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Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
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Stammkapital25.000 €
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Datum

Lesedauer

14–21 Minuten

OnlineBilanzBlogBuchhaltung Freiberufler

Buchhaltung Freiberufler 2026: EÜR, Pflichten & Tipps

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Freiberufler sind von der Buchführungspflicht befreit, müssen aber dennoch eine ordnungsgemäße Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) erstellen und Aufzeichnungspflichten erfüllen. Dieser Leitfaden erklärt alle steuerlichen Pflichten, Fristen und buchhalterische Besonderheiten für Freiberufler im Jahr 2026 – von der Umsatzsteuer über absetzbare Betriebsausgaben bis zur digitalen Belegverwaltung.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Freiberufler sind nach § 18 EStG von der doppelten Buchführung befreit und ermitteln ihren Gewinn durch Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) gemäß § 4 Abs. 3 EStG. Trotz fehlender Buchführungspflicht bestehen Aufzeichnungspflichten für Einnahmen, Ausgaben und Umsatzsteuer. Digitale Belegverwaltung, korrekte EÜR-Erstellung und fristgerechte Steuererklärungen sind essentiell, um Nachforderungen und Sanktionen zu vermeiden.

Was ist Buchhaltung für Freiberufler und welche Besonderheiten gelten?

Freiberufler unterliegen nach § 18 EStG einer eigenständigen Einkunftsart und sind damit von der Buchführungspflicht nach § 238 HGB befreit – sofern sie nicht freiwillig bilanzieren oder aufgrund anderer Rechtsformen (z. B. Freiberufler-GmbH) buchführungspflichtig werden. Die Buchhaltung für Freiberufler beschränkt sich daher in der Regel auf die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) nach § 4 Abs. 3 EStG, bei der lediglich tatsächlich zugeflossene Einnahmen und abgeflossene Ausgaben erfasst werden.

Dennoch müssen Freiberufler ihre Geschäftsvorfälle systematisch dokumentieren, Belege aufbewahren und steuerliche Pflichten erfüllen. Die Buchhaltung umfasst dabei die Erfassung von Betriebseinnahmen, abzugsfähigen Betriebsausgaben, Umsatzsteuer-Voranmeldungen (sofern nicht kleinunternehmerisch tätig) sowie die Vorbereitung der Steuererklärungen (Einkommensteuererklärung, Umsatzsteuererklärung, ggf. Gewerbesteuererklärung bei gewerblicher Tätigkeit).

Praxis-Tipp: Wann wird aus Freiberuflern ein Gewerbebetrieb?

Sobald freiberufliche Tätigkeiten durch nichtselbstständige Mitarbeiter erbracht werden oder gewerbliche Nebentätigkeiten hinzutreten, kann die Finanzverwaltung eine gewerbliche Infizierung annehmen. In diesem Fall entsteht Gewerbesteuerpflicht und ggf. auch Buchführungspflicht nach § 141 AO bei Überschreiten der Grenzen (Gewinn über 60.000 Euro oder Umsatz über 600.000 Euro). Eine saubere Trennung von freiberuflichen und gewerblichen Tätigkeiten ist deshalb essenziell.

Typische freiberufliche Tätigkeiten nach § 18 EStG

  • Heilberufe (Ärzte, Zahnärzte, Heilpraktiker, Physiotherapeuten)
  • Rechts- und steuerberatende Berufe (Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer)
  • Technische und naturwissenschaftliche Berufe (Architekten, Ingenieure, Chemiker)
  • Publizistische und künstlerische Berufe (Journalisten, Designer, Musiker, Autoren)
  • Lehrende und erziehende Berufe (Dozenten, Privatlehrer, Erzieher)

Keine Buchführungspflicht – aber welche Aufzeichnungspflichten bestehen trotzdem?

Freiberufler sind zwar nicht zur doppelten Buchführung nach § 238 HGB verpflichtet, müssen aber dennoch umfassende Aufzeichnungen führen. Nach § 22 UStG sind alle umsatzsteuerrelevanten Geschäftsvorfälle aufzuzeichnen, und nach § 147 AO besteht eine zehnjährige Aufbewahrungspflicht für Rechnungen, Belege und Buchungsunterlagen. Die EÜR ist bei elektronischer Abgabe über ELSTER ab einem Gewinn von mehr als 25.000 Euro oder Umsatz über 600.000 Euro zwingend als Anlage EÜR in strukturierter Form einzureichen.

Zentrale Aufzeichnungspflichten für Freiberufler

Pflicht Rechtsgrundlage Aufbewahrungsfrist
Einnahmen-Belege (Rechnungen, Honorarnoten) § 147 AO 10 Jahre
Ausgaben-Belege (Quittungen, Lieferantenrechnungen) § 147 AO 10 Jahre
Umsatzsteuer-Voranmeldungen § 147 AO 10 Jahre
Geschäftskorrespondenz § 147 Abs. 3 AO 6 Jahre
Anlage EÜR (bei Pflichtabgabe) § 60 Abs. 4 EStDV 10 Jahre

Die Aufzeichnungen müssen zeitnah, vollständig und nachprüfbar erfolgen. Eine bloße Sammlung von Belegen reicht nicht aus – die Finanzverwaltung erwartet eine systematische Erfassung, die eine nachvollziehbare Gewinnermittlung ermöglicht. Viele Freiberufler nutzen digitale Buchhaltungssoftware, um Belege zu digitalisieren und automatisch der richtigen Kategorie zuzuordnen.

„Gerade bei Betriebsprüfungen zeigt sich, wie wichtig eine saubere, lückenlose Belegorganisation ist. Wer seine Einnahmen und Ausgaben von Anfang an strukturiert erfasst, spart nicht nur Zeit bei der Steuererklärung, sondern vermeidet auch Schätzungen durch das Finanzamt.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wie erstelle ich als Freiberufler die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR)?

Die EÜR nach § 4 Abs. 3 EStG ist die einfachste Form der Gewinnermittlung und folgt dem Zufluss-Abfluss-Prinzip (§ 11 EStG): Einnahmen zählen in dem Kalenderjahr, in dem sie tatsächlich auf dem Konto eingehen oder bar vereinnahmt werden; Ausgaben wirken sich im Jahr der tatsächlichen Zahlung aus. Anders als bei der Bilanzierung entfallen damit Abgrenzungen von Forderungen, Verbindlichkeiten oder Rückstellungen.

Aufbau der Anlage EÜR (amtliches Formular)

  1. Betriebseinnahmen: Alle Honorare, Umsatzerlöse, Erstattungen, private Kfz-Nutzung (1%-Methode oder Fahrtenbuch)
  2. Betriebsausgaben: Kategorisiert nach Kontenrahmen (SKR 03/04), z. B. Raumkosten, Versicherungen, Kfz-Kosten, Reisekosten, Abschreibungen
  3. Investitionsabzugsbetrag (IAB): Nach § 7g EStG optional für geplante Anschaffungen
  4. Gewinn: Betriebseinnahmen abzüglich Betriebsausgaben
  5. Ergänzende Angaben: Entnahmen, Einlagen, nicht abziehbare Betriebsausgaben (z. B. Geschenke über 35 Euro)

Die Anlage EÜR ist ab 2026 bei elektronischer Übermittlung über die ELSTER-Schnittstelle zwingend, sobald der Gewinn 25.000 Euro oder der Umsatz 600.000 Euro überschreitet. Unterhalb dieser Grenzen ist eine formlose Gewinnermittlung zulässig, jedoch empfiehlt sich auch hier die Nutzung der strukturierten Anlage zur besseren Nachprüfbarkeit.

Achtung: Abschreibungen und Anlagevermögen

Investitionen in Anlagevermögen (z. B. Notebook, Praxisausstattung, Pkw) dürfen nicht sofort vollständig als Betriebsausgabe abgesetzt werden, sondern müssen über die Nutzungsdauer abgeschrieben werden (§ 7 EStG). Nur geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) bis 800 Euro netto können sofort abgeschrieben werden (§ 6 Abs. 2 EStG). Wer hier Fehler macht, riskiert Nachforderungen bei Betriebsprüfungen.

Welche Umsatzsteuer-Pflichten haben Freiberufler?

Freiberufler sind grundsätzlich umsatzsteuerpflichtig nach § 1 UStG, sofern sie nicht die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG in Anspruch nehmen (Umsatz im Vorjahr max. 25.000 Euro, im laufenden Jahr voraussichtlich max. 100.000 Euro, Stand 2026). Wer umsatzsteuerpflichtig ist, muss auf alle Leistungen Umsatzsteuer ausweisen, diese an das Finanzamt abführen, kann aber im Gegenzug Vorsteuer aus Eingangsrechnungen geltend machen.

Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Fristen

Zeitraum Abgabefrist (mit Dauerfristverlängerung) Pflicht
Monatlich 10. des Folgemonats (+1 Monat bei DFV) Umsatz Vorjahr > 7.500 Euro
Vierteljährlich 10. des Folgemonats (+1 Monat bei DFV) Umsatz Vorjahr ≤ 7.500 Euro
Jährlich (Umsatzsteuererklärung) 31. Juli des Folgejahres (mit StB: verlängerbar) Alle Umsatzsteuerpflichtigen

Die Voranmeldungen erfolgen ausschließlich elektronisch über ELSTER. Viele Freiberufler beantragen eine Dauerfristverlängerung nach § 46 UStDV, wodurch sich die Abgabefrist um einen Monat verschiebt – allerdings ist dafür eine Sondervorauszahlung in Höhe von 1/11 der Vorjahres-Zahllast erforderlich.

Kleinunternehmerregelung: Vor- und Nachteile

Die Kleinunternehmerregelung befreit von der Umsatzsteuer-Ausweisung und von Voranmeldungen – spart also erheblichen Verwaltungsaufwand. Nachteil: Kein Vorsteuerabzug aus Anschaffungen. Besonders bei größeren Investitionen (z. B. Praxisausstattung, Kfz) kann der freiwillige Verzicht auf die Kleinunternehmerregelung steuerlich vorteilhaft sein. Die Entscheidung bindet für fünf Jahre (§ 19 Abs. 2 UStG).

„Viele Freiberufler unterschätzen die Umsatzsteuer-Nachzahlung zum Jahresende. Wer monatlich oder quartalsweise nur Voranmeldungen abgibt, sollte regelmäßig Rücklagen bilden – die Jahreserklärung kann durch Korrekturen oder nachträgliche Vorsteuer zu Nachzahlungen führen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Welche Betriebsausgaben können Freiberufler absetzen?

Betriebsausgaben sind nach § 4 Abs. 4 EStG alle Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind. Sie mindern den steuerpflichtigen Gewinn und müssen betrieblich veranlasst, notwendig und angemessen sein. Die klare Trennung von privaten und betrieblichen Ausgaben ist essenziell – Mischaufwendungen (z. B. häusliches Arbeitszimmer, Kfz-Nutzung) erfordern eine nachvollziehbare Aufteilung.

Häufige Betriebsausgaben-Kategorien für Freiberufler

Raumkosten & Arbeitsmittel

  • Miete und Nebenkosten (anteilig bei häuslichem Arbeitszimmer nach § 4 Abs. 5 Nr. 6b EStG)
  • Büromöbel, IT-Ausstattung (Abschreibung nach AfA-Tabelle)
  • Büromaterial, Software-Lizenzen, Fachliteratur

Fahrzeugkosten & Reisen

  • Kfz-Kosten (1%-Methode bei Privatnutzung oder Fahrtenbuch)
  • Dienstreisen, Übernachtungen, Verpflegungsmehraufwand (Pauschalen nach § 9 Abs. 4a EStG)
  • Fahrtkosten zu Kunden, Fortbildungen

Nicht oder beschränkt abzugsfähige Ausgaben

  • Geschenke über 35 Euro netto pro Person und Jahr (§ 4 Abs. 5 Nr. 1 EStG)
  • Bewirtungskosten: nur 70 % abzugsfähig (§ 4 Abs. 5 Nr. 2 EStG), bei geschäftlichem Anlass und ordnungsgemäßer Dokumentation
  • Geldstrafen, Bußgelder (§ 4 Abs. 5 Nr. 8 EStG)
  • Repräsentationsaufwand (z. B. unangemessen hohe Bewirtung) – Finanzverwaltung prüft Angemessenheit

Die saubere Belegführung ist entscheidend: Jede Betriebsausgabe muss durch Rechnung oder Quittung nachgewiesen werden. Bei Bewirtungen ist zusätzlich ein Bewirtungsbeleg mit Anlass, Teilnehmern und Ort erforderlich. Wer diese Formvorschriften nicht einhält, riskiert die Nichtanerkennung bei Betriebsprüfungen.

Häusliches Arbeitszimmer oder Homeoffice-Pauschale – was gilt für Freiberufler?

Freiberufler, die von zu Hause aus arbeiten, können entweder die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer nach § 4 Abs. 5 Nr. 6b EStG oder alternativ die Homeoffice-Pauschale nach § 4 Abs. 5 Nr. 6c EStG geltend machen. Beide Regelungen schließen sich gegenseitig aus – es ist jeweils die günstigere Variante zu wählen.

Häusliches Arbeitszimmer: Voraussetzungen und Abzugshöhe

Situation Abzugshöhe Voraussetzungen
Kein anderer Arbeitsplatz verfügbar Unbegrenzt Arbeitszimmer ist Mittelpunkt der gesamten betrieblichen Tätigkeit
Anderer Arbeitsplatz vorhanden Max. 1.250 Euro/Jahr Arbeitszimmer wird für betriebliche Zwecke genutzt
Kein abgeschlossenes Arbeitszimmer Nicht abzugsfähig Arbeitsecke im Wohnzimmer, Durchgangszimmer etc.

Das Arbeitszimmer muss ein abgeschlossener Raum sein, der nahezu ausschließlich betrieblich genutzt wird (über 90 %). Die Kosten (Miete, Nebenkosten, Renovierung, Einrichtung) werden anteilig nach Quadratmetern ermittelt. Bei Eigennutzung der Immobilie sind auch Abschreibung und Schuldzinsen anteilig ansetzbar.

Homeoffice-Pauschale als vereinfachte Alternative

Seit 2023 können alternativ pro Tag, an dem ausschließlich im Homeoffice gearbeitet wird, pauschal 6 Euro angesetzt werden, maximal 1.260 Euro pro Jahr (§ 4 Abs. 5 Nr. 6c EStG). Diese Pauschale ist ohne Nachweis eines separaten Arbeitszimmers möglich, erfordert aber eine Dokumentation der Homeoffice-Tage. Sie ist besonders vorteilhaft für Freiberufler, die kein abgeschlossenes Arbeitszimmer haben oder deren tatsächliche Kosten unter der Pauschale liegen.

„Für viele Freiberufler, die hauptsächlich von zu Hause arbeiten, lohnt sich der vollständige Abzug des häuslichen Arbeitszimmers – etwa bei Beratern, Autoren oder Designern ohne externes Büro. Wer unsicher ist, sollte beide Varianten durchrechnen oder einen Steuerberater hinzuziehen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Kfz-Nutzung: 1%-Methode oder Fahrtenbuch – was ist für Freiberufler günstiger?

Nutzt ein Freiberufler ein betriebliches Fahrzeug auch privat, muss die Privatnutzung als Entnahme versteuert werden. Hierfür stehen zwei Methoden zur Wahl: die pauschale 1%-Methode nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 EStG oder die Fahrtenbuchmethode. Die Entscheidung wirkt sich sowohl auf die Einkommensteuer als auch auf die Umsatzsteuer aus.

1%-Methode: Einfach, aber oft teurer

Bei der 1%-Methode wird monatlich 1 % des inländischen Bruttolistenpreises (zum Zeitpunkt der Erstzulassung) als private Nutzung angesetzt. Hinzu kommen 0,03 % des Listenpreises pro Entfernungskilometer für Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte (bei Freiberuflern: regelmäßige Arbeitsstätte, z. B. eigenes Büro oder Praxis). Diese Pauschale gilt unabhängig von der tatsächlichen Nutzung – selbst bei geringer Privatnutzung.

Beispiel: Bruttolistenpreis 40.000 Euro, Entfernung Wohnung–Betriebsstätte 20 km. Monatliche Entnahme: 1 % von 40.000 = 400 Euro + 0,03 % × 40.000 × 20 = 240 Euro = 640 Euro/Monat = 7.680 Euro/Jahr als zusätzlicher steuerpflichtiger Gewinn.

Fahrtenbuchmethode: Aufwändig, aber exakt

Die Fahrtenbuchmethode erfordert ein lückenloses, zeitnahes Fahrtenbuch, das jeden einzelnen Fahrtantritt mit Datum, Kilometerstand, Ziel und Zweck dokumentiert. Die Privatnutzung wird dann anteilig nach tatsächlichen Kosten ermittelt: private Kilometer geteilt durch Gesamtkilometer, multipliziert mit den Gesamt-Kfz-Kosten (Abschreibung, Versicherung, Kraftstoff, Wartung etc.).

  • Fahrtenbuch muss zeitnah, vollständig und manipulationssicher geführt werden (elektronische Fahrtenbücher müssen finanzamtkonform sein)
  • Alle Fahrten (auch private) müssen lückenlos dokumentiert werden
  • Bei Betriebsprüfungen wird das Fahrtenbuch intensiv geprüft – formale Fehler führen zur Verwerfung und Anwendung der 1%-Methode
  • Fahrtenbuchmethode lohnt sich meist nur bei hohem betrieblichen Nutzungsanteil (über 80 %) oder günstigen Fahrzeugen

Achtung: Umsatzsteuer-Konsequenzen

Die private Kfz-Nutzung unterliegt auch der Umsatzsteuer. Bei der 1%-Methode ist die Entnahme mit 19 % USt zu versteuern, bei der Fahrtenbuchmethode anteilig. Wer die Kleinunternehmerregelung nutzt, hat hier keinen zusätzlichen Aufwand – bei Regelbesteuerung jedoch schon. Die Wahl der Methode sollte daher sowohl Einkommen- als auch Umsatzsteuer berücksichtigen.

Welche Steuererklärungen müssen Freiberufler abgeben und welche Fristen gelten?

Freiberufler sind zur Abgabe mehrerer Steuererklärungen verpflichtet. Die wichtigsten sind die Einkommensteuererklärung (mit Anlage EÜR und Anlage S für Einkünfte aus selbstständiger Arbeit) sowie bei Umsatzsteuerpflicht die Umsatzsteuererklärung. Je nach Rechtsform und Tätigkeit können weitere Erklärungen hinzukommen (z. B. Gewerbesteuererklärung bei gewerblicher Infizierung, Körperschaftsteuererklärung bei Freiberufler-GmbH).

Abgabefristen für Steuererklärungen (Stand 2026)

Steuererklärung Frist ohne StB Frist mit StB-Beauftragung
Einkommensteuererklärung 2025 31. Juli 2026 30. April 2027 (verlängerbar)
Umsatzsteuererklärung 2025 31. Juli 2026 30. April 2027 (verlängerbar)
Gewerbesteuererklärung 2025 31. Juli 2026 30. April 2027 (verlängerbar)
Umsatzsteuer-Voranmeldungen 10. des Folgemonats +1 Monat mit Dauerfristverlängerung

Die Beauftragung eines Steuerberaters verlängert die Abgabefrist automatisch – bei beratener Veranlagung gilt die verlängerte Frist nach § 109 AO (sog. Schonfrist). Allerdings muss der Steuerberater rechtzeitig mandatiert werden, und die Finanzverwaltung kann bei begründetem Interesse auf Fristverlängerung verzichten oder Vorauszahlungen anpassen.

Vorauszahlungen: Wie das Finanzamt Steuern festsetzt

Das Finanzamt setzt auf Basis der letzten Steuererklärung quartalsweise Vorauszahlungen für Einkommensteuer fest (fällig jeweils am 10. März, 10. Juni, 10. September, 10. Dezember). Diese werden mit der Jahressteuerschuld verrechnet. Wer erstmals freiberuflich tätig ist oder deutlich höhere Gewinne erzielt, sollte Rücklagen bilden – Nachzahlungen können erheblich ausfallen.

„Gerade im ersten Jahr der Freiberuflichkeit unterschätzen viele die Steuerlast. Wer keine Vorauszahlungen leistet, erlebt im Folgejahr eine hohe Nachzahlung plus neue Vorauszahlungen – ein doppelter Liquiditätsabfluss. Eine vorausschauende Steuerplanung und regelmäßige Rücklagenbildung sind deshalb essenziell.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Digitale Buchhaltung: Welche Software und Tools nutzen Freiberufler 2026?

Die Digitalisierung der Buchhaltung hat in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Moderne Buchhaltungssoftware ermöglicht es Freiberuflern, Belege per Foto oder Upload zu erfassen, automatisch zu kategorisieren, Umsatzsteuer-Voranmeldungen zu erstellen und die EÜR direkt an ELSTER zu übermitteln. Die GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form) verlangen dabei eine revisionssichere, unveränderbare Archivierung.

Anforderungen an digitale Buchhaltungssysteme (GoBD-konform)

  • Vollständigkeit: Alle Geschäftsvorfälle müssen lückenlos erfasst werden
  • Nachvollziehbarkeit: Buchungen müssen eindeutig einem Beleg zugeordnet sein
  • Unveränderbarkeit: Einmal gebuchte Vorgänge dürfen nicht nachträglich gelöscht oder geändert werden (nur Stornobuchungen)
  • Zeitnähe: Belege sollten zeitnah erfasst und verbucht werden
  • Aufbewahrung: Digitale Belege müssen 10 Jahre lang revisionssicher archiviert werden

Beliebte Software-Lösungen für Freiberufler

Einfache Cloud-Tools

  • lexoffice
  • sevDesk
  • WISO MeinBüro

DATEV-basierte Lösungen

  • DATEV Unternehmen online
  • DATEV Mittelstand Faktura
  • DATEV Belegtransfer

Open-Source & lokal

  • GnuCash
  • Banana Buchhaltung
  • JVerein (für Vereine, teils auch Freiberufler)

Die Wahl der Software hängt von individuellen Anforderungen ab: Wie viele Belege fallen an? Wird mit einem Steuerberater zusammengearbeitet? Werden Rechnungen selbst geschrieben? Ist eine Lohnbuchhaltung integriert? Viele Anbieter bieten kostenlose Testphasen – ein Vergleich lohnt sich. Wer seine Buchhaltung digital führt und regelmäßig an einen Steuerberater übermittelt, spart erheblich Zeit und reduziert Fehlerquellen. Plattformen wie OnlineBilanz ermöglichen es, die laufende Buchhaltung digital zu pflegen und den Jahresabschluss bzw. die Steuererklärungen durch erfahrene Steuerberater erstellen zu lassen – ohne Medienbrüche oder aufwändige Datenübergabe.

Wann lohnt sich ein Steuerberater für Freiberufler?

Viele Freiberufler stehen vor der Frage, ob sie ihre Buchhaltung und Steuererklärungen selbst erledigen oder einen Steuerberater beauftragen sollten. Die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab: Komplexität der Tätigkeit, Umsatz- und Gewinnhöhe, verfügbare Zeit, steuerliches Vorwissen und Risikobereitschaft. Grundsätzlich gilt: Je komplexer die steuerliche Situation, desto eher lohnt sich professionelle Unterstützung.

Typische Situationen, in denen Steuerberater-Unterstützung sinnvoll ist

  • Erstmalige Aufnahme der freiberuflichen Tätigkeit – Gründungsberatung, Wahl der Rechtsform, steuerliche Anmeldung
  • Komplexe Gewinnermittlung mit hohen Investitionen, IAB nach § 7g EStG, Abschreibungen
  • Umsatzsteuerliche Sonderfälle (innergemeinschaftliche Leistungen, Reverse-Charge, § 13b UStG)
  • Betriebsprüfung oder Unstimmigkeiten mit dem Finanzamt
  • Wechsel von Kleinunternehmer zu Regelbesteuerung oder umgekehrt
  • Gewerbliche Infizierung, Umstrukturierung, Aufnahme von Gesellschaftern
  • Zeitmangel oder fehlendes Interesse an steuerlichen Details – Fokus auf Kerngeschäft

~ 600–1.200 €

Typische StB-Kosten für EÜR + Einkommensteuererklärung (je nach Gegenstandswert)

Bis 31.07.

Abgabefrist ohne Steuerberater (2026 für Steuerjahr 2025)

Bis 30.04.2027

Verlängerte Frist mit Steuerberater-Beauftragung

Die Kosten für einen Steuerberater richten sich nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) und hängen vom Gegenstandswert (Umsatz, Gewinn) ab. Bei einem Jahresumsatz von 50.000 Euro und einer EÜR liegen die Kosten typischerweise zwischen 600 und 1.200 Euro – je nach Umfang der Beratung und Komplexität. Diese Kosten sind vollständig als Betriebsausgaben abzugsfähig und mindern den steuerpflichtigen Gewinn.

„Viele Freiberufler scheuen anfangs die Steuerberater-Kosten, übersehen aber das Einsparpotenzial durch optimierte Gestaltung – etwa bei der Wahl zwischen 1%-Methode und Fahrtenbuch, beim Investitionsabzugsbetrag oder bei der richtigen Zeitplanung von Anschaffungen. Ein guter Steuerberater zahlt sich meist bereits im ersten Jahr aus.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Wer den Jahresabschluss oder die Steuererklärungen durch einen Steuerberater erstellen lassen möchte, ohne lange Wartezeiten und mit transparenten Festpreisen, findet auf OnlineBilanz.de digitale Steuerberater-Leistungen. Die Zusammenarbeit erfolgt vollständig digital – von der Belegübermittlung bis zur fertigen Steuererklärung – und wird durch zugelassene Steuerberater rechtssicher erstellt und unterzeichnet.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich als Freiberufler ein Geschäftskonto führen?

Eine gesetzliche Pflicht zur Führung eines separaten Geschäftskontos besteht für Freiberufler nicht. Aus organisatorischen und steuerlichen Gründen ist es jedoch dringend zu empfehlen: Ein getrenntes Konto erleichtert die Zuordnung betrieblicher Einnahmen und Ausgaben, vereinfacht die EÜR-Erstellung und macht Betriebsprüfungen transparenter. Zudem vermeiden Sie Diskussionen mit dem Finanzamt über private versus betriebliche Transaktionen.

Können Freiberufler freiwillig Bücher führen und bilanzieren?

Ja, Freiberufler können freiwillig zur doppelten Buchführung und Bilanzierung nach § 4 Abs. 1 EStG übergehen. Dies kann sinnvoll sein bei komplexen Geschäftsstrukturen, hohen Warenbeständen oder wenn eine spätere Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft geplant ist. Der Wechsel ist dem Finanzamt anzuzeigen und bindet in der Regel für mehrere Jahre. Eine Rückkehr zur EÜR ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Welche Aufbewahrungsfristen gelten für Belege von Freiberuflern?

Freiberufler müssen Belege grundsätzlich 10 Jahre aufbewahren (§ 147 AO). Dies betrifft Rechnungen, Quittungen, Kontoauszüge und die EÜR selbst. Geschäftsbriefe und sonstige Unterlagen sind 6 Jahre aufzubewahren. Die Frist beginnt mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung erfolgte. Digitale Aufbewahrung ist zulässig, wenn die Belege jederzeit lesbar und unveränderbar archiviert sind (GoBD-konform).

Was passiert, wenn ich als Freiberufler die EÜR-Abgabefrist verpasse?

Bei verspäteter Abgabe der EÜR bzw. der Einkommensteuererklärung kann das Finanzamt Verspätungszuschläge nach § 152 AO festsetzen (bis zu 25.000 Euro, mindestens 25 Euro pro angefangenem Monat). Zudem droht eine Schätzung der Besteuerungsgrundlagen nach § 162 AO, die meist ungünstiger ausfällt als die tatsächliche Gewinnermittlung. Bei Steuerberater-Mandaten gelten längere Fristen nach der Steuerberater-Fristverlängerungsverordnung.

Kann ich als Freiberufler Investitionsabzugsbeträge nutzen?

Ja, Freiberufler können nach § 7g EStG Investitionsabzugsbeträge (IAB) für geplante Anschaffungen beweglicher Wirtschaftsgüter nutzen, sofern der Gewinn im Wirtschaftsjahr der Geltendmachung 200.000 Euro nicht übersteigt. Der IAB beträgt bis zu 50 % der voraussichtlichen Anschaffungskosten und mindert den Gewinn sofort. Die Investition muss innerhalb von drei Jahren erfolgen, sonst ist der Abzug rückgängig zu machen und zu verzinsen.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Einkommensteuergesetz (EStG), Umsatzsteuergesetz (UStG), Abgabenordnung (AO), Bundesministerium der Finanzen (BMF). Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Jahresabschlüsse, die seit Jahren beim Finanzamt fehlen. Honorare, die kommen – ohne dass man weiß, wofür. Rückfragen, die im Nichts verschwinden. Fristen, die niemand im Blick hat. Irgendwann reicht es.

Die Antwort auf all das ist denkbar einfach: Unternehmer und Steuerberater arbeiten in einem gemeinsamen Portal zusammen – transparent, in Echtzeit und zu einem festen Preis. Belege hochladen, kommunizieren, Jahresabschlüsse erstellen, Steuererklärungen einreichen.

Alles an einem Ort, ohne Umwege, ohne Wartezeit. Künstliche Intelligenz übernimmt die Routine – damit der Steuerberater das tun kann, wofür er wirklich da ist: beraten, prüfen, verantworten.

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15 Minuten.Klarheit.

Lernen Sie uns unverbindlich kennen. Im kurzen Kennenlerngespräch klären wir Ihre Situation und Sie erfahren, was Ihr Jahresabschluss bei uns kostet – zum Festpreis, ohne Kleingedrucktes.

  • 01
    Ihre SituationRechtsform, Geschäftsjahr, Stand der Buchhaltung – wir hören zu.
  • 02
    Ihr FestpreisSie erhalten eine ehrliche Einschätzung, was die Erstellung kostet.
  • 03
    Die nächsten SchritteWenn es passt: Unterlagen digital einreichen – wir übernehmen den Rest.
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Erstellen Sie einfach gleich Ihr Konto – wir rufen Sie in jedem Fall für ein persönliches Kennenlernen an. Und auch danach können Sie jederzeit ein Gespräch direkt im Mandantenportal buchen.

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Ihr Team

Steuerberatung,
die hält, was sie verspricht.

Verpasste Fristen, unbeantwortete Fragen, unklare Rechnungen – das kennen viele. Bei OnlineBilanz ist das anders. Ihr Steuerberater behält den Überblick, hält Fristen ein und meldet sich, bevor Probleme entstehen.

4
Köpfe
20+
Jahre Erfahrung
3
Kammern
Dr. Martin Pilz
Unternehmer Gründer
Dr. Martin Pilz
Geschäftsführer · CEO

Kein Steuerberater. Verantwortet Strategie, Produkt und Mandats­beziehung. Die steuerliche Beratung erfolgt ausschließlich durch die drei Berufsträger rechts.

Fabian Klement
WP StB Dipl.-Kfm.
Fabian Klement
Wirtschaftsprüfer & Steuerberater

Schwerpunkt Jahres­abschluss­prüfung, Konzern­reporting und E‑Bilanz. Qualitäts­sicherung aller Abschlüsse.

Jakob Röß
StB Dipl.-Kfm. Dipl.-Vw.
Jakob Röß
Steuerberater

Betreuung von mittel­ständischen GmbH, Frei­beruflern und Kapital­gesell­schaften.

Dr. Jeannine Dinnebier
RA Dr. iur. Dipl.-Vw.
Dr. Jeannine Dinnebier
Rechts­anwältin · Steuerrecht

Verantwortet Steuer­streit, Betriebs­prüfungen und rechts­sichere Gestaltung. Promoviert im Steuerrecht.

Geprüft & kammer­pflichtig Mitgliedschaften & Zulassungen
S
Steuerberater­kammerPflichtmitgliedschaft
W
Wirtschafts­prüfer­kammerZulassung nach WPO
R
Rechts­anwalts­kammerFachbereich Steuerrecht
D
DATEV‑PartnerSchnittstellen­zertifiziert
Kontakt & häufige Fragen

Ihre Fragen.
Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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