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18.10.25
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Fabian Klement
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Stammkapital25.000 €
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offengelegt
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Datum

Lesedauer

10–15 Minuten

OnlineBilanzBlogFlug absetzen

Flug absetzen: UG & GmbH Leitfaden 2026

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Geschäftsreisen per Flugzeug gehören für viele Unternehmen zum Alltag. Doch wann kann die UG oder GmbH Flugkosten steuerlich absetzen, welche Anforderungen gelten für Business Class, und wie behandelt man Privatanteile und Bonusmeilen korrekt? Dieser Leitfaden zeigt die rechtlichen Vorgaben für 2026.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

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Kurzantwort

Flugkosten sind als Betriebsausgaben absetzbar, wenn sie betrieblich veranlasst sind (§ 4 Abs. 4 EStG). Der Geschäftsführer muss den geschäftlichen Anlass dokumentieren, Business Class ist bei sachlicher Rechtfertigung abzugsfähig. Bei gemischten Reisen muss der Privatanteil ausgeschieden werden. Die Vorsteuer auf Flugtickets innerhalb der EU kann abgezogen werden, sofern eine ordnungsgemäße Rechnung vorliegt.

Wann kann die UG Flugkosten als Betriebsausgaben absetzen?

Flugkosten können steuerlich als Betriebsausgaben nach § 4 Abs. 4 EStG geltend gemacht werden, sofern sie betrieblich veranlasst sind. Für Geschäftsführer einer UG (haftungsbeschränkt) bedeutet dies: Der Flug muss ausschließlich oder nahezu ausschließlich im betrieblichen Interesse der Gesellschaft erfolgen. Privat veranlasste Reisekosten sind nicht abzugsfähig und müssen als verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) behandelt werden.

Voraussetzungen für den steuerlichen Abzug

  • Betriebliche Veranlassung: Kundenbesuch, Messeteilnahme, Geschäftsverhandlungen, Fortbildung mit betrieblichem Bezug
  • Nachweisbarkeit: Bordkarte, Buchungsbestätigung, Rechnung mit Ausweis des Flugs
  • Dokumentation: Reisekostenabrechnungen mit Anlass, Datum, Ort und Zweck der Reise
  • Angemessenheit: Die Flugklasse und der Reiseaufwand müssen in einem wirtschaftlich vernünftigen Verhältnis zum Geschäftszweck stehen

Praxis-Hinweis

Bei Flugreisen ins Ausland sollten Sie den konkreten geschäftlichen Anlass bereits in der Buchungsbestätigung oder im internen Freigabe-Workflow festhalten. Dies erleichtert spätere Nachfragen der Finanzverwaltung erheblich.

Wie rechnet der Geschäftsführer Flugkosten korrekt ab?

Als Geschäftsführer einer UG können Sie Flugkosten entweder über eine Reisekostenabrechnung geltend machen oder – bei Anstellung mit Arbeitsvertrag – über den Auslagenersatz nach § 670 BGB. Bei Gesellschafter-Geschäftsführern ist besonders auf die korrekte Abgrenzung zwischen betrieblichen und privaten Reisen zu achten, da Fehler zu einer verdeckten Gewinnausschüttung (vGA) nach § 8 Abs. 3 KStG führen können.

Abrechnungsschritte in der Praxis

  1. Flugticket auf die UG buchen oder gegen Beleg vorstrecken
  2. Reisekostenabrechnung mit Anlass, Datum, Flugstrecke und Geschäftszweck erstellen
  3. Original-Belege (Bordkarte, Rechnung) aufbewahren (10 Jahre nach § 147 AO)
  4. Kontierung als Reisekosten im Konto SKR03: 4650 (Reisekosten Inland) oder 4660 (Reisekosten Ausland)
  5. Bei Vorsteuerabzug: Rechnung muss die Anforderungen des § 14 UStG erfüllen

„Viele Geschäftsführer unterschätzen die Bedeutung einer sauberen Reisekostenabrechnung. Fehlt die betriebliche Veranlassung oder die Dokumentation, kann das Finanzamt den Abzug streichen und eine verdeckte Gewinnausschüttung ansetzen – mit erheblichen steuerlichen Folgen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wer die Reisekostenabrechnung und Verbuchung rechtssicher aufsetzen möchte, kann dies durch einen Steuerberater prüfen lassen. OnlineBilanz.de bietet digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen, sodass auch laufende Abrechnungen fachlich korrekt erstellt und gebucht werden.

Ist Business Class steuerlich absetzbar?

Die Finanzverwaltung erkennt auch Business- oder First-Class-Flüge als Betriebsausgaben an, sofern sie angemessen sind. Maßgeblich ist hierbei das Angemessenheitsprinzip nach § 4 Abs. 5 EStG und die Rechtsprechung des BFH. Entscheidend ist, ob die höhere Flugklasse durch betriebliche Gründe gerechtfertigt werden kann – etwa lange Flugstrecken, gesundheitliche Gründe, Zeitersparnis oder die Notwendigkeit, während des Flugs zu arbeiten.

Kriterien für die Angemessenheit

Kriterium Erläuterung Beispiel
Flugdauer Bei Langstreckenflügen über 6 Stunden wird Business Class häufig anerkannt Frankfurt – New York
Gesundheitliche Gründe Ärztliche Bescheinigung kann höhere Klasse rechtfertigen Rückenprobleme, Thromboserisiko
Arbeitsnotwendigkeit Wenn während des Flugs Geschäftstermine vorbereitet werden müssen Vertragsunterlagen durcharbeiten
Zeitkritische Termine Umsteigeverbindungen mit engen Zeitfenstern Meeting am Ankunftstag

Achtung bei Kurz- und Mittelstrecken

Bei Flügen innerhalb Europas unter 4 Stunden wird Business Class nur in Ausnahmefällen anerkannt. Dokumentieren Sie die betriebliche Notwendigkeit schriftlich, um spätere Diskussionen mit dem Finanzamt zu vermeiden.

Was gilt bei gemischten Reisen mit privatem Anteil?

Verbindet der Geschäftsführer eine Geschäftsreise mit privaten Urlaubstagen, liegt eine gemischte Reise vor. Hier muss eine Aufteilung der Kosten nach dem Veranlassungsprinzip erfolgen (§ 12 EStG). Nur der betrieblich veranlasste Teil der Flugkosten ist als Betriebsausgabe abzugsfähig. Die private Nutzung ist entweder privat zu tragen oder als Entnahme bzw. geldwerter Vorteil zu behandeln.

Aufteilungsmethoden in der Praxis

Betrieblich überwiegend veranlasst

  • Geschäftsreise von 5 Tagen, 1 Tag privat angehängt
  • Vollständiger Abzug der Flugkosten möglich
  • Dokumentation der Geschäftstermine erforderlich

Privat überwiegend veranlasst

  • 10 Tage Reise, davon 6 Tage privat
  • Flugkosten zu 60 % privat, zu 40 % betrieblich
  • Aufteilung nach Tagen oder nach Zeitaufwand

„Bei gemischten Reisen empfehlen wir eine schriftliche Dokumentation der Geschäftstermine mit Datum und Uhrzeiten. So lässt sich die betriebliche Veranlassung gegenüber dem Finanzamt jederzeit nachvollziehbar belegen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Kann die UG die Umsatzsteuer auf Flugkosten abziehen?

Der Vorsteuerabzug nach § 15 UStG ist bei Flugkosten grundsätzlich möglich, sofern die Rechnung die formalen Anforderungen des § 14 UStG erfüllt und die Reise ausschließlich oder nahezu ausschließlich betrieblichen Zwecken dient. Wichtig: Bei internationalen Flügen gelten besondere Regelungen – viele Flüge ins Ausland sind nach § 8 Abs. 2 UStG umsatzsteuerbefreit, sodass kein Vorsteuerabzug möglich ist.

Voraussetzungen für den Vorsteuerabzug

  • Rechnung mit korrektem Ausweis der Umsatzsteuer (kein Kassenbon ohne USt-Ausweis)
  • Vollständige Pflichtangaben nach § 14 Abs. 4 UStG (Name, Anschrift, Steuernummer, Leistungsbeschreibung)
  • Betriebliche Veranlassung nachweisbar
  • Bei EU-Flügen: Prüfung der Befreiungstatbestände (z. B. § 8 Abs. 2 UStG)
  • Bei Drittstaatenflügen: Meist ohne deutsche Umsatzsteuer, daher kein Vorsteuerabzug

Praxis-Tipp

Viele Airlines stellen separate Steuerrechnungen aus, wenn Sie als Unternehmen buchen. Fordern Sie diese aktiv an, um den Vorsteuerabzug nicht zu verlieren. Bei Online-Buchungen sollten Sie die Rechnung mit USt-Ausweis herunterladen und archivieren.

Bei internationalen Flügen ist die umsatzsteuerliche Behandlung komplex. Die Finanzverwaltung prüft hier genau. Wer rechtssicher buchen und abrechnen möchte, kann die laufende Buchhaltung durch einen Steuerberater prüfen lassen – etwa über OnlineBilanz.de mit digitaler Zusammenarbeit und transparenten Festpreisen.

Wie werden Verpflegungsmehraufwand und weitere Reisekosten behandelt?

Neben den eigentlichen Flugkosten können auch Verpflegungsmehraufwendungen nach § 9 Abs. 4a EStG sowie weitere Reisenebenkosten als Betriebsausgaben geltend gemacht werden. Die Pauschalen für Verpflegungsmehraufwand sind gesetzlich festgelegt und richten sich nach der Abwesenheitsdauer. Für 2025/2026 gelten die aktuellen Pauschalen für Inlands- und Auslandsreisen gemäß BMF-Schreiben.

Verpflegungspauschalen 2025/2026 (Inland)

Abwesenheitsdauer Pauschale Voraussetzungen
Mehr als 8 Stunden 14 Euro Eintägige Dienstreise ohne Übernachtung
24 Stunden (Übernachtung) 28 Euro Pro vollem Kalendertag bei mehrtägigen Reisen
An- und Abreisetag Je 14 Euro Bei mehrtägigen Reisen mit Übernachtung

Bei Auslandsreisen gelten länderspezifische Pauschalen, die im BMF-Schreiben zu den Auslandspauschalen jährlich aktualisiert werden. Wichtig: Die Pauschalen gelten nur, wenn keine Verpflegung vom Arbeitgeber oder Dritten gestellt wird (z. B. Frühstück im Hotel oder Bordverpflegung im Flugzeug).

Weitere abzugsfähige Reisekosten

  • Hotelkosten: In tatsächlicher Höhe, inklusive Übernachtungsfrühstück (Kürzung der Verpflegungspauschale beachten)
  • Parkgebühren, Mautgebühren, Taxi: Voll abzugsfähig, sofern betrieblich veranlasst
  • ÖPNV-Tickets, Bahnfahrten zum Flughafen: Mit Beleg absetzbar
  • Gepäckgebühren, Sitzplatzreservierung: Sofern angemessen und nachweisbar

Kürzung bei Frühstück inklusive

Ist im Hotelpreis ein Frühstück enthalten, muss die Verpflegungspauschale für den Tag um 20 % gekürzt werden. Bei mehrtägigen Reisen kann dies schnell übersehen werden und zu Rückfragen bei Betriebsprüfungen führen.

Wie sind Bonusmeilen und Vielfliegerprogramme steuerlich zu behandeln?

Bonusmeilen, die auf betrieblich veranlassten Flügen gesammelt werden, sind ein häufig unterschätztes steuerliches Thema. Grundsätzlich gilt: Wenn der Geschäftsführer Meilen aus betrieblichen Flügen privat nutzt, entsteht ein geldwerter Vorteil, der versteuert werden muss. Bei Gesellschafter-Geschäftsführern kann die Privatnutzung zudem als verdeckte Gewinnausschüttung eingestuft werden.

Steuerliche Behandlung von Bonusmeilen

Meilen ausschließlich betrieblich

  • Dokumentation der Meilennutzung erforderlich
  • Einlösung nur für betriebliche Flüge
  • Nachweis der betrieblichen Veranlassung

Meilen privat genutzt (Angestellter GF)

  • Zufluss bei Einlösung der Meilen
  • Versteuerung als sonstiger Bezug
  • Lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtig

Meilen privat genutzt (Gesellschafter-GF)

  • vGA erhöht das Einkommen des GF
  • Körperschaftsteuerlich nicht abzugsfähig
  • Kapitalertragsteuer auf die vGA fällig

„In der Praxis empfehlen wir eine klare gesellschaftsvertragliche Regelung oder eine Dienstanweisung, wie mit Bonusmeilen umzugehen ist. So lassen sich steuerliche Risiken von vornherein vermeiden.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Die Finanzverwaltung prüft bei Betriebsprüfungen zunehmend auch Vielfliegerprogramme. Eine saubere Dokumentation und klare Regelungen sind daher unerlässlich. Wer sich unsicher ist, sollte die steuerliche Behandlung durch einen Steuerberater prüfen lassen.

Welche Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten gelten?

Die steuerliche Anerkennung von Flugkosten steht und fällt mit der ordnungsgemäßen Dokumentation. Nach § 147 AO besteht eine Aufbewahrungspflicht von 10 Jahren für alle Belege und Buchungsunterlagen. Zusätzlich sollten Reisekostenabrechnungen, Terminkalender und Nachweise über den geschäftlichen Anlass aufbewahrt werden, um bei Betriebsprüfungen die betriebliche Veranlassung belegen zu können.

Checkliste: Was muss aufbewahrt werden?

  • Originale Flugtickets, Bordkarten oder Buchungsbestätigungen
  • Rechnungen mit Ausweis der Umsatzsteuer (bei Vorsteuerabzug)
  • Reisekostenabrechnungen mit Anlass, Datum, Ort und Zweck
  • Terminkalender oder E-Mail-Korrespondenz als Nachweis für Geschäftstermine
  • Bei gemischten Reisen: Nachweise über die betriebliche Veranlassung und Aufteilung
  • Bei Bonusmeilen: Dokumentation der betrieblichen oder privaten Nutzung
  • Genehmigungen oder Freigaben bei höheren Flugklassen (Business, First Class)

Besonders bei Gesellschafter-Geschäftsführern achtet die Finanzverwaltung auf die Nachweisbarkeit der betrieblichen Veranlassung. Ein sauberer Terminkalender, Vermerke zu Geschäftspartnern und die zeitnahe Erstellung der Reisekostenabrechnung sind wichtige Indizien für die betriebliche Nutzung.

Digitale Archivierung und GoBD-Konformität

Belege können gemäß den GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form) auch digital archiviert werden. Voraussetzung ist, dass die Belege unveränderbar, jederzeit verfügbar und maschinell auswertbar gespeichert werden. Viele moderne Buchhaltungssysteme bieten entsprechende GoBD-konforme Archivierungsfunktionen.

Praxis-Tipp

Scannen Sie Bordkarten und Belege direkt nach der Reise und verknüpfen Sie diese mit der Reisekostenabrechnung in Ihrem Buchhaltungssystem. So vermeiden Sie den Verlust von Belegen und erleichtern spätere Nachweise erheblich.

Wer die Buchhaltung und Belegarchivierung professionell aufsetzen möchte, kann die laufende Finanzbuchhaltung durch einen Steuerberater begleiten lassen. OnlineBilanz.de bietet digitale Steuerberater-Leistungen mit moderner Software und transparenten Festpreisen – so ist die Dokumentation stets rechtssicher und prüfungsfest.

Häufig gestellte Fragen

Kann ein Gesellschafter-Geschäftsführer Flugkosten auch dann absetzen, wenn er keine Reisekostenabrechnung vorlegt?

Nein. Auch bei Gesellschafter-Geschäftsführern verlangt die Finanzverwaltung eine ordnungsgemäße Reisekostenabrechnung mit Nachweis des geschäftlichen Anlasses, Reiseziel, Datum und Belegen. Ohne Dokumentation besteht das Risiko einer verdeckten Gewinnausschüttung gemäß § 8 Abs. 3 KStG.

Sind Flugkosten für Familienangehörige des Geschäftsführers absetzbar?

Nur wenn ein sachlicher betrieblicher Grund vorliegt, etwa die Begleitung zu repräsentativen Anlässen oder geschäftlichen Veranstaltungen, bei denen die Anwesenheit üblich und erforderlich ist. Reine Privatreisen von Angehörigen sind nicht abzugsfähig und führen zu verdeckter Gewinnausschüttung oder geldwertem Vorteil.

Was passiert, wenn das Finanzamt die betriebliche Veranlassung eines Fluges anzweifelt?

Die Beweislast liegt beim Steuerpflichtigen. Ohne aussagekräftige Dokumentation (Anlass, Teilnehmer, Ergebnis der Reise) kann das Finanzamt den Betriebsausgabenabzug versagen und die Kosten als nichtabzugsfähige Betriebsausgaben oder verdeckte Gewinnausschüttung behandeln. Nachträgliche Korrekturen sind schwierig.

Kann die UG auch Flugkosten für internationale Geschäftsreisen außerhalb der EU absetzen?

Ja, auch Flüge außerhalb der EU sind bei betrieblicher Veranlassung als Betriebsausgaben abzugsfähig. Allerdings entfällt bei Flügen in Drittstaaten meist der Vorsteuerabzug, da die Leistung oft im Ausland erbracht wird oder spezielle umsatzsteuerliche Regelungen greifen. Die Dokumentationspflichten sind identisch.

Muss die UG Flugkosten in der Bilanz gesondert ausweisen?

Flugkosten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst, üblicherweise im Posten Reisekosten gemäß § 275 HGB. Ein gesonderter Ausweis ist nicht vorgeschrieben, kann aber bei Wesentlichkeit zur besseren Transparenz sinnvoll sein. In der Bilanz selbst erscheinen sie nicht, da es sich um Aufwand und nicht um Vermögenswerte handelt.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Einkommensteuergesetz (EStG), Körperschaftsteuergesetz (KStG), Umsatzsteuergesetz (UStG), Handelsgesetzbuch (HGB). Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
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Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

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Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

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