Steuerberater Freising: GmbH-Jahresabschluss 2026
Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten
Sie suchen einen Steuerberater in Freising für Ihren GmbH-Jahresabschluss 2026? Dieser Ratgeber vergleicht lokale Kanzleien mit digitalen Plattformen, erklärt Honorarmodelle, gesetzliche Fristen nach § 325 HGB und zeigt, worauf es bei der Steuerberaterwahl wirklich ankommt. Erfahren Sie, welche Leistungen Pflicht sind, wie der Wechsel gelingt und welche Vorteile eine professionelle Beratung zum Jahresabschluss mit transparenten Festpreisen bietet.
Kurzantwort
Ein Steuerberater in Freising erstellt und prüft den handelsrechtlichen Jahresabschluss Ihrer GmbH nach § 264 HGB, koordiniert die Offenlegung beim Unternehmensregister gemäß § 325 HGB und berät zu Bilanzpolitik sowie Steuererklärungen. Neben klassischen Kanzleien vor Ort bieten digitale Plattformen wie OnlineBilanz.de bundesweit zugelassene Steuerberater mit transparenten Festpreisen und moderner Software-Anbindung (DATEV, lexoffice, sevDesk) – ohne Wartezeiten und mit klarer Fristenübersicht für 2026.
Inhaltsverzeichnis
- Steuerberater in Freising für GmbH-Jahresabschluss: Welche Leistungen sind Pflicht?
- Was kostet ein Steuerberater in Freising? Honorarmodelle im Vergleich
- Digitale Steuerberater vs. lokale Kanzlei in Freising: Vor- und Nachteile
- Fristen für Jahresabschluss und Offenlegung 2026: Das müssen Freisinger GmbH beachten
- DATEV, lexoffice, sevDesk: Welche Anbindung bietet Ihr Steuerberater in Freising?
- Gründe für einen Steuerberaterwechsel in Freising – und wie der Wechsel gelingt
- Steuerberater Freising oder bundesweite Online-Plattform? Entscheidungshilfe für GmbH-Geschäftsführer
- Häufige Fehler beim GmbH-Jahresabschluss – und wie Sie diese vermeiden
Steuerberater in Freising für GmbH-Jahresabschluss: Welche Leistungen sind Pflicht?
Jede GmbH mit Sitz in Freising ist nach § 264 Abs. 1 HGB verpflichtet, innerhalb der ersten Monate des Geschäftsjahres den Jahresabschluss aufzustellen – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang. Bei mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften kommt ein Lagebericht nach § 264 Abs. 1 Satz 2 HGB hinzu. Diese Aufgabe verlangt steuerrechtliche und bilanzielle Fachkenntnisse, die in der Praxis meist durch einen Steuerberater erbracht werden.
Typische Steuerberater-Leistungen für GmbH in Freising
- Erstellung des Jahresabschlusses nach § 242 ff. HGB: Bilanz, GuV, Anhang
- Feststellung durch die Gesellschafterversammlung nach § 42a GmbHG (11 Monate für kleine, 8 Monate für mittelgroße/große GmbH)
- Offenlegung beim Unternehmensregister nach § 325 HGB binnen 12 Monaten nach Bilanzstichtag
- Steuerbilanzen und Steuererklärungen (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, ggf. Umsatzsteuer)
- Laufende Finanzbuchhaltung (DATEV, lexoffice, sevDesk) oder Begleitung bei Eigenerfassung
- Beratung zu Gesellschafterausschüttungen, verdeckten Gewinnausschüttungen (vGA), Rücklagenbildung
Hinweis
Seit 1. August 2022 (DiRUG) erfolgt die Offenlegung des Jahresabschlusses ausschließlich über das Unternehmensregister – der Bundesanzeiger ist nicht mehr die offizielle Stelle. Mandanten sollten darauf achten, dass ihr Steuerberater die Einreichung dort vornimmt oder sie selbst rechtzeitig hochladen.
Wer einen Steuerberater in Freising sucht, findet vor Ort zahlreiche Kanzleien – die Auswahl sollte neben der regionalen Nähe auch Kriterien wie Digitalisierungsgrad, Festpreis-Angebote und Spezialisierung auf GmbH berücksichtigen. Alternativ bieten digitale Plattformen wie OnlineBilanz bundesweit zugelassene Steuerberater mit transparenten Festpreisen ab 499,95 Euro für den GmbH-Jahresabschluss, ohne Wartezeiten oder intransparente Gebührenmodelle.
Was kostet ein Steuerberater in Freising? Honorarmodelle im Vergleich
Die Steuerberatervergütung richtet sich nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV), die je nach Gegenstandswert und Leistungsart einen Gebührenrahmen (z. B. 10/10 bis 40/10) vorgibt. In der Praxis verhandeln viele Kanzleien in Freising individuelle Pauschalpreise oder Stundensätze – insbesondere bei laufenden Mandaten über mehrere Jahre.
Typische Kostenpunkte für GmbH in Freising (Beispiele)
| Leistung | Orientierung StBVV | Praxis (Festpreis) |
|---|---|---|
| Jahresabschluss kleine GmbH | 1.500–3.500 € je nach Gegenstandswert | Ab 499,95 € (OnlineBilanz) |
| Laufende Buchhaltung (monatlich) | 150–400 € je Beleganzahl | Individuell oder Flatrate |
| Körperschaftsteuer-Erklärung | 300–800 € | Oft im Paket enthalten |
| Gewerbesteuer-Erklärung | 200–500 € | Oft im Paket enthalten |
Vor Ort in Freising arbeiten viele Kanzleien noch mit klassischer Abrechnung nach Zeitaufwand oder Gegenstandswert. Digitale Steuerberater-Plattformen hingegen setzen zunehmend auf transparente Festpreise, die unabhängig vom Gegenstandswert gelten – ein Vorteil für planbare Budgets und Start-ups.
„Mandanten aus Bayern schätzen vor allem die Planbarkeit: Ein Festpreis von 499,95 Euro für den kompletten Jahresabschluss inklusive Offenlegung – ohne versteckte Zuschläge oder Nachberechnungen. Das ermöglicht Geschäftsführern, die Kosten im Vorfeld exakt zu kalkulieren.“
— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart
Achtung
Vorsicht bei Kanzleien, die keine schriftliche Honorarvereinbarung treffen: Ohne klare Vereinbarung gilt automatisch die StBVV – und oft der obere Gebührenrahmen. Fordern Sie stets ein transparentes Angebot mit konkreten Leistungspositionen an.
Digitale Steuerberater vs. lokale Kanzlei in Freising: Vor- und Nachteile
Geschäftsführer von GmbH und UG in Freising stehen vor der Wahl: klassische Kanzlei vor Ort mit persönlichen Terminen – oder digitale Steuerberater-Plattform mit Online-Kommunikation, Cloud-Buchhaltung und bundesweiter Verfügbarkeit. Beide Modelle haben ihre Berechtigung; die Entscheidung hängt von Arbeitsweise, Digitalisierungsgrad und Budget ab.
Lokale Kanzlei Freising
- Persönlicher Kontakt, Vor-Ort-Termine
- Kenntnis lokaler Besonderheiten (IHK München, Finanzamt Freising)
- Gewachsene Mandantenbeziehung über Jahre
- Häufig klassische Abrechnung nach StBVV
- Wartezeiten bei Terminen oder Rückfragen üblich
Digitale Plattform (z. B. OnlineBilanz)
- Bundesweit zugelassene Steuerberater, digitale Koordination
- Transparenter Festpreis (ab 499,95 €) ohne Gegenstandswert-Zuschläge
- DATEV, lexoffice, sevDesk Anbindung – revisionssicher
- Keine Wartezeiten; Kommunikation per E-Mail, Chat, Videocall
- Für digital affine Geschäftsführer ideal, weniger für ‚Vor-Ort‘-Typen
In der Praxis zeigt sich: Start-ups und wachsende GmbH setzen zunehmend auf digitale Steuerberater, da sie Buchhaltung und Belegerfassung ohnehin online erledigen (lexoffice, sevDesk). Traditionelle Unternehmen mit langjährigen Kanzleibeziehungen bleiben häufig bei ihrer Freisinger Kanzlei – sofern diese den digitalen Anschluss nicht verliert.
Wann lohnt sich der Wechsel zu einem digitalen Steuerberater?
-
Sie arbeiten bereits mit Cloud-Buchhaltung (DATEV, lexoffice, sevDesk)
-
Sie wünschen transparente Festpreise statt variabler StBVV-Abrechnung
-
Ihr bisheriger Steuerberater reagiert langsam oder ist schwer erreichbar
-
Sie benötigen schnelle Jahresabschlüsse ohne Wartezeit (z. B. für Gesellschafterbeschluss oder Finanzierung)
-
Sie schätzen digitale Kommunikation (E-Mail, Chat, Video) höher als Vor-Ort-Termine
Fristen für Jahresabschluss und Offenlegung 2026: Das müssen Freisinger GmbH beachten
Für GmbH mit Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten im Jahr 2026 zwei zentrale Fristen: die Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG und die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB. Beide sind zwingend einzuhalten – Verstöße führen zu Ordnungsgeldverfahren durch das Bundesamt für Justiz (BfJ).
Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG
- Kleine GmbH (§ 267 Abs. 1 HGB): 11 Monate nach Bilanzstichtag → bis 30.11.2026
- Mittelgroße und große GmbH (§ 267 Abs. 2, 3 HGB): 8 Monate → bis 31.08.2026
Die Feststellung erfolgt durch Gesellschafterbeschluss. Erst danach kann der Jahresabschluss offengelegt werden.
Offenlegungsfrist nach § 325 HGB
Binnen 12 Monaten nach Bilanzstichtag – für 31.12.2025 also bis spätestens 31.12.2026 – muss der festgestellte Jahresabschluss beim Unternehmensregister elektronisch eingereicht werden. Seit DiRUG (01.08.2022) ist der Bundesanzeiger nicht mehr die zuständige Stelle.
11 Mon.
Feststellung kleine GmbH
8 Mon.
Feststellung mittel/groß
12 Mon.
Offenlegung (§ 325 HGB)
Achtung
Bei Verstoß gegen die Offenlegungsfrist droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB: 500 bis 25.000 Euro – gegen Gesellschaft und Geschäftsführer persönlich. Viele Steuerberater übernehmen die fristgerechte Einreichung im Mandat; prüfen Sie Ihre Vereinbarung oder reichen Sie selbst ein.
Geschäftsführer in Freising sollten frühzeitig mit ihrem Steuerberater klären, wer für die Offenlegung verantwortlich ist. Digitale Plattformen wie OnlineBilanz übernehmen die Einreichung im Festpreis – inklusive elektronischer Signatur und Bestätigung durch das Unternehmensregister.
DATEV, lexoffice, sevDesk: Welche Anbindung bietet Ihr Steuerberater in Freising?
Moderne Finanzbuchhaltung läuft cloudbasiert: Belege werden fotografiert, Banktransaktionen automatisch importiert, Buchungsvorschläge per KI erstellt. Die gängigsten Plattformen – DATEV Unternehmen Online, lexoffice, sevDesk – bieten direkte Schnittstellen zum Steuerberater, sodass Belege, Buchungen und Auswertungen in Echtzeit synchronisiert werden.
Verbreitung in deutschen Steuerkanzleien (2026)
| Software | Verbreitung | Besonderheit |
|---|---|---|
| DATEV | Marktführer, ~95 % der StB-Kanzleien | Professionell, teuer, Kanzlei-Standard |
| lexoffice | Wachsend, v. a. Start-ups & Kleinunternehmer | Einfach, günstig, direkte lexoffice-StB-Schnittstelle |
| sevDesk | Beliebt bei digitalen Gründern | Modern, mobil, API-Anbindung für Steuerberater |
Nicht jede Kanzlei in Freising bietet alle drei Schnittstellen – viele arbeiten ausschließlich mit DATEV. Wer bereits lexoffice oder sevDesk nutzt, sollte vorab klären, ob der Steuerberater diese direkt anbinden kann oder ob ein Systemwechsel nötig ist.
„Wir unterstützen DATEV, lexoffice und sevDesk gleichermaßen – der Mandant entscheidet, welche Software er nutzen möchte. Unsere digitale Infrastruktur ermöglicht revisionssichere Zusammenarbeit ohne Medienbruch, egal ob DATEV Unternehmen Online oder sevDesk-API.“
— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team
Hinweis
Die Revisionssicherheit (GoBD) ist bei allen drei Plattformen gewährleistet – entscheidend ist die korrekte Nutzung: zeitnahe Buchung, unveränderbare Archivierung, Belegzuordnung. Ihr Steuerberater sollte Sie hierzu beraten und die Einhaltung prüfen.
Gründe für einen Steuerberaterwechsel in Freising – und wie der Wechsel gelingt
Ein Steuerberaterwechsel ist in Deutschland jederzeit möglich – das Mandat kann mit angemessener Frist (meist vier Wochen zum Monatsende oder zum Jahresende) gekündigt werden. Viele Geschäftsführer scheuen den Schritt aus Sorge vor Aufwand oder Datenübergabe – dabei verläuft ein professioneller Wechsel meist reibungslos.
Typische Wechselgründe
- Lange Wartezeiten: Jahresabschluss wird verschleppt, Rückfragen bleiben wochenlang unbeantwortet
- Intransparente Kosten: StBVV-Abrechnung ohne Vorabschätzung, nachträgliche Zuschläge
- Fehlende Digitalisierung: Kein DATEV Unternehmen Online, keine lexoffice-Anbindung, nur Papierbelege
- Mangelnde GmbH-Expertise: Steuerberater kennt sich nicht mit verdeckten Gewinnausschüttungen, Ausschüttungssperren oder § 42a GmbHG aus
- Persönliche Gründe: Wegzug, Kanzleiübergabe, verlorenes Vertrauen
So gelingt der Wechsel: Checkliste
-
Mandatsvertrag prüfen: Kündigungsfrist (meist 4 Wochen zum Monats-/Quartalsende)
-
Schriftliche Kündigung an bisherigen Steuerberater, Kopie per E-Mail
-
Herausgabeanspruch geltend machen: Buchhaltungsunterlagen, Steuerbescheide, digitale DATEV-Daten (§ 66 StBerG)
-
Neuen Steuerberater beauftragen vor der Kündigung, um nahtlosen Übergang zu sichern
-
DATEV-Datenübergabe klären: Export als DATEV-Datei oder digitale Schnittstelle
-
Vollmacht für Finanzamt auf neuen Steuerberater übertragen (ELSTER-Zertifikat)
Moderne Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz unterstützen beim Wechsel aktiv: Datenübernahme aus DATEV, lexoffice oder sevDesk, Kontakt zum bisherigen Steuerberater für Unterlagenübergabe, schnelle Einarbeitung ohne Wartezeit. Der Festpreis gilt ab dem ersten Mandat – ohne Einrichtungsgebühren oder Übergangszuschläge.
„Die meisten Wechsler aus Bayern berichten von Erleichterung: Endlich transparente Preise, schnelle Antworten, digitale Buchhaltung ohne Papierkrieg. Der Wechsel selbst dauert dank DATEV-Export meist nur wenige Tage – die eingesparte Zeit und Kosten machen sich sofort bemerkbar.“
— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart
Steuerberater Freising oder bundesweite Online-Plattform? Entscheidungshilfe für GmbH-Geschäftsführer
Die Entscheidung zwischen einem lokalen Steuerberater in Freising und einer digitalen Plattform wie OnlineBilanz hängt von mehreren Faktoren ab: Arbeitsweise, Budget, Digitalisierungsgrad, Erwartungen an Erreichbarkeit und persönliche Präferenz. Beide Modelle erfüllen die gesetzlichen Anforderungen (§ 264 HGB, § 325 HGB) – die Unterschiede liegen in Service, Kosten und Arbeitsorganisation.
Wann ist ein lokaler Steuerberater in Freising die richtige Wahl?
- Sie schätzen persönliche Vor-Ort-Termine und möchten Ihren Steuerberater regelmäßig face-to-face sprechen
- Ihre Buchhaltung läuft noch weitgehend papierbasiert oder Sie haben komplexe Belege, die persönliche Rücksprache erfordern
- Sie suchen einen Berater mit langjähriger lokaler Vernetzung (IHK München, Finanzamt Freising, Kreissparkasse)
- Ihr Unternehmen hat spezielle Anforderungen (z. B. Betriebsprüfungen, M&A, komplexe Holdingstrukturen)
Wann ist eine digitale Steuerberater-Plattform die bessere Wahl?
- Sie arbeiten bereits cloudbasiert (DATEV, lexoffice, sevDesk) und benötigen keinen Papier-Austausch
- Sie wünschen transparente Festpreise ohne variable StBVV-Gebühren (ab 499,95 € bei OnlineBilanz)
- Ihr bisheriger Steuerberater ist schwer erreichbar oder liefert Jahresabschlüsse mit Verzögerung
- Sie bevorzugen digitale Kommunikation (E-Mail, Chat, Video) und schnelle Reaktionszeiten
- Sie möchten bundesweit zugelassene Steuerberater nutzen, ohne an einen Standort gebunden zu sein
Lokale Kanzlei Freising
Persönlich, vor Ort, gewachsene Beziehung – ideal für traditionelle Unternehmen mit Vor-Ort-Präferenz.
OnlineBilanz (digital)
Festpreis ab 499,95 €, DATEV/lexoffice/sevDesk, bundesweite StB-Expertise – ideal für digitale GmbH.
Hybrid-Modell
Manche Kanzleien bieten beides: lokale Termine plus digitale Zusammenarbeit – prüfen Sie das Angebot.
In der Praxis zeigt sich: Geschäftsführer, die ohnehin digital arbeiten, wechseln zunehmend zu Plattformen wie OnlineBilanz – nicht aus Unzufriedenheit mit der lokalen Kanzlei, sondern weil Festpreis, Geschwindigkeit und digitale Schnittstellen besser zur eigenen Arbeitsweise passen. Wer hingegen persönliche Treffen schätzt oder komplexe Beratungsthemen hat, bleibt häufig bei der Freisinger Kanzlei – sofern diese den digitalen Anschluss nicht verliert.
Hinweis
OnlineBilanz verbindet bundesweite Steuerberater-Qualität mit moderner Software-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von zugelassenen Steuerberatern erstellt, geprüft und rechtsverbindlich unterzeichnet – koordiniert durch Servet Gündogan und das Büroteam in Stuttgart. Transparenter Festpreis, DATEV-/lexoffice-/sevDesk-Anbindung, keine Wartezeiten.
Häufige Fehler beim GmbH-Jahresabschluss – und wie Sie diese vermeiden
Auch mit Steuerberater können beim Jahresabschluss Fehler auftreten – sei es durch unvollständige Unterlagen, falsche Angaben oder Missverständnisse in der Kommunikation. Die folgenden Punkte zeigen typische Stolpersteine und konkrete Maßnahmen zur Vermeidung.
1. Verspätete Unterlagenübergabe an den Steuerberater
Viele Geschäftsführer reichen Belege, Kontoauszüge oder Verträge zu spät ein – der Steuerberater kann dann die Feststellungsfrist (§ 42a GmbHG) nicht einhalten. Lösung: Monatsweise Belege digital erfassen (lexoffice, sevDesk, DATEV), spätestens im Januar alle Unterlagen vollständig übergeben.
2. Fehlende oder fehlerhafte Gesellschafterbeschlüsse
Nach § 42a GmbHG muss der Jahresabschluss durch die Gesellschafterversammlung festgestellt werden – ohne gültigen Beschluss ist keine Offenlegung möglich. Lösung: Beschlussvorlage vom Steuerberater erstellen lassen, protokollieren, unterschreiben, ins Gesellschafterbuch aufnehmen.
3. Offenlegung beim falschen Register
Seit DiRUG (01.08.2022) ist das Unternehmensregister die einzige offizielle Stelle – der Bundesanzeiger ist nicht mehr zuständig. Wer dort einreicht, erfüllt die Pflicht nach § 325 HGB nicht. Lösung: Einreichung ausschließlich über www.unternehmensregister.de oder durch den Steuerberater.
Achtung
Achtung: Auch bei verspäteter Offenlegung kann das Bundesamt für Justiz (BfJ) ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB verhängen – gegen die Gesellschaft und gegen den Geschäftsführer persönlich. Die Frist von 12 Monaten ist zwingend einzuhalten.
4. Verdeckte Gewinnausschüttungen (vGA) übersehen
Typische vGA-Fälle: Überhöhte Geschäftsführergehälter, private Kfz-Nutzung ohne Versteuerung, unverzinsliche Gesellschafterdarlehen. Diese werden vom Finanzamt nachträglich korrigiert – mit Nachzahlung plus Zinsen. Lösung: Gesellschafterverträge, Gehaltsvereinbarungen und Darlehen durch den Steuerberater prüfen lassen, vor Jahresabschluss.
5. Bilanzierungsfehler bei Rückstellungen und Abgrenzungen
Rückstellungen für Urlaub, Tantieme, Steuerberatungskosten werden häufig vergessen oder falsch bewertet. Lösung: Steuerberater soll alle offenen Verbindlichkeiten, Forderungen und Rückstellungen systematisch abfragen – Checkliste nutzen.
„Wir arbeiten mit digitalen Checklisten und automatischen Erinnerungen: Gesellschafterbeschluss, Offenlegungsfrist, Rückstellungen – alles wird systematisch abgefragt und dokumentiert. So vermeiden wir die typischen Fehler, die in der Hektik des Jahreswechsels oft passieren.“
— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team
-
Belege monatlich digital erfassen (DATEV, lexoffice, sevDesk)
-
Jahresabschluss-Unterlagen bis spätestens Januar vollständig übergeben
-
Gesellschafterbeschluss rechtzeitig fassen (11 bzw. 8 Monate nach Bilanzstichtag)
-
Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister einreichen
-
Verdeckte Gewinnausschüttungen (vGA) vorab prüfen lassen
-
Rückstellungen, Abgrenzungen, Forderungen systematisch abstimmen
Häufig gestellte Fragen
Darf eine GmbH in Freising den Jahresabschluss ohne Steuerberater erstellen?
Ja, rechtlich besteht keine generelle Pflicht zur Beauftragung eines Steuerberaters. Der Geschäftsführer ist nach § 264 Abs. 1 HGB verpflichtet, den Jahresabschluss aufzustellen. In der Praxis empfiehlt sich jedoch die Beratung durch einen Steuerberater, da dieser die handelsrechtliche und steuerrechtliche Komplexität beherrscht, Haftungsrisiken minimiert und die fristgerechte Offenlegung nach § 325 HGB sicherstellt. Zudem zeichnet der Steuerberater den Jahresabschluss rechtsverbindlich, was Vertrauen bei Banken, Investoren und Behörden schafft.
Wie lange muss ich in Freising auf einen Termin beim Steuerberater warten?
Die Wartezeit auf einen Ersttermin bei etablierten Kanzleien in Freising beträgt häufig mehrere Wochen bis Monate, besonders in der Jahresabschluss-Saison zwischen Januar und April. Bei akutem Beratungsbedarf oder knappen Fristen kann dies problematisch werden. Digitale Plattformen wie OnlineBilanz.de bieten dagegen oft eine Auftragsannahme innerhalb weniger Tage und klare Zeitpläne, da bundesweit zugelassene Steuerberater koordiniert arbeiten und Kapazitäten flexibel verteilt werden.
Kann ich als Freisinger GmbH auch einen Steuerberater aus einer anderen Stadt beauftragen?
Ja, Sie sind nicht an den Standort Freising gebunden. Steuerberater dürfen bundesweit tätig werden; entscheidend ist die Zulassung durch die jeweilige Steuerberaterkammer. Vor allem digitale Kanzleien und Plattformen bieten heute eine vollständig ortsunabhängige Zusammenarbeit via Cloud-Buchhaltung, Video-Calls und digitaler Dokumentenablage. Achten Sie darauf, dass die Kommunikation klar geregelt ist und die Plattform bzw. Kanzlei nachweislich mit zugelassenen Steuerberatern arbeitet.
Was passiert, wenn die Offenlegungsfrist 2026 für meine Freisinger GmbH bereits abgelaufen ist?
Nach Ablauf der 12-Monats-Frist gemäß § 325 HGB droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB. Das Bundesamt für Justiz kann Ordnungsgelder zwischen 500 und 25.000 Euro festsetzen – auch mehrfach, bis die Offenlegung erfolgt. Zudem wird die Säumnis im Unternehmensregister öffentlich vermerkt, was die Bonität und das Vertrauen von Geschäftspartnern beeinträchtigt. Handeln Sie daher umgehend: Beauftragen Sie einen Steuerberater, lassen Sie den Jahresabschluss fertigstellen und reichen Sie ihn schnellstmöglich beim Unternehmensregister ein.
Übernimmt der Steuerberater in Freising auch die elektronische Einreichung beim Unternehmensregister?
Viele Steuerberater bieten die elektronische Offenlegung nach § 325 HGB als Zusatzleistung an – oft gegen separates Honorar. Die Einreichung erfolgt über das Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de) im XBRL- oder PDF-Format. Klären Sie im Mandat, ob die Offenlegung inklusive ist oder extra abgerechnet wird. Digitale Plattformen wie OnlineBilanz.de integrieren die Offenlegung häufig als Standardleistung in transparente Festpreis-Pakete, sodass keine versteckten Kosten entstehen.
Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 264 HGB – Pflicht zur Aufstellung des Jahresabschlusses, § 325 HGB – Offenlegung des Jahresabschlusses, § 267 HGB – Größenklassen von Kapitalgesellschaften, § 42a GmbHG – Feststellung des Jahresabschlusses. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.


