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OnlineBilanzBlogLiquidationsschlussbilanz Muster & Vorlage: Schritt für Schritt für GmbH/UG

Liquidationsschlussbilanz Muster & Vorlage: Schritt für Schritt für GmbH/UG

Veröffentlicht: 24.06.2026Aktualisiert: 24.06.2026Fachlich geprüft: 24.06.2026Lesezeit: ca. 6 Minuten

Eine GmbH aufzulösen ist kein formloser Vorgang – bereits zu Beginn ist ein rechtssicherer Liquidationsbeschluss der Gesellschafter erforderlich, am Ende steht die Liquidationsschlussbilanz, die den kompletten Abwicklungsprozess dokumentiert und erst nach deren Feststellung das Vermögen an die Gesellschafter verteilt werden darf. Dieser Artikel liefert Ihnen ein konkretes Liquidationsschlussbilanz Muster inklusive Vorlage für alle Zwischendokumente, die auf dem Weg dorthin entstehen müssen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Erster Ansprechpartner für Mandanten, koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und Steuerberater.

FK
✓ Fachlich geprüft vonFabian Klement

Wirtschaftsprüfer & Steuerberater · Dipl.-Kfm.
Steuerberaterkammer Stuttgart

Schwerpunkt Jahresabschlussprüfung, Konzernreporting und E-Bilanz. Qualitätssicherung aller Abschlüsse. Fabian Klement hat die fachlichen Aussagen dieses Beitrags geprüft.

Kurzantwort

Das Liquidationsschlussbilanz Muster einer GmbH besteht aus einer Bilanz zum Abwicklungsende, die ausschließlich noch vorhandene Barmittel oder Forderungen sowie das verteilungsfähige Reinvermögen ausweist. Sie wird nach Tilgung aller Verbindlichkeiten und Ablauf des Sperrjahres (§ 73 GmbHG) durch die Gesellschafter festgestellt und beim Handelsregister eingereicht – erst dann darf die Schlussauskehrung an die Gesellschafter erfolgen. Beim Abschluss der Liquidation einer GmbH müssen alle formalen Anforderungen erfüllt sein, damit das Unternehmen endgültig aus dem Register gelöscht werden kann.

Ablauf der GmbH-Liquidation im Überblick

Die Auflösung einer GmbH folgt einem gesetzlich vorgeschriebenen Verfahren nach §§ 60 ff. GmbHG. Bevor die eigentliche Liquidationsschlussbilanz entstehen kann, durchläuft die Gesellschaft mehrere Pflichtstationen:

Gesellschafterbeschluss zur Auflösung (mindestens ¾-Mehrheit, § 60 Abs. 1 Nr. 2 GmbHG)
Anmeldung der Auflösung und Bestellung des Liquidators beim Handelsregister (§ 65 GmbHG)
Aufstellung der Liquidationseröffnungsbilanz mit Anhang (§ 71 Abs. 1 GmbHG)
Gläubigeraufruf im Bundesanzeiger (§ 65 Abs. 2 GmbHG)
Ablauf des Sperrjahres nach letzter Bekanntmachung (§ 73 Abs. 1 GmbHG)
Tilgung aller bekannten Verbindlichkeiten, ggf. Sicherheitsleistung für streitige Forderungen
Aufstellung der Liquidationsschlussbilanz und Feststellung durch Gesellschafter
Schlussauskehrung des Reinvermögens an Gesellschafter
Anmeldung der Beendigung beim Handelsregister (§ 74 GmbHG), Löschung

Während die Eröffnungsbilanz und die Jahresabschlüsse während der Abwicklung gesonderte Dokumente sind (dazu mehr in unserem Artikel zur Schlussbilanz), ist die Liquidationsschlussbilanz das finale Rechnungslegungsdokument, das die vollständige Abwicklung belegt.

Hinweis: Liquidationszeitraum & Gewinnermittlung

Der steuerliche Betrachtungszeitraum für Liquidationsgewinne beträgt nach § 11 KStG maximal drei Jahre. Dauert die Abwicklung länger, sind Zwischenveranlagungen erforderlich.

Auflösungsbeschluss GmbH: Muster & Inhalt

Der Auflösungsbeschluss ist der formale Startpunkt. Er bedarf nach § 60 Abs. 1 Nr. 2 GmbHG einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen, sofern der Gesellschaftsvertrag keine höheren Anforderungen stellt. Eine notarielle Beurkundung ist in der Regel nicht zwingend, aber für die Handelsregisteranmeldung empfehlenswert.

Muster: Gesellschafterbeschluss zur Auflösung

Punkt Inhalt (Musterformulierung)
Protokollkopf „Gesellschafterversammlung der Muster GmbH, [Ort], [Datum], 10:00 Uhr. Anwesend: [Namen, Anteile]. Stimmberechtigtes Kapital: 25.000 EUR (100 %).“
Beschluss Nr. 1 „Die Gesellschaft wird mit Wirkung zum heutigen Tage aufgelöst. Die Liquidation erfolgt nach §§ 66 ff. GmbHG.“
Beschluss Nr. 2 „Zum alleinigen Liquidator wird [Name, Adresse] bestellt. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.“
Abstimmung „Dafür: [X] Stimmen (= XX %), dagegen: 0, Enthaltungen: 0. Beschluss angenommen.“
Unterschriften Versammlungsleiter + alle Gesellschafter oder Bevollmächtigte

Nach Fassung des Beschlusses ist die Auflösung durch den Liquidator zur Eintragung ins Handelsregister anzumelden (§ 65 GmbHG).

Liquidationseröffnungsbilanz: Muster & Bewertung

Zum Zeitpunkt der Auflösung hat der Liquidator nach § 71 Abs. 1 GmbHG eine Eröffnungsbilanz aufzustellen. Der entscheidende Unterschied zur laufenden HGB-Bilanz: Es gilt das Zerschlagungsprinzip statt der Going-Concern-Prämisse. Vermögensgegenstände sind mit ihren voraussichtlichen Veräußerungswerten (Liquidationswerten) anzusetzen.

Bewertungsunterschiede auf einen Blick

HGB-Jahresabschluss (Going Concern)

  • Fortführungswerte (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB)
  • Planmäßige Abschreibungen
  • Aktivierung immaterieller Güter mit AHK
  • Rückstellungen nach wahrscheinlichen Werten
Liquidationseröffnungsbilanz

  • Veräußerungswerte / Zeitwerte
  • Keine planmäßigen AfA mehr
  • Stille Reserven werden aufgedeckt
  • Rückstellungen vollständig für alle bekannten Risiken

Die Eröffnungsbilanz ist zusammen mit einem Anhang den Gesellschaftern zur Feststellung vorzulegen und beim Handelsregister einzureichen.

Gläubigeraufruf Bundesanzeiger: Muster & Frist

Nach Eintragung der Auflösung im Handelsregister sind die Gläubiger durch öffentliche Bekanntmachung im Bundesanzeiger aufzufordern, ihre Forderungen anzumelden (§ 65 Abs. 2 GmbHG). Ab dem Tag der letzten Bekanntmachung läuft das Sperrjahr nach § 73 Abs. 1 GmbHG.

Muster: Gläubigeraufruf Bundesanzeiger

Element Mustertext
Überschrift „Bekanntmachung der Auflösung – Aufforderung an die Gläubiger“
Gesellschaft „Muster GmbH, eingetragen beim Amtsgericht [Ort] unter HRB XXXXX, Sitz [Ort]“
Auflösung „Die Gesellschaft ist durch Gesellschafterbeschluss vom [Datum] aufgelöst worden.“
Aufforderung „Die Gläubiger der Gesellschaft werden aufgefordert, ihre Forderungen beim Liquidator [Name, Adresse] anzumelden.“
Liquidator „Liquidator: [Vorname Nachname], [Anschrift]“
Datum & Unterschrift [Ort, Datum] – [Liquidator]

Achtung: Sperrjahr zwingend abwarten!

Eine vorzeitige Auskehrung von Vermögen vor Ablauf des Sperrjahres und vor vollständiger Gläubigerbefriedigung ist nach § 73 GmbHG unzulässig. Der Liquidator haftet persönlich für Verstöße. Unbekannte Gläubiger müssen durch Sicherheitsleistung (§ 73 Abs. 2 GmbHG) abgesichert werden.

Liquidationsschlussbilanz Muster: Aufbau & Vorlage

Das Liquidationsschlussbilanz Muster einer GmbH weist im Idealfall auf der Aktivseite nur noch Bankguthaben oder ausstehende Forderungen aus – alle anderen Vermögensgegenstände sind veräußert, alle Verbindlichkeiten getilgt. Das verbleibende Reinvermögen auf der Passivseite entspricht exakt dem auszuschüttenden Betrag.

Strukturvorlage: Liquidationsschlussbilanz GmbH

Position Beispielbetrag (EUR)
AKTIVA
A. Umlaufvermögen
  I. Kassenbestand / Bankguthaben 87.400,00
  II. Forderungen (sofern noch offen) 0,00
Summe Aktiva 87.400,00
PASSIVA
A. Eigenkapital
  I. Gezeichnetes Kapital (Stammkapital) 25.000,00
  II. Kapitalrücklage 0,00
  III. Liquidationsgewinn / -verlust 62.400,00
B. Verbindlichkeiten 0,00
C. Rückstellungen 0,00
Summe Passiva 87.400,00

Der Anhang zur Liquidationsschlussbilanz (Muster-Inhalte) umfasst mindestens: Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Erläuterungen zu wesentlichen Positionen, Angaben über noch schwebende Verfahren sowie die Erklärung, dass alle Verbindlichkeiten erfüllt oder gesichert sind.

Praxisbeispiel: Liquidationsschlussbilanz einer GmbH

Die folgenden Eckdaten liegen dem Beispiel zugrunde: Die Muster GmbH (Stammkapital 25.000 EUR, ein Gesellschafter) hat die Geschäftstätigkeit eingestellt. Alle Anlagen wurden veräußert, Forderungen eingezogen, alle Verbindlichkeiten beglichen. Das Sperrjahr ist abgelaufen, steuerliche Betriebsprüfung wurde abgeschlossen.

Ausgangslage nach vollständiger Abwicklung

Posten Betrag (EUR)
Buchwert Anlagevermögen zu Liquidationsbeginn 40.000,00
Veräußerungserlös Anlagevermögen 55.000,00
Aufgedeckte stille Reserve (steuerpflichtig) 15.000,00
Eingezogene Forderungen 22.000,00
Tilgung Verbindlichkeiten –18.000,00
Körperschaftsteuer / SolZ auf Liquidationsgewinn –3.900,00
Gewerbesteuer (Liquidationsgewinn, Hebesatz 400 %) –4.200,00
Liquidatorhonorar und sonstige Kosten –3.500,00
Verbleibendes Bankguthaben (= Schlussauskehrung) 87.400,00

Buchungssätze zum Abschluss

Veräußerungserlös Anlagevermögen: Bank 55.000 an Anlagevermögen 40.000, Liquidationsgewinn 15.000
Steuerrückstellung Auflösung: Steueraufwand 8.100 an Steuerrückstellung 8.100
Schlussauskehrung: Eigenkapital/Auszahlungsverbindlichkeit 87.400 an Bank 87.400

Das Ergebnis fließt direkt in die oben gezeigte Liquidationsschlussbilanz ein. Die Bilanz weist dann – nach Verbuchung der Schlussauskehrung als Verbindlichkeit gegenüber Gesellschaftern – auf beiden Seiten 0 EUR aus (technische Nullbilanz nach Auskehrung) oder zeigt vor der Auskehrung das zu verteilende Reinvermögen.

Tipp: Vorausberechnung mit Kostenrechner

Möchten Sie die voraussichtliche Schlussauskehrung und Steuerbelastung Ihrer GmbH-Liquidation vorab durchrechnen? Nutzen Sie unseren Online-Kostenrechner für eine erste Indikation.

Schlussauskehrung & Gesellschafterbeschluss: Muster

Nach Feststellung der Liquidationsschlussbilanz durch die Gesellschafterversammlung darf die Schlussauskehrung erfolgen (§ 72 GmbHG). Die Verteilung erfolgt im Verhältnis der Geschäftsanteile, sofern der Gesellschaftsvertrag nichts anderes regelt.

Muster: Gesellschafterbeschluss zur Liquidationsschlussbilanz

Beschlusspunkt Musterformulierung
Feststellung der Schlussbilanz „Die Gesellschafterversammlung stellt die Liquidationsschlussbilanz zum [Datum] mit einer Bilanzsumme von EUR [X] fest.“
Entlastung Liquidator „Dem Liquidator [Name] wird Entlastung für seine Tätigkeit erteilt.“
Schlussauskehrung „Das verbleibende Reinvermögen von EUR [X] wird im Verhältnis der Geschäftsanteile an die Gesellschafter ausgekehrt.“
Beendigung „Der Liquidator wird beauftragt, die Beendigung der Gesellschaft zur Eintragung ins Handelsregister anzumelden.“

Steuerliche Behandlung der Schlussauskehrung beim Gesellschafter

Die Schlussauskehrung löst beim empfangenden Gesellschafter Kapitalertragsteuer (KapESt) auf den Teil aus, der die Anschaffungskosten der Beteiligung übersteigt (§ 17 EStG bei wesentlicher Beteiligung; § 20 EStG sonst). Bei körperschaftsteuerlichen Gesellschaftern greift das Schachtelprivileg nach § 8b KStG (95 % steuerfrei bei ≥ 10 % Beteiligung). Der Liquidator hat die Kapitalertragsteuer nach § 43 Abs. 1 Nr. 1 EStG einzubehalten und abzuführen, soweit keine Freistellung vorliegt.

Steuerliche Pflichten & Offenlegung

Die Liquidationsschlussbilanz unterliegt denselben Offenlegungspflichten wie der reguläre Jahresabschluss. Sie ist nach § 325 HGB beim Bundesanzeiger zu hinterlegen. Für mittelgroße und große GmbHen gilt Veröffentlichungspflicht, für kleine GmbHen Hinterlegungspflicht.

Steuerliche Checkliste vor Einreichung

Körperschaftsteuererklärung für den Liquidationszeitraum eingereicht (§ 11 KStG, max. 3 Jahre)
Gewerbesteuererklärung für alle Liquidationsjahre abgegeben
Umsatzsteuervoranmeldungen und Jahreserklärung bis Beendigung vollständig
Steuerbescheinigung des Finanzamts über Schuldenfreiheit eingeholt (empfohlen)
Kapitalertragsteuer auf Schlussauskehrung korrekt berechnet und abgeführt
Aufbewahrungsfristen für Buchungsbelege beachten (10 Jahre nach § 147 AO)
Löschung erst nach Sicherstellung der Steuerunterlagen-Aufbewahrung

Achtung: Haftung des Liquidators nach Löschung

Tauchen nach der Löschung im Handelsregister noch Verbindlichkeiten auf, haften die Gesellschafter mit dem empfangenen Vermögen (§ 73 Abs. 3 GmbHG). Der Liquidator haftet bei schuldhafter Verletzung seiner Prüfpflichten persönlich. Eine sorgfältige Prüfung aller Steuerbescheide vor der Schlussauskehrung ist daher unerlässlich.

Detailfragen zur laufenden Rechnungslegung während der Abwicklung – insbesondere zu den Jahresabschlüssen im Liquidationszeitraum – behandeln wir ausführlich in unserem Beitrag zur Schlussbilanz. Für eine professionelle Begleitung Ihrer GmbH-Liquidation steht Ihnen unser Team gerne zur Seite – vereinbaren Sie eine kostenfreie Demo, um zu sehen, wie onlinebilanz.de den Liquidationsprozess digital begleitet.

¾-Mehrheit

Mindestquorum Auflösungsbeschluss (§ 60 GmbHG)

1 Jahr

Sperrjahr nach Gläubigeraufruf (§ 73 GmbHG)

10 Jahre

Aufbewahrungsfrist für Buchungsbelege (§ 147 AO)

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Liquidationsschlussbilanz?

Die Liquidationsschlussbilanz ist die abschließende Bilanz einer GmbH am Ende der Abwicklung. Sie weist das nach Tilgung aller Verbindlichkeiten verbleibende Reinvermögen aus und bildet die Grundlage für die Schlussauskehrung an die Gesellschafter. Erst nach ihrer Feststellung durch die Gesellschafterversammlung darf das Vermögen verteilt werden.

Wann darf die Schlussauskehrung erfolgen?

Die Schlussauskehrung darf frühestens nach Ablauf des Sperrjahres gemäß § 73 Abs. 1 GmbHG, nach vollständiger Befriedigung aller bekannten Gläubiger und nach Feststellung der Liquidationsschlussbilanz durch die Gesellschafter erfolgen. Für unbekannte Gläubiger ist ggf. Sicherheit zu leisten.

Braucht die Liquidationsschlussbilanz einen Anhang?

Ja. Auch die Liquidationsschlussbilanz erfordert einen Anhang, der Bewertungsmethoden, wesentliche Positionen und den Nachweis der vollständigen Gläubigerbefriedigung erläutert. Für kleine GmbHen gelten nach §§ 264 ff. HGB vereinfachte Anforderungen, auf einige Angaben kann verzichtet werden.

Wie unterscheidet sich die Liquidationseröffnungsbilanz von der Schlussbilanz?

Die Liquidationseröffnungsbilanz zeigt den Vermögensstand zu Beginn der Abwicklung auf Basis von Zerschlagungswerten (Veräußerungswerte statt Fortführungswerte). Die Liquidationsschlussbilanz zeigt hingegen den finalen Stand nach vollständiger Abwicklung – in der Regel nur noch Bankguthaben und das zu verteilende Eigenkapital.

Welche Steuern fallen auf den Liquidationsgewinn an?

Auf den steuerlichen Liquidationsgewinn (§ 11 KStG) werden Körperschaftsteuer (15 %) zuzüglich Solidaritätszuschlag (5,5 % der KSt) sowie Gewerbesteuer erhoben. Beim Gesellschafter fällt auf den die Anschaffungskosten übersteigenden Auskehrungsbetrag Kapitalertragsteuer (25 % zzgl. SolZ) oder bei wesentlicher Beteiligung Einkommensteuer nach dem Teileinkünfteverfahren an.

Muss die Liquidationsschlussbilanz offengelegt werden?

Ja. Die Liquidationsschlussbilanz unterliegt der Offenlegungspflicht nach § 325 HGB. Kleine GmbHen müssen sie beim Bundesanzeiger hinterlegen, mittelgroße und große GmbHen müssen sie vollständig veröffentlichen. Die Frist beträgt zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag.

Über Autor und fachliche Prüfung

Autor

Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Erster Ansprechpartner für Mandanten, koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und Steuerberater.

Fachliche Prüfung

Fabian Klement

Wirtschaftsprüfer & Steuerberater · Dipl.-Kfm.

✓ Steuerberaterkammer Stuttgart · Wirtschaftsprüferkammer

Schwerpunkt Jahresabschlussprüfung, Konzernreporting und E-Bilanz. Qualitätssicherung aller Abschlüsse. Verantwortet die fachliche Prüfung dieses Beitrags.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung. Alle steuerlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer. OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet. Stand der Rechtslage: June 2026.

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