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Stammkapital25.000 €
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Datum

Lesedauer

17–26 Minuten

OnlineBilanzBlogBilanz Neumünster

Bilanz erstellen Neumünster 2026: Fristen & Kosten

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Jede GmbH und jeder Kaufmann in Neumünster muss einen Jahresabschluss erstellen und offenlegen. Welche Fristen gelten 2026, welche Bestandteile gehören zur Bilanz und was kostet die professionelle Erstellung? Dieser Leitfaden erklärt alle rechtlichen Pflichten nach HGB, typische Fehler und wie die Digitalisierung die Bilanzerstellung verändert. Unternehmen in anderen Städten – etwa wer die Bilanz in Stuttgart erstellen lässt – finden vergleichbare Informationen zu Fristen und Kosten in unserem regionalen Überblick.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

In Neumünster sind alle Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) sowie Kaufleute nach § 238 HGB zur Bilanzerstellung verpflichtet. Für das Geschäftsjahr 2025 (Stichtag 31.12.2025) muss die Bilanz bis 30.11.2026 festgestellt und bis 31.12.2026 beim Unternehmensregister offengelegt werden. Ähnliche Pflichten, Fristen und Kostenstrukturen gelten übrigens auch für Unternehmen in anderen Städten – etwa wenn es um die Bilanzerstellung für GmbHs in Worms geht. Die Kosten für die Erstellung durch einen Steuerberater richten sich nach Unternehmensgröße und Komplexität, typischerweise zwischen 1.500 und 5.000 Euro für kleine und mittlere GmbHs.

Wer muss in Neumünster eine Bilanz erstellen?

Die Pflicht zur Bilanzerstellung richtet sich in Neumünster wie bundesweit nach Rechtsform und Größe des Unternehmens. Alle Kapitalgesellschaften – insbesondere die GmbH – sind nach § 264 Abs. 1 HGB unabhängig von ihrer Größe zur Aufstellung eines Jahresabschlusses verpflichtet. Dieser besteht aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie einem Anhang. Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich einen Lagebericht erstellen.

Einzelkaufleute und Personengesellschaften (OHG, KG) unterliegen nach § 242 HGB der Bilanzierungspflicht, sobald sie an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen mindestens zwei der drei Schwellenwerte überschreiten: 800.000 Euro Umsatzerlöse, 400.000 Euro Bilanzsumme oder im Jahresdurchschnitt mehr als zehn Arbeitnehmer. Kleingewerbetreibende, die unter diesen Schwellenwerten bleiben, können eine einfache Einnahmenüberschussrechnung nach § 4 Abs. 3 EStG erstellen.

Hinweis

Wichtig für GmbH-Geschäftsführer: Selbst Kleinstkapitalgesellschaften müssen eine vollständige Bilanz nach HGB erstellen und offenlegen. Die Bilanzsumme beträgt maximal 450.000 Euro, die Umsatzerlöse maximal 900.000 Euro und durchschnittlich höchstens zehn Arbeitnehmer gemäß § 267a HGB.

Größenklasse Bilanzsumme (€) Umsatzerlöse (€) Arbeitnehmer
Kleinstkapitalgesellschaft ≤ 450.000 ≤ 900.000 ≤ 10
Kleine Kapitalgesellschaft ≤ 6.000.000 ≤ 12.000.000 ≤ 50
Mittelgroße Kapitalgesellschaft ≤ 20.000.000 ≤ 40.000.000 ≤ 250
Große Kapitalgesellschaft > 20.000.000 > 40.000.000 > 250

Welche Fristen gelten 2026 für die Bilanzerstellung?

Für GmbHs mit Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten präzise gesetzliche Fristen, deren Nichteinhaltung zu erheblichen Sanktionen führen kann. Nach § 42a Abs. 2 GmbHG muss die Gesellschafterversammlung einer kleinen GmbH den Jahresabschluss binnen elf Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres feststellen – also spätestens bis zum 30. November 2026. Für mittelgroße und große GmbHs verkürzt sich diese Frist auf acht Monate, mithin bis zum 31. August 2026.

Nach der Feststellung beginnt die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB zu laufen. Die offenzulegenden Unterlagen müssen innerhalb von zwölf Monaten nach dem Bilanzstichtag beim Unternehmensregister elektronisch eingereicht werden – für den Bilanzstichtag 31.12.2025 bedeutet dies spätestens bis zum 31. Dezember 2026. Seit dem DiRUG (Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie) vom 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister, nicht mehr beim Bundesanzeiger.

Achtung

Ordnungsgeld bei Fristversäumnis: Wer die Offenlegungsfrist versäumt, muss mit einem Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB rechnen. Das Ordnungsgeld beträgt zwischen 500 und 25.000 Euro und richtet sich gegen die Gesellschaft sowie persönlich gegen die Geschäftsführer.

  • Aufstellung des Jahresabschlusses durch Geschäftsführung (§ 264 Abs. 1 HGB)
  • Prüfung durch Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer (bei Prüfungspflicht)
  • Feststellung durch Gesellschafterversammlung binnen 11 bzw. 8 Monaten (§ 42a GmbHG)
  • Offenlegung beim Unternehmensregister binnen 12 Monaten (§ 325 HGB)
  • Archivierung der Unterlagen für 10 Jahre (§ 257 HGB)

Welche Bestandteile hat die Bilanz einer GmbH?

Der Jahresabschluss einer GmbH besteht nach § 264 Abs. 1 HGB mindestens aus drei Komponenten: der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) sowie dem Anhang. Während die Bilanz eine Momentaufnahme der Vermögens- und Schuldenlage am Bilanzstichtag darstellt, zeigt die GuV den Erfolg des Geschäftsjahres. Der Anhang erläutert und ergänzt die Zahlen aus Bilanz und GuV um notwendige qualitative Informationen.

Die Bilanz: Aktiva und Passiva

Die Bilanz gliedert sich in Aktiva (Vermögenswerte) und Passiva (Kapital und Schulden). Auf der Aktivseite werden das Anlage- und Umlaufvermögen ausgewiesen, gegliedert nach § 266 Abs. 2 HGB. Das Anlagevermögen umfasst immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen. Das Umlaufvermögen beinhaltet Vorräte, Forderungen, Wertpapiere und liquide Mittel. Auf der Passivseite stehen das Eigenkapital (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Gewinnvortrag) sowie die Schulden, gegliedert nach Fristigkeit und Art der Verbindlichkeiten gemäß § 266 Abs. 3 HGB.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die GuV kann nach § 275 HGB wahlweise im Gesamtkosten- oder Umsatzkostenverfahren aufgestellt werden. Das Gesamtkostenverfahren ordnet alle Aufwendungen nach Kostenarten (Material, Personal, Abschreibungen), während das Umsatzkostenverfahren die Kosten nach betrieblichen Funktionen (Herstellung, Vertrieb, Verwaltung) gliedert. Beide Verfahren führen zum gleichen Jahresergebnis, unterscheiden sich aber in der Darstellung.

Der Anhang

Der Anhang ist integraler Bestandteil des Jahresabschlusses und enthält nach § 284 HGB zwingend vorgeschriebene Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Erläuterungen zu einzelnen Bilanzposten, Angaben zu Haftungsverhältnissen, zum Anteilsbesitz und zur durchschnittlichen Mitarbeiterzahl. Kleine Kapitalgesellschaften können nach § 288 HGB einen verkürzten Anhang erstellen, Kleinstkapitalgesellschaften sind nach § 264 Abs. 1 Satz 5 HGB unter bestimmten Voraussetzungen ganz vom Anhang befreit.

„Viele Mandanten unterschätzen die Bedeutung des Anhangs. Er ist nicht nur formale Pflicht, sondern bietet die Möglichkeit, die Zahlen kontextual zu erläutern und Besonderheiten transparent zu machen – ein wichtiges Instrument für Gesellschafter, Banken und Finanzamt.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Bilanzierung nach HGB oder Steuerrecht – wo liegt der Unterschied?

Für GmbHs existieren zwei parallele Bilanzwelten: die Handelsbilanz nach HGB und die Steuerbilanz nach EStG und KStG. Die Handelsbilanz dient der Information von Gesellschaftern, Gläubigern und der Öffentlichkeit und orientiert sich am Vorsichtsprinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB. Die Steuerbilanz bildet die Grundlage für die Ermittlung des zu versteuernden Gewinns und folgt den Regelungen des Einkommensteuer- und Körperschaftsteuergesetzes.

Grundsätzlich gilt nach § 5 Abs. 1 EStG die Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz: Was in der Handelsbilanz angesetzt wird, ist auch steuerlich zu übernehmen, sofern keine speziellen steuerlichen Vorschriften entgegenstehen. In der Praxis führen jedoch zahlreiche Unterschiede zwischen HGB und Steuerrecht zu Abweichungen: unterschiedliche Abschreibungsmethoden, steuerliche Wahlrechte, außerbilanzielle Korrekturen und Bewertungsvorschriften.

Handelsbilanz (HGB)

  • Vorsichtsprinzip und Gläubigerschutz
  • Wahlrechte bei Ansatz und Bewertung
  • Basis für Gewinnausschüttung
  • Pflicht zur Offenlegung
  • Orientierung an wirtschaftlicher Betrachtung

Steuerbilanz (EStG/KStG)

  • Grundsatz der Gleichmäßigkeit der Besteuerung
  • Eingeschränkte Wahlrechte, klare Vorgaben
  • Basis für Steuerbemessung
  • Keine Offenlegungspflicht
  • Strenge gesetzliche Auslegung

Typische Unterschiede betreffen etwa die Abschreibung: Während handelsrechtlich die Nutzungsdauer nach betriebswirtschaftlicher Einschätzung festgelegt wird, gelten steuerlich die amtlichen AfA-Tabellen. Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften sind handelsrechtlich nach § 249 Abs. 1 HGB zulässig, steuerlich nach § 5 Abs. 4a EStG jedoch verboten. Diese Differenzen werden in der Praxis durch außerbilanzielle Hinzurechnungen und Kürzungen oder durch Führung einer eigenständigen Steuerbilanz berücksichtigt.

Hinweis

Praxis-Tipp: Viele GmbHs führen eine Einheitsbilanz, die beide Anforderungen soweit wie möglich vereint, und korrigieren steuerliche Abweichungen außerbilanziell in der Steuererklärung. Dies reduziert den Aufwand erheblich und ist für kleine und mittlere GmbHs meist die wirtschaftlichste Lösung.

Bilanz selbst erstellen oder durch einen Steuerberater?

GmbH-Geschäftsführer stehen vor der Frage, ob sie die Bilanz eigenständig erstellen oder einen Steuerberater beauftragen. Rechtlich ist die Bilanzerstellung Aufgabe der Geschäftsführung nach § 264 Abs. 1 HGB, doch die fachliche Komplexität erfordert fundiertes Wissen in Bilanzierungsrecht, Steuerrecht und Rechnungslegungsstandards. Fehler können zu Haftungsrisiken, steuerlichen Nachteilen und Ordnungsgeldern führen.

Die eigenständige Erstellung ist theoretisch möglich, setzt aber voraus, dass der Geschäftsführer oder ein qualifizierter Mitarbeiter über umfassende Kenntnisse in HGB-Bilanzierung, Bewertungsvorschriften, Steuerbilanzierung und den aktuellen Rechtsprechungsänderungen verfügt. Moderne Buchhaltungssoftware kann zwar bei der technischen Umsetzung unterstützen, ersetzt aber nicht die fachliche Beurteilung komplexer Sachverhalte wie Rückstellungsbewertung, latente Steuern oder Bewertung von Finanzinstrumenten.

Vorteile der Steuerberater-Beauftragung

  • Rechtssicherheit: Steuerberater sind zur Berufshaftpflicht verpflichtet und haften für fachliche Fehler.
  • Aktualität: Steuerberater sind über alle Gesetzesänderungen, BMF-Schreiben und Rechtsprechung laufend informiert.
  • Steueroptimierung: Professionelle Gestaltungsberatung zur Minimierung der Steuerlast innerhalb legaler Grenzen.
  • Zeitersparnis: Geschäftsführer können sich auf das operative Geschäft konzentrieren.
  • Beratungsleistung: Über die reine Erstellung hinaus erfolgt betriebswirtschaftliche Analyse und Beratung.

„Wir erleben regelmäßig, dass Mandanten zunächst selbst versuchen, die Bilanz zu erstellen, und dann mit unvollständigen oder fehlerhaften Unterlagen zu uns kommen. Die Korrektur kostet dann häufig mehr Zeit als eine fachgerechte Erstellung von Anfang an. Unsere Steuerberater erstellen den Jahresabschluss digital koordiniert, mit transparenten Festpreisen und ohne lange Wartezeiten.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Wer einen Steuerberater für die Bilanzerstellung sucht, findet auf Plattformen wie OnlineBilanz.de eine moderne Alternative zum traditionellen Steuerbüro vor Ort. Der Jahresabschluss wird von zugelassenen Steuerberatern erstellt und rechtsverbindlich unterzeichnet – digital koordiniert, mit Festpreisen und bundesweit verfügbar, auch für GmbHs in Neumünster.

Welche häufigen Fehler sollten bei der Bilanzerstellung vermieden werden?

Die Bilanzerstellung birgt zahlreiche Fehlerquellen, die zu steuerlichen Nachforderungen, Haftungsrisiken oder Ordnungsgeldern führen können. Aus der Praxis lassen sich typische Fehler identifizieren, die besonders bei der erstmaligen oder eigenständigen Bilanzerstellung auftreten.

Fehlerhafte Bewertung und Abschreibung

Ein häufiger Fehler betrifft die Bewertung von Vermögensgegenständen. Das Anlagevermögen ist nach § 253 Abs. 3 HGB grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten anzusetzen, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung ist außerplanmäßig abzuschreiben. Viele Bilanzierende versäumen die korrekte Ermittlung der Nutzungsdauer oder wenden falsche Abschreibungsmethoden an. Auch die Aktivierung von Herstellungskosten wird oft fehlerhaft vorgenommen, indem beispielsweise Gemeinkosten nicht oder unvollständig zugerechnet werden.

Unvollständige oder falsche Rückstellungen

Rückstellungen nach § 249 HGB gehören zu den fehleranfälligsten Bilanzposten. Typische Fehler sind das Unterlassen von Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten (etwa für ausstehende Rechnungen, Jahresabschlusskosten, Steuerberatungskosten), falsche Bewertung von Urlaubsrückstellungen oder Nichtbeachtung steuerlicher Bewertungsvorschriften. Steuerlich sind beispielsweise Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften nach § 5 Abs. 4a EStG unzulässig, handelsrechtlich aber geboten.

Inventurfehler und Bewertung von Vorräten

Die ordnungsgemäße Inventur zum Bilanzstichtag wird häufig vernachlässigt oder fehlerhaft durchgeführt. Vorräte sind nach § 256 HGB zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert anzusetzen. Fehler entstehen durch unvollständige Erfassung, falsche Zurechnung von Nebenkosten oder unterlassene Abwertung bei nicht mehr verwertbaren Beständen.

Achtung

Achtung Abschlussstichtag: Geschäftsvorfälle müssen periodengerecht abgegrenzt werden. Rechnungen, die wirtschaftlich das Jahr 2025 betreffen, aber erst 2026 eingehen, sind durch Rückstellungen oder Verbindlichkeiten zu erfassen. Umgekehrt sind Vorauszahlungen als aktive Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 HGB auszuweisen.

  • Vollständige und rechtzeitige Inventur durchführen
  • Abschreibungen nach zutreffender Nutzungsdauer und Methode berechnen
  • Alle ungewissen Verbindlichkeiten durch Rückstellungen abbilden
  • Periodengerechte Abgrenzung von Aufwendungen und Erträgen sicherstellen
  • Aktuelle Bewertungsvorschriften für Umlauf- und Anlagevermögen anwenden
  • Latente Steuern bei Handelsbilanz-Steuerbilanz-Differenzen prüfen (bei mittelgroßen/großen GmbHs)
  • Alle Pflichtangaben im Anhang vollständig aufnehmen

Wie beeinflusst die Digitalisierung die Bilanzerstellung?

Die Digitalisierung hat die Bilanzerstellung in den letzten Jahren grundlegend verändert. Seit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) 2009 und verstärkt durch das Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) ab 2022 sind elektronische Prozesse zum Standard geworden. GmbHs profitieren von Effizienzgewinnen, müssen aber auch neue Anforderungen beachten.

E-Bilanz: Übermittlung an das Finanzamt

Seit dem Wirtschaftsjahr 2012 sind bilanzierende Unternehmen nach § 5b EStG verpflichtet, ihre Steuerbilanz sowie die GuV elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln. Die E-Bilanz folgt der XBRL-Taxonomie (eXtensible Business Reporting Language), einer standardisierten Datenstruktur. Die Übermittlung erfolgt über das ERiC-Protokoll (Elster Rich Client) oder über zertifizierte Steuersoftware bzw. den Steuerberater.

Die E-Bilanz umfasst nicht nur die Kernpositionen, sondern erfordert detaillierte Kontenzuordnungen. Für GmbHs bedeutet dies, dass die Buchführung bereits während des Jahres so strukturiert sein muss, dass die Konten den Taxonomie-Positionen eindeutig zugeordnet werden können. Moderne Buchhaltungssoftware bietet hier Unterstützung durch vorkonfigurierte Kontenrahmen (SKR 03, SKR 04) mit XBRL-Mapping.

Elektronische Offenlegung beim Unternehmensregister

Seit dem DiRUG vom 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung des Jahresabschlusses nach § 325 HGB ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de). Der früher übliche Weg über den Bundesanzeiger ist nicht mehr vorgesehen. Die Unterlagen sind im XHTML- oder PDF-Format hochzuladen, wobei für strukturierte Daten zunehmend das ESEF-Format (European Single Electronic Format) gefordert wird, insbesondere bei kapitalmarktorientierten Unternehmen.

100%

Elektronische Übermittlung seit 2022

12 Monate

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

XBRL

Standard für E-Bilanz

Digitale Zusammenarbeit mit dem Steuerberater

Die Digitalisierung ermöglicht eine effiziente Zusammenarbeit zwischen Mandant und Steuerberater. Cloudbasierte Buchhaltungssoftware, digitale Belegerfassung per App und automatisierte Schnittstellen zu Bankkonten reduzieren den manuellen Aufwand erheblich. GmbH-Geschäftsführer können Belege zeitnah digital übermitteln, der Steuerberater greift online auf die laufende Buchführung zu und kann frühzeitig beraten.

Plattformen wie OnlineBilanz.de verbinden diese technologischen Möglichkeiten mit der fachlichen Expertise zugelassener Steuerberater. Der Jahresabschluss wird digital koordiniert, Unterlagen werden elektronisch ausgetauscht, und der Mandant erhält transparente Festpreise ohne versteckte Kosten – bundesweit verfügbar, auch für Unternehmen in Neumünster.

Hinweis

GoBD beachten: Die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form (GoBD) gelten auch bei digitaler Buchhaltung. Belege müssen revisionssicher archiviert, Änderungen protokolliert und Daten vor Verlust geschützt werden.

Gibt es regionale Besonderheiten für Neumünster bei der Bilanzerstellung?

Die gesetzlichen Anforderungen an die Bilanzerstellung sind bundesweit einheitlich geregelt – HGB, GmbHG, EStG und KStG gelten in Neumünster wie in allen anderen Regionen Deutschlands. Dennoch gibt es praktische Aspekte, die für GmbHs in Neumünster und Umgebung relevant sein können.

Wirtschaftsstruktur und branchentypische Bilanzierung

Neumünster ist traditionell durch Textil- und Lederwarenindustrie geprägt, hat sich aber in den vergangenen Jahrzehnten zu einem diversifizierten Wirtschaftsstandort entwickelt. Handel, Logistik und Dienstleistungen dominieren heute neben dem produzierenden Gewerbe. Für produzierende GmbHs ergeben sich spezifische bilanzielle Fragestellungen bei der Bewertung von Vorräten, der Aktivierung von Herstellungskosten und der Abschreibung von Spezialmaschinen. Handelsunternehmen müssen besonderes Augenmerk auf die Vorratsbewertung und Forderungsbewertung legen.

Zuständiges Finanzamt und regionale Ansprechpartner

GmbHs mit Sitz in Neumünster unterliegen der Zuständigkeit des Finanzamts Neumünster. Für körperschaftsteuer- und gewerbesteuerrechtliche Fragen sowie die E-Bilanz ist dieses Finanzamt zuständig. Die Gewerbesteuer fließt an die Stadt Neumünster, deren Hebesatz für 2026 bei 420 Prozent liegt. Dieser Hebesatz fließt in die Berechnung der tatsächlichen Gewerbesteuerbelastung ein und sollte bei der Steuerplanung berücksichtigt werden.

Das Registergericht für Neumünster ist das Amtsgericht Kiel, HRB-Abteilung. Dort ist die GmbH eingetragen, und dort sind auch Jahresabschlussunterlagen bei Änderungen der Gesellschafterdaten oder Kapitalmaßnahmen vorzulegen. Die elektronische Offenlegung des Jahresabschlusses erfolgt jedoch wie bundesweit über das zentrale Unternehmensregister.

Steuerberater vor Ort oder digitale Lösungen?

In Neumünster sind zahlreiche Steuerberatungskanzleien ansässig, die GmbHs bei der Bilanzerstellung unterstützen. Allerdings stoßen lokale Kanzleien bisweilen an Kapazitätsgrenzen, was zu längeren Wartezeiten führen kann, insbesondere in der Hochphase der Jahresabschlusserstellung im Frühjahr. Zudem variieren die Honorare erheblich, und Mandanten erhalten oft erst im Nachhinein die Rechnung.

Hier bieten digitale Steuerberater-Plattformen eine moderne Alternative. OnlineBilanz.de ermöglicht GmbHs in Neumünster den Zugang zu zugelassenen Steuerberatern, die den Jahresabschluss rechtsverbindlich erstellen und unterzeichnen – mit transparenten Festpreisen, ohne Wartezeiten und vollständig digital koordiniert. Die fachliche Qualität entspricht dabei der eines klassischen Steuerberaters vor Ort, da ausschließlich zugelassene Steuerberater tätig werden.

„Viele Mandanten aus Schleswig-Holstein schätzen die Kombination aus digitaler Effizienz und persönlicher Betreuung. Sie erhalten ihren Jahresabschluss von unserem Steuerberater-Team fachlich einwandfrei erstellt, und ich koordiniere als Büroleiter alle Fragen und Abstimmungen – schnell, transparent und zu fairen Festpreisen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Klassischer Steuerberater vor Ort

  • Persönlicher Kontakt in der Kanzlei
  • Regionale Vernetzung
  • Häufig längere Wartezeiten
  • Intransparente Honorargestaltung
  • Begrenzte Verfügbarkeit

Digitale Steuerberater-Plattform

  • Bundesweit verfügbar, auch für Neumünster
  • Zugelassene Steuerberater erstellen und unterzeichnen
  • Transparente Festpreise
  • Digitale Koordination, keine Wartezeiten
  • Moderne Software-Integration

Was kostet die Bilanzerstellung für eine GmbH?

Die Kosten für die Erstellung des Jahresabschlusses einer GmbH variieren erheblich und hängen von mehreren Faktoren ab: der Größe des Unternehmens, der Komplexität der Geschäftsvorfälle, dem Umfang der vorbereitenden Buchhaltung und der beauftragten Dienstleistung. Steuerberater orientieren sich in der Regel an der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV), die Gebührenrahmen für verschiedene Tätigkeiten vorsieht.

Gebührenrahmen nach StBVV

Nach § 35 StBVV wird die Jahresabschlusserstellung nach dem Gegenstandswert bemessen, der sich aus der Bilanzsumme und den Jahresumsätzen zusammensetzt. Die Tabelle C zur StBVV sieht für diese Tätigkeit eine Mittelgebühr vor, die je nach Schwierigkeitsgrad zwischen 10/10 und 40/10 der vollen Gebühr liegen kann. Für eine kleine GmbH mit einer Bilanzsumme von 500.000 Euro und Umsätzen von 800.000 Euro können sich Gebühren zwischen 1.000 und 4.000 Euro ergeben – abhängig vom Umfang der Vorarbeiten.

Hinzu kommen Kosten für die laufende Buchhaltung (falls vom Steuerberater übernommen), für die Erstellung der Steuererklärungen (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer) sowie gegebenenfalls für die Offenlegung beim Unternehmensregister. Die Gesamtkosten können für kleine GmbHs zwischen 2.500 und 6.000 Euro jährlich liegen, für mittelgroße Unternehmen entsprechend höher.

Leistung Typische Kosten (netto) Grundlage
Jahresabschluss (klein) 1.200 – 3.500 € § 35 StBVV, Tabelle C
Laufende Buchhaltung (monatlich) 150 – 400 € § 33 StBVV
Körperschaftsteuererklärung 400 – 1.200 € § 24 StBVV
Gewerbesteuererklärung 200 – 600 € § 24 StBVV
Offenlegung Unternehmensregister 50 – 150 € Pauschale Dienstleister

Transparente Festpreise als Alternative

Traditionelle Steuerberater rechnen häufig nach tatsächlichem Aufwand ab, was für Mandanten zu Unsicherheit führt. Moderne Plattformen wie OnlineBilanz.de setzen auf transparente Festpreise: Der Mandant kennt die Kosten vorab und kann kalkulieren. Die fachliche Leistung – Erstellung und rechtsverbindliche Unterzeichnung durch zugelassene Steuerberater – bleibt identisch, die Koordination erfolgt digital und effizient.

Hinweis

Kostenfaktoren beeinflussen: GmbHs können die Kosten senken, indem sie eine geordnete Vorbuchhaltung führen, Belege digital und strukturiert bereitstellen und Rückfragen durch vollständige Unterlagen minimieren. Eine enge digitale Zusammenarbeit mit dem Steuerberater reduziert den Zeitaufwand und damit die Kosten.

Die Investition in eine professionelle Bilanzerstellung durch einen Steuerberater lohnt sich: Fehler bei Bilanzierung oder Steuererklärungen können zu Nachzahlungen, Zinsen und Ordnungsgeldern führen, die die Steuerberaterkosten um ein Vielfaches übersteigen. Zudem bietet die steuerliche Beratung oft Einsparpotenziale, die die Honorarkosten kompensieren oder übertreffen.

Welche rechtlichen Änderungen sind 2026 für die Bilanzierung relevant?

Das Bilanzrecht unterliegt einem kontinuierlichen Wandel durch Gesetzesänderungen, EU-Richtlinien und Rechtsprechung. Für das Geschäftsjahr 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) und die Bilanzerstellung 2026 sind mehrere Entwicklungen zu beachten, die unmittelbare Auswirkungen auf GmbHs haben.

Nachhaltigkeitsberichterstattung: CSRD

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) der EU erweitert die Berichtspflichten zu Nachhaltigkeitsthemen erheblich. Ab dem Geschäftsjahr 2025 sind zunächst große Kapitalgesellschaften mit mehr als 250 Mitarbeitern betroffen, ab 2026 folgen auch kleinere kapitalmarktorientierte Unternehmen. Die Nachhaltigkeitsberichterstattung umfasst Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekte (ESG) und wird Teil des Lageberichts. Für die Mehrzahl der kleinen und mittelgroßen GmbHs in Neumünster besteht zunächst keine unmittelbare Pflicht, doch indirekte Effekte durch Anforderungen von Geschäftspartnern und Banken sind zu erwarten.

Digitalisierung und ESEF-Format

Das European Single Electronic Format (ESEF) ist seit 2020 für kapitalmarktorientierte Unternehmen verpflichtend. Die Jahresfinanzberichte müssen in XHTML-Format mit maschinenlesbaren XBRL-Tags erstellt werden. Mittelfristig ist davon auszugehen, dass diese Anforderungen auch auf nicht kapitalmarktorientierte größere Kapitalgesellschaften ausgeweitet werden. GmbHs sollten sich frühzeitig mit den technischen Anforderungen vertraut machen und ihre Softwaresysteme entsprechend aufrüsten oder auf Steuerberater setzen, die diese Formate beherrschen.

Steuerliche Änderungen und BMF-Schreiben

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) veröffentlicht regelmäßig Schreiben zur Auslegung steuerlicher Vorschriften, die auch die Steuerbilanzierung betreffen. Änderungen bei der Bewertung von Rückstellungen, bei Abschreibungsmethoden oder bei der steuerlichen Behandlung von Kryptowährungen und digitalen Wirtschaftsgütern erfordern laufende Aufmerksamkeit. Steuerberater halten sich über diese Entwicklungen auf dem Laufenden und setzen sie für Mandanten um.

Achtung

Achtung: Gesetzgebungsverfahren beobachten: Änderungen im Bilanz- und Steuerrecht können auch kurzfristig erfolgen. GmbH-Geschäftsführer sollten sich regelmäßig informieren oder auf die laufende Beratung durch ihren Steuerberater verlassen, um keine Fristen oder neuen Pflichten zu versäumen.

Die zunehmende Komplexität der Rechnungslegung unterstreicht die Bedeutung einer professionellen Unterstützung. Steuerberater, die auf dem aktuellen Stand von Gesetzgebung und Rechtsprechung sind, sichern die Rechtskonformität der Bilanz und schützen Geschäftsführer vor Haftungsrisiken. Plattformen wie OnlineBilanz.de bündeln diese Fachexpertise und machen sie für GmbHs in ganz Deutschland – einschließlich Neumünster – transparent, schnell und zu fairen Festpreisen zugänglich.

„Die Anforderungen an die Rechnungslegung wachsen kontinuierlich. Unsere Steuerberater bilden sich laufend fort und setzen alle aktuellen Vorschriften für unsere Mandanten um. So können sich Geschäftsführer darauf verlassen, dass ihr Jahresabschluss nicht nur formal korrekt ist, sondern auch steuerlich optimal gestaltet wird.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Häufig gestellte Fragen

Kann ich als GmbH-Geschäftsführer die Bilanz ohne Steuerberater erstellen?

Ja, rechtlich ist die eigenständige Erstellung zulässig. Sie benötigen jedoch fundierte Kenntnisse in Rechnungslegung nach HGB, Bilanzsteuerrecht und E-Bilanz-Übermittlung. Fehler können zu Ordnungsgeldern bis 25.000 Euro führen. Die meisten GmbHs beauftragen daher einen Steuerberater, der die fachliche Korrektheit und Rechtskonformität gewährleistet.

Was passiert, wenn ich die Offenlegungsfrist beim Unternehmensregister verpasse?

Das Bundesamt für Justiz leitet automatisch ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt zwischen 500 und 25.000 Euro, je nach Unternehmensgröße und Verzögerung. Auch nach Zahlung bleibt die Offenlegungspflicht bestehen – Sie müssen den Jahresabschluss nachträglich einreichen.

Muss ich als Kleinunternehmer in Neumünster auch eine Bilanz erstellen?

Das hängt von Ihrer Rechtsform ab. Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG sind meist Einzelunternehmer oder Freiberufler. Kaufleute nach § 241a HGB mit weniger als 600.000 Euro Umsatz und 60.000 Euro Gewinn sind von der Buchführungspflicht befreit und können eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) erstellen. GmbHs sind unabhängig von der Größe immer bilanzierungspflichtig.

Wie lange muss ich die Bilanz und Buchführungsunterlagen aufbewahren?

Nach § 257 HGB und § 147 AO beträgt die Aufbewahrungsfrist für Jahresabschlüsse, Bilanzen, Inventare und Buchungsbelege zehn Jahre. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung erfolgte. Handels- und Geschäftsbriefe sind sechs Jahre aufzubewahren. Bei elektronischer Archivierung müssen die Unterlagen jederzeit lesbar und unveränderbar gespeichert sein.

Welche Rolle spielt die E-Bilanz bei der Bilanzerstellung?

Seit 2013 müssen alle bilanzierenden Unternehmen ihre Steuerbilanz elektronisch in einem standardisierten Format (XBRL) an das Finanzamt übermitteln. Die E-Bilanz ist Teil der Steuererklärung und folgt der Taxonomie des Bundesfinanzministeriums. Ihr Steuerberater erstellt aus der Handelsbilanz die Steuerbilanz und übermittelt sie über ELSTER. Die Handelsbilanz für das Unternehmensregister wird separat im PDF- oder XHTML-Format eingereicht.

Können Neumünsteraner Unternehmen Erleichterungen bei der Bilanzierung nutzen?

Ja, Größenabhängige Erleichterungen nach § 266, § 276 und § 288 HGB gelten bundesweit auch in Neumünster. Kleinstkapitalgesellschaften können nach § 266a HGB eine verkürzte Bilanz und nach § 275 Abs. 5 HGB eine verkürzte GuV aufstellen. Kleine Kapitalgesellschaften sind von der Pflicht zur Erstellung eines Anhangs befreit, wenn sie die Angaben unter der Bilanz machen (§ 264 Abs. 1 Satz 5 HGB). Regionale Sonderregelungen existieren nicht.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), GmbH-Gesetz (GmbHG), Abgabenordnung (AO), Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Kontakt & häufige Fragen

Ihre Fragen.
Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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