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11–16 Minuten

OnlineBilanzBlogBilanzstichtag UG

Bilanzstichtag UG 2026: Fristen, Pflichten & Tipps

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Bilanzstichtag einer UG (haftungsbeschränkt) markiert den Abschlusszeitpunkt des Geschäftsjahres und löst alle handelsrechtlichen Fristen für Jahresabschluss, Feststellung und Offenlegung aus. Wer Fristen versäumt, riskiert Ordnungsgelder bis 25.000 Euro nach § 335 HGB. Neben der fristgerechten Erstellung des Jahresabschlusses müssen Unternehmen auch die Belegvorhaltepflicht 2026 beachten, die zusätzliche Dokumentationspflichten mit sich bringt. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen alle Pflichten, Größenklassen und Besonderheiten der UG für das Bilanzjahr 2025 (Stichtag 31.12.2025) mit Fristen bis 2026.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

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Kurzantwort

Der Bilanzstichtag der UG ist der letzte Tag des Geschäftsjahres, üblicherweise der 31. Dezember. Ab diesem Datum gelten Fristen für Aufstellung (3 Monate), Feststellung (11 Monate bei Kleinst-UG) und Offenlegung (12 Monate) des Jahresabschlusses. Verstöße gegen Offenlegungspflichten können Ordnungsgelder bis 25.000 Euro auslösen.

Was ist der Bilanzstichtag einer UG?

Der Bilanzstichtag ist der Zeitpunkt, zu dem die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) ihre Vermögenslage durch einen Jahresabschluss dokumentieren muss. Er markiert das Ende des Geschäftsjahres und bildet den Stichtag für die Aufstellung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 242 HGB.

Für die UG gelten dieselben handelsrechtlichen Pflichten wie für die GmbH. Nach § 264 Abs. 1 HGB sind Kapitalgesellschaften – und damit auch die UG – verpflichtet, einen Jahresabschluss zu erstellen. Der Bilanzstichtag ist dabei der Bezugspunkt für die Bewertung von Vermögensgegenständen, Schulden und Rückstellungen.

Praxis-Hinweis

Die meisten UGs wählen den 31. Dezember als Bilanzstichtag, da dies mit dem Kalenderjahr übereinstimmt. Es ist aber auch jedes andere Datum zulässig – etwa bei saisonalen Geschäftsmodellen kann ein abweichendes Wirtschaftsjahr sinnvoll sein.

Bilanzstichtag und Rumpfgeschäftsjahr

Im Gründungsjahr der UG entsteht häufig ein Rumpfgeschäftsjahr. Wird die Gesellschaft beispielsweise am 15. März 2025 gegründet und der Bilanzstichtag auf den 31. Dezember gelegt, umfasst das erste Geschäftsjahr nur etwa 9,5 Monate. Der erste Jahresabschluss ist dennoch zum 31.12.2025 zu erstellen.

Wann muss die UG den Jahresabschluss aufstellen?

Nach § 264 Abs. 1 Satz 3 HGB müssen die gesetzlichen Vertreter der UG den Jahresabschluss innerhalb der ersten drei Monate des neuen Geschäftsjahres aufstellen. Bei einem Bilanzstichtag 31.12.2025 bedeutet dies: Der Jahresabschluss muss bis spätestens 31. März 2026 aufgestellt sein.

Diese Aufstellungsfrist ist gesetzlich fix und gilt unabhängig von der Größenklasse der UG. Sie bezieht sich auf die formelle Erstellung und Unterschrift durch den oder die Geschäftsführer. Erst danach beginnen die weiteren Fristen: Feststellung durch die Gesellschafterversammlung und anschließend die Offenlegung.

Bilanzstichtag Aufstellung bis (§ 264 HGB) Feststellung bis (§ 42a GmbHG) Offenlegung bis (§ 325 HGB)
31.12.2025 31.03.2026 30.11.2026 (klein) / 31.08.2026 (mittel/groß) 31.12.2026

Achtung Feststellungsfrist

Die Aufstellung ist nur der erste Schritt. Für die Feststellung durch die Gesellschafterversammlung gilt § 42a GmbHG: 11 Monate (Kleinst- und Kleinunternehmen) bzw. 8 Monate (mittelgroße und große) nach Bilanzstichtag. Erst nach Feststellung kann offengelegt werden.

Feststellung des Jahresabschlusses bei der UG

Nach der Aufstellung durch den Geschäftsführer muss der Jahresabschluss durch die Gesellschafterversammlung festgestellt werden, § 42a Abs. 2 GmbHG. Erst damit wird er rechtsverbindlich und kann für Offenlegung und Gewinnverwendung herangezogen werden.

Fristen zur Feststellung gemäß § 42a GmbHG

Die Feststellungsfrist richtet sich nach der Größenklasse der UG gemäß § 267 HGB:

  • Kleinst- und kleine Kapitalgesellschaften: 11 Monate nach Bilanzstichtag (bei Stichtag 31.12.2025 also bis 30.11.2026)
  • Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften: 8 Monate nach Bilanzstichtag (bei Stichtag 31.12.2025 also bis 31.08.2026)

Die meisten UGs zählen zur Kleinstkapitalgesellschaft und haben daher 11 Monate Zeit. Die Feststellung erfolgt durch Gesellschafterbeschluss – entweder in einer Versammlung oder im schriftlichen Verfahren, sofern der Gesellschaftsvertrag dies vorsieht.

„In der Praxis wird die Feststellung oft zu spät durchgeführt, weil viele Geschäftsführer denken, die Offenlegungsfrist von 12 Monaten gelte bereits ab Bilanzstichtag. Das ist falsch: Erst nach Feststellung kann offengelegt werden. Wer hier nicht rechtzeitig plant, riskiert Ordnungsgelder.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Offenlegungspflicht der UG nach Bilanzstichtag

Nach § 325 HGB muss die UG ihren festgestellten Jahresabschluss beim Unternehmensregister offenlegen. Die Offenlegungsfrist beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag. Für einen Abschluss zum 31.12.2025 läuft die Frist also bis zum 31.12.2026.

Seit dem Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) vom 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich über das Unternehmensregister. Der früher verwendete Bundesanzeiger ist heute nur noch die veröffentlichende Plattform, nicht aber die Einreichungsstelle.

Was muss offengelegt werden?

Der Umfang der Offenlegung richtet sich nach der Größenklasse gemäß § 267 HGB und den Erleichterungen nach § 326 HGB:

  • Kleinstkapitalgesellschaften (§ 267a HGB): Nur Bilanz erforderlich, GuV kann entfallen (§ 326 Abs. 1 HGB)
  • Kleine Kapitalgesellschaften: Bilanz, Anhang (verkürzt möglich nach § 288 HGB), GuV optional
  • Mittelgroße und große: Vollständiger Jahresabschluss inkl. Lagebericht

Ordnungsgeldverfahren bei Versäumnis

Wird die Offenlegungsfrist versäumt, leitet das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt zwischen 500 und 25.000 Euro und trifft die gesetzlichen Vertreter persönlich. Eine verspätete Einreichung schützt nicht vor dem Ordnungsgeld – auch nachträglich eingereichte Abschlüsse werden sanktioniert.

Größenklassen und ihre Bedeutung für die UG

Die Größenklasse der UG bestimmt den Umfang der Rechnungslegungspflichten, Prüfungspflichten und Offenlegungserleichterungen. § 267 HGB definiert vier Kategorien: Kleinstkapitalgesellschaft, kleine, mittelgroße und große Kapitalgesellschaft. Die Einordnung erfolgt anhand dreier Schwellenwerte, die an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen unter- oder überschritten werden müssen.

Schwellenwerte nach § 267 HGB (Stand 2026)

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer (Jahresdurchschnitt)
Kleinstkapitalgesellschaft (§ 267a) ≤ 350.000 € ≤ 700.000 € ≤ 10
Kleine Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 1) ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroße Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2) ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Große Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 3) > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Zwei der drei Kriterien müssen an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen erfüllt sein, damit ein Größenwechsel eintritt. Neu gegründete UGs zählen im ersten Jahr automatisch zur Kleinstkapitalgesellschaft, sofern sie die Schwellenwerte nicht überschreiten.

Erleichterungen für Kleinstkapitalgesellschaften

Kleinstkapitalgesellschaften profitieren von erheblichen Erleichterungen: Sie müssen nur die Bilanz offenlegen (§ 326 Abs. 1 HGB), können den Anhang stark verkürzen (§ 288 HGB) und sind von der Prüfungspflicht befreit (§ 267a Abs. 1 HGB).

Abweichender Bilanzstichtag für die UG: Wann sinnvoll?

Grundsätzlich steht es jeder UG frei, einen vom Kalenderjahr abweichenden Bilanzstichtag zu wählen. Dies geschieht durch Eintragung im Gesellschaftsvertrag oder durch Gesellschafterbeschluss. Ein abweichendes Wirtschaftsjahr kann aus betriebswirtschaftlichen, steuerlichen oder branchenspezifischen Gründen sinnvoll sein.

Typische Gründe für einen abweichenden Bilanzstichtag

  • Saisonale Geschäftsmodelle: Einzelhandel, Tourismus oder Landwirtschaft können Hochsaison und Jahresabschluss besser trennen (z. B. Bilanzstichtag 30. September)
  • Konzernzugehörigkeit: Wenn die UG Teil einer Unternehmensgruppe ist, erleichtert ein einheitlicher Stichtag die Konzernrechnungslegung
  • Kapazitäten beim Steuerberater: Stichtage außerhalb des Jahreswechsels entzerren die Arbeitslast in Kanzleien und ermöglichen schnellere Bearbeitung
  • Cashflow-Optimierung: Steuerzahlungen und Gewinnausschüttungen lassen sich durch den Stichtag zeitlich steuern

Die Änderung des Bilanzstichtags erfordert eine Satzungsänderung und damit eine notarielle Beurkundung sowie Eintragung ins Handelsregister. Zudem entsteht ein Rumpfgeschäftsjahr zwischen dem alten und neuen Stichtag, für das ebenfalls ein Jahresabschluss zu erstellen ist.

„Wer den Bilanzstichtag wechselt, muss bedenken: Das Rumpfgeschäftsjahr verursacht zusätzliche Kosten und Aufwand. Die Entscheidung sollte langfristig getroffen werden – nicht jährlich wechseln. Aus steuerlicher Sicht sind die Vorteile oft überschätzt, aus betriebswirtschaftlicher Sicht kann es aber durchaus sinnvoll sein.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Bilanzstichtag und Gewinnansammlung bei der UG

Die UG unterliegt einer besonderen Regelung zur Gewinnverwendung: Nach § 5a Abs. 3 GmbHG muss sie jährlich mindestens ein Viertel des um einen Verlustvortrag geminderten Jahresüberschusses in eine gesetzliche Rücklage einstellen. Diese Verpflichtung endet erst, wenn die UG ihr Stammkapital auf mindestens 25.000 Euro erhöht und dadurch zur vollwertigen GmbH wird.

Die Gewinnansammlung ist Teil der Gewinnverwendung, die im Rahmen der Feststellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafterversammlung beschlossen wird. Der Bilanzstichtag ist insofern relevant, als er das Geschäftsjahr definiert, für das der Jahresüberschuss ermittelt und die Rücklagenpflicht berechnet wird.

Berechnung der gesetzlichen Rücklage

Ein Beispiel: Die UG erzielt im Geschäftsjahr 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) einen Jahresüberschuss von 20.000 Euro. Es besteht kein Verlustvortrag aus Vorjahren. Die Gesellschafter müssen nun mindestens 5.000 Euro (25 % von 20.000 Euro) in die gesetzliche Rücklage einstellen. Die verbleibenden 15.000 Euro können ausgeschüttet oder freiwillig thesauriert werden.

Praxis-Tipp

Viele UG-Geschäftsführer übersehen die Rücklagenpflicht und schütten den gesamten Gewinn aus. Das ist rechtswidrig. Die Nichteinhaltung kann zur Rückforderung von Ausschüttungen, persönlicher Haftung der Geschäftsführer nach § 43 GmbHG und im Extremfall zur Insolvenz führen.

Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lässt, erhält automatisch eine korrekte Berechnung der Rücklagenpflicht und einen Gewinnverwendungsvorschlag. Digitale Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz bieten dies inklusive rechtssicherer Dokumentation zu transparenten Festpreisen.

Praxis-Checkliste: Vom Bilanzstichtag bis zur Offenlegung

Der Weg vom Bilanzstichtag bis zur Offenlegung des Jahresabschlusses umfasst mehrere verbindliche Schritte. Die folgende Checkliste zeigt die wesentlichen Meilensteine und häufige Fehlerquellen für UG-Geschäftsführer.

  • Bilanzstichtag erreicht: Geschäftsjahr endet, alle Geschäftsvorfälle bis zu diesem Datum sind zu erfassen
  • Bis 3 Monate danach: Jahresabschluss durch Geschäftsführer aufstellen (§ 264 Abs. 1 HGB)
  • Gesellschafterversammlung einberufen: Feststellung des Jahresabschlusses innerhalb der Fristen des § 42a GmbHG (11 bzw. 8 Monate)
  • Gewinnverwendung beschließen: Mindestens 25 % des Jahresüberschusses in gesetzliche Rücklage (§ 5a Abs. 3 GmbHG)
  • Offenlegung vorbereiten: Unterlagen gemäß § 325 HGB und § 326 HGB (je nach Größenklasse) zusammenstellen
  • Beim Unternehmensregister einreichen: Spätestens 12 Monate nach Bilanzstichtag (§ 325 Abs. 1 HGB)
  • Bestätigung archivieren: Einreichungsbestätigung und Veröffentlichungsnachweis für mindestens 10 Jahre aufbewahren

Häufige Fehlerquellen in der Praxis

Aufstellung vs. Feststellung verwechselt

Die 3-Monats-Frist bezieht sich nur auf die Aufstellung durch den Geschäftsführer. Für die Feststellung durch die Gesellschafter gelten längere, aber ebenfalls verbindliche Fristen.

Offenlegungsfrist falsch berechnet

Die 12-Monats-Frist läuft ab Bilanzstichtag, nicht ab Feststellung. Wer zu spät feststellt, hat weniger Zeit für die Offenlegung – oder muss parallel arbeiten.

„Die meisten Ordnungsgelder entstehen nicht aus Böswilligkeit, sondern aus Unkenntnis der Fristenkette. Wer frühzeitig plant – idealerweise schon vor dem Bilanzstichtag – und sich professionelle Unterstützung holt, vermeidet Sanktionen und behält den Überblick. Ein Steuerberater koordiniert diese Schritte routiniert.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufig gestellte Fragen

Kann ich den Bilanzstichtag meiner UG nachträglich ändern?

Ja, der Bilanzstichtag kann durch Satzungsänderung geändert werden. Diese erfordert einen Gesellschafterbeschluss mit notarieller Beurkundung und Eintragung ins Handelsregister. Für das Übergangsjahr entsteht ein Rumpfgeschäftsjahr, das kürzer oder länger als 12 Monate sein kann. Steuerlich ist eine Abstimmung mit dem Finanzamt notwendig, da auch der steuerliche Veranlagungszeitraum angepasst werden muss.

Was passiert, wenn meine UG die Offenlegungsfrist verpasst?

Bei verspäteter oder unterlassener Offenlegung leitet das Bundesamt für Justiz nach § 335 HGB ein Ordnungsgeldverfahren ein. Das Ordnungsgeld beträgt zwischen 500 und 25.000 Euro und kann bei fortgesetzter Pflichtverletzung wiederholt festgesetzt werden. Zusätzlich können die Geschäftsführer persönlich haftbar gemacht werden, wenn der Gesellschaft durch die Pflichtverletzung Schäden entstehen.

Muss eine Ein-Personen-UG den Jahresabschluss formal feststellen lassen?

Ja, auch bei einer Ein-Personen-UG ist die förmliche Feststellung des Jahresabschlusses durch den Alleingesellschafter nach § 42a GmbHG verpflichtend. Der Gesellschafterbeschluss muss protokolliert und dokumentiert werden. Die Feststellungsfrist beträgt 11 Monate nach dem Bilanzstichtag, wenn die UG als Kleinstkapitalgesellschaft gilt. Ohne förmliche Feststellung kann der Jahresabschluss nicht wirksam offengelegt werden.

Welche Unterlagen muss ich bei der Offenlegung meiner UG einreichen?

Kleinstkapitalgesellschaften müssen mindestens die Bilanz beim Unternehmensregister einreichen. Kleine Kapitalgesellschaften legen zusätzlich den Anhang offen; eine Gewinn- und Verlustrechnung ist nicht verpflichtend. Mittelgroße und große UG müssen Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht offenlegen. Die Einreichung erfolgt ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister, seit August 2022 nicht mehr über den Bundesanzeiger.

Gilt für die UG die gleiche Thesaurierungspflicht wie bei der normalen GmbH?

Nein, die UG hat nach § 5a Abs. 3 GmbHG eine gesetzliche Rücklagenpflicht: 25 Prozent des um einen Verlustvortrag geminderten Jahresüberschusses müssen in die gesetzliche Rücklage eingestellt werden, bis das Stammkapital 25.000 Euro erreicht oder die Satzung dies anders regelt. Diese Pflicht ist UG-spezifisch und gilt nicht für normale GmbHs. Die Rücklage kann nur durch Kapitalerhöhung oder Umwandlung in eine GmbH aufgelöst werden.

Kann ich als Geschäftsführer den Jahresabschluss meiner UG selbst erstellen?

Rechtlich dürfen Sie als Geschäftsführer den Jahresabschluss selbst aufstellen, sofern Sie über die notwendige Fachkenntnis verfügen. In der Praxis empfiehlt sich jedoch die Beauftragung eines Steuerberaters, da Fehler bei Bilanzierung, Offenlegung oder Fristen erhebliche Haftungsrisiken und Ordnungsgelder nach sich ziehen können. Zudem ist eine steuerliche Beratung für die Erstellung der Steuerbilanz und Körperschaftsteuererklärung meist unerlässlich.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 242 HGB – Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses, § 267 HGB – Größenklassen von Kapitalgesellschaften, § 325 HGB – Offenlegung des Jahresabschlusses, § 42a GmbHG – Feststellung des Jahresabschlusses, § 5a GmbHG – Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt). Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
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Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
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Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

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Sind die Preise verbindlich?

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Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

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Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

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Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

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