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Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
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Stammkapital25.000 €
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offengelegt
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Datum

Lesedauer

12–17 Minuten

OnlineBilanzBlogFinanzbuchhaltung Kassel

Finanzbuchhaltung Kassel 2026: Aufgaben & Kosten

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Finanzbuchhaltung ist für jede GmbH in Kassel gesetzlich vorgeschrieben und bildet die Grundlage für Jahresabschluss, Steuererklärungen und betriebliche Entscheidungen. Sie umfasst die laufende Erfassung aller Geschäftsvorfälle nach § 238 HGB sowie die Einhaltung der GoBD. Ob intern geführt oder durch einen Steuerberater übernommen – eine ordnungsgemäße Buchführung spart Kosten und vermeidet rechtliche Risiken.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Die Finanzbuchhaltung erfasst alle Geschäftsvorfälle einer GmbH laufend und vollständig nach § 238 HGB und den GoBD. Sie liefert die Daten für Jahresabschluss, Steuererklärungen und betriebswirtschaftliche Auswertungen. GmbHs in Kassel können die Buchführung intern führen oder an einen Steuerberater auslagern – entscheidend sind Komplexität, Ressourcen und die erforderliche Fachkenntnis.

Finanzbuchhaltung in Kassel: Welche Aufgaben und Pflichten bestehen für GmbHs?

Die Finanzbuchhaltung ist das Rückgrat jedes kaufmännischen Unternehmens und dokumentiert alle Geschäftsvorfälle lückenlos und zeitnah. Für GmbHs in Kassel gelten dabei dieselben handels- und steuerrechtlichen Anforderungen wie bundesweit: Die Buchführungspflicht nach § 238 HGB verpflichtet zur Führung von Büchern nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB). Hinzu treten steuerliche Aufzeichnungspflichten gemäß §§ 140 ff. AO.

Kernaufgaben der Finanzbuchhaltung

  • Erfassung aller Geschäftsvorfälle: Eingangs- und Ausgangsrechnungen, Bankkontoumsätze, Kassenbewegungen, Lohn- und Gehaltsbuchungen
  • Debitorenbuchhaltung: Überwachung offener Forderungen, Mahnwesen, Zahlungseingänge
  • Kreditorenbuchhaltung: Verwaltung und Bezahlung von Lieferantenrechnungen, Skontonutzung
  • Anlagenbuchhaltung: Erfassung, Bewertung und Abschreibung des Anlagevermögens nach § 253 HGB
  • Kontenabstimmung: Regelmäßiger Abgleich von Haupt- und Nebenbüchern, Bankenabstimmung
  • Vorbereitung von Umsatzsteuer-Voranmeldungen: Monatlich oder quartalsweise gemäß § 18 UStG

Digitalisierung in der Fibu

Seit dem 01.01.2025 gelten verschärfte Anforderungen an die elektronische Rechnung (E-Rechnung) im B2B-Bereich durch das Wachstumschancengesetz. GmbHs müssen technisch in der Lage sein, E-Rechnungen im strukturierten Format (z. B. XRechnung, ZUGFeRD) zu empfangen. Die Pflicht zur Ausstellung von E-Rechnungen folgt stufenweise ab 2027 bzw. 2028, abhängig von der Unternehmensgröße.

Wer die Finanzbuchhaltung extern vergeben möchte, kann dies durch einen Steuerberater oder eine spezialisierte Buchhaltungskanzlei durchführen lassen. Digitale Plattformen wie OnlineBilanz.de bieten GmbHs in Kassel die Möglichkeit, ihre laufende Buchhaltung und den Jahresabschluss durch zugelassene Steuerberater mit transparenten Festpreisen bearbeiten zu lassen.

Wann lohnt sich ein Steuerberater für die Finanzbuchhaltung in Kassel?

Die Frage, ob die Finanzbuchhaltung intern oder extern durchgeführt wird, hängt von mehreren Faktoren ab: Unternehmensgröße, Komplexität der Geschäftsvorfälle, verfügbare personelle Ressourcen und das Know-how im Rechnungswesen. Viele GmbH-Geschäftsführer in Kassel stehen vor der Entscheidung, ob sie einen eigenen Buchhalter beschäftigen oder einen Steuerberater beauftragen.

Interne Fibu

  • Personalbindung und Fixkosten (Gehalt, Sozialabgaben)
  • Anforderung an Fachwissen und laufende Fortbildung
  • Vertretungsrisiko bei Urlaub oder Krankheit
  • Investition in Software, Lizenzen und IT-Infrastruktur

Externe Fibu (Steuerberater)

  • Flexibel skalierbar nach Geschäftsumfang
  • Keine Fixkosten für Personal und Infrastruktur
  • Geringere Kontrolle über tägliche Prozesse
  • Abhängigkeit von Terminen und Verfügbarkeit

„In der Praxis sehen wir häufig hybride Modelle: Der Geschäftsführer oder eine kaufmännische Kraft erfasst die Belege vorbereitend, und unser Steuerberater-Team prüft, kontiert und erstellt die Finanzbuchhaltung sowie die Umsatzsteuer-Voranmeldungen. Das spart Zeit und gibt dem Mandanten rechtliche Sicherheit.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Für viele GmbHs mit 10 bis 100 Geschäftsvorfällen monatlich rechnet sich die externe Vergabe wirtschaftlich ab dem ersten Tag. Die Kosten für die laufende Buchhaltung durch einen Steuerberater orientieren sich an der Gebührenordnung für Steuerberater (StBVV) und sind damit transparent kalkulierbar. Wer eine digitale Lösung bevorzugt, findet auf Plattformen wie OnlineBilanz.de Festpreis-Angebote für laufende Buchhaltung und Jahresabschluss.

Welche Anforderungen muss eine ordnungsgemäße Finanzbuchhaltung erfüllen?

Eine ordnungsgemäße Finanzbuchhaltung richtet sich nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB), die sich aus § 238 HGB, § 239 HGB sowie den §§ 140 ff. AO ableiten. Diese Grundsätze sind nicht abschließend kodifiziert, sondern ergeben sich aus Rechtsprechung, Verwaltungspraxis und herrschender Meinung im Schrifttum.

Die wichtigsten GoB im Überblick

Grundsatz Anforderung Rechtsgrundlage
Vollständigkeit Alle Geschäftsvorfälle müssen lückenlos erfasst werden. § 239 Abs. 2 HGB
Richtigkeit Buchungen müssen sachlich und rechnerisch korrekt sein. § 239 Abs. 2 HGB
Zeitgerechtheit Buchungen sind zeitnah (in der Regel binnen 10 Tagen) vorzunehmen. § 239 Abs. 2 HGB
Belegprinzip Keine Buchung ohne Beleg (Originalbeleg oder Eigenbeleg). § 238 Abs. 1 HGB, § 145 AO
Klarheit und Nachvollziehbarkeit Ein sachverständiger Dritter muss sich in angemessener Zeit einen Überblick verschaffen können. § 238 Abs. 1 S. 2 HGB
Unveränderlichkeit Buchungen dürfen nicht so verändert werden, dass der ursprüngliche Inhalt nicht mehr erkennbar ist. § 239 Abs. 3 HGB

Prüfungsrisiko bei Verstößen

Verstöße gegen die GoB können bei einer Betriebsprüfung zu Hinzuschätzungen nach § 162 AO führen. Das Finanzamt ist berechtigt, bei unvollständiger oder unrichtiger Buchführung Besteuerungsgrundlagen zu schätzen. Die daraus resultierenden Mehrsteuern und Zinsen (§ 233a AO) belasten die GmbH erheblich. Im Extremfall kann eine mangelhafte Buchführung straf- oder ordnungswidrigkeitenrechtliche Folgen nach sich ziehen.

Für die Einhaltung der GoB ist der Geschäftsführer persönlich verantwortlich. Er haftet gegenüber der Gesellschaft nach § 43 Abs. 2 GmbHG, wenn er seine Sorgfaltspflichten verletzt. Die Beauftragung eines Steuerberaters entbindet nicht von der Überwachungspflicht, schafft aber eine fachlich geprüfte Grundlage und reduziert das Haftungsrisiko erheblich.

Wie hängen Finanzbuchhaltung und Jahresabschluss zusammen?

Die Finanzbuchhaltung bildet die Grundlage für den handelsrechtlichen Jahresabschluss nach § 242 HGB. Ohne eine lückenlose, ordnungsgemäße und zeitnahe Buchführung kann kein belastbarer Jahresabschluss erstellt werden. Für GmbHs gilt die erweiterte Jahresabschlusspflicht nach § 264 HGB: Der Jahresabschluss besteht aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang.

Von der laufenden Buchführung zum Jahresabschluss

  1. Laufende Buchführung: Erfassung aller Geschäftsvorfälle während des Geschäftsjahres in Haupt- und Nebenbüchern.
  2. Kontenabstimmung: Monats- oder quartalsweise Abstimmung von Sach-, Debitoren-, Kreditoren- und Anlagenkonten.
  3. Vorbereitende Abschlussbuchungen: Periodenabgrenzungen (§ 250 HGB), Rückstellungen (§ 249 HGB), Abschreibungen (§ 253 HGB).
  4. Inventur: Körperliche und buchmäßige Bestandsaufnahme des Vermögens und der Schulden gemäß § 240 HGB.
  5. Bewertung: Anwendung der handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften (§§ 252–256 HGB).
  6. Erstellung von Bilanz und GuV: Übernahme der Salden aus der Finanzbuchhaltung, Gliederung nach § 266 und § 275 HGB.
  7. Anhang und ggf. Lagebericht: Ergänzende Angaben nach § 284 HGB (kleine GmbH) bzw. § 285 HGB (mittelgroße/große GmbH).

11 Monate

Feststellungsfrist kleine GmbH (§ 42a GmbHG)

12 Monate

Offenlegungsfrist (§ 325 HGB)

500–25.000 €

Ordnungsgeld bei verspäteter Offenlegung

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgt durch die Gesellschafterversammlung spätestens 11 Monate nach Bilanzstichtag (kleine GmbH) bzw. 8 Monate (mittelgroße und große GmbH) gemäß § 42a GmbHG. Anschließend ist der Jahresabschluss innerhalb von 12 Monaten nach Bilanzstichtag beim Unternehmensregister offenzulegen (§ 325 HGB). Seit dem DiRUG (01.08.2022) ist das Unternehmensregister die ausschließliche Offenlegungsstelle – der Bundesanzeiger ist nur noch das Publikationsmedium.

„Eine saubere, monatsaktuelle Finanzbuchhaltung spart am Jahresende enorm viel Zeit und Nerven. Wenn die Buchführung laufend gepflegt wird, können unsere Steuerberater den Jahresabschluss in wenigen Wochen erstellen. Wer hingegen ein Jahr lang nichts macht, riskiert Zeitdruck, Fehler und die Nichteinhaltung gesetzlicher Fristen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Digitale Finanzbuchhaltung in Kassel: Welche Software und Prozesse sind sinnvoll?

Die Digitalisierung der Finanzbuchhaltung bringt erhebliche Effizienzgewinne: Belege werden gescannt oder automatisch per E-Mail importiert, Bankkontoumsätze werden per HBCI/FinTS abgerufen, Buchungsvorschläge werden durch KI-gestützte Texterkennung (OCR) generiert. Für GmbHs in Kassel stehen zahlreiche Cloud-basierte Buchhaltungslösungen zur Verfügung, die DATEV-kompatibel sind und den Datenaustausch mit Steuerberatern erleichtern.

Gängige Software-Lösungen für die Finanzbuchhaltung

  • DATEV Unternehmen Online: Die Standardlösung für die Zusammenarbeit mit Steuerberatern, integriert in die DATEV-Systemwelt.
  • Lexoffice: Cloudbasierte Lösung für Kleinunternehmen und GmbHs mit übersichtlicher Benutzeroberfläche und integriertem Banking.
  • sevDesk: Beliebte Buchhaltungssoftware mit Schwerpunkt auf Rechnungserstellung und automatischer Belegerfassung.
  • DATEV Mittelstand Faktura / Rechnungswesen: Umfassende ERP-Lösung für mittelständische GmbHs mit Warenwirtschaft und Controlling.
  • MS Dynamics 365 Business Central / SAP Business One: ERP-Systeme für größere GmbHs mit erweiterten Anforderungen.

GoBD-Konformität sicherstellen

Seit 2015 gelten die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form (GoBD). Jede eingesetzte Software muss die Anforderungen an Unveränderbarkeit, Nachvollziehbarkeit, Vollständigkeit und maschinelle Auswertbarkeit erfüllen. Bei Betriebsprüfungen wird die GoBD-Konformität routinemäßig geprüft. Achten Sie daher auf entsprechende Zertifizierungen und Dokumentationen der Softwareanbieter.

Wer die Finanzbuchhaltung digital an einen Steuerberater auslagern möchte, sollte auf eine nahtlose Schnittstelle achten. Plattformen wie OnlineBilanz.de ermöglichen es, Belege per Upload oder automatischer E-Mail-Weiterleitung einzureichen; die zugelassenen Steuerberater übernehmen anschließend Kontierung, Buchung und Erstellung der Umsatzsteuer-Voranmeldungen. Das spart Zeit, reduziert Fehler und gibt Rechtssicherheit.

Welche häufigen Fehler sollten GmbHs in der Finanzbuchhaltung vermeiden?

Auch erfahrene Geschäftsführer und Buchhalter begehen in der täglichen Fibu-Praxis immer wieder typische Fehler, die bei Betriebsprüfungen oder im Rahmen des Jahresabschlusses auffallen. Im schlimmsten Fall führen sie zu Hinzuschätzungen, Ordnungsgeldern oder haftungsrechtlichen Konsequenzen.

Typische Fehlerquellen

  • Fehlende oder unvollständige Belege: Buchungen ohne Originalbeleg verstoßen gegen § 238 HGB und § 145 AO.
  • Verspätete Buchungen: Geschäftsvorfälle werden erst Monate später erfasst, die Zeitgerechtheit (§ 239 Abs. 2 HGB) ist nicht gewahrt.
  • Private Nutzung von Geschäftskonten: Privatentnahmen müssen sauber vom Verrechnungskonto gebucht werden, andernfalls droht eine Betriebsprüfung mit Hinzuschätzung verdeckter Gewinnausschüttungen.
  • Fehlende Periodenabgrenzung: Aufwendungen und Erträge werden nicht dem richtigen Geschäftsjahr zugeordnet (§ 250 HGB).
  • Unzureichende Dokumentation: Buchungsbelege werden nicht revisionssicher archiviert oder sind nicht maschinell auswertbar (Verstoß gegen GoBD).
  • Fehlerhafte Umsatzsteuer: Verwechslung von 7% und 19%, fehlende Rechnungsangaben nach § 14 UStG, nicht abziehbare Vorsteuer bei gemischter Nutzung.
  • Nicht abgestimmte Konten: Debitoren, Kreditoren oder Sachkonten weichen vom tatsächlichen Stand ab, die Fibu ist nicht mit den Nebenbüchern abgestimmt.

„Wir sehen in der Praxis häufig, dass GmbHs ihre Buchhaltung monatelang liegenlassen und dann unter Zeitdruck versuchen, alles nachzuholen. Dabei passieren die meisten Fehler. Eine kontinuierliche, monatsweise Buchführung ist nicht nur Pflicht, sondern auch deutlich effizienter und weniger fehleranfällig.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Die Vermeidung dieser Fehler erfordert entweder qualifiziertes eigenes Personal oder die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater. Viele GmbHs in Kassel setzen auf eine Kombination: Interne Vorkontierung und externe Prüfung durch einen Steuerberater. Das bietet Kontrolle, Rechtssicherheit und vermeidet kostspielige Fehler.

Was kostet die Finanzbuchhaltung durch einen Steuerberater in Kassel?

Die Kosten für die laufende Finanzbuchhaltung durch einen Steuerberater richten sich nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV). Maßgeblich sind dabei die Anzahl der Belege, der Gegenstandswert (z. B. Jahresumsatz oder Bilanzsumme) sowie der vereinbarte Gebührenrahmen (i. d. R. zwischen 1/10 und 6/10 der gesetzlichen Mittelgebühr).

Gebührenbeispiele nach StBVV (Tabelle C, Anlage 3)

Belege/Monat Jahresumsatz Gebührenrahmen (1/10 – 6/10) Monatliche Kosten (ca.)
50 Belege 250.000 € 20 – 120 € 60 – 100 €
100 Belege 500.000 € 30 – 180 € 90 – 150 €
200 Belege 1.000.000 € 50 – 300 € 150 – 250 €
300 Belege 2.000.000 € 70 – 420 € 220 – 350 €

Hinzu kommen Kosten für die Umsatzsteuer-Voranmeldung (monatlich oder quartalsweise), die Erstellung der Einnahmen-Überschussrechnung oder des Jahresabschlusses sowie ggf. Lohnbuchhaltung. Viele Steuerberater bieten Pauschalpreise an, die alle laufenden Leistungen umfassen und so Planungssicherheit geben.

Festpreise bei OnlineBilanz

OnlineBilanz.de bietet GmbHs transparente Festpreise für laufende Finanzbuchhaltung und Jahresabschluss. Die Abrechnung erfolgt nicht nach StBVV-Tabellen, sondern nach klar definierten Leistungspaketen – ohne versteckte Kosten oder Überraschungen. Die fachliche Qualität wird durch zugelassene Steuerberater sichergestellt, die den Jahresabschluss prüfen und rechtsverbindlich unterzeichnen.

Für GmbHs in Kassel, die Wert auf kurze Reaktionszeiten und persönlichen Kontakt legen, kann eine lokale Kanzlei sinnvoll sein. Wer hingegen digitale Prozesse, Festpreise und bundesweite Verfügbarkeit bevorzugt, findet auf Plattformen wie OnlineBilanz.de eine moderne Alternative. Beide Wege sind fachlich gleichwertig, solange ein zugelassener Steuerberater die Verantwortung trägt.

Finanzbuchhaltung auslagern oder intern führen? Entscheidungshilfe für GmbHs in Kassel

Die Entscheidung, ob die Finanzbuchhaltung intern oder extern durchgeführt wird, ist eine strategische Weichenstellung. Sie beeinflusst nicht nur die Kostenstruktur, sondern auch Flexibilität, Qualität und das Risikomanagement des Unternehmens. Für GmbH-Geschäftsführer in Kassel lohnt sich eine strukturierte Bewertung anhand folgender Kriterien.

Entscheidungskriterien im Vergleich

Kriterium Interne Fibu Externe Fibu (Steuerberater)
Fixkosten Gehalt, Sozialabgaben, Weiterbildung Variable Kosten je nach Belegzahl
Fachwissen Abhängig von Qualifikation des Mitarbeiters Garantiert durch zugelassenen Steuerberater
Vertretung Risiko bei Urlaub, Krankheit, Kündigung Kein Vertretungsrisiko, Team-Backup
Aktualität Erfordert laufende Fortbildung Automatisch durch Kanzlei sichergestellt
Kontrolle Volle Kontrolle über Prozesse Geringere Kontrolle, aber klare Verantwortung
Software Eigene Lizenz- und Wartungskosten I. d. R. in Gebühr enthalten
Haftung Geschäftsführer trägt Organisationsverschulden Steuerberater haftet für fachliche Fehler

In der Praxis haben sich für viele mittelständische GmbHs hybride Modelle bewährt: Eine kaufmännische Kraft übernimmt die Vorsortierung, Belegerfassung und den Zahlungsverkehr, während ein Steuerberater quartalsweise oder monatlich die Kontrolle, Prüfung und Finalisierung vornimmt. Dieses Modell kombiniert interne Flexibilität mit externer Fachkompetenz.

„Viele Mandanten fragen uns, ob sie selbst buchen sollen. Die Antwort hängt vom Unternehmen ab. Wer wenig Geschäftsvorfälle hat und kaufmännisch versiert ist, kann vieles selbst machen. Sobald es komplexer wird – z. B. bei Anlagenbuchhaltung, Rückstellungen oder internationalen Geschäften – empfehlen wir die Auslagerung an unsere Steuerberater. Das spart Zeit, vermeidet Fehler und schützt vor Haftungsrisiken.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wer sich für die externe Finanzbuchhaltung entscheidet, sollte auf klare vertragliche Regelungen, transparente Preise und eine zuverlässige Kommunikation achten. Plattformen wie OnlineBilanz.de bieten digitale Schnittstellen, Festpreise und direkten Zugang zu zugelassenen Steuerberatern – ohne lange Wartezeiten und mit voller Rechtssicherheit.

Häufig gestellte Fragen

Kann eine GmbH in Kassel die Finanzbuchhaltung selbst führen?

Ja, grundsätzlich darf der Geschäftsführer die Buchführung selbst übernehmen, sofern er die erforderliche Fachkenntnis besitzt und die Anforderungen nach § 238 HGB sowie die GoBD einhält. In der Praxis lagern viele GmbHs die Finanzbuchhaltung an einen Steuerberater aus, um Fehler zu vermeiden und Zeit zu sparen.

Welche Fristen gelten für die laufende Finanzbuchhaltung?

Nach den GoBD müssen Geschäftsvorfälle zeitnah erfasst werden – in der Regel innerhalb von zehn Tagen. Die Umsatzsteuer-Voranmeldung ist je nach Größe monatlich oder quartalsweise bis zum 10. des Folgemonats fällig. Verzögerungen können zu Verspätungszuschlägen führen.

Was passiert bei Fehlern in der Finanzbuchhaltung?

Fehlerhafte Buchführung kann zu falschen Steuererklärungen, Nachzahlungen, Zinsen und Bußgeldern führen. Bei grober Fahrlässigkeit droht zudem eine Haftung des Geschäftsführers nach § 43 GmbHG. Eine sorgfältige Dokumentation und regelmäßige Abstimmung mit dem Steuerberater minimieren diese Risiken.

Welche Unterlagen benötigt der Steuerberater für die Finanzbuchhaltung?

Der Steuerberater benötigt alle Belege (Rechnungen, Quittungen, Kontoauszüge), Verträge, Lohn- und Gehaltsabrechnungen sowie eine Aufstellung offener Posten. Bei digitaler Zusammenarbeit können die Dokumente per DATEV Upload oder Cloud-Schnittstelle übermittelt werden.

Wie lange müssen Buchführungsunterlagen aufbewahrt werden?

Nach § 257 HGB und § 147 AO gelten für Buchführungsunterlagen, Jahresabschlüsse und Inventare zehn Jahre Aufbewahrungsfrist. Für Handels- und Geschäftsbriefe sowie sonstige Belege sind es sechs Jahre. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die Unterlage erstellt wurde.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 238 HGB – Buchführungspflicht, § 257 HGB – Aufbewahrung von Unterlagen, § 147 AO – Ordnungsvorschriften, GoBD – Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
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Ben
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