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Datum

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OnlineBilanzBlogBuchhaltung Coburg

Buchhaltung Coburg 2026: Pflichten, Fristen & Kosten

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Buchhaltung in Coburg unterliegt denselben gesetzlichen Pflichten wie bundesweit: GmbH müssen Jahresabschluss erstellen, feststellen und offenlegen. Wie auch bei der Buchhaltung in Bernburg gelten hier einheitliche Vorgaben zu Größenklassen, Fristen und Offenlegungspflichten. Dieser Ratgeber erklärt, welche Größenklassen, Fristen und Offenlegungspflichten 2026 für Coburg gelten, wie die Digitalisierung voranschreitet und was Buchhaltung und Jahresabschluss kosten. Viele Unternehmen ziehen bei diesen komplexen Anforderungen eine professionelle Beratung zur Buchführung hinzu. Erfahren Sie, wann sich ein Steuerberater lohnt und welche Fehler Sie vermeiden sollten.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

In Coburg gelten für GmbH die handelsrechtlichen Buchhaltungspflichten nach §§ 238 ff. HGB. Der Jahresabschluss muss innerhalb von 11 Monaten (kleine GmbH) bzw. 8 Monaten (mittelgroße/große GmbH) festgestellt und innerhalb von 12 Monaten beim Unternehmensregister offengelegt werden. Bei Versäumnis drohen Ordnungsgelder bis 25.000 Euro nach § 335 HGB.

Welche Buchhaltungspflichten gelten für Coburger GmbH?

Jede GmbH mit Sitz in Coburg unterliegt den gesetzlichen Buchführungspflichten nach § 238 HGB. Als Kapitalgesellschaft ist die GmbH unabhängig von Umsatz oder Gewinn zur doppelten Buchführung verpflichtet. Dies umfasst die systematische Erfassung aller Geschäftsvorfälle, die Führung von Grund- und Hauptbuch sowie die Erstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach Maßgabe der §§ 264 ff. HGB.

Kernpflichten nach Handels- und Gesellschaftsrecht

  • Laufende Buchführung: Zeitnahe, chronologische und lückenlose Erfassung aller Geschäftsvorfälle (§ 239 HGB)
  • Inventur: Jährliche Bestandsaufnahme zum Bilanzstichtag (§ 240 HGB)
  • Jahresabschluss: Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang (§ 264 Abs. 1 HGB)
  • Lagebericht: Pflicht für mittelgroße und große GmbH (§ 264 Abs. 1 Satz 2 HGB)
  • Feststellung: Durch Gesellschafterversammlung binnen 11 Monaten (kleine GmbH) bzw. 8 Monaten (mittel/groß) nach § 42a GmbHG
  • Offenlegung: Elektronische Einreichung beim Unternehmensregister binnen 12 Monaten nach Bilanzstichtag (§ 325 HGB)

Praxishinweis Coburg

Auch wenn Coburg als mittelgroße Stadt keine eigenen handelsrechtlichen Sonderregelungen kennt, profitieren Unternehmen von der regionalen Nähe zur IHK zu Coburg. Dennoch gilt bundesweit einheitlich: Die Offenlegung erfolgt seit dem DiRUG (01.08.2022) ausschließlich beim Unternehmensregister — nicht beim Bundesanzeiger.

Verstöße gegen diese Pflichten können zu empfindlichen Ordnungsgeldern nach § 335 HGB führen (bis 25.000 Euro). Geschäftsführer haften zudem persönlich, wenn sie die ordnungsgemäße Buchführung nicht sicherstellen.

Welche Größenklassen und Schwellenwerte gelten 2026?

Die Größenklasse einer GmbH bestimmt den Umfang der Pflichten bei Jahresabschluss und Offenlegung. § 267 HGB definiert drei Größenklassen anhand von Bilanzsumme, Umsatzerlösen und Arbeitnehmerzahl. Für den Bilanzstichtag 31.12.2025 (Geschäftsjahr 2025) gelten folgende Schwellenwerte:

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Klein ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroß ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Groß > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Eine GmbH gilt als klein, wenn mindestens zwei der drei Kriterien an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen nicht überschritten werden (§ 267 Abs. 1 HGB). Entsprechendes gilt für mittelgroße (§ 267 Abs. 2 HGB) und große Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 3 HGB).

Erleichterungen für Kleinstkapitalgesellschaften

Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a HGB (Bilanzsumme ≤ 350.000 €, Umsatz ≤ 700.000 €, ≤ 10 Arbeitnehmer) profitieren von weiteren Erleichterungen: verkürzter Anhang, keine Offenlegungspflicht der Gewinn- und Verlustrechnung, vereinfachte Gliederungsschemata. Dennoch bleibt die Feststellungs- und Offenlegungspflicht bestehen.

„Viele Coburger GmbH fallen in die Kategorie ‚klein‘ oder ‚Kleinst‘. Die Größenklasse sollte jährlich geprüft werden — insbesondere bei Wachstum. Wer die Schwelle überschreitet, muss umfassendere Offenlegungspflichten beachten.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Welche Fristen gelten für Feststellung und Offenlegung?

Der Geschäftsführer einer GmbH muss den Jahresabschluss rechtzeitig aufstellen, der Gesellschafterversammlung zur Feststellung vorlegen und anschließend beim Unternehmensregister offenlegen. Die Fristen sind gesetzlich strikt geregelt und ihre Einhaltung wird elektronisch überwacht.

Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG

Kleine GmbH

  • Bilanzstichtag 31.12.2025 → Feststellung bis 30.11.2026

Mittelgroße und große GmbH

  • Bilanzstichtag 31.12.2025 → Feststellung bis 31.08.2026

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Nach Feststellung muss der Jahresabschluss unverzüglich, spätestens aber binnen 12 Monaten nach Bilanzstichtag beim Unternehmensregister elektronisch eingereicht werden (§ 325 Abs. 1 HGB). Für den Bilanzstichtag 31.12.2025 endet die Offenlegungsfrist am 31.12.2026.

Ordnungsgeld bei Fristversäumnis

Das Bundesamt für Justiz verhängt bei verspäteter oder unterlassener Offenlegung Ordnungsgelder zwischen 500 und 25.000 Euro (§ 335 HGB). Geschäftsführer haften persönlich. Eine nachträgliche Offenlegung beseitigt nicht die Ordnungswidrigkeit — das Ordnungsgeld wird auch nach Einreichung festgesetzt.

Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lassen möchte, ohne langes Suchen, findet auf OnlineBilanz.de digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen. Die Koordination der Frist­einhaltung gehört dabei zum Service.

Wie digital ist die Buchhaltung in Coburg bereits?

Auch in Coburg vollzieht sich der Wandel zur digitalen Buchhaltung. Cloud-Buchhaltungssoftware, elektronische Belegerfassung und digitale Schnittstellen zum Steuerberater sind mittlerweile Standard. Die GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) geben den Rahmen vor.

Vorteile digitaler Buchhaltung

  • Effizienz: Automatisierte Belegerfassung per OCR reduziert manuellen Aufwand
  • Transparenz: Echtzeit-Auswertungen und rollenbasierte Zugriffe für Geschäftsführer und Steuerberater
  • Rechtssicherheit: Revisionssichere Archivierung nach GoBD, automatisierte Versionierung
  • Mobilität: Zugriff auf Finanzdaten von überall, ortsunabhängige Zusammenarbeit mit Dienstleistern
  • Schnittstellen: DATEV-Export, ELSTER-Anbindung, automatische Umsatzsteuervoranmeldung

GoBD-Konformität

Die GoBD verlangen Nachvollziehbarkeit, Vollständigkeit, Richtigkeit, Zeitgerechtigkeit, Ordnung und Unveränderbarkeit. Cloud-Buchhaltungslösungen müssen diese Anforderungen erfüllen — zertifizierte Software dokumentiert dies durch Testate oder Verfahrensdokumentationen.

In Coburg bieten regionale Steuerberater zunehmend digitale Mandantenportale an. Gleichzeitig ermöglichen überregionale Plattformen wie OnlineBilanz eine vollständig digitale Abwicklung ohne lokale Bindung — ideal für GmbH, die Wert auf Festpreise, Transparenz und schnelle Bearbeitungszeiten legen.

Steuerberater oder eigene Buchhaltung: Was lohnt sich?

GmbH-Geschäftsführer in Coburg stehen regelmäßig vor der Frage: Buchhaltung und Jahresabschluss selbst erstellen oder an einen Steuerberater delegieren? Die Antwort hängt von Komplexität, Ressourcen, Haftungsrisiko und Kosten-Nutzen-Abwägung ab.

Eigenständige Buchhaltung: Voraussetzungen und Risiken

Grundsätzlich darf der Geschäftsführer die Buchhaltung selbst führen — sofern er über ausreichende Fachkenntnisse verfügt. HGB, GoBD, Steuerrecht und Gesellschaftsrecht müssen sicher beherrscht werden. Fehler in der Bilanzierung können zu Steuerrisiken, Haftung gegenüber Gesellschaftern und Ordnungsgeldern führen.

  • Fundierte Kenntnisse in Bilanzierung und HGB-Rechnungslegung
  • Aktuelle Kenntnis der GoBD und steuerrechtlicher Änderungen
  • Zeitressourcen für laufende Buchführung und Monats-/Jahresabschluss
  • GoBD-konforme Software und revisionssichere Archivierung
  • Bereitschaft zur persönlichen Haftung bei Fehlern

Steuerberater: Sicherheit, Haftung, Effizienz

Ein Steuerberater erstellt den Jahresabschluss nach Berufsgrundsätzen, haftet für Fehler durch Berufshaftpflicht und unterzeichnet rechtsverbindlich. Der Geschäftsführer wird von Detailarbeit entlastet und profitiert von steuerlicher Gestaltungsberatung. Besonders für mittelgroße und prüfungspflichtige GmbH ist die Beauftragung eines Steuerberaters faktisch Standard.

„Die Frage ist nicht nur ‚Was kostet der Steuerberater?‘, sondern auch ‚Was kostet ein Fehler?‘. Ein fehlerhafter Jahresabschluss kann Gesellschafterbeschlüsse anfechtbar machen, Steuernachforderungen auslösen und Ordnungsgelder nach sich ziehen. Der Steuerberater bringt nicht nur Fachkenntnis, sondern auch Haftung und Rechtssicherheit mit.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wer Steuerberater-Qualität mit digitaler Effizienz und transparenten Festpreisen verbinden möchte, findet auf OnlineBilanz.de eine moderne Alternative zum klassischen Vor-Ort-Berater. Der Jahresabschluss wird durch zugelassene Steuerberater erstellt, digital koordiniert und rechtssicher unterzeichnet.

Welche häufigen Fehler in der Buchhaltung sollten Sie vermeiden?

Auch erfahrene Buchhalter und Geschäftsführer begehen wiederkehrende Fehler, die bei Betriebsprüfungen oder Offenlegung zu Problemen führen. Die nachfolgenden Punkte gehören zu den häufigsten Schwachstellen in der GmbH-Buchhaltung.

1. Unvollständige oder verspätete Belegerfassung

§ 238 Abs. 1 HGB verlangt zeitnahe Erfassung aller Geschäftsvorfälle. Verspätete oder fehlende Belege gefährden die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und können zur Schätzung durch das Finanzamt führen (§ 162 AO). Digitale Belegerfassung per App oder Scan reduziert dieses Risiko erheblich.

2. Fehlerhafte Kontierung und Zuordnung

Falsche SKR-Konten (z. B. Verwechslung von Aufwand und Aktivierung, private vs. betriebliche Ausgaben) führen zu verzerrten Bilanzen. Besonders kritisch: umsatzsteuerliche Zuordnung, Vorsteuerabzug, Abgrenzung von Anschaffungs- und Herstellungskosten (§ 255 HGB).

3. Fehlende oder fehlerhafte Abgrenzung

Rechnungsabgrenzungsposten (§ 250 HGB), Rückstellungen (§ 249 HGB) und Umsatzerlöse müssen periodengerecht abgegrenzt werden. Typische Fehler: Jahresbeiträge, Versicherungen, Lizenzen nicht abgrenzen; Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten unterlassen.

4. Unzureichende GoBD-Dokumentation

Fehlende Verfahrensdokumentation, nicht revisionssichere Archivierung oder nachträgliche Änderungen ohne Protokoll verstoßen gegen die GoBD. Das Finanzamt kann bei schweren Mängeln die Buchführung verwerfen und Hinzuschätzungen vornehmen.

5. Verspätete Offenlegung und Feststellung

Die Fristen nach § 42a GmbHG (Feststellung) und § 325 HGB (Offenlegung) werden häufig unterschätzt. Ordnungsgelder werden automatisiert verhängt — auch bei kleinen GmbH. Eine frühzeitige Jahresabschlussplanung ist daher unerlässlich.

Praxistipp

Legen Sie interne Meilensteine fest: Belege monatlich erfassen, Quartalsabstimmung durchführen, Jahresabschluss spätestens im März folgendes Jahr starten. So bleibt ausreichend Puffer für Rückfragen und Korrekturen.

Was kostet Buchhaltung und Jahresabschluss in Coburg?

Die Kosten für Buchhaltung und Jahresabschluss hängen von Umfang, Komplexität, Belegzahl und Dienstleister ab. Steuerberater orientieren sich üblicherweise an der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV), dürfen aber auch Pauschal- oder Zeithonorare vereinbaren.

Kostenstruktur nach StBVV

Die StBVV definiert Gebührenrahmen je nach Gegenstandswert (z. B. Jahresumsatz, Bilanzsumme). Für einen Jahresabschluss einer kleinen GmbH (Gegenstandswert 100.000 €) liegt die Mittelgebühr bei rund 400–600 Euro (§ 35 StBVV). Hinzu kommen Kosten für laufende Buchhaltung (z. B. 10–30 Euro pro Beleg), Umsatzsteuervoranmeldungen und ggf. E-Bilanz-Übermittlung.

Leistung Beispiel StBVV-Gebühr Hinweis
Laufende Buchführung 10–30 € / Beleg Abhängig von Belegzahl und Komplexität
Jahresabschluss klein 400–800 € Gegenstandswert bis 100.000 €
Jahresabschluss mittel 800–2.000 € Gegenstandswert bis 500.000 €
Umsatzsteuervoranmeldung 50–150 € / Monat Je nach Umsatz und Voranmeldungszeitraum
Offenlegung 50–150 € Einreichung beim Unternehmensregister

Regionale Steuerberater in Coburg bewegen sich im Rahmen dieser Gebühren, ergänzt um individuelle Faktoren wie Mandantengröße, Betreuungsintensität und Digitalisierungsgrad.

Transparente Festpreise als Alternative

Moderne Plattformen wie OnlineBilanz bieten transparente Festpreise für Jahresabschluss und Buchhaltung. Der Geschäftsführer weiß vorab, welche Kosten entstehen — ohne versteckte Gebühren oder unklare Abrechnungen. Der Jahresabschluss wird durch zugelassene Steuerberater erstellt und digital koordiniert. Das reduziert Zeitaufwand, Abstimmungsschleifen und ermöglicht eine effiziente Bearbeitung ohne Wartezeiten.

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Erstellung durch zugelassene Steuerberater

Besonders für GmbH mit klaren, wiederkehrenden Anforderungen lohnt sich der Vergleich zwischen klassischem Vor-Ort-Steuerberater und digitalen Festpreis-Angeboten.

Wie läuft die Offenlegung beim Unternehmensregister ab?

Seit Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung des Jahresabschlusses ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister (§ 325 HGB). Der früher übliche Bundesanzeiger ist nicht mehr zuständig. Die Einreichung erfolgt über das Portal www.unternehmensregister.de oder über zertifizierte Einreichungsschnittstellen (z. B. via DATEV, Steuerberater-Software).

Schritt-für-Schritt-Ablauf

  1. Jahresabschluss fertigstellen: Bilanz, GuV, Anhang sowie ggf. Lagebericht (je nach Größenklasse) liegen vor.
  2. Feststellung durch Gesellschafterversammlung: Beschluss protokollieren (§ 42a GmbHG).
  3. Einreichung vorbereiten: Dokumente als strukturierte Daten (XBRL-Format) oder PDF/A aufbereiten. Kleine und Kleinst-GmbH dürfen teilweise auf XBRL verzichten.
  4. Registrierung beim Unternehmensregister: Einmaliger Account für die GmbH (Registernummer, Sitz, Vertreter).
  5. Elektronische Einreichung: Upload der Dokumente, Angabe des Bilanzstichtags, Größenklasse, Offenlegungsart (Voll-/Teil-Offenlegung).
  6. Prüfung und Freigabe: Das Unternehmensregister prüft formal (Vollständigkeit, Format). Nach Freigabe ist der Jahresabschluss öffentlich einsehbar.
  7. Gebühren: Je nach Umfang 30–50 Euro (kleine GmbH), höher bei umfangreichen Dokumenten.

XBRL-Pflicht

Große und mittelgroße Kapitalgesellschaften müssen den Jahresabschluss im XBRL-Format (eXtensible Business Reporting Language) einreichen (§ 325 Abs. 2a HGB). Kleine GmbH können auf XBRL verzichten und Bilanz/GuV als PDF einreichen — der Anhang muss aber strukturiert oder als durchsuchbares PDF vorliegen.

Steuerberater übernehmen die Offenlegung in der Regel als Teil des Jahresabschluss-Mandats. OnlineBilanz koordiniert die elektronische Einreichung standardmäßig und informiert den Geschäftsführer über den Status — ohne zusätzlichen Aufwand.

„Die Offenlegung ist für viele Mandanten ein bürokratischer Stolperstein. Wer die Frist verpasst, riskiert ein Ordnungsgeld. Wir übernehmen die vollständige Einreichung beim Unternehmensregister — der Geschäftsführer erhält eine Bestätigung und kann sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufig gestellte Fragen

Gibt es in Coburg lokale Besonderheiten bei der Buchhaltung?

Nein, die Buchhaltungspflichten richten sich bundesweit nach dem HGB und sind in Coburg identisch mit denen in allen anderen Städten. Lokale Unterschiede gibt es lediglich bei Gewerbesteuerhebesätzen, nicht aber bei den handelsrechtlichen Pflichten zur Buchführung und Offenlegung.

Kann ich als Coburger GmbH die Buchhaltung komplett selbst machen?

Ja, grundsätzlich dürfen Sie die laufende Buchhaltung selbst führen. Allerdings müssen Sie die gesetzlichen Anforderungen (GoBD, § 238 ff. HGB) erfüllen. Den Jahresabschluss darf nur ein Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer rechtsverbindlich erstellen und unterzeichnen, sofern Sie eine steuerliche Beratungsleistung in Anspruch nehmen möchten.

Was passiert, wenn ich die Offenlegungsfrist in Coburg verpasse?

Das Bundesamt für Justiz verhängt ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB zwischen 500 und 25.000 Euro – unabhängig vom Standort. Die Frist beträgt 12 Monate nach Bilanzstichtag. Nach Ablauf erfolgt zunächst eine Mahnung, dann das Ordnungsgeldverfahren. Eine verspätete Offenlegung bleibt dennoch Pflicht.

Welche Software empfiehlt sich für die Buchhaltung in Coburg?

Gängige cloudbasierte Buchhaltungssoftware wie DATEV Unternehmen online, Lexware, sevDesk oder lexoffice erfüllen die GoBD-Anforderungen. Wichtig ist eine revisionssichere Archivierung, GOBD-konforme Belegerfassung und eine Schnittstelle zum Steuerberater. Die Wahl hängt von Unternehmensgröße, Belegvolumen und Branche ab.

Muss ich in Coburg einen lokalen Steuerberater beauftragen?

Nein, Sie können bundesweit einen Steuerberater mandatieren. Dank Digitalisierung ist der Standort des Beraters nicht mehr entscheidend. Online-Plattformen wie OnlineBilanz.de bieten deutschlandweit Jahresabschlüsse durch zugelassene Steuerberater mit transparenten Festpreisen und digitaler Koordination an.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), GmbH-Gesetz (GmbHG), Unternehmensregister, Bundesamt für Justiz. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
Ben
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KI-Assistenz