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Geprüft · StB
Aktiva Mittelverwendung · "Was besitzen wir?"
A. Anlagevermögen
Sachanlagen218.400 €
Fuhrpark62.150 €
B. Umlaufvermögen
Vorräte84.300 €
Forderungen142.820 €
Bank & Kasse96.650 €
Summe Aktiva604.320 €
Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
Jahresüberschuss184.320 €
B. Fremdkapital
Verbindlichkeiten Bank148.500 €
Lieferanten & Sonstige90.300 €
Summe Passiva604.320 €
=
Bilanzgleichung erfüllt Aktiva = Passiva · jede Buchung hat zwei Seiten
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Zwei Seiten, eine Wahrheit Links steht, was das Unternehmen besitzt. Rechts, woher das Geld dafür kommt.
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Alles wird fristgerecht eingereicht. Sie müssen nichts mehr tun
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ELSTER · FinanzamtKörperschaft-, Gewerbe- & Umsatzsteuer
übermittelt
BA
BundesanzeigerOffenlegung §325 HGB · fristgerecht 31.12.
offengelegt
HR
HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
hinterlegt
Festpreis eingehalten · Bestätigung per E-Mail

Datum

Lesedauer

11–16 Minuten

OnlineBilanzBlog Ordnungsgeld Bundesanzeiger vermeiden

Ordnungsgeld Bundesanzeiger vermeiden

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Kurzantwort

Ein Ordnungsgeld vom Bundesamt für Justiz (BfJ) nach § 335 HGB vermeiden Sie zuverlässig mit 7 Massnahmen: (1) 12-Monats-Frist nach § 325 HGB im Kalender markieren, (2) Jahresabschluss direkt nach Geschäftsjahresende beginnen, (3) Festpreis-Service statt eigener DIY-Zeitbudgets, (4) E-Mail-Adresse beim Unternehmensregister hinterlegen für Frühwarnungen, (5) Androhungsschreiben nie ignorieren (6-Wochen-Frist nutzen), (6) bei Verzögerungsrisiken rechtzeitig Steuerberater einschalten, (7) Kleinstkapital-Hinterlegung nach § 326 Abs. 2 HGB nutzen wenn möglich. Ordnungsgelder starten bei 2.500 € und können bei wiederholtem Versäumnis auf 25.000 € je Versäumnis steigen. Besondere Vorsicht gilt für Kommanditgesellschaften: Details zu Fristen und Besonderheiten beim Bundesanzeiger Ordnungsgeld für GmbH & Co. KG finden Sie in unserem Spezial-Ratgeber. Bei akuten Fällen: OnlineBilanz erstellt den Jahresabschluss auch nachträglich komplett zum Festpreis von 499,95 €.

Das Bundesamt für Justiz (BfJ) hat 2024 rund 110.000 Ordnungsgeldverfahren gegen Kapitalgesellschaften eingeleitet — Tendenz weiter steigend. Mit nur wenigen präventiven Maßnahmen vermeiden Sie zuverlässig, einer davon zu werden. Dieser Artikel zeigt Ihnen, wie Sie Ordnungsgelder proaktiv vermeiden — und was zu tun ist, falls das Androhungsschreiben schon im Briefkasten liegt.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

12 Monate

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

2.500 €

Mindest-Ordnungsgeld nach § 335 HGB

25.000 €

Maximaler Einzelbetrag je Versäumnis

1. Wer bekommt ein Ordnungsgeld und wie hoch?

Das Bundesamt für Justiz (BfJ) verhängt Ordnungsgelder nach § 335 HGB gegen alle Kapitalgesellschaften, die ihren Jahresabschluss nicht fristgerecht offenlegen:

RechtsformVerpflichtetGröße egal?
GmbHJa (§ 325 HGB)Ja — Kleinstkapital bis Groß
UG (haftungsbeschränkt)JaJa — auch mit 1 € Stammkapital
GmbH & Co. KGJa (Doppelfiktion § 264a HGB)Ja
AGJaJa
EinzelunternehmenNein
FreiberuflerNein

Höhe des Ordnungsgelds nach § 335 Abs. 1 HGB

  • Mindestbetrag: 2.500 € pro Versäumnis
  • Höchstbetrag: 25.000 € pro Versäumnis
  • Wiederholung: Bei erneutem Versäumnis kann mehrfach verhängt werden
  • Reduktion: Bei Kleinstkapitalgesellschaften ist Mindestbetrag 500 € (§ 335 Abs. 1a HGB)

Keine Verjährung für historische Abschlüsse

Das BfJ verfolgt auch Jahresabschlüsse aus der Vergangenheit, nicht nur das aktuelle Jahr. Wer seinen Abschluss 2023 nie offengelegt hat, kann auch 2026 noch mit Androhung konfrontiert werden — plus für das laufende Geschäftsjahr ein weiteres Ordnungsgeld. Die Verjährung nach Strafrecht gilt hier nicht.

2. Ablauf eines Ordnungsgeldverfahrens

Das Verfahren folgt einem festen Schema — die Kenntnis der Phasen hilft, richtig zu reagieren:

  • Phase 1: Prüfung

    BfJ prüft Unternehmensregister

    Das BfJ prüft regelmäßig alle Kapitalgesellschaften auf fristgerechte Offenlegung. Die Prüfung erfolgt nach Ablauf der 12-Monats-Frist nach Geschäftsjahresende.

  • Phase 2: Androhung

    Androhungsschreiben mit 6-Wochen-Frist

    Per Post kommt das Androhungsschreiben: „Besserung innerhalb 6 Wochen, sonst Ordnungsgeld ab 2.500 €“. Plus Verfahrensgebühr (103,50 € auch bei späterer Erfüllung).

  • Phase 3: Verfügung

    Ordnungsgeld-Festsetzung

    Bei weiterhin fehlender Offenlegung: Ordnungsgeldverfügung mit konkretem Betrag. Zusätzlich wird eine neue Frist gesetzt, deren Versäumnis ein weiteres Ordnungsgeld auslösen kann.

  • Phase 4: Beschwerde

    Rechtsmittel: Beschwerde zum LG Bonn

    Gegen die Festsetzung ist eine Beschwerde zum Landgericht Bonn nach § 335 Abs. 5 HGB möglich. Meist nur bei offensichtlichen Fehlern sinnvoll (z.B. Identitätsverwechslung).

  • Phase 5: Vollstreckung

    Zwangsvollstreckung

    Bei Nicht-Zahlung Vollstreckung durch BfJ — Pfändung von Geschäftskonten möglich. Geschäftsführer haftet persönlich (§ 335 Abs. 1 S. 4 HGB).

3. Massnahme 1: Frist-Kalender & Frühwarnsystem

Die mit Abstand häufigste Ursache für Ordnungsgelder ist Vergesslichkeit. Die 12-Monats-Frist nach § 325 HGB endet still und leise — und das BfJ ist nicht dankbar für Entschuldigungen.

Konkrete Umsetzung

Bei Kalenderjahr-Geschäftsjahr (01.01.–31.12.) läuft die Frist zum 31.12. des Folgejahres. Tragen Sie mehrere Erinnerungen ein:

  • 31.06. (6 Monate vor Deadline): Start-Erinnerung „Jahresabschluss anfordern“
  • 30.09. (3 Monate vor): Meilenstein-Check „Jahresabschluss mindestens in Arbeit“
  • 30.11. (1 Monat vor): Panik-Alarm „Offenlegung in Arbeit oder sofort handeln“
  • 20.12. (11 Tage vor): Final-Check „Offenlegung bestätigt“

Bei abweichendem Geschäftsjahr

Geschäftsjahr 01.04.2025–31.03.2026? Dann endet die Offenlegungsfrist am 31.03.2027 — nicht am Kalenderjahresende. Wichtig: Das Finanzamt-Fristenjahr läuft anders als die HGB-Offenlegungsfrist. Beide Kalender führen.

4. Massnahme 2: Direkt nach Stichtag starten

Der beste Schutz gegen Offenlegungs-Fristablauf ist ein frühzeitig begonnener Jahresabschluss. Typisch ist: Unternehmer warten auf „Zeit“ — die nie kommt. Der Abschluss verzögert sich, dann kommt der Steuerberater, dann kommt die Offenlegung — zu spät.

Realistischer Zeitplan

Monate nach StichtagMeilensteinPufferzeit bis Offenlegungsfrist
1–2Buchhaltung abschließen10 Monate
3–4Jahresabschluss erstellen lassen8 Monate
4–5Gesellschafterbeschluss, Feststellung7 Monate
5–6Offenlegung Unternehmensregister6 Monate
12Späteste Offenlegungsfrist0 (Stichtag!)

Mit diesem Timing haben Sie 6 Monate Puffer — genug für Rückfragen, Nachlieferungen und eventuelle Korrekturen.

5. Massnahme 3: Festpreis-Service statt DIY-Risiko

Wer den Jahresabschluss selbst macht, hat ein erhöhtes Fristrisiko: Arbeitsauslastung, andere Prioritäten, fehlende Erfahrung — die Frist rückt näher und näher. Bei Steuerberatern mit Stundenabrechnung gibt es manchmal Priorisierungs-Konflikte mit größeren Mandanten.

Warum Festpreis-Services sicherer sind

  • Verbindliche Timeline: Festpreise arbeiten mit Service Level Agreements
  • Keine Kosten-Eskalation: Sie wissen vorher, was es kostet — kein Zuwarten wegen Angst vor Rechnungen
  • Hohe Volumina: Digitale Kanzleien bearbeiten viele Abschlüsse — sie haben eingespielte Prozesse
  • Offenlegung inklusive: Fokus-Thema ist komplett abgedeckt, inkl. Registerauszug

6. Massnahme 4: E-Mail-Adresse beim Register hinterlegen

Das Unternehmensregister bietet die Möglichkeit, eine E-Mail-Adresse für automatische Erinnerungen zu hinterlegen. Dieser Service ist kostenlos und oft unterbewertet.

So aktivieren Sie den Service

  1. 1.Login bei unternehmensregister.de mit Ihrem Unternehmenskonto
  2. 2.Im Benutzerprofil: „Benachrichtigungen“ aktivieren
  3. 3.E-Mail-Adresse eintragen, die regelmäßig gelesen wird
  4. 4.Benachrichtigungen für „Offenlegungsfristen“ und „Androhungsschreiben“ auswählen

7. Massnahme 5: Androhungsschreiben nie ignorieren

Wenn doch ein Androhungsschreiben vom BfJ kommt, ist schnelles Handeln alles. Die 6-Wochen-Frist ist kurz, aber ausreichend für professionelle Hilfe.

Akutfall: Androhungsschreiben erhalten?

Sie haben ab Zustellungsdatum des Androhungsschreibens genau 6 Wochen Zeit, die Offenlegung nachzuholen. OnlineBilanz erstellt Ihren Jahresabschluss auch nachträglich komplett inkl. Offenlegung — meist innerhalb 4 Wochen.

Jetzt Kontakt aufnehmen

Die Verfahrensgebühr fällt trotzdem an

Auch wenn Sie binnen 6 Wochen nachliefern, werden 103,50 € Verfahrensgebühr festgesetzt. Das ist unvermeidbar, sobald der Androhungsbrief rausgegangen ist. Ziel der Nachlieferung ist, das Ordnungsgeld selbst (2.500 €+) zu vermeiden.

8. Massnahme 6: Bei Risiko früh StB einschalten

Wenn schon absehbar ist, dass der Abschluss verzögert wird (z.B. komplexe Sonderfragen, fehlende Unterlagen, personelle Engpässe beim StB), sollten Sie sofort einen erfahrenen Steuerberater einschalten. Warten ist der schlechteste Modus — je früher umgesteuert wird, desto sicherer die Frist.

Warnsignale im September/Oktober

  • Buchhaltung nicht abgeschlossen

    Im September des Folgejahres sollte die Finanzbuchhaltung des Vorjahres komplett abgeschlossen sein. Wenn nicht, ist das ein ernstes Warnsignal für Fristprobleme.

  • StB reagiert schleppend

    Wenn Ihr aktueller Steuerberater auf Nachfragen tagelang nicht antwortet, suchen Sie Alternativen. Digitale Kanzleien und Festpreis-Services reagieren meist innerhalb 24 Stunden.

  • Komplizierte Sonderfragen

    Immobilien-Verkauf, Umwandlung, Mantelkauf, Gesellschafterwechsel — alles Themen, die den Abschluss verzögern können. Hier rechtzeitig Spezialisten einschalten.

  • Fehlende Unterlagen

    Wenn Belege, Bankauszüge oder Gesellschaftsunterlagen fehlen, ist das kein Vor-, sondern ein Hauptproblem. Sofort rekonstruieren, nicht verschieben.

9. Massnahme 7: Hinterlegung statt Offenlegung prüfen

Für Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a HGB (Bilanzsumme ≤ 450.000 €, Umsatzerlöse ≤ 900.000 €, ≤ 10 Mitarbeiter) gibt es eine radikale Vereinfachung: Die Hinterlegung nach § 326 Abs. 2 HGB statt der vollständigen Offenlegung.

Vorteile der Hinterlegung

AspektOffenlegung (groß)Hinterlegung (Kleinstkapital)
Öffentliche EinsichtJedermannNur Behörden & legitimierte Anfragen
UmfangVollständige Bilanz + AnhangVerkürzte Bilanz ohne Anhang möglich
Gebühr~6 € Unternehmensregister~6 € (vergleichbar)
Ordnungsgeld-RisikoJa bei VersäumnisJa bei Versäumnis

Die Hinterlegung schont nicht nur die Privatsphäre, sondern reduziert auch den Arbeitsaufwand — und damit die Wahrscheinlichkeit einer Fristversäumnis.

10. Notfallplan bei drohendem Ordnungsgeld

Wenn alle Präventivmaßnahmen gescheitert sind und das Androhungsschreiben im Briefkasten liegt, hier der Notfallplan:

  • Tag 1: Ruhe bewahren

    Das Ordnungsgeld ist noch nicht verhängt. Sie haben 6 Wochen. Das reicht für einen professionellen Abschluss — wenn Sie sofort starten.

  • Tag 2: Dienstleister kontaktieren

    Festpreis-Service wie OnlineBilanz kontaktieren. Klare Aussage machen: „Androhungsschreiben BfJ, Frist X.“ Prioritäts-Bearbeitung anfordern.

  • Tag 3–10: Unterlagen zusammenstellen

    Saldenlisten, Belege, Geschäftsunterlagen. Je vollständiger die Lieferung, desto schneller die Bearbeitung.

  • Tag 11–25: Abschluss erstellen

    Professioneller Anbieter erstellt Bilanz, GuV, ggf. Anhang. E-Bilanz an ELSTER, Offenlegung beim Unternehmensregister.

  • Tag 26–42: Puffer für Korrekturen

    Falls das BfJ Fragen hat oder die Offenlegung noch nicht durchgeführt ist, können Sie nachsteuern. Ziel: Erledigung innerhalb der 6-Wochen-Frist.

„Wir sehen regelmäßig Mandanten, die schon Briefe vom BfJ haben. In 95% der Fälle können wir innerhalb von 4 Wochen einen kompletten Jahresabschluss erstellen und die Offenlegung einreichen — bevor das Ordnungsgeld festgesetzt wird. Das erspart den 2.500 €+. Wichtig ist nur: Sofort reagieren, nicht warten.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz

Weiterführende Artikel

  • Ordnungsgeld BfJ Detailverfahren: Komplette Rechtslage und Verfahrensdetails.
  • Offenlegung selbst machen: DIY-Anleitung Unternehmensregister.
  • § 325 HGB Offenlegung: Rechtsgrundlage detailliert.
  • Hinterlegung oder Offenlegung: Kleinstkapital-Privileg.
  • Offenlegung kleine KapGes: Pflichten nach § 267 HGB.
  • Offenlegungs-Service: OnlineBilanz übernimmt komplett.

11. Häufige Fragen

Wann genau läuft die 12-Monats-Frist ab?

Die Frist endet genau 12 Monate nach Geschäftsjahresende. Bei Kalenderjahr-Geschäftsjahr (01.01.–31.12.2025) endet sie am 31.12.2026. Es gibt keine offizielle Verlängerungsmöglichkeit — auch nicht bei Steuerberaterwechsel, Krankheit oder Ähnlichem.

Kann das Ordnungsgeld vollständig vermieden werden, wenn ich nachträglich offenlege?

Das Ordnungsgeld selbst (2.500 €+) können Sie vermeiden, wenn Sie innerhalb der 6-Wochen-Frist nach dem Androhungsschreiben offenlegen. Die Verfahrensgebühr von 103,50 € fällt aber in jedem Fall an — sie ist die Gebühr für das Androhungsschreiben selbst.

Wer haftet für das Ordnungsgeld — die GmbH oder der Geschäftsführer?

Das Ordnungsgeld wird grundsätzlich gegen die Kapitalgesellschaft festgesetzt (§ 335 Abs. 1 S. 3 HGB). Der Geschäftsführer haftet nach § 335 Abs. 1 S. 4 HGB aber persönlich als Gesamtschuldner, wenn die Gesellschaft nicht zahlen kann. Die Privatvermögens-Gefährdung ist real.

Gilt das Ordnungsgeld auch für ruhende GmbHs ohne Geschäftsbetrieb?

Ja. Jede im Handelsregister eingetragene Kapitalgesellschaft muss offenlegen — auch ruhende Gesellschaften ohne Umsatz. Die Nullbilanz muss fristgerecht eingereicht werden. Das übersehen Gründer von „Holding-Schüsseln“ oder nicht aktivierten GmbHs häufig — mit teuren Folgen.

Wie lange dauert die Bearbeitung beim BfJ?

Von Ablauf der 12-Monats-Frist bis zum Androhungsschreiben vergehen oft 3–6 Monate — manchmal auch 12 Monate oder länger. Verlassen Sie sich nicht auf die „Gnadenfrist“ des BfJ: Die Prüfung erfolgt automatisiert und konsequenter als noch vor 5 Jahren.

Kann ich das Ordnungsgeld steuerlich absetzen?

Nein. Ordnungsgelder sind nach § 4 Abs. 5 Nr. 8 EStG bzw. § 10 Nr. 3 KStG nicht als Betriebsausgabe abziehbar. Anders als Verzögerungszinsen oder ggf. Gebühren werden sie vollständig aus dem versteuerten Einkommen gezahlt. Wirtschaftliche Mehrbelastung ca. 130% der Nominalstrafe.

Was kostet der Jahresabschluss bei OnlineBilanz im Akutfall?

Der Standard-Festpreis von 499,95 € inkl. MwSt. gilt auch für Akut-Aufnahmen. Bei sehr kurzen Fristen (< 2 Wochen Restfrist) kann ein Express-Aufschlag von 150–300 € anfallen. Vergleich: Ein einziges Ordnungsgeld kostet 2.500 € — der Unterschied ist deutlich.

Muss ich den Anhang immer mit offenlegen?

Hängt von der Größenklasse ab: Kleinstkapital (§ 267a HGB) kann ohne Anhang hinterlegen, kleine GmbHs (§ 267 Abs. 1 HGB) müssen Bilanz + verkürzter Anhang offenlegen, mittelgroße und große den vollständigen Anhang + Lagebericht. Details: siehe Kleine GmbH § 267 HGB.

Was passiert bei mehrfachem Versäumnis?

Das BfJ kann ein weiteres Ordnungsgeld festsetzen, wenn Sie eine Folgefrist nicht einhalten — theoretisch beliebig oft, bis Sie offenlegen. Praktisch wurden schon Fälle mit kumuliertem Ordnungsgeld von über 100.000 € gesehen (mehrere Jahre verschüldet). Nach jedem Versäumnis steigt das Ordnungsgeld oft in die Höhe, bis zur 25.000-€-Grenze.

12. Fazit: Prävention ist günstiger als Reaktion

Ein Ordnungsgeld vom Bundesamt für Justiz zu vermeiden, ist mit den 7 vorgestellten Massnahmen zuverlässig machbar — und kostet keinen Cent extra, wenn Sie ohnehin einen Jahresabschluss-Service nutzen. Die wichtigste Einzelmaßnahme: Frühzeitig starten und das 12-Monats-Fristende mit mehrfachen Erinnerungen sichern.

Falls doch ein Androhungsschreiben kommt: Sofort handeln. Die 6-Wochen-Frist reicht für einen kompletten Jahresabschluss — aber nur, wenn Sie ab Tag 1 in Bewegung sind. Der Festpreis von 499,95 € inkl. MwSt. bei OnlineBilanz ist deutlich günstiger als ein einziges Ordnungsgeld.

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Hinweis: Rechtsstand April 2026. Ordnungsgeldverfahren sind komplex und einzelfallabhängig. Dieser Artikel ersetzt keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung. Bei laufenden Ordnungsgeldverfahren empfehlen wir die sofortige Einschaltung eines Rechtsanwalts oder Steuerberaters. Für einen Service-Abschluss: Kontakt zu OnlineBilanz.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
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Ben
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