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Datum

Lesedauer

16–24 Minuten

OnlineBilanzBlogFinanzbuchhaltung Bielefeld

Finanzbuchhaltung Bielefeld 2026: Pflichten & Tipps

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Finanzbuchhaltung in Bielefeld unterliegt denselben bundesweiten Pflichten wie in ganz Deutschland – doch lokale Steuerberater und digitale Plattformen erleichtern GmbHs die Umsetzung. Dieser Leitfaden erklärt die rechtlichen Grundlagen nach HGB und AO, Buchführungspflichten, Größenklassen, Offenlegungsfristen sowie den Einsatz moderner Software. OnlineBilanz.de verbindet dabei Steuerberater-Qualität mit digitaler Effizienz – für transparente Festpreise und ohne Wartezeiten.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Die Finanzbuchhaltung für GmbHs in Bielefeld folgt den bundeseinheitlichen Vorgaben nach § 238 ff. HGB und § 141 AO. Sie umfasst laufende Buchung, Belegverwaltung, E-Bilanz und Offenlegung beim Unternehmensregister innerhalb von 12 Monaten nach § 325 HGB. Moderne Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz.de digitalisieren diese Prozesse und bieten GmbHs transparente Festpreise sowie fachliche Sicherheit durch zugelassene Steuerberater.

Finanzbuchhaltung in Bielefeld: Rechtliche Grundlagen und lokale Besonderheiten

Die Finanzbuchhaltung (FiBu) ist für Unternehmen in Bielefeld wie bundesweit das zentrale Instrument zur Erfassung aller Geschäftsvorfälle. Sie bildet die Grundlage für den handelsrechtlichen Jahresabschluss nach §§ 242 ff. HGB sowie für die Steuererklärungen. Kapitalgesellschaften – insbesondere die GmbH – unterliegen nach § 238 HGB der Buchführungspflicht und müssen ihre Finanzbuchhaltung ordnungsgemäß, vollständig und zeitnah führen. Für GmbH-Geschäftsführer in Bielefeld bedeutet dies: Die FiBu muss den Anforderungen der GoB (Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung) sowie den Vorgaben des Steuerrechts (§ 140 ff. AO) entsprechen.

In Bielefeld sind für die steuerliche Betreuung das Finanzamt Bielefeld-Außenstadt sowie das Finanzamt Bielefeld-Innenstadt zuständig. Die Zuordnung erfolgt nach Sitz bzw. Geschäftsleitung der Gesellschaft. Für die elektronische Übermittlung von Jahresabschlüssen (E-Bilanz nach § 5b EStG) sowie für die Offenlegung beim Unternehmensregister (§ 325 HGB) ist die korrekte Finanzbuchhaltung unverzichtbar. Seit dem DiRUG (Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie, in Kraft seit 01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister, nicht mehr über den Bundesanzeiger.

Praxis-Tipp für Bielefelder GmbHs

Wer seine Finanzbuchhaltung monatlich oder quartalsweise durch einen Steuerberater begleiten lässt, vermeidet Rückstände bei Umsatzsteuer-Voranmeldungen (§ 18 UStG) und kann frühzeitig steuerliche Risiken erkennen. Digitale Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz.de bieten bundesweit – auch für Bielefeld – Festpreis-Modelle für laufende Buchhaltung und Jahresabschluss mit transparenten Prozessen und direktem Zugang zum Steuerberater-Team.

Wichtige Rechtsquellen für die Finanzbuchhaltung

  • § 238 HGB: Buchführungspflicht für Kaufleute und Kapitalgesellschaften
  • § 239 HGB: Führung der Handelsbücher (Sprache, Aufbewahrung, Unveränderbarkeit)
  • § 240–241 HGB: Inventar und Inventur
  • § 242 HGB: Pflicht zur Aufstellung von Jahresabschluss (Bilanz, GuV)
  • § 140 ff. AO: Ordnungsmäßigkeit der Buchführung, Aufbewahrungsfristen (10 Jahre für Bücher und Belege)
  • § 5b EStG: E-Bilanz-Pflicht für bilanzierende Unternehmen

Welche Buchführungspflichten gelten für GmbHs in Bielefeld?

Jede GmbH – unabhängig von Größe und Umsatz – ist nach § 238 Abs. 1 HGB sowie § 41 GmbHG zur doppelten Buchführung verpflichtet. Das bedeutet: Alle Geschäftsvorfälle müssen laufend, chronologisch und systematisch in der Finanzbuchhaltung erfasst werden. Die Buchungen erfolgen auf Konten nach dem Prinzip Soll und Haben; die Summe aller Konten wird am Jahresende zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) verdichtet. Für GmbH-Geschäftsführer in Bielefeld gilt: Die Buchführung muss so beschaffen sein, dass sie einem sachverständigen Dritten innerhalb angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und die Lage des Unternehmens vermittelt (§ 238 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Umfang der Finanzbuchhaltung für GmbHs

  • Hauptbuch: Enthält alle Konten (Sachkonten, Personenkonten) gemäß Kontenrahmen (z. B. SKR 03 oder SKR 04)
  • Nebenbücher: Kassen-, Bank-, Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung, ggf. Lohn- und Anlagenbuchhaltung
  • Journal (Grundbuch): Chronologische Erfassung aller Geschäftsvorfälle
  • Belege: Alle Buchungen müssen durch Belege nachgewiesen werden (§ 238 Abs. 2 HGB, § 145 AO)
  • Inventar: Jährliche Bestandsaufnahme nach § 240 HGB (Inventur)
  • Jahresabschluss: Bilanz und GuV nach §§ 242, 264 ff. HGB

Konsequenzen bei fehlerhafter Buchführung

Verstöße gegen die Buchführungspflicht können erhebliche Folgen haben: Das Finanzamt kann bei unvollständiger oder unrichtiger Buchführung die Besteuerungsgrundlagen schätzen (§ 162 AO), was meist zu höheren Steuerforderungen führt. Zudem drohen Ordnungsgelder bis 25.000 Euro nach § 335 HGB, wenn der Jahresabschluss nicht rechtzeitig beim Unternehmensregister offengelegt wird (Frist: 12 Monate nach Bilanzstichtag gemäß § 325 HGB).

„Viele GmbH-Geschäftsführer unterschätzen den Zeitaufwand und die Komplexität der laufenden Finanzbuchhaltung. Gerade in wirtschaftlich angespannten Phasen lohnt sich die Delegation an einen Steuerberater – digital und zu Festpreisen, ohne die klassischen Wartezeiten und ohne Intransparenz bei den Kosten.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Größenklassen nach § 267 HGB und Offenlegungspflichten in Bielefeld

Die handelsrechtlichen Pflichten zur Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses richten sich nach der Größenklasse der GmbH gemäß § 267 HGB. Die Schwellenwerte wurden durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) und nachfolgende Anpassungen festgelegt; Stand 2026 gelten folgende Grenzen (jeweils zwei von drei Merkmalen müssen an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen überschritten bzw. unterschritten werden):

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Kleinstkapitalgesellschaft (§ 267a HGB) ≤ 450.000 € ≤ 900.000 € ≤ 10
Kleine Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 1 HGB) ≤ 7,5 Mio. € ≤ 15 Mio. € ≤ 50
Mittelgroße Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) ≤ 25 Mio. € ≤ 50 Mio. € ≤ 250
Große Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 3 HGB) > 25 Mio. € > 50 Mio. € > 250

Offenlegungsfristen und -umfang

Nach § 325 HGB müssen alle GmbHs – auch Kleinstkapitalgesellschaften – ihren Jahresabschluss spätestens 12 Monate nach dem Bilanzstichtag beim Unternehmensregister offenlegen. Für Bilanzstichtag 31.12.2025 endet die Offenlegungsfrist demnach am 31.12.2026. Die Feststellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafterversammlung muss nach § 42a GmbHG innerhalb von acht Monaten (mittelgroße/große GmbH) bzw. elf Monaten (kleine/Kleinst-GmbH) erfolgen. Die Offenlegung umfasst je nach Größenklasse:

  • Kleinstkapitalgesellschaften: Bilanz (ggf. verkürzt nach § 266 Abs. 1 Satz 4 HGB), keine GuV-Pflicht nach § 326 Abs. 1 HGB
  • Kleine Kapitalgesellschaften: Bilanz, Anhang; GuV kann entfallen (§ 326 Abs. 1 HGB)
  • Mittelgroße Kapitalgesellschaften: Bilanz, GuV, Anhang (§ 325 Abs. 1 HGB)
  • Große Kapitalgesellschaften: Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht, Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers (§ 325 Abs. 1 HGB)

Praxis-Hinweis Offenlegung

Die elektronische Einreichung beim Unternehmensregister erfolgt über das Portal www.unternehmensregister.de. Seit dem DiRUG (01.08.2022) ist der Bundesanzeiger nicht mehr Offenlegungsstelle. Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lässt, kann die Offenlegung oftmals direkt über die Kanzlei oder Plattform (z. B. OnlineBilanz.de) mit abwickeln – inkl. rechtssicherer XBRL-Taxonomie und Bestätigung der Einreichung.

Kernaufgaben der Finanzbuchhaltung für GmbHs: Von der Belegerfassung bis zur E-Bilanz

Die Finanzbuchhaltung einer GmbH umfasst weit mehr als die bloße Erfassung von Eingangs- und Ausgangsrechnungen. Sie ist die Schaltzentrale für alle buchhalterischen, steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Informationen. Im Folgenden stellen wir die zentralen Aufgabenbereiche vor, die für GmbHs in Bielefeld – wie bundesweit – im laufenden Geschäftsjahr anfallen.

Laufende Belegerfassung und Kontierung

Alle Geschäftsvorfälle – Einkäufe, Verkäufe, Personalkosten, Bankbewegungen – müssen zeitnah erfasst und auf die korrekten Konten gebucht werden. Dabei ist die Einhaltung der GoB (§§ 238, 239 HGB) zwingend: Jede Buchung benötigt einen Beleg (§ 145 AO), und nachträgliche Änderungen müssen nachvollziehbar sein. Moderne Buchhaltungssoftware (z. B. DATEV, Lexware, sevDesk) ermöglicht die digitale Belegablage und automatische Vorkontierung; dennoch ist die fachliche Prüfung durch einen Steuerberater oder erfahrenen Buchhalter unverzichtbar.

Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung

Die Debitorenbuchhaltung überwacht offene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, mahnt säumige Kunden und bucht Zahlungseingänge. Die Kreditorenbuchhaltung erfasst Eingangsrechnungen, prüft diese auf sachliche und rechnerische Richtigkeit und veranlasst fristgerechte Zahlungen. Beide Bereiche sind essenziell für ein funktionierendes Working-Capital-Management und für die Liquiditätsplanung.

Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Dauerfristverlängerung

Nach § 18 UStG sind Unternehmen grundsätzlich zur monatlichen (bei Umsatz > 7.500 € im Vorjahr) oder quartalsweisen Abgabe von Umsatzsteuer-Voranmeldungen verpflichtet. In der Praxis beantragen viele GmbHs eine Dauerfristverlängerung um einen Monat, um mehr Zeit für die Buchführung zu haben. Die Umsatzsteuer-Voranmeldung muss elektronisch über ELSTER übermittelt werden; fehlerhafte oder verspätete Abgabe kann zu Verspätungszuschlägen (§ 152 AO) und Säumniszuschlägen (§ 240 AO) führen.

Lohn- und Gehaltsbuchhaltung

Die Lohnbuchhaltung ist ein eigener Fachbereich der Finanzbuchhaltung. Sie berechnet Brutto-Netto-Löhne, führt Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge ab und erstellt monatliche Lohnabrechnungen sowie Meldungen an Krankenkassen und Finanzamt. Für GmbHs mit mehreren Mitarbeitern empfiehlt sich oft die Auslagerung der Lohnbuchhaltung an einen Steuerberater oder spezialisierten Dienstleister.

Jahresabschluss und E-Bilanz

Am Jahresende wird die Finanzbuchhaltung durch Jahresabschlussbuchungen abgeschlossen (z. B. Abschreibungen, Rückstellungen, Abgrenzungen). Aus den abgeschlossenen Konten werden Bilanz und GuV erstellt (§ 242 HGB). Bilanzierende GmbHs müssen die Bilanz sowie GuV elektronisch an das Finanzamt übermitteln (E-Bilanz nach § 5b EStG), und zwar in der amtlich vorgeschriebenen Taxonomie. Die E-Bilanz ist integraler Bestandteil der Körperschaftsteuererklärung und muss bis zum 31.07. des Folgejahres (bei Bilanzstichtag 31.12.2025 also bis 31.07.2026) eingereicht werden – bei Steuerberater-Mandaten gilt eine verlängerte Frist.

„Die E-Bilanz verlangt eine präzise Kontierung schon im laufenden Jahr. Wer hier unsauber arbeitet, zahlt am Jahresende doppelt – durch Mehraufwand in der Aufbereitung und durch steuerliche Risiken. Eine professionelle Finanzbuchhaltung durch einen Steuerberater sichert die korrekte Taxonomie-Zuordnung von Anfang an.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Software und Digitalisierung in der Finanzbuchhaltung: Was GmbHs in Bielefeld beachten sollten

Die Digitalisierung hat die Finanzbuchhaltung in den letzten Jahren grundlegend verändert. Papierbelege werden zunehmend durch elektronische Rechnungen (§ 14 UStG) und digitale Belegarchive ersetzt; manuelle Buchungen weichen automatisierten Prozessen. Für GmbHs in Bielefeld bedeutet dies: Die Wahl der richtigen Buchhaltungssoftware und die Einhaltung der GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form) sind erfolgskritisch.

Anforderungen an Buchhaltungssoftware nach GoBD

Die GoBD (BMF-Schreiben vom 28.11.2019, zuletzt ergänzt 2022) legen fest, wie digitale Buchführungssysteme beschaffen sein müssen. Zentrale Anforderungen sind:

  • Unveränderbarkeit: Jede Buchung muss nachträglich unveränderbar oder Änderungen müssen protokolliert sein (§ 239 Abs. 3 HGB, § 146 Abs. 4 AO)
  • Vollständigkeit und Richtigkeit: Alle Geschäftsvorfälle müssen lückenlos erfasst sein
  • Zeitgerechte Erfassung: Buchungen müssen zeitnah – spätestens bis zur nächsten Umsatzsteuer-Voranmeldung – erfolgen
  • Ordnung und Nachvollziehbarkeit: Ein sachverständiger Dritter muss die Buchführung in angemessener Zeit prüfen können
  • Aufbewahrung: Digitale Belege und Buchungssätze müssen 10 Jahre maschinell auswertbar archiviert werden (§ 147 Abs. 1, 3 AO)

Marktübliche Buchhaltungssoftware für GmbHs

DATEV

Marktführer in Deutschland, insbesondere bei Steuerberatern. Umfassende Module für Finanzbuchhaltung, Lohn, Jahresabschluss und E-Bilanz. GoBD-konform, aber oft komplex und kostenintensiv.

Lexware / DATEV SME

Einsteigerfreundliche Lösungen für kleine GmbHs und Mittelstand. Cloud-basiert, mit Schnittstellen zu Banken und Steuerberater. GoBD-zertifiziert.

Schnittstellen zum Steuerberater und E-Government

Moderne Buchhaltungssoftware bietet standardisierte Schnittstellen zu ELSTER (für Umsatzsteuer-Voranmeldungen, E-Bilanz, Steuererklärungen) und zum Steuerberater (z. B. DATEV-Unternehmen-online). GmbHs in Bielefeld, die mit einem Steuerberater zusammenarbeiten, sollten auf Kompatibilität achten. Plattformen wie OnlineBilanz.de integrieren die Buchhaltung direkt in den Steuerberater-Workflow – Belege werden digital hochgeladen, die Kontierung erfolgt durch das Steuerberater-Team, und der Mandant erhält transparenten Zugriff auf alle Auswertungen.

Digitale Belegablage und Archivierung

Seit 2017 ist die papierlose Buchhaltung für GmbHs Realität: Elektronische Rechnungen sind Papierrechnungen gleichgestellt (§ 14 Abs. 1 UStG), und die Aufbewahrung darf vollständig digital erfolgen – sofern die GoBD eingehalten werden. Scannen Sie Papierbelege zeitnah und archivieren Sie diese revisionssicher (z. B. in einem DMS oder in der Cloud Ihres Steuerberaters).

Wann lohnt sich ein Steuerberater für die Finanzbuchhaltung in Bielefeld?

Viele GmbH-Geschäftsführer stellen sich die Frage: Finanzbuchhaltung intern führen oder an einen Steuerberater auslagern? Die Antwort hängt von Unternehmensgröße, Komplexität der Geschäftsvorfälle, personellen Ressourcen und Risikobereitschaft ab. Grundsätzlich gilt: Die gesetzliche Pflicht zur ordnungsgemäßen Buchführung (§ 238 HGB) trifft die Geschäftsführung – unabhängig davon, wer die Buchhaltung praktisch durchführt. Ein Steuerberater entlastet nicht nur operativ, sondern bringt auch Rechtssicherheit, Steueroptimierung und Haftungsschutz.

Vorteile der Steuerberater-gestützten Finanzbuchhaltung

  • Fachliche Expertise: Steuerberater kennen aktuelle Rechtsprechung, BMF-Schreiben und Verwaltungsanweisungen – und setzen diese korrekt um.
  • Zeitersparnis: Die Geschäftsführung kann sich auf das operative Geschäft konzentrieren, statt Buchhaltung und Steuerrecht zu lernen.
  • Steueroptimierung: Laufende Abstimmung zu Abschreibungen, Rückstellungen, Verlustvorträgen und Gestaltungsspielräumen.
  • Rechtssicherheit: Korrekte E-Bilanz, fristgerechte Umsatzsteuer-Voranmeldungen, ordnungsgemäße Offenlegung beim Unternehmensregister.
  • Haftungsschutz: Steuerberater haften berufshaftpflichtversichert für Fehler in der Buchhaltung und Beratung (§ 67 StBerG).
  • Transparente Kosten: Viele Kanzleien – insbesondere digitale Plattformen wie OnlineBilanz.de – bieten Festpreise statt stundenbasierter Abrechnung.

Interne Buchhaltung vs. Steuerberater: Kostenvergleich

Eine interne Buchhaltung erfordert qualifiziertes Personal (Buchhalter, Steuerfachangestellte), Software-Lizenzen, Schulungen und laufende Qualitätssicherung. Bei kleinen GmbHs mit geringem Belegaufkommen (< 100 Belege/Monat) kann die interne Lösung günstiger sein – jedoch nur, wenn die fachliche Qualität gesichert ist. Ab ca. 200 Belegen/Monat oder bei komplexen Sachverhalten (internationale Geschäfte, Konzernverflechtungen, Sonderfragen) überwiegen die Vorteile des Steuerberaters deutlich.

~3.000–6.000 €

Jahreskosten StB für kleine GmbH (laufende FiBu + Jahresabschluss)

~40.000–60.000 €

Jahreskosten interner Buchhalter (Brutto-Gehalt inkl. AG-Anteil)

12 Monate

Offenlegungsfrist § 325 HGB ab Bilanzstichtag

„Die Entscheidung für einen Steuerberater ist keine Frage des Ob, sondern des Wie. Klassische Vor-Ort-Kanzleien sind oft überlastet und rechnen intransparent ab. Digitale Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz bieten dieselbe Qualität – zugelassen, berufshaftpflichtversichert, mit persönlichem Ansprechpartner – aber zu transparenten Festpreisen und mit modernen Workflows.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Steuerberater in Bielefeld finden: Regional oder digital?

Bielefeld verfügt über eine Vielzahl regionaler Steuerberatungskanzleien – von Einzelkanzleien bis zu überregionalen Sozietäten. Viele Geschäftsführer schätzen den persönlichen Kontakt vor Ort. Zugleich gewinnen digitale Steuerberater-Plattformen an Bedeutung: Sie bieten bundesweit einheitliche Qualität, kurze Reaktionszeiten und transparente Preise. Für GmbHs in Bielefeld, die Wert auf digitale Prozesse, Festpreise und direkten Zugang zum Steuerberater-Team legen, ist eine Plattform wie OnlineBilanz.de eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung zum klassischen Steuerberater vor Ort.

Fristen, Pflichten und Sanktionen: Was GmbHs in Bielefeld beachten müssen

Die Einhaltung gesetzlicher Fristen ist für GmbHs existenziell. Versäumnisse bei Umsatzsteuer-Voranmeldungen, Jahresabschluss oder Offenlegung können zu erheblichen Bußgeldern, Verspätungszuschlägen und im Extremfall zur Insolvenz führen. Im Folgenden geben wir einen Überblick über die wichtigsten Fristen und Sanktionen, die für GmbHs in Bielefeld im Jahr 2026 (Bilanzstichtag 31.12.2025) gelten.

Umsatzsteuer-Voranmeldung und Zahllast

Nach § 18 Abs. 1 UStG ist die Umsatzsteuer-Voranmeldung grundsätzlich bis zum 10. des Folgemonats elektronisch über ELSTER abzugeben (bei Dauerfristverlängerung ein Monat später). Die Zahllast ist ebenfalls bis zu diesem Datum an das Finanzamt zu überweisen. Verspätete Abgabe führt zu Verspätungszuschlägen nach § 152 AO (mindestens 25 € pro Monat, höchstens 25.000 €); verspätete Zahlung führt zu Säumniszuschlägen (1 % pro Monat, § 240 AO) und ggf. Vollstreckungsmaßnahmen.

Feststellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafterversammlung

Nach § 42a Abs. 2 GmbHG müssen die Gesellschafter den Jahresabschluss innerhalb der ersten acht Monate (mittelgroße/große GmbH) bzw. elf Monate (kleine/Kleinst-GmbH) nach Ende des Geschäftsjahres feststellen. Für Bilanzstichtag 31.12.2025 gilt:

  • Kleine und Kleinst-GmbHs: Feststellungsfrist bis 30.11.2026
  • Mittelgroße und große GmbHs: Feststellungsfrist bis 31.08.2026

Offenlegung beim Unternehmensregister (§ 325 HGB)

Die Offenlegung des festgestellten Jahresabschlusses beim Unternehmensregister muss spätestens 12 Monate nach Bilanzstichtag erfolgen (§ 325 Abs. 1 HGB). Für Bilanzstichtag 31.12.2025 endet die Frist am 31.12.2026. Wird die Frist versäumt, kann das Bundesamt für Justiz (BfJ) ein Ordnungsgeld von 500 bis 25.000 € festsetzen (§ 335 HGB). Das Ordnungsgeld wird gegen die Gesellschaft und gegen die Geschäftsführer persönlich verhängt.

Ordnungsgeld auch bei verspäteter Offenlegung

Das Ordnungsgeld nach § 335 HGB droht nicht nur bei vollständigem Unterlassen der Offenlegung, sondern auch bei verspäteter Offenlegung. Die Höhe richtet sich nach Unternehmensgröße und Dauer der Verspätung. Geschäftsführer haften persönlich – auch wenn die Buchhaltung ausgelagert ist. Daher: Fristen im Blick behalten und rechtzeitig mit dem Steuerberater abstimmen.

Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuererklärung

Die Körperschaftsteuererklärung (inkl. E-Bilanz) sowie die Gewerbesteuererklärung sind grundsätzlich bis zum 31. Juli des Folgejahres abzugeben (§ 149 Abs. 2 AO). Für Bilanzstichtag 31.12.2025 wäre die Frist demnach der 31.07.2026. Bei Steuerberater-Mandaten gilt eine verlängerte Abgabefrist – für Veranlagungszeitraum 2025 bis zum 30.04.2027 (nach aktueller Steuerberater-Fristverlängerungsverordnung). Verspätete Abgabe kann zu Verspätungszuschlägen (§ 152 AO) und Schätzungen (§ 162 AO) führen.

Pflicht Frist (Bilanzstichtag 31.12.2025) Sanktion bei Verstoß
Feststellung Jahresabschluss (klein) 30.11.2026 Innerhaftung Geschäftsführer
Feststellung Jahresabschluss (mittel/groß) 31.08.2026 Innerhaftung Geschäftsführer
Offenlegung Unternehmensregister 31.12.2026 Ordnungsgeld 500–25.000 € (§ 335 HGB)
Körperschaftsteuer-/Gewerbesteuererklärung (ohne StB) 31.07.2026 Verspätungszuschlag, Schätzung
Körperschaftsteuer-/Gewerbesteuererklärung (mit StB) 30.04.2027 Verspätungszuschlag, Schätzung

„Die Offenlegungsfrist wird von vielen GmbHs unterschätzt. Wer seinen Jahresabschluss erst im Dezember feststellt, hat faktisch keine Zeit mehr für die Offenlegung – und riskiert ein Ordnungsgeld. Unser Tipp: Den Jahresabschluss bis spätestens Oktober fertigstellen und offenlegen, damit bleibt ein Puffer für Rückfragen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Finanzbuchhaltung digital auslagern: Wie OnlineBilanz GmbHs in Bielefeld unterstützt

OnlineBilanz ist eine digitale Steuerberater-Plattform, die GmbHs bundesweit – auch in Bielefeld – Zugang zu professioneller Finanzbuchhaltung und Jahresabschluss-Erstellung zu transparenten Festpreisen bietet. Im Unterschied zu klassischen Vor-Ort-Kanzleien kombiniert OnlineBilanz zugelassene Steuerberater mit modernen Cloud-Prozessen: Belege werden digital hochgeladen, die Buchhaltung läuft im Hintergrund durch das Steuerberater-Team, und der Mandant hat jederzeit Echtzeit-Zugriff auf Auswertungen, offene Posten und Jahresabschluss-Status.

Leistungen für GmbHs: Laufende Buchhaltung und Jahresabschluss

Laufende Finanzbuchhaltung

Erfassung aller Belege, Kontierung, Debitoren-/Kreditorenbuchhaltung, monatliche BWAs, Umsatzsteuer-Voranmeldungen. Inklusive digitaler Belegablage und GoBD-konformer Archivierung.

Jahresabschluss und E-Bilanz

Erstellung von Bilanz, GuV und Anhang nach HGB, E-Bilanz-Übermittlung an das Finanzamt, Offenlegung beim Unternehmensregister. Rechtssichere Taxonomie-Zuordnung, persönliche Durchsprache mit dem Steuerberater-Team.

Transparente Festpreise statt Stundensätze

Klassische Steuerberatungskanzleien rechnen oft nach Stundensätzen (50–150 € pro Stunde) oder nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) ab – für Mandanten ist das Kostenrisiko schwer kalkulierbar. OnlineBilanz setzt auf transparente Festpreise: Der Preis für laufende Buchhaltung und Jahresabschluss wird vorab vereinbart, abhängig von Belegaufkommen und Unternehmensgröße. Es gibt keine versteckten Zuschläge, keine Überraschungen bei der Rechnung.

Persönlicher Ansprechpartner: Servet Gündogan und das Steuerberater-Team

Jeder Mandant bei OnlineBilanz erhält einen persönlichen Ansprechpartner: Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart, koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandant und Steuerberater-Team. Das Steuerberater-Team – bestehend aus zugelassenen Steuerberatern und Steuerfachangestellten – erstellt den Jahresabschluss, prüft ihn fachlich und unterzeichnet ihn rechtsverbindlich. So erhalten GmbHs in Bielefeld dieselbe Qualität und Rechtssicherheit wie bei einer klassischen Kanzlei – aber mit modernen, digitalen Prozessen.

Workflow: Von der Belegerfassung bis zur Offenlegung

  1. Registrierung und Onboarding: GmbH registriert sich auf OnlineBilanz.de, lädt Stammdaten und Gesellschaftsvertrag hoch. Servet Gündogan klärt offene Fragen und richtet den digitalen Zugang ein.
  2. Laufende Belegerfassung: Belege (Eingangs-/Ausgangsrechnungen, Bankauszüge, Kasse) werden per Upload, Scan-App oder E-Mail übermittelt. Das Steuerberater-Team kontiert und bucht monatlich.
  3. Umsatzsteuer-Voranmeldungen: Werden automatisch aus der Buchhaltung erstellt und fristgerecht via ELSTER an das Finanzamt übermittelt.
  4. Jahresabschlussvorbereitung: Nach Jahresende werden Inventur, Abschreibungen, Rückstellungen und Abgrenzungen abgestimmt. Das Steuerberater-Team erstellt Bilanz, GuV und Anhang.
  5. Feststellung und Offenlegung: Der fertige Jahresabschluss wird der Geschäftsführung zur Feststellung vorgelegt. OnlineBilanz übernimmt die elektronische Offenlegung beim Unternehmensregister – inkl. Bestätigung.
  6. Steuererklärungen: Körperschaftsteuer-, Gewerbesteuer- und E-Bilanz werden fristgerecht eingereicht.

Für wen eignet sich OnlineBilanz?

OnlineBilanz richtet sich an kleine und mittelgroße GmbHs mit standardisierten Geschäftsvorfällen – typischerweise Dienstleister, Handel, Handwerk, IT/Software. Unternehmen mit hochkomplexen Sonderfragen (Konzernverflechtungen, internationale Verrechnungspreise) sind bei spezialisierten Großkanzleien oft besser aufgehoben. Für den klassischen Mittelstand in Bielefeld bietet OnlineBilanz die optimale Balance aus Qualität, Digitalisierung und Preis.

„Viele Mandanten kommen zu uns, weil sie bei ihrer bisherigen Kanzlei monatelang auf Rückmeldungen warten mussten – und dann überraschend hohe Honorarnoten erhielten. Bei OnlineBilanz wissen Sie vorab, was Sie zahlen, und Sie haben jederzeit Zugriff auf Ihre Buchhaltung. Das ist moderne Steuerberatung.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufig gestellte Fragen

Kann ich die Finanzbuchhaltung meiner GmbH in Bielefeld selbst führen?

Ja, grundsätzlich dürfen Sie als Geschäftsführer die Finanzbuchhaltung selbst führen, sofern Sie die gesetzlichen Anforderungen nach § 238 ff. HGB und § 141 AO erfüllen. In der Praxis empfiehlt sich jedoch die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater, um Fehler bei Buchung, E-Bilanz und Offenlegung zu vermeiden und steuerliche Optimierungspotenziale zu nutzen.

Welche Unterlagen muss ich für die Finanzbuchhaltung aufbewahren?

Nach § 147 AO müssen Sie Buchungsbelege, Rechnungen, Kontoauszüge und Jahresabschlüsse für zehn Jahre aufbewahren. Empfangene Handels- und Geschäftsbriefe sowie Kopien abgesandter Briefe sind sechs Jahre aufzubewahren. Die Aufbewahrung kann elektronisch erfolgen, muss aber jederzeit lesbar und unveränderbar sein.

Was kostet die Finanzbuchhaltung für eine kleine GmbH in Bielefeld?

Die Kosten richten sich nach dem Umfang der Buchungen und der Größenklasse. Steuerberater orientieren sich an der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV), wobei die Gebühren je nach Geschäftsumfang zwischen einigen hundert und mehreren tausend Euro jährlich liegen. Digitale Plattformen wie OnlineBilanz.de bieten transparente Festpreise ohne versteckte Kosten.

Muss ich als Kleinunternehmer in Bielefeld auch eine Finanzbuchhaltung führen?

Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG sind nicht zwingend buchführungspflichtig, sofern sie nicht die Grenzen nach § 141 AO überschreiten (Umsatz über 800.000 Euro oder Gewinn über 80.000 Euro) oder im Handelsregister eingetragen sind. Dennoch ist eine ordentliche Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) nach § 4 Abs. 3 EStG erforderlich.

Wie funktioniert die E-Bilanz-Übermittlung für GmbHs in Bielefeld?

Die E-Bilanz muss seit 2013 elektronisch im XBRL-Format über das ELSTER-Portal an das Finanzamt übermittelt werden. Dies erfolgt zusammen mit der Steuererklärung. Die meisten Buchhaltungssoftware-Lösungen und Steuerberater erstellen die E-Bilanz automatisch aus den Buchungsdaten und senden sie direkt an das zuständige Finanzamt Bielefeld.

Welche Rolle spielt die GoBD in der Finanzbuchhaltung?

Die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form (GoBD) regeln seit 2015, wie digitale Buchhaltungsdaten zu erfassen, zu verarbeiten und zu archivieren sind. Zentrale Anforderungen sind Nachvollziehbarkeit, Vollständigkeit, Richtigkeit, zeitgerechte Buchung und Unveränderbarkeit. Verstöße können zu Schätzungen durch das Finanzamt führen.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), Abgabenordnung (AO), GmbH-Gesetz (GmbHG), Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

Haben Sie Fragen? Jetzt erreichbar
SG
Servet Gündogan
Büroleitung & Support
0711 968 881 55
Mo–Fr · 10:00 – 18:00 Uhr · info@onlinebilanz.de
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Kontakt & häufige Fragen

Ihre Fragen.
Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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