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Lesedauer

16–24 Minuten

OnlineBilanzBlogGehaltsabrechnung Erklärung

Gehaltsabrechnung Erklärung 2026: Aufbau & Bestandteile

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Gehaltsabrechnung dokumentiert monatlich die Zusammensetzung von Brutto- und Nettolohn, steuerliche Abzüge und Sozialversicherungsbeiträge. Dieser Fachbeitrag erklärt Aufbau, Pflichtangaben nach § 108 GewO und die korrekte Verbuchung – mit besonderem Fokus auf GmbH-Geschäftsführer und die Schnittstelle zum Jahresabschluss.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

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Kurzantwort

Eine Gehaltsabrechnung ist nach § 108 GewO eine schriftliche Aufstellung über Bruttoentgelt, steuerliche Abzüge, Sozialversicherungsbeiträge und Nettoauszahlungsbetrag. Sie dokumentiert monatlich alle Lohnbestandteile und dient als Nachweis für Arbeitnehmer, Finanzamt und Sozialversicherungsträger. Für GmbH-Geschäftsführer gelten Besonderheiten bei Arbeitslosenversicherung und Versorgungsbezügen.

Was ist eine Gehaltsabrechnung und welche rechtlichen Anforderungen gelten?

Die Gehaltsabrechnung ist ein schriftlicher Nachweis über die Zusammensetzung des Arbeitsentgelts, den jeder Arbeitgeber nach § 108 Gewerbeordnung (GewO) seinen Arbeitnehmern bei jeder Zahlung des Arbeitsentgelts auszuhändigen hat. Sie dokumentiert die Berechnung vom Bruttolohn über gesetzliche und individuelle Abzüge bis zum Auszahlungsbetrag (Nettolohn). Für GmbH-Geschäftsführer ist dies besonders relevant, da sie sowohl für ihre eigene Abrechnung als auch für die Abrechnungen aller Mitarbeiter verantwortlich sind.

Die gesetzliche Verpflichtung zur Erteilung einer Gehaltsabrechnung ergibt sich aus § 108 Abs. 3 GewO. Danach müssen in Textform mindestens Angaben zu Abrechnungszeitraum, Zusammensetzung und Höhe des Arbeitsentgelts, Art und Höhe der Abzüge, Zuschläge und sonstige Vergütungen enthalten sein. Die Abrechnung kann in Papierform oder elektronisch erfolgen, sofern der Arbeitnehmer Zugriff darauf hat.

Rechtliche Grundlagen

Die Pflicht zur Erstellung von Gehaltsabrechnungen folgt aus § 108 GewO. Ergänzend sind die Vorgaben des Einkommensteuergesetzes (EStG), der Sozialversicherungsgesetze (SGB) sowie die DEÜV-Meldepflichten nach § 28a SGB IV zu beachten. Bei Verstößen drohen Ordnungsgelder und Schadensersatzansprüche.

Aufbewahrungsfristen und Dokumentationspflichten

Gehaltsabrechnungen sind nach § 147 Abs. 1 Nr. 4a AO zehn Jahre aufzubewahren. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die Abrechnung erstellt wurde. Bei einer Abrechnung vom Januar 2025 läuft die Aufbewahrungsfrist also bis 31.12.2035. Diese Pflicht betrifft sowohl den Arbeitgeber als auch – zur Sicherheit – den Arbeitnehmer, etwa für spätere Rentenberechnungen oder Nachweise im Sozialversicherungsbereich.

Aufbau und Pflichtbestandteile einer Gehaltsabrechnung

Eine ordnungsgemäße Gehaltsabrechnung gliedert sich in mehrere klar strukturierte Bereiche. Sie beginnt mit den Stammdaten des Arbeitgebers und Arbeitnehmers, führt über die Berechnung der Bezüge und Abzüge und endet mit dem Auszahlungsbetrag. Die Struktur ist nicht gesetzlich bis ins Detail vorgegeben, folgt aber bewährten Standards der Lohnbuchhaltung und den Anforderungen der Finanzverwaltung sowie der Sozialversicherungsträger.

Kopfdaten und Stammdaten

  • Arbeitgeberdaten: Firmenname, Anschrift, Steuernummer, Betriebsnummer der Bundesagentur für Arbeit
  • Arbeitnehmerdaten: Name, Anschrift, Geburtsdatum, Sozialversicherungsnummer, Personalnummer
  • Abrechnungszeitraum: Monat und Jahr, für den die Abrechnung erstellt wird
  • Steuerliche Merkmale: Steuerklasse, Kinderfreibeträge, Kirchensteuer, ggf. Freibeträge nach § 39a EStG

Bruttobezüge und Zuschläge

Im mittleren Teil der Abrechnung werden alle steuerpflichtigen und steuerfreien Bezüge aufgelistet. Dazu gehören das vertraglich vereinbarte Grundgehalt, Überstundenvergütungen, Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit (§ 3b EStG), vermögenswirksame Leistungen, Sachbezüge (Dienstwagen nach der 1%-Regelung oder Fahrtenbuchmethode), sowie einmalige Zahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Steuerfreie Bezüge sind gesondert auszuweisen.

Gesetzliche Abzüge

Abzugsart Rechtsgrundlage Bemessungsgrundlage Aufteilung
Lohnsteuer § 38 ff. EStG Steuerpflichtiges Brutto 100 % Arbeitnehmer
Solidaritätszuschlag § 3 SolZG 1995 Lohnsteuer 100 % Arbeitnehmer
Kirchensteuer Landesrecht Lohnsteuer (8 % bzw. 9 %) 100 % Arbeitnehmer
Rentenversicherung § 157 SGB VI Beitragspflichtiges Brutto Je 50 % AN/AG
Arbeitslosenversicherung § 341 SGB III Beitragspflichtiges Brutto Je 50 % AN/AG
Krankenversicherung § 241 SGB V Beitragspflichtiges Brutto Je 50 % AN/AG (+ Zusatzbeitrag)
Pflegeversicherung § 54 SGB XI Beitragspflichtiges Brutto Je 50 % AN/AG (+ Zuschlag Kinderlose)

Die Sozialversicherungsbeiträge werden jeweils zur Hälfte vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen. Bei der Krankenversicherung wird der kassenindividuelle Zusatzbeitrag ebenfalls hälftig geteilt. Kinderlose Arbeitnehmer über 23 Jahren zahlen einen Zuschlag zur Pflegeversicherung von 0,35 Prozentpunkten (Stand 2025/2026).

Achtung: Beitragsbemessungsgrenzen beachten

Für 2025 gelten folgende Beitragsbemessungsgrenzen (jährlich): Rentenversicherung West 90.600 € / Ost 89.400 €, Kranken- und Pflegeversicherung 62.100 €. Verdienste oberhalb dieser Grenzen sind nicht mehr beitragspflichtig. Bei GmbH-Geschäftsführern, die oft höhere Gehälter beziehen, ist dies besonders relevant.

Auszahlungsbetrag und Arbeitgeberanteil

Am Ende der Abrechnung steht der Nettobetrag (Auszahlungsbetrag), der sich aus dem Brutto abzüglich aller Arbeitnehmerabzüge ergibt. Zusätzlich weist eine vollständige Abrechnung auch den Arbeitgeberanteil zu den Sozialversicherungen aus – dieser erscheint nicht als Abzug vom Gehalt, ist aber für die Gesamtkostenbetrachtung und die betriebliche Buchhaltung relevant. Der Arbeitgeber führt sowohl Arbeitnehmer- als auch Arbeitgeberanteile an die Sozialversicherungsträger ab.

Steuerliche Abzüge: Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer

Die steuerlichen Abzüge vom Bruttogehalt sind das Ergebnis des Lohnsteuerabzugsverfahrens nach §§ 38 ff. EStG. Der Arbeitgeber fungiert als Steuerschuldner und führt die einbehaltene Lohnsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer an das Betriebsstättenfinanzamt ab. Die Höhe der Abzüge hängt von der Steuerklasse, den Freibeträgen und der Höhe des Bruttogehalts ab.

Lohnsteuer nach § 38 EStG

Die Lohnsteuer wird vom Arbeitgeber anhand der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) berechnet, die von den Finanzämtern bereitgestellt werden. Maßgeblich sind die Steuerklassen I bis VI, die sich nach dem Familienstand und weiteren Beschäftigungen richten. Die Lohnsteuertabellen folgen dem progressiven Einkommensteuertarif nach § 32a EStG, sodass mit steigendem Bruttoeinkommen der Steuersatz zunimmt. Freibeträge nach § 39a EStG (etwa für Werbungskosten, Kinderbetreuung oder Behinderungen) mindern die Bemessungsgrundlage und damit die Lohnsteuer.

Solidaritätszuschlag

Der Solidaritätszuschlag beträgt 5,5 % der Lohnsteuer. Seit 2021 entfällt er für etwa 90 % der Steuerzahler durch eine Freigrenze (Lohnsteuer bis ca. 16.956 € jährlich bei Einzelveranlagung). Oberhalb dieser Grenze wird er zunächst schrittweise und ab einer Lohnsteuer von ca. 33.912 € vollständig erhoben. Die Berechnung erfolgt automatisch durch die Lohnsoftware.

Kirchensteuer

Kirchensteuer wird nur bei Zugehörigkeit zu einer steuererhebenden Religionsgemeinschaft einbehalten. Sie beträgt in den meisten Bundesländern 9 % der Lohnsteuer (in Bayern und Baden-Württemberg 8 %). Die Religionszugehörigkeit wird über die ELStAM vom Finanzamt abgerufen. Arbeitnehmer können die Kirchensteuer im Rahmen der Einkommensteuererklärung als Sonderausgabe absetzen (§ 10 Abs. 1 Nr. 4 EStG).

„Viele GmbH-Geschäftsführer übersehen, dass sie als Arbeitgeber für die korrekte Berechnung und Abführung der Lohnsteuer haften. Fehler in der Lohnabrechnung können zu Nachforderungen und Haftungsbescheiden nach § 42d EStG führen. Eine saubere Lohnbuchhaltung – ob intern oder extern durch einen Steuerberater – ist daher unverzichtbar.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Steuerklasse I

  • Höchste Lohnsteuerbelastung
  • Keine Berücksichtigung von Ehepartner
  • Grundfreibetrag 11.604 € (2025)

Steuerklasse III/V

  • III: Niedriger Steuerabzug (für Besserverdienenden)
  • V: Höherer Steuerabzug (für Geringverdienenden)
  • Oft Nachzahlung in Steuererklärung

Sozialversicherungsbeiträge: Berechnung und Aufteilung

Die Sozialversicherungsbeiträge machen neben der Lohnsteuer den größten Abzugsblock auf der Gehaltsabrechnung aus. Sie umfassen die gesetzliche Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung. Die Beiträge werden grundsätzlich je zur Hälfte vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen, mit Ausnahme des kassenindividuellen Zusatzbeitrags zur Krankenversicherung (hälftige Teilung seit 2019) und des Zuschlags zur Pflegeversicherung für Kinderlose.

Rentenversicherung nach § 157 SGB VI

Der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung beträgt im Jahr 2025/2026 weiterhin 18,6 % des beitragspflichtigen Bruttoentgelts. Arbeitnehmer und Arbeitgeber tragen jeweils 9,3 %. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt 2025 bei 90.600 € jährlich (West) bzw. 89.400 € (Ost). Verdienste oberhalb dieser Grenzen sind beitragsfrei. Bei GmbH-Geschäftsführern ist zu prüfen, ob diese als Arbeitnehmer im Sinne der Sozialversicherung gelten oder selbstständig tätig sind – davon hängt die Versicherungspflicht ab.

Arbeitslosenversicherung nach § 341 SGB III

Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung beträgt 2,5 % (Stand 2025/2026), je hälftig getragen von Arbeitnehmer und Arbeitgeber (je 1,25 %). Die Bemessungsgrundlage ist identisch mit der Rentenversicherung. Geschäftsführer mit Sperrminorität oder beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer sind von der Arbeitslosenversicherungspflicht ausgenommen, da sie nicht die Merkmale eines abhängig Beschäftigten erfüllen.

Krankenversicherung nach § 241 SGB V

Der allgemeine Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung beträgt 14,6 %, aufgeteilt in je 7,3 % für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Hinzu kommt der kassenindividuelle Zusatzbeitrag, der im Durchschnitt bei etwa 1,7 % liegt (2025/2026) und seit 2019 ebenfalls hälftig geteilt wird. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt 2025 bei 62.100 € jährlich. Gutverdiener können oberhalb dieser Grenze in die private Krankenversicherung wechseln, sofern die Jahresarbeitsentgeltgrenze (69.300 € in 2025) überschritten wird.

Pflegeversicherung nach § 54 SGB XI

Der Beitragssatz zur sozialen Pflegeversicherung beträgt 3,4 % (Stand 2025/2026), je hälftig getragen von Arbeitnehmer und Arbeitgeber (je 1,7 %). Kinderlose Arbeitnehmer über 23 Jahren zahlen einen Zuschlag von 0,35 Prozentpunkten zusätzlich, also insgesamt 1,875 %. In Sachsen gilt eine Sonderregelung: Arbeitnehmer tragen 2,2 %, Arbeitgeber 1,2 %. Die Bemessungsgrundlage entspricht der Krankenversicherung (62.100 € Jahresgrenze).

18,6%

Rentenversicherung (gesamt)

2,5%

Arbeitslosenversicherung

~16,3%

Krankenversicherung (inkl. Zusatzbeitrag)

3,4%

Pflegeversicherung

Geringfügige Beschäftigung (Minijob)

Bei geringfügiger Beschäftigung bis 538 € monatlich (Stand 2025) gelten Sonderregelungen: Der Arbeitgeber zahlt pauschale Beiträge (Rentenversicherung 15 %, Krankenversicherung 13 %), der Arbeitnehmer ist grundsätzlich sozialversicherungsfrei (kann aber auf Befreiung von der Rentenversicherungspflicht verzichten). Diese Abrechnungen weisen daher eine völlig andere Struktur auf.

Besonderheiten bei der Gehaltsabrechnung für GmbH-Geschäftsführer

Die Gehaltsabrechnung für GmbH-Geschäftsführer erfordert besondere Aufmerksamkeit, da deren sozialversicherungsrechtliche Stellung von der klassischen Arbeitnehmerposition abweichen kann. Entscheidend ist, ob der Geschäftsführer als abhängig Beschäftigter im Sinne der Sozialversicherung gilt oder als selbstständig einzustufen ist. Diese Abgrenzung hat weitreichende Konsequenzen für die Beitragspflicht und die Gestaltung der Abrechnung.

Statusfeststellung: Fremd-Geschäftsführer vs. Gesellschafter-Geschäftsführer

Ein Fremd-Geschäftsführer ohne Gesellschaftsanteile ist regelmäßig als Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig, da er den Weisungen der Gesellschafter unterliegt. Anders bei Gesellschafter-Geschäftsführern: Wer als Gesellschafter mehr als 50 % der Anteile hält (beherrschender Gesellschafter-Geschäftsführer) oder über eine Sperrminorität verfügt, gilt als selbstständig. Er unterliegt dann nicht der Sozialversicherungspflicht, zahlt also keine Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- oder Pflegeversicherung als Arbeitnehmer.

Die Lohnsteuer ist jedoch in beiden Fällen einzubehalten und abzuführen, da das Geschäftsführergehalt immer als Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit nach § 19 EStG zu qualifizieren ist. Die Abrechnung enthält somit Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer, aber keine Sozialversicherungsbeiträge, wenn der Geschäftsführer als selbstständig eingestuft ist.

Statusfeststellungsverfahren bei Unsicherheit

Bei unklaren Fällen sollte rechtzeitig ein Statusfeststellungsverfahren bei der Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung Bund beantragt werden (§ 7a SGB IV). Nachträgliche Korrekturen durch Betriebsprüfungen der Sozialversicherungsträger können zu erheblichen Nachforderungen führen, da Beiträge für mehrere Jahre rückwirkend nachzuzahlen sind.

Besonderheiten bei der Versteuerung

Geschäftsführergehälter müssen angemessen sein und dürfen nicht verdeckte Gewinnausschüttungen (vGA) darstellen. Ist das Gehalt unangemessen hoch, kann das Finanzamt den überhöhten Teil als vGA behandeln – mit der Folge, dass dieser nicht als Betriebsausgabe abzugsfähig ist und beim Gesellschafter als Kapitaleinkünfte (Abgeltungsteuer 25 %) besteuert wird. Die Angemessenheit wird anhand eines Fremdvergleichs beurteilt: Was würde ein externer Geschäftsführer in vergleichbarer Position verdienen?

Pensionszusagen und Altersvorsorge

Viele GmbHs gewähren ihren Geschäftsführern Pensionszusagen als Form der betrieblichen Altersversorgung. Diese müssen in der Gehaltsabrechnung nicht unmittelbar erscheinen, da es sich um Direktzusagen handelt (Rückstellungen in der Bilanz nach § 249 HGB). Allerdings muss die Zusage arbeitsrechtlich wirksam und angemessen sein. Alternativ können Direktversicherungen, Pensionskassen oder Pensionsfonds genutzt werden, deren Beiträge als geldwerte Vorteile teilweise lohnsteuerpflichtig sind.

„Die korrekte Einordnung des Geschäftsführerstatus und die Angemessenheit der Vergütung sind regelmäßige Prüfungsschwerpunkte bei Betriebsprüfungen. Wer hier Fehler macht, riskiert hohe Nachzahlungen und Auseinandersetzungen mit Finanzverwaltung und Sozialversicherungsträgern. Eine saubere Dokumentation der Beschlussfassungen und eine Abstimmung mit dem Steuerberater sind unverzichtbar.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Digitale Lohnabrechnung: Software, Prozesse und Schnittstellen

Moderne Lohnabrechnungssoftware hat die manuelle Berechnung weitgehend abgelöst. Sie automatisiert die Ermittlung von Steuer- und Sozialversicherungsabzügen, erstellt die gesetzlich vorgeschriebenen Meldungen (etwa nach § 28a SGB IV für die DEÜV) und stellt die Abrechnungen digital bereit. Für GmbHs mit mehreren Mitarbeitern ist eine professionelle Lohnbuchhaltungssoftware oder die Auslagerung an einen Steuerberater in der Regel effizienter und rechtssicherer als eine manuelle Abrechnung.

Funktionsumfang moderner Lohnsoftware

  • Automatische Aktualisierung: Steuer- und Beitragssätze, Sozialversicherungsgrenzen und Freibeträge werden laufend aktualisiert
  • ELStAM-Anbindung: Abruf der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale direkt vom Finanzamt nach § 39e EStG
  • DEÜV-Meldungen: Automatisierte Erstellung und Übermittlung von Meldungen zur Sozialversicherung an Krankenkassen und Rentenversicherung
  • Bescheinigungen: Automatische Erstellung von Lohnsteuerbescheinigungen (zum Jahresende nach § 41b EStG), Sozialversicherungsnachweisen und Arbeitgeberbescheinigungen
  • Schnittstellen: Integration in Finanzbuchhaltung (DATEV, lexoffice etc.) und Zeiterfassungssysteme

Interne vs. externe Lohnabrechnung

Interne Abrechnung

  • Volle Kontrolle und Flexibilität
  • Kurzfristige Anpassungen jederzeit möglich
  • Erfordert Fachkenntnis und Software-Lizenz
  • Haftung bei Fehlern liegt beim Arbeitgeber
  • Geeignet ab mittlerer Mitarbeiterzahl

Externe Abrechnung (Steuerberater)

  • Fachliche Sicherheit und Haftungsübernahme
  • Keine eigene Software nötig
  • Aktuelle Rechtslage immer berücksichtigt
  • Planbare monatliche Kosten
  • Ideal für kleine und mittlere GmbHs

Viele GmbHs lagern die Lohnabrechnung an ihren Steuerberater aus, da dieser ohnehin für die Finanzbuchhaltung und den Jahresabschluss zuständig ist. Die enge Verzahnung zwischen Lohnbuchhaltung und Jahresabschluss (Verbindlichkeiten gegenüber Finanzamt und Sozialversicherungsträgern, Rückstellungen für Urlaubsansprüche und Boni etc.) spricht für eine integrierte Betreuung. Wer einen digitalen Steuerberater für den Jahresabschluss nutzt – etwa über Plattformen wie OnlineBilanz.de – kann häufig auch die Lohnabrechnung als ergänzende Dienstleistung hinzubuchen und profitiert von transparenten Festpreisen ohne Wartezeiten.

Elektronische Lohnsteuerbescheinigung und Datenübermittlung

Seit 2013 erfolgt die Übermittlung der Lohnsteuerbescheinigung elektronisch an das Finanzamt (§ 41b Abs. 1 EStG). Die Software übermittelt die Daten bis zum 28. Februar des Folgejahres. Der Arbeitnehmer erhält eine Kopie zur eigenen Steuererklärung, die Daten stehen aber auch elektronisch im ELSTER-Portal zur Verfügung. Bei Fehlern ist eine Korrektur durch den Arbeitgeber erforderlich, da nur dieser die Originaldaten übermitteln darf.

Praxistipp: Digitale Bereitstellung der Abrechnungen

Die Gehaltsabrechnung kann den Mitarbeitern in elektronischer Form bereitgestellt werden, etwa über ein Mitarbeiterportal oder per verschlüsselter E-Mail. Wichtig ist, dass der Arbeitnehmer jederzeit Zugriff hat und die Abrechnung ausdrucken kann. Eine rein mündliche oder telefonische Information genügt nicht – § 108 GewO verlangt die Textform.

Häufige Fehler bei der Gehaltsabrechnung und Prüfungsschwerpunkte

Fehler in der Lohnabrechnung können für Arbeitgeber teuer werden. Sie reichen von falschen Steuerklassen über nicht gemeldete Minijobs bis hin zu fehlerhaften Sozialversicherungsbeiträgen. Die Finanzverwaltung (Lohnsteuer-Außenprüfung nach § 42f EStG) und die Sozialversicherungsträger (Betriebsprüfung durch die Rentenversicherung) prüfen regelmäßig die Lohnabrechnungen. Fehlerhafte Abrechnungen führen zu Nachforderungen, Säumniszuschlägen und im schlimmsten Fall zu strafrechtlichen Konsequenzen.

Typische Fehlerquellen in der Praxis

  • Falsche oder nicht aktualisierte Steuerklassen und Freibeträge (ELStAM nicht abgerufen)
  • Fehlerhafte Berechnung von Sachbezügen (Dienstwagen, Tankgutscheine, Jobtickets)
  • Nicht ordnungsgemäße Abrechnung von Minijobs und kurzfristigen Beschäftigungen
  • Fehlerhafte Zuordnung von Gesellschafter-Geschäftsführern (Sozialversicherungsstatus unklar)
  • Verspätete oder fehlende Meldungen nach DEÜV (§ 28a SGB IV)
  • Nicht angemeldete Beschäftigungsverhältnisse (Schwarzarbeit)
  • Fehlerhafte Anwendung von Pauschalierungsregelungen (z.B. Aushilfen, geringfügige Beschäftigung)
  • Falsche Berechnung von Überstunden und Zuschlägen (steuerfreie vs. steuerpflichtige Bestandteile nach § 3b EStG)

Lohnsteuer-Außenprüfung nach § 42f EStG

Die Lohnsteuer-Außenprüfung erfolgt in der Regel alle drei bis fünf Jahre, bei größeren Betrieben auch häufiger. Der Prüfer kontrolliert die korrekte Berechnung und Abführung der Lohnsteuer, die Einhaltung der Aufzeichnungspflichten nach § 41 EStG und die ordnungsgemäße Anmeldung und Meldung. Werden Fehler festgestellt, fordert das Finanzamt die zu wenig gezahlte Lohnsteuer nach – zuzüglich Zinsen nach § 233a AO (1,8 % pro Monat bis 2018, ab 2019 0,15 % pro Monat für Verzinsungszeiträume ab 2019). Zudem haftet der Arbeitgeber nach § 42d EStG für nicht oder zu niedrig einbehaltene Lohnsteuer.

Betriebsprüfung durch die Rentenversicherung

Die Deutsche Rentenversicherung prüft gemäß § 28p SGB IV mindestens alle vier Jahre die ordnungsgemäße Abführung der Sozialversicherungsbeiträge. Dabei werden insbesondere die korrekte Statusfeststellung (sozialversicherungspflichtig oder nicht), die Einhaltung der Meldepflichten und die Beitragshöhe geprüft. Fehler führen zu Nachforderungen, die sowohl den Arbeitgeber- als auch den Arbeitnehmeranteil betreffen – der Arbeitgeber muss beide Teile zunächst zahlen und kann den Arbeitnehmeranteil nur für die letzten drei Monate vom Arbeitnehmer zurückfordern (§ 28g SGB IV).

„In unserer täglichen Arbeit sehen wir immer wieder GmbHs, die bei Betriebsprüfungen überrascht werden – sei es durch nachträgliche Sozialversicherungspflicht eines vermeintlich freien Mitarbeiters oder durch fehlerhafte Pauschalierungen. Wer von Anfang an sauber arbeitet und regelmäßig prüft, vermeidet teure Nachforderungen. Bei Unsicherheiten lohnt sich immer die Rücksprache mit dem Steuerberater.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Verjährungsfristen beachten

Ansprüche auf Sozialversicherungsbeiträge verjähren nach vier Jahren (§ 25 SGB IV), bei Vorsatz nach 30 Jahren. Lohnsteueransprüche verjähren nach vier Jahren (§ 169 AO), bei Steuerhinterziehung nach zehn Jahren. Eine Selbstanzeige ist bei Lohnsteuer unter engen Voraussetzungen nach § 371 AO möglich, bei Sozialversicherungsbeiträgen gibt es diese Option nicht.

Vermeidung von Fehlern durch systematische Kontrolle

  • Regelmäßige Schulung der verantwortlichen Mitarbeiter oder Auslagerung an Fachleute (Steuerberater, Lohnbüro)
  • Quartalsweise Plausibilitätsprüfung der Abrechnungen (Vergleich mit Vorjahr, Kontrolle der Summen)
  • Jährlicher Abgleich mit den Jahresmeldungen und Lohnsteuerbescheinigungen
  • Sofortige Korrektur erkannter Fehler und Nachmeldung an Behörden
  • Dokumentation aller Sonderfälle (Geschäftsführerverträge, Sachbezüge, individuelle Vereinbarungen)

Gehaltsabrechnung im Zusammenhang mit Jahresabschluss und Bilanzierung

Die Lohnbuchhaltung ist eng mit dem Jahresabschluss verknüpft. Aus den monatlichen Gehaltsabrechnungen resultieren Verbindlichkeiten, Rückstellungen und Aufwandspositionen, die in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) nach §§ 242 ff. HGB abzubilden sind. Eine saubere Lohnabrechnung ist damit Voraussetzung für einen ordnungsgemäßen Jahresabschluss. Fehler in der Lohnbuchhaltung wirken sich unmittelbar auf die Bilanzpositionen und damit auf den ausgewiesenen Gewinn aus.

Personalaufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gehaltsabrechnungen bilden die Grundlage für den Ausweis der Personalaufwendungen nach § 275 HGB. In der GuV sind Löhne und Gehälter (einschließlich Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung) sowie soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung gesondert auszuweisen. Die monatlichen Lohnsummen werden über das Jahr kumuliert und fließen in die GuV ein. Eine fehlerhafte Lohnabrechnung führt zu einem falschen Personalaufwand und verfälscht das Jahresergebnis.

Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehaltsabrechnungen

Zum Bilanzstichtag (häufig 31.12.) sind in der Regel noch Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt offen – etwa die Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge des Dezember, die erst im Januar fällig sind. Diese sind nach § 266 Abs. 3 HGB als sonstige Verbindlichkeiten oder Verbindlichkeiten gegenüber Finanzbehörden bzw. Sozialversicherungsträgern in der Bilanz auszuweisen. Auch nicht ausgezahlte Nettolöhne (etwa wegen verspäteter Überweisung) sind als Verbindlichkeiten zu passivieren.

Rückstellungen für ausstehende Lohn- und Gehaltsansprüche

Nach § 249 HGB sind Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten zu bilden. Im Personalbereich betrifft dies insbesondere:

  • Urlaubsrückstellungen: Für noch nicht genommenen Urlaub ist eine Rückstellung zu bilden, da der Arbeitgeber zur späteren Auszahlung oder Gewährung verpflichtet ist
  • Bonusrückstellungen: Für zugesagte, aber noch nicht ausgezahlte variable Vergütungsbestandteile (Jahresboni, Prämien)
  • Tantiemen für Geschäftsführer: Gewinnabhängige Vergütungen, die erst nach Feststellung des Jahresabschlusses fällig werden
  • Rückstellungen für Altersteilzeit oder Jubiläumszuwendungen: Bei langfristigen Verpflichtungen, sofern diese wahrscheinlich und schätzbar sind

Die Bildung dieser Rückstellungen erfolgt auf Basis der Lohnabrechnungsdaten – etwa der kumulierte nicht genommene Urlaub multipliziert mit dem Tagessatz aus der Gehaltsabrechnung. Fehlerhafte oder fehlende Rückstellungen führen zu einem zu hohen Ausweis des Jahresüberschusses und damit zu einer verzerrten Darstellung der Vermögens- und Ertragslage.

Steuerliche Anerkennung von Rückstellungen

Handelsrechtlich gebildete Personalrückstellungen sind steuerlich nicht immer in vollem Umfang abzugsfähig. Insbesondere Jubiläumsrückstellungen unterliegen strengen Voraussetzungen (§ 5 Abs. 4 EStG). Der Steuerberater prüft im Rahmen des Jahresabschlusses die steuerliche Abzugsfähigkeit und nimmt ggf. Korrekturen in der Steuerbilanz vor.

Integration der Lohnbuchhaltung in die Finanzbuchhaltung

In der Praxis werden die Lohnabrechnungen monatlich in die Finanzbuchhaltung übernommen. Moderne Software ermöglicht automatisierte Schnittstellen (etwa DATEV-Export), sodass Lohnkosten, Sozialversicherungsbeiträge und steuerliche Abzüge direkt in die entsprechenden Konten gebucht werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Finanzamt (für Lohnsteuer) und Krankenkassen (für Sozialversicherung) werden als offene Posten geführt und beim Zahlungsausgang ausgeglichen.

Zum Jahresabschluss prüft der Steuerberater die Vollständigkeit und Richtigkeit der Lohnbuchungen, gleicht die Summen mit den Lohnsteuerbescheinigungen und Sozialversicherungsmeldungen ab und stellt sicher, dass alle Rückstellungen und Verbindlichkeiten korrekt ausgewiesen sind. Diese Verzahnung macht deutlich, warum eine saubere Lohnabrechnung nicht isoliert betrachtet werden kann, sondern Teil des Gesamtsystems Rechnungswesen ist. Wer seinen Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lässt – beispielsweise über digitale Plattformen wie OnlineBilanz.de mit transparenten Festpreisen – profitiert davon, dass Lohnabrechnung und Jahresabschluss aus einer Hand kommen und nahtlos ineinandergreifen.

„Der Jahresabschluss steht und fällt mit sauberen Vorarbeiten. Fehler in der Lohnbuchhaltung tauchen spätestens bei der Abschlussprüfung auf und verzögern die Fertigstellung. Mandanten, die ihre Lohnabrechnung extern vergeben und regelmäßig mit ihrem Steuerberater abstimmen, haben beim Jahresabschluss deutlich weniger Aufwand und vermeiden Überraschungen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Häufig gestellte Fragen

Können Arbeitnehmer die Gehaltsabrechnung auch digital erhalten?

Ja, nach § 108 Abs. 1 GewO kann die Gehaltsabrechnung in Textform erteilt werden. Das umfasst auch elektronische Formate wie PDF per E-Mail oder über Mitarbeiterportale, sofern der Arbeitnehmer Zugriff darauf hat und die Abrechnung dauerhaft abrufbar ist. Eine eigenhändige Unterschrift ist nicht erforderlich.

Wie lange müssen Arbeitgeber Gehaltsabrechnungen aufbewahren?

Gehaltsabrechnungen und zugehörige Lohnkonten sind nach § 147 Abs. 1 Nr. 4a AO sechs Jahre aufzubewahren. Die Frist beginnt mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung erfolgt ist. Bei laufenden Betriebsprüfungen oder sozialversicherungsrechtlichen Verfahren kann die Aufbewahrungspflicht faktisch länger bestehen.

Was passiert bei fehlerhafter oder nicht erteilter Gehaltsabrechnung?

Bei Nichterfüllung der Abrechnungspflicht nach § 108 GewO droht ein Bußgeld nach § 126 Abs. 1 Nr. 3 GewO. Arbeitnehmer können die Erteilung einer korrekten Abrechnung einklagen. Zudem kann ein fehlerhafter Lohnsteuerabzug zu Nachforderungen durch das Finanzamt führen, wobei der Arbeitgeber haftet, wenn er grob fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt hat.

Welche Rolle spielt die Lohnsteuer-Außenprüfung bei der Gehaltsabrechnung?

Bei der Lohnsteuer-Außenprüfung nach §§ 193 ff. AO überprüft das Finanzamt die korrekte Erhebung und Abführung der Lohnsteuer sowie die ordnungsgemäße Abrechnung von Sozialversicherungsbeiträgen. Geprüft werden insbesondere steuerfreie Zuwendungen, Sachbezüge, Pauschalierungen und die korrekte Anwendung der Lohnsteuerklassen. Fehler können zu Nachforderungen samt Zinsen führen.

Kann ein Geschäftsführer sich selbst die Gehaltsabrechnung erstellen?

Grundsätzlich ja, allerdings erfordert die korrekte Lohn- und Gehaltsabrechnung Fachwissen in Steuer- und Sozialversicherungsrecht. Fehler bei der Eigenabrechnung können zu persönlicher Haftung, Bußgeldern und Nachzahlungen führen. Viele GmbHs beauftragen daher Steuerberater oder spezialisierte Lohnbüros, um Haftungsrisiken zu minimieren und die Einhaltung aller Meldepflichten sicherzustellen.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 108 GewO – Abrechnung der Arbeitsentgelte, § 41 AO – Lohnsteuerabzug, § 28a SGB IV – Beitragspflicht in der Sozialversicherung, § 147 AO – Aufbewahrungspflichten. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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