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Datum

Lesedauer

12–18 Minuten

OnlineBilanzBlogBilanz erstellen Singen

Bilanz erstellen Singen 2026: Fristen, Pflichten & Kosten

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Unternehmen in Singen müssen ihren Jahresabschluss fristgerecht erstellen und offenlegen. Dieser Artikel erklärt, welche Pflichten für GmbH und andere Rechtsformen gelten, welche Fristen 2026 zu beachten sind und wie Sie die Bilanz rechtskonform nach HGB aufstellen. Ähnliche Anforderungen bestehen auch für Unternehmen in Hannover, wo vergleichbare Pflichten greifen. OnlineBilanz bietet dafür digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Zur Bilanzerstellung sind in Singen alle Kaufleute nach § 242 HGB sowie Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) verpflichtet. Für das Geschäftsjahr 2025 gilt die Feststellungsfrist bis 30.11.2026 und die Offenlegungsfrist bis 31.12.2026. Der Jahresabschluss besteht aus Bilanz, GuV und Anhang; bei mittelgroßen und großen Gesellschaften kommt der Lagebericht hinzu. Die Erstellung kann durch einen Steuerberater erfolgen oder bei ausreichender Fachkenntnis selbst vorgenommen werden.

Wer ist in Singen zur Bilanzerstellung verpflichtet?

Die Verpflichtung zur Bilanzerstellung richtet sich nach der Rechtsform und der Größe des Unternehmens. In Singen ansässige GmbHs unterliegen grundsätzlich der handelsrechtlichen Buchführungs- und Bilanzierungspflicht nach § 238 HGB. Jede GmbH muss unabhängig von ihrer Größe einen Jahresabschluss bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erstellen – dies ergibt sich aus § 242 HGB in Verbindung mit § 264 Abs. 1 HGB.

Auch Einzelkaufleute und Personengesellschaften (OHG, KG) sind bilanzierungspflichtig, sofern sie die Schwellenwerte des § 241a HGB überschreiten: mehr als 800.000 Euro Umsatz und mehr als 80.000 Euro Jahresüberschuss in zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren. Kleinstkapitalgesellschaften können zwar Erleichterungen nach § 267a HGB nutzen, bleiben aber ebenfalls zur Bilanzerstellung verpflichtet.

Praxis-Hinweis

Viele Geschäftsführer in Singen unterschätzen die Komplexität der Bilanzerstellung. Bereits die korrekte Anwendung von Bewertungsvorschriften (§ 252 ff. HGB) und die Abgrenzung von Wirtschaftsjahren erfordern fundiertes Fachwissen. Eine frühzeitige Zusammenarbeit mit einem Steuerberater sichert die Rechtssicherheit und vermeidet spätere Korrekturen.

Größenklassen nach § 267 HGB (Stand 2026)

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Klein ≤ 7,5 Mio. € ≤ 15 Mio. € ≤ 50
Mittel ≤ 25 Mio. € ≤ 50 Mio. € ≤ 250
Groß > 25 Mio. € > 50 Mio. € > 250

Zwei der drei Merkmale müssen an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen über- bzw. unterschritten werden, damit ein Wechsel der Größenklasse eintritt (§ 267 Abs. 4 HGB).

Welche Fristen gelten für den Jahresabschluss 2026?

Für GmbHs mit Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten im Jahr 2026 mehrere aufeinanderfolgende Fristen, die strikt einzuhalten sind. Die Aufstellungsfrist beträgt nach § 264 Abs. 1 Satz 3 HGB grundsätzlich drei Monate – der Jahresabschluss muss also bis spätestens 31. März 2026 aufgestellt sein. Für kleinere GmbHs kann diese Frist auf sechs Monate verlängert werden, sofern dies im Gesellschaftsvertrag vereinbart ist.

Die Feststellungsfrist richtet sich nach § 42a GmbHG: Kleine Kapitalgesellschaften haben 11 Monate Zeit (bis 30. November 2026), mittelgroße und große GmbHs nur 8 Monate (bis 31. August 2026). Die Feststellung erfolgt durch Beschluss der Gesellschafterversammlung und ist Voraussetzung für die Offenlegung.

Fristversäumnis vermeiden

Die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB endet 12 Monate nach dem Bilanzstichtag – also am 31. Dezember 2026. Bei Fristversäumnis droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB mit Bußgeldern zwischen 500 und 25.000 Euro. Das Bundesamt für Justiz leitet diese Verfahren von Amts wegen ein.

Fristenübersicht für Bilanzstichtag 31.12.2025

Frist Kleine GmbH Mittelgroße/Große GmbH Rechtsgrundlage
Aufstellung 31.03.2026 (bzw. 30.06.2026) 31.03.2026 § 264 Abs. 1 HGB
Feststellung 30.11.2026 31.08.2026 § 42a GmbHG
Offenlegung 31.12.2026 31.12.2026 § 325 HGB

„In der Praxis erleben wir häufig, dass Geschäftsführer die Feststellungsfrist übersehen. Die Aufstellung durch den Steuerberater ist nur der erste Schritt – ohne Gesellschafterbeschluss kann nicht offengelegt werden. Wir koordinieren bei OnlineBilanz den gesamten Prozess, damit keine Frist versäumt wird.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Was gehört alles zum Jahresabschluss einer GmbH?

Der Mindestumfang des Jahresabschlusses einer GmbH ist in § 264 Abs. 1 HGB geregelt. Für alle Kapitalgesellschaften gehören zwingend Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) zum Jahresabschluss. Darüber hinaus müssen mittelgroße und große GmbHs einen Anhang nach § 284 ff. HGB erstellen, der die Angaben in Bilanz und GuV erläutert und ergänzt.

Kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB können den Anhang vereinfachen (§ 288 HGB) oder bei Anwendung der Kleinstkapitalgesellschaftsregelung (§ 267a HGB) auf bestimmte Angaben verzichten. Zusätzlich ist für mittelgroße und große GmbHs ein Lagebericht nach § 289 HGB verpflichtend, der die wirtschaftliche Lage des Unternehmens darstellt und über Risiken, Chancen sowie die voraussichtliche Entwicklung informiert.

  • Bilanz – Vermögens- und Schuldenlage zum Abschlussstichtag (§ 266 HGB)
  • Gewinn- und Verlustrechnung – Ertragslage im Geschäftsjahr (§ 275 HGB)
  • Anhang – Erläuterungen und Ergänzungen (§ 284 ff. HGB, ab mittelgroß verpflichtend)
  • Lagebericht – Wirtschaftsbericht und Prognose (§ 289 HGB, ab mittelgroß)
  • Ergebnisverwendungsvorschlag – bei Aufstellung durch Geschäftsführung

Gliederungstiefe und Offenlegungsumfang

Die Gliederung von Bilanz und GuV ist in § 266 und § 275 HGB detailliert vorgegeben. Kleine Kapitalgesellschaften dürfen nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB eine verkürzte Bilanz offenlegen, bei der Posten zusammengefasst werden. Die GuV kann im Gesamtkostenverfahren oder im Umsatzkostenverfahren aufgestellt werden – die einmal gewählte Methode sollte beibehalten werden (Stetigkeitsgrundsatz, § 265 Abs. 1 HGB).

Kann ich die Bilanz selbst erstellen oder brauche ich einen Steuerberater?

Rechtlich besteht keine generelle Pflicht, den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen zu lassen. § 264 Abs. 1 HGB verpflichtet die gesetzlichen Vertreter (Geschäftsführer) zur Aufstellung. In der Praxis scheitert die Eigenerstellung jedoch häufig an der Komplexität der handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften, der korrekten Abgrenzung (§ 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB) und der Kenntnis aktueller Rechtsprechung.

Besonders kritisch sind Bewertungsfragen: Abschreibungen nach § 253 HGB, Bildung und Auflösung von Rückstellungen (§ 249 HGB), Währungsumrechnung, latente Steuern bei mittelgroßen/großen GmbHs nach § 274 HGB. Fehler führen nicht nur zu falschen Steuererklärungen, sondern können auch die Offenlegung verzögern und Ordnungsgelder nach § 335 HGB auslösen.

Eigenerstellung möglich

  • Kleinstkapitalgesellschaft (§ 267a HGB)
  • Keine außergewöhnlichen Geschäftsvorfälle
  • Buchführungssoftware mit HGB-konformen Kontenrahmen
  • Geschäftsführer mit Bilanzbuchhalter-Qualifikation

Steuerberater empfohlen

  • Mittelgroße/große Kapitalgesellschaften
  • Komplexe Bewertungsfragen (Rückstellungen, Abschreibungen)
  • Konzernverflechtungen oder Beteiligungen
  • Haftungsschutz durch professionelle Erstellung

„Die Bilanzerstellung ist kein reiner Rechenakt, sondern erfordert Auslegung und Ermessensentscheidungen. Unser Steuerberater-Team prüft jeden Jahresabschluss fachlich und unterzeichnet ihn rechtsverbindlich – das schafft Rechtssicherheit für den Geschäftsführer und schützt vor Haftungsrisiken.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lassen möchte, ohne langes Suchen und Warten, findet auf OnlineBilanz.de digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen. Die Zusammenarbeit erfolgt vollständig digital, die fachliche Verantwortung tragen zugelassene Steuerberater.

Welche Bewertungsvorschriften sind bei der Bilanzerstellung zu beachten?

Die handelsrechtliche Bewertung folgt den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) und den speziellen Vorschriften der §§ 252 ff. HGB. Zentral ist das Vorsichtsprinzip nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB: Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste müssen berücksichtigt werden, Gewinne dagegen erst bei Realisierung. Dies führt zu einer tendenziell vorsichtigen Bewertung der Bilanzposten.

Wesentliche Bewertungsgrundsätze

  • Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 HGB) – Vermögensgegenstände höchstens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten ansetzen
  • Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 HGB) – planmäßig über die Nutzungsdauer, bei dauerhafter Wertminderung außerplanmäßig
  • Imparitätsprinzip – Verluste antizipieren, Gewinne nur realisiert ausweisen
  • Einzelbewertung (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB) – jeder Vermögensgegenstand und jede Schuld ist einzeln zu bewerten
  • Stichtagsprinzip – Bewertung nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag, unter Berücksichtigung wertaufhellender Tatsachen bis zur Aufstellung

Rückstellungen nach § 249 HGB

Rückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten, drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und unterlassene Instandhaltungen zu bilden. Die Bewertung erfolgt nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit Restlaufzeit über einem Jahr sind nach § 253 Abs. 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abzuzinsen.

Aktuelle Entwicklung 2026

Der Abzinsungssatz für langfristige Rückstellungen wird von der Deutschen Bundesbank monatlich veröffentlicht. Für das Geschäftsjahr 2025 ist der Satz aufgrund der Zinsentwicklung gestiegen – dies reduziert die Höhe langfristiger Rückstellungen und erhöht tendenziell den Gewinn.

Bilanzposten Bewertungsmaßstab Rechtsgrundlage
Anlagevermögen Anschaffungskosten abzgl. planmäßiger Abschreibungen § 253 Abs. 1, 3 HGB
Umlaufvermögen Niedrigerer Wert aus AK/HK oder Börsen-/Marktpreis § 253 Abs. 4 HGB
Rückstellungen Erfüllungsbetrag, ggf. abgezinst § 253 Abs. 1 S. 2, Abs. 2 HGB
Verbindlichkeiten Erfüllungsbetrag § 253 Abs. 1 S. 2 HGB

Wie funktioniert die Offenlegung im Unternehmensregister?

Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) am 1. August 2022 erfolgt die Offenlegung des Jahresabschlusses ausschließlich beim Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de). Der früher übliche Weg über den Bundesanzeiger entfällt – das Unternehmensregister ist die einzige gesetzlich vorgesehene Stelle nach § 325 HGB.

Die Offenlegung muss in elektronischer Form erfolgen. Dazu wird der Jahresabschluss im strukturierten ESEF-Format (European Single Electronic Format) oder als PDF-Datei hochgeladen, je nach Größenklasse. Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich strukturierte Daten im XBRL-Format übermitteln. Die Offenlegung gilt mit Eingang beim Unternehmensregister als erfüllt.

Ablauf der elektronischen Offenlegung

  1. Registrierung im Unternehmensregister – einmalige Einrichtung eines Nutzerkontos mit Identifikation
  2. Vorbereitung der Unterlagen – Jahresabschluss, ggf. Lagebericht, Bestätigungsvermerk, Ergebnisverwendungsbeschluss
  3. Upload der Dokumente – im vorgegebenen Format (PDF oder XBRL/ESEF)
  4. Übermittlung und Bestätigung – nach erfolgreicher Prüfung wird die Offenlegung bestätigt
  5. Veröffentlichung – die Unterlagen sind anschließend öffentlich einsehbar

Ordnungsgeldverfahren

Das Bundesamt für Justiz überwacht die Offenlegung und leitet bei Fristversäumnis automatisch ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro, kann aber bis zu 25.000 Euro betragen. Eine Heilung durch nachträgliche Offenlegung ist zwar möglich, verhindert aber das Ordnungsgeld nicht vollständig.

12

Monate Offenlegungsfrist

500–25.000 €

Ordnungsgeld nach § 335 HGB

100 %

Digitale Einreichung

Bei OnlineBilanz übernehmen unsere Steuerberater auf Wunsch auch die Offenlegung im Unternehmensregister – vollständig digital und fristgerecht. Servet Gündogan koordiniert als Büroleiter in Stuttgart den gesamten Prozess, vom Jahresabschluss bis zur erfolgreichen Veröffentlichung.

Was kostet die Bilanzerstellung in Singen durch einen Steuerberater?

Die Kosten für die Bilanzerstellung richten sich traditionell nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV). Maßgeblich ist der Gegenstandswert, der sich nach § 33 StBVV aus der Bilanzsumme oder dem Umsatz ergibt. Die Gebührenspanne liegt je nach Schwierigkeit zwischen 10/10 und 40/10 der vollen Gebühr nach Tabelle C (Anlage 3 zur StBVV).

Bei einer GmbH mit einer Bilanzsumme von 500.000 Euro beträgt die Mittelgebühr (20/10) etwa 900 bis 1.200 Euro für die Bilanzerstellung ohne Buchhaltung. Hinzu kommen Kosten für die Erstellung der Gewinn- und Verlustrechnung, des Anhangs (falls erforderlich) und ggf. des Lageberichts. Auch die Offenlegung kann zusätzlich abgerechnet werden.

Kostenfaktoren in der Praxis

  • Größe der GmbH – höhere Bilanzsumme = höherer Gegenstandswert
  • Komplexität der Geschäftsvorfälle – z.B. Anlagenbuchhaltung, Rückstellungen, Währungsgeschäfte
  • Qualität der Vorbuchhaltung – vollständige digitale Buchhaltung senkt den Aufwand
  • Zusatzleistungen – Anhang, Lagebericht, Offenlegung, steuerliche Beratung
  • Regionale Unterschiede – Kanzleien in Singen können unterschiedliche Preismodelle haben

„Viele Geschäftsführer scheuen die Anfrage bei Steuerberatern, weil sie Intransparenz bei den Kosten befürchten. Bei OnlineBilanz arbeiten wir mit transparenten Festpreisen, die vorab klar kommuniziert werden – ohne versteckte Zusatzkosten. Das schafft Planungssicherheit.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Traditionelle Kanzlei

  • Gegenstandswert-basiert
  • Zeithonorar möglich
  • Gebührenrahmen 10/10 bis 40/10
  • Zusatzkosten für Offenlegung, Beratung

OnlineBilanz Festpreis

  • Festpreis vorab bekannt
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  • Digitale Abwicklung
  • Zugelassene Steuerberater

Wer in Singen einen Steuerberater für die Bilanzerstellung sucht und transparente Preise schätzt, kann auf OnlineBilanz.de das Angebot einholen – vollständig digital, ohne Wartezeiten und mit der fachlichen Sicherheit zugelassener Steuerberater.

Welche häufigen Fehler sollten bei der Bilanzerstellung vermieden werden?

In der Praxis zeigen sich bei der Bilanzerstellung immer wieder typische Fehlerquellen, die sowohl steuerliche Nachteile als auch rechtliche Risiken mit sich bringen. Eine der häufigsten Ursachen ist die fehlerhafte Abgrenzung zwischen Geschäftsjahren. Aufwendungen und Erträge müssen dem Geschäftsjahr zugeordnet werden, in dem sie wirtschaftlich verursacht wurden (§ 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB – Realisations- und Periodisierungsprinzip).

Besonders kritisch sind unvollständige oder falsch bewertete Rückstellungen. § 249 HGB verlangt die Bildung von Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten – werden diese vergessen oder zu niedrig angesetzt, wird der Gewinn zu hoch ausgewiesen, was zu überhöhter Steuerlast und eventuell zu Ausschüttungen führt, die wirtschaftlich nicht gerechtfertigt sind.

Die häufigsten Fehlerquellen

Fehler Folge Vermeidung
Fehlende Periodenabgrenzung Falsche Gewinnermittlung, steuerliche Nachteile Saubere Erfassung von Rechnungsabgrenzungsposten (§ 250 HGB)
Unvollständige Rückstellungen Gewinnüberhöhung, spätere Nachbelastung Systematische Prüfung aller Verpflichtungen zum Bilanzstichtag
Falsche Abschreibungsmethode Über- oder Unterbewertung Anlagevermögen Nutzungsdauer gem. AfA-Tabellen, planmäßige Abschreibung
Nicht aktivierungsfähige Positionen aktiviert Verstoß gegen § 248 HGB Prüfung der Aktivierungsfähigkeit (selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände)
Fristversäumnis Offenlegung Ordnungsgeld § 335 HGB Frühzeitige Planung und Terminüberwachung

Bewertungswahlrechte richtig nutzen

Das HGB gewährt an verschiedenen Stellen Bewertungswahlrechte – etwa bei der Bewertung gleichartiger Vermögensgegenstände (Lifo, Fifo, Durchschnittsmethode) oder bei der Bildung von Bewertungseinheiten nach § 254 HGB. Diese Wahlrechte sollten bewusst und stetig angewendet werden. Ein häufiger Wechsel der Bewertungsmethode ist nach § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB (Stetigkeitsgrundsatz) unzulässig und muss im Anhang begründet werden.

„Viele Fehler entstehen durch Zeitdruck kurz vor Ablauf der Fristen. Eine strukturierte Vorbereitung mit rechtzeitiger Übermittlung der Buchhaltung an den Steuerberater gibt Raum für fachliche Prüfung und Klärung von Auslegungsfragen. Wir empfehlen, spätestens im Februar mit der Jahresabschlussvorbereitung zu beginnen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

  • Vollständigkeit der Buchführung prüfen – alle Belege erfasst?
  • Bankkonten und Kassen abgestimmt?
  • Inventur durchgeführt und dokumentiert (§ 240 HGB)?
  • Rückstellungen für alle bekannten Risiken gebildet?
  • Abgrenzungsposten korrekt gebucht (§ 250 HGB)?
  • Anlagenspiegel aktualisiert, Abschreibungen korrekt?
  • Forderungen auf Werthaltigkeit geprüft, ggf. Einzelwertberichtigungen?
  • Gesellschafterbeschluss zur Feststellung vorbereitet?

Häufig gestellte Fragen

Muss ich als Einzelunternehmer in Singen auch eine Bilanz erstellen?

Ja, wenn Sie als Einzelunternehmer die Kaufmannseigenschaft nach § 1 HGB erfüllen oder freiwillig ins Handelsregister eingetragen sind. Nicht-buchführungspflichtige Kleingewerbetreibende können eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) nach § 4 Abs. 3 EStG erstellen. Die Grenze liegt bei einem Jahresumsatz über 800.000 Euro oder einem Gewinn über 80.000 Euro für zwei aufeinanderfolgende Jahre.

Was passiert, wenn ich die Offenlegungsfrist in Singen versäume?

Bei verspäteter oder unterlassener Offenlegung droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB. Das Bundesamt für Justiz verhängt Ordnungsgelder zwischen 500 und 25.000 Euro. Die Höhe richtet sich nach Unternehmensgröße, Verschuldensgrad und Wiederholungsfällen. Zudem können weitere Ordnungsgelder bei fortgesetzter Säumnis folgen.

Kann ich meinen Jahresabschluss in Singen auch digital einreichen?

Ja, die Offenlegung beim Unternehmensregister erfolgt seit dem DiRUG ausschließlich elektronisch. Sie benötigen ein Benutzerkonto beim Unternehmensregister und müssen die Dokumente im XHTML- oder PDF-Format hochladen. Bilanzen müssen seit 2022 grundsätzlich im strukturierten ESEF/XHTML-Format eingereicht werden, für kleine Kapitalgesellschaften gelten Erleichterungen.

Benötige ich für die Bilanzerstellung in Singen spezielle Software?

Für die ordnungsgemäße Buchführung und Bilanzerstellung empfiehlt sich der Einsatz einer DATEV- oder GoBD-konformen Buchhaltungssoftware. Diese gewährleistet die Nachvollziehbarkeit, Unveränderbarkeit und Vollständigkeit der Aufzeichnungen nach § 239 HGB und § 146 AO. Kleinere Unternehmen können auch mit Excel-basierten Lösungen arbeiten, sofern die GoBD-Anforderungen erfüllt sind.

Wie lange muss ich meine Bilanzen in Singen aufbewahren?

Nach § 257 HGB und § 147 AO beträgt die Aufbewahrungsfrist für Jahresabschlüsse, Bilanzen und Buchungsbelege grundsätzlich zehn Jahre. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung erfolgte. Handelsbriefe und sonstige Unterlagen müssen sechs Jahre aufbewahrt werden. Die Aufbewahrung muss in unveränderlicher Form erfolgen und jederzeit lesbar sein.

Gibt es in Singen Steuerberater, die auf bestimmte Branchen spezialisiert sind?

Ja, viele Steuerberater in Singen und Umgebung haben Branchenschwerpunkte wie Handel, Handwerk, Gastronomie, Gesundheitswesen oder IT. Eine Branchenspezialisierung kann vorteilhaft sein, da der Steuerberater mit branchenspezifischen Bewertungsfragen, Förderungen und steuerlichen Besonderheiten vertraut ist. OnlineBilanz vermittelt bundesweit zugelassene Steuerberater mit unterschiedlichen Fachgebieten.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), GmbH-Gesetz (GmbHG), Abgabenordnung (AO), Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
Ben
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