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Lesedauer

15–23 Minuten

OnlineBilanzBlogBuchhaltung Fotograf

Buchhaltung Fotograf: GmbH-Pflichten 2026 erklärt

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Fotografen mit GmbH unterliegen umfassenden Buchhaltungs- und Offenlegungspflichten nach HGB. Dieser Leitfaden erklärt praxisnah, welche branchenspezifischen Besonderheiten bei der Bewertung von Kamera-Equipment, der Umsatzsteuer-Behandlung und dem Jahresabschluss für Fotografie-Unternehmen gelten – Stand 2026. Wer zudem als Einzelperson tätig ist oder über eine GmbH-Gründung nachdenkt, findet einen umfassenden Überblick zu den steuerlichen Pflichten für Fotografen – von der Freiberufler-Einordnung bis hin zu Optimierungsstrategien.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Fotografen mit GmbH sind nach § 264 HGB buchführungspflichtig und müssen einen Jahresabschluss erstellen. Besonderheiten bestehen bei der Bewertung von Kameras und Studio-Equipment als Anlagevermögen, der Abschreibung technischer Geräte sowie der Umsatzsteuer-Behandlung von Lizenzeinnahmen und Kleinbetragsrechnungen. Die Offenlegung erfolgt beim Unternehmensregister gemäß § 325 HGB.

Welche Buchhaltungspflichten gelten für Fotografen mit GmbH?

Fotografen, die ihre Tätigkeit in der Rechtsform einer GmbH ausüben, unterliegen den vollumfänglichen Buchführungs- und Bilanzierungspflichten nach §§ 238 ff. HGB. Anders als freiberufliche Fotografen, die unter bestimmten Voraussetzungen nur eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) erstellen müssen, sind GmbHs als Kapitalgesellschaften stets zur doppelten Buchführung verpflichtet – unabhängig von Umsatz oder Gewinn.

Gesetzliche Grundlagen der Buchführungspflicht

Die Pflicht zur ordnungsgemäßen Buchführung ergibt sich aus § 238 Abs. 1 HGB für jeden Kaufmann. Die GmbH wird gemäß § 13 Abs. 3 GmbHG kraft Rechtsform zur Formkauffrau. Daraus folgen konkrete Anforderungen:

  • Vollständige, richtige, zeitgerechte und geordnete Aufzeichnung aller Geschäftsvorfälle gemäß § 239 Abs. 2 HGB
  • Jahresabschluss bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung nach § 242 Abs. 3 HGB
  • Aufbewahrungspflichten: Handelsbücher 10 Jahre, Belege 10 Jahre nach § 257 HGB
  • Inventur und Inventar zum Bilanzstichtag gemäß § 240 HGB
  • GmbH-spezifische Ergänzungen: Anhang (§ 264 Abs. 1 HGB), bei mittelgroßen und großen GmbHs zusätzlich Lagebericht

Praxis-Tipp

Auch wenn Ihr Fotostudio noch klein ist: Die GmbH-Rechtsform löst automatisch die volle Buchführungspflicht aus. Eine nachträgliche Umstellung von einfacher auf doppelte Buchführung ist aufwendig – planen Sie die Buchhaltungsinfrastruktur daher von Anfang an professionell.

Welche branchenspezifischen Besonderheiten gibt es in der Fotografen-Buchhaltung?

Die Buchhaltung für Fotografie-GmbHs weist einige branchentypische Merkmale auf, die bei der Erfassung, Bewertung und Bilanzierung zu beachten sind. Wer die passende Software für die Fotografen-Buchhaltung wählt, sollte dabei die Kombination aus Dienstleistungs- und Produktgeschäft sowie die besondere Struktur des Anlagevermögens von vornherein berücksichtigen.

Anlagevermögen: Technische Ausrüstung und Nutzungsdauer

Fotografen investieren erheblich in technische Ausrüstung – Kameras, Objektive, Beleuchtungstechnik, Computer und Software. Diese Wirtschaftsgüter sind nach § 253 HGB zu Anschaffungskosten zu aktivieren und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abzuschreiben. Die AfA-Tabellen des Bundesfinanzministeriums sehen für fotografische Ausrüstung folgende Richtwerte vor:

Wirtschaftsgut Nutzungsdauer Hinweise
Digitalkameras, Objektive 7 Jahre Nach amtlicher AfA-Tabelle; bei intensiver Nutzung ggf. kürzere Nutzungsdauer nachweisbar
Studio-Beleuchtung 8–10 Jahre Abhängig von Technologie (LED länger als Halogen)
Computer, Bildbearbeitung 3 Jahre Hardware; Software nach § 7 Abs. 1 EStG bzw. § 253 HGB
Drohnen, Spezialtechnik 5–7 Jahre Einzelfallbeurteilung nach tatsächlicher Nutzung
Studiomöbel, Hintergründe 10–13 Jahre Betriebs- und Geschäftsausstattung

Umsatzrealisierung: Wann wird der Umsatz gebucht?

Die Umsatzrealisierung erfolgt nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB grundsätzlich zum Zeitpunkt der Leistungserbringung. Bei Fotografen ist das der Zeitpunkt der Übergabe der fertigen Bilder (digital oder physisch), nicht der Aufnahme. Bei größeren Projekten (Hochzeiten, Unternehmensreportagen) mit Anzahlungen sind erhaltene Anzahlungen passivisch als Verbindlichkeiten zu erfassen (§ 266 Abs. 3 C.3. HGB) und erst bei Leistungserbringung in Umsatzerlöse umzubuchen.

  • Sofortaufträge (z. B. Passfotos): Umsatzrealisierung bei Übergabe und Zahlung
  • Shooting mit Nachbearbeitung: Umsatz erst bei Bereitstellung/Übergabe der finalen Dateien
  • Langfristige Projekte: Bei wesentlichen Teilleistungen ggf. Teilrealisierung nach Percentage-of-Completion-Methode (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 i.V.m. § 255 Abs. 2 HGB – allerdings nur bei Werkverträgen mit eindeutiger Teilabnahme)
  • Lizenzmodelle: Umsatz bei Übertragung der Nutzungsrechte (nicht bei bloßer Vertragsunterzeichnung)

Achtung

Anzahlungen lösen bereits Umsatzsteuerpflicht nach § 13 Abs. 1 Nr. 1a UStG aus – auch wenn der Umsatz handelsrechtlich noch nicht realisiert ist. Die UStVA und die Buchhaltung müssen hier sauber synchronisiert werden.

Urheberrechte und immaterielle Vermögensgegenstände

Selbst erstellte Fotografien sind nicht bilanzierungsfähig nach § 248 Abs. 2 HGB (Aktivierungsverbot für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, sofern keine Ausnahme greift). Erst bei entgeltlichem Erwerb fremder Bildrechte oder Übernahme eines Bildarchivs entsteht ein aktivierbarer immaterieller Vermögensgegenstand.

Wann lohnt sich die GmbH-Rechtsform für Fotografen steuerlich?

Viele Fotografen starten als Einzelunternehmer oder Kleinunternehmer nach § 19 UStG. Die Gründung einer GmbH bedeutet höhere formale Anforderungen, bietet jedoch steuerliche und rechtliche Vorteile, die ab einem bestimmten Gewinn- und Umsatzniveau deutlich überwiegen.

Steuerliche Vor- und Nachteile der GmbH

Vorteile GmbH

  • Körperschaftsteuer: 15 % pauschale KSt zzgl. SolZ (insg. ca. 15,825 %) statt progressivem ESt-Tarif bis 45 %
  • Gewerbesteuer: Je nach Hebesatz anrechenbar bei ESt; bei GmbH fester Satz (ca. 14–17 % je nach Gemeinde)
  • Thesaurierungsvorteil: Gewinnrücklagen innerhalb der GmbH nur mit ~30 % Gesamtsteuerbelastung (KSt + GewSt), Privatentnahme erst bei Ausschüttung mit 25 % Abgeltungsteuer
  • Haftungsbeschränkung: Privates Vermögen geschützt (§ 13 Abs. 2 GmbHG)
  • Betriebsausgaben: Geschäftsführergehalt steuerlich absetzbar, Pensionszusagen, Firmen-Kfz optimal nutzbar

Nachteile GmbH

  • Gründungsaufwand: Stammkapital 25.000 € (mind. 12.500 € einzuzahlen), Notarkosten, Handelsregistereintrag
  • Laufende Kosten: Jahresabschluss mit Bilanz, Anhang, ggf. Steuerberater-Festpreis ~1.500–3.500 € p.a.
  • Buchführungspflicht: Doppelte Buchführung immer erforderlich, auch bei niedrigen Umsätzen
  • Offenlegungspflicht: Jahresabschluss beim Unternehmensregister zu veröffentlichen (§ 325 HGB)
  • Doppelbelastung bei Ausschüttung: KSt in der GmbH + Abgeltungsteuer beim Gesellschafter = ca. 48,3 % Gesamtbelastung

~50.000 €

Gewinn p.a. ab dem sich GmbH steuerlich lohnt (Faustregel)

~30 %

Steuerbelastung auf thesaurierte Gewinne (KSt + GewSt)

15.825 %

Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag

„Für Fotografen mit dauerhaft hohen Gewinnen ab 50.000 Euro jährlich ist die GmbH oft die steueroptimale Rechtsform – insbesondere wenn Gewinne reinvestiert werden. Bei schwankenden Einkünften oder niedrigeren Gewinnen überwiegen die laufenden Kosten und die Formalien häufig den Steuervorteil. Eine individuelle Berechnung durch den Steuerberater ist vor Gründung unverzichtbar.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wie organisieren Sie die laufende Buchhaltung im Fotostudio?

Eine strukturierte laufende Buchhaltung ist für jede GmbH unverzichtbar – und bei Fotografie-Betrieben aufgrund der Vielzahl kleiner Einzelbuchungen (Requisiten, Material, Online-Abos, Equipment-Käufe) besonders wichtig. Die Grundlage bildet eine systematische Belegorganisation und eine DATEV- oder GoBD-konforme Buchführungssoftware.

Typische Buchungskreise in der Fotografie-GmbH

Buchungskreis Konten (SKR 03) Besonderheiten
Umsatzerlöse 8400 (19% USt), 8300 (7% USt bei Werken) Unterscheidung nach Leistungsart; Nutzungsrechte 19%, Print-Produkte ggf. 7%
Material & Requisiten 6000–6100 Hintergründe, Verbrauchsmaterial, Props – sofort absetzbar
Reisekosten (Shootings) 6650–6670 Fahrtkosten, Übernachtung bei Auswärtseinsätzen; Fotodokumentation sinnvoll
Software-Abos (Adobe CC, Capture One) 6815 Monatlich; Vorsteuerabzug bei betrieblicher Nutzung
Hosting, Cloud-Speicher 6805 Bildarchivierung, Website, Online-Galerien
Fremdleistungen (Assistenten, Visagisten) 6300 Ggf. § 13b UStG (Reverse Charge) prüfen bei ausländischen Dienstleistern
Equipment (Kameras, Objektive) 0210 (Anlagevermögen) Aktivierung, planmäßige AfA nach Nutzungsdauer

Digitale Belegerfassung und GoBD-Konformität

Fotografen erhalten viele Belege digital (Online-Käufe bei B&H, Amazon, Thomann) oder als Papierbelege vor Ort. Nach den Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form (GoBD) müssen elektronische Belege im Originalformat aufbewahrt werden. Papierbelege dürfen eingescannt und nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist vernichtet werden, sofern die Scanprozesse dokumentiert und unveränderbar sind.

  • Belege zeitnah erfassen (monatlich, nicht erst zum Jahresende)
  • Digitale Rechnungen (PDF) im Originalformat archivieren, nicht nur ausdrucken
  • Kassenbuch bei Bargeschäften (z. B. Walk-in-Kunden) führen – seit 2020 mit TSE-Pflicht bei elektronischen Kassensystemen
  • Bankkonten regelmäßig abgleichen (DATEV Unternehmen Online, lexoffice, sevDesk o.ä.)
  • Eigenbelege für Reisekosten, Bewirtung und gemischte Aufwendungen sauber dokumentieren
  • Vorsteuererstattung optimal nutzen: Equipment, Software, Reisen mit 19% VSt

Empfehlung

Viele Fotografie-GmbHs arbeiten mit Cloud-Buchhaltungssoftware (DATEV Unternehmen Online, lexoffice, sevDesk) und übermitteln die Belege monatlich digital an den Steuerberater. Das spart Zeit, reduziert Fehler und sorgt für Transparenz. Wer den gesamten Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lässt, profitiert von digitalen Plattformen wie OnlineBilanz.de mit Festpreisen und koordinierter Zusammenarbeit.

Was gehört zum Jahresabschluss einer Fotografie-GmbH?

Der Jahresabschluss der GmbH besteht gemäß § 264 Abs. 1 HGB aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) und Anhang. Je nach Größenklasse (§ 267 HGB) kommen weitere Bestandteile hinzu. Die meisten Fotografie-GmbHs fallen in die Kategorie ‚kleine Kapitalgesellschaft‘ und profitieren von Erleichterungen.

Größenklassen und Schwellenwerte 2026

Die Einordnung erfolgt nach § 267 HGB. Zwei von drei Kriterien müssen an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen überschritten werden:

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer (Jahresdurchschnitt)
Klein ≤ 7,5 Mio. € ≤ 15,0 Mio. € ≤ 50
Mittelgroß ≤ 25 Mio. € ≤ 50 Mio. € ≤ 250
Groß > 25 Mio. € > 50 Mio. € > 250

Die meisten Fotografie-GmbHs sind kleine Kapitalgesellschaften. Daraus folgen Erleichterungen bei Gliederung, Bewertung und Offenlegung.

Pflichtbestandteile des Jahresabschlusses

  • Bilanz: Darstellung des Vermögens (Aktiva) und der Schulden sowie des Eigenkapitals (Passiva) zum Bilanzstichtag 31.12.2025 nach § 266 HGB
  • Gewinn- und Verlustrechnung (GuV): Erträge und Aufwendungen des Geschäftsjahres 2025 nach § 275 HGB (Gesamtkosten- oder Umsatzkostenverfahren)
  • Anhang: Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Pflichtangaben nach § 284 HGB (z. B. Abschreibungsmethoden, Vorräte, Haftungsverhältnisse)
  • Lagebericht: Nur bei mittelgroßen und großen GmbHs Pflicht (§ 264 Abs. 1 Satz 2 HGB); kleine GmbHs befreit

Fristen für Aufstellung, Feststellung und Offenlegung

Für das Geschäftsjahr 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) gelten folgende gesetzliche Fristen:

Schritt Frist kleine GmbH Rechtsgrundlage
Aufstellung durch Geschäftsführer Innerhalb von 3 Monaten (31.03.2026) § 264 Abs. 1 Satz 3 HGB – Soll-Vorschrift, keine Sanktion
Feststellung durch Gesellschafterversammlung Innerhalb von 11 Monaten (30.11.2026) § 42a Abs. 2 Satz 1 GmbHG
Offenlegung beim Unternehmensregister Innerhalb von 12 Monaten (31.12.2026) § 325 Abs. 1 HGB

Achtung: Ordnungsgeldverfahren

Bei verspäteter oder unterlassener Offenlegung droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB durch das Bundesamt für Justiz. Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro und kann bis 25.000 Euro betragen – unabhängig von der Größenklasse. Seit DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister, nicht mehr beim Bundesanzeiger.

„Viele GmbH-Geschäftsführer unterschätzen die Feststellungs- und Offenlegungsfristen. Wir empfehlen, den Jahresabschluss spätestens im September durch die Gesellschafterversammlung feststellen zu lassen und unmittelbar danach elektronisch beim Unternehmensregister einzureichen. So bleibt ausreichend Puffer bis Jahresende und Ordnungsgeldverfahren werden vermieden.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Wie werden Kameras, Objektive und Studio-Equipment bewertet?

Das Anlagevermögen – insbesondere technische Anlagen und Maschinen (Kameras, Objektive, Beleuchtung, Computer) – bildet bei Fotografie-GmbHs oft den größten Bilanzposten auf der Aktivseite. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen nach § 253 Abs. 1 und 3 HGB.

Anschaffungskosten und Aktivierung

Anschaffungskosten umfassen nach § 255 Abs. 1 HGB den Kaufpreis zuzüglich Anschaffungsnebenkosten (Versand, Zoll, Erstinbetriebnahme), abzüglich Anschaffungspreisminderungen (Rabatte, Skonti). Umsatzsteuer ist kein Bestandteil der Anschaffungskosten, wenn Vorsteuerabzug besteht.

  • Kameras und Objektive: Aktivierung als technische Anlagen, getrennte Erfassung je Gerät für genaue AfA
  • Zubehör (Speicherkarten, Filter, Stative): Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) bis 800 € (netto) sofort absetzbar nach § 6 Abs. 2 EStG (steuerlich); handelsrechtlich Wahlrecht nach § 248 Abs. 2 HGB
  • Bündelkäufe (Set aus Kamera + Objektiv): Aufteilung nach Verkehrswerten, da unterschiedliche Nutzungsdauern
  • Gebrauchtkauf: Tatsächlicher Kaufpreis = Anschaffungskosten; restliche Nutzungsdauer individuell schätzen

Planmäßige Abschreibung nach Nutzungsdauer

Die planmäßige Abschreibung (AfA) verteilt die Anschaffungskosten auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Handelsrechtlich ist die lineare Abschreibung üblich (§ 253 Abs. 3 Satz 2 HGB), steuerlich ebenfalls (§ 7 Abs. 1 EStG). Die Nutzungsdauer richtet sich nach der AfA-Tabelle des BMF oder betriebsindividueller Erfahrung.

Wirtschaftsgut Anschaffungskosten (Beispiel) Nutzungsdauer Jährliche AfA (linear)
Systemkamera (Vollformat) 3.500 € 7 Jahre 500 €
Objektiv 24–70 mm f/2.8 2.100 € 7 Jahre 300 €
Studiolicht-Set (3x LED) 2.400 € 8 Jahre 300 €
iMac Pro (Bildbearbeitung) 4.800 € 3 Jahre 1.600 €
Drohne (DJI) 1.400 € 5 Jahre 280 €

Außerplanmäßige Abschreibung bei Wertminderung

Sinkt der beizulegende Wert eines Vermögensgegenstands unter den Buchwert und ist diese Wertminderung voraussichtlich dauerhaft, ist nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB eine außerplanmäßige Abschreibung vorzunehmen (Niederstwertprinzip). Typische Fälle bei Fotografie-Equipment:

  • Technischer Sprung: Neue Kamerageneration macht Vorgängermodell deutlich weniger wert (z. B. Einführung spiegelloser Vollformat-Systeme)
  • Beschädigung: Sturzschaden, Wasserschaden – Reparatur unwirtschaftlich
  • Obsoleszenz: Software-Support endet, Ersatzteile nicht mehr verfügbar

Praxis-Tipp

Dokumentieren Sie außerplanmäßige Abschreibungen sorgfältig: Gutachten, Reparaturkostenvoranschläge oder Marktpreisvergleiche (z. B. eBay, MPB, Calumet-Gebrauchtpreise) dienen als Nachweis. Im Anhang sind diese Abschreibungen gesondert zu erläutern (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB).

Welche Umsatzsteuer-Besonderheiten gelten für Fotografen?

Die Umsatzbesteuerung von Fotografen richtet sich grundsätzlich nach § 12 UStG. Dabei ist zwischen verschiedenen Leistungsarten zu unterscheiden, die teilweise unterschiedlich besteuert werden. Für GmbHs entfällt die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG – sie sind stets regelbesteuert.

Steuersätze nach Leistungsart

Leistung Steuersatz Rechtsgrundlage
Fotografische Dienstleistung (Shooting, Bildbearbeitung) 19 % § 12 Abs. 1 UStG – Regelsteuersatz
Einräumung von Nutzungsrechten (Lizenzen) 19 % § 12 Abs. 1 UStG
Verkauf von Printprodukten (Fotobücher, Abzüge, Leinwände) 7 % (teilweise) § 12 Abs. 2 Nr. 1 UStG – wenn Druckerzeugnis als ‚Werk‘ qualifiziert (umstritten, Einzelfallprüfung)
Digitale Downloads (Bilddateien) 19 % § 3a Abs. 4 UStG – elektronisch erbrachte Leistung
Auslandsleistungen B2B (an Unternehmer mit USt-ID im EU-Ausland) 0 % (Reverse Charge) § 13b UStG, § 3a Abs. 2 UStG

Wichtig

Die Abgrenzung zwischen 7 % und 19 % bei Printprodukten ist komplex und von Rechtsprechung und Verwaltungspraxis abhängig. Individuell gestaltete Fotobücher werden meist mit 19 % besteuert, standardisierte Druckerzeugnisse (z. B. Kataloge, Kalender) können unter Umständen 7 % unterliegen. Sprechen Sie mit Ihrem Steuerberater, bevor Sie Steuersätze festlegen.

Vorsteuerabzug: Investitionen optimal nutzen

GmbHs können die in Rechnungen ausgewiesene Umsatzsteuer als Vorsteuer abziehen (§ 15 UStG), sofern die Leistung für das Unternehmen bezogen wird. Typische abzugsfähige Vorsteuerbeträge:

  • Kauf von Kameras, Objektiven, Computern: 19 % Vorsteuer auf Nettobetrag
  • Software-Abos (Adobe Creative Cloud, Capture One): monatlich 19 % VSt
  • Hosting, Cloud-Speicher, Website: 19 % VSt
  • Fremdleistungen (Assistenten, Visagisten, Models): VSt wenn ausgewiesen
  • Reisekosten (Hotel, Mietwagen): 19 % VSt (Bahntickets enthalten USt, aber oft niedrigerer Satz)
  • Bewirtung von Geschäftspartnern: 70 % der USt abzugsfähig (§ 15 Abs. 1a UStG)

Umsatzsteuer-Voranmeldung und Dauerfristverlängerung

GmbHs sind grundsätzlich zur monatlichen Umsatzsteuer-Voranmeldung verpflichtet (§ 18 Abs. 2 UStG). Auf Antrag ist eine Dauerfristverlängerung um einen Monat möglich – die UStVA für Januar 2026 wäre dann erst am 10. März 2026 fällig. Im Gegenzug ist eine Sondervorauszahlung in Höhe von 1/11 der Vorjahres-Zahllast zu leisten.

  • Umsatzsteuer-Voranmeldung über ELSTER elektronisch übermitteln
  • Dauerfristverlängerung bis 10. Februar des Jahres beantragen (für das laufende Jahr)
  • Vorsteuerbeträge vollständig erfassen: alle Eingangsrechnungen mit USt-Ausweis sammeln
  • Bei Kleinbetragsrechnungen bis 250 € (brutto) vereinfachte Anforderungen nach § 33 UStDV
  • Reverse-Charge-Fälle (z. B. ausländische Dienstleister) korrekt in Zeile 48/50 der UStVA eintragen

„Fotografen mit vielen kleinen Ausgaben – Props, Online-Tools, Kleingeräte – verschenken oft Vorsteuer, weil Belege fehlen oder nicht erfasst werden. Eine monatliche Belegsammlung und zeitnahe Übermittlung an den Steuerberater zahlt sich aus: Die Vorsteuererstattung verbessert die Liquidität und senkt die Steuerlast.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Jahresabschluss selbst erstellen oder durch Steuerberater?

Grundsätzlich ist der Geschäftsführer der GmbH nach § 264 Abs. 1 HGB verpflichtet, den Jahresabschluss aufzustellen. Er darf diese Aufgabe aber delegieren – an interne Buchhalter oder externe Steuerberater. Die Frage ist: Wann lohnt sich die professionelle Unterstützung und wann ist Eigenregie sinnvoll?

Voraussetzungen für die Eigenregie

Wer den Jahresabschluss intern erstellen möchte, benötigt fundiertes Fachwissen in HGB-Bilanzierung, Steuerrecht und GmbH-Recht sowie eine geeignete Software. Folgende Voraussetzungen sollten gegeben sein:

  • Buchhalterische Kompetenz: Kenntnisse in doppelter Buchführung, Kontenrahmen (SKR 03/04), Bilanzgliederung nach § 266 HGB
  • Steuerrechtliche Aktualität: Änderungen bei AfA, GWG-Grenzen, Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer verfolgen
  • Software: DATEV, lexoffice, sevDesk oder vergleichbare GoBD-konforme Systeme
  • Zeitaufwand: Je nach Komplexität 20–40 Stunden für Jahresabschluss, Anhang, Steuererklärungen
  • Haftungsrisiko: Fehlerhafte Bilanzierung kann zu Ordnungsgeldern (§ 335 HGB), Steuer-Nachzahlungen oder bei Insolvenz zu Haftung des Geschäftsführers führen (§ 43 GmbHG)

Vorteile der Steuerberater-Beauftragung

Die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater bietet rechtliche Sicherheit, Zeitersparnis und oft auch steuerliche Optimierungen, die die Kosten überkompensieren. Insbesondere bei GmbHs ist die Komplexität (KSt, GewSt, Anhang, Offenlegung) hoch.

Steuerberater – Vorteile

  • Rechtssicherheit: Jahresabschluss von zugelassenem Steuerberater erstellt und geprüft
  • Haftung: Berufshaftpflicht des Steuerberaters deckt Fehler ab
  • Optimierung: Steuergestaltung (AfA-Wahlrechte, Rückstellungen, GWG-Pooling) wird aktiv genutzt
  • Zeitersparnis: Geschäftsführer konzentriert sich auf Kerngeschäft (Fotografie, Akquise)
  • Offenlegung: Steuerberater übernimmt elektronische Einreichung beim Unternehmensregister
  • Digitale Plattformen: OnlineBilanz.de bietet Festpreise, transparente Abläufe, keine Wartezeiten

Steuerberater – Kosten

  • Jahresabschluss kleine GmbH: ca. 1.500–2.500 € (nach StBVV, abhängig von Gegenstandswert)
  • Laufende Buchhaltung (monatlich): ca. 150–400 € je nach Beleganzahl
  • Steuererklärungen (KSt, GewSt, USt-Jahreserklärung): ca. 800–1.500 €
  • Festpreismodelle (z. B. OnlineBilanz): Transparente Paketpreise ohne Überraschungen

OnlineBilanz-Lösung

OnlineBilanz verbindet die Qualität eines zugelassenen Steuerberaters mit digitaler Effizienz: Sie laden Belege digital hoch, unser Steuerberater-Team erstellt den Jahresabschluss, Servet Gündogan koordiniert als Büroleiter den gesamten Prozess. Festpreise, keine versteckten Kosten, keine monatelangen Wartezeiten. Ideal für GmbH-Geschäftsführer, die Steuerberater-Qualität ohne Aufwand suchen.

1.500–2.500 €

Typische StB-Kosten Jahresabschluss kleine GmbH

20–40 h

Zeitaufwand Eigenregie (Jahresabschluss + Steuern)

100 %

Rechtssicherheit durch zugelassenen Steuerberater

Wie digitalisieren Sie Buchhaltung und Jahresabschluss optimal?

Die Digitalisierung der Buchhaltung spart Zeit, reduziert Fehler und verbessert die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater erheblich. Gerade für Fotografen, die ohnehin digital arbeiten (Bilddateien, Cloud-Speicher, Online-Galerien), ist der Schritt zur digitalen Buchhaltung naheliegend.

Cloud-Buchhaltung: Software-Optionen für Fotografie-GmbHs

Moderne Cloud-Buchhaltungssoftware erfüllt die GoBD-Anforderungen, bietet Schnittstellen zu Banken und DATEV und ermöglicht die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater in Echtzeit. Beliebte Lösungen:

Software Zielgruppe DATEV-Schnittstelle Preis (ca.)
DATEV Unternehmen Online Zusammenarbeit mit DATEV-Steuerberater Nativ ~30 €/Monat
lexoffice Kleine GmbHs, einfache Bedienung Export möglich ~20 €/Monat
sevDesk Kleine bis mittlere GmbHs Export möglich ~16–42 €/Monat
Agenda Steuerberater-Kanzleisoftware Nativ Nur über StB

Digitale Belegerfassung und Archivierung

Die GoBD verlangen, dass elektronische Belege im Originalformat aufbewahrt werden und unveränderbar archiviert sind. Papierbelege dürfen nach ordnungsgemäßem Scannen vernichtet werden (ersetzende Digitalisierung), sofern ein dokumentiertes Verfahren existiert.

  • E-Mails mit Rechnungen: Als PDF extrahieren und in Buchhaltungssoftware hochladen, nicht nur im E-Mail-Postfach lassen
  • Online-Käufe: Rechnung direkt als PDF herunterladen (nicht Screenshot), Dateiname sprechend (z. B. ‚2025-03-15_BH-Photo_Objektiv.pdf‘)
  • Papierbelege: Mit Smartphone-App (z. B. DATEV-App, lexoffice-App) fotografieren, hochladen, Original abheften oder nach Archivierung vernichten
  • Bankumsätze: Automatischer Import per HBCI/FinTS oder CSV – reduziert manuellen Erfassungsaufwand drastisch
  • Langzeitarchivierung: Cloud-Anbieter mit revisionssicherer Archivierung wählen (z. B. DATEV, DocuWare, lexoffice)

Zusammenarbeit mit dem Steuerberater digital organisieren

Moderne Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz.de ermöglichen die vollständig digitale Zusammenarbeit: Belege hochladen, Rückfragen per Chat oder E-Mail klären, fertigen Jahresabschluss digital erhalten. Vorteile:

  • Keine Papierordner mehr: Alle Belege digital, jederzeit abrufbar
  • Transparenz: Echtzeit-Status des Jahresabschlusses, keine Black Box
  • Festpreise: Keine Überraschungen bei der Rechnung
  • Schnelligkeit: Koordination durch Servet Gündogan, Jahresabschluss durch unser Steuerberater-Team ohne Wartezeiten
  • Rechtssicherheit: Zugelassene Steuerberater unterzeichnen den Jahresabschluss, volle Berufshaftung

„Viele unserer Mandanten aus der Kreativbranche – Fotografen, Designer, Agenturen – schätzen die digitale Zusammenarbeit besonders. Sie laden monatlich ihre Belege hoch, wir kümmern uns um Buchhaltung und Jahresabschluss. Das spart Zeit, reduziert Stress und gibt die Sicherheit, dass alles korrekt und fristgerecht erledigt wird.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufig gestellte Fragen

Können Fotografen die 1%-Regelung für Privatnutzung von Equipment anwenden?

Die 1%-Regelung nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG gilt nur für Kraftfahrzeuge. Bei privater Mitnutzung von Kameras oder Studio-Equipment muss die Privatentnahme entweder durch Fahrtenbuch-ähnliche Aufzeichnungen oder durch Schätzung ermittelt und als Entnahme versteuert werden. Pauschale Regelungen wie bei Dienstwagen existieren nicht.

Wie lange müssen Fotografen Auftragsunterlagen und Rechnungen aufbewahren?

Nach § 147 AO beträgt die Aufbewahrungsfrist für Rechnungen, Buchungsbelege und Jahresabschlüsse zehn Jahre. Geschäftsbriefe und sonstige Unterlagen sind sechs Jahre aufzubewahren. Die Frist beginnt mit Schluss des Kalenderjahres, in dem die Unterlage erstellt wurde. Bei digitaler Archivierung muss die Unveränderbarkeit nach GoBD gewährleistet sein.

Sind Kosten für Stock-Foto-Lizenzen sofort abzugsfähig oder zu aktivieren?

Kosten für lizenzierte Stock-Fotos, die Sie als Fotograf für eigene Projekte erwerben, sind in der Regel als Betriebsausgaben sofort abzugsfähig, sofern es sich um Einzellizenzen mit begrenzter Nutzungsdauer handelt. Nur wenn Sie umfangreiche, exklusive oder unbefristete Nutzungsrechte erwerben, die einen eigenständigen Vermögensgegenstand darstellen, kommt eine Aktivierung als immaterielles Anlagevermögen in Betracht.

Wie wird die Künstlersozialabgabe bei angestellten Assistenten berechnet?

Fotografen, die freiberufliche Assistenten oder Bildbearbeiter beauftragen, sind nach § 24 KSVG künstlersozialabgabepflichtig, wenn sie regelmäßig solche Leistungen in Anspruch nehmen. Die Abgabe beträgt 2026 voraussichtlich 5,0% der an den Künstler/Publizisten gezahlten Entgelte und ist zusätzlich zur Zahlung an den Auftragnehmer an die Künstlersozialkasse abzuführen. Meldepflicht besteht bis zum 31. März des Folgejahres.

Kann eine Fotografie-GmbH von der Ist-Versteuerung profitieren?

Nach § 20 UStG können Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz unter 600.000 Euro auf Antrag zur Ist-Versteuerung wechseln. Die Umsatzsteuer wird dann erst bei Zahlungseingang fällig, nicht bei Rechnungsstellung. Für Fotografen mit längeren Zahlungszielen oder Außenständen kann dies erhebliche Liquiditätsvorteile bringen. Der Antrag erfolgt beim Finanzamt und wirkt ab dem Folgejahr.

Welche Besonderheiten gelten bei der Rechnungsstellung für internationale Fotografie-Aufträge?

Bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen gilt nach § 3a UStG das Empfängerortprinzip: B2B-Leistungen an Unternehmen im EU-Ausland sind im Reverse-Charge-Verfahren umsatzsteuerfrei (mit USt-ID-Prüfung); die Steuerschuld geht auf den Leistungsempfänger über. Bei Leistungen an Privatkunden oder in Drittländer gelten Sonderregelungen. Die korrekte Länderkennung und ggf. Zusammenfassende Meldung sind verpflichtend.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), GmbH-Gesetz (GmbHG), Einkommensteuergesetz (EStG), Umsatzsteuergesetz (UStG). Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

Haben Sie Fragen? Jetzt erreichbar
SG
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Büroleitung & Support
0711 968 881 55
Mo–Fr · 10:00 – 18:00 Uhr · info@onlinebilanz.de
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Jahresabschlüsse, die seit Jahren beim Finanzamt fehlen. Honorare, die kommen – ohne dass man weiß, wofür. Rückfragen, die im Nichts verschwinden. Fristen, die niemand im Blick hat. Irgendwann reicht es.

Die Antwort auf all das ist denkbar einfach: Unternehmer und Steuerberater arbeiten in einem gemeinsamen Portal zusammen – transparent, in Echtzeit und zu einem festen Preis. Belege hochladen, kommunizieren, Jahresabschlüsse erstellen, Steuererklärungen einreichen.

Alles an einem Ort, ohne Umwege, ohne Wartezeit. Künstliche Intelligenz übernimmt die Routine – damit der Steuerberater das tun kann, wofür er wirklich da ist: beraten, prüfen, verantworten.

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    Ihre SituationRechtsform, Geschäftsjahr, Stand der Buchhaltung – wir hören zu.
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    Ihr FestpreisSie erhalten eine ehrliche Einschätzung, was die Erstellung kostet.
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    Die nächsten SchritteWenn es passt: Unterlagen digital einreichen – wir übernehmen den Rest.
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Erstellen Sie einfach gleich Ihr Konto – wir rufen Sie in jedem Fall für ein persönliches Kennenlernen an. Und auch danach können Sie jederzeit ein Gespräch direkt im Mandantenportal buchen.

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Verpasste Fristen, unbeantwortete Fragen, unklare Rechnungen – das kennen viele. Bei OnlineBilanz ist das anders. Ihr Steuerberater behält den Überblick, hält Fristen ein und meldet sich, bevor Probleme entstehen.

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Kontakt & häufige Fragen

Ihre Fragen.
Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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