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A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
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Datum

Lesedauer

13–20 Minuten

OnlineBilanzBlogBilanz erstellen Bautzen

Bilanz erstellen Bautzen 2026: Fristen, Pflichten & Steuerberater

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Wer in Bautzen eine GmbH, UG oder KG führt, muss seinen Jahresabschluss nach HGB erstellen und fristgerecht offenlegen. Welche Fristen gelten 2026, welche Bestandteile gehören zur Bilanz und wann lohnt sich ein Steuerberater? Dieser Ratgeber erklärt alle rechtlichen Pflichten, Größenklassen nach § 267 HGB und zeigt, wie Sie Fehler vermeiden – mit konkreten Fristen, Aufbau und digitalen Lösungen. Ähnliche Anforderungen gelten übrigens auch für Unternehmen in anderen Regionen Thüringens und Sachsens, etwa wenn es um die Jahresabschlusspflichten in Weimar geht.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) und bestimmte Personengesellschaften in Bautzen sind nach § 242 HGB verpflichtet, jährlich eine Bilanz zu erstellen. Für das Geschäftsjahr 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) gelten 2026 klare Fristen: 11 Monate für die Feststellung (kleine GmbH) bzw. 8 Monate (mittelgroße/große) und 12 Monate für die Offenlegung beim Unternehmensregister. Diese Pflichten gelten deutschlandweit gleichermaßen – so unterliegen etwa Unternehmen, die ihre Bilanz in Witten erstellen, denselben gesetzlichen Anforderungen. Die Bilanzerstellung sollte fachlich korrekt erfolgen – viele Unternehmen beauftragen hierfür einen Steuerberater, um Fehler und Ordnungsgelder zu vermeiden.

Wer muss in Bautzen eine Bilanz erstellen?

Die Pflicht zur Bilanzerstellung richtet sich nicht nach dem Standort Bautzen, sondern nach der Rechtsform und Größe des Unternehmens gemäß § 238 ff. HGB. Kaufleute im Sinne des HGB – insbesondere Kapitalgesellschaften wie die GmbH – sind grundsätzlich zur doppelten Buchführung und damit zur Erstellung einer Bilanz verpflichtet. Freiberufler und Kleingewerbetreibende, die nicht im Handelsregister eingetragen sind, können hingegen eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) nach § 4 Abs. 3 EStG erstellen.

Für GmbHs mit Sitz in Bautzen gilt: Unabhängig von Umsatz oder Mitarbeiterzahl besteht die handelsrechtliche Pflicht zur Aufstellung einer Bilanz gemäß § 242 HGB sowie einer Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 HGB. Diese müssen im Rahmen des Jahresabschlusses durch die Geschäftsführung erstellt und anschließend von den Gesellschaftern festgestellt werden (§ 42a GmbHG).

Praxishinweis: Rechtsform entscheidet

Auch eine Ein-Personen-GmbH mit Sitz in Bautzen ist unabhängig von Umsatz oder Gewinn zur vollständigen Bilanzerstellung verpflichtet. Die Rechtsform, nicht die Unternehmensgröße, löst die Bilanzierungspflicht aus.

Bilanzierungspflichtige Rechtsformen im Überblick

  • GmbH, UG (haftungsbeschränkt): Bilanzpflicht nach § 242 HGB
  • AG, KGaA: Vollständiger Jahresabschluss mit Lagebericht ab mittelgroß
  • GmbH & Co. KG: Bilanzpflicht, wenn Komplementär-GmbH als Vollhafter
  • OHG, KG: Nur bei Überschreiten der Schwellenwerte nach § 267 HGB
  • Einzelunternehmen (Kaufmann): Bilanzpflicht nach § 238 HGB, sofern im Handelsregister eingetragen

Gesetzliche Fristen für Bilanz und Offenlegung in 2026

Für GmbHs in Bautzen mit dem Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten drei zentrale Fristen, die aufeinander aufbauen: Aufstellung, Feststellung und Offenlegung. Die Nichteinhaltung kann zu Ordnungsgeldern gemäß § 335 HGB zwischen 500 und 25.000 Euro führen – unabhängig davon, ob das Unternehmen Gewinn oder Verlust erwirtschaftet hat.

1. Aufstellung durch die Geschäftsführung

Nach § 264 Abs. 1 HGB muss die Geschäftsführung den Jahresabschluss innerhalb der ersten Monate des Folgejahres aufstellen. Kleinere GmbHs haben faktisch bis zur Feststellungsfrist Zeit, mittelgroße und große Gesellschaften sollten die Aufstellung deutlich früher abschließen, um die nachfolgenden Fristen einzuhalten.

2. Feststellung durch die Gesellschafterversammlung (§ 42a GmbHG)

Größenklasse Frist nach Bilanzstichtag Für 31.12.2025
Kleine GmbH (§ 267 Abs. 1 HGB) 11 Monate bis 30.11.2026
Mittelgroße GmbH (§ 267 Abs. 2 HGB) 8 Monate bis 31.08.2026
Große GmbH (§ 267 Abs. 3 HGB) 8 Monate bis 31.08.2026

3. Offenlegung beim Unternehmensregister (§ 325 HGB)

Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister, nicht mehr beim Bundesanzeiger. Die Frist beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag, also bis zum 31.12.2026 für Abschlüsse mit Stichtag 31.12.2025. Die Einreichung erfolgt elektronisch über das Portal www.unternehmensregister.de.

Ordnungsgeldverfahren bei Fristversäumnis

Das Bundesamt für Justiz leitet bei verspäteter oder fehlender Offenlegung ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Die Androhung erfolgt oft automatisiert, das tatsächliche Ordnungsgeld liegt zwischen 500 und 25.000 Euro – unabhängig von der Unternehmensgröße oder wirtschaftlichen Lage.

Bilanzierung nach HGB: Aufbau und Bestandteile des Jahresabschlusses

Der handelsrechtliche Jahresabschluss einer GmbH in Bautzen besteht gemäß § 242 Abs. 3 HGB aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich einen Anhang erstellen (§ 264 Abs. 1 HGB). Mittelgroße und große GmbHs sind darüber hinaus zur Aufstellung eines Lageberichts gemäß § 264 Abs. 1 Satz 2 HGB verpflichtet.

Die Bilanz: Vermögen und Schulden gegenübergestellt

Die Bilanz gliedert sich nach § 266 HGB in Aktiva (Vermögenswerte) und Passiva (Kapital und Schulden). Sie zeigt das Reinvermögen (Eigenkapital) zum Bilanzstichtag und dient als Grundlage für die Gewinnverwendung sowie für externe Stakeholder (Banken, Gläubiger, Finanzamt).

Aktivseite (Mittelverwendung)

  • A. Anlagevermögen: Immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen, Finanzanlagen
  • B. Umlaufvermögen: Vorräte, Forderungen, Wertpapiere, liquide Mittel
  • C. Rechnungsabgrenzungsposten

Passivseite (Mittelherkunft)

  • A. Eigenkapital: Gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Gewinnvortrag/Jahresüberschuss
  • B. Rückstellungen: Pensions-, Steuer- und sonstige Rückstellungen
  • C. Verbindlichkeiten: Darlehen, Lieferantenverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
  • D. Rechnungsabgrenzungsposten

Die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)

Nach § 275 HGB kann die GuV im Gesamtkosten- oder Umsatzkostenverfahren aufgestellt werden. Sie zeigt die Ertragslage des abgelaufenen Geschäftsjahres und endet mit dem Jahresüberschuss oder Jahresfehlbetrag. Kleine GmbHs dürfen gemäß § 276 HGB eine verkürzte GuV offenlegen.

Der Anhang: Erläuterungen und Ergänzungen

Der Anhang gemäß § 284 ff. HGB ergänzt Bilanz und GuV um qualitative Informationen: Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Erläuterungen zu einzelnen Posten, Angaben zu Verbindlichkeiten, Haftungsverhältnissen und Organvergütungen. Kleinstkapitalgesellschaften (§ 267a HGB) können unter bestimmten Voraussetzungen auf den Anhang verzichten.

„Viele Mandanten unterschätzen die Bedeutung des Anhangs. Er ist kein ‚Beiwerk‘, sondern gesetzlich vorgeschriebener Bestandteil des Jahresabschlusses – und wird bei Kreditanfragen von Banken intensiv geprüft.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Größenklassen nach § 267 HGB: Welche Regeln gelten für Ihre GmbH?

Das HGB unterscheidet in § 267 vier Größenklassen: Kleinstkapitalgesellschaften, kleine, mittelgroße und große Kapitalgesellschaften. Die Zuordnung erfolgt anhand von drei Schwellenwerten: Bilanzsumme, Umsatzerlöse und Mitarbeiterzahl. Zwei der drei Kriterien müssen an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen über- bzw. unterschritten werden, damit ein Wechsel der Größenklasse eintritt (§ 267 Abs. 4 HGB).

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Mitarbeiter
Kleinstkapitalgesellschaft (§ 267a) ≤ 450.000 € ≤ 900.000 € ≤ 10
Kleine Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 1) ≤ 7,5 Mio. € ≤ 15 Mio. € ≤ 50
Mittelgroße Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2) ≤ 25 Mio. € ≤ 50 Mio. € ≤ 250
Große Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 3) > 25 Mio. € > 50 Mio. € > 250

Rechtsfolgen der Größenklassen

  • Kleinstkapitalgesellschaften: Erleichterungen bei Bilanz, GuV und Anhang nach § 267a HGB; keine Prüfungspflicht
  • Kleine Kapitalgesellschaften: Verkürzte Bilanz und GuV offenlegungsfähig; keine Prüfungspflicht (außer bei Überschreitung weiterer Kriterien)
  • Mittelgroße Kapitalgesellschaften: Prüfungspflicht nach § 316 Abs. 1 HGB; Lageberichtspflicht nach § 264 Abs. 1 HGB
  • Große Kapitalgesellschaften: Vollständige Offenlegung; erweiterte Prüfungs- und Berichtspflichten; oft Konzernabschlusspflicht

Praxistipp: Schwellenwerte im Blick behalten

Liegt Ihre GmbH in Bautzen nahe an den Schwellenwerten, sollten Sie die Folgen eines Größenklassenwechsels frühzeitig mit Ihrem Steuerberater besprechen. Insbesondere der Eintritt der Prüfungspflicht bei mittelgroßen Gesellschaften führt zu deutlich höheren Kosten und längeren Fristen.

Bilanzerstellung durch Steuerberater oder eigenständig?

Rechtlich darf die Geschäftsführung einer GmbH in Bautzen die Bilanz selbst aufstellen – die Pflicht zur Aufstellung liegt gemäß § 264 Abs. 1 HGB bei der Geschäftsführung. In der Praxis übernehmen jedoch die meisten GmbHs die Bilanzerstellung durch einen Steuerberater, da diese über die nötige Fachkenntnis, aktuelle Rechtsprechung und Prüfroutinen verfügen.

Argumente für die eigenständige Erstellung

  • Kostenersparnis bei einfachen Sachverhalten und klarer Buchhaltung
  • Volle Kontrolle über den Zeitplan und Detailtiefe
  • Geeignet für Kleinstgesellschaften mit überschaubaren Geschäftsvorfällen

Argumente für die Beauftragung eines Steuerberaters

  • Rechtssicherheit: Steuerberater kennen aktuelle Rechtsprechung, BMF-Schreiben und IDW-Standards
  • Haftung: Bei fehlerhaften Bilanzen haftet die Geschäftsführung persönlich – der Steuerberater trägt Berufshaftpflichtversicherung
  • Effizienz: Steuerberater erstellen Jahresabschlüsse täglich und arbeiten deutlich schneller als fachfremde Geschäftsführer
  • Prüfungssicherheit: Bilanzen durch Steuerberater werden vom Finanzamt und von Banken als qualitativ hochwertiger eingestuft
  • Offenlegung: Viele Steuerberater übernehmen auch die elektronische Einreichung beim Unternehmensregister

„Die häufigsten Fehler bei selbst erstellten Bilanzen betreffen Rückstellungen, Abgrenzungen und die Bewertung des Umlaufvermögens. Werden diese Posten falsch ausgewiesen, drohen steuerliche Nachforderungen und Ordnungsgelder wegen fehlerhafter Offenlegung.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wer die Sicherheit und Effizienz eines Steuerberaters nutzen möchte, ohne lange nach einem lokalen Ansprechpartner in Bautzen zu suchen, kann auf digitale Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz.de zurückgreifen. Hier erstellen zugelassene Steuerberater den Jahresabschluss zu transparenten Festpreisen – rechtssicher, termingerecht und vollständig digital koordiniert.

Häufige Fehler bei der Bilanzerstellung vermeiden

Auch bei sorgfältiger Vorbereitung schleichen sich in der Bilanzerstellung immer wieder typische Fehler ein, die zu steuerlichen Nachforderungen, Ordnungsgeldern oder Problemen bei Bankkrediten führen können. Die folgenden Fehlerquellen betreffen GmbHs aller Größenklassen und lassen sich mit der richtigen Vorbereitung und fachlicher Unterstützung vermeiden.

1. Unvollständige oder fehlerhafte Buchhaltung

Eine Bilanz kann nur so gut sein wie die zugrunde liegende Buchhaltung. Fehlende Belege, falsch gebuchte Konten oder nicht abgestimmte Bankkonten führen zu Fehlern in der Bilanz. Besonders kritisch: Privatentnahmen, Darlehen an Gesellschafter und verdeckte Gewinnausschüttungen müssen sauber dokumentiert sein.

2. Fehlerhafte Rückstellungsbildung

Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten (§ 249 HGB) werden häufig übersehen oder falsch bewertet. Typische Beispiele: ausstehende Jahresabschlusskosten, Urlaubsrückstellungen, Gewährleistungsrückstellungen, drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Zu hohe Rückstellungen mindern den Gewinn unzulässig, zu niedrige führen zu Steuernachzahlungen.

3. Falsche Abschreibungen und Nutzungsdauern

Die Abschreibung von Anlagevermögen muss nach § 253 Abs. 3 HGB planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer erfolgen. Die amtlichen AfA-Tabellen geben Orientierung, sind aber nicht immer verbindlich. Auch geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) bis 800 Euro netto (§ 6 Abs. 2 EStG) werden häufig fehlerhaft behandelt.

4. Fehlende Rechnungsabgrenzungen

Aufwendungen und Erträge müssen dem Geschäftsjahr zugeordnet werden, zu dem sie wirtschaftlich gehören (§ 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB). Klassische Beispiele: Versicherungsprämien, Mieten, Leasingraten, die mehrere Monate oder Jahre umfassen. Fehlende aktive oder passive Rechnungsabgrenzungsposten verzerren das Jahresergebnis.

Vorsicht bei verdeckten Gewinnausschüttungen (vGA)

Unangemessene Geschäftsführergehälter, nicht marktübliche Mieten für Gesellschafterimmobilien oder zinslose Darlehen an Gesellschafter können vom Finanzamt als verdeckte Gewinnausschüttungen qualifiziert werden. Das führt zu Körperschaftsteuer-Nachzahlungen und Kapitalertragsteuer beim Gesellschafter.

  • Vollständigkeit aller Belege und Kontenabstimmungen prüfen
  • Rückstellungen nach § 249 HGB vollständig und korrekt bilden
  • Abschreibungen und Nutzungsdauern mit AfA-Tabelle abgleichen
  • Aktive und passive Rechnungsabgrenzungen buchen
  • Gesellschafterverrechnungen, Darlehen und Gehälter auf Fremdüblichkeit prüfen
  • Inventur durchführen und Bestandsveränderungen dokumentieren
  • Anhang vollständig und gesetzeskonform erstellen

Digitale Bilanzerstellung mit OnlineBilanz: So funktioniert’s

Die Suche nach einem verfügbaren Steuerberater in Bautzen oder Umgebung kann zeitaufwendig sein – und führt oft zu langen Wartezeiten, unklaren Honoraren und umständlicher Kommunikation. OnlineBilanz verbindet die fachliche Qualität zugelassener Steuerberater mit den Vorteilen einer digitalen Plattform: transparente Festpreise, klare Fristen, vollständig digitale Abwicklung.

Ablauf: Von der Beauftragung bis zur Offenlegung

  1. Anfrage und Angebot: Sie beschreiben Ihr Unternehmen (Rechtsform, Größenklasse, Geschäftsvorfälle) und erhalten innerhalb kurzer Zeit ein verbindliches Festpreis-Angebot.
  2. Datenübermittlung: Buchhaltungsdaten, Belege und Kontenauszüge laden Sie sicher über die Plattform hoch – kein Postversand, keine verlorenen Ordner.
  3. Koordination durch Servet Gündogan: Als Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart ist Servet Gündogan Ihr erster Ansprechpartner. Er koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Ihnen und den Steuerberatern und sorgt dafür, dass alle Unterlagen vollständig sind.
  4. Erstellung durch Steuerberater: Unser Steuerberater-Team erstellt den Jahresabschluss fachlich korrekt, prüft alle Positionen und unterzeichnet rechtsverbindlich – mit voller Berufshaftung.
  5. Freigabe und Feststellung: Sie erhalten den fertigen Jahresabschluss digital, prüfen ihn und veranlassen die Feststellung durch die Gesellschafterversammlung.
  6. Offenlegung beim Unternehmensregister: Auf Wunsch übernehmen wir auch die elektronische Einreichung beim Unternehmensregister – fristgerecht und gesetzeskonform.

Vorteile für GmbHs in Bautzen

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OnlineBilanz eignet sich besonders für GmbHs, die rechtssichere Steuerberater-Leistungen benötigen, aber keine lokale Bindung voraussetzen. Die digitale Plattform erspart Anfahrtswege, Terminabstimmungen und unerwartete Zusatzkosten – und garantiert gleichzeitig die fachliche Qualität und Haftung eines zugelassenen Steuerberaters.

„Die meisten unserer Mandanten schätzen vor allem die klare Struktur: Sie wissen von Anfang an, was der Jahresabschluss kostet, wann er fertig ist und wer ihr Ansprechpartner ist. Das schafft Planungssicherheit – gerade in Bautzen und anderen Regionen mit begrenztem Steuerberater-Angebot.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Offenlegung beim Unternehmensregister: Schritt für Schritt

Nach der Feststellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafterversammlung müssen GmbHs in Bautzen die Offenlegung beim Unternehmensregister vornehmen – und zwar innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag (§ 325 HGB). Seit dem Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister, nicht mehr über den Bundesanzeiger.

Was muss offengelegt werden?

Der Umfang der Offenlegung hängt von der Größenklasse ab (§ 325 ff. HGB). Kleine GmbHs dürfen verkürzte Fassungen einreichen, große GmbHs müssen vollständige Unterlagen einschließlich Lagebericht und gegebenenfalls Prüfungsvermerk offenlegen.

Größenklasse Offenzulegende Unterlagen
Kleinstkapitalgesellschaft Bilanz (verkürzt nach § 266 Abs. 1 Satz 4 HGB)
Kleine Kapitalgesellschaft Bilanz, GuV (verkürzt), Anhang (ggf. verkürzt)
Mittelgroße Kapitalgesellschaft Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht, Bestätigungsvermerk
Große Kapitalgesellschaft Vollständiger Jahresabschluss, Lagebericht, Bestätigungsvermerk, ggf. Konzernabschluss

Technischer Ablauf der Offenlegung

  1. Registrierung im Unternehmensregister: Erstmalig offenlegende Unternehmen müssen sich unter www.unternehmensregister.de registrieren.
  2. Datenerfassung: Die offenzulegenden Unterlagen werden entweder manuell eingegeben oder als strukturierte Datei (XBRL/XML) hochgeladen.
  3. Upload der Dokumente: Bilanz, GuV, Anhang und ggf. Lagebericht müssen als PDF-Dateien hochgeladen werden.
  4. Prüfung und Freigabe: Das System prüft die formale Vollständigkeit. Nach Freigabe erfolgt die kostenpflichtige Veröffentlichung.
  5. Bestätigung: Sie erhalten eine elektronische Bestätigung über die erfolgte Offenlegung – bewahren Sie diese auf!

Ordnungsgeld bei verspäteter Offenlegung

Das Bundesamt für Justiz überwacht die Einhaltung der Offenlegungspflicht automatisiert. Bei Fristversäumnis erfolgt zunächst eine Androhung, dann die Festsetzung eines Ordnungsgeldes gemäß § 335 HGB (500 bis 25.000 Euro). Auch bei Verlusten oder wirtschaftlichen Schwierigkeiten entfällt die Pflicht nicht.

Praxistipp: Offenlegung delegieren

Viele Steuerberater bieten die Offenlegung als Zusatzleistung an – das spart Zeit und vermeidet Fehler bei der elektronischen Einreichung. OnlineBilanz übernimmt auf Wunsch die vollständige Offenlegung für Sie, sodass Sie sich um nichts kümmern müssen.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich in Bautzen auch eine E-Bilanz erstellen lassen?

Ja, die E-Bilanz ist die elektronische Übermittlung der Bilanz an das Finanzamt nach § 5b EStG. Alle bilanzierungspflichtigen Unternehmen müssen ihre Steuerbilanz elektronisch über das ELSTER-Portal einreichen. Ein Steuerberater übernimmt dies in der Regel automatisch im Rahmen der Jahresabschlusserstellung und sorgt für die korrekte Taxonomie-Zuordnung.

Was kostet die Bilanzerstellung in Bautzen durch einen Steuerberater?

Die Kosten richten sich nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) und hängen vom Gegenstandswert (z. B. Bilanzsumme, Umsatz) ab. Kleine GmbHs zahlen oft zwischen 1.500 und 3.500 Euro, mittelgroße Unternehmen entsprechend mehr. Plattformen wie OnlineBilanz bieten transparente Festpreise ohne Überraschungen, sodass Sie von Anfang an wissen, welche Kosten auf Sie zukommen.

Muss ich auch als Kleinunternehmer in Bautzen eine Bilanz erstellen?

Nein, Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG (Umsatz unter 22.000 Euro) sind in der Regel nicht bilanzierungspflichtig, sofern sie als Einzelunternehmer oder GbR organisiert sind und keine Kaufmannseigenschaft nach HGB erfüllen. Sie erstellen eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) nach § 4 Abs. 3 EStG. Sobald Sie jedoch eine Kapitalgesellschaft (z. B. GmbH) gründen, gilt die Bilanzierungspflicht unabhängig von der Umsatzhöhe.

Welche Software wird in Bautzen für die Bilanzerstellung empfohlen?

Steuerberater nutzen professionelle Buchhaltungs- und Bilanzsoftware wie DATEV, Lexware oder addison. Für Unternehmen, die selbst vorbuchen, eignen sich Tools wie sevDesk, lexoffice oder DATEV Unternehmen online. Wichtig ist die GoBD-Konformität und die Schnittstelle zum Steuerberater. OnlineBilanz integriert moderne Software mit Steuerberater-Expertise, sodass Sie digital zusammenarbeiten und alle Dokumente zentral hochladen können.

Was passiert, wenn ich die Offenlegungsfrist in Bautzen verpasse?

Das Bundesamt für Justiz (BfJ) leitet bei Fristversäumnis ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt zwischen 500 und 25.000 Euro und kann bei weiterer Säumnis wiederholt festgesetzt werden. Zudem drohen Reputationsschäden und rechtliche Nachteile bei Kreditvergaben. Deshalb sollten Sie die 12-Monats-Frist zur Offenlegung beim Unternehmensregister strikt einhalten oder sich rechtzeitig an einen Steuerberater wenden.

Gilt die Bilanzierungspflicht auch für gemeinnützige Vereine in Bautzen?

Gemeinnützige Vereine sind grundsätzlich nicht nach HGB bilanzierungspflichtig, solange sie nicht als Kapitalgesellschaft organisiert sind und keinen Gewerbebetrieb unterhalten. Sie erstellen in der Regel eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung und eine Vereinsbilanz nach vereinsrechtlichen Vorgaben. Sobald ein Verein jedoch eine gGmbH gründet oder die Kaufmannseigenschaft erfüllt, greift die volle Bilanzierungspflicht nach § 242 HGB.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 242 HGB – Pflicht zur Aufstellung, § 267 HGB – Größenklassen, § 325 HGB – Offenlegung, § 42a GmbHG – Feststellung des Jahresabschlusses. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
Ben
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