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Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
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Datum

Lesedauer

13–19 Minuten

OnlineBilanzBlogBuchhaltung Amberg

Buchhaltung Amberg 2026: GmbH-Pflichten & Fristen

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Geschäftsführer einer GmbH in Amberg tragen die volle Verantwortung für eine ordnungsgemäße Buchhaltung, fristgerechte Jahresabschlüsse und die Offenlegung beim Unternehmensregister. Dieser Leitfaden erklärt alle gesetzlichen Pflichten nach HGB und GmbHG, zeigt die Unterschiede zwischen Eigenregie und Steuerberater-Mandat auf und gibt konkrete Hilfestellung für 2026. OnlineBilanz verbindet Steuerberater-Qualität mit digitaler Effizienz – transparent, ohne Wartezeiten.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

GmbH-Geschäftsführer in Amberg müssen eine ordnungsgemäße Buchhaltung führen, den Jahresabschluss innerhalb von 11 Monaten (kleine GmbH) bzw. 8 Monaten (mittelgroße/große GmbH) aufstellen und innerhalb von 12 Monaten nach Bilanzstichtag beim Unternehmensregister offenlegen. Ähnliche Pflichten und Fristen gelten übrigens auch für GmbH-Geschäftsführer in Erding. Die Größenklasse nach § 267 HGB bestimmt jeweils Umfang und Fristen. Verstöße gegen die Offenlegungspflicht führen zu Ordnungsgeldern zwischen 500 und 25.000 Euro nach § 335 HGB.

Buchhaltung in Amberg: Anforderungen für GmbH-Geschäftsführer im Überblick

Für GmbH-Geschäftsführer in Amberg gelten dieselben handels- und steuerrechtlichen Pflichten wie bundesweit – so wie etwa auch die GmbH-Pflichten für Ettlinger Unternehmen denselben gesetzlichen Rahmen befolgen müssen: die ordnungsgemäße Buchführung nach § 238 HGB, die Erstellung des Jahresabschlusses nach § 242 HGB sowie die fristgerechte Offenlegung beim Unternehmensregister nach § 325 HGB. Verstöße können zu Ordnungsgeldern von 500 bis 25.000 Euro nach § 335 HGB führen. Als Geschäftsführer tragen Sie die persönliche Verantwortung für die Einhaltung dieser Pflichten – unabhängig davon, ob Sie die Buchhaltung intern führen oder an einen Steuerberater delegieren.

Die zentralen Buchhaltungspflichten im Überblick

  • Laufende Finanzbuchhaltung: Alle Geschäftsvorfälle müssen zeitnah, vollständig und sachlich geordnet erfasst werden (§ 239 HGB). Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) sind zwingend einzuhalten.
  • Jahresabschluss: Feststellung binnen 11 Monaten bei kleinen GmbHs, binnen 8 Monaten bei mittelgroßen und großen GmbHs nach § 42a GmbHG (Stichtag 31.12.2025 → Frist bis 30.11.2026 bzw. 31.08.2026).
  • Offenlegung: Binnen 12 Monaten nach Bilanzstichtag beim Unternehmensregister (§ 325 HGB). Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister.
  • Aufbewahrungspflichten: Bücher, Inventare, Jahresabschlüsse 10 Jahre; Handelsbriefe und sonstige Unterlagen 6 Jahre nach § 257 HGB.

Tipp

Die Größenklasse Ihrer GmbH bestimmt sich nach § 267 HGB anhand von Bilanzsumme, Umsatzerlösen und Mitarbeiterzahl. Kleine GmbHs haben Erleichterungen bei Umfang und Offenlegung – prüfen Sie regelmäßig, ob Sie die Schwellenwerte überschreiten.

Buchhaltung selbst führen oder Steuerberater beauftragen?

Die Entscheidung zwischen interner Buchhaltung und Steuerberater-Mandat hängt von mehreren Faktoren ab: Unternehmensgröße, Komplexität der Geschäftsvorfälle, verfügbare Personalressourcen und die eigene Fachkenntnis. Nach § 6 Nr. 3 und 4 StBerG sind geschäftsmäßige Hilfeleistung in Steuersachen und das Erstellen von Jahresabschlüssen grundsätzlich Steuerberatern, Rechtsanwälten und Wirtschaftsprüfern vorbehalten.

Vorteile der Steuerberater-Betreuung

  • Rechtssicherheit: Jahresabschluss wird durch zugelassenen Steuerberater erstellt, geprüft und rechtsverbindlich unterzeichnet – mit voller Berufshaftung.
  • Aktuelle Rechtslage: Steuerberater kennen die aktuellen Änderungen im HGB, EStG, KStG und weiteren relevanten Gesetzen und setzen diese korrekt um.
  • Zeitersparnis: Sie konzentrieren sich auf Ihr Kerngeschäft, während die laufende Buchhaltung und der Jahresabschluss professionell abgewickelt werden.
  • Digitale Prozesse: Moderne Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz bieten transparente Festpreise, digitale Dokumentenübergabe und koordinierte Abläufe ohne Wartezeiten.

Wann lohnt sich die interne Buchhaltung?

Eine interne Buchhaltungsabteilung kann bei größeren Unternehmen mit hohem Belegaufkommen und qualifiziertem Personal sinnvoll sein. Die laufende Finanzbuchhaltung wird dann intern geführt, während der Jahresabschluss und steuerliche Sonderfragen weiterhin durch einen Steuerberater betreut werden. Diese Mischform bietet Kontrolle über operative Prozesse bei gleichzeitiger fachlicher Absicherung durch den Steuerberater.

„Viele GmbH-Geschäftsführer unterschätzen den Zeitaufwand für eine ordnungsgemäße Buchhaltung. Wer die laufende Buchführung an einen Steuerberater übergibt, gewinnt nicht nur Rechtssicherheit, sondern auch wertvolle Zeit für die eigentliche Unternehmensführung. Das gilt unabhängig vom Standort – ob für eine GmbH in Herford oder andernorts. Bei OnlineBilanz koordinieren wir die gesamte Kommunikation zwischen Mandant und unseren zugelassenen Steuerberatern – digital, transparent und mit Festpreisen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Jahresabschluss der GmbH: Fristen und Bestandteile

Der Jahresabschluss einer GmbH besteht nach § 242 Abs. 3 HGB mindestens aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Bei mittelgroßen und großen GmbHs kommt nach § 264 Abs. 1 HGB der Anhang hinzu, bei großen GmbHs zusätzlich der Lagebericht nach § 289 HGB. Die Größenklasse bestimmt sich nach § 267 HGB anhand der Schwellenwerte für Bilanzsumme, Umsatzerlöse und Mitarbeiterzahl.

Bestandteile nach Größenklasse

Größenklasse Bilanz GuV Anhang Lagebericht
Klein (§ 267 Abs. 1 HGB) Ja Ja Freiwillig* Nein
Mittelgroß (§ 267 Abs. 2 HGB) Ja Ja Ja Nein
Groß (§ 267 Abs. 3 HGB) Ja Ja Ja Ja

*Kleine GmbHs können nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB auf die Erstellung eines Anhangs verzichten, wenn bestimmte Angaben unter der Bilanz gemacht werden.

Feststellungs- und Offenlegungsfristen 2026

Feststellung des Jahresabschlusses

Kleine GmbH: 11 Monate nach Bilanzstichtag (§ 42a Abs. 2 GmbHG) Mittelgroße/große GmbH: 8 Monate nach Bilanzstichtag Bei Bilanzstichtag 31.12.2025: • Klein: bis 30.11.2026 • Mittel/groß: bis 31.08.2026

Offenlegung beim Unternehmensregister

Alle Größenklassen: 12 Monate nach Bilanzstichtag (§ 325 HGB) Bei Bilanzstichtag 31.12.2025: Offenlegung bis 31.12.2026 Seit DiRUG (01.08.2022) ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister – nicht mehr beim Bundesanzeiger.

Wichtig

Bei Fristversäumnis droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB. Das Bundesamt für Justiz setzt Ordnungsgelder zwischen 500 und 25.000 Euro fest – auch ohne vorherige Mahnung. Die Verantwortung liegt beim Geschäftsführer.

Größenklassen nach § 267 HGB: Welche Schwellenwerte gelten 2026?

Die Größenklasse Ihrer GmbH bestimmt den Umfang der Rechnungslegungspflichten und Offenlegungserleichterungen. Nach § 267 HGB ist eine GmbH klein, mittelgroß oder groß, wenn sie an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen mindestens zwei der drei folgenden Merkmale erfüllt. Die Schwellenwerte wurden durch das BilRUG (Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz) angehoben und gelten seit 2016 unverändert.

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse (12 Monate) Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
Klein (§ 267 Abs. 1 HGB) ≤ 6 Mio. EUR ≤ 12 Mio. EUR ≤ 50
Mittelgroß (§ 267 Abs. 2 HGB) ≤ 20 Mio. EUR ≤ 40 Mio. EUR ≤ 250
Groß (§ 267 Abs. 3 HGB) > 20 Mio. EUR > 40 Mio. EUR > 250

Praxishinweis

Die Größenklasse wird erst wirksam, wenn an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen mindestens zwei der drei Merkmale über- oder unterschritten werden (§ 267 Abs. 4 HGB). Ein einmaliges Überschreiten führt also nicht sofort zum Größenklassenwechsel. Diese Regelung vermeidet sprunghafte Änderungen der Rechnungslegungspflichten.

Auswirkungen auf Umfang und Offenlegung

  • Kleine GmbH: Kann verkürzte Bilanz offenlegen (§ 266 Abs. 1 Satz 3 HGB), Anhang entfällt bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen, keine Prüfungspflicht (außer bei Sonderfällen).
  • Mittelgroße GmbH: Vollständiger Jahresabschluss mit Anhang, GuV darf in verkürzter Form offengelegt werden (§ 327 Nr. 1 HGB), keine Prüfungspflicht (außer bei Sonderfällen).
  • Große GmbH: Vollständiger Jahresabschluss mit Anhang und Lagebericht, Prüfungspflicht nach § 316 HGB, vollständige Offenlegung ohne Erleichterungen.

Offenlegung beim Unternehmensregister: So erfüllen Sie die Pflicht korrekt

Seit dem DiRUG (Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie), das am 01.08.2022 in Kraft getreten ist, erfolgt die Offenlegung des Jahresabschlusses ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de). Der früher zuständige Bundesanzeiger ist nur noch das Verkündungsorgan, nicht mehr die Offenlegungsstelle. Die Frist beträgt nach § 325 HGB zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag – bei Stichtag 31.12.2025 also bis zum 31.12.2026.

Ablauf der elektronischen Offenlegung

  1. Registrierung: Der Geschäftsführer oder ein bevollmächtigter Steuerberater registriert sich im Unternehmensregister und authentifiziert sich (ELSTER-Zertifikat oder qualifizierte elektronische Signatur).
  2. Datenaufbereitung: Der Jahresabschluss wird im XBRL-Format (eXtensible Business Reporting Language) strukturiert. Bei Nutzung eines Steuerberaters übernimmt dieser die technische Aufbereitung.
  3. Upload und Prüfung: Die Daten werden hochgeladen und automatisch auf formale Plausibilität geprüft. Bei Fehlern erfolgt eine Rückmeldung zur Korrektur.
  4. Freigabe: Nach erfolgreicher Prüfung wird der Jahresabschluss veröffentlicht und ist im Unternehmensregister abrufbar.

„Die XBRL-Taxonomie und elektronische Signatur stellen viele Geschäftsführer vor technische Herausforderungen. Unsere Steuerberater übernehmen die vollständige Offenlegung beim Unternehmensregister – von der Datenaufbereitung über die elektronische Übermittlung bis zur Bestätigung der Veröffentlichung. So haben Sie die Gewissheit, dass alle Fristen und Formvorschriften eingehalten werden.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Offenlegungserleichterungen für kleine und mittelgroße GmbHs

Größenklasse Bilanz GuV Anhang Lagebericht
Klein Verkürzt (§ 266 Abs. 1 S. 3 HGB) Entfällt* Entfällt bei Erfüllung §264 Abs. 1 S. 4 HGB Entfällt
Mittelgroß Vollständig Verkürzt (§ 276 HGB) Vollständig Entfällt
Groß Vollständig Vollständig Vollständig Vollständig

*Kleine GmbHs müssen nach § 326 HGB keine GuV offenlegen. Die verkürzte Bilanz nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB fasst Posten zusammen und reduziert den Offenlegungsumfang erheblich.

Ordnungsgeldverfahren

Bei nicht fristgerechter Offenlegung leitet das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro, kann aber bis zu 25.000 Euro betragen. Es wird gegen die Gesellschaft und persönlich gegen den Geschäftsführer festgesetzt – auch wenn ein Steuerberater beauftragt ist.

Digitale Buchhaltung und moderne Steuerberater-Plattformen

Die Digitalisierung hat die Buchhaltung grundlegend verändert. Cloudbasierte Buchhaltungssoftware, automatisierte Belegerfassung (OCR), digitale Schnittstellen zu Banken und Steuerberatern sowie elektronische Archivierung nach GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form) sind heute Standard. Für GmbH-Geschäftsführer in Amberg eröffnet dies neue Möglichkeiten: effizientere Prozesse, Echtzeit-Übersicht über die finanzielle Lage und ortsunabhängige Zusammenarbeit mit dem Steuerberater. Vergleichbare Anforderungen gelten übrigens auch für GmbH-Pflichten in Herzogenrath, wo dieselben digitalen Standards und gesetzlichen Fristen Anwendung finden.

Vorteile digitaler Buchhaltungsprozesse

Zeitersparnis

Automatische Belegerfassung, Kontoumsatz-Import und vorbereitete Buchungsvorschläge reduzieren den manuellen Aufwand erheblich. Belege werden per Foto oder PDF übermittelt.

Rechtssicherheit

GoBD-konforme Archivierung, revisionssichere Dokumentenverwaltung und vollständige Prüfpfade erfüllen alle gesetzlichen Anforderungen nach § 257 HGB und § 147 AO.

Transparenz

Echtzeit-Zugriff auf betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA), offene Posten, Liquiditätsübersichten und Gewinn-Entwicklung – jederzeit und von jedem Ort.

OnlineBilanz: Steuerberater-Qualität digital koordiniert

OnlineBilanz verbindet die Vorteile digitaler Prozesse mit der fachlichen Expertise zugelassener Steuerberater. GmbH-Geschäftsführer in Amberg und bundesweit erhalten ihren Jahresabschluss durch unsere Steuerberater – digital koordiniert, mit transparenten Festpreisen und ohne Wartezeiten. Die Kommunikation erfolgt über unsere Plattform, Dokumente werden elektronisch übermittelt, und der gesamte Prozess ist nachvollziehbar dokumentiert. Servet Gündogan und das Büroteam in Stuttgart koordinieren den Ablauf, während unsere zugelassenen Steuerberater den Jahresabschluss erstellen, prüfen und rechtsverbindlich unterzeichnen.

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Wer die Buchhaltung modernisieren und gleichzeitig auf Steuerberater-Expertise setzen möchte, findet auf OnlineBilanz.de eine Plattform, die beides verbindet: digitale Prozesse mit transparenten Festpreisen und zugelassene Steuerberater, die den Jahresabschluss rechtsverbindlich erstellen und unterzeichnen.

Was kostet die Buchhaltung durch einen Steuerberater?

Die Kosten für steuerberaterliche Leistungen richten sich grundsätzlich nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV). Diese legt für verschiedene Tätigkeiten – wie laufende Buchführung (§ 33 StBVV), Jahresabschluss (§ 35 StBVV) oder Steuererklärungen (§§ 24 ff. StBVV) – Gebührenrahmen fest, die sich am Gegenstandswert (z. B. Umsatz, Bilanzsumme) orientieren. Innerhalb dieser Rahmen kann der Steuerberater je nach Schwierigkeit und Umfang der Tätigkeit eine konkrete Gebühr ansetzen.

Gebührenrahmen nach StBVV (Beispiele)

Leistung Rechtsgrundlage Gebührenrahmen Bemessungsgrundlage
Laufende Buchführung § 33 StBVV 2/10 bis 12/10 Monatsgebühr Jahresumsatz
Jahresabschluss (ohne Steuerberechnung) § 35 Abs. 1 Nr. 1 StBVV 10/10 bis 40/10 Jahresgebühr Bilanzsumme
Körperschaftsteuererklärung § 24 StBVV 1/10 bis 8/10 Gebühr Summe pos. Einkünfte
Gewerbesteuererklärung § 24 StBVV 1/10 bis 8/10 Gebühr Gewerbeertrag

In der Praxis variieren die Kosten erheblich – je nach Kanzlei, Region, Digitalisierungsgrad und Verhandlung. Viele Steuerberater bieten heute Pauschalpreise oder Festpreise an, die vom Gegenstandswert abweichen, aber Transparenz und Planbarkeit schaffen.

Transparente Festpreise als Alternative

Moderne Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz setzen auf transparente Festpreise statt auf die komplexe StBVV-Berechnung. GmbH-Geschäftsführer wissen von Anfang an, welche Kosten für Jahresabschluss, Steuererklärungen und Offenlegung anfallen – ohne versteckte Zusatzkosten. Die digitale Koordination über die Plattform reduziert den Verwaltungsaufwand und ermöglicht attraktive Preise bei gleichbleibender Steuerberater-Qualität.

„Viele Mandanten schätzen die Planbarkeit von Festpreisen. Sie wissen im Vorfeld genau, welche Kosten auf sie zukommen – ohne Überraschungen durch Gegenstandswertberechnung oder Zeitzuschläge. Bei OnlineBilanz koordinieren wir den gesamten Prozess digital, sodass unsere Steuerberater effizient arbeiten können. Das gibt uns die Möglichkeit, transparente Festpreise anzubieten, die für GmbHs aller Größenklassen attraktiv sind.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

  • Festpreis oder StBVV-Berechnung: Klären Sie vorab, wie Ihr Steuerberater abrechnet.
  • Leistungsumfang definieren: Was ist im Preis enthalten? Laufende Buchführung, Jahresabschluss, Steuererklärungen, Offenlegung?
  • Digitale Prozesse nutzen: Cloudbasierte Zusammenarbeit spart Zeit und reduziert Kosten.
  • Angebote vergleichen: Holen Sie mehrere Angebote ein und achten Sie auf Transparenz und Leistungsumfang.

Häufige Fehler in der Buchhaltung und wie Sie diese vermeiden

Auch bei sorgfältiger Arbeit schleichen sich in der Buchhaltung Fehler ein, die zu steuerlichen Nachforderungen, Ordnungsgeldern oder im schlimmsten Fall zur Aberkennung der Ordnungsmäßigkeit der Buchführung führen können. Die häufigsten Fehlerquellen liegen in unvollständiger Belegerfassung, fehlerhafter Kontierung, nicht eingehaltenen GoBD-Vorgaben und Fristversäumnissen.

Die häufigsten Buchhaltungsfehler im Überblick

  • Fehlende oder unvollständige Belege: Jede Buchung erfordert einen ordnungsgemäßen Beleg (§ 238 Abs. 2 HGB, § 146 AO). Fehlende Belege führen zu Hinzuschätzungen durch das Finanzamt.
  • Falsche Kontierung: Verwechslung von Aufwands- und Ertragskonten, falsche Umsatzsteuer-Sätze oder fehlerhafte Privatentnahmen verfälschen das Ergebnis und führen zu Steuernachzahlungen.
  • GoBD-Verstöße: Nachträgliche Änderungen ohne Protokoll, nicht revisionssichere Archivierung oder fehlende Verfahrensdokumentation können zur Verwerfung der Buchführung führen.
  • Fristversäumnisse: Verspätete Umsatzsteuer-Voranmeldungen, nicht fristgerechte Jahresabschlüsse oder versäumte Offenlegungsfristen führen zu Verspätungszuschlägen und Ordnungsgeldern.
  • Vermischung privater und betrieblicher Vorgänge: Insbesondere bei Einzelunternehmen und kleinen GmbHs kommt es häufig zu fehlerhafter Abgrenzung zwischen Geschäfts- und Privatvermögen.

So vermeiden Sie typische Fehler

Systematische Belegorganisation

Digitalisieren Sie alle Belege zeitnah und archivieren Sie diese GoBD-konform. Nutzen Sie cloudbasierte Systeme mit automatischer Belegerfassung (OCR) und Zuordnung zu Buchungen.

Fachliche Betreuung

Ein Steuerberater prüft Kontierungen, achtet auf steuerliche Besonderheiten und stellt sicher, dass alle Fristen eingehalten werden. Besonders bei komplexen Sachverhalten ist fachliche Betreuung unverzichtbar.

Achtung

Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen gegen die Buchführungspflichten kann das Finanzamt die Buchführung verwerfen und Gewinne schätzen (§ 162 AO). Die Beweislast kehrt sich dann um – Sie müssen nachweisen, dass die Schätzung zu hoch ist.

Praxistipp

Führen Sie regelmäßig – mindestens quartalsweise – eine Plausibilitätsprüfung Ihrer Buchhaltung durch. Vergleichen Sie betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA) mit Vorperioden und prüfen Sie auffällige Abweichungen. Ihr Steuerberater unterstützt Sie dabei und erkennt Fehler frühzeitig.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich als GmbH-Geschäftsführer persönlich für Fehler in der Buchhaltung haftbar gemacht werden?

Ja. Nach § 43 Abs. 2 GmbHG haften Geschäftsführer persönlich für Pflichtverletzungen, wenn sie ihre Sorgfaltspflicht verletzen. Dazu zählt auch die Führung einer ordnungsgemäßen Buchhaltung und die Einhaltung von Offenlegungs- und Feststellungsfristen. Im Extremfall drohen Schadensersatzansprüche der Gesellschaft oder persönliche Haftung gegenüber Gläubigern bei Insolvenz.

Welche Software-Lösungen eignen sich für die digitale Buchhaltung einer GmbH?

Bewährte Cloud-Lösungen sind DATEV Unternehmen online, lexoffice, sevDesk oder Agenda. Wichtig ist eine GoBD-konforme Archivierung, Schnittstellen zur Bank (Kontoumsätze) und zum Steuerberater sowie eine revisionssichere Belegablage. Viele Steuerberater – auch über Plattformen wie OnlineBilanz – arbeiten mit DATEV-Schnittstellen, sodass Belege direkt übertragen werden können.

Muss ich als Kleinunternehmer nach § 19 UStG auch einen Jahresabschluss erstellen?

Die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG betrifft nur die Umsatzsteuer, nicht die handelsrechtliche Buchführungspflicht. Ist Ihr Unternehmen eine GmbH oder überschreitet es die Schwellenwerte nach § 241a HGB, besteht unabhängig vom Umsatzsteuerstatus die Pflicht zur doppelten Buchführung und zum Jahresabschluss nach § 242 ff. HGB.

Wie lange müssen Buchhaltungsunterlagen aufbewahrt werden?

Nach § 257 HGB und § 147 AO beträgt die Aufbewahrungsfrist für Bücher, Inventare, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse, Lageberichte, Konzernabschlüsse und Buchungsbelege 10 Jahre. Empfangene Handels- und Geschäftsbriefe sowie Kopien abgesandter Briefe müssen 6 Jahre aufbewahrt werden. Die Frist beginnt mit Schluss des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung erfolgte bzw. der Beleg entstand.

Was passiert, wenn ich die Offenlegungsfrist versäume?

Das Bundesamt für Justiz leitet nach Ablauf der 12-Monats-Frist gemäß § 335 HGB ein Ordnungsgeldverfahren ein. Die Höhe liegt zwischen 500 und 25.000 Euro und richtet sich nach Unternehmensgröße und Verschulden. Auch nach Zahlung des Ordnungsgeldes bleibt die Offenlegungspflicht bestehen. Wiederholte Verstöße führen zu weiteren, oft höheren Ordnungsgeldern.

Benötige ich für die Offenlegung beim Unternehmensregister einen Steuerberater?

Rechtlich nein – technisch ist die Einreichung über das Unternehmensregister-Portal auch selbst möglich. In der Praxis empfiehlt sich jedoch die Einbindung eines Steuerberaters: Er prüft den Jahresabschluss fachlich, stellt die XBRL-Taxonomie korrekt zusammen (bei mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften Pflicht) und haftet für die inhaltliche Richtigkeit. Plattformen wie OnlineBilanz erledigen Erstellung und Offenlegung in einem Schritt.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), GmbH-Gesetz (GmbHG), Abgabenordnung (AO), Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
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  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
Ben
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