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Sachanlagen218.400 €
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Vorräte84.300 €
Forderungen142.820 €
Bank & Kasse96.650 €
Summe Aktiva604.320 €
Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
Jahresüberschuss184.320 €
B. Fremdkapital
Verbindlichkeiten Bank148.500 €
Lieferanten & Sonstige90.300 €
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offengelegt
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HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
hinterlegt
Festpreis eingehalten · Bestätigung per E-Mail

Datum

Lesedauer

10–16 Minuten


OnlineBilanzBlogArbeitsschritte Jahresabschluss

Arbeitsschritte Jahresabschluss 2026

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Jahresabschluss erfordert eine strukturierte Vorgehensweise – von der Vorbereitung der Unterlagen bis zur Offenlegung beim Unternehmensregister. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen alle notwendigen Arbeitsschritte für einen rechtssicheren Jahresabschluss nach HGB. Einen umfassenden Überblick über alles Wichtige für den Jahresabschluss finden Sie in unserem vollständigen Leitfaden. Antworten auf häufige Fragen zum Jahresabschluss sowie Erklärungen zu Fachbegriffen durch unsere Jahresabschluss Abkürzungen unterstützen Sie bei der Umsetzung. Vermeiden Sie typische Fehler und optimieren Sie Ihren Prozess.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Die Arbeitsschritte im Jahresabschluss umfassen: Vorbereitung aller Unterlagen und Belege, Abstimmung der Buchhaltungskonten, Inventur und Bewertung der Vermögensgegenstände, Erstellung von Bilanz und GuV nach § 266 und § 275 HGB, Feststellung durch die Gesellschafterversammlung sowie Offenlegung beim Unternehmensregister nach § 325 HGB.

Was versteht man unter Arbeitsschritten im Jahresabschluss?

Die Arbeitsschritte im Jahresabschluss umfassen alle Aufgaben, die notwendig sind, um einen vollständigen Jahresabschluss für die GmbH zu erstellen, der prüffähig und rechtssicher ist. Für Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG und AG ist dies nach § 242 HGB verpflichtend.

Ein strukturierter Jahresabschluss umfasst die systematische Erfassung, Bewertung und Darstellung aller Geschäftsvorfälle des abgelaufenen Geschäftsjahres. Das Ergebnis sind Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung nach § 266 und § 275 HGB.

Die einzelnen Arbeitsschritte bauen aufeinander auf. Ohne vollständige Vorbereitung können spätere Schritte nicht korrekt durchgeführt werden. Jeder Fehler in der Kette führt zu Verzögerungen und möglichen Rechtsverstößen.

8-11

Monate Frist zur Feststellung

12

Monate Frist zur Offenlegung

500-25.000 €

Ordnungsgeld nach § 335 HGB

Hinweis

Rechtlicher Rahmen: Die Pflicht zur Aufstellung des Jahresabschlusses ergibt sich aus § 242 HGB. Für Kapitalgesellschaften gelten zusätzlich die Vorschriften der §§ 264 ff. HGB. Die Feststellung erfolgt nach § 42a GmbHG, die Offenlegung nach § 325 HGB beim Unternehmensregister.

Ein professionell strukturierter Jahresabschluss folgt immer denselben Grundprinzipien: vollständige Datensammlung, geordnete Aufbereitung aller Unterlagen, sachgerechte Bewertung nach § 252 HGB, transparente Dokumentation und finale Prüfung.

Arbeitsschritt 1: Vorbereitung aller Unterlagen

Der Jahresabschluss beginnt nicht mit der Bilanz, sondern mit der systematischen Vorbereitung. Alle relevanten Daten und Belege müssen vollständig und geordnet vorliegen, bevor mit der eigentlichen Erstellung begonnen werden kann.

Fehlende oder unvollständige Unterlagen führen zu Rückfragen, Zeitverlust und verzögerter Feststellung. Nach § 238 HGB besteht eine umfassende Buchführungspflicht, die auch die ordnungsgemäße Belegablage einschließt.

  • Alle Buchungen des Geschäftsjahres vollständig erfasst
  • Sämtliche Eingangs- und Ausgangsrechnungen sortiert und abgelegt
  • Kontoauszüge aller Bankkonten chronologisch geordnet
  • Kassenberichte mit Belegen abgestimmt
  • Verträge (Miet-, Darlehens-, Leasingverträge) gesammelt
  • Inventurlisten und Bestandsaufnahmen erstellt
  • Gehaltsabrechnungen und Lohnsteueranmeldungen vollständig
  • Steuerbescheide und Bescheinigungen bereitgestellt

„Eine unvollständige Vorbereitung ist der häufigste Grund für Verzögerungen bei der Jahresabschlusserstellung. UnternehmerInnen sollten bereits während des laufenden Geschäftsjahres auf eine strukturierte Ablage achten.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Besondere Aufmerksamkeit erfordern auch Nachweise zu außergewöhnlichen Geschäftsvorfällen: Anlagenzugänge und -abgänge, Umbuchungen, Forderungsausfälle oder Rückstellungsbildungen müssen jeweils dokumentiert sein.

Arbeitsschritt 2: Abstimmung der Buchhaltung

Die Abstimmung der Buchhaltung ist der Kern eines korrekten Jahresabschlusses. Gemeint sind systematische Überprüfungen, ob alle Buchungen vollständig erfasst sind und alle Konten den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen.

Nach § 239 HGB müssen alle Buchungen nachprüfbar sein. Die Abstimmung stellt sicher, dass zwischen den buchhalterischen Aufzeichnungen und den realen Beständen keine Differenzen bestehen.

Zentrale Abstimmungsbereiche

Finanzkonten

Bankkonten und Kasse müssen auf den Cent genau mit den Kontoauszügen und Kassenbüchern übereinstimmen. Jede Differenz ist aufzuklären.

Forderungen und Verbindlichkeiten

Offene Posten sind mit den Debitoren- und Kreditorenlisten abzugleichen. Verjährte oder uneinbringliche Forderungen sind auszubuchen.

Achtung

Häufiger Fehler: Viele Unternehmen verlassen sich darauf, dass „das System schon stimmt“. Ohne manuelle Abstimmung lassen sich Buchungsfehler, Doppelbuchungen oder fehlende Belege jedoch nicht aufdecken. Diese Fehler führen zu falschen Bilanzen.

Die Abstimmung sollte systematisch dokumentiert werden. Erstellen Sie für jeden Abstimmungsbereich einen Nachweis, der die Übereinstimmung belegt oder Differenzen erklärt und korrigiert.

Arbeitsschritt 3: Inventur und Bewertung

Nach § 240 HGB ist jeder Kaufmann verpflichtet, zu Beginn seines Handelsgewerbes und am Schluss eines jeden Geschäftsjahres eine Inventur durchzuführen. Die Inventur ist die körperliche oder buchmäßige Bestandsaufnahme aller Vermögensgegenstände und Schulden.

Die Bewertung der erfassten Bestände erfolgt nach den Vorschriften der §§ 252-256 HGB. Dabei sind die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) und das Vorsichtsprinzip zu beachten.

Inventurarten und ihre Anwendung

Inventurart Zeitpunkt Eignung
Stichtagsinventur Am Bilanzstichtag 31.12. Standard für alle Unternehmen
Verlegte Inventur Bis 3 Monate vor/2 Monate nach Bilanzstichtag Bei saisonalem Geschäft
Permanente Inventur Laufend während des Jahres Bei guter Lagerverwaltungssoftware
Stichprobeninventur Nach statistischen Verfahren Nur bei sehr großen Beständen

Bewertungsvorschriften nach HGB

Anlagevermögen ist nach § 253 HGB mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen anzusetzen. Bei dauerhafter Wertminderung ist außerplanmäßig abzuschreiben.

Umlaufvermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, höchstens jedoch zum niedrigeren Stichtagswert (strenges Niederstwertprinzip nach § 253 Abs. 4 HGB).

Hinweis

Vereinfachungsverfahren: Für gleichartige Vermögensgegenstände sind nach § 256 HGB Bewertungsvereinfachungen zulässig: FIFO-Verfahren (First In First Out), LIFO-Verfahren (Last In First Out) oder die Durchschnittsbewertung.

Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags anzusetzen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind abzuzinsen.

Arbeitsschritt 4: Erstellung von Bilanz und GuV

Nach Abschluss von Vorbereitung, Abstimmung und Bewertung erfolgt die eigentliche Erstellung des Jahresabschlusses. Dieser besteht bei Kapitalgesellschaften mindestens aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 264 Abs. 1 HGB.

Die Bilanz ist nach dem Gliederungsschema des § 266 HGB aufzustellen. Sie zeigt die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens zum Bilanzstichtag. Die Aktivseite weist das Vermögen aus, die Passivseite das Eigenkapital und die Schulden.

Aufbau der Bilanz nach § 266 HGB

Aktivseite

  • A. Anlagevermögen (I. Immaterielle Vermögensgegenstände, II. Sachanlagen, III. Finanzanlagen)
  • B. Umlaufvermögen (I. Vorräte, II. Forderungen, III. Wertpapiere, IV. Kassenbestand)
  • C. Rechnungsabgrenzungsposten
  • D. Aktive latente Steuern
  • E. Aktiver Unterschiedsbetrag

Passivseite

  • A. Eigenkapital (I. Gezeichnetes Kapital, II. Kapitalrücklage, III. Gewinnrücklagen, IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag, V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag)
  • B. Rückstellungen
  • C. Verbindlichkeiten
  • D. Rechnungsabgrenzungsposten
  • E. Passive latente Steuern

Die Gewinn- und Verlustrechnung kann nach § 275 HGB wahlweise nach dem Gesamtkostenverfahren oder dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt werden. Sie zeigt die Ertragslage und erklärt, wie der Jahresüberschuss oder -fehlbetrag zustande kam.

GuV-Verfahren im Vergleich

Merkmal Gesamtkostenverfahren Umsatzkostenverfahren
Ausgangspunkt Gesamtleistung des Unternehmens Umsatzerlöse
Gliederung Nach Aufwandsarten Nach Funktionsbereichen
Verbreitung Standard in Deutschland International üblich
Bestandsveränderungen Werden erfasst Werden nicht separat ausgewiesen

Kleine Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs. 1 HGB können Bilanz und GuV in verkürzter Form aufstellen. Dies reduziert den Aufwand erheblich, ohne die Aussagekraft für interne Zwecke zu beeinträchtigen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Je nach Größenklasse der Gesellschaft sind weitere Bestandteile erforderlich: Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich einen Anhang nach § 284 HGB und einen Lagebericht nach § 289 HGB erstellen.

Arbeitsschritt 5: Feststellung des Jahresabschlusses

Nach der Erstellung muss der Jahresabschluss formell festgestellt werden. Bei der GmbH erfolgt dies durch Beschluss der Gesellschafterversammlung nach § 42a GmbHG, bei der AG durch den Aufsichtsrat nach § 172 AktG.

Die Feststellung ist ein zwingender rechtlicher Akt. Erst mit der Feststellung erhält der Jahresabschluss seine verbindliche Form. Ohne ordnungsgemäße Feststellung kann keine wirksame Offenlegung erfolgen.

Feststellungsfristen nach § 42a GmbHG

Kleine GmbH/UG

  • Bilanzstichtag: 31.12.2025
  • Frist bis: 30.11.2026

Mittelgroße GmbH

  • Bilanzstichtag: 31.12.2025
  • Frist bis: 31.08.2026

Große GmbH

  • Bilanzstichtag: 31.12.2025
  • Frist bis: 31.08.2026

Der Feststellungsbeschluss muss protokolliert werden. Das Protokoll sollte enthalten: Datum und Ort der Versammlung, Teilnehmerliste, Tagesordnung, Beschlusstext und Unterschriften der Gesellschafter.

Achtung

Rechtsfolge bei Fristversäumnis: Wird die Feststellungsfrist versäumt, liegt ein Pflichtverstoß vor. Die Geschäftsführer können persönlich haftbar gemacht werden. Zudem drohen Ordnungsgelder nach § 335 HGB zwischen 500 und 25.000 Euro.

Bei Gewinnausschüttungen ist zusätzlich ein Ergebnisverwendungsbeschluss erforderlich. Dieser regelt, wie der Jahresüberschuss verwendet wird: Ausschüttung an Gesellschafter, Einstellung in Rücklagen oder Vortrag auf neue Rechnung.

Arbeitsschritt 6: Offenlegung beim Unternehmensregister

Nach § 325 HGB sind Kapitalgesellschaften verpflichtet, ihren Jahresabschluss offenzulegen. Seit dem Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister in elektronischer Form.

Die Offenlegungsfrist beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag. Bei einem Bilanzstichtag 31.12.2025 endet die Frist am 31.12.2026. Eine rechtzeitige Offenlegung ist zwingend erforderlich.

Offenlegungsumfang nach Größenklasse

Größenklasse Bilanz GuV Anhang Lagebericht
Kleinstkapitalgesellschaft (§ 267a HGB) Verkürzt Entfällt* Entfällt* Entfällt
Kleine Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 1 HGB) Verkürzt Entfällt* Erforderlich Entfällt
Mittelgroße Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) Vollständig Verkürzt Erforderlich Erforderlich
Große Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 3 HGB) Vollständig Vollständig Erforderlich Erforderlich

*Sofern von den Erleichterungen Gebrauch gemacht wird. Freiwillige Offenlegung ist jederzeit möglich.

Hinweis

Technischer Ablauf: Die Offenlegung erfolgt elektronisch über das Portal des Unternehmensregisters. Erforderlich sind ein Benutzerkonto, die Authentifizierung und die Datenübermittlung im XBRL-Format oder als strukturiertes PDF.

Bei verspäteter oder unterlassener Offenlegung verhängt das Bundesamt für Justiz automatisch Ordnungsgelder nach § 335 HGB. Die Höhe beträgt zwischen 500 und 25.000 Euro, abhängig von Größe und Verschulden.

„Die Offenlegungspflicht wird häufig unterschätzt. Viele GmbH-Geschäftsführer sind überrascht, wenn plötzlich ein Ordnungsgeldverfahren eingeleitet wird. Eine frühzeitige Planung verhindert solche Situationen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Typische Fehler bei den Arbeitsschritten vermeiden

In der Praxis treten bei der Jahresabschlusserstellung immer wieder dieselben Fehler auf. Diese führen zu Nachbesserungen, Fristversäumnissen und rechtlichen Problemen. Die meisten Fehler lassen sich durch strukturiertes Vorgehen vermeiden.

Die häufigsten Fehlerquellen

Unvollständige Unterlagen

Fehlende Belege, nicht abgestimmte Konten oder vergessene Geschäftsvorfälle führen zu falschen Bilanzen. Lösung: Checkliste führen und monatlich kontrollieren.

Falsche Bewertung

Fehlerhafte Abschreibungen, nicht gebildete Rückstellungen oder falsche Bewertungsansätze verstoßen gegen § 253 HGB. Lösung: Bewertungsrichtlinien dokumentieren.

Achtung

Besonders kritisch: Fehlerhafte Gewinnverwendungsbeschlüsse können zur Anfechtung oder Nichtigkeit führen. Ausschüttungen ohne ordnungsgemäßen Jahresabschluss sind verbotene Einlagenrückgewähr nach § 30 GmbHG.

Qualitätssicherung durch Vier-Augen-Prinzip

Vor der Feststellung sollte der Jahresabschluss durch eine unabhängige Person geprüft werden. Dies können der Steuerberater, ein externer Buchhalter oder ein erfahrener Gesellschafter sein.

  • Alle Bilanzpositionen sind mit den Konten abgestimmt
  • Bewertungsansätze sind dokumentiert und nachvollziehbar
  • Anhangangaben sind vollständig (bei Pflicht zum Anhang)
  • Feststellungsbeschluss liegt vor und ist protokolliert
  • Offenlegungsunterlagen sind vorbereitet
  • Fristen sind im Kalender eingetragen

Digitalisierung der Arbeitsschritte nutzen

Die Digitalisierung vereinfacht die Jahresabschlusserstellung erheblich. Moderne Softwarelösungen automatisieren viele Arbeitsschritte, reduzieren Fehlerquellen und beschleunigen den gesamten Prozess.

Besonders kleine und mittelgroße Kapitalgesellschaften profitieren von digitalen Tools. Sie ermöglichen auch ohne tiefe Buchhaltungskenntnisse einen rechtssicheren Jahresabschluss nach HGB.

Digitale Unterstützung bei den Arbeitsschritten

Vorbereitung

  • Zeitersparnis bis 70%
  • Weniger Fehler
  • Jederzeit Überblick

Abstimmung

  • Differenzen sofort erkennbar
  • Guided Workflows
  • Prüfprotokoll automatisch

Erstellung

  • Rechtssichere Gliederung
  • Keine Formfehler
  • Direkte Übermittlung

Hinweis

OnlineBilanz: Spezialisierte Tools wie OnlineBilanz.de bieten den kompletten Workflow von der Datenvorbereitung bis zur elektronischen Offenlegung beim Unternehmensregister. Die Software führt durch alle Arbeitsschritte und prüft automatisch auf Vollständigkeit.

Die Investition in digitale Jahresabschluss-Tools rechnet sich bereits im ersten Jahr. Neben der Zeitersparnis sinken auch die Kosten für externe Dienstleister, da viele Arbeitsschritte intern erledigt werden können.

„Unternehmen, die ihren Jahresabschluss digitalisiert haben, berichten von 50-70% weniger Zeitaufwand. Besonders die automatische Plausibilitätsprüfung verhindert kostspielige Fehler, die sonst erst beim Steuerberater auffallen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Arbeitsschritte umfasst ein vollständiger Jahresabschluss?

Ein vollständiger Jahresabschluss umfasst typischerweise sechs Hauptschritte: (1) Vorbereitung aller Unterlagen und Belege, (2) Abstimmung der Buchhaltungskonten, (3) Inventur und Bewertung nach §§ 240, 252-256 HGB, (4) Erstellung von Bilanz und GuV nach §§ 266, 275 HGB, (5) Feststellung durch die Gesellschafterversammlung nach § 42a GmbHG und (6) Offenlegung beim Unternehmensregister nach § 325 HGB. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf und ist für einen rechtssicheren Jahresabschluss unverzichtbar.

Welche Fristen gelten für die einzelnen Arbeitsschritte beim Jahresabschluss 2026?

Bei einem Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten folgende Fristen: Kleine Kapitalgesellschaften müssen den Jahresabschluss bis 30.11.2026 feststellen (11 Monate nach § 42a GmbHG), mittelgroße und große bis 31.08.2026 (8 Monate). Die Offenlegung beim Unternehmensregister muss für alle Größenklassen bis 31.12.2026 erfolgen (12 Monate nach § 325 HGB). Bei Versäumnis drohen Ordnungsgelder zwischen 500 und 25.000 Euro nach § 335 HGB.

Welche Unterlagen werden für die Vorbereitung des Jahresabschlusses benötigt?

Für die Vorbereitung benötigen Sie: alle Buchungen des Geschäftsjahres, sämtliche Eingangs- und Ausgangsrechnungen mit Belegen, Kontoauszüge aller Bankkonten, Kassenberichte, Inventurlisten, Verträge (Miet-, Darlehens-, Leasingverträge), Gehaltsabrechnungen und Lohnsteueranmeldungen, Steuerbescheide sowie Nachweise zu außergewöhnlichen Geschäftsvorfällen wie Anlagenkäufen oder Forderungsausfällen. Nach § 238 HGB müssen alle Unterlagen geordnet und nachprüfbar aufbewahrt werden.

Wo muss der Jahresabschluss 2026 offengelegt werden?

Der Jahresabschluss muss ausschließlich beim Unternehmensregister in elektronischer Form offengelegt werden. Dies gilt seit Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022. Die Offenlegung beim Bundesanzeiger ist nicht mehr möglich. Die Übermittlung erfolgt über das Portal www.unternehmensregister.de im XBRL-Format oder als strukturiertes PDF. Die Pflicht ergibt sich aus § 325 HGB und gilt für alle Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG).

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 325 HGB – Offenlegung, § 266 HGB – Gliederung der Bilanz, § 275 HGB – Gliederung der GuV, § 42a GmbHG – Feststellung des Jahresabschlusses. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
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Ben
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