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Lesedauer

9–14 Minuten


OnlineBilanzBlogJahresabschluss Abkürzungen

Jahresabschluss Abkürzungen: Vollständiger Überblick 2026

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Im betrieblichen Alltag begegnen Ihnen zahlreiche Abkürzungen rund um den Jahresabschluss – von JA über GuV bis hin zu AV, UV und EK. Dieser Leitfaden erklärt alle wichtigen Kürzel aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang und zeigt, wie Sie diese sicher einordnen und im Unternehmensalltag nutzen. Um die Abkürzungen richtig zu verstehen, ist es hilfreich, die Bestandteile Jahresabschluss nach HGB zu kennen. Unternehmen, die nach internationalen Standards berichten, sollten zusätzlich auch die Bestandteile Jahresabschluss IFRS und deren spezifische Abkürzungen beachten.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Die Abkürzung JA steht für Jahresabschluss. Daneben existieren zahlreiche weitere Kürzel wie GuV (Gewinn- und Verlustrechnung), AV (Anlagevermögen), UV (Umlaufvermögen), EK (Eigenkapital) und FK (Fremdkapital). Diese Abkürzungen beschleunigen die Kommunikation im Rechnungswesen und sind im Unternehmensalltag unverzichtbar.

Warum Jahresabschluss-Abkürzungen im Unternehmensalltag unverzichtbar sind

Im Rechnungswesen und in der Kommunikation mit Steuerberatern, Banken oder Investoren begegnen Ihnen regelmäßig Abkürzungen. Diese Kürzel beschleunigen den Informationsaustausch und strukturieren Unterlagen übersichtlich.

Besonders häufig treten Unsicherheiten auf, wenn Jahresabschlüsse vorbereitet, Bankunterlagen erstellt oder interne Berichte analysiert werden. Wer die gängigen Abkürzungen nicht kennt, verliert wertvolle Zeit bei der Interpretation von Dokumenten.

Hinweis

Die wichtigsten Abkürzungen stammen aus den Bereichen Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht. Sie sind in § 242 HGB, § 264 HGB und § 266 HGB rechtlich verankert.

Dieser Leitfaden erklärt systematisch alle relevanten Kürzel, zeigt deren Bedeutung im Kontext des Jahresabschlusses und gibt praktische Hinweise zur korrekten Anwendung.

Die zentrale Abkürzung: Was bedeutet JA?

Die verbreitetste Abkürzung im Rechnungswesen ist JA. Sie steht für Jahresabschluss und wird branchenübergreifend in Dokumenten, E-Mails und internen Berichten verwendet.

JA

Jahresabschluss

12 Monate

Offenlegungsfrist § 325 HGB

8-11 Monate

Feststellungsfrist § 42a GmbHG

Der Jahresabschluss umfasst nach § 242 HGB die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung. Kapitalgesellschaften müssen nach § 264 HGB zusätzlich einen Anhang erstellen, mittelgroße und große Gesellschaften einen Lagebericht nach § 289 HGB.

„Die Abkürzung JA ist in der Praxis universell verständlich und wird sowohl intern als auch in der Kommunikation mit externen Partnern wie Wirtschaftsprüfern oder Banken verwendet.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Weitere Varianten und verwandte Abkürzungen

  • JA – Jahresabschluss (allgemein)
  • GA – Gewinnabführungsvertrag (Organschaft)
  • KA – Konzernabschluss (§ 290 HGB)
  • EA – Einzelabschluss (im Konzernkontext)

In der Praxis wird ausschließlich JA für den regulären Jahresabschluss verwendet. Die übrigen Abkürzungen sind nur in spezifischen Konzernsituationen relevant.

Die wichtigsten Bilanz-Abkürzungen nach § 266 HGB

Die Bilanz gliedert sich nach § 266 HGB in Aktivseite (Vermögen) und Passivseite (Kapital). Beide Seiten verwenden zahlreiche Abkürzungen, die den Aufbau strukturieren.

Aktivseite: Vermögensposten

Abkürzung Bedeutung Rechtliche Grundlage
AV Anlagevermögen § 266 Abs. 2 A HGB
UV Umlaufvermögen § 266 Abs. 2 B HGB
RAP Rechnungsabgrenzungsposten § 250 HGB
ImVG Immaterielle Vermögensgegenstände § 266 Abs. 2 A I HGB
SAV Sachanlagevermögen § 266 Abs. 2 A II HGB
FAV Finanzanlagevermögen § 266 Abs. 2 A III HGB

Das Anlagevermögen (AV) umfasst alle Vermögensgegenstände, die dauerhaft dem Geschäftsbetrieb dienen. Das Umlaufvermögen (UV) hingegen ist kurzfristig gebunden und wird regelmäßig umgeschlagen.

Passivseite: Kapitalposten

Abkürzung Bedeutung Rechtliche Grundlage
EK Eigenkapital § 266 Abs. 3 A HGB
FK Fremdkapital § 266 Abs. 3 B+C HGB
RSt Rückstellungen § 266 Abs. 3 B HGB
Verb. Verbindlichkeiten § 266 Abs. 3 C HGB
GK Gezeichnetes Kapital § 266 Abs. 3 A I HGB
KR Kapitalrücklage § 266 Abs. 3 A II HGB

Das Eigenkapital (EK) zeigt die finanzielle Basis des Unternehmens. Fremdkapital (FK) setzt sich aus Rückstellungen und Verbindlichkeiten zusammen.

Achtung

Verwechseln Sie nicht RSt (Rückstellungen) mit Verb. (Verbindlichkeiten): Rückstellungen sind unsichere Verpflichtungen nach § 249 HGB, Verbindlichkeiten sind feste, bereits bestehende Schulden.

GuV-Abkürzungen: Die Gewinn- und Verlustrechnung im Überblick

Die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) zeigt das Ergebnis eines Geschäftsjahres. Sie kann nach § 275 HGB im Gesamtkostenverfahren (GKV) oder Umsatzkostenverfahren (UKV) erstellt werden.

GuV

Gewinn- und Verlustrechnung

GKV

Gesamtkostenverfahren

UKV

Umsatzkostenverfahren

Zentrale Abkürzungen in der GuV

Erlösseite

  • UE – Umsatzerlöse (§ 275 Abs. 2 Nr. 1 HGB)
  • BE – Bestandserhöhungen/‑minderungen
  • AE – Andere aktivierte Eigenleistungen
  • sE – Sonstige betriebliche Erträge

Aufwandsseite

  • MEA – Materialaufwand (§ 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB)
  • PA – Personalaufwand (§ 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB)
  • AfA – Abschreibungen (§ 275 Abs. 2 Nr. 7 HGB)
  • sA – Sonstige betriebliche Aufwendungen

Ergebnisgrößen und Kennzahlen

  • EBIT – Earnings Before Interest and Taxes (Betriebsergebnis)
  • EBITDA – Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization
  • EBT – Earnings Before Taxes (Ergebnis vor Steuern)
  • – Jahresüberschuss (§ 275 HGB)
  • JF – Jahresfehlbetrag

Der Jahresüberschuss (JÜ) oder Jahresfehlbetrag (JF) bildet das Endergebnis der GuV und wird in die Bilanz als Eigenkapitalveränderung übernommen.

„In der Praxis verwenden viele Unternehmen die Abkürzungen EBIT und EBITDA für interne Steuerung und Bankgespräche, obwohl diese nicht explizit in § 275 HGB genannt werden.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Abkürzungen im Anhang und Lagebericht

Nach § 264 HGB gehört der Anhang zum Jahresabschluss von Kapitalgesellschaften. Mittelgroße und große Gesellschaften müssen zusätzlich einen Lagebericht nach § 289 HGB erstellen.

Anhang-Abkürzungen

Abkürzung Bedeutung Rechtliche Grundlage
Anh. Anhang § 264 Abs. 1 HGB
BilMoG Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz Seit 2009
DRS Deutsche Rechnungslegungs Standards § 342 HGB
EStG Einkommensteuergesetz Steuerrecht
HB Handelsbilanz § 242 HGB
StB Steuerbilanz § 5 EStG

Der Anhang erläutert die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Die Abkürzung HB (Handelsbilanz) grenzt sich von der StB (Steuerbilanz) ab, die nach § 5 EStG erstellt wird.

Lagebericht-Abkürzungen

  • LB – Lagebericht (§ 289 HGB)
  • PB – Prognose-/Prognosebericht
  • RMS – Risikomanagementsystem
  • F&E – Forschung und Entwicklung
  • CSR – Corporate Social Responsibility (§ 289b HGB)

Der Lagebericht muss nach § 289 Abs. 1 HGB den Geschäftsverlauf, die Lage und die voraussichtliche Entwicklung darstellen. Große Gesellschaften müssen zusätzlich eine nichtfinanzielle Erklärung abgeben.

Hinweis

Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister – nicht mehr beim Bundesanzeiger.

Abkürzungen für Rechtsformen und Größenklassen

Die Rechtsform und Größenklasse bestimmen den Umfang der Jahresabschlusspflichten. Nach § 267 HGB werden Kapitalgesellschaften in klein, mittelgroß und groß eingeteilt.

Rechtsform-Abkürzungen

Personen­gesellschaften

  • GbR – Gesellschaft bürgerlichen Rechts
  • OHG – Offene Handelsgesellschaft
  • KG – Kommanditgesellschaft
  • GmbH & Co. KG

Kapital­gesellschaften

  • GmbH – Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • UG – Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)
  • AG – Aktiengesellschaft
  • SE – Societas Europaea

Sonderformen

  • e.V. – eingetragener Verein
  • eG – eingetragene Genossenschaft
  • KGaA – Kommanditgesellschaft auf Aktien
  • PartG – Partnerschaftsgesellschaft

Größenklassen nach § 267 HGB (Stand 2026)

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Klein ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroß ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Groß > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Es genügt, wenn an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen zwei der drei Merkmale über- oder unterschritten werden. Die Größenklasse bestimmt Offenlegungs- und Prüfungspflichten.

Achtung

Eine GmbH oder UG muss unabhängig von der Größenklasse immer einen vollständigen Jahresabschluss nach § 264 HGB erstellen und beim Unternehmensregister offenlegen.

Fristen und Offenlegung: Die wichtigsten Abkürzungen

Die Erstellung, Feststellung und Offenlegung des Jahresabschlusses unterliegen gesetzlichen Fristen. Versäumnisse führen zu Ordnungsgeldern nach § 335 HGB.

Feststellungsfristen nach § 42a GmbHG

8 Monate

Mittelgroße Gesellschaften

8 Monate

Große Gesellschaften

Die Feststellung erfolgt durch den Gesellschafterbeschluss bei GmbH/UG oder durch den Aufsichtsrat bei AG. Die Frist beginnt mit dem Bilanzstichtag, üblicherweise dem 31.12.2025 für das Geschäftsjahr 2025.

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Nach § 325 Abs. 1 HGB müssen Kapitalgesellschaften den Jahresabschluss innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag beim Unternehmensregister offenlegen.

Hinweis

Für den Bilanzstichtag 31.12.2025 endet die Offenlegungsfrist am 31.12.2026. Eine verspätete Einreichung führt zu einem Ordnungsgeld zwischen 500 und 25.000 Euro gemäß § 335 HGB.

Weitere Fristen-Abkürzungen

  • BilSt – Bilanzstichtag (i. d. R. 31.12.)
  • FS – Feststellung (§ 42a GmbHG)
  • OL – Offenlegung (§ 325 HGB)
  • OG – Ordnungsgeld (§ 335 HGB)
  • UR – Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de)

„Viele Unternehmen unterschätzen die Offenlegungsfrist. Eine frühzeitige Vorbereitung des Jahresabschlusses verhindert Ordnungsgelder und gibt Planungssicherheit für Gesellschafter und Geschäftsführung.”

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Praxistipps: Abkürzungen korrekt nutzen und Fehler vermeiden

Im Unternehmensalltag können Missverständnisse durch falsche oder uneinheitliche Abkürzungen entstehen. Die folgenden Praxistipps helfen, Fehler zu vermeiden und die Kommunikation zu optimieren.

Checkliste: So nutzen Sie Abkürzungen sicher

  • Verwenden Sie JA konsistent für Jahresabschluss in allen Dokumenten
  • Unterscheiden Sie klar zwischen HB (Handelsbilanz) und StB (Steuerbilanz)
  • Achten Sie auf die korrekte Zuordnung von AV (Anlagevermögen) und UV (Umlaufvermögen)
  • Kennzeichnen Sie Rückstellungen immer als RSt, Verbindlichkeiten als Verb.
  • Nutzen Sie GuV statt ausgeschriebener Formulierungen für schnellere Übersicht
  • Dokumentieren Sie die Bedeutung firmeninterner Abkürzungen in einem zentralen Glossar
  • Schulen Sie neue Mitarbeitende im Umgang mit den wichtigsten Abkürzungen

Häufige Fehlerquellen

Verwechslungen

  • AV und UV vertauscht
  • RSt und Verb. nicht unterschieden
  • EK und FK falsch zugeordnet
  • GuV mit Bilanz verwechselt

Unklare Kontexte

  • Abkürzungen ohne Erläuterung in externen Dokumenten
  • Firmeninterne Kürzel ohne Glossar
  • Veraltete Abkürzungen aus früheren Rechnungslegungsvorschriften
  • Inkonsistente Schreibweisen (z. B. GuV vs. G+V)

Digitale Unterstützung für mehr Sicherheit

Moderne Tools wie OnlineBilanz.de bieten vorgefertigte Strukturen nach § 266 HGB und § 275 HGB. Sie minimieren Fehler bei der Zuordnung von Bilanz- und GuV-Posten und sorgen für rechtskonforme Abkürzungen.

Die automatische Prüfung von Bilanzidentität (Aktiva = Passiva) und die korrekte Übernahme des Jahresergebnisses ins Eigenkapital verhindern typische Buchungsfehler und beschleunigen die Erstellung.

Hinweis

Nutzen Sie ein zentrales Abkürzungsverzeichnis für alle Teammitglieder. Dies erhöht die Effizienz in der internen Kommunikation und reduziert Rückfragen bei der Jahresabschlusserstellung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die gängigste Abkürzung für Jahresabschluss?

Die Abkürzung JA steht für Jahresabschluss und wird branchenübergreifend in der Praxis verwendet. Sie erscheint in internen Unterlagen, Berichten und in der Kommunikation mit Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Banken. Der Jahresabschluss umfasst nach § 242 HGB die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung, bei Kapitalgesellschaften zusätzlich den Anhang nach § 264 HGB.

Welche Abkürzungen sind in der Bilanz nach § 266 HGB wichtig?

In der Bilanz sind folgende Abkürzungen zentral: AV (Anlagevermögen), UV (Umlaufvermögen), EK (Eigenkapital), FK (Fremdkapital), RSt (Rückstellungen) und Verb. (Verbindlichkeiten). Diese Kürzel strukturieren die Aktiv- und Passivseite gemäß § 266 HGB und sind in allen Größenklassen verbindlich.

Was bedeutet GuV und welche Verfahren gibt es?

Die Abkürzung GuV steht für Gewinn- und Verlustrechnung. Nach § 275 HGB kann sie im Gesamtkostenverfahren (GKV) oder Umsatzkostenverfahren (UKV) erstellt werden. Beide Verfahren sind gleichwertig, führen aber zu unterschiedlichen Darstellungen von Aufwand und Ertrag. Das Ergebnis – Jahresüberschuss (JÜ) oder Jahresfehlbetrag (JF) – ist identisch.

Wo wird der Jahresabschluss 2026 offengelegt?

Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister unter www.unternehmensregister.de. Die Offenlegungsfrist beträgt nach § 325 HGB 12 Monate nach dem Bilanzstichtag. Für den Stichtag 31.12.2025 endet die Frist am 31.12.2026. Bei Versäumnis droht ein Ordnungsgeld von 500 bis 25.000 Euro gemäß § 335 HGB.

Was ist der Unterschied zwischen HB und StB?

HB (Handelsbilanz) wird nach § 242 HGB erstellt und dient der Darstellung der Vermögens- und Ertragslage. Die StB (Steuerbilanz) richtet sich nach § 5 EStG und dient der Ermittlung der steuerlichen Bemessungsgrundlage. Trotz des Maßgeblichkeitsprinzips (§ 5 Abs. 1 EStG) existieren zahlreiche Unterschiede, etwa bei Abschreibungen oder Rückstellungen.

Welche Fristen gelten für die Feststellung des Jahresabschlusses 2025?

Nach § 42a GmbHG müssen kleine Kapitalgesellschaften den Jahresabschluss innerhalb von 11 Monaten feststellen, mittelgroße und große innerhalb von 8 Monaten. Für den Bilanzstichtag 31.12.2025 bedeutet dies: kleine Gesellschaften bis 30.11.2026, mittelgroße und große bis 31.08.2026. Die Offenlegungsfrist endet für alle am 31.12.2026.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: Jahresabschluss erstellen, Bilanz nach § 266 HGB, Gewinn- und Verlustrechnung, Offenlegung Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Tag 0Heute
Tag 1 – 3Kontaktaufnahme
Tag 5 – 10Datenübernahme
Tag 11Sie starten
01

Entbindungs­vollmacht digital

Zwei‑Klick‑Unterschrift per SignRequest. Erlaubt uns, mit Ihrem alten Steuerberater zu sprechen.

2 MinutenRechtssicher nach § 203 StGB
02

Wir kontaktieren Ihren alten Steuerberater

Persönlich, professionell, kollegial. Sie müssen kein Wort mehr mit ihm wechseln.

5 – 10 WerktageVertraulich & kollegial
03

Datenübernahme per DATEV‑Datenträger

Alle Buchungen, Salden & Jahresabschlüsse der letzten 10 Jahre — 1 : 1 in unser System.

Automatisch§ 146 AO archivierungspflichtig
04

Ihr Steuerberater meldet sich mit einem Plan

Onboarding‑Call, Fristencheck, offene Beratungspunkte. Ab Tag 1 produktiv.

Binnen 1 WerktagErstberatung im Festpreis
Wählen Sie Ihre aktuelle Software
lexoffice
sevDesk
Addison
BMD
B'Butler
+ andere Software

So funktioniert die Migration DATEV → OnlineBilanz

Alle gängigen Buchhaltungsprogramme können einen DATEV‑kompatiblen Export erzeugen (Buchungssätze, Salden, Stammdaten im DATEV‑Format). Sie erstellen die Datei in Ihrer Software, laden sie in unser Portal hoch — wir importieren den Rest.

    Ihr Aufwand: ca. 5 Minuten. Export erzeugen, Datei in unser Portal ziehen — fertig.

    Unser Mandantenportal Im Festpreis bereits enthalten.

    Kein separater Vertrag, keine Lizenzgebühren, keine Einrichtungskosten. Belege hochladen, Bank verbinden — der Rest läuft im Hintergrund.

    0 €Zusatzkosten
    Server DE DSGVO GoBD‑konform
    Belege per Foto oder E‑MailEinfach abfotografieren oder weiterleiten — wir erfassen automatisch.
    Bank‑Auto‑Import (PSD2)Alle Umsätze werden täglich automatisch eingelesen.
    Direkter Chat mit Ihrem SteuerberaterKeine Wartezeiten am Telefon, keine E‑Mail‑Ping‑Pong.
    Fristen‑DashboardUSt‑VA, Jahresabschluss, Lohnsteuer — alles auf einen Blick.
    Verhaltensökonomie · Warum Unternehmer bleiben

    Drei Denkfehler,
    die Sie jedes Jahr Tausende Euro kosten.

    Sie wissen längst, dass Ihr Steuerberater zu teuer, zu langsam oder zu wenig erreichbar ist. Trotzdem bleiben Sie. Die Verhaltens­forschung kennt die Gründe — und sie sind kein Zufall.

    01 · Der Gewohnheits­reflex
    68 %Bleiben beim Altentrotz Unzufriedenheit

    Status‑quo‑Bias

    „Er kennt unsere Zahlen seit Jahren.“ — Genau dieses Argument sorgt dafür, dass 68 % der Unternehmer bei ihrem Steuerberater bleiben, obwohl sie unzufrieden sind. Der Status quo fühlt sich sicher an — er ist es aber nicht. Er kostet Sie nur nicht auffallend Geld.

    Samuelson & ZeckhauserJournal of Risk and Uncertainty, 1988
    02 · Die Wechsel­angst
    2,25×Verlust wiegt schwererals gleich hoher Gewinn

    Verlustaversion

    Der Gedanke „Was, wenn etwas schiefgeht?“ wiegt in Ihrem Kopf 2,25‑mal so schwer wie die reale Ersparnis durch einen günstigeren, besseren Steuerberater. Deshalb übernehmen wir das Risiko: Entbindung, Datenübernahme, Kollegen­gespräch — alles im Festpreis.

    Kahneman & TverskyProspect Theory · Nobelpreis, 1979
    03 · Die Loyalitäts­falle
    12 J.Durchschnittliche Bindungan den alten Steuerberater

    Sunk‑Cost‑Fallacy

    „So lange dabei — jetzt lohnt sich der Wechsel nicht mehr.“ Falsch. Die 12 Jahre, die Sie bereits zu viel gezahlt haben, kommen nicht zurück. Aber jedes weitere Jahr kostet Sie erneut. Vergangene Investitionen sind kein rationaler Grund weiterzuzahlen.

    Arkes & BlumerOrganizational Behavior & Human Decision Processes, 1985
    Die rationale Entscheidung

    Wir haben alle drei Hürden für Sie abgebaut.

    0 € Wechselgebühr — kein Verlust.   2 Minuten digitale Entbindungs­vollmacht — kein Aufwand.   Transparenter Festpreis — keine Unsicherheit. Alles, was Sie noch entscheiden müssen: jetzt statt nächstes Jahr.

    Trustpilot
    4,8 / 5,0 · 87+ Bewertungen
    Jetzt wechseln
    Kontakt & häufige Fragen

    Ihre Fragen.
    Unsere Antworten.

    Wie melde ich mich an?

    Alles online — in vier Schritten:

    • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
    • Angebot bestätigen
    • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
    • Sofort mit dem Upload starten

    Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

    Wie schnell kann ich loslegen?

    Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

    Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

    Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

    Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

    Welche Daten muss ich bereitstellen?

    In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

    Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

    Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

    Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

    Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

    Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

    Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

    Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

    Wie lange dauert der Jahresabschluss?

    Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

    • Standard — ca. 4 Wochen
    • Schnell — ca. 2 Wochen
    • Blitz — ca. 1 Woche

    Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

    Wer prüft den Abschluss fachlich?

    Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

    Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

    Was kostet der Jahresabschluss?

    Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

    Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

    Sind die Preise verbindlich?

    Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

    Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

    Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

    Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

    Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

    Gibt es ein Dauermandat?

    Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

    Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

    Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

    Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

    Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

    Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

    Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

    Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

    Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

    Habe ich einen festen Ansprechpartner?

    Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

    Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

    Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

    Wie sicher sind meine Daten?

    Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

    Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

    Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

    Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

    Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

    Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

    Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

    Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

    Wie lange werden meine Daten gespeichert?

    Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

    GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
    DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
    Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
    Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
    Ben
    Ben
    KI-Steuerberater