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Datum

Lesedauer

11–16 Minuten

OnlineBilanzBlogBilanz GmbH & Co. KG

Bilanz GmbH & Co. KG veröffentlichen 2026

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die GmbH & Co. KG unterliegt als Personengesellschaft mit haftungsbeschränkter Komplementär-GmbH strengen Publizitätspflichten nach HGB. Wer muss die Bilanz veröffentlichen, welche Unterlagen sind offenzulegen, und welche Fristen gelten 2026? Dieser Beitrag erklärt die rechtlichen Anforderungen, das Verfahren beim Unternehmensregister und mögliche Konsequenzen bei Verstößen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Die GmbH & Co. KG muss ihren Jahresabschluss offenlegen, wenn sie nicht als Kleinstkapitalgesellschaft von der Publizität befreit ist (§ 264a HGB). Die Offenlegung erfolgt ausschließlich beim Unternehmensregister. Feststellungsfrist: 11 bzw. 8 Monate, Offenlegungsfrist: 12 Monate nach Bilanzstichtag. Bei Verstößen droht ein Ordnungsgeld von 500 bis 25.000 Euro nach § 335 HGB.

Wer muss die Bilanz einer GmbH & Co. KG offenlegen?

Die GmbH & Co. KG ist eine Personengesellschaft (KG) mit einer GmbH als Komplementärin. Trotz ihrer Rechtsnatur als Personengesellschaft unterliegt sie nach § 264a HGB den Rechnungslegungs- und Offenlegungspflichten wie eine Kapitalgesellschaft, wenn sie nicht von der Befreiung nach § 264b HGB profitieren kann. Entscheidend ist, dass keine natürliche Person als persönlich haftende Gesellschafterin fungiert — die Komplementär-GmbH haftet nur mit ihrem Gesellschaftsvermögen.

Für die Offenlegung gelten seit dem DiRUG (Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie, in Kraft seit 01.08.2022) ausschließlich elektronische Einreichungen beim Unternehmensregister. Der Bundesanzeiger ist nicht mehr die zuständige Stelle. Die Pflicht trifft grundsätzlich die geschäftsführende Komplementär-GmbH — d. h. deren Geschäftsführer sind verantwortlich.

Praxis-Tipp

Auch wenn die KG selbst formal offenlegungspflichtig ist, liegt die organisatorische und rechtliche Verantwortung bei den Geschäftsführern der Komplementär-GmbH. Diese sollten sicherstellen, dass sowohl die eigene GmbH-Bilanz als auch die KG-Bilanz fristgerecht erstellt und offengelegt werden.

  • Offenlegungspflicht besteht für alle Größenklassen (klein, mittel, groß nach § 267 HGB).
  • Ausnahme: Befreiung nach § 264b HGB, wenn die KG in den Konzernabschluss einer übergeordneten Kapitalgesellschaft einbezogen wird und weitere Voraussetzungen erfüllt sind.
  • Bei Kleinstkapitalgesellschaften (§ 267a HGB) gelten Erleichterungen bei Inhalt und Umfang, nicht jedoch bei der Offenlegungspflicht selbst.

Welche Unterlagen müssen veröffentlicht werden?

Der Umfang der offenzulegenden Unterlagen richtet sich nach der Größenklasse nach § 267 HGB (Stand 2026: Bilanzsumme, Umsatzerlöse, Arbeitnehmerzahl). Je größer die GmbH & Co. KG, desto umfangreicher sind die Publizitätspflichten.

Größenklasse Bilanz GuV Anhang Lagebericht
Klein (§ 267 Abs. 1) Ja (ggf. verkürzt) Nein¹ Ja (verkürzt) Nein
Mittel (§ 267 Abs. 2) Ja Ja (verkürzt möglich) Ja Ja
Groß (§ 267 Abs. 3) Ja Ja Ja (erweitert) Ja

¹ Kleine Kapitalgesellschaften können nach § 326 Abs. 1 HGB auf die Offenlegung der GuV verzichten, wenn sie diese beim Unternehmensregister hinterlegen (nicht veröffentlichen). Die Bilanz und der Anhang sind jedoch immer offenzulegen.

Zusätzliche Pflichten bei Größenwachstum

Wächst eine GmbH & Co. KG in eine höhere Größenklasse (z. B. von klein nach mittel), müssen die zusätzlichen Offenlegungspflichten ab dem folgenden Geschäftsjahr beachtet werden, sofern die Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen überschritten werden (§ 267 Abs. 4 HGB).

„In der Praxis sehen wir häufig, dass gerade kleine GmbH & Co. KGs die Offenlegung der GuV vermeiden wollen. Das ist zulässig — aber nur, wenn die verkürzte Bilanz und der Anhang vollständig und fristgerecht eingereicht werden. Fehler bei der Einordnung der Größenklasse führen regelmäßig zu Ordnungsgeldverfahren.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Welche Fristen gelten für Feststellung und Offenlegung?

Die Offenlegung setzt voraus, dass der Jahresabschluss zunächst festgestellt wurde. Beide Fristen laufen unabhängig voneinander und müssen zwingend eingehalten werden.

Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG

Die Feststellung erfolgt durch Gesellschafterbeschluss. Für Personengesellschaften i. S. d. § 264a HGB gilt § 42a GmbHG analog. Die Fristen richten sich nach der Größenklasse (Bilanzstichtag 31.12.2025):

  • Kleine GmbH & Co. KG: 11 Monate nach Bilanzstichtag → bis 30.11.2026
  • Mittelgroße und große GmbH & Co. KG: 8 Monate nach Bilanzstichtag → bis 31.08.2026

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Nach der Feststellung muss der Jahresabschluss innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag beim Unternehmensregister eingereicht werden. Für den Bilanzstichtag 31.12.2025 gilt also: spätestens bis 31.12.2026.

Achtung Fristversäumnis

Wird die Offenlegungsfrist nicht eingehalten, leitet das Bundesamt für Justiz automatisch ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt zwischen 500 Euro und 25.000 Euro — und wird auch dann festgesetzt, wenn der Jahresabschluss nachträglich eingereicht wird.

11 Mon.

Feststellung (klein)

8 Mon.

Feststellung (mittel/groß)

12 Mon.

Offenlegung (alle)

Wie erfolgt die Offenlegung beim Unternehmensregister?

Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de). Die Übermittlung muss im XBRL-Format (eXtensible Business Reporting Language) erfolgen — ein strukturiertes, maschinenlesbares Datenformat.

Technische Anforderungen

  • Jahresabschluss muss als XBRL-Datei (Taxonomie HGB) erstellt werden.
  • Authentifizierung erfolgt über ELSTER-Zertifikat oder andere qualifizierte elektronische Signatur.
  • Einreichung über das Einreichungsportal des Unternehmensregisters oder über zertifizierte Dienstleister (z. B. Steuerberater, Softwareanbieter).
  • Nach erfolgreicher Übermittlung erhält der Einreicher eine Eingangsbestätigung mit Zeitstempel.

Die XBRL-Konvertierung erfordert Fachkenntnis und spezielle Software. Viele Unternehmen beauftragen deshalb ihren Steuerberater mit der kompletten Abwicklung — von der Erstellung über die Konvertierung bis zur Einreichung. Wer den Jahresabschluss digital durch einen Steuerberater erstellen lassen möchte, findet auf OnlineBilanz.de entsprechende Leistungen mit transparenten Festpreisen und direkter Übernahme der Offenlegung.

  • Jahresabschluss durch Gesellschafterbeschluss festgestellt
  • XBRL-Datei erstellt (Taxonomie HGB, aktueller Stand)
  • ELSTER-Zertifikat oder qualifizierte Signatur vorhanden
  • Einreichung über Unternehmensregister-Portal durchgeführt
  • Eingangsbestätigung archiviert (Nachweis für Fristwahrung)

„Die XBRL-Einreichung scheitert in der Praxis häufig an technischen Details: falsche Taxonomie-Version, unvollständige Feldzuordnungen oder fehlende Validierung. Deshalb koordinieren wir die Offenlegung direkt mit unseren Steuerberatern — so stellen wir sicher, dass die Datei beim ersten Anlauf durchgeht und die Frist gewahrt bleibt.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Welche Besonderheiten gelten für die GmbH & Co. KG-Struktur?

Die GmbH & Co. KG vereint Elemente aus Personen- und Kapitalgesellschaftsrecht. Das hat direkte Auswirkungen auf die Rechnungslegung und Offenlegung.

Doppelte Offenlegungspflicht: KG und Komplementär-GmbH

In der Regel müssen zwei separate Jahresabschlüsse offengelegt werden:

  1. Jahresabschluss der GmbH & Co. KG nach § 264a HGB (sofern keine Befreiung nach § 264b HGB greift).
  2. Jahresabschluss der Komplementär-GmbH nach § 325 HGB (als eigenständige Kapitalgesellschaft).

Die Komplementär-GmbH ist oft vermögenslos oder hält nur symbolisches Kapital. Dennoch besteht eine vollumfängliche Pflicht zur Erstellung und Offenlegung ihres eigenen Jahresabschlusses — unabhängig von der KG.

Befreiung nach § 264b HGB

Eine GmbH & Co. KG kann von der Offenlegungspflicht befreit sein, wenn sie in den Konzernabschluss einer übergeordneten Kapitalgesellschaft (z. B. Holding-GmbH) einbezogen wird und folgende Voraussetzungen erfüllt:

  • Die übergeordnete Kapitalgesellschaft hält die Mehrheit der Stimmrechte oder übt einen beherrschenden Einfluss aus.
  • Der Konzernabschluss wird nach HGB oder IFRS aufgestellt und offengelegt.
  • Die Befreiung wird im Anhang der KG bzw. im Konzernabschluss offengelegt.
  • Alle Gesellschafter der KG müssen der Befreiung zustimmen (§ 264b Abs. 2 HGB).

Gestaltungshinweis

Die Befreiung nach § 264b HGB spart Offenlegungskosten und erhöht die Vertraulichkeit. Sie erfordert jedoch eine saubere Konzernstruktur, eine vollständige Einbeziehung in den Konzernabschluss und explizite Gesellschafterbeschlüsse. Eine nachträgliche Korrektur ist kaum möglich — die Strukturierung sollte steuerlich und bilanziell von Anfang an geplant werden.

Publizität der Gesellschafter und Kapitalkonten

Anders als bei der GmbH (wo das Stammkapital standardisiert ist) müssen in der GmbH & Co. KG die Kapitalkonten der Kommanditisten im Anhang oder in der Bilanz ausgewiesen werden. Das kann je nach Größe und Anzahl der Gesellschafter zu erhöhter Transparenz führen, die nicht immer gewünscht ist. Kleinere KGs nutzen deshalb häufig die Erleichterungen nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB (verkürzte Bilanz).

Was passiert bei Verstößen gegen die Offenlegungspflicht?

Die Nichteinhaltung der Offenlegungspflicht ist keine Bagatelle. Das Bundesamt für Justiz (BfJ) überwacht die Einhaltung systematisch und leitet bei Fristversäumnis automatisch ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein.

Ordnungsgeld nach § 335 HGB

Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen. Die Höhe richtet sich nach:

  • Dauer der Fristüberschreitung
  • Größe und wirtschaftlicher Bedeutung des Unternehmens
  • Verschulden (fahrlässig oder vorsätzlich)
  • Wiederholungstaten

Das Ordnungsgeld wird auch dann festgesetzt, wenn der Jahresabschluss nachträglich eingereicht wird. Eine nachträgliche Offenlegung beendet zwar die weitere Pflicht, beseitigt aber nicht die bereits eingetretene Pflichtverletzung.

Haftung der Geschäftsführer

Das Ordnungsgeld wird gegen die Geschäftsführer der Komplementär-GmbH persönlich festgesetzt — nicht gegen die KG oder die GmbH. Es handelt sich um eine persönliche Pflichtverletzung nach § 335 Abs. 2 HGB. Die Kosten können in der Regel nicht auf die Gesellschaft abgewälzt werden.

Weitere Konsequenzen

  • Verlust der Klagebefugnis nach § 325a HGB: Ist der eigene Jahresabschluss nicht offengelegt, kann die GmbH & Co. KG nicht gegen andere Gesellschaften wegen fehlender Offenlegung vorgehen.
  • Bankenpraxis: Kreditgeber prüfen regelmäßig die Offenlegung. Fehlende oder verspätete Offenlegungen können als Indiz für mangelhafte Unternehmensführung gewertet werden.
  • Reputationsschaden: Die öffentliche Einsehbarkeit der Offenlegung bzw. deren Fehlen kann von Geschäftspartnern, Lieferanten und Wettbewerbern eingesehen werden.

500–25.000 €

Ordnungsgeld § 335 HGB

Automatisch

Überwachung durch BfJ

Persönlich

Haftung Geschäftsführer

Praxis-Empfehlungen für Geschäftsführer von GmbH & Co. KG

Die Offenlegung des Jahresabschlusses ist für viele Geschäftsführer eine jährliche Herausforderung — insbesondere, wenn technische, rechtliche und steuerliche Anforderungen zusammenkommen. Die folgenden Empfehlungen helfen, typische Fehlerquellen zu vermeiden und die Fristen sicher einzuhalten.

1. Frühzeitige Planung und klare Verantwortlichkeiten

Legen Sie bereits zu Jahresbeginn fest, wer für die Erstellung, Feststellung und Offenlegung verantwortlich ist. Idealerweise wird ein Zeitplan erstellt, der alle Meilensteine umfasst:

  • Abschluss der Buchhaltung (spätestens 3 Monate nach Bilanzstichtag)
  • Erstellung des Jahresabschlusses durch Steuerberater (spätestens 6 Monate nach Bilanzstichtag)
  • Feststellung durch Gesellschafterbeschluss (spätestens 8–11 Monate nach Bilanzstichtag)
  • XBRL-Konvertierung und Offenlegung (spätestens 12 Monate nach Bilanzstichtag)

2. Steuerberater frühzeitig einbinden

Die Erstellung eines handelsrechtlichen Jahresabschlusses nach HGB erfordert Fachkenntnis — insbesondere bei komplexen Strukturen wie der GmbH & Co. KG. Ein Steuerberater übernimmt nicht nur die Erstellung, sondern auch die XBRL-Konvertierung und Einreichung beim Unternehmensregister. Das spart Zeit, vermeidet Fehler und stellt sicher, dass alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden.

Wer einen Steuerberater für die Jahresabschlusserstellung und Offenlegung sucht, findet auf OnlineBilanz.de digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen — von der Buchhaltungsprüfung über die Abschlusserstellung bis zur fristgerechten Offenlegung.

3. Dokumentation und Archivierung

Archivieren Sie alle relevanten Unterlagen lückenlos:

  • Gesellschafterbeschluss zur Feststellung des Jahresabschlusses
  • Eingangsbestätigung des Unternehmensregisters (Nachweis der fristgerechten Einreichung)
  • XBRL-Datei und Validierungsprotokolle
  • E-Mail-Verkehr und Korrespondenz mit dem Steuerberater
  • Nachweise über ELSTER-Zertifikat oder qualifizierte Signatur

4. Größenklasse regelmäßig prüfen

Unternehmen wachsen — und damit ändern sich die Offenlegungspflichten. Prüfen Sie jährlich, ob die Schwellenwerte nach § 267 HGB überschritten wurden. Werden zwei von drei Schwellenwerten an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen überschritten, steigen die Anforderungen (z. B. zusätzlich GuV oder Lagebericht).

„Viele Geschäftsführer unterschätzen den Aufwand der Offenlegung — insbesondere die technische Hürde der XBRL-Konvertierung. Wir empfehlen, die Offenlegung als festen Bestandteil des Jahresabschlussprozesses zu betrachten und nicht als nachgelagertes »To-Do«. Wer frühzeitig plant und den Steuerberater einbindet, vermeidet Stress und Ordnungsgelder.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

5. Befreiungsmöglichkeiten prüfen

Wenn Ihre GmbH & Co. KG Teil einer Unternehmensgruppe ist, prüfen Sie, ob eine Befreiung nach § 264b HGB in Frage kommt. Das spart Offenlegungskosten und erhöht die Vertraulichkeit. Die Befreiung erfordert jedoch eine saubere Konzernstruktur und muss im Konzernabschluss dokumentiert werden.

Häufig gestellte Fragen

Kann die GmbH & Co. KG die Offenlegung durch Größenmerkmale umgehen?

Nein. Die Größenklasse bestimmt nur den Umfang der Offenlegung, nicht die Pflicht selbst. Nur echte Kleinstkapitalgesellschaften (§ 267a HGB) können unter bestimmten Voraussetzungen von der Offenlegung befreit werden – dies ist bei der GmbH & Co. KG jedoch die Ausnahme, da meist weitere Gesellschafter oder operative Tätigkeit vorliegt.

Wer trägt die Verantwortung für die rechtzeitige Offenlegung bei der GmbH & Co. KG?

Die Geschäftsführung der Komplementär-GmbH ist verantwortlich. Bei Verstößen haften die Geschäftsführer persönlich für das Ordnungsgeld und können bei grober Pflichtverletzung auch schadenersatzpflichtig gegenüber der Gesellschaft werden.

Muss die Komplementär-GmbH selbst auch einen Jahresabschluss offenlegen?

Ja, grundsätzlich. Die Komplementär-GmbH ist eine eigenständige Kapitalgesellschaft und unterliegt eigenen Offenlegungspflichten nach § 325 HGB. In der Praxis ist sie oft als Kleinstkapitalgesellschaft einzuordnen und kann daher von der Offenlegung befreit sein – dies muss jedoch im Einzelfall geprüft werden.

Kann man eine einmal veröffentlichte Bilanz nachträglich ändern oder löschen?

Eine nachträgliche Löschung ist nicht vorgesehen. Korrekturen sind nur durch Offenlegung eines berichtigten Jahresabschlusses möglich. Das Unternehmensregister archiviert alle eingereichten Dokumente dauerhaft; frühere Versionen bleiben sichtbar. Deshalb ist eine sorgfältige Prüfung vor der Einreichung unerlässlich.

Gilt die Offenlegungspflicht auch für ausländische GmbH & Co. KG mit Sitz in Deutschland?

Ja. Maßgeblich ist der Sitz der Gesellschaft. Jede GmbH & Co. KG mit Sitz in Deutschland unterliegt den deutschen Rechnungslegungs- und Publizitätspflichten nach HGB, unabhängig von der Nationalität der Gesellschafter oder der wirtschaftlichen Tätigkeit im Ausland.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 264a HGB – Kapitalgesellschaft & Co., § 325 HGB – Offenlegung, § 267 HGB – Größenklassen, § 335 HGB – Ordnungsgeldverfahren. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
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Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
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Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

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Sind die Preise verbindlich?

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Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

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Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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