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A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
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offengelegt
HR
HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
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Festpreis eingehalten · Bestätigung per E-Mail

Datum

Lesedauer

12–19 Minuten

OnlineBilanzBlogFinanzbuchhaltung Krefeld

Finanzbuchhaltung Krefeld: GmbH-Pflichten 2026

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Finanzbuchhaltung bildet das Rückgrat jeder ordnungsgemäßen Unternehmensführung – besonders für GmbHs in Krefeld, die gesetzliche Aufzeichnungs-, Bilanzierungs- und Offenlegungspflichten erfüllen müssen. Dieser Ratgeber erklärt, welche Aufgaben die Fibu umfasst, wie digitale Prozesse Effizienz steigern und worauf Krefelder Unternehmen bei der Auswahl eines Steuerberaters für Jahresabschluss und Finanzbuchhaltung achten sollten. Stand: 2026.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Finanzbuchhaltung erfasst alle Geschäftsvorfälle laufend, erstellt Jahresabschluss und erfüllt gesetzliche Dokumentationspflichten nach HGB. GmbHs in Krefeld unterliegen Buchführungs-, Bilanzierungs- und Offenlegungspflichten gemäß §§ 238 ff., 264 ff. HGB sowie § 325 HGB. Viele Unternehmen lagern die Fibu an Steuerberater aus, um Fachexpertise zu nutzen, Fehler zu vermeiden und digitale Prozesse effizient zu gestalten.

Was ist Finanzbuchhaltung und welche Aufgaben umfasst sie?

Die Finanzbuchhaltung (auch: FiBu) ist das Herzstück des betrieblichen Rechnungswesens und dokumentiert alle Geschäftsvorfälle eines Unternehmens chronologisch und systematisch. Sie erfasst sämtliche Zahlungsströme, Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Bestandsveränderungen und bildet die Grundlage für die gesetzlich vorgeschriebene Buchführungspflicht nach § 238 HGB. Für GmbH-Geschäftsführer in Krefeld bedeutet dies: Ohne ordnungsgemäße Finanzbuchhaltung ist weder ein rechtssicherer Jahresabschluss möglich noch eine fundierte Unternehmenssteuerung.

Kernaufgaben der Finanzbuchhaltung im Überblick

  • Laufende Buchung aller Geschäftsvorfälle auf Basis von Belegen (§ 238 Abs. 1 HGB)
  • Kontenführung nach dem System der doppelten Buchführung (Soll und Haben)
  • Erstellung von Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Zusammenfassenden Meldungen
  • Vorbereitung der Lohn- und Gehaltsbuchhaltung durch Kontierung
  • Debitorenbuchhaltung (Forderungsmanagement) und Kreditorenbuchhaltung (Verbindlichkeiten)
  • Bankbuchhaltung und Liquiditätsüberwachung
  • Vorbereitung des Jahresabschlusses (Bilanz und GuV nach § 242 HGB)

Praxis-Hinweis für Krefelder Unternehmen

Viele GmbHs in Krefeld lagern die Finanzbuchhaltung vollständig an einen Steuerberater aus. Das spart interne Personalkosten, gewährleistet Fachexpertise und schafft Rechtssicherheit. Digitale Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz ermöglichen dabei eine ortsunabhängige Zusammenarbeit mit transparenten Festpreisen — ohne Wartezeiten und mit direkter Ansprechbarkeit durch das Büroteam.

„Eine saubere Finanzbuchhaltung ist nicht nur Pflicht, sondern die Basis für jede unternehmerische Entscheidung. Geschäftsführer, die hier auf Qualität setzen, vermeiden nicht nur Ordnungsgelder, sondern gewinnen echte Steuerungsrelevanz.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Welche gesetzlichen Pflichten gelten für GmbHs in Krefeld?

Jede GmbH – unabhängig vom Standort Krefeld oder anderswo – unterliegt strengen handels- und steuerrechtlichen Buchführungs- und Publizitätspflichten. Nach § 238 HGB ist jede Kapitalgesellschaft verpflichtet, Bücher zu führen und die Lage des Vermögens nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) zu dokumentieren. Diese Pflicht beginnt mit der Eintragung ins Handelsregister und endet erst mit der Löschung.

Buchführungs- und Aufbewahrungspflichten

  • § 238 HGB: Pflicht zur Buchführung für alle Kaufleute, insbesondere Kapitalgesellschaften
  • § 242 HGB: Jahresabschluss mit Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
  • § 264 HGB: Ergänzende Pflicht zur Aufstellung eines Anhangs für Kapitalgesellschaften
  • § 257 HGB: Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren für Buchungsbelege, Jahresabschlüsse und Inventare
  • § 147 AO: Steuerrechtliche Aufbewahrungspflichten (ebenfalls 10 Jahre)

Fristen für Feststellung und Offenlegung (Stand 2026)

Pflicht Frist Rechtsgrundlage
Feststellung Jahresabschluss (klein) 11 Monate nach Bilanzstichtag § 42a Abs. 1 GmbHG
Feststellung Jahresabschluss (mittel/groß) 8 Monate nach Bilanzstichtag § 42a Abs. 2 GmbHG
Offenlegung beim Unternehmensregister 12 Monate nach Bilanzstichtag § 325 Abs. 1 HGB
Ordnungsgeld bei Versäumnis 500 – 25.000 Euro § 335 HGB

Achtung: Offenlegung nur noch beim Unternehmensregister

Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung des Jahresabschlusses ausschließlich beim Unternehmensregister. Wer noch den alten Bundesanzeiger nutzt, riskiert formelle Fehler und Ordnungsgelder. Die Einreichung muss elektronisch erfolgen — am besten durch den Steuerberater.

Warum lagern Krefelder GmbHs die Finanzbuchhaltung aus?

Die Auslagerung der Finanzbuchhaltung an einen Steuerberater oder eine spezialisierte Kanzlei ist für viele GmbHs in Krefeld die wirtschaftlich und rechtlich sinnvollste Lösung. Während größere Unternehmen oft eine eigene Buchhaltungsabteilung unterhalten, setzen kleinere und mittlere GmbHs auf externe Expertise — aus gutem Grund.

Vorteile der externen Finanzbuchhaltung

Fachliche Sicherheit

Steuerberater kennen aktuelle Rechtsprechung, BMF-Schreiben und Änderungen im HGB. Fehler bei Buchungen, Umsatzsteuer oder Bilanzierung werden vermieden.

Kosteneffizienz

Keine Personalkosten für Buchhaltungskräfte, keine Urlaubsvertretung, keine Weiterbildungskosten für DATEV oder andere Software.

„Die häufigste Frage von Geschäftsführern lautet: ‚Brauche ich eine eigene Buchhaltungskraft?‘ Unsere Antwort: Nur, wenn Sie mehr als 50 Belege pro Woche haben und die interne Steuerung sehr kurzfristig erfolgen muss. Ansonsten ist die Auslagerung fast immer günstiger und rechtssicherer.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wann lohnt sich interne Buchhaltung?

Eine interne Finanzbuchhaltung ist sinnvoll, wenn das Unternehmen über 1.000 Belege pro Monat verarbeitet, komplexe Produktionsstrukturen abbildet oder eine tägliche Liquiditätssteuerung erforderlich ist. In diesem Fall sollte die interne Buchhaltungskraft jedoch eng mit dem Steuerberater zusammenarbeiten, der die Deklaration und den Jahresabschluss übernimmt.

Wie funktioniert digitale Finanzbuchhaltung in der Praxis?

Die Digitalisierung der Finanzbuchhaltung hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Was früher bedeutete, dass Belege in Ordnern gesammelt und monatlich per Post zum Steuerberater geschickt wurden, läuft heute vollständig digital ab — mit erheblichen Effizienzgewinnen für beide Seiten.

Der digitale Finanzbuchhaltungs-Workflow

  1. Belegerfassung: Eingangsrechnungen, Ausgangsrechnungen, Bankauszüge und Kassenbelege werden eingescannt oder direkt digital empfangen (z. B. per E-Mail oder aus Online-Banking).
  2. Belegupload: Über eine Plattform (z. B. DATEV Unternehmen online oder OnlineBilanz-Portal) werden die Belege hochgeladen und automatisch dem richtigen Monat zugeordnet.
  3. Vorkontierung (optional): Der Mandant kann Belege bereits vorkontieren (z. B. ‚Büromaterial‘ oder ‚Reisekosten‘), was die Bearbeitung beschleunigt.
  4. Prüfung und Buchung: Der Steuerberater prüft die Belege auf Vollständigkeit, Plausibilität und steuerliche Anforderungen, bucht sie in DATEV und erstellt die Umsatzsteuer-Voranmeldung.
  5. Bereitstellung der Auswertungen: Betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA), Summen- und Saldenlisten sowie die UStVA stehen digital zur Verfügung.
  6. Kommunikation bei Rückfragen: Über das Portal oder per E-Mail können offene Fragen geklärt werden — ohne Terminzwang.

Rechtssichere Belegarchivierung

Die GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form) verlangen, dass digitale Belege unveränderbar, vollständig und jederzeit verfügbar archiviert werden. Moderne Steuerberater-Plattformen erfüllen diese Anforderungen automatisch — ein wichtiger Vorteil gegenüber Excel-Listen oder privaten Cloud-Speichern.

DATEV als Standard in Deutschland

Die überwiegende Mehrheit der Steuerberater in Deutschland arbeitet mit DATEV, der führenden Software für Finanzbuchhaltung, Lohnbuchhaltung und Jahresabschluss. DATEV erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen, ist GoBD-konform und wird regelmäßig aktualisiert. Für Mandanten bedeutet das: hohe Kompatibilität, Rechtssicherheit und ein etablierter Standard, der auch bei einem Steuerberaterwechsel problemlos übertragen werden kann.

Was kostet Finanzbuchhaltung für GmbHs in Krefeld?

Die Kosten für die Finanzbuchhaltung hängen von mehreren Faktoren ab: Anzahl der Belege, Komplexität der Geschäftsvorfälle, Umsatzgröße und dem gewählten Abrechnungsmodell. Steuerberater rechnen in der Regel nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) ab, wobei viele Kanzleien heute auch Festpreismodelle anbieten — insbesondere im digitalen Bereich.

Abrechnungsmodelle im Vergleich

Modell Beschreibung Vorteil
Nach StBVV (Gebührenrahmen) Abrechnung nach § 33 StBVV, abhängig von Gegenstandswert und Belegzahl Flexibel, aber oft intransparent
Festpreis pro Monat Pauschale monatliche Gebühr, z. B. 150–400 € je nach Belegzahl Planbare Kosten, keine Überraschungen
Belegbasierte Abrechnung Preis pro gebuchtem Beleg, z. B. 0,80–2,50 € pro Buchung Transparent, aber schwankend bei unregelmäßigem Belegaufkommen

Für eine typische Krefelder GmbH mit 100–200 Belegen pro Monat liegen die monatlichen Kosten für die Finanzbuchhaltung inklusive Umsatzsteuer-Voranmeldung zwischen 250 und 450 Euro. Hinzu kommen einmalig die Kosten für den Jahresabschluss, die je nach Größenklasse und Aufwand zwischen 1.200 und 4.500 Euro liegen (nach § 35 StBVV).

250–450 €

Monatliche FiBu-Kosten (100–200 Belege)

1.200–4.500 €

Jahresabschluss-Kosten GmbH

100 %

Transparenz bei Festpreis-Modellen

„Viele Geschäftsführer scheuen die Kosten für einen Steuerberater. Dabei übersehen sie, dass eine interne Buchhaltungskraft mit 3.000–4.000 Euro Bruttogehalt plus Lohnnebenkosten deutlich teurer ist — und oft nicht die gleiche Fachtiefe mitbringt.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Worauf sollten Krefelder Unternehmen bei der Steuerberater-Auswahl achten?

Die Wahl des richtigen Steuerberaters ist eine strategische Entscheidung. Ein guter Steuerberater ist nicht nur Dienstleister, sondern Partner in allen steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen. Dabei spielt der Standort heute eine untergeordnete Rolle: Dank digitaler Kommunikation ist es nicht mehr zwingend erforderlich, dass der Steuerberater in Krefeld sitzt — wichtiger sind Erreichbarkeit, Transparenz und fachliche Kompetenz.

Checkliste: Die wichtigsten Auswahlkriterien

  • Zulassung als Steuerberater (Prüfung über Steuerberaterkammer möglich)
  • Erfahrung mit GmbHs und Kapitalgesellschaften
  • Digitale Arbeitsweise (Belegupload, DATEV Unternehmen online, digitale Kommunikation)
  • Transparente Preisgestaltung (Festpreise oder klare Gebührenstruktur)
  • Erreichbarkeit und Reaktionszeit bei Rückfragen
  • Proaktive Beratung (z. B. Hinweise auf Fristen, Optimierungspotenziale, Gesetzesänderungen)
  • Referenzen oder Bewertungen von bestehenden Mandanten
  • Klare Aufgabenteilung: Wer macht was? (z. B. Buchhaltung, Jahresabschluss, Steuererklärungen)

Tipp für die Zusammenarbeit

Vereinbaren Sie zu Beginn der Zusammenarbeit ein persönliches Erstgespräch (auch per Videokonferenz möglich) und klären Sie alle organisatorischen Fragen: Wer ist Ihr Ansprechpartner? Wie läuft die Belegübermittlung? Welche Fristen gelten? Eine strukturierte Einarbeitung spart später viel Zeit und Missverständnisse.

Digitale Steuerberater-Plattformen als Alternative

Immer mehr GmbH-Geschäftsführer setzen auf digitale Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz. Diese verbinden die Vorteile klassischer Steuerberatung (zugelassene Steuerberater, rechtssichere Unterschrift, volle Haftung) mit modernen digitalen Prozessen: transparente Festpreise, strukturierte Workflows, keine Wartezeiten. Das Büroteam koordiniert die Zusammenarbeit, die Steuerberater erstellen und unterzeichnen den Jahresabschluss — ortsunabhängig, effizient und ohne Kompromisse bei der Qualität.

Welche Fehler sollten bei der Finanzbuchhaltung vermieden werden?

Fehler in der Finanzbuchhaltung können gravierende Folgen haben: von falschen Steuererklärungen über Ordnungsgelder bis hin zu persönlicher Haftung des Geschäftsführers bei grober Pflichtverletzung. Die häufigsten Fehlerquellen lassen sich jedoch mit systematischer Arbeitsweise und fachlicher Begleitung vermeiden.

Die 7 häufigsten Fehler in der Finanzbuchhaltung

  1. Unvollständige Belegerfassung: Fehlende Belege führen zu Lücken in der Buchführung und können bei Betriebsprüfungen zu Hinzuschätzungen führen (§ 162 AO).
  2. Verspätete Buchungen: Wer Belege über Monate sammelt, verliert den Überblick über die Liquidität und riskiert verspätete Umsatzsteuer-Voranmeldungen (Verspätungszuschlag nach § 152 AO).
  3. Privatentnahmen ohne Buchung: Privatentnahmen müssen korrekt als Entnahme gebucht werden, sonst entstehen steuerliche Unstimmigkeiten.
  4. Falsche Umsatzsteuer-Behandlung: Verwechslung von 19 % und 7 %, falsche Reverse-Charge-Fälle oder fehlende Kleinunternehmer-Hinweise führen zu Umsatzsteuer-Nachzahlungen.
  5. Fehlende GoBD-Konformität: Belege werden in privaten E-Mail-Postfächern oder auf USB-Sticks gespeichert — ohne revisionssichere Archivierung.
  6. Keine Abstimmung mit Bankkonten: Offene Posten in der Debitorenbuchhaltung, die längst bezahlt wurden, oder vergessene Lastschriften führen zu falschen Liquiditätsberichten.
  7. Versäumte Fristen für Jahresabschluss und Offenlegung: Wer die Fristen nach § 42a GmbHG oder § 325 HGB versäumt, riskiert Ordnungsgelder von bis zu 25.000 Euro.

Geschäftsführer-Haftung bei Pflichtverletzung

Der GmbH-Geschäftsführer haftet persönlich, wenn er seine Sorgfaltspflichten verletzt. Dazu gehört auch die Pflicht, für eine ordnungsgemäße Buchführung zu sorgen (§ 43 GmbHG). Wer die Buchhaltung vernachlässigt und dadurch Steuerschäden oder Insolvenzgründe verschleiert, riskiert nicht nur Ordnungsgelder, sondern auch strafrechtliche Konsequenzen.

„Der häufigste Fehler ist mangelnde Regelmäßigkeit. Wer seine Belege nur zweimal im Jahr zum Steuerberater bringt, produziert Chaos und verliert jede Steuerungsmöglichkeit. Eine monatliche Buchhaltung ist Pflicht — und schützt den Geschäftsführer vor bösen Überraschungen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wie bereitet die Finanzbuchhaltung den Jahresabschluss vor?

Die Finanzbuchhaltung ist die unverzichtbare Grundlage für den Jahresabschluss. Ohne korrekt gebuchte Geschäftsvorfälle kann kein Steuerberater eine rechtssichere Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erstellen. Die Vorbereitung des Jahresabschlusses beginnt deshalb nicht im Januar des Folgejahres, sondern läuft das gesamte Geschäftsjahr über.

Von der laufenden Buchhaltung zum Jahresabschluss

  • Laufende Buchführung: Alle Geschäftsvorfälle des Jahres werden chronologisch und systematisch auf Konten gebucht (§ 238 HGB).
  • Kontenabstimmung: Zum Jahresende werden alle Konten (Banken, Kasse, Forderungen, Verbindlichkeiten) mit den tatsächlichen Beständen abgeglichen.
  • Inventur: Die körperliche Bestandsaufnahme aller Vermögensgegenstände und Schulden zum Bilanzstichtag ist Pflicht (§ 240 HGB).
  • Abgrenzungen: Rechnungsabgrenzungsposten (z. B. vorausgezahlte Versicherungen oder erhaltene Anzahlungen) werden periodengerecht abgegrenzt.
  • Rückstellungen: Verpflichtungen, die dem Grunde nach feststehen, aber in Höhe oder Zeitpunkt ungewiss sind (z. B. Urlaubsrückstellungen, Steuerrückstellungen), werden gebildet.
  • Abschreibungen: Anlagevermögen wird planmäßig abgeschrieben (§ 253 Abs. 3 HGB).
  • Erstellung von Bilanz und GuV: Auf Basis der abgestimmten Buchhaltung erstellt der Steuerberater die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung.

Größenklassen und Erleichterungen nach § 267 HGB

Größenklasse Umsatz Bilanzsumme Mitarbeiter Erleichterungen
Klein ≤ 12 Mio. € ≤ 6 Mio. € ≤ 50 Vereinfachte Bilanz und GuV, kein Anhang bei Hinterlegung Steuerbilanz
Mittel ≤ 40 Mio. € ≤ 20 Mio. € ≤ 250 Verkürzte GuV, Anhang erforderlich
Groß > 40 Mio. € > 20 Mio. € > 250 Vollständiger Jahresabschluss, ggf. Prüfungspflicht

Für Krefelder GmbHs, die als kleine Kapitalgesellschaft eingestuft sind, gelten zahlreiche Erleichterungen. Dennoch bleibt die Pflicht zur Offenlegung beim Unternehmensregister bestehen (§ 325 HGB). Die Feststellung des Jahresabschlusses muss bei kleinen GmbHs innerhalb von 11 Monaten nach Bilanzstichtag erfolgen (§ 42a Abs. 1 GmbHG), für Bilanzstichtag 31.12.2025 also bis spätestens 30.11.2026.

Praxis-Tipp: Jahresabschluss frühzeitig planen

Wer den Jahresabschluss rechtzeitig beim Steuerberater beauftragt, vermeidet Engpässe und profitiert von mehr Zeit für Rückfragen und Optimierungen. Idealerweise sollte die Buchhaltung bis Ende Januar abgeschlossen sein, damit der Steuerberater im Februar/März den Jahresabschluss erstellen kann. Wer auf Festpreis-Angebote setzt, wie bei OnlineBilanz, hat zudem volle Kostentransparenz von Anfang an.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich als Geschäftsführer die Finanzbuchhaltung selbst führen?

Ja, grundsätzlich dürfen Geschäftsführer die Finanzbuchhaltung selbst führen – sofern sie über die notwendige Fachkenntnis verfügen und die gesetzlichen Anforderungen nach §§ 238 ff. HGB sowie die GoBD einhalten. In der Praxis empfiehlt sich jedoch die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater, um Fehler zu vermeiden, aktuelle Rechtsprechung zu berücksichtigen und den Jahresabschluss rechtssicher erstellen zu lassen.

Welche Software-Lösungen sind für die Finanzbuchhaltung in Krefeld üblich?

Gängige Software-Lösungen für die Finanzbuchhaltung sind DATEV, Lexware, sevDesk und moderne Cloud-Plattformen wie OnlineBilanz. Entscheidend ist die GoBD-Konformität, Schnittstellen zu Banken und Steuerberatern sowie revisionssichere Archivierung. Viele Steuerberater in Krefeld arbeiten mit DATEV, sodass eine DATEV-Schnittstelle die Zusammenarbeit erleichtert.

Wie oft muss die Finanzbuchhaltung aktualisiert werden?

Die laufende Finanzbuchhaltung sollte monatlich aktualisiert werden, um zeitnahe betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA) zu ermöglichen und Liquidität sowie steuerliche Vorauszahlungen im Blick zu behalten. Gesetzlich vorgeschrieben ist die zeitnahe, ordnungsgemäße Erfassung aller Geschäftsvorfälle gemäß § 239 HGB und den GoBD. Quartalsweise oder jährliche Buchungen genügen den Anforderungen nicht.

Welche Unterlagen benötigt der Steuerberater für die Finanzbuchhaltung?

Der Steuerberater benötigt alle Belege (Eingangs- und Ausgangsrechnungen, Bankauszüge, Kassen­berichte, Lohn­unterlagen, Verträge) sowie die digitalen Kontodaten (DATEV-Unternehmen-online, Banking-Schnittstellen). Idealerweise werden Belege digital und GoBD-konform über Plattformen wie DATEV oder OnlineBilanz bereitgestellt. Je vollständiger und strukturierter die Unterlagen, desto effizienter und kostengünstiger wird die Finanzbuchhaltung.

Was passiert bei verspäteter oder fehlerhafter Finanzbuchhaltung?

Verspätete oder fehlerhafte Finanzbuchhaltung kann zu Schätzungen durch das Finanzamt, Verzögerungen bei Steuererklärungen, Verspätungszuschlägen und im schlimmsten Fall zu Ordnungsgeldern nach § 335 HGB führen. Bei GmbHs drohen zudem Haftungsrisiken für den Geschäftsführer gemäß § 43 GmbHG. Eine laufende, ordnungsgemäße Buchhaltung ist daher nicht nur gesetzliche Pflicht, sondern schützt vor finanziellen und rechtlichen Konsequenzen.

Gibt es regionale Besonderheiten für Finanzbuchhaltung in Krefeld?

Die gesetzlichen Anforderungen an die Finanzbuchhaltung gelten bundesweit einheitlich nach HGB, AO und GoBD – es gibt keine spezifischen Krefeld-Sonderregelungen. Regional relevant ist jedoch die Wahl eines Steuerberaters vor Ort oder eines digitalen Anbieters wie OnlineBilanz, der auch ohne physische Präsenz in Krefeld Mandanten bundesweit mit zugelassenen Steuerberatern betreut und transparent abrechnet.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 238 HGB – Buchführungspflicht, § 264 HGB – Pflicht zur Aufstellung des Jahresabschlusses, § 325 HGB – Offenlegung, Bundesministerium der Finanzen – GoBD. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

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Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
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Ben
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