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Jahresabschluss GmbH · § 264 HGB

Jahres­abschluss einer GmbH
Drei Bestandteile, drei Fristen.

Bilanz, Gewinn- und Verlust­rechnung, Anhang — und je nach Größe ein Lagebericht. Was hineingehört, entscheidet nicht der Aufwand, sondern die Größenklasse.
digital+persönlich+bezahlbar

Jede GmbH muss einen Jahres­abschluss aufstellen — auch die ruhende, auch die ohne Umsatz. Er besteht aus Bilanz, GuV und Anhang (§ 264 Abs. 1 HGB) und ist binnen drei bis sechs Monaten aufzustellen, festzustellen und innerhalb von zwölf Monaten offenzulegen. Wir übernehmen die Erstellung zum Festpreis, ein bestellter Steuer­berater prüft und gibt frei — inklusive E-Bilanz, Steuer­erklärungen und Offenlegung.

Festpreis ab 499,95 € netto14 Werktage RegellieferzeitAlle Jahrgänge ab 2020
Drei BerufsträgerSteuerberater, Wirtschafts­prüfer und Rechts­anwältin — jede Freigabe trägt einen Namen.
4,8 / 5,0Trustpilot
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01
Bestandteile

Woraus der Jahres­abschluss besteht.

Für Einzel­kaufleute sind es zwei Teile, für Kapital­gesellschaften drei — und ab mittelgroß kommt ein vierter hinzu. Was fehlt, macht den Abschluss unvollständig, nicht nur dünn.

Teil 1 · Stichtag

Bilanz

Gegenüber­stellung von Vermögen und Kapital zum Abschluss­stichtag, gegliedert nach § 266 HGB. Sie beantwortet die Frage, was vorhanden ist und wem es zusteht.

Rechtsbasis§ 266 HGB
Teil 2 · Zeitraum

Gewinn- und Verlust­rechnung

Stellt Erträge und Aufwendungen des Geschäfts­jahres in Staffelform gegenüber und endet im Jahres­überschuss oder Jahres­fehlbetrag.

Rechtsbasis§ 275 HGB
Teil 3 · Erläuterung

Anhang

Erläutert Bilanz und GuV: Bilanzierungs- und Bewertungs­methoden, Restlaufzeiten, Haftungs­verhältnisse, Geschäfts­führerbezüge, Zahl der Mitarbeiter.

Rechtsbasis§§ 284 ff. HGB
!
Der Lagebericht ist kein Bestandteil des Jahresabschlusses — aber trotzdem Pflicht.

Mittelgroße und große Kapital­gesellschaften haben zusätzlich einen Lagebericht nach § 289 HGB aufzustellen; kleine und Kleinst­gesellschaften sind davon befreit (§ 264 Abs. 1 S. 4 HGB). Rechtlich tritt er neben den Jahres­abschluss, wird aber gemeinsam mit ihm offengelegt. Ebenfalls nur ab mittelgroß: die Prüfung durch einen Abschluss­prüfer nach § 316 HGB.

Kurz erklärt
Was gehört zum Jahresabschluss einer GmbH?

Der Jahres­abschluss einer GmbH besteht aus Bilanz, Gewinn- und Verlust­rechnung und Anhang (§ 264 Abs. 1 HGB). Bei mittelgroßen und großen Gesellschaften kommt der Lagebericht hinzu, ebenso die Prüfung durch einen Abschluss­prüfer. Für Einzel­kaufleute und Personen­gesellschaften ohne Kapital­gesellschafts­bezug genügen dagegen Bilanz und GuV (§ 242 Abs. 3 HGB).

Aufzustellen ist er binnen drei Monaten nach Geschäfts­jahresende, bei kleinen Gesellschaften binnen sechs Monaten (§ 264 Abs. 1 HGB). Danach folgen die Feststellung durch die Gesellschafter (§ 42a GmbHG), die Übermittlung der E-Bilanz an das Finanzamt (§ 5b EStG) und die Offenlegung binnen zwölf Monaten (§ 325 HGB).

3
BestandteileBilanz, GuV und Anhang — bei jeder GmbH.
6
Monate AufstellungFür kleine Gesellschaften, sonst drei Monate.
14
Werktage bei unsAb vollständigen Unterlagen bis zur Freigabe.
499,95
Euro nettoFestpreis ab — schriftlich, bevor Sie beauftragen.
02
Größenklasse

Wie viel Ihr Abschluss enthalten muss.

Die Größen­klasse nach § 267 HGB entscheidet über Umfang, Prüfungs­pflicht und Offenlegung. Sie wechselt erst, wenn zwei von drei Schwellen an zwei aufeinander­folgenden Stichtagen über- oder unterschritten werden.

GrößenklasseSchwellen (zwei von drei)BestandteilePrüfungspflicht
Kleinst≤ 450 T€ Bilanzsumme · ≤ 900 T€ Umsatz · ≤ 10 ANBilanz und GuV, stark verkürzt — Anhang entfällt bei Angaben unter der Bilanznein
Klein≤ 7,5 Mio. € · ≤ 15 Mio. € · ≤ 50 ANBilanz, GuV und Anhang — verkürzt zulässig, ohne Lageberichtnein
Mittelgroß≤ 25 Mio. € · ≤ 50 Mio. € · ≤ 250 ANVollständig, zzgl. Lageberichtja, § 316 HGB
Großüber den mittleren SchwellenVollständig, zzgl. Lagebericht und Ergebnisverwendungja, § 316 HGB

Die weit überwiegende Zahl unserer Mandate sind kleine und Kleinst­gesellschaften: kein Lagebericht, keine Prüfungs­pflicht, verkürzte Offenlegung. Genau dafür ist unser Festpreis kalkuliert — und deshalb liegt er nicht bei einem Vielfachen.

03
Fristen

Fünf Termine — mit Steuerberater sind es andere.

Beispiel: Geschäfts­jahr 2025 mit Stichtag 31.12.2025, kleine GmbH. Die Steuer­erklärungs­fristen unterscheiden sich erheblich, je nachdem ob ein Berufsträger beauftragt ist.

TerminOhne SteuerberaterMit SteuerberaterFundstelle
Aufstellung30.06.2026 — sechs Monate, kleine Gesellschaft30.06.2026 — gleich§ 264 Abs. 1 HGB
Feststellung30.11.2026 — Ende des elften Monats30.11.2026 — gleich§ 42a Abs. 2 GmbHG
Steuererklärungen31.07.202628.02.2027 — sieben Monate mehr§ 149 Abs. 2, 3 AO
E-Bilanz ans Finanzamtmit der Steuererklärungmit der Steuererklärung§ 5b EStG
Offenlegung31.12.2026 — zwölf Monate, keine Verlängerung31.12.2026 — gleich§ 325 Abs. 1a HGB
!
Nur die Steuererklärungsfristen verlängern sich — die handelsrechtlichen nicht.

Ein häufiges Missverständnis: Die Beauftragung eines Steuer­beraters verschiebt die Abgabefrist für Steuer­erklärungen auf Ende Februar des zweiten Folgejahres (§ 149 Abs. 3 AO), nicht aber die Offenlegungs­frist. Diese bleibt bei zwölf Monaten und wird vom Bundesamt für Justiz unabhängig davon überwacht, wer den Abschluss erstellt hat.

04
Erstellung

Die Erstellung von Jahres­abschlüssen — in vier Schritten.

Vierzehn Werktage ab vollständigen Unterlagen. Fehlt etwas, melden wir es einmal vollständig als Liste — nicht in fünf E-Mails über drei Wochen verteilt.

1
Registrieren und Festpreis erhalten

Kostenloses Konto, Eckdaten erfassen, Festpreis verbindlich schriftlich — ohne Vorkasse und ohne Vertragsbindung. Tag 0, rund zehn Minuten.

2
Unterlagen einreichen

Buchungsstapel oder Summen- und Saldenliste, Kontoauszüge, offene Posten, Anlagenverzeichnis, Darlehensverträge. Fehlt etwas bei Ihrer bisherigen Kanzlei, fordern wir es selbst an.

3
Aufstellen, prüfen, dokumentieren

Bilanz, GuV und Anhang nach HGB, Überleitung zur Steuerbilanz, Rückstellungen und Abgrenzungen — jede Entscheidung mit Paragraphenbezug dokumentiert.

4
Freigeben, übermitteln, offenlegen

Sie prüfen und geben frei — selbst oder durch einen namentlich benannten Steuerberater. Danach E-Bilanz und Erklärungen ans Finanzamt, Offenlegung beim Unternehmensregister.

Rückständige Jahrgänge holen wir ab 2020 nach, auch mehrere parallel. Ist bereits Ordnungsgeld angedroht, hat die Einhaltung der Nachfrist Vorrang — und wir übernehmen die Kommunikation mit dem Bundesamt für Justiz.

05
Kosten

Was der Jahres­abschluss kostet.

Festpreis nach Umsatzklasse, nicht nach Stundensatz und nicht nach Gegenstandswert. Schriftlich zugesagt, bevor Sie beauftragen.

LeistungPreis nettoEnthalten
Jahresabschluss GmbHab 499,95 €Bilanz, GuV und Anhang nach HGB, Überleitung zur Steuerbilanz
E-Bilanz an das Finanzamtim PreisÜbermittlung per XBRL nach § 5b EStG
Offenlegungab 99,95 €Einreichung beim Unternehmensregister im geringstmöglichen Umfang
Steuererklärungenab 249,95 €Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer
Freigabe durch einen Steuerberaterab 199,95 €Namentliche Prüfung und Freigabe mit Berufshaftung
Laufende Buchhaltungab 41,66 € / MonatOptional, monatlich kündbar — Abschluss baut direkt darauf auf
Rückständige Jahrgängeab 499,95 €Je offenes Geschäftsjahr, ab Jahrgang 2020
Festpreis vorabSchriftlich zugesagt, bevor Sie beauftragen — keine Nachberechnung
Keine VorkasseSie zahlen nach Lieferung, ohne Vertragsbindung
Fester BerufsträgerEine Ansprechperson, namentlich benannt, mit Berufshaftung
FristenüberwachungWir melden uns vor dem Stichtag, nicht danach
Häufige Fragen

Was zum Jahres­abschluss der GmbH gefragt wird.

Welche Bestandteile hat der Jahresabschluss einer GmbH?
Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang (§ 264 Abs. 1 HGB). Mittelgroße und große Gesellschaften stellen zusätzlich einen Lagebericht nach § 289 HGB auf und lassen den Abschluss nach § 316 HGB prüfen. Kleinstgesellschaften dürfen auf den Anhang verzichten, wenn sie bestimmte Angaben unter der Bilanz machen (§ 264 Abs. 1 S. 5 HGB).
Bis wann muss der Jahresabschluss einer GmbH aufgestellt sein?
Binnen drei Monaten nach Ende des Geschäftsjahres; kleine Gesellschaften haben sechs Monate, sofern das einem ordnungsmäßigen Geschäftsgang entspricht (§ 264 Abs. 1 HGB). Die Feststellung durch die Gesellschafter folgt bis zum Ende des achten Monats, bei kleinen Gesellschaften bis zum Ende des elften Monats (§ 42a Abs. 2 GmbHG).
Welche Frist gilt mit einem Steuerberater?
Nur die Steuererklärungsfristen verlängern sich: Beauftragen Sie einen Angehörigen der steuerberatenden Berufe, läuft die Abgabefrist bis zum Ende Februar des zweiten auf das Steuerjahr folgenden Jahres (§ 149 Abs. 3 AO) statt bis zum 31. Juli. Die handelsrechtliche Aufstellungsfrist und die zwölfmonatige Offenlegungsfrist bleiben unverändert.
Muss eine GmbH ohne Umsatz einen Jahresabschluss erstellen?
Ja. Die Pflicht knüpft an die Rechtsform, nicht an die Tätigkeit: Solange die GmbH im Handelsregister eingetragen ist, sind Jahresabschluss, Steuererklärungen und Offenlegung fällig — auch bei null Umsatz und ohne Personal. Für ruhende Gesellschaften ist der Aufwand gering, das Versäumnis aber genauso teuer.
Wer darf den Jahresabschluss erstellen und wer muss ihn unterschreiben?
Unterschreiben müssen ihn die Geschäftsführer (§ 245 HGB). Die fachliche Erstellung kann übertragen werden; die steuerberatende Tätigkeit ist dabei den nach § 3 StBerG befugten Berufsträgern vorbehalten. Bei uns übernimmt die Software die Fleißarbeit, ein Berufsträger die Beurteilung — die Freigabe erfolgt durch Sie selbst nach § 87d AO oder durch einen namentlich benannten Steuerberater.
Was kostet die Erstellung eines Jahresabschlusses?
Bei uns ab 499,95 € netto als Festpreis nach Umsatzklasse — inklusive Bilanz, GuV, Anhang, Überleitung zur Steuerbilanz und E-Bilanz. Steuererklärungen kommen ab 249,95 € netto hinzu, die Offenlegung ab 99,95 € netto. Eine Abrechnung nach StBVV mit Gegenstandswert oder Zeitgebühr findet nicht statt; der Preis steht schriftlich fest, bevor Sie beauftragen.
Können Sie rückständige Jahresabschlüsse nachholen?
Ja, ab Jahrgang 2020 und auch mehrere Jahre parallel. Das ist ein großer Teil unserer Praxis. Liegt bereits eine Ordnungsgeldandrohung des Bundesamts für Justiz vor, priorisieren wir die Einhaltung der sechswöchigen Nachfrist und übernehmen die Kommunikation mit der Behörde. Details dazu auf unserer Seite zur Offenlegung.
06
Freigabe · zwei Modelle

Wer den Abschluss freigibt — entscheiden Sie.

Beide Modelle liefern denselben Abschluss in derselben Qualität. Der Unterschied liegt in der Verantwortung für die Freigabe — und damit im Preis und im Umfang der Prüfung.

Modell A · Selbstfreigabe
Die Geschäftsführung prüft und gibt frei
Wir stellen das Rechenwerk vollständig auf und legen jede Bewertungs­annahme offen. Sie prüfen und geben frei; wir übernehmen anschließend die technische Übermittlung.
  • Rechtlicher Rahmen: Auftrag zur Daten­übermittlung nach § 87d AO — keine Vollmacht nach § 80 AO.
  • Keine Prüfung nach §§ 316 ff. HGB und keine Steuer­beratung nach § 3 StBerG; die Verantwortung bleibt bei der Geschäfts­führung.
  • Passt bei überschaubarem Betriebs­vermögen ohne Grundstücke und ohne stille Reserven von Gewicht.
Modell B · StB-Freigabe
Ein Steuerberater prüft und gibt frei
Die Erstellung erfolgt unter fachlicher Verantwortung eines namentlich benannten Steuer­beraters, der prüft und freigibt. Jedes Dokument nennt ihn in der Fußzeile.
  • Rechtlicher Rahmen: Auftrag nach § 87d AO plus fachliche Freigabe durch den Berufs­träger — zwei Unterschriften.
  • Dokumentation: die Bewertungs­entscheidungen sind belegt — das zählt, wenn später jemand fragt, was Sie wann wussten.
  • Empfohlen bei Grundstücken im Betriebs­vermögen, hohen stillen Reserven und dem Antrag nach § 16 Abs. 4 und § 34 EStG.
Unsere Berufsträger

Drei Köpfe, ein sauberer Abschluss.

Kein Callcenter und kein wechselnder Bearbeiter: Sie haben eine feste Ansprech­person — und im Hintergrund zwei weitere Berufsträger für Bewertung und Steuer­recht.

Fabian Klement, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
WPStBM.A.
Fabian Klement
Wirtschaftsprüfer · Steuerberater

Verantwortet die Bewertung zum gemeinen Wert und die Aufdeckung der stillen Reserven — Grundstücke, Anlagen, Firmenwert — sowie die fachliche Freigabe.

fabian.klement@onlinebilanz.de
Jakob Röß, Steuerberater
StBDipl.-Kfm.
Jakob Röß
Steuerberater

Betreut die Aufgabegewinn­ermittlung und die Erklärungen — Freibetrag nach § 16 Abs. 4 EStG, Tarifermäßigung nach § 34 EStG und die Feststellungs­erklärung.

jakob.roess@onlinebilanz.de
Dr. Jeannine Dinnebier, Rechtsanwältin
RADr. iur.
Dr. Jeannine Dinnebier
Rechtsanwältin · Steuerrecht

Verantwortet die rechtliche Seite der Betriebs­aufgabe — Aufgabe­erklärung, Verträge über die Veräußerung und die Abmeldung beim Gewerbeamt.

jeannine.dinnebier@onlinebilanz.de
Rechtsgrundlagen & Stand

Jede Aussage auf dieser Seite hat eine Fundstelle.

Die maßgeblichen Vorschriften im amtlichen Volltext — nachlesbar beim Bundes­ministerium der Justiz.

Stand: August 2026Fachlich geprüft am: 15.08.2026Nächste Prüfung: Februar 2027
Fabian Klement, M.A., Wirtschaftsprüfer · Steuerberater
Fachlich geprüft & freigegeben
Fabian Klement, M.A.
Wirtschaftsprüfer · Steuerberater
Berufsbezeichnung
Wirtschaftsprüfer · Steuerberater
verliehen in der Bundesrepublik Deutschland
Zuständige Kammer
Wirtschaftsprüferkammer, Berlin — Körperschaft des öffentlichen Rechts
Berufsregister
Im Berufsregister der WPK geführt
Berufsrecht
WPO · StBerG · DVStB · BOStB · StBVV
Jahresabschluss ab 499,95 € netto14 Werktage · fester Berufsträger
Preise ansehen
Ben
Ben
KI-Assistenz