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Lesedauer

16–25 Minuten

OnlineBilanzBlogBeizulegender Zeitwert berechnen

Beizulegender Zeitwert berechnen 2026

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der beizulegende Zeitwert (Fair Value) ist ein zentrales Bewertungskonzept im Jahresabschluss nach HGB und IFRS. Seit der Umsetzung des BilMoG 2009 und der fortlaufenden Angleichung an internationale Standards müssen Unternehmen bestimmte Vermögensgegenstände und Schulden zum beizulegenden Zeitwert ansetzen oder entsprechende Angaben im Anhang machen. Die Definition und Anwendung des beizulegenden Zeitwerts nach HGB folgt dabei klaren gesetzlichen Vorgaben. Dieser Leitfaden zeigt, wie Sie den beizulegenden Zeitwert systematisch berechnen, welche Bewertungshierarchie gilt und welche Methoden in der Praxis anzuwenden sind.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

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Kurzantwort

Der beizulegende Zeitwert ist der Betrag, zu dem ein Vermögensgegenstand zwischen sachverständigen, vertragswilligen und unabhängigen Geschäftspartnern getauscht werden könnte. Die Berechnung erfolgt nach einer dreistufigen Bewertungshierarchie: vorrangig über börsennotierte Marktpreise, nachrangig über Bewertungsmodelle mit beobachtbaren Inputs oder – bei nicht börsennotierten Assets – über Unternehmensbewertungsverfahren wie DCF-Methode oder Multiplikatoren. Anhangangaben zur Bewertungsmethodik und -hierarchie sind nach § 285 Nr. 18, 19 HGB bzw. IFRS 13 verpflichtend.

Was ist der beizulegende Zeitwert nach HGB?

Der beizulegende Zeitwert (Fair Value) ist ein zentraler Bewertungsmaßstab im Handelsrecht und bezeichnet den Betrag, zu dem ein Vermögensgegenstand zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern ausgetauscht oder eine Schuld beglichen werden könnte. Die Legaldefinition findet sich in § 255 Abs. 4 HGB, der durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) 2009 eingeführt wurde.

Im Gegensatz zu historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bildet der beizulegende Zeitwert den aktuellen Marktwert eines Vermögensgegenstands oder einer Schuld ab. Diese Bewertungsmethode ist insbesondere bei Finanzinstrumenten, derivativen Geschäften und bestimmten Sicherungsbeziehungen (Hedge Accounting) nach § 254 HGB anzuwenden. Sie folgt dem Grundsatz der periodengerechten Erfassung wirtschaftlicher Wertveränderungen.

Gesetzliche Definition

Nach § 255 Abs. 4 HGB ist der beizulegende Zeitwert der Marktpreis, der sich aus einem aktiven Markt ergibt. Ist kein aktiver Markt vorhanden, muss der Zeitwert durch anerkannte Bewertungsverfahren ermittelt werden, die den jeweiligen Marktgegebenheiten Rechnung tragen.

Der beizulegende Zeitwert dient auch als Wertobergrenze bei der Folgebewertung: Sinkt der Wert eines Vermögensgegenstands unter die Anschaffungskosten, ist nach dem strengen Niederstwertprinzip (§ 253 Abs. 4 HGB) eine außerplanmäßige Abschreibung vorzunehmen, sofern der beizulegende Zeitwert niedriger ist.

Wann muss der beizulegende Zeitwert im Jahresabschluss angewendet werden?

Die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert ist nicht für alle Bilanzposten verpflichtend, sondern kommt in spezifischen Anwendungsfällen zum Tragen. Das HGB folgt grundsätzlich dem Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 HGB), sieht aber für bestimmte Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten eine Fair-Value-Bewertung vor.

Finanzinstrumente des Handelsbestands

Nach § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB sind Finanzinstrumente, die zum Handel gehalten werden, zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten. Dazu zählen beispielsweise Wertpapiere, die ein Kreditinstitut aktiv handelt, Derivate wie Optionen, Futures oder Swaps sowie sonstige kurzfristig gehaltene Finanzanlagen mit Handelsabsicht. Diese Bewertung erfolgt erfolgswirksam über die Gewinn- und Verlustrechnung.

Sicherungsbeziehungen (Hedge Accounting)

Eine der wichtigsten Anwendungen findet sich im Hedge Accounting nach § 254 HGB. Wenn ein Unternehmen Grundgeschäfte (z. B. Fremdwährungsverbindlichkeiten, Rohstoffeinkäufe) durch Sicherungsgeschäfte (z. B. Währungstermingeschäfte, Commodity Swaps) absichert, dürfen beide Geschäfte gemeinsam bewertet werden. Die Fair-Value-Bewertung verhindert in diesem Fall Ergebnisverfälschungen durch isolierte Bewertung von Grund- und Sicherungsgeschäft.

Folgebewertung und Werthaltigkeitsprüfung

Auch bei der Werthaltigkeitsprüfung von Vermögensgegenständen (Impairment Test) ist der beizulegende Zeitwert relevant. Sinkt der Fair Value unter die fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten, ist eine außerplanmäßige Abschreibung nach § 253 Abs. 3 und 4 HGB vorzunehmen. Dies betrifft insbesondere Finanzanlagen, Beteiligungen oder Wertpapiere des Umlaufvermögens.

„In der Praxis sehen wir häufig Unsicherheiten bei der Frage, wann eine Fair-Value-Bewertung Pflicht ist und wann Wahlrechte bestehen. Besonders bei Sicherungsgeschäften nach § 254 HGB ist eine enge Abstimmung mit dem Steuerberater unerlässlich, um Bilanzierungsfehler zu vermeiden.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Welche Bewertungshierarchie gilt für den beizulegenden Zeitwert?

Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts folgt einer dreistufigen Bewertungshierarchie, die sich aus § 255 Abs. 4 HGB und der internationalen Praxis (IFRS 13) ableitet. Diese Hierarchie bestimmt, welche Bewertungsmethode Vorrang hat und wann alternative Verfahren zulässig sind.

Stufe Bewertungsgrundlage Beispiele Priorität
Level 1 Marktpreis auf aktivem Markt Börsenkurse für Aktien, notierte Anleihen, Commodity-Spotpreise Höchste Priorität
Level 2 Beobachtbare Marktdaten OTC-Derivate mit Marktpreisen ähnlicher Instrumente, Terminkurse, Zinskurven Mittlere Priorität
Level 3 Nicht beobachtbare Inputs Unternehmensbewertungen, illiquide Beteiligungen, komplexe Derivate Niedrigste Priorität

Level 1: Aktiver Markt und Marktpreis

Nach § 255 Abs. 4 Satz 1 HGB hat der Marktpreis aus einem aktiven Markt absoluten Vorrang. Ein aktiver Markt liegt vor, wenn folgende Kriterien erfüllt sind: Die gehandelten Güter sind homogen, vertragswillige Käufer und Verkäufer finden sich jederzeit, und die Preise sind öffentlich verfügbar. Beispiele sind Börsenkurse für Standardaktien (DAX-Werte), Staatsanleihen oder Edelmetalle.

Level 2: Beobachtbare Parameter

Wenn kein aktiver Markt existiert, sind beobachtbare Marktdaten heranzuziehen. Dies umfasst Preise vergleichbarer Vermögensgegenstände, Zinskurven, Wechselkurse oder Volatilitäten. Für Zinssatz-Swaps etwa werden die Bewertungen auf Basis der veröffentlichten EURIBOR- oder ESTER-Kurven vorgenommen. Auch Corporate Bonds ohne täglichen Handel können über Spread-Kurven vergleichbarer Emittenten bewertet werden.

Level 3: Bewertungsmodelle und Schätzungen

Erst wenn weder Marktpreise noch beobachtbare Marktdaten verfügbar sind, dürfen Bewertungsmodelle mit nicht beobachtbaren Parametern eingesetzt werden. Dies ist bei nicht börsennotierten Beteiligungen, strukturierten Produkten oder komplexen Derivaten der Fall. Zulässige Verfahren sind das Discounted-Cashflow-Verfahren (DCF), Ertragswertverfahren oder das vereinfachte Ertragswertverfahren nach IDW S1. Die Wahl des Verfahrens muss sachgerecht und stetig angewendet werden.

Dokumentationspflicht

Bei Bewertungen nach Level 2 und insbesondere Level 3 ist eine lückenlose Dokumentation der angewandten Methoden, Parameter und Annahmen erforderlich. Diese Unterlagen sind prüfungsrelevant und müssen im Anhang bzw. Lagebericht nachvollziehbar erläutert werden.

Welche Berechnungsmethoden werden in der Praxis angewendet?

Die konkrete Berechnung des beizulegenden Zeitwerts hängt von der Art des Vermögensgegenstands und der Verfügbarkeit von Marktdaten ab. In der bilanziellen Praxis haben sich mehrere anerkannte Bewertungsverfahren etabliert, die je nach Situation zur Anwendung kommen.

Marktorientierte Verfahren (Market Approach)

Der Market Approach nutzt Preise und relevante Informationen aus Markttransaktionen mit identischen oder vergleichbaren Vermögensgegenständen. Bei börsennotierten Wertpapieren ist dies der einfachste Fall: Der Kurs am Bilanzstichtag (closing price) wird als Fair Value angesetzt. Bei nicht börsennotierten Anteilen können Multiplikatoren (z. B. KGV, EV/EBITDA) vergleichbarer börsennotierter Unternehmen herangezogen werden.

Kapitalwertorientierte Verfahren (Income Approach)

Das Discounted-Cashflow-Verfahren (DCF) ist die Standardmethode für Unternehmensbewertungen und illiquide Finanzinstrumente. Hierbei werden zukünftige Zahlungsströme mit einem risikoadjustierten Zinssatz auf den Bewertungsstichtag abgezinst. Die Formel lautet: Fair Value = Σ (Cashflowt / (1 + r)t), wobei r der Diskontierungssatz ist. Dieser setzt sich zusammen aus dem risikolosen Basiszins (z. B. Bundesanleihen) zuzüglich eines Risikozuschlags (Beta, Marktrisikoprämie).

Bei Finanzinstrumenten mit festen Zahlungsströmen (Anleihen, Darlehen) wird die Barwertmethode angewendet: Kupon- und Tilgungszahlungen werden mit der aktuellen Marktrendite für vergleichbare Laufzeiten und Bonitäten diskontiert.

Kostenorientierte Verfahren (Cost Approach)

Der Cost Approach orientiert sich an den Wiederbeschaffungs- oder Reproduktionskosten, abzüglich Abnutzung und Alterung. Diese Methode findet vor allem bei Sachanlagen Anwendung, wenn kein liquider Markt existiert. Für Finanzinstrumente ist sie weniger relevant.

Optionspreismodelle

Für derivative Finanzinstrumente wie Optionen, Caps, Floors oder Swaptions kommen Optionspreismodelle zum Einsatz. Das bekannteste ist das Black-Scholes-Modell, das Faktoren wie Volatilität, Restlaufzeit, Basispreis und risikoloser Zins berücksichtigt. Für komplexere Strukturen werden auch Monte-Carlo-Simulationen oder Binomialbäume verwendet.

Börsennotierte Wertpapiere

Direkte Übernahme des Börsenkurses (Schlusskurs) am Bilanzstichtag. Level 1 der Bewertungshierarchie.

Zinsderivate (Swaps, FRAs)

Diskontierung zukünftiger Zahlungsströme mit aktuellen Markt-Zinskurven (z. B. EURIBOR, €STR). Level 2.

„Die Wahl der Bewertungsmethode muss immer sachgerecht und nachvollziehbar sein. Insbesondere bei komplexen Derivaten oder Beteiligungen empfehlen wir, die Bewertung bereits während der laufenden Buchführung vorzubereiten und nicht erst beim Jahresabschluss. So vermeiden Sie Zeitdruck und Bewertungsfehler.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Beispielrechnung: Beizulegender Zeitwert einer festverzinslichen Anleihe

Zur Veranschaulichung zeigen wir die Berechnung des Fair Value einer festverzinslichen Anleihe zum Bilanzstichtag 31.12.2025. Die Anleihe wurde ursprünglich zu pari erworben, die Marktzinsen haben sich jedoch verändert.

Ausgangssituation

  • Nominalbetrag: 100.000 Euro
  • Kupon (Nominalverzinsung): 4,0 % p.a., jährliche Zahlung am 31.12.
  • Restlaufzeit am Bilanzstichtag: 3 Jahre (Fälligkeit 31.12.2028)
  • Aktuelle Marktrendite für vergleichbare Anleihen: 5,0 % p.a.
  • Anschaffungsdatum: 01.01.2023 zu 100.000 Euro (pari)

Barwertberechnung

Der beizulegende Zeitwert ergibt sich aus der Diskontierung aller zukünftigen Zahlungsströme (Kuponzahlungen + Rückzahlung) mit der aktuellen Marktrendite von 5,0 %:

Jahr Zahlung (€) Diskontierungsfaktor (5%) Barwert (€)
2026 4.000 (Kupon) 1 / 1,05¹ = 0,9524 3.810
2027 4.000 (Kupon) 1 / 1,05² = 0,9070 3.628
2028 104.000 (Kupon + Tilgung) 1 / 1,05³ = 0,8638 89.839
Summe 97.277

Der beizulegende Zeitwert der Anleihe beträgt am 31.12.2025 somit 97.277 Euro. Da die Marktzinsen seit Anschaffung von 4 % auf 5 % gestiegen sind, liegt der Fair Value unter den historischen Anschaffungskosten von 100.000 Euro.

Bilanzielle Konsequenz

Sofern die Anleihe dem Umlaufvermögen zugeordnet ist, greift das strenge Niederstwertprinzip nach § 253 Abs. 4 HGB. Eine außerplanmäßige Abschreibung von 2.723 Euro (100.000 – 97.277) ist erfolgswirksam vorzunehmen. Gehört die Anleihe zum Anlagevermögen und liegt keine voraussichtlich dauernde Wertminderung vor, kann nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB ein Wahlrecht zur Abschreibung bestehen (gemildertes Niederstwertprinzip).

Praxis-Tipp

Die Marktrenditen für vergleichbare Anleihen können Sie aus öffentlich verfügbaren Zinskurven (z. B. Bundesbank, Bloomberg) ableiten. Achten Sie auf vergleichbare Bonitäten (Rating), Laufzeiten und Währungen. Bei illiquiden Anleihen ist ein Bewertungsgutachten ratsam.

Wie wird der beizulegende Zeitwert bei Derivaten und Sicherungsgeschäften ermittelt?

Derivative Finanzinstrumente wie Zinsswaps, Devisentermingeschäfte, Optionen oder Rohstoff-Futures sind grundsätzlich zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten. Besonderheiten ergeben sich, wenn diese Derivate als Sicherungsinstrumente in einer Bewertungseinheit nach § 254 HGB eingesetzt werden.

Bewertung von Zinssatz-Swaps

Ein Zinsswap wird bewertet, indem die zukünftigen variablen und festen Zahlungsströme jeweils mit der aktuellen Zinskurve diskontiert und saldiert werden. Die Differenz zwischen den Barwerten der Zahlungsverpflichtungen und Zahlungsansprüche ergibt den Fair Value. Positive Werte sind als Forderung, negative als Verbindlichkeit auszuweisen. Marktübliche Bewertungsmodelle nutzen die EURIBOR- oder €STR-Kurve (seit Abschaffung des LIBOR).

Bewertung von Devisentermingeschäften

Der beizulegende Zeitwert eines Devisentermingeschäfts ergibt sich aus dem Vergleich des vereinbarten Terminkurses mit dem am Bilanzstichtag gültigen Terminkurs für die Restlaufzeit. Die Differenz wird auf den Barwert abgezinst. Formel: Fair Value = (KTermin,aktuell – KTermin,vereinbart) × Nominalbetrag / (1 + r)t, wobei r der risikolose Zins und t die Restlaufzeit in Jahren ist.

Sonderfall: Bewertungseinheiten nach § 254 HGB

Unternehmen, die Grund- und Sicherungsgeschäfte in einer Bewertungseinheit (Hedge Accounting) nach § 254 HGB zusammenfassen, können die Fair-Value-Änderungen kompensieren. Bedingungen sind: Dokumentation der Sicherungsbeziehung, hohe Wirksamkeit (Effektivität 80–125 %), gleiche Grundrisiken. In diesem Fall wird nur die ineffektive Komponente erfolgswirksam erfasst. Die effektive Komponente wird über die Laufzeit verteilt oder in der Bilanz aufgerechnet.

Für die Bewertung der Effektivität kommen die Dollar-Offset-Methode oder Regressionsanalysen zum Einsatz. Diese müssen prospektiv (bei Designation) und retrospektiv (bei jedem Bilanzstichtag) nachgewiesen werden.

  • Dokumentation der Sicherungsbeziehung bei Einrichtung (§ 254 HGB)
  • Nachweis der Effektivität prospektiv und retrospektiv
  • Separate Bewertung von Grund- und Sicherungsgeschäft zum Fair Value
  • Ausweis ineffektiver Komponenten erfolgswirksam in der GuV
  • Angaben im Anhang nach § 285 Nr. 19, 23 HGB bzw. § 314 Abs. 1 Nr. 12 HGB

Bilanzierungsfehler vermeiden

Bewertungseinheiten sind komplex und fehleranfällig. Eine unzureichende Dokumentation oder fehlende Effektivitätsnachweise führen dazu, dass das Hedge Accounting nicht anerkannt wird und alle Derivate isoliert erfolgswirksam bewertet werden müssen – mit erheblichen Gewinn- und Verlustschwankungen.

Wie wird der beizulegende Zeitwert von nicht börsennotierten Beteiligungen ermittelt?

Bei nicht börsennotierten Anteilen an Tochter-, Gemeinschafts- oder assoziierten Unternehmen sowie sonstigen Beteiligungen existiert kein aktiver Markt. Der beizulegende Zeitwert muss daher durch anerkannte Unternehmensbewertungsverfahren ermittelt werden, die sich am IDW S1 (Institut der Wirtschaftsprüfer) orientieren.

Ertragswertverfahren

Das Ertragswertverfahren ist in Deutschland das Standardverfahren für Unternehmensbewertungen. Es ermittelt den Wert aus den zukünftigen ausschüttungsfähigen Erträgen, die mit dem Kapitalisierungszinssatz diskontiert werden. Dieser setzt sich zusammen aus dem Basiszinssatz (risikolose Anlage, z. B. Bundesanleihen) zuzüglich einer Marktrisikoprämie und eines unternehmensspezifischen Beta-Faktors.

Formel: Unternehmenswert = Σ (Ertragt / (1 + k)t) + TV / (1 + k)n, wobei k der Kapitalisierungszins und TV der Terminal Value (ewige Rente) ist. Der Kapitalisierungszins liegt in der Praxis (Stand 2025/2026) typischerweise zwischen 6 % und 12 %, abhängig von Branche, Unternehmensgröße und Risikoprofil.

Discounted-Cashflow-Verfahren (DCF)

Das DCF-Verfahren ist international weit verbreitet und bewertet das Unternehmen anhand der freien Cashflows (Free Cashflow to Firm, FCFF). Diese werden mit dem gewichteten Kapitalkostensatz (WACC) diskontiert. Der WACC berücksichtigt sowohl Eigen- als auch Fremdkapitalkosten: WACC = (E/V × rE) + (D/V × rD × (1 – T)), wobei E = Eigenkapital, D = Fremdkapital, V = Gesamtkapital, rE = Eigenkapitalkosten (CAPM), rD = Fremdkapitalkosten und T = Steuersatz.

Multiplikatoren-Verfahren

Als marktorientierte Plausibilisierung werden häufig Multiplikatoren herangezogen. Verbreitet sind EV/EBITDA, EV/EBIT oder Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). Hierbei wird die relevante Kennzahl des zu bewertenden Unternehmens mit dem durchschnittlichen Multiplikator vergleichbarer börsennotierter Unternehmen (Peer Group) multipliziert. Diese Methode dient in der Regel als Plausibilitätsprüfung für Ertragswert- oder DCF-Bewertungen, nicht als alleinige Bewertungsgrundlage.

Ertragswertverfahren (IDW S1)

Diskontierung zukünftiger ausschüttungsfähiger Erträge. Standard in Deutschland, besonders bei KMU und Steuerberatung.

DCF-Verfahren (WACC)

Bewertung anhand freier Cashflows. International üblich, v.a. bei M&A und Konzernbewertungen (IFRS).

Multiplikatoren

Marktvergleich über Kennzahlen (EV/EBITDA, KGV). Schnelle Plausibilisierung, aber nur als Ergänzung.

Die Bewertung nicht börsennotierter Beteiligungen ist hochkomplex und erfordert fundierte Kenntnisse in Unternehmensplanung, Finanzierung und Rechnungslegung. Für Zwecke des Jahresabschlusses nach HGB sind diese Bewertungen in der Regel nur bei Werthaltigkeitsprüfungen (Impairment Tests) erforderlich, wenn Anhaltspunkte für eine dauerhafte Wertminderung vorliegen.

„Bei Beteiligungsbewertungen empfehlen wir in den meisten Fällen die Einholung eines Bewertungsgutachtens durch einen spezialisierten Wirtschaftsprüfer oder Bewertungssachverständigen. Die Dokumentation muss jederzeit prüfungsfest sein und den Anforderungen des IDW S1 entsprechen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Welche Anhangangaben sind bei Fair-Value-Bewertungen erforderlich?

Die Anwendung des beizulegenden Zeitwerts löst umfangreiche Angabepflichten im Anhang aus, um Transparenz über die Bewertungsmethoden, Risiken und Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu schaffen. Die gesetzlichen Vorgaben finden sich in § 285 HGB (kleine und mittelgroße Kapitalgesellschaften) und § 314 HGB (große Kapitalgesellschaften und Konzerne).

Finanzinstrumente und Derivate

Nach § 285 Nr. 18 HGB sind für jede Kategorie derivativer Finanzinstrumente folgende Angaben zu machen: Art und Umfang, Buchwerte, beizulegende Zeitwerte sowie Angaben zu Risiken aus der Verwendung. Besonders wichtig: Werden derivative Finanzinstrumente nicht zu Handelszwecken eingesetzt, ist deren Zweck (z. B. Kurssicherung) zu erläutern.

Für Bewertungseinheiten nach § 254 HGB sind zusätzlich nach § 285 Nr. 23 HGB bzw. § 314 Abs. 1 Nr. 12 HGB anzugeben: Art der abgesicherten Risiken, Art der Sicherungsinstrumente, Höhe der gesicherten Grundgeschäfte und Sicherungsgeschäfte sowie die Methode der Effektivitätsmessung. Diese Angaben müssen nachvollziehbar dokumentieren, dass die Voraussetzungen für Hedge Accounting erfüllt sind.

Bewertungsmethoden und Annahmen

Bei Bewertungen ohne aktiven Markt (Level 2 und Level 3) sind die angewandten Bewertungsverfahren, wesentlichen Annahmen und Eingangsparameter anzugeben (§ 285 Nr. 19 HGB). Dazu zählen: Diskontierungssätze, Volatilitäten, Wachstumsraten, Laufzeiten oder Zinssätze. Diese Transparenz dient der Nachvollziehbarkeit für Abschlussprüfer, Gesellschafter und externe Stakeholder.

Wertminderungen und Zuschreibungen

Werden Vermögensgegenstände aufgrund des beizulegenden Zeitwerts außerplanmäßig abgeschrieben oder zugeschrieben (§ 253 Abs. 5 HGB), ist dies im Anhang oder in der GuV separat auszuweisen. Bei wesentlichen Wertminderungen sollte die Begründung (z. B. gesunkene Marktpreise, gestiegene Zinsen) nachvollziehbar dargestellt werden.

  • Art, Umfang und beizulegende Zeitwerte aller Finanzinstrumente (§ 285 Nr. 18 HGB)
  • Zweck derivativer Finanzinstrumente, insbesondere Sicherungsbeziehungen
  • Bewertungseinheiten: Risiken, Sicherungsinstrumente, Umfänge, Effektivität (§ 285 Nr. 23 HGB)
  • Bewertungsmethoden, Annahmen und wesentliche Parameter (§ 285 Nr. 19 HGB)
  • Sensitivitätsanalysen bei wesentlichen nicht beobachtbaren Inputs (Level 3)

Offenlegung im Unternehmensregister

Der Anhang ist Bestandteil des Jahresabschlusses und muss seit der DiRUG-Reform (01.08.2022) beim Unternehmensregister offengelegt werden. Die Offenlegungsfrist beträgt 12 Monate nach Bilanzstichtag (§ 325 HGB). Verstöße können mit Ordnungsgeldern nach § 335 HGB (bis 25.000 Euro) geahndet werden.

Welche häufigen Fehler sollten bei der Fair-Value-Bewertung vermieden werden?

Die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert ist fehleranfällig und wird von Abschlussprüfern besonders kritisch geprüft. Aus der Beratungspraxis lassen sich typische Stolperfallen identifizieren, die sich mit sorgfältiger Vorbereitung und klarer Dokumentation vermeiden lassen.

Fehlerhafte Hierarchie-Anwendung

Ein häufiger Fehler ist die Anwendung von Bewertungsmodellen (Level 3), obwohl beobachtbare Marktdaten (Level 2) oder sogar Marktpreise (Level 1) verfügbar wären. Die Bewertungshierarchie nach § 255 Abs. 4 HGB ist zwingend einzuhalten. Ein aktiver Markt hat absoluten Vorrang. Nur wenn dieser fehlt, dürfen Alternativverfahren eingesetzt werden.

Unzureichende Dokumentation

Insbesondere bei Level-2- und Level-3-Bewertungen ist eine lückenlose Dokumentation der Bewertungsmethoden, Parameter, Datenquellen und Annahmen unerlässlich. Fehlende oder unvollständige Nachweise führen regelmäßig zu Prüfungshinweisen oder Versagungen des Bestätigungsvermerks. Die Dokumentation muss jederzeit nachvollziehbar sein und den Standards des IDW entsprechen.

Inkonsistente Bewertungsannahmen

Diskontierungssätze, Wachstumsraten oder Volatilitäten müssen konsistent und marktgerecht sein. Ein Diskontierungssatz von 3 % für ein Start-up oder 15 % für ein etabliertes DAX-Unternehmen wären offensichtlich unplausibel. Ebenso müssen die Annahmen über die verschiedenen Bewertungsobjekte hinweg konsistent sein. Ein GmbH-Geschäftsführer sollte sich hierbei stets durch den Steuerberater beraten lassen.

Fehlende Sensitivitätsanalysen

Bei nicht beobachtbaren Inputs (Level 3) sind Sensitivitätsanalysen erforderlich, die zeigen, wie sich Änderungen wesentlicher Parameter auf den Fair Value auswirken. Diese Analysen sind nicht nur best practice, sondern nach § 285 Nr. 19 HGB bei wesentlichen Bewertungsunsicherheiten auch angabepflichtig.

Verwechslung von Bewertungseinheit und Einzelbewertung

Die Bildung einer Bewertungseinheit nach § 254 HGB setzt strikte formale und materielle Voraussetzungen voraus: Designation und Dokumentation bei Einrichtung, hohe Wirksamkeit, gleiche Risiken. Werden diese Voraussetzungen nicht erfüllt, muss jedes Finanzinstrument isoliert bewertet werden – was bei Derivaten zu erheblichen Gewinn- und Verlustschwankungen führen kann.

Prüfungsrisiko

Fair-Value-Bewertungen gehören zu den prüfungskritischen Bereichen und sind regelmäßig Gegenstand vertiefter Prüfungen. Fehlerhafte Bewertungen können zur Versagung des Bestätigungsvermerks, zur Aufdeckung von Ordnungswidrigkeiten oder sogar zu Haftungsfragen führen. Eine rechtzeitige Abstimmung mit dem Steuerberater ist daher dringend zu empfehlen.

„Wir erleben immer wieder, dass Unternehmen die Komplexität der Fair-Value-Bewertung unterschätzen – insbesondere bei Derivaten und Bewertungseinheiten. Unsere Steuerberater prüfen diese Sachverhalte bereits während der laufenden Betreuung und stellen sicher, dass alle Voraussetzungen erfüllt und dokumentiert sind. So vermeiden wir böse Überraschungen bei der Jahresabschlussprüfung.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lassen möchte, ohne langes Suchen und mit transparenten Festpreisen, findet auf OnlineBilanz.de digitale Steuerberater-Leistungen mit fachlicher Prüfung durch zugelassene Steuerberater. So wird der Jahresabschluss rechtskonform, termingerecht und prüfungssicher.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich für alle Vermögensgegenstände den beizulegenden Zeitwert ermitteln?

Nein. Nach HGB gilt grundsätzlich das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 HGB). Der beizulegende Zeitwert ist nur in bestimmten Fällen anzusetzen: bei Finanzinstrumenten des Handelsbestands (§ 340e HGB für Kreditinstitute), bei bestimmten derivativen Finanzinstrumenten, im Rahmen von Sicherungsbeziehungen sowie für Anhangangaben nach § 285 Nr. 18, 19 HGB. IFRS-Bilanzierer müssen bei bestimmten Vermögensklassen (z. B. Investment Properties, biologische Vermögenswerte) den Fair Value verpflichtend ansetzen.

Darf ich den beizulegenden Zeitwert selbst schätzen oder benötige ich einen externen Gutachter?

Das hängt von der Komplexität und Wesentlichkeit ab. Bei börsennotierten Wertpapieren genügt der Kurswert zum Bilanzstichtag. Bei komplexen Derivaten, nicht börsennotierten Beteiligungen oder Investment Properties wird in der Praxis oft ein externer Gutachter (z. B. Wirtschaftsprüfer, Sachverständiger) hinzugezogen, insbesondere wenn die Bewertung prüfungsrelevant ist. Kleine Unternehmen können einfache Bewertungen intern vornehmen, müssen aber die Nachvollziehbarkeit und Dokumentation sicherstellen.

Was passiert, wenn kein aktiver Markt existiert und auch keine vergleichbaren Transaktionen vorliegen?

In diesem Fall kommt Stufe 3 der Bewertungshierarchie zum Einsatz: Bewertungsmodelle mit nicht beobachtbaren Inputs. Typische Verfahren sind Discounted-Cashflow-Modelle (DCF), Ertragswertverfahren, Substanzwertverfahren oder Multiplikatoren-Ansätze. Die verwendeten Annahmen (z. B. Diskontierungssatz, Wachstumsraten, operative Planungen) müssen plausibel, nachvollziehbar und im Anhang erläutert werden. Sensitivitätsanalysen sind empfehlenswert.

Wie oft muss ich den beizulegenden Zeitwert aktualisieren?

Für die Bilanzierung genügt die Ermittlung zum jeweiligen Bilanzstichtag (z. B. 31.12.2025). Bei unterjährigen Zwischenberichten (z. B. Quartalsabschlüsse nach IFRS) ist der Fair Value zu jedem Berichtsstichtag neu zu bestimmen. Ändern sich wesentliche Bewertungsparameter während des Geschäftsjahres (z. B. Marktzinsen, Bonität), kann eine unterjährige Neubewertung erforderlich sein, um werterhellende Ereignisse zu berücksichtigen.

Gilt die Fair-Value-Bewertung auch für Einzelunternehmen und Personengesellschaften?

Grundsätzlich ja, soweit sie bilanzierungspflichtig sind und die entsprechenden Vorschriften anwenden. Einzelkaufleute und Personengesellschaften (OHG, KG) erstellen Bilanzen nach HGB. Die Pflicht zur Fair-Value-Bewertung greift jedoch primär bei Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) sowie bei Kreditinstituten und Finanzdienstleistern. Einzelunternehmen und kleine Personengesellschaften haben selten komplexe Finanzinstrumente, sodass die Thematik in der Praxis seltener relevant ist.

Kann ich den beizulegenden Zeitwert auch für steuerliche Zwecke verwenden?

Nein, in der Regel nicht. Das Steuerrecht folgt eigenen Bewertungsvorschriften (§ 6 EStG, § 6 KStG). Maßgeblich ist das modifizierte Anschaffungskostenprinzip. Der beizulegende Zeitwert nach HGB oder IFRS wird steuerlich grundsätzlich nicht anerkannt, es sei denn, es handelt sich um eine außerbilanzielle Korrektur im Rahmen der steuerlichen Gewinnermittlung. Fair-Value-Änderungen in der Handelsbilanz führen daher häufig zu latenten Steuern (§ 274 HGB).

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 253 HGB – Zugangs- und Folgebewertung, § 255 HGB – Bewertungsmaßstäbe, § 285 HGB – Sonstige Pflichtangaben, IFRS 13 Fair Value Measurement (englisch). Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

Die praktische Umsetzung der Fair Value-Bewertung erfordert fundierte Kenntnisse verschiedener Bewertungsverfahren. In unserem detaillierten Leitfaden zum beizulegenden Zeitwert berechnen erfahren Sie, welche Methoden und Ansätze für unterschiedliche Vermögensgegenstände anzuwenden sind.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
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Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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