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Datum

Lesedauer

16–23 Minuten

OnlineBilanzBlogE-Bilanz Software Einzelunternehmen

E-Bilanz Software Einzelunternehmen 2026: Vergleich & Pflichten

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Seit 2013 müssen bilanzierende Einzelunternehmen ihre Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung elektronisch ans Finanzamt übermitteln. Die E-Bilanz-Pflicht nach § 5b EStG verlangt eine strukturierte Übermittlung im XBRL-Format über die ELSTER-Schnittstelle. Welche Software Sie dafür benötigen, welche Funktionen unverzichtbar sind und ob Sie die E-Bilanz selbst erstellen oder an Ihren Steuerberater auslagern sollten, erfahren Sie in diesem Leitfaden.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

E-Bilanz-Software für Einzelunternehmen wandelt Bilanz und GuV in das XBRL-Format um und übermittelt sie elektronisch an das Finanzamt. Bilanzierende Einzelkaufleute sind seit 2013 nach § 5b EStG zur elektronischen Übermittlung verpflichtet. Die Software muss ELSTER-Schnittstelle, XBRL-Taxonomie und Kontenzuordnung beherrschen. Alternativ übernimmt der Steuerberater die E-Bilanz-Erstellung und -Übermittlung komplett.

Was ist E-Bilanz-Software für Einzelunternehmen?

E-Bilanz-Software für Einzelunternehmen ermöglicht die elektronische Übermittlung der Steuerbilanz an das Finanzamt gemäß § 5b EStG. Seit dem Wirtschaftsjahr 2012 sind bilanzierende Einzelunternehmer verpflichtet, ihre Steuerbilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung in elektronischer Form nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung zu übermitteln. Die Software strukturiert die Bilanzpositionen nach der XBRL-Taxonomie (Extensible Business Reporting Language), die vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) als verbindlicher Standard festgelegt wurde.

Im Gegensatz zu GmbHs, die zusätzlich zur Steuerbilanz auch eine Handelsbilanz nach § 242 HGB erstellen und gemäß § 325 HGB offenlegen müssen, fokussiert sich die E-Bilanz für Einzelunternehmen primär auf die steuerliche Übermittlung. Handelsrechtliche Publizitätspflichten bestehen für Einzelkaufleute nur in Ausnahmefällen (z.B. bei Größenüberschreitung nach § 267 HGB analog). Die Software muss daher vor allem die steuerliche Taxonomie korrekt abbilden und die ELSTER-Schnittstelle zur Finanzverwaltung bedienen können.

Taxonomie-Versionen 2026

Für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2024 beginnen, gilt die Taxonomie 6.8 bzw. deren Nachfolgeversion. Achten Sie darauf, dass Ihre E-Bilanz-Software automatische Updates der Taxonomie-Versionen unterstützt, um Übermittlungsfehler zu vermeiden.

Abgrenzung: Einzelunternehmen vs. GmbH

Merkmal Einzelunternehmen (Kaufmann) GmbH
Rechtsgrundlage § 238 ff. HGB (Kaufmann) § 242 HGB + GmbHG
E-Bilanz-Pflicht § 5b EStG (Steuerbilanz) § 5b EStG (Steuerbilanz)
Offenlegung Nur bei Größe >KapG-Schwelle § 325 HGB: immer Unternehmensregister
Feststellung Keine Pflicht § 42a GmbHG: Gesellschafterbeschluss
Prüfungspflicht Selten (nur mittelgroß/groß) Ab mittelgroß nach § 316 HGB

Wer muss E-Bilanz-Software nutzen?

Die Pflicht zur E-Bilanz-Übermittlung nach § 5b EStG betrifft alle bilanzierenden Einzelunternehmer, unabhängig von der Rechtsform. Maßgeblich ist die Gewinnermittlungsart: Wer seinen Gewinn durch Betriebsvermögensvergleich (§ 4 Abs. 1, § 5 EStG) ermittelt, muss die Steuerbilanz elektronisch übermitteln. Dies betrifft insbesondere:

  • Kaufleute im Sinne des HGB (§ 1 HGB: Handelsgewerbe, Eintragung ins Handelsregister)
  • Optionsbilanzierung nach § 5 EStG: Freiberufler oder Kleingewerbetreibende, die freiwillig bilanzieren
  • Verpflichtende Bilanzierung: Umsatz >800.000 EUR oder Gewinn >80.000 EUR (§ 141 AO)
  • Land- und Forstwirte mit Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 1 EStG

Nicht betroffen sind Einzelunternehmer, die per Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR, § 4 Abs. 3 EStG) ihren Gewinn ermitteln. Diese übermitteln die Anlage EÜR elektronisch, benötigen jedoch keine E-Bilanz-Software im engeren Sinne.

Übergangsschwelle beachten

Die Schwellenwerte nach § 141 AO (Umsatz >800.000 EUR, Gewinn >80.000 EUR) gelten für zwei aufeinanderfolgende Geschäftsjahre. Wer 2024 und 2025 beide Schwellen überschreitet, muss ab dem Wirtschaftsjahr 2026 zur Bilanzierung übergehen und damit auch die E-Bilanz-Pflicht erfüllen.

„Viele Einzelunternehmer stellen erst im Betriebsprüfungszeitraum fest, dass sie bereits seit Jahren hätten bilanzieren müssen. Wir empfehlen, die Schwellenwerte nach § 141 AO jährlich zu prüfen und rechtzeitig auf Bilanzierung umzusteigen – die Finanzverwaltung duldet rückwirkende Umstellungen nur ungern.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Welche Funktionen muss E-Bilanz-Software für Einzelunternehmen bieten?

Eine professionelle E-Bilanz-Software für Einzelunternehmen muss weit mehr leisten als nur die technische Übermittlung. Sie bildet die Schnittstelle zwischen Buchführung, steuerlicher Gewinnermittlung und Finanzverwaltung. Folgende Kernfunktionen sind unverzichtbar:

1. XBRL-Taxonomie und ELSTER-Schnittstelle

Die Software muss die aktuellen Taxonomie-Versionen des BMF vollständig implementieren (Stand 2026: Taxonomie 6.8 ff.). Die Bilanzpositionen werden automatisch in die vorgegebene XBRL-Struktur überführt. Die ELSTER-Schnittstelle (ERiC – ELSTER Rich Client) ermöglicht die authentifizierte Übermittlung über das ELSTER-Portal der Finanzverwaltung. Ein elektronisches Zertifikat (Soft-Zertifikat oder Sicherheitsstick) ist erforderlich.

2. Kontenzuordnung und Mapping

Das Taxonomie-Mapping ordnet die Konten aus Ihrer Fibu (z.B. SKR 03 oder SKR 04) den Positionen der E-Bilanz-Taxonomie zu. Gute Software bietet vorkonfigurierte Mappings für Standardkontenrahmen, die individuell angepasst werden können. Wichtig für Einzelunternehmen: die korrekte Abbildung von Privatentnahmen und -einlagen (Eigenkapitalveränderungen) sowie von nicht abziehbaren Betriebsausgaben (§ 4 Abs. 5 EStG).

3. Überleitungsrechnung Handelsbilanz → Steuerbilanz

Sofern eine Handelsbilanz erstellt wird (z.B. bei Kaufleuten im Handelsregister), muss die Software Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz transparent darstellen. Typische Überleitungspositionen sind: außerbilanzielle Korrekturen nach § 60 EStDV, steuerliche Abschreibungen (§ 7 EStG), Rückstellungsbeschränkungen (§ 5 Abs. 4 EStG) und die Bewertung von Wirtschaftsgütern nach § 6 EStG.

4. Validierung und Plausibilitätsprüfung

Vor der Übermittlung prüft die Software die Datensätze auf formale Fehler (z.B. fehlende Pflichtfelder, Summendifferenzen, falsche Formate). Eine Plausibilitätskontrolle warnt vor steuerlich kritischen Sachverhalten (z.B. negative Aktivposten, ungewöhnliche Bilanzrelationen). Dies minimiert Rückfragen des Finanzamts und Nachforderungen.

  • Aktuelle Taxonomie-Version (2026: 6.8 oder neuer)
  • ELSTER-Schnittstelle mit Zertifikatsverwaltung
  • Kontenmapping für SKR 03/04 oder individuellen Kontenrahmen
  • Überleitungsrechnung Handels-/Steuerbilanz
  • Automatische Validierung und Plausibilitätsprüfung
  • Export und Archivierung (GoBD-konform)
  • Revisionssicherheit und Änderungshistorie

Unterschied zwischen E-Bilanz-Software für Einzelunternehmen und GmbH

Obwohl die technische E-Bilanz-Übermittlung für Einzelunternehmen und GmbHs auf derselben XBRL-Taxonomie beruht, bestehen erhebliche Unterschiede in den rechtlichen und praktischen Anforderungen. Wer dabei grundlegende Fragen zu den Unterschieden zwischen Bilanz und Inventar klären möchte, findet dazu eine separate Übersicht. Die eingesetzte Software muss all diese Unterschiede sauber abbilden:

Einzelunternehmen

  • Keine Offenlegungspflicht (außer bei Größenüberschreitung)
  • Keine Feststellung durch Gesellschafter (§ 42a GmbHG entfällt)
  • Privatentnahmen/-einlagen im Eigenkapital
  • Oft: Vereinfachte Bilanzgliederung nach § 266 HGB möglich

GmbH

  • Feststellung durch Gesellschafterbeschluss (§ 42a GmbHG): Frist 8 Monate (mittelgroß/groß) bzw. 11 Monate (klein)
  • Offenlegung binnen 12 Monaten im Unternehmensregister (§ 325 HGB)
  • Gesellschafterfremdfinanzierung (§ 5 Abs. 1a EStG, § 8a KStG)
  • Körperschaftsteuer-Erklärung (E-Bilanz integriert in KSt-Übermittlung)

Für GmbHs ist die E-Bilanz-Software daher meist Bestandteil einer umfassenderen Lösung – wer gezielt nach einer geeigneten Bilanzsoftware für GmbHs sucht, sollte auf Module wie Offenlegungsmanagement (Unternehmensregister), Feststellungsfristen-Tracking und KSt-Integration achten. Einzelunternehmen benötigen diese Funktionen hingegen nicht und profitieren stattdessen von einer schlankeren, auf die Steuerbilanz fokussierten Lösung.

Software-Wahl nach Rechtsform

Viele Buchhaltungsprogramme bieten E-Bilanz-Module für beide Rechtsformen. Achten Sie darauf, dass die Software die spezifischen Anforderungen Ihrer Rechtsform abdeckt – insbesondere die Überleitungsrechnung und die steuerliche Behandlung von Eigenkapitalveränderungen bei Einzelunternehmen.

„In der Praxis zeigt sich: Einzelunternehmer nutzen häufig dieselbe Software wie GmbHs, aktivieren aber nur die Steuerbilanz-Module. Das ist grundsätzlich möglich, führt aber oft zu überflüssiger Komplexität. Eine spezialisierte Lösung oder die Auslagerung an einen Steuerberater ist meist effizienter.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Kosten und Anbieter von E-Bilanz-Software für Einzelunternehmen

Die Preisspanne für E-Bilanz-Software reicht von kostenlosen ELSTER-Ergänzungsmodulen bis zu mehreren Tausend Euro für integrierte ERP-Lösungen. Für Einzelunternehmen sind folgende Preismodelle üblich (Stand 2026):

Kategorie Preisrahmen (jährlich) Typische Anbieter Für wen geeignet?
Kostenlose/Open-Source 0 – 50 EUR ELSTER-Formular, GnuCash Sehr kleine Einzelunternehmen, IT-affin
Cloud-Buchhaltung + E-Bilanz 200 – 600 EUR lexoffice, sevDesk, DATEV Unternehmen online Kleine bis mittlere Einzelunternehmen
Standalone E-Bilanz-Module 150 – 400 EUR Agenda E-Bilanz, DATEV E-Bilanz Bei vorhandener Fibu, nur E-Bilanz-Bedarf
ERP/Warenwirtschaft integriert 1.000 – 5.000 EUR SAP Business One, MS Dynamics, DATEV Mittelstand Größere Einzelunternehmen, komplexe Strukturen

Zu den reinen Softwarekosten kommen oft noch Einrichtungsaufwand (Kontenmapping, Taxonomie-Anpassung), Schulungen und laufende Updates (jährliche Taxonomie-Releases). Bei Cloud-Lösungen sind Updates meist inklusive; bei On-Premise-Software fallen Wartungsverträge an.

Alternative: Steuerberater mit digitaler Plattform

Viele Einzelunternehmer entscheiden sich gegen eigene Software und lagern die E-Bilanz-Erstellung vollständig an einen Steuerberater aus. Moderne Plattformen wie OnlineBilanz bieten hier transparente Festpreise für den kompletten Jahresabschluss inklusive E-Bilanz-Übermittlung – ohne dass der Mandant selbst Software anschaffen oder bedienen muss. Die Steuerberater übernehmen die Taxonomie-Zuordnung, Plausibilitätsprüfung und ELSTER-Übermittlung. Für viele Einzelunternehmer ist dies kosteneffizienter als die eigene Software-Lizenz plus interner Schulungsaufwand.

~300 EUR

Durchschnittliche Jahreskosten E-Bilanz-Software (KMU)

~800 EUR

Einmalige Einrichtung + Mapping (extern)

ab 890 EUR

Festpreis Jahresabschluss inkl. E-Bilanz (StB-Plattform)

Versteckte Kosten vermeiden

Prüfen Sie, ob Taxonomie-Updates, Support und ELSTER-Zertifikate im Preis enthalten sind. Bei Anbieterwechsel kann ein erneutes Kontenmapping erforderlich sein – dieser Aufwand wird häufig unterschätzt.

E-Bilanz-Software selbst nutzen oder an Steuerberater auslagern?

Die Entscheidung zwischen eigener Software-Nutzung und Auslagerung an einen Steuerberater hängt von mehreren Faktoren ab: fachliche Kompetenz, Unternehmensgröße, Komplexität der Geschäftsvorfälle und Kosten-Nutzen-Relation. Beide Wege sind rechtlich zulässig – die E-Bilanz darf auch durch einen Bevollmächtigten (§ 80 AO) übermittelt werden.

Eigene Software: Voraussetzungen und Risiken

Wer die E-Bilanz selbst erstellt, benötigt fundierte Kenntnisse in Bilanzierung nach HGB und EStG, insbesondere bei Überleitungsrechnungen und steuerlichen Korrekturen. Fehler im Taxonomie-Mapping führen zu falschen Steuerbescheiden – die Beweislast liegt beim Steuerpflichtigen. Die häufigsten Fehlerquellen:

  • Falsche Kontenzuordnung: z.B. Verwechslung von sonstigen betrieblichen Erträgen und Umsatzerlösen (§ 275 HGB)
  • Überleitungspositionen fehlen: z.B. nicht abziehbare Betriebsausgaben nach § 4 Abs. 5 EStG
  • Privatentnahmen falsch gebucht: Eigenkapitalbewegungen müssen sauber getrennt werden
  • Rückstellungen steuerlich unzulässig: z.B. Drohverlustrückstellungen nach § 5 Abs. 4a EStG verboten

Haftungsrisiko beachten

Bei fehlerhafter E-Bilanz können Steuernachzahlungen, Zinsen (§ 233a AO: 0,15 % pro Monat = 1,8 % p.a., Stand 2026) und im Extremfall Steuerhinterziehungsvorwürfe drohen. Eine Berufshaftpflichtversicherung für Steuerberater deckt solche Risiken ab – eine eigene Betriebshaftpflicht meist nicht.

Steuerberater: Haftung, Qualität, Digitalisierung

Ein Steuerberater trägt die Berufshaftung für Fehler in der E-Bilanz (§ 67 StBerG: Haftpflichtversicherung mind. 250.000 EUR). Er kennt die aktuellen Taxonomie-Versionen, BMF-Schreiben und Finanzrechtsprechung. Moderne Steuerberater-Plattformen verbinden diese Fachkompetenz mit digitaler Effizienz: Belege werden per App oder Webportal hochgeladen, die Buchhaltung erfolgt digital, die E-Bilanz wird automatisiert erstellt und vom Steuerberater geprüft sowie rechtsverbindlich unterzeichnet.

Plattformen wie OnlineBilanz bieten transparente Festpreise für den kompletten Jahresabschluss inklusive E-Bilanz-Übermittlung. Der Mandant spart sich Software-Lizenzen, Updates und Schulungen – und erhält gleichzeitig die steuerliche Sicherheit durch zugelassene Steuerberater. Das Steuerberater-Team prüft die Plausibilität, führt die Überleitungsrechnung durch und übermittelt die E-Bilanz fristgerecht an das Finanzamt.

„Die E-Bilanz ist technisch oft kein Problem – die Herausforderung liegt in der steuerlich korrekten Zuordnung und Überleitung. Unsere Steuerberater sehen regelmäßig selbst erstellte E-Bilanzen, die formal fehlerfrei übermittelt wurden, aber steuerlich falsche Werte enthalten. Die Finanzverwaltung prüft zunehmend automatisiert – Abweichungen fallen schneller auf als früher.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Eigene Software nutzen

  • Hohe buchhalterische und steuerliche Fachkompetenz im Unternehmen
  • Einfache Geschäftsvorfälle ohne komplexe Überleitungen
  • Sehr hohe Jahresabschluss-Frequenz (z.B. Konzernstrukturen)
  • Integrierte ERP-Systeme mit E-Bilanz-Modul bereits vorhanden

Steuerberater beauftragen

  • Fehlende steuerliche Fachkompetenz oder knappe Personalressourcen
  • Komplexe Sachverhalte (z.B. Bilanzierung von Rückstellungen, Leasingverträgen)
  • Wunsch nach Haftungsabsicherung und steuerlicher Sicherheit
  • Transparente Festpreise ohne versteckte Software- und Schulungskosten

Technische Anforderungen an die E-Bilanz-Übermittlung

Die elektronische Übermittlung der Steuerbilanz erfolgt ausschließlich über die ELSTER-Schnittstelle der Finanzverwaltung. Die technischen Voraussetzungen sind gesetzlich geregelt: § 5b Abs. 1 EStG verweist auf § 87a AO (Elektronische Übermittlung von Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen). Die Finanzverwaltung stellt das ERiC-Protokoll (ELSTER Rich Client) als Standard bereit, das in E-Bilanz-Software integriert werden muss.

XBRL-Taxonomie: Struktur und Versionen

XBRL (Extensible Business Reporting Language) ist ein XML-basiertes Format zur standardisierten Übermittlung von Finanzberichten. Die E-Bilanz-Taxonomie definiert die zulässigen Positionen und deren hierarchische Struktur. Das BMF veröffentlicht jährlich neue Taxonomie-Versionen; Stand 2026 ist die Taxonomie 6.8 bzw. deren Nachfolger aktuell. Die Taxonomie umfasst:

  • Kerntaxonomie: Bilanzpositionen (Aktiva/Passiva) und GuV-Posten nach § 266, § 275 HGB
  • Branchenerweiterungen: z.B. für Banken, Versicherungen, Land-/Forstwirtschaft
  • Steuerliche Überleitungen: Positionen für außerbilanzielle Korrekturen, Mehr-/Weniger-Rechnungen
  • Stammdaten: Steuernummer, Wirtschaftsjahr, Bilanzart (Handelsbilanz, Steuerbilanz, E-Bilanz)

ELSTER-Zertifikat und Authentifizierung

Für die Übermittlung ist ein elektronisches Zertifikat erforderlich (§ 87a Abs. 6 AO). Sie können wählen zwischen:

Zertifikatstyp Beschreibung Kosten Geeignet für
Soft-Zertifikat Datei auf dem PC gespeichert (.pfx) Kostenlos (ELSTER-Portal) Einzelunternehmer, einfache Nutzung
Sicherheitsstick USB-Stick mit Chip (z.B. ElsterSmart-Card) ca. 60 – 100 EUR Höhere Sicherheit, mobile Nutzung
Signaturkarte Chipkarte mit Kartenleser ca. 80 – 150 EUR Professionelle Nutzung, mehrere Mandanten

Das Zertifikat muss vor der ersten E-Bilanz-Übermittlung beim ELSTER-Portal registriert und aktiviert werden. Die Registrierung dauert ca. 1–2 Wochen (Aktivierungsbrief per Post). Bei Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz übernimmt der Steuerberater die Zertifikatsverwaltung – der Mandant benötigt kein eigenes Zertifikat.

Datenformate und Validierung

Vor der Übermittlung führt die Software eine Schema-Validierung durch: Alle Pflichtfelder müssen ausgefüllt, Summen müssen stimmen, Datentypen korrekt sein (z.B. Beträge als Dezimalzahlen, Daten im ISO-Format). Die ELSTER-Schnittstelle prüft zusätzlich:

  • Steuernummer und Wirtschaftsjahr plausibel
  • Bilanz-Ausgleich (Summe Aktiva = Summe Passiva)
  • GuV-Summen nachvollziehbar
  • Keine negativen Werte in Aktivposten (außer Korrekturen)
  • Überleitungsrechnung vollständig (bei Abweichungen Handels-/Steuerbilanz)

Übermittlungsbestätigung aufbewahren

Nach erfolgreicher Übermittlung erhalten Sie eine Übermittlungsbestätigung (Transfer-Ticket-Nummer). Bewahren Sie diese auf – sie dient als Nachweis der fristgerechten Übermittlung nach § 5b EStG. Die Aufbewahrungspflicht beträgt 10 Jahre (§ 147 AO).

„Die technische Übermittlung ist heute meist unproblematisch – die ELSTER-Schnittstelle ist stabil und gut dokumentiert. Kritisch wird es, wenn die Taxonomie-Zuordnung fehlerhaft ist: Die Software meldet ‚erfolgreich übermittelt‘, aber das Finanzamt erhält steuerlich falsche Werte. Deshalb ist die fachliche Prüfung vor der Übermittlung so wichtig.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Fristen und Sanktionen bei E-Bilanz für Einzelunternehmen

Die E-Bilanz ist zeitgleich mit der Steuererklärung zu übermitteln. Für Einzelunternehmen gelten folgende Fristen gemäß § 149 Abs. 2 AO bzw. § 149 Abs. 3 AO (bei Steuerberater-Vertretung):

Wirtschaftsjahr Abgabefrist (ohne StB) Abgabefrist (mit StB) Relevanz 2026
Kalenderjahr (01.01.–31.12.2025) 31.07.2026 30.04.2027 Standard für die meisten Einzelunternehmer
Abweichendes Wirtschaftsjahr (z.B. 01.07.2025–30.06.2026) 7 Monate nach Ende 19 Monate nach Ende (mit StB) Selten, z.B. Saisonbetriebe
Verspätungszuschlag ab 1 Tag nach Fristablauf Ermessen des Finanzamts § 152 AO: mind. 25 EUR/Monat

Wichtig: Die Fristverlängerung nach § 149 Abs. 4 AO ist möglich, muss aber vor Fristablauf beantragt werden. Ein automatischer Aufschub wie bei GmbH-Fristen (§ 42a GmbHG, § 325 HGB) existiert für die Steuererklärung nicht.

Sanktionen bei fehlender oder fehlerhafter E-Bilanz

Die Sanktionsmöglichkeiten der Finanzverwaltung sind abgestuft:

  • Verspätungszuschlag (§ 152 AO): Mindestens 25 EUR pro angefangenem Monat, maximal 25.000 EUR. Bei Einzelunternehmern mit Einkünften >100.000 EUR: 0,25 % der festgesetzten Steuer pro Monat (mind. 25 EUR).
  • Zwangsgeld (§ 329 AO): Bis 25.000 EUR, wenn die E-Bilanz trotz Aufforderung nicht übermittelt wird. Kann mehrfach festgesetzt werden.
  • Schätzung der Besteuerungsgrundlagen (§ 162 AO): Das Finanzamt schätzt den Gewinn – meist deutlich höher als die tatsächliche Situation. Beweislast liegt beim Steuerpflichtigen.
  • Steuerhinterziehung (§ 370 AO): Bei vorsätzlich falscher oder unterlassener E-Bilanz kann ein Strafverfahren eingeleitet werden (Freiheitsstrafe bis 5 Jahre oder Geldstrafe).

Verjährung läuft nicht bei fehlender E-Bilanz

Wird die E-Bilanz nicht übermittelt, beginnt die Festsetzungsfrist nach § 170 Abs. 2 Nr. 1 AO nicht zu laufen – die Steuerfestsetzung kann theoretisch unbegrenzt erfolgen. Erst mit ordnungsgemäßer Abgabe startet die reguläre 4-Jahres-Frist (bei Fahrlässigkeit) bzw. 10-Jahres-Frist (bei Hinterziehung).

Praktische Tipps zur Fristwahrung

  • Buchhaltung monatlich abschließen – nicht erst im Juli starten
  • Bei Steuerberater-Mandat: Unterlagen zeitnah bereitstellen (spätestens Q1 des Folgejahres)
  • ELSTER-Zertifikat rechtzeitig beantragen (Aktivierung dauert 1–2 Wochen)
  • Fristverlängerung bei absehbarer Überschreitung vor Fristablauf beantragen
  • Übermittlungsbestätigung (Transfer-Ticket) aufbewahren als Fristnachweis

„Die häufigste Fristüberschreitung entsteht nicht durch technische Probleme, sondern durch verspätete Beleglieferung. Wer seinen Steuerberater erst im Juni mit unsortierten Belegen konfrontiert, riskiert die Juli-Frist. Bei digitalen Plattformen wie OnlineBilanz läuft die Belegübermittlung laufend – das entzerrt den Jahresabschluss-Stress erheblich.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

31.07.2026

Abgabefrist ESt 2025 (ohne StB)

30.04.2027

Abgabefrist ESt 2025 (mit StB)

ab 25 EUR/Monat

Verspätungszuschlag (§ 152 AO)

Häufige Fehler bei E-Bilanz für Einzelunternehmen vermeiden

Die Finanzverwaltung prüft E-Bilanzen zunehmend automatisiert durch Risikomanagement-Systeme (§ 88 Abs. 5 AO). Auffälligkeiten führen zu gezielten Rückfragen oder Betriebsprüfungen. Die häufigsten Fehlerquellen bei Einzelunternehmern:

1. Falsche Taxonomie-Zuordnung

Viele Einzelunternehmer verwechseln ähnliche Taxonomie-Positionen, z.B. Umsatzerlöse (§ 277 Abs. 1 HGB) vs. sonstige betriebliche Erträge (§ 277 Abs. 1 HGB). Während Umsatzerlöse aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stammen, gehören außerordentliche Erträge (z.B. Verkauf Anlagevermögen, Auflösung Rückstellungen) in die sonstigen Erträge. Eine falsche Zuordnung verzerrt Kennzahlen und löst Plausibilitätsprüfungen aus.

2. Privatentnahmen und -einlagen nicht sauber getrennt

Bei Einzelunternehmen ist das Eigenkapital nicht wie bei Kapitalgesellschaften durch Stammkapital fixiert, sondern variabel. Privatentnahmen (z.B. Lebenshaltungskosten, private Versicherungen) und Privateinlagen (z.B. Einbringung privater Mittel) müssen sauber über das Kapitalkonto gebucht werden. Fehler entstehen, wenn:

  • Private Entnahmen als Betriebsausgaben gebucht werden (→ zu geringer Gewinn)
  • Privateinlagen als Betriebseinnahmen erscheinen (→ zu hoher Gewinn)
  • Sachentnahmen (z.B. Waren für private Nutzung) nicht erfasst werden (§ 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG: Bewertung mit Teilwert)

3. Nicht abziehbare Betriebsausgaben vergessen

§ 4 Abs. 5 EStG listet Betriebsausgaben auf, die steuerlich nicht abziehbar sind, obwohl sie betrieblich veranlasst sein können. Typische Beispiele: Geschenke über 50 EUR pro Person und Jahr (§ 4 Abs. 5 Nr. 1 EStG), Bewirtungsaufwendungen zu 30 % (§ 4 Abs. 5 Nr. 2 EStG), Geldbußen und Ordnungsgelder (§ 4 Abs. 5 Nr. 8 EStG). Diese Positionen müssen in der Überleitungsrechnung als außerbilanzielle Hinzurechnungen erscheinen.

4. Rückstellungen steuerlich unzulässig gebildet

Während handelsrechtlich nach § 249 HGB viele Rückstellungen zulässig sind (z.B. für Gewährleistungen, drohende Verluste, Instandhaltungen), sind steuerlich viele Rückstellungen verboten: Drohverlustrückstellungen (§ 5 Abs. 4a EStG), Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen (§ 5 Abs. 4b EStG), Jubiläumsrückstellungen (§ 5 Abs. 4 EStG). Diese Differenzen müssen in der Überleitungsrechnung Handelsbilanz → Steuerbilanz sauber dargestellt werden.

Fehlerquelle Folge Vermeidung
Falsche Taxonomie-Zuordnung Kennzahlen verzerrt, Rückfragen FA Software mit Plausibilitätsprüfung, StB-Kontrolle
Privatentnahmen als Betriebsausgabe Gewinn zu niedrig, Steuernachzahlung Eigenes Kapitalkonto führen, Buchungskontrolle
§ 4 Abs. 5 EStG vergessen Steuerbilanz-Gewinn zu niedrig Checkliste nicht abziehbare BA, Überleitungsrechnung
Rückstellungen steuerlich unzulässig Gewinn zu niedrig, Nachzahlung + Zinsen Handels-/Steuerbilanz getrennt, StB prüfen lassen

Automatische Risikoprüfung der Finanzverwaltung

Die Finanzverwaltung gleicht E-Bilanzen mit Branchen-Kennzahlen ab (§ 88 Abs. 5 AO). Auffällige Abweichungen (z.B. Rohertragsmarge deutlich unter Branchenschnitt, hohe Privatentnahmen bei geringem Gewinn) lösen automatisch Prüfungsvermerke aus.

„Die meisten Fehler in selbst erstellten E-Bilanzen liegen nicht in der Technik, sondern in der steuerlichen Systematik. Wer unsicher ist, sollte zumindest die erste E-Bilanz durch einen Steuerberater erstellen lassen – das schafft ein sauberes Mapping und eine Referenz für die Folgejahre.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

  • Taxonomie-Mapping durch Fachperson prüfen lassen (einmalig oder jährlich)
  • Privatentnahmen/-einlagen monatlich buchen, nicht erst am Jahresende
  • Liste nicht abziehbarer Betriebsausgaben (§ 4 Abs. 5 EStG) durchgehen
  • Rückstellungen auf steuerliche Zulässigkeit prüfen (§ 5 Abs. 4–4b EStG)
  • Plausibilitätsprüfung vor Übermittlung: Vorjahresvergleich, Branchenkennzahlen
  • Bei Unsicherheit: Steuerberater für erste E-Bilanz oder Zweitmeinung einbinden

Häufig gestellte Fragen

Kann ich die E-Bilanz nachträglich korrigieren, wenn ich Fehler entdecke?

Ja, Sie können eine berichtigte E-Bilanz einreichen. Dafür übermitteln Sie die korrigierte Bilanz erneut über ELSTER mit dem Hinweis auf Berichtigung. Das Finanzamt ersetzt dann die ursprüngliche Version. Sofern die Steuerfestsetzung noch nicht bestandskräftig ist, wird die Korrektur im Rahmen der Veranlagung berücksichtigt. Bei bestandskräftigen Bescheiden ist unter Umständen ein Antrag auf Änderung nach § 164 Abs. 2 AO oder § 173 AO erforderlich.

Benötige ich für die E-Bilanz ein ELSTER-Zertifikat?

Ja, für die Übermittlung der E-Bilanz über ELSTER benötigen Sie ein elektronisches Zertifikat. Dieses können Sie kostenlos im ELSTER-Portal beantragen. Das Zertifikat identifiziert Sie gegenüber der Finanzverwaltung und stellt die sichere Übertragung sicher. Alternativ kann auch Ihr Steuerberater mit seinem eigenen Zertifikat die E-Bilanz in Ihrem Namen übermitteln.

Was passiert, wenn mein Einzelunternehmen während des Jahres die Rechtsform wechselt?

Bei einem Rechtsformwechsel während des Wirtschaftsjahres, etwa von Einzelunternehmen zu GmbH, endet das Wirtschaftsjahr des Einzelunternehmens mit dem Umwandlungsstichtag. Sie müssen für das Rumpfwirtschaftsjahr eine E-Bilanz des Einzelunternehmens erstellen und übermitteln. Die neue Rechtsform (GmbH) beginnt ein neues Wirtschaftsjahr und erstellt ihrerseits eine E-Bilanz nach den Vorgaben für Kapitalgesellschaften gemäß § 325 HGB.

Kann ich E-Bilanz-Software auch für mehrere Einzelunternehmen nutzen?

Ja, die meisten professionellen E-Bilanz-Softwarelösungen unterstützen die Verwaltung mehrerer Mandanten oder Unternehmen. Sie können für jedes Einzelunternehmen eine separate Bilanz erstellen und über Ihr ELSTER-Zertifikat einzeln übermitteln. Bei mehreren Unternehmen lohnt sich der Einsatz einer mandantenfähigen Software oder die Beauftragung eines Steuerberaters, der alle Unternehmen zentral betreut.

Gelten für land- und forstwirtschaftliche Einzelunternehmen besondere Regelungen bei der E-Bilanz?

Ja, land- und forstwirtschaftliche Betriebe müssen bei der E-Bilanz die spezielle Taxonomie für Land- und Forstwirtschaft verwenden. Diese bildet die Besonderheiten der Branche ab, etwa bei Tierbeständen, Feldinventar oder Sonderabschreibungen nach § 7g EStG. Die Software muss diese Taxonomie unterstützen. Zudem gelten teilweise abweichende Bewertungsvorschriften nach § 13a EStG, die in der E-Bilanz korrekt abgebildet werden müssen.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 5b EStG – Elektronische Übermittlung von Bilanzen, § 242 HGB – Pflicht zur Aufstellung von Jahresabschluss, § 150 AO – Ordnungsvorschriften für die Buchführung, ELSTER – Elektronische Steuererklärung. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Kontakt & häufige Fragen

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Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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