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Datum

Lesedauer

9–13 Minuten


OnlineBilanzBlogKleinunternehmer Jahresabschluss

Kleinunternehmer Jahresabschluss 2026: § 19 UStG & EUÜR vs. Bilanz

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Kleinunternehmer nach § 19 UStG profitieren von Umsatzsteuerbefreiung, müssen aber oft trotzdem einen Jahresabschluss erstellen. Die Pflicht hängt von Rechtsform und Größenklasse ab – nicht jeder Kleinunternehmer darf bei der einfachen EUÜR bleiben. Für viele Freiberufler und Kleinunternehmer reicht jedoch der EÜR-Rechner zur Gewinnermittlung aus. Hier erfahren Sie, welche Pflichten für 2026 gelten.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Kleinunternehmer nach § 19 UStG sind umsatzsteuerbefreit, aber bilanzierungspflichtig, wenn sie Kaufleute (z. B. GmbH, UG) sind oder als Einzelunternehmer die Grenzen von § 241a HGB überschreiten. GmbH-Kleinunternehmer müssen Bilanz, GuV und Anhang erstellen und beim Unternehmensregister offenlegen. Eine detaillierte Anleitung zur Bilanz GmbH selbst erstellen hilft Geschäftsführern, die rechtlichen Anforderungen zu erfüllen. Auch für UGs gelten dieselben Anforderungen – viele Gründer fragen sich daher, ob sie als Unternehmergesellschaft die Bilanz selber erstellen dürfen oder einen Steuerberater beauftragen müssen. Kleingewerbetreibende unter den Schwellenwerten genügt hingegen die EUÜR.

Grundlagen: Was ist ein Kleinunternehmer nach § 19 UStG?

Ein Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG ist ein Unternehmer, dessen Umsatz im vorangegangenen Kalenderjahr eine bestimmte Grenze nicht überschritten hat und im laufenden Jahr voraussichtlich nicht überschreiten wird. Diese Regelung befreit von der Umsatzsteuerpflicht und vereinfacht die Buchführung erheblich.

Wichtig: Die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG betrifft ausschließlich die Umsatzsteuer. Sie sagt nichts über die Pflicht zur Bilanzierung oder zur Offenlegung aus – diese richten sich nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) und der Rechtsform des Unternehmens.

Hinweis

Die Kleinunternehmerregelung ist eine umsatzsteuerliche Erleichterung. Sie entbindet nicht automatisch von der Pflicht zur doppelten Buchführung oder zur Erstellung eines Jahresabschlusses nach HGB.

§ 19 UStG

Umsatzsteuerbefreiung

§ 241a HGB

Befreiung Einzelunternehmer

§ 264 HGB

Bilanzpflicht Kapitalgesellschaften

Wer muss bilanzieren – und wer nicht?

Die Pflicht zur Bilanzierung hängt von zwei Faktoren ab: der Rechtsform und der Größe des Unternehmens. Kleinunternehmer im umsatzsteuerlichen Sinne können durchaus bilanzierungspflichtig sein, wenn sie als Kaufmann im Handelsregister eingetragen sind.

Kapitalgesellschaften: Immer bilanzierungspflichtig

Alle Kapitalgesellschaften – also GmbH, UG (haftungsbeschränkt) und AG – sind nach § 264 Abs. 1 HGB verpflichtet, einen Jahresabschluss mit Bilanz (Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang) aufzustellen. Dies gilt unabhängig von der Größe oder der Inanspruchnahme der Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG.

Einzelunternehmer und Personengesellschaften

Einzelunternehmer und Personengesellschaften (z. B. GbR, OHG, KG) können nach § 241a HGB von der Buchführungspflicht befreit werden, wenn sie an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen bestimmte Schwellenwerte nicht überschreiten. In diesem Fall genügt die Einnahmenüberschussrechnung (EUÜR) nach § 4 Abs. 3 EStG.

  • GmbH, UG, AG: immer bilanzierungspflichtig nach § 264 HGB
  • Einzelunternehmer: bilanzierungspflichtig, wenn Schwellenwerte nach § 241a HGB überschritten
  • Kleingewerbetreibende unter Schwellenwerten: EUÜR ausreichend
  • Freiberufler: grundsätzlich EUÜR, keine Bilanzpflicht

Neue Grenzen 2026: § 19 UStG und § 241a HGB

Seit dem 1. Januar 2025 gelten erhöhte Umsatzgrenzen für die Kleinunternehmerregelung. Diese Anpassung erfolgte durch das Jahressteuergesetz 2024 zur Umsetzung der EU-Mehrwertsteuer-Richtlinie. Für Bilanzstichtag 31.12.2025 (Jahresabschluss 2026) sind diese neuen Werte maßgeblich.

Umsatzgrenzen § 19 UStG ab 2025

Zeitraum Vorjahresumsatz Laufendes Jahr
bis 31.12.2024 22.000 EUR 50.000 EUR
ab 01.01.2025 25.000 EUR 100.000 EUR

Ein Unternehmer gilt 2026 als Kleinunternehmer, wenn sein Umsatz 2025 nicht mehr als 25.000 EUR betrug und 2026 voraussichtlich 100.000 EUR nicht übersteigt. Diese Anhebung erleichtert vielen Kleinunternehmern die Verwaltung.

Schwellenwerte § 241a HGB (Buchführungspflicht)

Unabhängig von der Umsatzsteuer gelten für Einzelunternehmer und Personengesellschaften die Befreiungsgrenzen des § 241a HGB. Diese wurden zuletzt 2016 angepasst und bleiben 2026 unverändert:

Umsatzerlöse

Maximal 800.000 EUR in zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren

Jahresüberschuss

Maximal 80.000 EUR in zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren

Achtung

Achtung: Die Grenzen nach § 19 UStG (Umsatzsteuer) und § 241a HGB (Buchführung) sind unterschiedlich und werden unabhängig voneinander geprüft. Ein Kleinunternehmer nach UStG kann buchführungspflichtig sein.

EUÜR vs. Bilanz: Unterschiede und Anforderungen

Die Einnahmenüberschussrechnung (EUÜR) und die Bilanzierung sind zwei grundlegend verschiedene Methoden der Gewinnermittlung. Welche Methode anzuwenden ist, richtet sich nach den gesetzlichen Vorgaben – nicht nach freier Wahl.

Einnahmenüberschussrechnung (EUÜR)

Die EUÜR nach § 4 Abs. 3 EStG ist eine vereinfachte Gewinnermittlung nach dem Zufluss-Abfluss-Prinzip. Einnahmen und Ausgaben werden erfasst, wenn sie tatsächlich zufließen bzw. abfließen. Es werden keine Forderungen, Verbindlichkeiten oder Rückstellungen gebildet.

  • Geeignet für: Freiberufler, Kleingewerbetreibende ohne Buchführungspflicht
  • Keine Bilanz, keine doppelte Buchführung erforderlich
  • Einreichung mit der Einkommensteuererklärung (Anlage EÜR)
  • Keine Offenlegungspflicht beim Unternehmensregister

Bilanzierung nach HGB

Die Bilanzierung erfolgt nach dem Grundsatz der periodengerechten Erfolgsermittlung. Es wird eine Bilanz (Vermögen und Schulden zum Stichtag) sowie eine Gewinn- und Verlustrechnung erstellt. Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich einen Anhang nach § 264 Abs. 1 HGB beifügen.

  • Pflicht für: Alle Kapitalgesellschaften, buchführungspflichtige Einzelunternehmer/Personengesellschaften
  • Doppelte Buchführung erforderlich (Soll-Ist-Prinzip)
  • Bildung von Rückstellungen, Abgrenzungen, Bewertung nach § 252 ff. HGB
  • Offenlegung beim Unternehmensregister nach § 325 HGB (für Kapitalgesellschaften)
Merkmal EUÜR Bilanz
Rechtsgrundlage § 4 Abs. 3 EStG § 242 ff. HGB
Gewinnermittlung Zufluss-Abfluss Periodengerecht
Buchführung Einfach Doppelt (Soll/Haben)
Rückstellungen Nein Ja (§ 249 HGB)
Offenlegung Nein Ja bei Kapitalgesellschaften

Kleinunternehmer GmbH oder UG: Besonderheiten

Viele Gründer wählen die Rechtsform GmbH oder UG (haftungsbeschränkt) und machen gleichzeitig von der Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG Gebrauch. Diese Kombination ist zulässig, führt aber zu spezifischen Pflichten, die oft unterschätzt werden.

Eine GmbH oder UG ist als Kapitalgesellschaft immer bilanzierungspflichtig nach § 264 Abs. 1 HGB – unabhängig von Umsatz oder Gewinn. Die Kleinunternehmerregelung befreit lediglich von der Umsatzsteuer, nicht aber von der Buchführungs- und Offenlegungspflicht.

„Viele Kleinunternehmer in der Rechtsform GmbH oder UG übersehen, dass sie trotz geringer Umsätze zur vollständigen Bilanzierung und Offenlegung verpflichtet sind. Die Kleinunternehmerregelung betrifft nur die Umsatzsteuer – nicht das Handelsrecht.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Pflichten für Kleinunternehmer-GmbH/UG

  • Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, GuV und Anhang (§ 264 HGB)
  • Feststellung des Jahresabschlusses durch Gesellschafterversammlung (§ 42a GmbHG)
  • Offenlegung beim Unternehmensregister innerhalb von 12 Monaten (§ 325 HGB)
  • Doppelte Buchführung nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB)
  • Ggf. Lagebericht bei mittelgroßen/großen Gesellschaften (§ 264 Abs. 1 HGB)

Auch wenn eine GmbH oder UG unter die Kleinst-Kapitalgesellschaft nach § 267a HGB fällt (Bilanzsumme ≤ 450.000 EUR, Umsatz ≤ 900.000 EUR, ≤ 10 Arbeitnehmer), bleibt die Offenlegungspflicht bestehen – allerdings mit Erleichterungen beim Umfang.

Jahresabschluss erstellen: Schritt für Schritt

Die Erstellung eines Jahresabschlusses für Kleinunternehmer in der Rechtsform GmbH oder UG folgt denselben Grundsätzen wie für größere Kapitalgesellschaften. Die gesetzlichen Vorgaben sind in den §§ 242 ff. HGB geregelt.

1. Inventur und Bestandsaufnahme

Zum Abschlussstichtag (i. d. R. 31.12.2025) ist eine körperliche Bestandsaufnahme aller Vermögensgegenstände und Schulden durchzuführen (§ 240 HGB). Dies umfasst Anlagevermögen, Umlaufvermögen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen.

2. Buchführungsabschluss

Alle Geschäftsvorfälle des Jahres 2025 müssen erfasst und verbucht sein. Periodengerechte Abgrenzungen (§ 250 HGB), Rückstellungen (§ 249 HGB) und Bewertungen (§§ 252 ff. HGB) sind vorzunehmen.

3. Erstellung von Bilanz und GuV

Die Bilanz ist nach dem Gliederungsschema des § 266 HGB aufzustellen. Die Gewinn- und Verlustrechnung folgt § 275 HGB (Gesamtkosten- oder Umsatzkostenverfahren). Kleinstkapitalgesellschaften können verkürzte Schemata nutzen.

4. Anhang erstellen

Nach § 264 Abs. 1 HGB ist ein Anhang zu erstellen, der Bilanz und GuV erläutert. Kleinstkapitalgesellschaften (§ 267a HGB) können von vielen Angabepflichten befreit werden, müssen aber Mindestangaben nach § 288 HGB machen.

Hinweis

OnlineBilanz.de führt Sie durch alle erforderlichen Schritte und erstellt automatisch ein HGB-konformes Format für Bilanz, GuV und Anhang – optimiert für Kleinst- und kleine Kapitalgesellschaften.

Offenlegungspflicht: Unternehmensregister statt Bundesanzeiger

Kapitalgesellschaften – auch Kleinunternehmer-GmbH und -UG – sind nach § 325 HGB verpflichtet, ihren Jahresabschluss offenzulegen. Seit dem DiRUG (Gesetz zur Digitalisierung des Gesellschaftsrechts) vom 1. August 2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister.

Achtung

Der Bundesanzeiger ist seit Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022 nicht mehr die zuständige Offenlegungsstelle. Alle Einreichungen erfolgen direkt beim Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de).

Umfang der Offenlegung nach Größenklasse

Der Umfang der offenzulegenden Unterlagen richtet sich nach der Größenklasse gemäß § 267 HGB. Kleinunternehmer fallen meist unter Kleinst- oder kleine Kapitalgesellschaften und profitieren von Offenlegungserleichterungen.

Größenklasse Bilanzsumme Umsatz Arbeitnehmer Offenlegung
Kleinstgesellschaft (§ 267a) ≤ 450 TEUR ≤ 900 TEUR ≤ 10 Bilanz, Anhang (verkürzt)
Kleine Gesellschaft (§ 267 Abs. 1) ≤ 7,5 Mio. EUR ≤ 15 Mio. EUR ≤ 50 Bilanz, Anhang, ggf. GuV
Mittelgroße Gesellschaft ≤ 24 Mio. EUR ≤ 48 Mio. EUR ≤ 250 Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht

Kleinstkapitalgesellschaften können nach § 326 Abs. 1 HGB auf die Offenlegung der GuV verzichten, wenn sie im Anhang bestimmte Angaben zur Umsatzerlösentwicklung machen.

Fristen und Sanktionen 2026

Für den Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten für das Geschäftsjahr 2025/2026 folgende Fristen zur Feststellung und Offenlegung des Jahresabschlusses. Die Nichteinhaltung kann zu empfindlichen Sanktionen führen.

Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG

Der Jahresabschluss muss von den Gesellschaftern innerhalb gesetzlicher Fristen festgestellt werden. Die Frist bemisst sich nach der Größenklasse der Gesellschaft:

Kleine Kapitalgesellschaft

Feststellung innerhalb von 11 Monaten nach Abschlussstichtag (spätestens 30.11.2026)

Mittelgroße/Große Gesellschaft

Feststellung innerhalb von 8 Monaten nach Abschlussstichtag (spätestens 31.08.2026)

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Nach § 325 Abs. 1 HGB sind die offenlegungspflichtigen Unterlagen spätestens 12 Monate nach dem Abschlussstichtag beim Unternehmensregister einzureichen. Für den Bilanzstichtag 31.12.2025 bedeutet dies: spätestens bis zum 31.12.2026.

Hinweis

Die Offenlegungsfrist von 12 Monaten gilt unabhängig von der Größenklasse für alle Kapitalgesellschaften gleichermaßen. Eine verspätete Einreichung löst automatisch ein Ordnungsgeldverfahren aus.

Ordnungsgeld nach § 335 HGB

Bei Verstoß gegen die Offenlegungspflicht nach § 325 HGB verhängt das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeld. Dieses kann gemäß § 335 HGB zwischen 500 EUR und 25.000 EUR betragen.

Achtung

Das Ordnungsgeld wird gegen die Gesellschaft und gegen die gesetzlichen Vertreter (Geschäftsführer) persönlich festgesetzt. Wiederholte Verstöße führen zu höheren Beträgen. Die Offenlegungspflicht bleibt auch nach Zahlung des Ordnungsgeldes bestehen.

Feststellung

Bis 30.11.2026 (kleine KapG) oder 31.08.2026 (mittelgroße/große KapG)

Offenlegung

Bis 31.12.2026 beim Unternehmensregister

Ordnungsgeld

500–25.000 EUR bei verspäteter oder fehlender Offenlegung

Häufig gestellte Fragen

Muss ein Kleinunternehmer nach § 19 UStG eine Bilanz erstellen?

Das hängt von der Rechtsform ab. Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) sind nach § 264 HGB immer bilanzierungspflichtig – auch als Kleinunternehmer. Einzelunternehmer und Personengesellschaften müssen nur bilanzieren, wenn sie die Schwellenwerte des § 241a HGB (800.000 EUR Umsatz oder 80.000 EUR Gewinn in zwei aufeinanderfolgenden Jahren) überschreiten. Ansonsten genügt die EUÜR.

Welche Umsatzgrenzen gelten 2026 für die Kleinunternehmerregelung?

Ab dem 1. Januar 2025 gelten neue Grenzen: Der Umsatz des Vorjahres (2025) darf maximal 25.000 EUR betragen haben, und der voraussichtliche Umsatz des laufenden Jahres (2026) darf 100.000 EUR nicht überschreiten. Bis 31.12.2024 lagen die Grenzen bei 22.000 EUR bzw. 50.000 EUR.

Wo muss eine Kleinunternehmer-GmbH ihren Jahresabschluss offenlegen?

Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de). Der Bundesanzeiger ist nicht mehr zuständig. Die Offenlegungsfrist beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag – für das Geschäftsjahr 2025 also bis spätestens 31.12.2026.

Was passiert, wenn ich als Kleinunternehmer-GmbH nicht offenlege?

Bei Verstoß gegen die Offenlegungspflicht nach § 325 HGB droht ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB zwischen 500 EUR und 25.000 EUR. Das Ordnungsgeld wird sowohl gegen die Gesellschaft als auch gegen den Geschäftsführer persönlich festgesetzt. Die Offenlegungspflicht bleibt auch nach Zahlung bestehen, und bei wiederholten Verstößen erhöhen sich die Beträge.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 19 UStG – Kleinunternehmer (Gesetzestext), § 241a HGB – Befreiung Einzelunternehmer, § 264 HGB – Pflicht zur Aufstellung, § 267 HGB – Größenklassen, § 325 HGB – Offenlegung, § 335 HGB – Ordnungsgeldverfahren. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

Weiterführend: Besteuerung Reiseleistungen UStG 2026: Marge & § 25

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Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
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Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
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Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

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Sind die Preise verbindlich?

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Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

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Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

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Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

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Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

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Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

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