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Datum

Lesedauer

17–25 Minuten

OnlineBilanzBlogAfA Server

AfA Server 2026: Abschreibung & Nutzungsdauer

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Abschreibung (AfA) für Server folgt klaren handels- und steuerrechtlichen Vorgaben. Ob physische Rack-Server, Cloud-Instanzen oder virtuelle Maschinen – die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, Aktivierungspflicht und Anschaffungskosten entscheiden über die korrekte Bilanzierung. Dieser Artikel erklärt alle relevanten AfA-Regelungen für Server im Jahr 2026.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

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Kurzantwort

Server werden nach § 253 HGB und § 7 EStG linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die amtliche AfA-Tabelle sieht für Server in der Regel 3 Jahre vor. Bei Anschaffungskosten bis 800 Euro (netto) greift die GWG-Regelung mit Sofortabzug. Alle Kosten bis zur Betriebsbereitschaft zählen zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten.

Was ist AfA bei Servern und wie funktioniert die Abschreibung?

Die Abschreibung für Abnutzung (AfA) bezeichnet im Steuerrecht die planmäßige Verteilung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Wirtschaftsguts auf dessen Nutzungsdauer. Server gehören nach § 253 Abs. 3 HGB zu den abnutzbaren Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und unterliegen daher der AfA-Pflicht. Sie sind als selbstständige bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens zu bilanzieren, sofern sie dauerhaft dem Geschäftsbetrieb dienen.

Die steuerliche Nutzungsdauer von Servern wird durch die amtlichen AfA-Tabellen bestimmt. Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat für Server eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 Jahren festgelegt, sofern es sich um moderne Server-Hardware handelt. Ältere Regelungen sahen noch 5 Jahre vor, doch die technologische Entwicklung hat zu einer Anpassung geführt. Diese verkürzte Nutzungsdauer gilt für Anschaffungen ab dem Veranlagungszeitraum 2021.

Rechtliche Grundlagen der Server-AfA

  • § 253 Abs. 3 HGB: Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen, zu bewerten
  • § 7 Abs. 1 EStG: Bei beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens ist die AfA nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zu bemessen
  • AfA-Tabelle für allgemein verwendbare Anlagegüter: Server (3 Jahre Nutzungsdauer)
  • § 6 Abs. 2 EStG: Regelungen zu Anschaffungskosten und aktivierungspflichtigen Nebenkosten

Praxis-Hinweis

Bei der Anschaffung eines Servers im Jahr 2025 mit einem Bilanzstichtag 31.12.2025 beginnt die AfA im Jahr der Anschaffung. Die Abschreibung erfolgt grundsätzlich monatsgenau nach § 7 Abs. 1 Satz 4 EStG. Ein im Juli 2025 angeschaffter Server wird daher im ersten Jahr nur für 6 Monate abgeschrieben (6/12 der Jahres-AfA).

Welche Nutzungsdauer gilt für Server und wie berechnet sich die AfA?

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer ist das zentrale Kriterium für die Berechnung der jährlichen AfA-Beträge. Für Server hat das BMF mit Schreiben vom 26.02.2021 eine Nutzungsdauer von 3 Jahren festgelegt. Diese Anpassung trägt der raschen technologischen Entwicklung und den kürzeren Innovationszyklen in der IT-Branche Rechnung. Die früher üblichen 5 Jahre gelten nur noch für Altfälle oder in begründeten Ausnahmesituationen.

Berechnung der linearen AfA bei Servern

Die lineare AfA ist die Standardmethode nach § 7 Abs. 1 EStG. Bei einer 3-jährigen Nutzungsdauer ergibt sich ein jährlicher AfA-Satz von 33,33 % der Anschaffungskosten. Die Berechnung erfolgt nach folgender Formel: Jährliche AfA = Anschaffungskosten × (100 % / Nutzungsdauer in Jahren).

Anschaffungskosten Nutzungsdauer Jährliche AfA Monatliche AfA
10.000 € 3 Jahre 3.333,33 € 277,78 €
25.000 € 3 Jahre 8.333,33 € 694,44 €
50.000 € 3 Jahre 16.666,67 € 1.388,89 €
100.000 € 3 Jahre 33.333,33 € 2.777,78 €

„In der Praxis beobachten wir häufig, dass Unternehmen noch mit der alten 5-Jahres-Nutzungsdauer arbeiten und dadurch steuerliche Vorteile verschenken. Die Umstellung auf 3 Jahre erhöht die jährliche AfA deutlich und verbessert die Liquidität in den ersten Jahren nach der Anschaffung. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses prüfen wir systematisch, ob die aktuellen AfA-Tabellen korrekt angewendet werden.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Monatsanteilige Abschreibung im Jahr der Anschaffung

Nach § 7 Abs. 1 Satz 4 EStG ist die AfA für das Jahr der Anschaffung zeitanteilig vorzunehmen. Maßgeblich ist der Monat der Anschaffung bzw. der Inbetriebnahme. Ein Server, der am 15. März 2025 geliefert und in Betrieb genommen wird, wird ab März abgeschrieben. Für das Jahr 2025 ergibt sich damit eine AfA für 10 Monate (März bis Dezember), also 10/12 der Jahres-AfA.

Wann muss ein Server aktiviert werden und wann gilt die GWG-Regelung?

Die Aktivierungspflicht für Server hängt von den Anschaffungskosten ab. Nach § 6 Abs. 2 EStG und der GWG-Regelung (Geringwertige Wirtschaftsgüter) in § 6 Abs. 2a EStG gelten besondere Vereinfachungsregelungen für Wirtschaftsgüter bis zu bestimmten Wertgrenzen. Für das Jahr 2025 liegt die GWG-Grenze bei 800 € netto (ohne Umsatzsteuer). Server, die diese Grenze nicht überschreiten, können im Jahr der Anschaffung vollständig als Betriebsausgabe abgesetzt werden.

Wertgrenzen und steuerliche Behandlung

Netto-Anschaffungskosten Steuerliche Behandlung Handelsrechtliche Behandlung
Bis 250 € Sofortabzug als Betriebsausgabe (§ 6 Abs. 2 EStG) Wahlrecht Sofortaufwand oder Aktivierung
251 € bis 800 € Sofortabzug als GWG (§ 6 Abs. 2a EStG) Wahlrecht, meist Aktivierung
801 € bis 1.000 € Aktivierung und AfA oder Sammelposten (§ 6 Abs. 2a EStG) Aktivierungspflicht
Über 1.000 € Aktivierungspflicht und planmäßige AfA Aktivierungspflicht nach § 246 Abs. 1 HGB

Bei Server-Anschaffungen zwischen 801 € und 1.000 € netto besteht die Möglichkeit, diese in einen Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG einzustellen, der über 5 Jahre mit jeweils 20 % abgeschrieben wird. Dies ist allerdings nur steuerlich relevant; handelsrechtlich besteht bei selbstständigen, dauerhaft nutzbaren Vermögensgegenständen eine Aktivierungspflicht nach § 246 Abs. 1 HGB.

Wichtig bei der Bilanzierung

Die GWG-Grenze von 800 € gilt ausschließlich für die Steuerbilanz. In der Handelsbilanz kann nach § 246 Abs. 1 HGB eine Aktivierungspflicht bestehen, auch wenn steuerlich ein Sofortabzug möglich wäre. Bei Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) ist daher zu prüfen, ob aus Gründen der Bilanzklarheit eine Aktivierung vorzuziehen ist, insbesondere wenn Abschlussprüfungspflicht besteht.

Server-Komponenten und Einzelbewertung

In der Praxis stellt sich oft die Frage, ob einzelne Server-Komponenten (Prozessoren, RAM-Module, Festplatten, Erweiterungskarten) separat zu bewerten sind oder als einheitliches Wirtschaftsgut gelten. Nach der Rechtsprechung des BFH ist entscheidend, ob die Komponente selbstständig nutzbar ist oder nur im Verbund mit dem Server funktioniert. Nachträglich angeschaffte Erweiterungen (z. B. RAM-Aufrüstung) sind als nachträgliche Anschaffungskosten zu behandeln und erhöhen den Buchwert des Servers.

Was gehört zu den Anschaffungskosten eines Servers?

Die Anschaffungskosten sind nach § 255 Abs. 1 HGB definiert als alle Aufwendungen, die geleistet werden, um den Vermögensgegenstand zu erwerben und in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Bei Servern umfasst dies nicht nur den Kaufpreis, sondern auch eine Reihe von Nebenkosten, die aktivierungspflichtig sind und über die Nutzungsdauer abgeschrieben werden müssen.

Aktivierungspflichtige Bestandteile der Anschaffungskosten

  • Kaufpreis (netto): Der vom Lieferanten in Rechnung gestellte Nettobetrag ohne Umsatzsteuer (bei Vorsteuerabzugsberechtigung)
  • Lieferkosten: Fracht, Transport, Versicherung während des Transports
  • Installationskosten: Aufwendungen für die Inbetriebnahme, Rack-Montage, Verkabelung
  • Inbetriebnahmekosten: Notwendige Konfiguration, Grundeinrichtung des Betriebssystems
  • Zölle und Einfuhrabgaben: Bei Import aus dem Ausland
  • Rechtsberatung/Notarkosten: Sofern im direkten Zusammenhang mit der Anschaffung

Nicht zu den Anschaffungskosten gehören nach § 255 Abs. 1 Satz 3 HGB Anschaffungspreisminderungen wie Rabatte, Skonti oder Boni. Diese sind vom Kaufpreis abzuziehen. Ebenso sind laufende Betriebskosten (Strom, Wartung, Updates) und Finanzierungskosten (Zinsen) nicht aktivierungsfähig, sondern als Aufwand zu erfassen.

Sonderfall: Betriebssystem und Software

Die Behandlung von Betriebssystem-Lizenzen hängt davon ab, ob die Software notwendig ist, um den Server betriebsbereit zu machen. Eine vorinstallierte Windows Server-Lizenz, die im Kaufpreis enthalten ist, zählt zu den Anschaffungskosten der Hardware. Separat erworbene Betriebssystem-Lizenzen oder Virtualisierungs-Software sind hingegen als eigenständige immaterielle Vermögensgegenstände nach § 266 Abs. 2 A. I. HGB zu bilanzieren und unterliegen eigenen AfA-Regeln (meist 3 Jahre für Standardsoftware).

Aktivierungspflichtig (erhöht Anschaffungskosten)

  • Kaufpreis Hardware (netto)
  • Lieferung und Transport
  • Rack-Montage und Verkabelung
  • Basis-Konfiguration
  • Vorinstalliertes Betriebssystem

Nicht aktivierungspflichtig (sofortiger Aufwand)

  • Rabatte und Skonti (mindern AK)
  • Finanzierungszinsen
  • Schulungen für Mitarbeiter
  • Laufende Wartungsverträge
  • Strom- und Kühlungskosten

„Bei der Koordination zwischen Mandanten und unseren Steuerberatern erlebe ich regelmäßig, dass Installationskosten nicht korrekt zugeordnet werden. Werden externe Dienstleister mit der Inbetriebnahme beauftragt, müssen diese Kosten den Anschaffungskosten zugerechnet werden – das erhöht zwar die AfA-Basis, ist aber handels- und steuerrechtlich zwingend. Eine saubere Dokumentation der Rechnungen erleichtert die Jahresabschluss-Erstellung erheblich.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Gibt es AfA-Unterschiede zwischen verschiedenen Server-Typen?

Grundsätzlich gilt für alle Server-Typen die einheitliche Nutzungsdauer von 3 Jahren nach der aktuellen AfA-Tabelle. Dennoch können sich in der Praxis Unterschiede bei der bilanziellen Behandlung ergeben, abhängig von der Art des Servers, seiner Funktion und der technischen Integration in die IT-Infrastruktur.

Physische Server vs. virtuelle Maschinen

Physische Server (Rack-Server, Tower-Server, Blade-Server) sind eindeutig als bewegliche Wirtschaftsgüter zu qualifizieren und unterliegen der 3-jährigen AfA. Virtuelle Maschinen (VMs) auf eigener Hardware sind keine eigenständigen Wirtschaftsgüter, sondern Teil der Software-Infrastruktur. Die Hardware selbst wird abgeschrieben, die Virtualisierungs-Software (z. B. VMware, Hyper-V) als separate immaterielle Wirtschaftsgüter.

Cloud-Server und gemietete Infrastruktur

Bei Cloud-Servern (IaaS – Infrastructure as a Service) erfolgt keine Aktivierung, da kein Eigentum erworben wird. Die monatlichen oder jährlichen Nutzungsgebühren sind als laufende Betriebsausgaben zu erfassen. Dies gilt für Services wie AWS EC2, Microsoft Azure Virtual Machines oder Google Cloud Compute Engine. Auch langfristige Mietverträge für dedizierte Server führen nicht zu einer Aktivierungspflicht, sondern zu Aufwand in der GuV.

Server-Typ Bilanzielle Behandlung AfA-Zeitraum Besonderheiten
Physischer Rack-Server Aktivierung als Sachanlagevermögen 3 Jahre Inklusive Einbaukosten
Blade-Server-System Aktivierung als Sachanlagevermögen 3 Jahre Chassis separat bewertbar
Virtualisierungs-Host Hardware 3 Jahre, Software separat 3 Jahre (HW) Software meist 3 Jahre
Cloud-Server (IaaS) Keine Aktivierung, laufender Aufwand Monatliche Kosten direkt absetzbar
Gemieteter Dedicated Server Keine Aktivierung, laufender Aufwand Vertragslaufzeit unerheblich

Storage-Systeme und NAS-Geräte

Separate Storage-Systeme (SAN, NAS) sind eigenständige Wirtschaftsgüter und werden unabhängig vom Server abgeschrieben. Auch hier gilt die 3-jährige Nutzungsdauer. Werden Storage-Erweiterungen nachträglich zu einem bestehenden System hinzugefügt, ist zu prüfen, ob diese als nachträgliche Anschaffungskosten oder als eigenständiges Wirtschaftsgut zu behandeln sind. Maßgeblich ist die selbstständige Nutzbarkeit.

Praxis-Tipp

Bei hybriden Infrastrukturen (Kombination aus eigenen Servern und Cloud-Services) ist eine klare Trennung in der Buchhaltung wichtig: Eigene Hardware wird aktiviert und abgeschrieben (Bilanz), Cloud-Services laufen als Aufwand durch die GuV. Diese Unterscheidung wirkt sich auf Bilanzkennzahlen wie Anlagenintensität und EBITDA aus.

Welche Sonderabschreibungen und Förderungen gibt es für Server?

Neben der regulären linearen AfA nach § 7 Abs. 1 EStG können unter bestimmten Voraussetzungen Sonderabschreibungen in Anspruch genommen werden, die die steuerliche Belastung in den ersten Jahren nach der Anschaffung reduzieren. Für Server sind insbesondere die Regelungen zur degressiven AfA (sofern gesetzlich zugelassen) und Sonderabschreibungen nach § 7g EStG relevant.

Sonderabschreibung nach § 7g EStG (Investitionsabzugsbetrag)

Nach § 7g EStG können kleine und mittlere Betriebe (Betriebsvermögen bis 235.000 €) für die künftige Anschaffung beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens einen Investitionsabzugsbetrag (IAB) von bis zu 50 % der voraussichtlichen Anschaffungskosten gewinnmindernd geltend machen. Wird der Server dann tatsächlich angeschafft, sind die Anschaffungskosten um den IAB zu kürzen, zusätzlich kann eine Sonderabschreibung von bis zu 20 % im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Jahren in Anspruch genommen werden.

  • Betriebsvermögen darf 235.000 € nicht übersteigen (Wirtschaftsjahr 2025)
  • Server muss mindestens bis zum Ende des dem Anschaffungsjahr folgenden Wirtschaftsjahres im Betrieb verbleiben
  • IAB ist spätestens im Jahr vor der Anschaffung zu bilden
  • Anschaffung muss innerhalb von 3 Jahren nach Bildung des IAB erfolgen
  • Server muss zu mindestens 90 % betrieblich genutzt werden

Degressive Abschreibung

Die degressive AfA nach § 7 Abs. 2 EStG war zeitweise für bewegliche Wirtschaftsgüter zulässig (z. B. für Anschaffungen 2020–2022 mit dem 2,5-fachen der linearen AfA, maximal 25 % p.a.). Für Anschaffungen ab 2023 ist die degressive AfA grundsätzlich nicht mehr anwendbar, es sei denn, es werden neue gesetzliche Regelungen erlassen. Unternehmen sollten die aktuelle Gesetzeslage zum Zeitpunkt der Anschaffung prüfen.

Achtung bei GmbH

Die Sonderabschreibung nach § 7g EStG steht nur Einzelunternehmen und Personengesellschaften zu. Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) sind von dieser Förderung ausgeschlossen. Für GmbHs bleibt daher nur die reguläre lineare AfA, es sei denn, es existieren spezielle Förderprogramme (z. B. regionale Investitionszulagen).

Digitalisierungsförderung und regionale Programme

Neben steuerlichen Abschreibungen existieren Förderprogramme für Digitalisierungsinvestitionen, etwa durch die KfW oder Landesförderbanken. Diese gewähren Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen für IT-Investitionen. Zuschüsse mindern nach § 255 Abs. 1 HGB die Anschaffungskosten und damit die AfA-Basis. Darlehen haben keinen Einfluss auf die Anschaffungskosten, die Zinsen sind als Betriebsausgaben abzugsfähig.

„Bei der Erstellung des Jahresabschlusses prüfen wir systematisch, ob alle steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten ausgeschöpft wurden. Gerade bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften wird der Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG häufig nicht genutzt, obwohl er erhebliche Liquiditätsvorteile bringen kann. Die Dokumentation der geplanten Investition muss allerdings vor der Anschaffung erfolgen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wie werden Server gebucht und in der Bilanz ausgewiesen?

Die ordnungsgemäße Buchung und der korrekte Bilanzausweis von Servern folgen den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) nach § 238 ff. HGB. Server sind als Sachanlagevermögen unter der Position „Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsautsattung“ nach § 266 Abs. 2 A. II. 3. HGB auszuweisen.

Buchungssätze bei Anschaffung und laufender AfA

Bei Anschaffung eines Servers wird das Anlagekonto im Soll gebucht, die Gegenbuchung erfolgt auf dem Kreditorenkonto oder Bankkonto. Die laufende AfA wird durch Buchung im Soll auf dem AfA-Aufwandskonto und im Haben auf dem kumulierten Wertberichtigungskonto erfasst. In der Anlagenbuchhaltung wird der Vorgang detailliert im Anlagenspiegel dokumentiert.

Geschäftsvorfall Soll Haben Betrag
Anschaffung Server (netto) EDV-Anlagen (Anlagevermögen) Kreditor/Bank 10.000 €
Vorsteuer (19%) Vorsteuer Kreditor/Bank 1.900 €
Jährliche AfA (Jahr 1) Abschreibungen auf Sachanlagen Wertberichtigung EDV-Anlagen 3.333,33 €
Jährliche AfA (Jahr 2) Abschreibungen auf Sachanlagen Wertberichtigung EDV-Anlagen 3.333,33 €
Jährliche AfA (Jahr 3) Abschreibungen auf Sachanlagen Wertberichtigung EDV-Anlagen 3.333,34 €

Ausweis in der Bilanz nach § 266 HGB

In der Bilanz werden Server unter Anlagevermögen (A.) als Sachanlagen (II.) unter der Position „Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung“ (3.) ausgewiesen. Der Ausweis erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen. Im Anhang nach § 284 HGB bzw. im Anlagenspiegel nach § 268 Abs. 2 HGB sind die Entwicklung der Anschaffungskosten, Zugänge, Abgänge und Abschreibungen des Geschäftsjahres darzustellen.

Anlagenspiegel-Pflicht

Nach § 268 Abs. 2 HGB müssen Kapitalgesellschaften die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens in einem Anlagenspiegel darstellen. Dieser muss für jede Anlagenart die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, Zugänge, Abgänge, Umbuchungen und Abschreibungen des Geschäftsjahres sowie die kumulierten Abschreibungen ausweisen.

Besonderheiten bei außerplanmäßigen Abschreibungen

Sinkt der beizulegende Wert eines Servers unter den Buchwert (z. B. durch technologische Obsoleszenz oder Defekt), ist nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB eine außerplanmäßige Abschreibung vorzunehmen. Bei Kapitalgesellschaften besteht ein Wahlrecht nach § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB, wenn die Wertminderung voraussichtlich nicht dauerhaft ist. Steuerlich ist nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 und 2 EStG eine Teilwertabschreibung möglich, wenn der Teilwert unter den Buchwert gesunken ist.

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Wie wird die Ausmusterung oder der Verkauf eines Servers bilanziert?

Die Ausmusterung oder der Verkauf eines Servers führt zum Abgang des Wirtschaftsguts aus dem Anlagevermögen. Dieser Vorgang muss nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung korrekt dokumentiert und gebucht werden. Je nachdem, ob der Server verschrottet, verkauft oder gespendet wird, ergeben sich unterschiedliche bilanzielle Konsequenzen.

Verschrottung und Ausmusterung ohne Erlös

Wird ein Server ohne Verkauf ausgemustert (z. B. wegen Defekts oder technologischer Obsoleszenz), ist der Restbuchwert als Verlust zu erfassen. Der Buchungssatz lautet: Abgang Anlagevermögen (Aufwand) an EDV-Anlagen bzw. Wertberichtigung EDV-Anlagen. Eventuelle Entsorgungskosten erhöhen den Aufwand zusätzlich und werden auf einem Aufwandskonto (sonstige betriebliche Aufwendungen) gebucht.

Verkauf mit Gewinn oder Verlust

Beim Verkauf eines Servers ist der Verkaufserlös dem Restbuchwert gegenüberzustellen. Die Differenz stellt entweder einen Gewinn (Erlös > Buchwert) oder Verlust (Erlös < Buchwert) dar. Dieser wird in der GuV unter "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst. Steuerlich ist der Gewinn oder Verlust im Jahr des Verkaufs zu realisieren.

Szenario Buchwert Verkaufserlös (netto) Ergebnis GuV-Position
Verkauf nach 2 Jahren 3.333,34 € 4.000 € +666,66 € (Gewinn) Sonstige betriebl. Erträge
Verkauf nach 2 Jahren 3.333,34 € 2.000 € −1.333,34 € (Verlust) Sonstige betriebl. Aufwendungen
Verschrottung nach 2 Jahren 3.333,34 € 0 € −3.333,34 € (Verlust) Anlagenabgang (Aufwand)
Verkauf vollständig abgeschrieben 0 € 500 € +500 € (Gewinn) Sonstige betriebl. Erträge

Tausch und Inzahlungnahme

Wird beim Kauf eines neuen Servers der alte in Zahlung gegeben, ist handelsrechtlich der Inzahlungnahme-Betrag als Verkaufserlös zu behandeln. Die Anschaffungskosten des neuen Servers mindern sich um diesen Betrag. Steuerlich gilt nach § 6 Abs. 6 EStG eine Sonderregelung: Der Tausch wird wie ein Verkauf zum Teilwert behandelt, es können stille Reserven aufgedeckt werden.

„In der Koordination mit unseren Steuerberatern sehen wir häufig, dass bei Server-Austausch die alte Hardware einfach ‚verschwunden‘ ist, ohne dass ein ordnungsgemäßer Abgangsbuchung erfolgt. Das führt zu Problemen bei der Anlagenbuchhaltung und kann bei Betriebsprüfungen auffallen. Eine saubere Dokumentation – ob Verschrottung, Verkauf oder Spende – ist zwingend erforderlich.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Spende und unentgeltliche Abgabe

Die Spende eines Servers an gemeinnützige Organisationen wird steuerlich wie ein Verkauf zum gemeinen Wert behandelt. Handelsrechtlich ist der Restbuchwert auszubuchen, die Differenz zum gemeinen Wert stellt einen Aufwand dar. Die Spende kann als Betriebsausgabe oder – bei Privatentnahme und anschließender Spende – als Sonderausgabe nach § 10b EStG geltend gemacht werden. Die gemeinnützige Organisation muss eine Spendenbescheinigung ausstellen.

  • Zeitpunkt des Abgangs genau dokumentieren (Datum der Verschrottung/des Verkaufs)
  • Restbuchwert aus Anlagenbuchhaltung ermitteln
  • Bei Verkauf: Rechnung mit Nettoerlös erstellen, Umsatzsteuer beachten
  • Bei Verschrottung: Entsorgungsnachweis aufbewahren
  • Buchung im Anlagenspiegel vornehmen und im Jahresabschluss ausweisen
  • Bei Spende: Spendenbescheinigung für Steuerunterlagen anfordern

Welche Dokumentationspflichten bestehen und was prüft das Finanzamt?

Die ordnungsgemäße Dokumentation von Server-Anschaffungen und deren Abschreibung ist nicht nur handelsrechtlich nach § 238 ff. HGB geboten, sondern auch für steuerliche Betriebsprüfungen essentiell. Das Finanzamt prüft bei Außenprüfungen regelmäßig die Angemessenheit der Nutzungsdauer, die korrekte Ermittlung der Anschaffungskosten und die Einhaltung der AfA-Vorschriften.

Pflichtunterlagen für Server-Investitionen

  • Anschaffungsrechnung: Vollständige Rechnung des Lieferanten mit detaillierter Leistungsbeschreibung
  • Lieferschein: Nachweis über Empfang und Zeitpunkt der Lieferung
  • Zahlungsnachweis: Kontoauszug oder Überweisungsbeleg
  • Installationsprotokoll: Dokumentation der Inbetriebnahme (Datum, Verantwortlicher)
  • Anlagenkartei: Lückenlose Führung mit Anschaffungsdatum, Kosten, Nutzungsdauer, laufenden AfA-Beträgen
  • Investitionsentscheidung: Bei § 7g EStG: Nachweis der Investitionsabsicht vor Anschaffung
  • Inventurliste: Physische Erfassung im Rahmen der jährlichen Inventur

Häufige Prüfungsschwerpunkte bei Betriebsprüfungen

Das Finanzamt legt bei Server-Investitionen besonderes Augenmerk auf die Angemessenheit der Nutzungsdauer, die Abgrenzung zwischen Erhaltungsaufwand und aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten sowie die betriebliche Veranlassung. Insbesondere wird geprüft, ob die aktuelle 3-Jahres-Nutzungsdauer korrekt angewendet wurde oder ob noch mit veralteten 5 Jahren gearbeitet wird.

Risiko bei fehlender Dokumentation

Kann die betriebliche Nutzung eines Servers nicht nachgewiesen werden oder fehlen wesentliche Belege, kann das Finanzamt die Abzugsfähigkeit der AfA versagen. Bei gemischt genutzten Servern (betrieblich und privat) muss der betriebliche Nutzungsanteil glaubhaft dargelegt werden – bei weniger als 90 % betrieblicher Nutzung entfällt die Möglichkeit der Sofortabschreibung nach § 7g EStG.

Besonderheiten bei digitaler Buchführung

Nach den GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) müssen auch digital erfasste Anlagendaten unveränderbar, vollständig und nachvollziehbar sein. Änderungen in der Anlagenbuchhaltung sind zu protokollieren (Revisionssicherheit). Bei Cloud-basierten Buchhaltungssystemen ist sicherzustellen, dass die Daten während der Aufbewahrungsfrist (10 Jahre nach § 147 AO) jederzeit verfügbar und lesbar sind.

10 Jahre

Aufbewahrungspflicht für Anlagenbuchhaltung (§ 147 AO)

3 Jahre

Aktuelle Nutzungsdauer für Server (AfA-Tabelle)

800 €

GWG-Grenze 2025 (§ 6 Abs. 2a EStG)

„Bei der Erstellung des Jahresabschlusses stellen wir regelmäßig fest, dass die Anlagenbuchhaltung unvollständig geführt wird oder Belege fehlen. Das kann bei Betriebsprüfungen zu erheblichen Problemen führen. Eine digitale, revisionssichere Ablage aller Anschaffungsbelege und eine lückenlose Anlagenkartei sind das A und O. Unsere Mandanten profitieren davon, dass wir diese Prüfung standardmäßig im Rahmen der Jahresabschluss-Erstellung vornehmen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater sichert nicht nur die formale Ordnungsmäßigkeit, sondern auch die steueroptimale Gestaltung bei Server-Investitionen. Moderne Plattformen wie OnlineBilanz verbinden dabei die fachliche Expertise zugelassener Steuerberater mit digitalen Workflows – für einen Jahresabschluss zu transparenten Festpreisen, ohne Wartezeiten und mit vollständiger rechtlicher Absicherung.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich einen Server auch degressiv abschreiben?

Die degressive AfA nach § 7 Abs. 2 EStG wurde zuletzt befristet für Wirtschaftsjahre 2020 und 2021 wieder eingeführt. Für nach dem 31.12.2021 angeschaffte Server ist grundsätzlich nur noch die lineare AfA zulässig, sofern der Gesetzgeber keine neue Sonderregelung einführt. Im Jahr 2026 gilt daher standardmäßig die lineare Abschreibung.

Wie wirkt sich ein Serverausfall auf die AfA aus?

Ein unvorhergesehener Totalausfall (z. B. durch Brand, Hardwarefehler ohne Reparaturmöglichkeit) führt zu einer außerplanmäßigen Abschreibung gemäß § 253 Abs. 3 HGB. Der Restbuchwert wird sofort als Verlust gebucht. Bei reparierbaren Schäden entstehen Erhaltungsaufwendungen, die sofort als Betriebsausgaben abzugsfähig sind, sofern sie die Nutzungsdauer nicht wesentlich verlängern.

Muss ich Server im Homeoffice anders abschreiben als im Büro?

Der Standort (Homeoffice oder Büro) ändert nichts an der AfA-Methode oder Nutzungsdauer. Entscheidend ist die betriebliche Nutzung. Bei gemischt genutzten Servern (privat und betrieblich) ist nur der betriebliche Anteil abschreibbar. Die Finanzverwaltung verlangt hierfür eine nachvollziehbare Aufteilung und Dokumentation der Nutzungsanteile.

Kann ich gebrauchte Server sofort voll abschreiben?

Nein. Auch gebrauchte Server unterliegen der regulären AfA über die Restnutzungsdauer. Diese ist individuell zu schätzen, orientiert sich aber an der Gesamtnutzungsdauer laut AfA-Tabelle (3 Jahre) abzüglich der bereits verstrichenen Nutzung beim Vorbesitzer. Nur wenn die Anschaffungskosten die GWG-Grenze von 800 Euro netto nicht überschreiten, ist ein Sofortabzug möglich.

Was passiert bei vorzeitiger Modernisierung oder Aufrüstung eines Servers?

Nachträgliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten (z. B. RAM-Erweiterung, neue Festplatten) erhöhen den Buchwert und werden über die Restnutzungsdauer des Servers abgeschrieben. Sofern die Modernisierung die Nutzungsdauer verlängert oder die Leistung wesentlich steigert, kann eine Neubewertung der Restnutzungsdauer erforderlich sein. Kleinere Reparaturen sind dagegen sofort als Erhaltungsaufwand abzugsfähig.

Wie behandle ich Serverlizenzen und Wartungsverträge bei der AfA?

Wartungsverträge und jährliche Lizenzen für Betriebssysteme oder Software sind Betriebsausgaben und werden nicht aktiviert, sondern direkt im Jahr der Zahlung abgezogen. Nur einmalige, dauerhafte Softwarelizenzen ohne zeitliche Begrenzung sind aktivierungspflichtig und werden über die Nutzungsdauer (in der Regel 3 Jahre) abgeschrieben. Die Abgrenzung ist im Einzelfall zu prüfen.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 253 HGB (Zugangs- und Folgebewertung), § 7 EStG (Absetzung für Abnutzung), § 6 EStG (Bewertung), AfA-Tabellen des Bundesfinanzministeriums. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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