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Datum

Lesedauer

19–28 Minuten

OnlineBilanzBlogBilanz erstellen Hamm

Bilanz erstellen Hamm 2026: Fristen, Pflichten & Kosten

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Unternehmen in Hamm, die zur Bilanzierung verpflichtet sind, müssen zahlreiche handels- und steuerrechtliche Vorgaben beachten. Dieser Ratgeber erklärt, wer eine Bilanz erstellen muss, welche Fristen gelten und wie die Offenlegung beim Unternehmensregister seit dem DiRUG abläuft. Ähnliche Pflichten gelten übrigens auch für bilanzierende Unternehmen in Singen. Zudem erfahren Sie, welche Kosten anfallen und wann sich die Beauftragung eines Steuerberaters lohnt.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Alle Kaufleute im Sinne des HGB sowie Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) sind in Hamm zur Bilanzerstellung verpflichtet. Die Bilanz muss nach § 242 HGB aufgestellt, nach § 42a GmbHG innerhalb von 8 bzw. 11 Monaten festgestellt und nach § 325 HGB innerhalb von 12 Monaten beim Unternehmensregister offengelegt werden. Bei Verstößen drohen Ordnungsgelder von 500 bis 25.000 Euro.

Wer muss in Hamm eine Bilanz erstellen?

Die Pflicht zur Bilanzerstellung richtet sich nicht nach dem Sitz der Gesellschaft, sondern nach der Rechtsform und der Unternehmensgröße. In Hamm ansässige Kapitalgesellschaften – insbesondere GmbHs, AGs und UGs – unterliegen unabhängig von ihrer Größe der Bilanzierungspflicht nach § 242 HGB. Darüber hinaus sind Kaufleute zur Buchführung und Bilanzerstellung verpflichtet, sofern sie die in § 241a HGB genannten Schwellenwerte überschreiten (600.000 Euro Umsatzerlöse und 60.000 Euro Jahresüberschuss in zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren).

Bilanzierungspflichtige Rechtsformen im Überblick

  • GmbH und UG (haftungsbeschränkt): Volle Bilanzierungspflicht nach § 264 HGB, unabhängig von der Größe
  • AG, KGaA: Bilanzierungs- und Offenlegungspflicht nach §§ 264 ff. HGB
  • GmbH & Co. KG: Bilanzierungspflichtig, wenn Komplementär-GmbH die Geschäftsführung innehat
  • Eingetragener Kaufmann (e.K.): Bilanzierungspflicht bei Überschreitung der Schwellenwerte nach § 241a HGB
  • Freiberufler und Kleingewerbetreibende: In der Regel Einnahmen-Überschuss-Rechnung nach § 4 Abs. 3 EStG ausreichend

Praxis-Hinweis für Hammer Unternehmen

Viele Gründer übersehen, dass die Bilanzierungspflicht bereits mit der Eintragung ins Handelsregister beginnt – nicht erst am Ende des ersten Geschäftsjahres. Wer 2025 eine GmbH in Hamm gegründet hat, muss für das Rumpfgeschäftsjahr bis 31.12.2025 bereits einen Jahresabschluss erstellen lassen. Die Feststellung muss bis November 2026 erfolgen (§ 42a GmbHG).

Auch wenn die Bilanzierungspflicht bundeseinheitlich geregelt ist, zeigt die Praxis in Hamm, dass viele Geschäftsführer erst durch Mahnungen des Bundesamts für Justiz auf versäumte Offenlegungsfristen aufmerksam werden. Wer von Anfang an mit einem Steuerberater zusammenarbeitet, vermeidet solche Versäumnisse und stellt sicher, dass alle handelsrechtlichen Pflichten fristgerecht erfüllt werden.

Aufbau und Bestandteile der Bilanz nach HGB

Der handelsrechtliche Jahresabschluss besteht nach § 242 Abs. 3 HGB grundsätzlich aus der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Kapitalgesellschaften müssen nach § 264 Abs. 1 HGB zusätzlich einen Anhang erstellen. Je nach Größenklasse nach § 267 HGB kommen weitere Bestandteile hinzu: Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen einen Lagebericht nach § 289 HGB vorlegen, große Gesellschaften zusätzlich eine Kapitalflussrechnung und eine Segmentberichterstattung im Konzernabschluss. Diese Pflichten gelten für Unternehmen in der gesamten Region – so auch für Betriebe, die eine Bilanz in Bocholt erstellen lassen möchten.

Die Bilanz: Vermögen und Schulden im Überblick

Die Bilanz stellt das Vermögen (Aktiva) und die Schulden sowie das Eigenkapital (Passiva) gegenüber. Sie gliedert sich nach § 266 HGB in feste Positionen, deren Reihenfolge und Bezeichnung zwingend vorgeschrieben sind. Auf der Aktivseite finden sich das Anlagevermögen (z. B. Grundstücke, Maschinen, Beteiligungen) und das Umlaufvermögen (z. B. Vorräte, Forderungen, Kassenbestand). Auf der Passivseite stehen das Eigenkapital, die Rückstellungen und die Verbindlichkeiten.

Aktivseite (Mittelverwendung)

  • A. Anlagevermögen: Immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen, Finanzanlagen
  • B. Umlaufvermögen: Vorräte, Forderungen, Wertpapiere, Kassenbestand
  • C. Rechnungsabgrenzungsposten
  • D. Aktive latente Steuern

Passivseite (Mittelherkunft)

  • A. Eigenkapital: Gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Gewinnvortrag
  • B. Rückstellungen: Pensionen, Steuern, sonstige Rückstellungen
  • C. Verbindlichkeiten: Bank, Lieferanten, Gesellschafter
  • D. Rechnungsabgrenzungsposten, passive latente Steuern

Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang

Die GuV zeigt die Ertragslage des Unternehmens. Sie kann nach § 275 HGB im Gesamtkosten- oder Umsatzkostenverfahren aufgestellt werden. Der Anhang erläutert die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, enthält Zusatzangaben zu einzelnen Posten und stellt Haftungsverhältnisse dar (§ 284 ff. HGB). Kleine Kapitalgesellschaften profitieren von umfangreichen Erleichterungen nach § 288 HGB und müssen deutlich weniger Angaben machen.

„In der Praxis zeigt sich, dass viele Geschäftsführer die Bedeutung des Anhangs unterschätzen. Dabei ist der Anhang nicht nur eine lästige Pflicht, sondern schafft Transparenz gegenüber Banken, Investoren und Behörden. Wer auf vollständige und aussagekräftige Angaben achtet, erleichtert die Kreditprüfung und vermeidet Rückfragen durch das Finanzamt.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Größenklassen und ihre Bedeutung für Hammer Unternehmen

Die Einteilung in Größenklassen nach § 267 HGB bestimmt den Umfang der Offenlegungs- und Berichtspflichten. Je größer das Unternehmen, desto umfangreicher sind die Anforderungen an Jahresabschluss, Anhang und Lagebericht. Entscheidend sind drei Merkmale: Bilanzsumme, Umsatzerlöse und durchschnittliche Mitarbeiterzahl. Eine Gesellschaft gilt als klein, mittelgroß oder groß, wenn sie an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen mindestens zwei der drei Schwellenwerte über- oder unterschreitet (§ 267 Abs. 4 HGB).

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Mitarbeiter
Klein ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroß ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Groß > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Für die meisten in Hamm ansässigen GmbHs ist die Einstufung als kleine Kapitalgesellschaft relevant. Diese profitieren von erheblichen Erleichterungen: Sie dürfen eine verkürzte Bilanz offenlegen (§ 266 Abs. 1 Satz 3 HGB), müssen keinen Lagebericht erstellen (§ 264 Abs. 1 Satz 4 HGB) und können den Anhang deutlich reduzieren (§ 288 HGB). Die GuV muss nicht offengelegt werden, sofern bestimmte Angaben in den Anhang aufgenommen werden (§ 326 Abs. 1 HGB).

Kleinstkapitalgesellschaften: Weitere Vereinfachungen

Seit 2012 gibt es zusätzlich die Kategorie der Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a HGB. Diese Unternehmen dürfen an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen höchstens zwei der folgenden Merkmale überschreiten: Bilanzsumme 350.000 Euro, Umsatzerlöse 700.000 Euro, durchschnittlich 10 Mitarbeiter. Kleinstkapitalgesellschaften können einen vereinfachten Jahresabschluss nach § 264 Abs. 1 Satz 5 HGB erstellen, bei dem Bilanz und Anhang zu einem einzigen Dokument zusammengefasst werden. Dennoch bleibt die Offenlegungspflicht nach § 325 HGB bestehen.

Statuswechsel beachten

Wächst ein Unternehmen und überschreitet an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen die Schwellenwerte, wechselt es automatisch in die nächsthöhere Größenklasse. Das gilt auch umgekehrt bei Unterschreitung. Geschäftsführer müssen diesen Wechsel im Blick behalten, da sich die Pflichten im Jahresabschluss und bei der Offenlegung ändern. Ein nachträglicher Statuswechsel führt zu erheblichem Mehraufwand und kann Ordnungsgelder nach § 335 HGB auslösen, wenn die Offenlegung nicht vollständig erfolgt.

Fristen für Erstellung, Feststellung und Offenlegung

Die Erstellung, Feststellung und Offenlegung des Jahresabschlusses unterliegen gesetzlichen Fristen, deren Nichteinhaltung empfindliche Sanktionen nach sich zieht. Für eine GmbH mit Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten im Jahr 2026 folgende Fristen: Der Jahresabschluss muss gemäß § 264 Abs. 1 HGB innerhalb der ersten Monate des Folgejahres aufgestellt werden. Die genaue Frist ist im Gesetz nicht genannt, jedoch bildet sie die Grundlage für die nachfolgenden Fristen zur Feststellung und Offenlegung.

Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG

Nach § 42a Abs. 2 GmbHG muss der Jahresabschluss in den ersten acht Monaten des Geschäftsjahres für das vergangene Geschäftsjahr festgestellt werden – bei mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften. Kleine Kapitalgesellschaften haben nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB in Verbindung mit § 42a Abs. 2 GmbHG eine Frist von 11 Monaten. Für den Bilanzstichtag 31.12.2025 bedeutet das: kleine GmbHs müssen bis spätestens 30.11.2026 feststellen, mittelgroße und große bis 31.08.2026.

11 Monate

Feststellungsfrist kleine GmbH (z. B. bis 30.11.2026)

8 Monate

Feststellungsfrist mittelgroße/große GmbH (z. B. bis 31.08.2026)

12 Monate

Offenlegungsfrist § 325 HGB (z. B. bis 31.12.2026)

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Nach der Feststellung muss der Jahresabschluss innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag beim Betreiber des Bundesanzeigers – seit 01.08.2022 durch das DiRUG ausschließlich beim Unternehmensregister – elektronisch eingereicht werden (§ 325 Abs. 1 HGB). Für den Stichtag 31.12.2025 läuft die Offenlegungsfrist bis 31.12.2026. Die Einreichung erfolgt über das Portal www.unternehmensregister.de. Der früher übliche Weg über den Bundesanzeiger ist seit dem DiRUG nicht mehr zulässig.

„Viele Mandanten aus Hamm melden sich erst, wenn die Feststellungsfrist bereits verstrichen ist. Das führt zu Zeitdruck und höheren Kosten, weil kurzfristige Sonderleistungen anfallen. Wer frühzeitig plant – idealerweise direkt nach dem Bilanzstichtag – profitiert von planbaren Abläufen und vermeidet Ordnungsgelder. Die Digitalisierung über Plattformen wie OnlineBilanz ermöglicht es, den gesamten Prozess transparent und fristgerecht zu steuern.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Fristenübersicht kompakt

Bilanzstichtag 31.12.2025 → Feststellung kleine GmbH bis 30.11.2026 → Offenlegung bis 31.12.2026. Bei verspäteter Offenlegung droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB mit Bußgeldern zwischen 500 und 25.000 Euro. Die Frist beginnt unmittelbar nach Ablauf der 12-Monats-Frist.

Offenlegung beim Unternehmensregister seit DiRUG

Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) am 01.08.2022 wurde die Offenlegung des Jahresabschlusses vollständig digitalisiert. Seitdem erfolgt die Einreichung ausschließlich beim Unternehmensregister unter www.unternehmensregister.de. Der Bundesanzeiger ist nicht mehr die zuständige Stelle für die Offenlegung – er bleibt lediglich das Publikationsmedium, in dem die eingereichten Dokumente öffentlich einsehbar sind.

Der Ablauf der elektronischen Offenlegung

  1. Registrierung: Geschäftsführer oder bevollmächtigte Personen (z. B. Steuerberater) registrieren sich im Unternehmensregister mit einem Nutzerkonto.
  2. Einreichung der Dokumente: Jahresabschluss (Bilanz, GuV, Anhang) sowie ggf. Lagebericht, Bestätigungsvermerk und Ergebnisverwendungsbeschluss werden im strukturierten XBRL-Format oder als PDF hochgeladen.
  3. Prüfung durch das Bundesamt für Justiz: Die Dokumente werden auf Vollständigkeit geprüft. Bei Mängeln erfolgt eine Rückmeldung.
  4. Veröffentlichung: Nach erfolgreicher Prüfung werden die Unterlagen im Bundesanzeiger publiziert und sind dort dauerhaft öffentlich einsehbar.

Kapitalgesellschaften müssen den Jahresabschluss in einem strukturierten Datenformat (XBRL) einreichen, sofern sie nicht als Kleinstkapitalgesellschaft von Erleichterungen profitieren. Die meisten Buchhaltungs- und Bilanzsoftware-Lösungen unterstützen inzwischen den Export im XBRL-Format. Steuerberater übernehmen in der Regel die technische Einreichung, sodass Geschäftsführer sich nicht mit den Details der Datenformate befassen müssen.

Vorsicht: Keine Offenlegung per Post

Seit dem DiRUG ist die Offenlegung per Papiereinreichung oder postalisch nicht mehr möglich. Wer die Dokumente an das Bundesamt für Justiz schickt oder versucht, sie beim Bundesanzeiger einzureichen, erfüllt die Offenlegungspflicht nicht. Die Folge: Das Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB wird eingeleitet. Die digitale Einreichung über das Unternehmensregister ist die einzige zulässige Form.

Offenlegungsumfang nach Größenklasse

Größenklasse Offenzulegende Dokumente
Kleinstkapitalgesellschaft Bilanz (ggf. verkürzt), ggf. vereinfachter Anhang
Kleine Kapitalgesellschaft Bilanz (verkürzt nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB), Anhang; GuV freiwillig
Mittelgroße Kapitalgesellschaft Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht
Große Kapitalgesellschaft Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht, ggf. Bestätigungsvermerk nach § 316 HGB

Für in Hamm ansässige GmbHs, die als kleine Kapitalgesellschaften eingestuft sind, bedeutet dies: Sie müssen lediglich die verkürzte Bilanz und den Anhang offenlegen. Die GuV darf unter bestimmten Voraussetzungen zurückgehalten werden (§ 326 Abs. 1 Satz 2 HGB), was die Transparenz gegenüber Wettbewerbern reduziert. Wer diese Möglichkeit nutzen möchte, sollte sich von einem Steuerberater beraten lassen, welche Angaben alternativ in den Anhang aufgenommen werden müssen.

Sanktionen bei verspäteter oder fehlender Offenlegung

Die Nichteinhaltung der Offenlegungspflicht nach § 325 HGB wird vom Bundesamt für Justiz (BfJ) konsequent verfolgt. Nach § 335 HGB kann gegen die Mitglieder des vertretungsberechtigten Organs – bei einer GmbH also gegen die Geschäftsführer – ein Ordnungsgeld zwischen 500 und 25.000 Euro festgesetzt werden. Das Ordnungsgeld ist kein Bußgeld im strafrechtlichen Sinne, sondern ein Zwangsmittel, um die Offenlegung durchzusetzen. Es wird im Einzelfall nach Größe und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit der Gesellschaft bemessen.

Ablauf des Ordnungsgeldverfahrens

  1. Automatische Prüfung: Das Bundesamt für Justiz prüft regelmäßig, ob alle offenlegungspflichtigen Gesellschaften ihren Pflichten nachgekommen sind.
  2. Mahnung: Bei festgestellter Fristversäumnis ergeht eine Mahnung mit Fristsetzung zur Nachholung (in der Regel sechs Wochen).
  3. Festsetzung Ordnungsgeld: Wird die Nachfrist nicht eingehalten, setzt das BfJ ein Ordnungsgeld fest. Der Bescheid ergeht an die im Handelsregister eingetragenen Geschäftsführer persönlich.
  4. Zwangsgeld bei weiterer Nichterfüllung: Auch nach Zahlung des Ordnungsgelds bleibt die Offenlegungspflicht bestehen. Bei weiterer Säumigkeit können erneut Ordnungsgelder festgesetzt werden – bis zur Offenlegung.

500 €

Mindestsatz Ordnungsgeld nach § 335 HGB

25.000 €

Höchstsatz Ordnungsgeld nach § 335 HGB

6 Wochen

Typische Nachfrist nach Mahnung

In der Praxis zeigt sich, dass das Bundesamt für Justiz bei kleinen GmbHs häufig Ordnungsgelder im unteren bis mittleren Bereich festsetzt – typischerweise zwischen 1.000 und 5.000 Euro. Bei wiederholter oder besonders grober Pflichtverletzung können die Beträge jedoch deutlich höher ausfallen. Große Gesellschaften, die jahrelang keine Offenlegung vorgenommen haben, werden regelmäßig mit Ordnungsgeldern im fünfstelligen Bereich belegt.

„Viele Geschäftsführer unterschätzen die Konsequenzen. Das Ordnungsgeld ist nur der Anfang: Die Offenlegungspflicht bleibt bestehen, und das Verfahren wird so lange fortgesetzt, bis die Unterlagen eingereicht sind. Zudem sind Ordnungsgelder nicht abzugsfähig – sie müssen aus dem Privatvermögen der Geschäftsführer bezahlt werden. Wer frühzeitig handelt und den Jahresabschluss fristgerecht erstellen und offenlegen lässt, spart nicht nur Geld, sondern auch Ärger.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Haftung des Geschäftsführers

Das Ordnungsgeld nach § 335 HGB richtet sich persönlich gegen die Geschäftsführer, nicht gegen die Gesellschaft. Sie haften mit ihrem Privatvermögen. Auch wenn die Gesellschaft zahlungsunfähig oder bereits in Insolvenz ist, bleibt die persönliche Haftung der Geschäftsführer für die Offenlegungspflicht bestehen. Zudem kann das Finanzamt bei fehlender Offenlegung misstrauisch werden und vertiefte Prüfungen einleiten.

Praxis-Tipp

Wer eine Mahnung vom Bundesamt für Justiz erhält, sollte umgehend reagieren. Die Nachfrist ist knapp bemessen. In vielen Fällen kann ein Steuerberater den Jahresabschluss kurzfristig fertigstellen und elektronisch einreichen, sodass das Ordnungsgeldverfahren noch vermieden wird. OnlineBilanz bietet dafür digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen und kurzen Bearbeitungszeiten.

Bilanz selbst erstellen oder Steuerberater beauftragen?

Rechtlich ist es einer GmbH grundsätzlich erlaubt, den Jahresabschluss intern durch den Geschäftsführer oder einen angestellten Buchhalter erstellen zu lassen. Es besteht keine gesetzliche Pflicht, einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer einzuschalten – es sei denn, die Gesellschaft ist prüfungspflichtig nach § 316 HGB (mittelgroße und große Kapitalgesellschaften sowie bestimmte kleine Kapitalgesellschaften). In der Praxis zeigt sich jedoch, dass die Eigenrstellung erhebliche Risiken birgt und selten wirtschaftlich ist.

Risiken der Eigenerstellung

  • Fachliche Fehler: Bilanzierungs- und Bewertungsfragen erfordern fundierte Kenntnisse im Handels- und Steuerrecht. Fehler führen zu falschen Jahresabschlüssen, die im schlimmsten Fall nichtig sind.
  • Steuerliche Risiken: Eine handelsrechtlich korrekte Bilanz ist noch lange nicht steueroptimiert. Wer Gestaltungsspielräume nicht nutzt, verschenkt bares Geld.
  • Haftung: Geschäftsführer haften nach § 43 GmbHG für Pflichtverletzungen. Ein fehlerhafter Jahresabschluss kann zur persönlichen Haftung führen, insbesondere wenn dadurch Gläubiger geschädigt werden.
  • Zeitaufwand: Die Erstellung eines rechtskonformen Jahresabschlusses bindet erhebliche Ressourcen, die für das operative Geschäft fehlen.
  • Fehlende Berufsversicherung: Steuerberater sind über ihre Berufshaftpflichtversicherung abgesichert. Interne Erstellungen haben diesen Schutz nicht.

Vorteile der Steuerberater-Beauftragung

Ein qualifizierter Steuerberater erstellt den Jahresabschluss nicht nur rechtskonform nach HGB, sondern prüft auch steuerliche Optimierungsmöglichkeiten. Er kennt aktuelle Rechtsprechung und Verwaltungsanweisungen, begleitet bei Betriebsprüfungen und übernimmt die fristgerechte Offenlegung beim Unternehmensregister. Zudem haftet er für seine Arbeit im Rahmen seiner Berufshaftpflichtversicherung. Gerade für GmbH-Geschäftsführer in Hamm, die ihre Zeit dem operativen Geschäft widmen möchten, ist die Beauftragung eines Steuerberaters wirtschaftlich sinnvoll.

Eigenerstellung

  • Kein direktes Honorar für externe Berater
  • Hoher interner Zeitaufwand
  • Fehlerrisiko bei komplexen Sachverhalten
  • Keine Haftungsabsicherung
  • Steueroptimierung oft nicht berücksichtigt

Steuerberater-Beauftragung

  • Rechtssichere und fristgerechte Erstellung
  • Steuerliche Optimierung inklusive
  • Haftungsschutz über Berufshaftpflicht
  • Zeitersparnis für Geschäftsführer
  • Begleitung bei Betriebsprüfungen

Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lassen möchte, ohne langes Suchen und unklare Kostenstrukturen, findet auf OnlineBilanz.de digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen. Die Mandanten erhalten ihren Jahresabschluss durch zugelassene Steuerberater – digital koordiniert, mit klaren Fristen und ohne Wartezeiten. Das Team um Büroleiter Servet Gündogan in Stuttgart koordiniert den gesamten Prozess, während erfahrene Steuerberater die fachliche Erstellung und Prüfung übernehmen.

„Viele Mandanten aus Hamm kommen zu uns, weil sie mit der Eigenerstellung überfordert waren oder schlechte Erfahrungen mit lokalen Steuerberatern gemacht haben. Bei OnlineBilanz läuft alles digital und transparent ab: Hochladen der Unterlagen, feste Bearbeitungszeiten, direkter Austausch über die Plattform. Unsere Steuerberater erstellen den Jahresabschluss rechtssicher und übernehmen die Offenlegung – zum Festpreis, ohne versteckte Zusatzkosten.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Kosten der Bilanzerstellung für Unternehmen in Hamm

Die Kosten für die Erstellung eines Jahresabschlusses durch einen Steuerberater richten sich nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV). Diese sieht für die verschiedenen Tätigkeiten (Buchführung, Jahresabschluss, Steuererklärungen) Gebührenrahmen vor, die nach dem Gegenstandswert bemessen werden. Die tatsächliche Höhe der Vergütung hängt von der Komplexität des Mandats, dem Umfang der Unterlagen und dem Zeitaufwand ab. In der Praxis rechnen viele Steuerberater nach Zeitaufwand ab, was für Mandanten oft intransparent ist.

Typische Kostenfaktoren

  • Buchführung: Laufende Verbuchung aller Geschäftsvorfälle, Kontenabstimmung, Umsatzsteuervoranmeldungen. Kosten abhängig von der Anzahl der Belege und Buchungssätze.
  • Jahresabschluss: Erstellung von Bilanz, GuV und Anhang nach HGB. Gebührenrahmen nach § 35 StBVV zwischen 1/10 und 6/10 der vollen Gebühr, je nach Gegenstandswert (Summe der Aktiva oder Betriebsvermögen).
  • Steuererklärungen: Körperschaftsteuererklärung, Gewerbesteuererklärung, ggf. Umsatzsteuerjahreserklärung. Gebühren nach §§ 24, 25 StBVV.
  • Offenlegung: Elektronische Einreichung beim Unternehmensregister. Meist als Pauschalhonorar oder im Rahmen der Jahresabschluss-Erstellung.
  • Beratung: Steuerplanung, Rechtsformwahl, Sonderfragen. Honorar nach Zeitaufwand oder Vereinbarung.

Größenordnungen für kleine und mittelgroße GmbHs

Für eine kleine GmbH mit wenigen hundert Geschäftsvorfällen pro Jahr bewegen sich die Kosten für die reine Jahresabschluss-Erstellung typischerweise zwischen 1.500 und 4.000 Euro. Hinzu kommen die laufende Buchführung (je nach Beleganzahl 100 bis 300 Euro pro Monat) sowie die Erstellung der Steuererklärungen (ca. 500 bis 1.500 Euro). Mittelgroße GmbHs mit komplexeren Strukturen, höherem Belegaufkommen und Lagebericht zahlen entsprechend mehr – oft zwischen 5.000 und 10.000 Euro für den Jahresabschluss.

Leistung Kleine GmbH (ca.) Mittelgroße GmbH (ca.)
Laufende Buchführung (pro Jahr) 1.200 – 3.600 € 3.600 – 7.200 €
Jahresabschluss (Bilanz, GuV, Anhang) 1.500 – 4.000 € 5.000 – 10.000 €
Steuererklärungen (KSt, GewSt, USt) 500 – 1.500 € 1.500 – 3.000 €
Offenlegung Unternehmensregister 150 – 400 € 150 – 400 €

Die angegebenen Beträge sind Richtwerte und können je nach Steuerberater, Region und individueller Vereinbarung variieren. In Hamm liegen die Honorare im bundesweiten Durchschnitt. Viele Steuerberater bieten Paketpreise an, die Buchführung, Jahresabschluss und Steuererklärungen zusammenfassen. Das schafft Transparenz und Planbarkeit. OnlineBilanz.de setzt konsequent auf Festpreise, sodass Mandanten von Anfang an wissen, welche Kosten auf sie zukommen – ohne versteckte Zusatzkosten oder Überraschungen.

Festpreise statt StBVV-Abrechnung

Bei OnlineBilanz zahlen Mandanten transparente Festpreise für definierte Leistungen. Die Preisgestaltung orientiert sich an der Unternehmensgröße und dem Leistungsumfang, nicht an intransparenten Zeitabrechnungen. Das ermöglicht klare Budgetplanung und vermeidet böse Überraschungen bei der Jahresrechnung. Gerade für GmbH-Geschäftsführer in Hamm, die Wert auf Planbarkeit legen, ist dieses Modell attraktiv.

Besonderheiten für GmbHs in Hamm und Nordrhein-Westfalen

Hamm als Wirtschaftsstandort im östlichen Ruhrgebiet ist geprägt von einer Mischung aus Industrie, Handel, Dienstleistungen und Logistik. Viele mittelständische GmbHs sind hier ansässig, die von der zentralen Lage und der guten Verkehrsanbindung profitieren. Aus handelsrechtlicher Sicht gelten für Hammer Unternehmen dieselben bundeseinheitlichen Vorschriften nach HGB und GmbHG wie für Gesellschaften in anderen Regionen. Dennoch gibt es einige lokale und regionale Besonderheiten, die Geschäftsführer kennen sollten.

Zuständigkeiten und Behörden

Das Amtsgericht Hamm führt das Handelsregister für im Stadtgebiet Hamm ansässige Gesellschaften. Dort werden GmbHs eingetragen, Änderungen der Geschäftsführung oder Satzung vermerkt und Gesellschafterlisten hinterlegt. Das zuständige Finanzamt ist das Finanzamt Hamm, das für Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer zuständig ist. Die Gewerbesteuer fließt an die Stadt Hamm, die einen Hebesatz festlegt, der die tatsächliche Gewerbesteuerlast beeinflusst.

  • Amtsgericht Hamm: Handelsregister, Registergerichte, Offenlegungsprüfung
  • Finanzamt Hamm: Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer
  • IHK zu Dortmund: Zuständig für Hamm, Pflichtmitgliedschaft für gewerbliche Unternehmen
  • Stadt Hamm: Gewerbeanmeldung, Gewerbesteuer-Hebesatz, kommunale Abgaben

Gewerbesteuer-Hebesatz in Hamm

Der Gewerbesteuer-Hebesatz der Stadt Hamm liegt 2026 bei 450 % (Stand: Haushaltsbeschluss 2025). Dieser Wert entspricht dem Durchschnitt der Ruhrgebietsstädte und liegt leicht über dem bundesweiten Mittel von rund 420 %. Der Hebesatz bestimmt die tatsächliche Gewerbesteuerbelastung: Der Gewerbeertrag wird mit der Steuermesszahl 3,5 % multipliziert, das Ergebnis mit dem Hebesatz. Für eine GmbH in Hamm bedeutet das: 3,5 % × 450 % = 15,75 % effektive Gewerbesteuer auf den Gewerbeertrag.

450 %

Gewerbesteuer-Hebesatz Stadt Hamm (2026)

15,75 %

Effektive Gewerbesteuerbelastung für GmbHs

Die Gewerbesteuer ist für viele GmbHs in Hamm ein erheblicher Kostenfaktor. Eine steuerliche Optimierung durch die richtige Wahl von Abschreibungsmethoden, Rückstellungsbildung und Finanzierungsstrukturen kann die Steuerlast spürbar senken. Ein erfahrener Steuerberater kennt die lokalen Besonderheiten und berät bei der Steuerplanung unter Berücksichtigung des Hammer Hebesatzes.

Branchenstruktur und typische Herausforderungen

Die Wirtschaftsstruktur in Hamm ist vielfältig: Neben klassischem Handel und Handwerk sind viele GmbHs in der Logistik, im Baugewerbe, in der Metallverarbeitung und im Dienstleistungssektor aktiv. Typische Herausforderungen sind die Bewertung von Lagerbeständen (Handelsunternehmen), die Bilanzierung unfertiger Leistungen (Baugewerbe), die korrekte Abgrenzung von Anzahlungen und Rechnungsabgrenzungsposten sowie die Bewertung von Anlagevermögen (Maschinen, Fuhrpark). Ein Steuerberater mit Erfahrung in der jeweiligen Branche hilft, branchenspezifische Bilanzierungs- und Bewertungsfragen rechtssicher zu lösen.

„Viele Mandanten aus Hamm kommen mit spezifischen Branchenfragen zu uns: Wie bewerte ich Bauvorhaben, die am Bilanzstichtag noch nicht abgeschlossen sind? Welche Abschreibungsmethoden sind für meine Logistikflotte steuerlich am günstigsten? Wie stelle ich sicher, dass meine Lagerbestandsbewertung rechtskonform ist? Diese Fragen zeigen, dass ein Jahresabschluss weit mehr ist als nur eine formale Pflicht. Er bietet die Chance zur steuerlichen Optimierung und zur fundierten Unternehmenssteuerung.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Digitale Lösungen und moderne Abläufe bei der Bilanzerstellung

Die Digitalisierung hat die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Steuerberatern grundlegend verändert. Klassische papierbasierte Prozesse – Belege in Ordnern, postalischer Versand, wochenlange Wartezeiten – gehören zunehmend der Vergangenheit an. Moderne Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz setzen auf vollständig digitale Abläufe: Mandanten laden ihre Belege und Daten über sichere Online-Portale hoch, die Kommunikation erfolgt digital, und der fertige Jahresabschluss steht in wenigen Wochen zur Verfügung – rechtsverbindlich erstellt durch zugelassene Steuerberater.

Vorteile digitaler Prozesse

Zeitersparnis

  • Keine Termine vor Ort nötig
  • Digitaler Belegupload jederzeit möglich
  • Schnelle Bearbeitung durch standardisierte Workflows
  • Direkter Austausch über Plattform

Transparenz

  • Festpreise ohne versteckte Kosten
  • Status-Tracking in Echtzeit
  • Alle Dokumente zentral verfügbar
  • Klare Fristen und Kommunikationswege

Qualität

  • Steuerberater-geprüft und rechtsverbindlich
  • Automatisierte Plausibilitätsprüfungen
  • Standardisierte Qualitätssicherung
  • Digitale Archivierung GoBD-konform

Für GmbH-Geschäftsführer in Hamm bedeutet das: Kein Suchen nach einem lokalen Steuerberater, keine unklaren Honorarvereinbarungen, keine Wartezeiten. Die digitale Plattform ermöglicht es, den gesamten Prozess von der Mandatsanbahnung über die Belegbereitstellung bis zur fertigen Bilanz und Offenlegung zentral zu steuern. Die fachliche Qualität bleibt dabei gewährleistet, denn die Jahresabschlüsse werden durch zugelassene Steuerberater erstellt, geprüft und rechtsverbindlich unterzeichnet.

Der Ablauf bei OnlineBilanz

  1. Angebot einholen: Online-Formular ausfüllen, Unternehmensdaten angeben, Festpreis erhalten.
  2. Unterlagen hochladen: Belege, Kontoauszüge, Verträge, Vorjahresabschlüsse digital bereitstellen.
  3. Koordination durch Servet Gündogan: Büroleiter prüft Vollständigkeit, klärt offene Fragen, koordiniert mit dem Steuerberater-Team.
  4. Erstellung durch Steuerberater-Team: Fachliche Erstellung von Bilanz, GuV, Anhang; steuerliche Optimierung inklusive.
  5. Abstimmung und Freigabe: Mandant erhält Entwurf zur Prüfung, bespricht Anpassungen, gibt frei.
  6. Offenlegung: OnlineBilanz übernimmt die elektronische Einreichung beim Unternehmensregister.
  7. Abschluss: Fertige Unterlagen werden digital archiviert und dem Mandanten zur Verfügung gestellt.

„Unsere Mandanten schätzen die Kombination aus digitaler Effizienz und persönlicher Betreuung. Sie haben einen festen Ansprechpartner – mich als Büroleiter – und profitieren zugleich von der Expertise unserer spezialisierten Steuerberater. Gerade für Unternehmen in Hamm, die regional verwurzelt sind, aber moderne Arbeitsweisen erwarten, ist dieses Modell ideal.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Integration mit Buchhaltungssoftware

Viele GmbHs in Hamm nutzen bereits cloudbasierte Buchhaltungssoftware wie DATEV, Lexoffice, sevDesk oder CANDIS. OnlineBilanz kann auf diese Daten zugreifen und die Jahresabschluss-Erstellung nahtlos integrieren. Das spart Zeit, reduziert Fehlerquellen und stellt sicher, dass alle Geschäftsvorfälle lückenlos erfasst sind. Wer noch keine digitale Buchhaltung nutzt, erhält Unterstützung bei der Einführung – inklusive Schulung und technischem Support.

  • Digitale Belegerfassung über App oder Scan
  • Automatische Kontierung durch KI-gestützte Software
  • Cloudbasierte Zusammenarbeit mit Steuerberater
  • GoBD-konforme Archivierung aller Belege
  • XBRL-Export für Offenlegung beim Unternehmensregister

Die Digitalisierung der Bilanzerstellung ist kein Zukunftsthema mehr, sondern Realität. Wer als Geschäftsführer in Hamm auf moderne, transparente und effiziente Prozesse setzen möchte, findet in OnlineBilanz.de einen Partner, der Steuerberater-Qualität mit digitaler Exzellenz verbindet – zu Festpreisen, ohne Wartezeiten, mit persönlicher Betreuung.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich als Einzelunternehmer in Hamm freiwillig bilanzieren?

Ja, Einzelunternehmer können auch ohne gesetzliche Verpflichtung freiwillig zur Bilanzierung übergehen. Dies kann steuerliche oder betriebswirtschaftliche Vorteile bringen, etwa bei Kreditanträgen oder zur besseren Übersicht über die Vermögenslage. Einmal gewählt, muss die Bilanzierung jedoch mehrere Jahre beibehalten werden.

Welche Unterlagen benötige ich für die Bilanzerstellung?

Für die Bilanzerstellung benötigen Sie sämtliche Belege (Rechnungen, Kontoauszüge, Verträge), eine vollständige Buchhaltung, Inventurlisten, Abschreibungstabellen sowie Nachweise über offene Forderungen und Verbindlichkeiten. Ein Steuerberater kann Sie bei der systematischen Vorbereitung dieser Unterlagen unterstützen.

Muss ich als Start-up in Hamm sofort eine Bilanz erstellen?

Ja, wenn Sie als Kapitalgesellschaft (GmbH, UG) starten, besteht ab Gründung eine Bilanzierungspflicht gemäß § 242 HGB. Einzelunternehmer und Personengesellschaften müssen erst bilanzieren, wenn die Schwellenwerte nach § 241a HGB überschritten werden. Eine frühzeitige Klärung mit dem Steuerberater ist empfehlenswert.

Was passiert, wenn ich die Bilanz zu spät offenlege?

Bei verspäteter Offenlegung leitet das Bundesamt für Justiz automatisch ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt zwischen 500 und 25.000 Euro. Zudem kann die Offenlegungspflicht weiterhin bestehen bleiben, bis alle Unterlagen vollständig eingereicht sind.

Kann ich die E-Bilanz auch ohne Steuerberater einreichen?

Grundsätzlich ja, wenn Sie über die nötige Software und Fachkenntnis verfügen. Die E-Bilanz erfordert jedoch eine strukturierte Datei im XBRL-Format und Kenntnisse der Taxonomie. Fehler können zu Rückfragen des Finanzamts führen. Viele Unternehmen beauftragen deshalb einen Steuerberater, um rechtliche Sicherheit zu gewährleisten.

Gibt es in Hamm besondere Förderungen für die Bilanzerstellung?

Spezielle kommunale Förderungen für Bilanzerstellung existieren in Hamm nicht. Allerdings können kleine und mittlere Unternehmen bundesweite Förderprogramme wie die Beratungsförderung des BAFA in Anspruch nehmen, die auch Steuerberatungskosten teilweise subventionieren. Informieren Sie sich bei der IHK Dortmund zu Arnsberg oder der Wirtschaftsförderung Hamm.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), GmbH-Gesetz (GmbHG), Einkommensteuergesetz (EStG), Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

Haben Sie Fragen? Jetzt erreichbar
SG
Servet Gündogan
Büroleitung & Support
0711 968 881 55
Mo–Fr · 10:00 – 18:00 Uhr · info@onlinebilanz.de
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Jede Frist. Jede Abgabe.
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Entstehungsgeschichte

Steuerberatung
der Zukunft.
Heute.

Jahresabschlüsse, die seit Jahren beim Finanzamt fehlen. Honorare, die kommen – ohne dass man weiß, wofür. Rückfragen, die im Nichts verschwinden. Fristen, die niemand im Blick hat. Irgendwann reicht es.

Die Antwort auf all das ist denkbar einfach: Unternehmer und Steuerberater arbeiten in einem gemeinsamen Portal zusammen – transparent, in Echtzeit und zu einem festen Preis. Belege hochladen, kommunizieren, Jahresabschlüsse erstellen, Steuererklärungen einreichen.

Alles an einem Ort, ohne Umwege, ohne Wartezeit. Künstliche Intelligenz übernimmt die Routine – damit der Steuerberater das tun kann, wofür er wirklich da ist: beraten, prüfen, verantworten.

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Lernen Sie uns unverbindlich kennen. Im kurzen Kennenlerngespräch klären wir Ihre Situation und Sie erfahren, was Ihr Jahresabschluss bei uns kostet – zum Festpreis, ohne Kleingedrucktes.

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    Ihre SituationRechtsform, Geschäftsjahr, Stand der Buchhaltung – wir hören zu.
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Erstellen Sie einfach gleich Ihr Konto – wir rufen Sie in jedem Fall für ein persönliches Kennenlernen an. Und auch danach können Sie jederzeit ein Gespräch direkt im Mandantenportal buchen.

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die hält, was sie verspricht.

Verpasste Fristen, unbeantwortete Fragen, unklare Rechnungen – das kennen viele. Bei OnlineBilanz ist das anders. Ihr Steuerberater behält den Überblick, hält Fristen ein und meldet sich, bevor Probleme entstehen.

4
Köpfe
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Kein Steuerberater. Verantwortet Strategie, Produkt und Mandats­beziehung. Die steuerliche Beratung erfolgt ausschließlich durch die drei Berufsträger rechts.

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Kontakt & häufige Fragen

Ihre Fragen.
Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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