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Steuerberater Fabian Klement
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18.10.25
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  3. Nächste Schritte & Freigabe
Fabian Klement
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Bilanz zum 31.12.2025 Muster GmbH · HGB §266
Geprüft · StB
Aktiva Mittelverwendung · "Was besitzen wir?"
A. Anlagevermögen
Sachanlagen218.400 €
Fuhrpark62.150 €
B. Umlaufvermögen
Vorräte84.300 €
Forderungen142.820 €
Bank & Kasse96.650 €
Summe Aktiva604.320 €
Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
Jahresüberschuss184.320 €
B. Fremdkapital
Verbindlichkeiten Bank148.500 €
Lieferanten & Sonstige90.300 €
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offengelegt
HR
HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
hinterlegt
Festpreis eingehalten · Bestätigung per E-Mail

Datum

Lesedauer

9–13 Minuten

OnlineBilanzBlogBilanz Aufstellung

Bilanz Aufstellung 2026: Struktur, Aufbau & Schritte erklärt

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Bilanz Aufstellung ist zentraler Bestandteil des Jahresabschlusses nach § 242 HGB. Sie zeigt Vermögen, Schulden und Eigenkapital zu einem Stichtag und bildet zusammen mit der GuV-Rechnung die Grundlage für strategische Entscheidungen. Der Zusammenhang zwischen Bilanz und GuV ist dabei essentiell für ein vollständiges Verständnis der Unternehmenslage. Während Kapitalgesellschaften grundsätzlich bilanzierungspflichtig sind, gelten für Personengesellschaften wie die Bilanz GbR besondere Regelungen. In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie die Bilanz strukturiert ist, welche Schritte notwendig sind und wie Sie diese rechtskonform erstellen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Die Bilanz Aufstellung zeigt als Momentaufnahme das Vermögen (Aktiva) und die Finanzierung (Passiva) eines Unternehmens zum Bilanzstichtag. Sie gliedert sich nach § 266 HGB in Anlage- und Umlaufvermögen sowie Eigen- und Fremdkapital. Kapitalgesellschaften müssen die Bilanz innerhalb von 12 Monaten beim Unternehmensregister offenlegen – seit 2013 verpflichtend in elektronischer Form als E-Bilanz an das Finanzamt.

Grundlagen: Was ist eine Bilanz Aufstellung?

Die Bilanz Aufstellung ist nach § 242 HGB verpflichtender Bestandteil des Jahresabschlusses für Kaufleute und Kapitalgesellschaften. Sie stellt das Vermögen und die Schulden des Unternehmens zu einem bestimmten Stichtag – in der Regel dem 31.12.2025 – gegenüber.

Die Bilanz zeigt eine Momentaufnahme der wirtschaftlichen Lage. Auf der linken Seite (Aktiva) steht das Vermögen, auf der rechten Seite (Passiva) die Finanzierung. Beide Seiten müssen stets identisch sein – dieses Prinzip heißt Bilanzgleichgewicht.

Hinweis

Die Bilanz ist keine Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Sie zeigt nicht den Gewinn, sondern den Stand der Vermögenswerte und Schulden zu einem Stichtag. Der Gewinn wird in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) ermittelt.

Für Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) gelten verschärfte Anforderungen. Die Bilanz muss nach § 266 HGB in einem gesetzlich vorgegebenen Gliederungsschema erstellt werden. Dieses Schema ist abhängig von der Unternehmensgröße.

Aufbau und Struktur der Bilanz nach § 266 HGB

Die Bilanz ist nach § 266 HGB in zwei Hauptbereiche gegliedert: Aktiva (Vermögen) und Passiva (Kapital). Innerhalb dieser Bereiche gibt es jeweils weitere Untergliederungen, die eine systematische Darstellung ermöglichen.

Aktiva

  • Anlagevermögen (langfristig)
  • Umlaufvermögen (kurzfristig)
  • Rechnungsabgrenzungsposten

Passiva

  • Eigenkapital
  • Rückstellungen
  • Verbindlichkeiten
  • Rechnungsabgrenzungsposten

Das Gliederungsschema nach § 266 HGB ist für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften verpflichtend. Kleine Kapitalgesellschaften dürfen eine verkürzte Bilanz nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB aufstellen.

Die Struktur der Bilanz ist gesetzlich vorgeschrieben. Jede Abweichung vom Schema – sei es bei der Aktivseite oder der Passivseite einer Bilanz – kann zu Rückfragen durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Finanzamt führen. Digitale Tools wie OnlineBilanz.de sorgen dafür, dass die Gliederung automatisch korrekt ist.

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Aktiva: Vermögensseite der Bilanz

Die Aktivseite zeigt, in welche Vermögenswerte das Unternehmen investiert hat. Sie wird unterteilt in Anlagevermögen (langfristige Bindung) und Umlaufvermögen (kurzfristige Bindung).

Anlagevermögen

Das Anlagevermögen umfasst Vermögensgegenstände, die dem Unternehmen dauerhaft dienen. Es wird nach § 266 Abs. 2 HGB in drei Kategorien unterteilt:

  • Immaterielle Vermögensgegenstände: Lizenzen, Patente, Software, Geschäfts- oder Firmenwert
  • Sachanlagen: Grundstücke, Gebäude, Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Fahrzeuge
  • Finanzanlagen: Beteiligungen, Wertpapiere des Anlagevermögens, Ausleihungen

Anlagevermögen wird in der Regel planmäßig abgeschrieben nach § 253 Abs. 3 HGB. Die Abschreibung verteilt die Anschaffungskosten über die Nutzungsdauer.

Umlaufvermögen

Das Umlaufvermögen umfasst Vermögenswerte, die nicht dauerhaft im Unternehmen bleiben. Sie werden verbraucht, verkauft oder in Geld umgewandelt.

  • Vorräte: Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unfertige Erzeugnisse, fertige Erzeugnisse, Waren
  • Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Vermögensgegenstände
  • Wertpapiere: kurzfristig gehaltene Wertpapiere
  • Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten: liquide Mittel

Hinweis

Die Liquidität eines Unternehmens lässt sich direkt aus dem Umlaufvermögen ablesen. Hohe Bankguthaben und geringe Forderungen deuten auf eine gute Zahlungsfähigkeit hin.

Passiva: Kapitalseite der Bilanz

Die Passivseite zeigt, wie das Vermögen finanziert wurde. Sie gliedert sich in Eigenkapital und Fremdkapital (Rückstellungen und Verbindlichkeiten).

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist das Kapital, das den Gesellschaftern gehört. Es setzt sich zusammen aus:

  • Gezeichnetes Kapital: Stammkapital (GmbH/UG) oder Grundkapital (AG)
  • Kapitalrücklage: Einlagen der Gesellschafter, die über das Stammkapital hinausgehen
  • Gewinnrücklagen: einbehaltene Gewinne aus Vorjahren
  • Gewinnvortrag / Verlustvortrag: Ergebnis aus Vorjahren, das noch nicht verteilt wurde
  • Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag: Gewinn oder Verlust des aktuellen Geschäftsjahres

Eine hohe Eigenkapitalquote (Eigenkapital / Bilanzsumme) gilt als Zeichen finanzieller Stabilität und ist für Banken ein wichtiges Kriterium bei der Kreditvergabe.

Fremdkapital

Das Fremdkapital umfasst alle Verpflichtungen gegenüber Dritten. Es wird unterteilt in:

  • Rückstellungen: ungewisse Verbindlichkeiten (z. B. Pensionsrückstellungen, Steuerrückstellungen, Rückstellungen für drohende Verluste)
  • Verbindlichkeiten: Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, aus Lieferungen und Leistungen, gegenüber Gesellschaftern, sonstige Verbindlichkeiten

Achtung

Rückstellungen müssen gebildet werden, wenn mit einer Verpflichtung zu rechnen ist, auch wenn Höhe oder Zeitpunkt noch nicht feststehen. Die Nichtbildung von Rückstellungen kann zu erheblichen steuerlichen Nachforderungen führen.

30–50 %

typische Eigenkapitalquote bei gesunden KMU

< 10 %

kritische Eigenkapitalquote

Die notwendigen Schritte zur Bilanz Aufstellung

Die Bilanz Aufstellung erfolgt in mehreren klar strukturierten Schritten. Jeder Schritt ist wichtig, um eine rechtskonforme und aussagekräftige Bilanz zu erstellen.

  • Inventur durchführen: physische Bestandsaufnahme aller Vermögensgegenstände und Schulden zum Bilanzstichtag (§ 240 HGB)
  • Inventar erstellen: detailliertes Verzeichnis aller erfassten Positionen mit Mengen und Werten
  • Bewertung vornehmen: Bewertung aller Vermögensgegenstände und Schulden nach § 252 ff. HGB
  • Abschreibungen berechnen: planmäßige Abschreibung auf Anlagevermögen nach § 253 Abs. 3 HGB
  • Rückstellungen bilden: Erfassung aller Verpflichtungen nach § 249 HGB
  • Bilanz aufstellen: Übertragung der Werte in das Bilanzschema nach § 266 HGB
  • Bilanz mit GuV abstimmen: Jahresüberschuss aus GuV muss mit Bilanz übereinstimmen
  • Prüfung und Feststellung: Feststellung durch Gesellschafterversammlung nach § 42a GmbHG
  • Offenlegung: Einreichung beim Unternehmensregister nach § 325 HGB

„Viele Unternehmen unterschätzen die Inventur. Ohne korrekte Bestandsaufnahme ist eine rechtskonforme Bilanz nicht möglich. Digitale Tools können hier erheblich entlasten, indem sie z. B. Bankdaten automatisch importieren und Positionen vorschlagen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Bewertung und Ansatz nach HGB

Die Bewertung der Bilanzposten folgt strengen gesetzlichen Vorgaben. Grundlage ist das Vorsichtsprinzip nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB: Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste müssen berücksichtigt werden, Gewinne nur, wenn sie realisiert sind.

Anschaffungskosten und Herstellungskosten

Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten (§ 253 Abs. 1 HGB) angesetzt. Diese umfassen:

  • Kaufpreis
  • Anschaffungsnebenkosten (z. B. Transport, Zoll, Montage)
  • nachträgliche Anschaffungskosten
  • abzüglich Anschaffungspreisminderungen (Rabatte, Skonti)

Abschreibungen

Abnutzbares Anlagevermögen wird planmäßig abgeschrieben (§ 253 Abs. 3 HGB). Die Abschreibung verteilt die Anschaffungskosten über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Üblich sind die lineare oder degressive Abschreibung.

Bei dauerhafter Wertminderung muss eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen werden (§ 253 Abs. 3 Satz 5 HGB).

Bewertung von Verbindlichkeiten und Rückstellungen

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag anzusetzen (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen müssen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet werden.

Hinweis

Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ist eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 HGB vorzunehmen. Der Zinssatz wird von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht.

Größenklassen nach § 267 HGB

Die Anforderungen an die Bilanz Aufstellung hängen von der Unternehmensgröße ab. Nach § 267 HGB werden Kapitalgesellschaften in drei Größenklassen eingeteilt.

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Klein ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroß ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Groß > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Eine Kapitalgesellschaft gilt als klein, mittelgroß oder groß, wenn mindestens zwei der drei Kriterien an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen über- bzw. unterschritten werden (§ 267 Abs. 4 HGB).

Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften

  • Verkürzte Bilanz nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB (nur Posten mit Buchstaben und römischen Zahlen)
  • Verkürzte GuV nach § 275 Abs. 5 HGB
  • Befreiung von der Erstellung eines Anhangs unter bestimmten Voraussetzungen (§ 264 Abs. 1 Satz 5 HGB)
  • Keine Pflicht zur Erstellung eines Lageberichts (§ 264 Abs. 1 Satz 4 HGB)

Achtung

Auch kleine Kapitalgesellschaften müssen den Jahresabschluss offenlegen. Die Offenlegung erfolgt seit dem DiRUG (01.08.2022) ausschließlich beim Unternehmensregister.

Fristen: Feststellung und Offenlegung 2026

Für die Bilanz Aufstellung gelten gesetzliche Fristen, die unbedingt eingehalten werden müssen. Bei Versäumnis drohen Ordnungsgelder nach § 335 HGB in Höhe von 500 bis 25.000 Euro.

Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG

Der Jahresabschluss muss von der Gesellschafterversammlung festgestellt werden:

  • Kleine Kapitalgesellschaften: innerhalb von 11 Monaten nach Bilanzstichtag (spätestens 30.11.2026 für das Jahr 2025)
  • Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften: innerhalb von 8 Monaten (spätestens 31.08.2026)

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Der festgestellte Jahresabschluss muss innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag beim Unternehmensregister offengelegt werden. Für das Geschäftsjahr 2025 (Stichtag 31.12.2025) bedeutet dies: spätestens am 31.12.2026.

Hinweis

Die Offenlegung erfolgt ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister. Seit dem DiRUG (01.08.2022) ist der Bundesanzeiger nicht mehr zuständig.

31.12.2026

Offenlegungsfrist für GJ 2025

500–25.000 €

Ordnungsgeld nach § 335 HGB

„Viele Unternehmen verpassen die Fristen, weil sie die Komplexität unterschätzen. Mit OnlineBilanz.de erstellen Sie den Jahresabschluss strukturiert und fristgerecht – inklusive automatischer Prüfung und Einreichung durch unsere Steuerberater.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufige Fehler bei der Bilanz Aufstellung vermeiden

Bei der Bilanz Aufstellung passieren immer wieder typische Fehler. Diese können zu Rückfragen, Verzögerungen oder steuerlichen Nachteilen führen.

1. Unvollständige oder fehlerhafte Inventur

Ohne korrekte Bestandsaufnahme ist eine rechtskonforme Bilanz unmöglich. Bestände müssen tatsächlich gezählt, gewogen oder gemessen werden (§ 240 Abs. 1 HGB).

2. Falsche Zuordnung von Anlage- und Umlaufvermögen

Entscheidend ist die Zweckbestimmung: Vermögensgegenstände, die dauerhaft dem Betrieb dienen, gehören ins Anlagevermögen. Eine falsche Zuordnung verfälscht die Bilanzstruktur und wichtige Kennzahlen.

3. Fehlende oder falsche Rückstellungen

Rückstellungen für Steuern, Urlaubsansprüche, ausstehende Rechnungen oder drohende Verluste müssen gebildet werden. Die Nichtbildung führt zu einem zu hohen Eigenkapital und kann steuerlich problematisch sein.

4. Abweichungen vom Gliederungsschema

Das Schema nach § 266 HGB ist verbindlich. Eigene Bezeichnungen oder Umstrukturierungen sind nicht zulässig und führen zu Rückweisungen bei der Offenlegung.

5. Unstimmigkeiten zwischen Bilanz und GuV

Der Jahresüberschuss in der GuV muss exakt mit der Veränderung des Eigenkapitals in der Bilanz übereinstimmen. Abweichungen deuten auf Fehler hin.

Achtung

Fehler in der Bilanz können zu Ordnungsgeldern, steuerlichen Nachforderungen und Haftungsrisiken für Geschäftsführer führen. Eine fachliche Prüfung ist daher unverzichtbar.

Digitale Lösungen: Bilanz Aufstellung mit OnlineBilanz.de

Die manuelle Erstellung einer Bilanz ist zeitaufwändig, fehleranfällig und erfordert fundierte Kenntnisse im Handels- und Steuerrecht. Digitale Lösungen wie OnlineBilanz.de bieten eine strukturierte, rechtssichere Alternative.

So funktioniert OnlineBilanz.de

  1. Datenimport: Automatischer Import von Buchungsdaten aus DATEV, lexoffice oder anderen Systemen
  2. Geführter Prozess: Schritt-für-Schritt-Anleitung durch alle Bilanzpositionen mit Erklärungen
  3. Automatische Plausibilitätsprüfung: Erkennung von Fehlern und Unstimmigkeiten
  4. Steuerberater-Prüfung: Finale Prüfung und Freigabe durch erfahrene Steuerberater
  5. Offenlegung: Automatische Einreichung beim Unternehmensregister

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Jahresabschluss in wenigen Stunden statt Tagen oder Wochen erstellen

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OnlineBilanz.de richtet sich an GmbHs, UGs und AGs, die den Jahresabschluss effizient, rechtssicher und ohne großen administrativen Aufwand erstellen möchten. Das Tool führt durch alle Schritte – von der Inventur bis zur Offenlegung.

„Unsere Mandanten schätzen die Kombination aus digitaler Effizienz und persönlicher Beratung. Sie behalten die Kontrolle, müssen sich aber nicht um rechtliche Details kümmern. Das spart Zeit und gibt Sicherheit.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Bilanz und Inventar?

Das Inventar ist ein detailliertes Verzeichnis aller Vermögensgegenstände und Schulden mit Mengen und Werten (§ 240 HGB). Die Bilanz ist eine verdichtete, strukturierte Darstellung dieser Werte nach dem Gliederungsschema des § 266 HGB. Das Inventar ist Grundlage der Bilanz.

Wer muss eine Bilanz aufstellen?

Nach § 242 HGB sind alle Kaufleute zur Bilanzierung verpflichtet. Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) müssen unabhängig von ihrer Größe eine Bilanz nach § 266 HGB erstellen. Personengesellschaften und Einzelunternehmen sind nur dann bilanzierungspflichtig, wenn sie bestimmte Schwellenwerte überschreiten oder freiwillig bilanzieren.

Bis wann muss die Bilanz 2026 offengelegt werden?

Für das Geschäftsjahr 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) gilt eine Offenlegungsfrist von 12 Monaten nach § 325 HGB. Die Bilanz muss spätestens am 31.12.2026 beim Unternehmensregister eingereicht werden. Bei Versäumnis droht ein Ordnungsgeld von 500 bis 25.000 Euro nach § 335 HGB.

Was passiert, wenn die Bilanz fehlerhaft ist?

Fehlerhafte Bilanzen können zu Rückweisungen bei der Offenlegung, steuerlichen Nachforderungen, Ordnungsgeldern und im Extremfall zur Haftung der Geschäftsführer führen. Bei wesentlichen Fehlern muss eine Berichtigung erfolgen. Digitale Tools wie OnlineBilanz.de minimieren Fehlerrisiken durch automatische Prüfungen und fachliche Begleitung durch Steuerberater.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 242 HGB – Pflicht zur Aufstellung, § 266 HGB – Gliederung der Bilanz, § 325 HGB – Offenlegung, § 267 HGB – Größenklassen. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Jahresabschlüsse, die seit Jahren beim Finanzamt fehlen. Honorare, die kommen – ohne dass man weiß, wofür. Rückfragen, die im Nichts verschwinden. Fristen, die niemand im Blick hat. Irgendwann reicht es.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

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Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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