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Datum

Lesedauer

16–24 Minuten

OnlineBilanzBlogBuchführung selber machen

Buchführung selber machen 2026: Leitfaden & Tipps

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Viele Unternehmer fragen sich, ob sie ihre Buchführung selber machen können – oder ob ein Steuerberater notwendig ist. Dieser Leitfaden erklärt, welche gesetzlichen Pflichten bestehen, welche Kenntnisse erforderlich sind und welche Software sich eignet. Sie erfahren außerdem, wann die Eigenbearbeitung wirtschaftlich sinnvoll ist und wo die Grenzen liegen – insbesondere beim Jahresabschluss und der Offenlegung.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Buchführung können Sie grundsätzlich selbst erledigen, wenn Sie die gesetzlichen Vorgaben nach HGB und AO beherrschen und über geeignete Software verfügen. Der Jahresabschluss einer GmbH hingegen erfordert fundierte Kenntnisse in Bilanzierung und Handelsrecht; hier ist ein Steuerberater meist die sicherere Wahl. Achten Sie auf Fristen zur Feststellung und Offenlegung sowie auf mögliche Ordnungsgelder nach § 335 HGB.

Wer ist zur Buchführung verpflichtet?

Die Buchführungspflicht in Deutschland ergibt sich aus verschiedenen Rechtsgrundlagen. Nach § 238 HGB sind alle Kaufleute verpflichtet, Bücher zu führen und in diesen ihre Handelsgeschäfte und die Lage ihres Vermögens nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) ersichtlich zu machen. Für eine GmbH beginnt diese Pflicht mit der Eintragung ins Handelsregister – unabhängig von Größe oder Umsatz. Andere Organisationsformen, etwa eingetragene Vereine, unterliegen abweichenden Regelungen; wer dort die Buchführung im Verein eigenständig übernehmen möchte, sollte die vereinsspezifischen Besonderheiten kennen.

Gesetzliche Grundlagen der Buchführungspflicht

  • § 238 HGB: Buchführungspflicht für Kaufleute
  • § 6 GmbHG: Buchführungspflicht ab Eintragung ins Handelsregister
  • § 140 AO: Steuerliche Buchführungspflicht ab bestimmten Schwellenwerten (Umsatz über 800.000 Euro oder Gewinn über 80.000 Euro jährlich)
  • § 242 HGB: Pflicht zur Aufstellung eines Inventars und einer Eröffnungsbilanz
  • § 243 HGB: Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses (Bilanz und GuV)

Praxis-Hinweis

Jede GmbH ist unabhängig von ihrer Größe buchführungspflichtig. Auch Kleinstkapitalgesellschaften mit wenigen tausend Euro Umsatz müssen eine ordnungsgemäße Buchführung führen und einen Jahresabschluss erstellen. Die Größenklasse nach § 267 HGB bestimmt lediglich den Umfang der Offenlegungspflichten.

Einzelunternehmer und Personengesellschaften unterliegen der handelsrechtlichen Buchführungspflicht nach § 238 HGB nur dann, wenn sie die Kaufmannseigenschaft besitzen. Freiberufler sind grundsätzlich nicht buchführungspflichtig und können eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung nach § 4 Abs. 3 EStG erstellen – es sei denn, sie überschreiten die Schwellenwerte des § 141 AO.

Welche Aufgaben umfasst die Buchführung?

Die Buchführung dokumentiert alle Geschäftsvorfälle eines Unternehmens chronologisch und systematisch. Sie bildet die Grundlage für den Jahresabschluss, die Steuererklärungen und die unternehmerischen Entscheidungen. Der Umfang der Buchführungsaufgaben hängt von der Größe und Komplexität des Unternehmens ab.

Laufende Buchführungsaufgaben

Dokumentation

  • Belegverwaltung und -archivierung
  • Kontierung nach Kontenrahmen (SKR 03/04)
  • Verbuchung nach zeitlicher Reihenfolge

Kontrolle & Abgleich

  • Kontenabstimmung (Banken, Kreditoren, Debitoren)
  • Offene-Posten-Verwaltung
  • Umsatzsteuer-Voranmeldungen (monatlich/quartalsweise)

Periodische Aufgaben zum Jahresabschluss

  • Inventur nach § 240 HGB durchführen und dokumentieren
  • Abgrenzungsposten bilden (aktive/passive Rechnungsabgrenzung nach § 250 HGB)
  • Rückstellungen bewerten und bilden (§ 249 HGB)
  • Forderungen auf Werthaltigkeit prüfen, ggf. Einzelwertberichtigungen vornehmen
  • Anlagevermögen abschreiben nach § 253 HGB (planmäßig und außerplanmäßig)
  • Jahresabschluss erstellen: Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, ggf. Anhang
  • Bei mittelgroßen und großen GmbH: Lagebericht nach § 289 HGB erstellen

Die Komplexität dieser Aufgaben steigt mit der Unternehmensgröße erheblich. Während eine Kleinst-GmbH mit wenigen Geschäftsvorfällen pro Monat die Buchführung mit überschaubarem Aufwand selbst bewältigen kann, erfordert eine mittelgroße GmbH mit mehreren Mitarbeitern, internationalen Geschäftsbeziehungen oder komplexen Warenwirtschaftssystemen erheblich mehr Fachwissen und zeitliche Ressourcen.

Welche Kenntnisse brauche ich für die Buchführung?

Wer die Buchführung selbst übernehmen möchte, benötigt fundierte Kenntnisse in mehreren Bereichen. Es geht nicht nur um das technische Verbuchen von Belegen, sondern um ein umfassendes Verständnis von Bilanzierung, Steuerrecht und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung.

Fachliche Anforderungen im Überblick

Buchführungstechnik

  • Doppelte Buchführung (Soll und Haben)
  • Kontenrahmen SKR 03 oder SKR 04
  • Buchungssätze bilden und kontieren
  • T-Konten und Hauptbuch verstehen
  • Nebenbücher führen (Kasse, Bank, Debitor, Kreditor)

Handels- & Bilanzrecht

  • Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (§ 238, 239 HGB)
  • Ansatz- und Bewertungsvorschriften (§§ 246–256 HGB)
  • Bilanzgliederung nach § 266 HGB
  • GuV-Gliederung nach § 275 HGB
  • Größenabhängige Erleichterungen (§ 267 HGB)

Steuerrecht

  • Umsatzsteuer (Vorsteuerabzug, USt-Voranmeldung)
  • Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer
  • Betriebliche Steuererklärungen
  • Dauerfristverlängerung und Fristen
  • Steuerliche Abschreibungen (AfA-Tabellen)

„In der Praxis zeigt sich: Viele Geschäftsführer unterschätzen die Komplexität der Buchführung. Ein einzelner falscher Buchungssatz kann zu fehlerhaften Bilanzen und damit zu fehlerhaften Steuererklärungen führen. Besonders bei Rückstellungen, Abgrenzungen und Bewertungsfragen ist fundiertes Fachwissen unerlässlich.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Neben dem fachlichen Wissen ist auch die Kenntnis der eingesetzten Software erforderlich. Moderne Buchhaltungssoftware wie DATEV, Lexware oder DATEV Unternehmen online bietet zwar Unterstützung durch Automatisierung und Kontierungsvorschläge, ersetzt aber nicht das fachliche Verständnis. Falsch konfigurierte Automatismen führen zu systematischen Fehlern, die erst bei der Jahresabschlusserstellung auffallen – und dann oft nur schwer zu korrigieren sind.

Buchführung selbst machen: Wann lohnt es sich?

Die Entscheidung, die Buchführung selbst zu übernehmen oder extern zu vergeben, hängt von mehreren Faktoren ab. Beide Varianten haben spezifische Vor- und Nachteile, die je nach Unternehmenssituation unterschiedlich zu gewichten sind.

Vorteile der Eigenbearbeitung

  • Kostenersparnis: Honorare für Steuerberater oder Buchhalter entfallen, allerdings muss die eigene Arbeitszeit gegengerechnet werden
  • Direkte Kontrolle: Unmittelbarer Überblick über alle Geschäftsvorfälle und die aktuelle finanzielle Lage
  • Flexibilität: Keine Abhängigkeit von externen Dienstleistern bei kurzfristigem Informationsbedarf
  • Lerneffekt: Tiefes Verständnis für die wirtschaftlichen Zusammenhänge im eigenen Unternehmen
  • Schnelligkeit: Keine Wartezeiten bei der Belegübermittlung oder Rückfragen

Nachteile und Risiken

  • Zeitaufwand: Laufende Buchführung und Jahresabschluss binden erhebliche Kapazitäten, die für das operative Geschäft fehlen
  • Fehlerrisiko: Ohne fundierte Ausbildung sind Buchungsfehler, falsche Bewertungen oder unvollständige Abschlüsse wahrscheinlich
  • Haftungsrisiko: Der Geschäftsführer haftet nach § 43 GmbHG für ordnungsgemäße Buchführung und Jahresabschluss
  • Steuerliche Nachteile: Optimierungspotenziale bei der Gestaltung bleiben ungenutzt, Steuernachzahlungen drohen
  • Aktualität: Ständige Gesetzesänderungen (HGB, EStG, UStG) müssen eigenständig verfolgt werden
  • Prüfungssicherheit: Bei Betriebsprüfungen fehlt die fachliche Unterstützung durch einen Steuerberater

Achtung bei Fehlern

Fehlerhafte Buchführung kann schwerwiegende Folgen haben: Das Finanzamt kann Schätzungen vornehmen (§ 162 AO), die regelmäßig zu höheren Steuerfestsetzungen führen. Bei vorsätzlich falschen Angaben drohen Steuerstrafverfahren. Zudem können fehlerhafte Jahresabschlüsse die Feststellung nach § 42a GmbHG gefährden und zu Ordnungsgeldern nach § 335 HGB (500 bis 25.000 Euro) führen.

In der Praxis eignet sich die Eigenbearbeitung vor allem für Kleinstgesellschaften mit sehr überschaubaren Geschäftsvorfällen, wenn der Geschäftsführer über eine buchhalterische oder steuerliche Ausbildung verfügt. Ab einer gewissen Komplexität – etwa bei mehreren Mitarbeitern, Warenlager, internationalen Geschäften oder komplexen Finanzierungen – übersteigen die Risiken und der Zeitaufwand schnell die Kostenersparnis.

Welche Software eignet sich für die Eigenbearbeitung?

Die Wahl der richtigen Buchhaltungssoftware ist entscheidend für eine effiziente und gesetzeskonforme Buchführung. Die Software muss die GoBD-Anforderungen (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) erfüllen, die seit 2015 die Spielregeln für digitale Buchführung definieren.

Anforderungen an Buchhaltungssoftware

  • GoBD-konform: Unveränderbarkeit, Nachvollziehbarkeit, Vollständigkeit der Buchungen
  • Revisionssichere Archivierung nach § 257 HGB und § 147 AO (10 Jahre für Buchungsbelege)
  • Doppelte Buchführung mit vollständigem Kontenrahmen (SKR 03 oder SKR 04)
  • Umsatzsteuer-Voranmeldung direkt per ELSTER-Schnittstelle
  • Anlagenbuchhaltung mit automatischen AfA-Berechnungen
  • Offene-Posten-Verwaltung für Debitoren und Kreditoren
  • Mahnwesen für überfällige Forderungen
  • DATEV-Export für Zusammenarbeit mit Steuerberater oder spätere Übergabe

Marktübersicht etablierter Lösungen

Software Zielgruppe Besonderheiten
DATEV Unternehmen online KMU mit StB-Anbindung Vollintegriert, hoher Funktionsumfang, Zusammenarbeit mit Steuerberater möglich
Lexware buchhaltung Kleine GmbH, Selbstbucher Benutzerfreundlich, lokale Installation oder Cloud, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
sevDesk Kleinunternehmen, Startups Cloud-basiert, moderne Oberfläche, Belegerfassung per App, eingeschränkter Funktionsumfang
WISO Buchhaltung Einzelfirmen, kleine GmbH Preisgünstig, für Einsteiger geeignet, weniger für komplexe Anforderungen
SAP Business One / Agenda Mittelstand ERP-System mit Finanzbuchhaltung, für komplexe Unternehmensstrukturen

DATEV-Schnittstelle beachten

Selbst wenn Sie die Buchführung zunächst selbst übernehmen, sollten Sie eine Software mit DATEV-Export wählen. Falls Sie später zu einem Steuerberater wechseln möchten, lassen sich die Daten problemlos übergeben. Die meisten Steuerberater arbeiten mit DATEV-Systemen – proprietäre Formate ohne Export erschweren den Wechsel erheblich.

Die Lizenzkosten für professionelle Buchhaltungssoftware liegen zwischen 10 und 50 Euro monatlich für kleine GmbH. DATEV-Lösungen sind in der Regel teurer, bieten aber den umfassendsten Funktionsumfang und höchste Rechtssicherheit. Kostenlose oder sehr günstige Tools erfüllen oft nicht alle GoBD-Anforderungen oder bieten keinen ausreichenden Support bei Fragen.

Kann ich den Jahresabschluss selbst erstellen?

Der Jahresabschluss einer GmbH besteht nach § 242 Abs. 3 HGB mindestens aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung, bei mittelgroßen und großen Gesellschaften zusätzlich aus einem Anhang (§ 264 Abs. 1 HGB). Rechtlich ist es grundsätzlich möglich, den Jahresabschluss selbst zu erstellen – allerdings gelten strenge Anforderungen.

Rechtliche Anforderungen an den Jahresabschluss

  • § 243 Abs. 1 HGB: Der Jahresabschluss muss klar und übersichtlich sein
  • § 243 Abs. 2 HGB: Er muss den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung entsprechen
  • § 264 Abs. 2 HGB: Der Jahresabschluss der Kapitalgesellschaft hat unter Beachtung der GoB ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu vermitteln
  • § 245 HGB: Der Jahresabschluss ist vom Geschäftsführer zu unterzeichnen
  • § 42a GmbHG: Feststellung durch die Gesellschafterversammlung innerhalb von 11 Monaten (kleine GmbH) bzw. 8 Monaten (mittelgroße/große GmbH) nach Bilanzstichtag

Kritische Bereiche bei der Jahresabschlusserstellung

Bilanzierung

  • Bilanzierungsfähigkeit und -pflicht nach § 246 HGB prüfen
  • Aktivierungsverbote und Passivierungsverbote beachten
  • Bewertung nach § 253 HGB (Anschaffungskosten, Abschreibungen)
  • Niederstwertprinzip und Höchstwertprinzip anwenden
  • Rückstellungen korrekt bilden und bewerten (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB)

Formale Anforderungen

  • Bilanzgliederung nach § 266 HGB einhalten
  • GuV nach § 275 HGB (Gesamtkosten- oder Umsatzkostenverfahren)
  • Anhang bei mittelgroßen/großen GmbH nach § 284 ff. HGB
  • Lagebericht bei mittelgroßen/großen GmbH nach § 289 HGB
  • Größenabhängige Erleichterungen prüfen (§ 267 HGB)

„Viele Mandanten kommen zu uns, nachdem sie den Jahresabschluss zunächst selbst versucht haben. Oft stellen wir fest: Die laufende Buchführung war noch halbwegs korrekt, aber bei Rückstellungen, Abgrenzungen und der Bewertung des Anlagevermögens fehlt die Erfahrung. Das führt dann zu Korrekturaufwand, der höher ist als die ursprüngliche Ersparnis.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Haftungsrisiko des Geschäftsführers

Nach § 43 Abs. 1 GmbHG haben die Geschäftsführer die Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes anzuwenden. Bei fehlerhaftem Jahresabschluss können sie persönlich haften – gegenüber der Gesellschaft, den Gesellschaftern und im Insolvenzfall auch gegenüber Gläubigern. Ein durch einen Steuerberater erstellter Jahresabschluss reduziert dieses Haftungsrisiko erheblich, da der Steuerberater seinerseits haftet und berufshaftpflichtversichert ist.

Für Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a HGB existieren Erleichterungen: Sie können eine verkürzte Bilanz aufstellen und müssen keinen Anhang erstellen, wenn bestimmte Angaben unter der Bilanz gemacht werden. Dennoch bleiben die materiellen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften vollumfänglich anzuwenden. Wer sich unsicher ist, sollte zumindest für den Jahresabschluss einen Steuerberater hinzuziehen – auch wenn die laufende Buchführung selbst geführt wird. Moderne Plattformen wie OnlineBilanz.de bieten digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen, sodass auch kleinere GmbH professionelle Jahresabschlüsse zu kalkulierbaren Kosten erhalten können.

Welche Pflichten bestehen nach dem Jahresabschluss?

Mit der Erstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Pflichten einer GmbH noch nicht erfüllt. Es folgen die Feststellung durch die Gesellschafter und – für die meisten Kapitalgesellschaften – die Offenlegung beim Unternehmensregister. Diese Pflichten gelten unabhängig davon, ob der Jahresabschluss selbst erstellt oder durch einen Steuerberater angefertigt wurde.

Feststellung des Jahresabschlusses nach § 42a GmbHG

Der von den Geschäftsführern aufgestellte Jahresabschluss muss durch die Gesellschafterversammlung festgestellt werden. Seit der GmbH-Reform 2008 gelten für die Feststellung klare Fristen, die von der Unternehmensgröße abhängen:

  • Kleine Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 1 HGB): Feststellung innerhalb von 11 Monaten nach Bilanzstichtag
  • Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften: Feststellung innerhalb von 8 Monaten nach Bilanzstichtag
  • Bei Bilanzstichtag 31.12.2025: Feststellung bis 30.11.2026 (klein) bzw. 31.08.2026 (mittelgroß/groß)

Feststellung dokumentieren

Die Feststellung erfolgt durch Gesellschafterbeschluss, der zu protokollieren ist. Das Protokoll sollte die Anwesenheit, die Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses und die Ergebnisverwendung dokumentieren. Diese Dokumentation ist Teil der Gesellschaftsunterlagen und bei Betriebsprüfungen vorzulegen.

Offenlegung beim Unternehmensregister

Nach § 325 HGB müssen Kapitalgesellschaften ihren Jahresabschluss beim Betreiber des Unternehmensregisters einreichen. Seit Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister – nicht mehr beim Bundesanzeiger. Die Offenlegungsfrist beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag.

12 Monate

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

500–25.000 €

Ordnungsgeld nach § 335 HGB

01.08.2022

DiRUG: Nur noch Unternehmensregister

Der Umfang der offenzulegenden Unterlagen hängt von der Unternehmensgröße ab. Kleine Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 1 HGB) können sich auf die Veröffentlichung der Bilanz beschränken und müssen die GuV nicht offenlegen, wenn die Umsatzerlöse gesondert unter der Bilanz angegeben werden. Mittelgroße und große Gesellschaften müssen vollständige Abschlussunterlagen inklusive Anhang und Lagebericht offenlegen.

Ordnungsgeldverfahren vermeiden

Das Bundesamt für Justiz überwacht die Offenlegungspflicht und leitet bei Verstößen automatisch Ordnungsgeldverfahren ein. Das Ordnungsgeld nach § 335 HGB beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen. Es richtet sich gegen die Gesellschaft und gegen den Geschäftsführer persönlich. Wiederholte Verstöße führen zu höheren Ordnungsgeldern. Die Offenlegungspflicht besteht auch bei Verlusten oder negativem Eigenkapital.

Die technische Einreichung erfolgt über das elektronische Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de). Die Daten müssen im XBRL-Format (eXtensible Business Reporting Language) oder als strukturiertes PDF eingereicht werden. Viele Buchhaltungsprogramme bieten einen Export in diesen Formaten an. Alternativ können Steuerberater die Offenlegung im Rahmen ihrer Dienstleistung übernehmen – bei OnlineBilanz.de ist die Offenlegung beispielsweise im Leistungsumfang des Jahresabschlusses enthalten.

Häufige Fehler bei der Eigenbearbeitung

In der Praxis zeigen sich bei selbst erstellten Buchführungen und Jahresabschlüssen immer wieder typische Fehler, die teils erhebliche steuerliche und rechtliche Konsequenzen haben können. Die meisten dieser Fehler entstehen nicht aus Vorsatz, sondern aus Unkenntnis der komplexen Vorschriften.

Typische Buchungsfehler

  • Privatentnahmen falsch gebucht: Werden auf Aufwandskonten statt auf das Verrechnungskonto gebucht, verfälscht dies den Gewinn
  • Umsatzsteuer-Voranmeldung fehlerhaft: Falsche Steuersätze, fehlende Aufteilung nach § 13b UStG (Reverse Charge), vergessene innergem. Erwerbe
  • Fehlende Belege: Buchungen ohne ordnungsgemäßen Beleg verstoßen gegen § 238 HGB und § 145 AO
  • Keine zeitnahe Erfassung: Buchungen erfolgen nur quartalsweise oder zum Jahresende, was gegen das Gebot zeitnaher Erfassung verstößt
  • Privatnutzung Kfz nicht erfasst: Fehlt die 1%-Regelung oder das Fahrtenbuch, entsteht ein steuerliches Risiko

Fehler beim Jahresabschluss

Bilanzansatz

  • Rückstellungen fehlen oder sind falsch bewertet (Urlaubsrückstellungen, ausstehende Rechnungen)
  • Abgrenzungsposten nicht gebildet (Versicherungen, Mieten)
  • Forderungen nicht wertberichtigt trotz Zahlungsausfall
  • Anschaffungsnebenkosten nicht aktiviert
  • Eigenkapital falsch dargestellt (fehlende Rücklagenbuchungen)

Bewertung & Darstellung

  • AfA nicht oder falsch berechnet (falsche Nutzungsdauer, fehlende Abschreibung)
  • Niederstwertprinzip nicht angewendet
  • Falsche Bilanzgliederung nach § 266 HGB
  • GuV-Posten falsch zugeordnet
  • Vorjahreszahlen fehlen oder stimmen nicht mit Vorjahresbilanz überein

„Ein häufiges Problem: Geschäftsführer buchen das ganze Jahr über korrekt, übersehen aber beim Jahresabschluss die notwendigen Rückstellungen für Jahresabschlusskosten, Steuerberatung oder ausstehende Urlaubsansprüche. Das führt zu einem zu hohen Gewinnausweis – und damit zu überhöhten Steuerzahlungen, die später nur schwer korrigiert werden können.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Konsequenzen von Fehlern

Fehler in der Buchführung oder im Jahresabschluss können unterschiedliche Folgen haben. Bei Betriebsprüfungen führen sie regelmäßig zu Hinzuschätzungen und Steuernachforderungen inklusive Zinsen nach § 233a AO (0,15 % pro Monat, entspricht 1,8 % p.a.). Schwerwiegende Mängel können dazu führen, dass das Finanzamt die gesamte Buchführung verwirft und Gewinne schätzt – in der Regel zu Ungunsten des Steuerpflichtigen.

Zivilrechtlich kann ein fehlerhafter Jahresabschluss die Grundlage für Gesellschafterbeschlüsse (z. B. Gewinnverwendung) ungültig machen. Im schlimmsten Fall drohen Insolvenzanfechtungen, wenn durch fehlerhafte Bilanzen eine Überschuldung verschleiert wurde. Der Geschäftsführer haftet nach § 43 GmbHG persönlich für Pflichtverletzungen – auch für fehlerhafte Jahresabschlüsse.

Berichtigung ist möglich

Werden Fehler entdeckt, besteht nach § 4 Abs. 2 EStG grundsätzlich die Pflicht zur Berichtigung. Für handelsrechtliche Jahresabschlüsse kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Bilanzänderung nach § 252 Abs. 1 Nr. 1 HGB oder eine Bilanzberichtigung vorgenommen werden. Steuerbilanzen können nach § 4 Abs. 2 S. 1 EStG berichtigt werden, solange die Steuerfestsetzung noch nicht bestandskräftig ist. In komplexen Fällen ist die Begleitung durch einen Steuerberater dringend anzuraten.

Buchführung auslagern: Wann ist der Steuerberater die bessere Wahl?

Die Entscheidung zwischen Eigenbearbeitung und Steuerberater sollte nüchtern kalkuliert werden. Dabei geht es nicht nur um die reinen Honorarkosten, sondern um eine Gesamtbetrachtung aus Zeitaufwand, Fehlerrisiko, Haftung und steuerlicher Optimierung.

Wann empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater?

  • Die GmbH hat regelmäßig mehr als 50 Geschäftsvorfälle pro Monat
  • Es gibt Mitarbeiter, für die Lohn- und Gehaltsabrechnungen erstellt werden müssen
  • Das Unternehmen hat ein Warenlager oder komplexe Produktionsprozesse
  • Es bestehen internationale Geschäftsbeziehungen (Import/Export, innergemeinschaftliche Lieferungen)
  • Der Geschäftsführer verfügt über keine buchhalterische oder steuerliche Ausbildung
  • Die Zeit für Buchführung fehlt oder wird dringend im operativen Geschäft benötigt
  • Es liegen komplexe Sachverhalte vor (Rückstellungen, Abschreibungen, Bewertungsfragen)
  • Eine Betriebsprüfung steht bevor oder ist angekündigt

Leistungsumfang und Honorare

Steuerberater rechnen nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVVG) ab. Die Gebühren orientieren sich am Gegenstandswert und können innerhalb einer Gebührenspanne zwischen Mindest- und Höchstsatz frei vereinbart werden. Für eine typische kleine GmbH mit 100–200 Belegen pro Monat liegen die monatlichen Kosten für laufende Buchführung etwa zwischen 200 und 400 Euro, der Jahresabschluss kostet je nach Komplexität zwischen 1.500 und 3.500 Euro.

Klassischer Steuerberater

  • Persönlicher Ansprechpartner vor Ort
  • Individuelle Beratung
  • Langjährige Mandantenbeziehung
  • Oft höhere Kosten durch Einzelfallabrechnung
  • Wartezeiten bei hoher Auslastung

Digitale Steuerberater-Plattformen

  • Transparente Festpreise ohne Überraschungen
  • Digitale Prozesse, schnellere Bearbeitung
  • Qualifizierte Steuerberater im Team
  • Moderne Software-Integration
  • Bundesweit verfügbar

Moderne Plattformen wie OnlineBilanz.de verbinden Steuerberater-Qualität mit digitaler Effizienz. Der Jahresabschluss wird durch zugelassene Steuerberater erstellt und rechtsverbindlich unterzeichnet – mit voller Berufshaftung. Servet Gündogan koordiniert als Büroleiter in Stuttgart die Zusammenarbeit zwischen Mandanten und dem Steuerberater-Team. Durch standardisierte, digitale Prozesse lassen sich Festpreise anbieten, die oft unter den Kosten klassischer Kanzleien liegen, ohne Abstriche bei der fachlichen Qualität.

„Viele Geschäftsführer fragen sich: Lohnt sich ein Steuerberater finanziell? Unsere Erfahrung zeigt: Wenn wir die Buchführung übernehmen, sparen Mandanten nicht nur Zeit – wir finden regelmäßig steuerliche Gestaltungsspielräume, die die Honorarkosten mehr als kompensieren. Dazu kommt die Rechtssicherheit durch geprüfte Jahresabschlüsse.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Hybridmodell: Buchführung selbst, Jahresabschluss vom Steuerberater

Für manche GmbH ist ein Hybridmodell sinnvoll: Die laufende Buchführung wird selbst erledigt, der Jahresabschluss aber vom Steuerberater erstellt. Dieses Modell setzt voraus, dass die Buchführung sauber und GoBD-konform geführt wird und die Software einen DATEV-Export ermöglicht. Der Steuerberater prüft dann die Vorbuchungen, nimmt notwendige Korrekturen vor und erstellt den gesetzeskonformen Jahresabschluss. Dies reduziert die Steuerberaterkosten um etwa 30 bis 50 Prozent gegenüber der Vollbetreuung, sichert aber die fachliche Qualität des Abschlusses und reduziert das Haftungsrisiko des Geschäftsführers erheblich.

Bei OnlineBilanz.de ist auch dieses Modell möglich: Sie übermitteln Ihre Buchführungsdaten digital, unser Steuerberater-Team prüft, ergänzt und erstellt den fertigen Jahresabschluss inklusive Offenlegung beim Unternehmensregister – alles zu transparenten Festpreisen ohne versteckte Zusatzkosten.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich als Kleinunternehmer nach § 19 UStG auf die Buchführung verzichten?

Nein. Die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG befreit Sie lediglich von der Umsatzsteuer, nicht jedoch von der Buchführungspflicht. Ob Sie buchführungspflichtig sind, richtet sich nach § 238 HGB (Kaufmann) bzw. § 141 AO (Gewinngrenze). Kleingewerbetreibende ohne Kaufmannseigenschaft können mit einer einfachen Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) arbeiten.

Wie lange muss ich Buchführungsunterlagen aufbewahren?

Nach § 257 HGB und § 147 AO beträgt die Aufbewahrungsfrist für Bücher, Inventare, Jahresabschlüsse und Buchungsbelege zehn Jahre. Für empfangene Handels- oder Geschäftsbriefe sowie Kopien abgesandter Briefe gilt ebenfalls eine Frist von sechs Jahren. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung erfolgt ist.

Darf ich meine Buchführung rückwirkend korrigieren?

Fehlerhafte Buchungen dürfen Sie grundsätzlich berichtigen, aber nicht durch Löschen oder Überschreiben. Nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) müssen Korrekturen nachvollziehbar sein – etwa durch Stornobuchung und Neubuchung. Bei bereits abgeschlossenen Wirtschaftsjahren kann eine Bilanzberichtigung erforderlich sein, die ggf. steuerliche Folgen hat.

Was passiert, wenn ich die Buchführung nicht rechtzeitig abschließe?

Eine verspätete oder fehlende Buchführung kann zu Schätzungen durch das Finanzamt führen (§ 162 AO), die meist nachteilig ausfallen. Bei buchführungspflichtigen Kaufleuten droht zudem ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB, wenn der Jahresabschluss nicht fristgerecht festgestellt oder offengelegt wird. Außerdem können Steuernachzahlungen samt Zinsen nach § 233a AO anfallen.

Kann ich die Buchführung teilweise selbst machen und den Rest auslagern?

Ja, viele Unternehmer erfassen die laufenden Geschäftsvorfälle selbst in einer Buchhaltungssoftware und überlassen die Jahresabschlusserstellung und Steuererklärungen dem Steuerberater. Diese Arbeitsteilung spart Kosten und nutzt gleichzeitig die fachliche Absicherung durch den Steuerberater. Wichtig ist eine klare Absprache über Schnittstellen und Datenformate (z. B. DATEV-Export).

Welche Kontenrahmen sollte ich für meine Buchführung verwenden?

In Deutschland sind die Standardkontenrahmen SKR 03 (Prozessgliederung) und SKR 04 (Abschlussgliederung nach Bilanz) am weitesten verbreitet. Beide orientieren sich an § 266 HGB und sind DATEV-kompatibel. Für kleinere Betriebe reicht meist SKR 03; größere Unternehmen oder solche mit komplexer Kostenrechnung nutzen häufig SKR 04. Ihr Steuerberater kann Sie bei der Wahl beraten.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 238 HGB – Buchführungspflicht, § 242 HGB – Pflicht zur Aufstellung von Jahresabschluss, § 141 AO – Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten, § 335 HGB – Ordnungsgeldverfahren. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Kontakt & häufige Fragen

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Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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