalten werden.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Praxis-Tipp: Frühzeitige Planung spart Kosten und Nerven

Beginnen Sie bereits im ersten Quartal nach Bilanzstichtag mit der Vorbereitung des Jahresabschlusses. Stellen Sie alle Belege zusammen, klären Sie offene Fragen mit dem Steuerberater und terminieren Sie die Gesellschafterversammlung rechtzeitig. So bleibt genug Zeit für Korrekturen und Sie vermeiden Stress kurz vor Fristablauf.

Häufig gestellte Fragen

Gilt das Gliederungsschema des § 266 HGB auch für Personengesellschaften?

Nein, § 266 HGB gilt ausschließlich für Kapitalgesellschaften (GmbH, AG, UG). Personengesellschaften wie OHG oder KG können ihre Bilanz grundsätzlich frei gliedern, es sei denn, sie sind kapitalmarktorientiert oder unterliegen aufgrund ihrer Größe der Publizitätspflicht nach § 5 PublG – dann gelten die Gliederungsvorschriften entsprechend.

Dürfen Bilanzpositionen zusammengefasst werden, wenn sie einen geringen Betrag aufweisen?

Ja, nach § 265 Abs. 7 HGB dürfen Posten zusammengefasst werden, wenn sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes nicht erforderlich sind. Die zusammengefassten Beträge müssen jedoch im Anhang oder in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert ausgewiesen werden, sofern sie wesentlich sind.

Muss eine GmbH auch bei Überschuldung das gesetzliche Gliederungsschema anwenden?

Ja, das Gliederungsschema nach § 266 HGB gilt unabhängig von der wirtschaftlichen Lage. Bei Überschuldung ist zusätzlich eine Überschuldungsbilanz gemäß § 19 InsO zu erstellen, die aber ebenfalls den handelsrechtlichen Gliederungsgrundsätzen folgt. Bei Insolvenzreife greifen zusätzliche Melde- und Antragspflichten nach § 15a InsO.

Können digitale Bilanzen automatisch gegen § 266 HGB geprüft werden?

Ja, moderne Buchhaltungssoftware und Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz.de prüfen die Bilanzgliederung automatisch auf Konformität mit § 266 HGB. Die XBRL-Taxonomie des Unternehmensregisters erzwingt zudem bei elektronischer Einreichung die Einhaltung des gesetzlichen Schemas, wodurch formale Fehler weitgehend vermieden werden.

Gilt für gemeinnützige GmbHs ein anderes Gliederungsschema?

Nein, auch gemeinnützige GmbHs müssen die Bilanz nach § 266 HGB gliedern. Die Gemeinnützigkeit ändert nichts an der handelsrechtlichen Pflicht zur ordnungsgemäßen Gliederung. Allerdings können im Anhang zusätzliche Angaben zur Mittelverwendung und zu steuerbefreiten Zweckbetrieben erforderlich sein, die über die reine Handelsbilanz hinausgehen.

Was passiert, wenn die Bilanz versehentlich falsch gegliedert wurde?

Eine fehlerhafte Gliederung kann zur Nichtigkeit des Jahresabschlusses führen, wenn die Fehler wesentlich sind. In diesem Fall muss die Bilanz korrigiert und erneut festgestellt werden. Bei bereits offengelegten Bilanzen ist eine Berichtigung im Unternehmensregister erforderlich. Zudem drohen Ordnungsgelder nach § 335 HGB (500–25.000 Euro) sowie haftungsrechtliche Konsequenzen für die Geschäftsführung.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 266 HGB – Gliederung der Bilanz, § 265 HGB – Allgemeine Gliederungsgrundsätze, § 267 HGB – Größenklassen, § 325 HGB – Offenlegung. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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