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Sachanlagen218.400 €
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Vorräte84.300 €
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Bank & Kasse96.650 €
Summe Aktiva604.320 €
Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
Jahresüberschuss184.320 €
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HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
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Datum

Lesedauer

11–17 Minuten


OnlineBilanzBlogAG Bilanz erstellen

AG Bilanz erstellen 2026

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Eine Aktiengesellschaft unterliegt strengen Bilanzierungspflichten nach HGB und AktG. Der Jahresabschluss muss vollständig, fristgerecht und geprüft sein. Wer die Jahresabschluss und Bilanz selber erstellen möchte, kann mit digitalen Tools wie OnlineBilanz.de die AG-Bilanz 2026 rechtssicher und effizient umsetzen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Eine AG Bilanz besteht aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht. Der Vorstand muss den Jahresabschluss innerhalb von drei Monaten nach Geschäftsjahresende aufstellen. Nach Prüfung durch den Abschlussprüfer und Feststellung durch die Hauptversammlung erfolgt die Offenlegung beim Unternehmensregister innerhalb von zwölf Monaten.

Grundlagen der AG-Bilanzierung

Aktiengesellschaften gehören zu den Kapitalgesellschaften mit den strengsten Publizitäts- und Prüfungspflichten im deutschen Handelsrecht. Der Jahresabschluss einer AG unterliegt besonderen Anforderungen nach HGB und AktG.

Die Bilanzierung einer AG dient nicht nur der Information der Gesellschafter, sondern auch dem Schutz von Gläubigern, Arbeitnehmern und der Öffentlichkeit. Deshalb sind Prüfungspflicht, Publizität und formelle Anforderungen deutlich umfangreicher als bei einer GmbH.

Der Jahresabschluss muss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermitteln (§ 264 Abs. 2 HGB). Dies erfordert eine sorgfältige Aufstellung, umfassende Erläuterungen und eine vollständige Prüfung.

Hinweis

Jede Aktiengesellschaft ist unabhängig von ihrer Größe prüfungspflichtig nach § 316 Abs. 1 HGB. Eine freiwillige Prüfung wie bei kleinen GmbHs gibt es nicht – die Abschlussprüfung ist zwingend vorgeschrieben.

3 Monate

Aufstellungsfrist nach § 264 HGB

100%

Prüfungspflicht für alle AGs

12 Monate

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Bestandteile des Jahresabschlusses einer AG

Der Jahresabschluss einer Aktiengesellschaft besteht aus vier Pflichtbestandteilen nach § 264 Abs. 1 HGB. Diese Dokumente bilden zusammen ein vollständiges Bild der wirtschaftlichen Lage.

Die vier Pflichtbestandteile

Bilanz

  • Gliederung nach § 266 HGB zwingend
  • Vorjahresvergleich erforderlich
  • Bilanzeid durch Vorstand

Gewinn- und Verlustrechnung

  • Wahl zwischen zwei Verfahren
  • Ausweis des Jahresüberschusses/-fehlbetrags
  • Vorjahresvergleich zwingend

Anhang

  • Erläuterung der Bilanzierungsmethoden
  • Angaben zu Haftungsverhältnissen
  • Angaben zur Beschäftigtenzahl

Lagebericht

  • Darstellung der wirtschaftlichen Lage
  • Risiko- und Chancenbericht
  • Prognose der voraussichtlichen Entwicklung

Zusätzliche Bestandteile bei prüfungspflichtigen AGs

Da jede AG prüfungspflichtig ist, kommen weitere Dokumente hinzu, die Bestandteil des vollständigen Jahresabschluss-Pakets sind:

  • Prüfungsbericht des Abschlussprüfers nach § 321 HGB mit detaillierter Darstellung der Prüfung
  • Bestätigungsvermerk nach § 322 HGB – das offizielle Testat des Wirtschaftsprüfers
  • Bericht des Aufsichtsrats nach § 171 AktG mit Stellungnahme zur Prüfung
  • Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands nach § 170 AktG

„Der Jahresabschluss einer AG ist deutlich umfangreicher als bei einer GmbH. Anhang und Lagebericht erfordern detaillierte Angaben, die sorgfältig vorbereitet werden müssen. Eine strukturierte digitale Erfassung spart Zeit und vermeidet Fehler.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Gesetzliche Vorschriften für die AG-Bilanz

Die Bilanzierung einer Aktiengesellschaft folgt einem strengen rechtlichen Rahmen aus Handelsrecht und Aktienrecht. Die wichtigsten Vorschriften sind im HGB und AktG geregelt.

Handelsrechtliche Grundlagen

Paragraph Regelungsinhalt
§ 264 HGB Pflicht zur Aufstellung des Jahresabschlusses
§ 266 HGB Gliederung der Bilanz
§ 275 HGB Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung
§ 284 HGB Pflichtangaben im Anhang
§ 289 HGB Inhalt des Lageberichts
§ 316 HGB Prüfungspflicht für Kapitalgesellschaften
§ 325 HGB Offenlegung des Jahresabschlusses

Aktienrechtliche Besonderheiten

Das Aktiengesetz enthält zusätzliche Vorschriften speziell für AGs, die über die allgemeinen handelsrechtlichen Pflichten hinausgehen:

  • § 150 AktG: Bildung der gesetzlichen Rücklage aus dem Jahresüberschuss
  • § 170 AktG: Vorlage des Jahresabschlusses an den Aufsichtsrat
  • § 171 AktG: Prüfung durch den Aufsichtsrat und dessen Berichterstattung
  • § 172 AktG: Feststellung des Jahresabschlusses durch Aufsichtsrat oder Hauptversammlung
  • § 173 AktG: Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Hinweis

Die gesetzliche Rücklage nach § 150 AktG ist eine AG-spezifische Besonderheit. Solange sie zusammen mit anderen Gewinnrücklagen weniger als 10% des Grundkapitals beträgt, müssen jährlich 5% des Jahresüberschusses zugeführt werden.

Größenklassen nach § 267 HGB

Auch für Aktiengesellschaften gelten die Größenklassen des § 267 HGB. Sie bestimmen den Umfang der Offenlegungspflichten und Anhangangaben:

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Klein ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroß ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Groß > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Zwei der drei Größenmerkmale müssen an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen über- oder unterschritten werden, damit ein Größenklassenwechsel eintritt.

Achtung

Auch wenn eine AG formal als klein im Sinne des § 267 HGB eingestuft wird, bleibt sie vollständig prüfungspflichtig. Erleichterungen bei der Offenlegung sind möglich, die Abschlussprüfung entfällt jedoch nie.

Aufstellung der Bilanz durch den Vorstand

Die Verantwortung für die Aufstellung des Jahresabschlusses trägt der Vorstand der Aktiengesellschaft. Dies ist in § 264 Abs. 1 HGB und § 170 AktG klar geregelt.

Der Vorstand muss den Jahresabschluss innerhalb von drei Monaten nach dem Bilanzstichtag aufstellen. Für das Geschäftsjahr 2025 mit Bilanzstichtag 31.12.2025 bedeutet dies: Aufstellung bis spätestens 31. März 2026.

Ablauf der Aufstellung

  • Erfassung aller Geschäftsvorfälle in der Buchhaltung
  • Durchführung der Inventur zum Bilanzstichtag
  • Erstellung der Eröffnungsbilanz und laufende Buchführung
  • Jahresabschlussbuchungen und Abgrenzungen
  • Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden
  • Erstellung von Bilanz und GuV nach § 266/275 HGB
  • Verfassen des Anhangs nach § 284 HGB
  • Erstellung des Lageberichts nach § 289 HGB
  • Unterzeichnung durch alle Vorstandsmitglieder

Bilanzeid des Vorstands

Der Jahresabschluss muss von allen Vorstandsmitgliedern unterzeichnet werden. Diese Unterschrift wird als Bilanzeid bezeichnet und dokumentiert die Verantwortung für die Richtigkeit und Vollständigkeit.

Kann ein Vorstandsmitglied nicht unterschreiben, muss dies im Anhang erläutert werden. Die Gründe müssen nachvollziehbar sein (z.B. Krankheit, Ausscheiden).

Vorlage an den Aufsichtsrat

Nach § 170 Abs. 1 AktG muss der Vorstand den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Gewinnverwendungsvorschlag unverzüglich nach der Aufstellung dem Aufsichtsrat vorlegen.

Gleichzeitig ist der Jahresabschluss dem Abschlussprüfer zur Prüfung vorzulegen. Die Prüfung sollte parallel zur Aufsichtsratsprüfung erfolgen, damit beide Gremien zeitnah ihre Aufgaben erfüllen können.

„Die Drei-Monats-Frist zur Aufstellung ist ambitioniert. Eine gut organisierte Finanzbuchhaltung und zeitnahe Jahresabschlussbuchungen sind entscheidend. Digitale Tools ermöglichen eine schnellere Erstellung und Qualitätssicherung.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Prüfung und Feststellung des Jahresabschlusses

Jede Aktiengesellschaft muss ihren Jahresabschluss von einem Wirtschaftsprüfer oder einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft prüfen lassen. Dies ist in § 316 Abs. 1 HGB zwingend vorgeschrieben.

Abschlussprüfung nach § 316 HGB

Der Abschlussprüfer wird von der Hauptversammlung gewählt (§ 318 Abs. 1 AktG). Er prüft den Jahresabschluss, den Lagebericht und die Buchführung auf Ordnungsmäßigkeit und Gesetzmäßigkeit.

Das Ergebnis der Prüfung wird in zwei Dokumenten festgehalten:

  • Prüfungsbericht nach § 321 HGB: Ausführlicher Bericht über Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung sowie über wesentliche Feststellungen
  • Bestätigungsvermerk nach § 322 HGB: Kurze, standardisierte Erklärung über das Prüfungsergebnis (uneingeschränkt, eingeschränkt, Versagung oder Verweigerung)

Hinweis

Der Bestätigungsvermerk ist die offizielle Bescheinigung über die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses. Nur bei einem uneingeschränkten Testat gilt der Abschluss als ohne wesentliche Mängel.

Prüfung durch den Aufsichtsrat

Nach § 171 AktG muss der Aufsichtsrat den Jahresabschluss, den Lagebericht, den Gewinnverwendungsvorschlag und den Prüfungsbericht prüfen und darüber schriftlich an die Hauptversammlung berichten.

Der Aufsichtsrat hat für seine Prüfung einen Monat Zeit. Nach § 171 Abs. 3 AktG muss er seinen Bericht dem Vorstand innerhalb eines Monats nach Zugang des Prüfungsberichts vorlegen.

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgt nach § 172 AktG entweder durch:

Aufsichtsrat (Regelfall)

  • Feststellung direkt nach Prüfung
  • Keine Hauptversammlung erforderlich
  • Beschluss im Aufsichtsratsprotokoll

Hauptversammlung

  • Vorlage an die Hauptversammlung
  • Beschlussfassung erforderlich
  • Zeitlich später als Aufsichtsratsfeststellung

Mit der Feststellung wird der Jahresabschluss rechtsverbindlich. Erst danach kann die Offenlegung beim Unternehmensregister erfolgen.

Achtung

Wird der Jahresabschluss nicht festgestellt, kann er nicht offengelegt werden. Dies führt zu einer Fristversäumnis und kann ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB auslösen (500 bis 25.000 Euro).

Offenlegung beim Unternehmensregister

Nach der Feststellung muss der Jahresabschluss einer AG elektronisch beim Unternehmensregister offengelegt werden. Dies regelt § 325 HGB. Die Offenlegung erfolgt seit dem DiRUG (01.08.2022) ausschließlich über das Unternehmensregister.

Umfang der Offenlegung

Der Umfang der offenzulegenden Unterlagen richtet sich nach der Größenklasse der AG:

Größenklasse Offenzulegende Unterlagen
Kleine AG Bilanz, Anhang, Bestätigungsvermerk (GuV freiwillig)
Mittelgroße AG Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht, Bestätigungsvermerk
Große AG Vollständiger Jahresabschluss, Lagebericht, Bestätigungsvermerk, ggf. weitere Berichte

Zusätzlich muss jede AG den Ergebnisverwendungsbeschluss offenlegen, falls die Hauptversammlung über die Gewinnverwendung entschieden hat.

Technische Anforderungen

Die Offenlegung erfolgt ausschließlich in elektronischer Form. Die Unterlagen müssen im XHTML- oder ESEF-Format eingereicht werden (bei kapitalmarktorientierten AGs ESEF verpflichtend).

  • Einreichung über das Einreichungsportal des Unternehmensregisters
  • Authentifizierung per ELSTER-Zertifikat oder anderer qualifizierter Signatur
  • Strukturierte Datenübermittlung nach dem Taxonomy-Standard
  • Bestätigung der Einreichung durch Eingangsbescheinigung

Hinweis

OnlineBilanz.de erstellt den Jahresabschluss automatisch im richtigen elektronischen Format und übermittelt ihn direkt an das Unternehmensregister. Die technischen Anforderungen werden automatisch erfüllt.

Prüfung und Veröffentlichung

Das Unternehmensregister prüft die eingereichten Unterlagen formal auf Vollständigkeit und technische Richtigkeit. Nach erfolgreicher Prüfung werden die Daten veröffentlicht und sind für jedermann abrufbar.

Die Offenlegung gilt als erfolgt, sobald die Unterlagen im Unternehmensregister veröffentlicht sind. Die Gesellschaft erhält eine Bekanntmachung über die Veröffentlichung.

„Die elektronische Offenlegung über das Unternehmensregister ist seit 2022 der einzige zulässige Weg. Eine Einreichung beim Bundesanzeiger ist nicht mehr möglich. Die technischen Anforderungen sind komplex – eine automatisierte Lösung spart Zeit und vermeidet Fehler.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Fristen und Termine für den Jahresabschluss 2026

Für den Jahresabschluss einer Aktiengesellschaft gelten mehrere gesetzliche Fristen, die strikt einzuhalten sind. Für das Geschäftsjahr 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) ergeben sich folgende Termine für 2026:

Übersicht der wichtigsten Fristen

Frist Rechtsgrundlage Termin für GJ 2025 Verantwortlich
Aufstellung Jahresabschluss § 264 Abs. 1 HGB 31. März 2026 Vorstand
Vorlage an Aufsichtsrat § 170 Abs. 1 AktG Unverzüglich nach Aufstellung Vorstand
Prüfung Aufsichtsrat § 171 Abs. 3 AktG 1 Monat nach Prüfungsbericht Aufsichtsrat
Feststellung § 172 AktG Individuell Aufsichtsrat/HV
Offenlegung § 325 Abs. 1 HGB 31. Dezember 2026 Vorstand

Offenlegungsfrist im Detail

Die 12-Monats-Frist nach § 325 HGB ist die kritischste Frist. Sie beginnt am Tag nach dem Bilanzstichtag und endet zwölf Monate später. Für den Bilanzstichtag 31.12.2025 bedeutet dies:

31.12.2025

Bilanzstichtag

31.03.2026

Aufstellung spätestens

31.12.2026

Offenlegung spätestens

Die Frist endet am 31. Dezember 2026 um 24:00 Uhr. Die Einreichung beim Unternehmensregister muss bis zu diesem Zeitpunkt vollständig abgeschlossen sein.

Achtung

Wichtig: Die technische Bearbeitung durch das Unternehmensregister kann mehrere Tage dauern. Es wird empfohlen, die Offenlegung mindestens eine Woche vor Fristablauf einzureichen, um technische Probleme oder Rückfragen zu vermeiden.

Konsequenzen bei Fristversäumnis

Wird die Offenlegungsfrist nicht eingehalten, drohen empfindliche Sanktionen:

  • Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB: Das Bundesamt für Justiz kann Ordnungsgelder zwischen 500 und 25.000 Euro verhängen
  • Persönliche Haftung der Vorstandsmitglieder: Das Ordnungsgeld richtet sich gegen die vertretungsberechtigten Organmitglieder persönlich
  • Wiederholungsgefahr: Bei mehrfacher Verspätung steigen die Ordnungsgelder deutlich an
  • Reputationsschaden: Die Versäumnis ist öffentlich im Unternehmensregister sichtbar

Hinweis

Das Ordnungsgeld ist unabhängig von Verschulden. Selbst bei technischen Problemen oder organisatorischen Schwierigkeiten kann das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeld verhängen. Frühzeitige Planung ist daher essentiell.

Digitale Erstellung mit OnlineBilanz.de

Die Erstellung eines AG-Jahresabschlusses ist komplex und zeitaufwendig. OnlineBilanz.de bietet eine digitale Lösung, die speziell für die Anforderungen von Kapitalgesellschaften entwickelt wurde.

Funktionen für AG-Jahresabschlüsse

Vollständige Gliederung

  • Beide GuV-Verfahren unterstützt
  • Vorjahresvergleich automatisch
  • Formelle Prüfung integriert

Anhang & Lagebericht

  • Checkliste der Pflichtangaben
  • Textbausteine und Vorlagen
  • Größenklassen-spezifische Anpassung

XBML-Export

  • XHTML-Taxonomie konform
  • Direkte Übermittlung möglich
  • Validierung vor Einreichung

Vorteile der digitalen Erstellung

  • Zeitersparnis durch automatisierte Berechnungen und Übertragungen
  • Fehlerminimierung durch integrierte Plausibilitätsprüfungen
  • Rechtssicherheit durch aktuelle Taxonomie und Gesetzesanpassungen
  • Vollständigkeitskontrolle aller Pflichtangaben nach HGB und AktG
  • Direkte elektronische Übermittlung an das Unternehmensregister
  • Revisionssichere Archivierung aller Jahresabschlüsse
  • Zusammenarbeit mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer möglich
  • Transparente Kostenstruktur ohne versteckte Gebühren

Workflow für AG-Jahresabschlüsse

Die Erstellung eines AG-Jahresabschlusses mit OnlineBilanz.de folgt einem strukturierten Prozess:

  1. Import der Buchhaltungsdaten aus dem Finanzbuchhaltungssystem (DATEV, CSV oder manuell)
  2. Erfassung der Jahresabschlussbuchungen und Bewertungen
  3. Automatische Erstellung von Bilanz und GuV nach HGB-Gliederung
  4. Erfassung der Anhangangaben über strukturierte Eingabemasken
  5. Erstellung des Lageberichts mit Textbausteinen und individuellen Ergänzungen
  6. Vollständigkeitsprüfung und Validierung aller Pflichtangaben
  7. Export als PDF zur Vorlage an Aufsichtsrat und Abschlussprüfer
  8. Nach Feststellung: Elektronische Einreichung beim Unternehmensregister

„OnlineBilanz.de wurde speziell für die Anforderungen des HGB entwickelt. Die Software kennt alle Pflichtangaben und führt Sie Schritt für Schritt durch den Prozess. Gerade bei AGs mit ihren umfangreichen Anhangangaben spart dies erheblich Zeit.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Zusammenarbeit mit Beratern

OnlineBilanz.de ermöglicht die Zusammenarbeit mit Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern über ein Mandantenzugangs-System. Berater können direkt auf die Jahresabschlussdaten zugreifen, Korrekturen vornehmen und den Prüfungsprozess digital begleiten.

Dies verkürzt Abstimmungsschleifen, vermeidet Medienbrüche und sorgt dafür, dass alle Beteiligten stets mit der aktuellen Version des Jahresabschlusses arbeiten.

Hinweis

Die Plattform unterstützt verschiedene Benutzerrollen mit abgestuften Berechtigungen. So können Buchhaltung, Vorstand, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer effizient zusammenarbeiten, ohne dass Daten per E-Mail oder USB-Stick ausgetauscht werden müssen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Bestandteile muss der Jahresabschluss einer AG enthalten?

Der Jahresabschluss einer AG besteht aus vier Pflichtbestandteilen: Bilanz nach § 266 HGB, Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB, Anhang nach § 284 HGB und Lagebericht nach § 289 HGB. Zusätzlich sind der Prüfungsbericht und der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers erforderlich, da jede AG prüfungspflichtig nach § 316 HGB ist.

Bis wann muss der Jahresabschluss 2025 einer AG offengelegt werden?

Für das Geschäftsjahr 2025 mit Bilanzstichtag 31.12.2025 gilt die 12-Monats-Frist nach § 325 HGB. Die Offenlegung beim Unternehmensregister muss bis spätestens 31. Dezember 2026 erfolgen. Die Aufstellung durch den Vorstand muss bereits bis 31. März 2026 abgeschlossen sein.

Ist jede Aktiengesellschaft prüfungspflichtig?

Ja, jede Aktiengesellschaft ist unabhängig von ihrer Größe nach § 316 Abs. 1 HGB prüfungspflichtig. Es gibt keine Ausnahme oder Befreiung von der Abschlussprüfung. Der Abschlussprüfer wird von der Hauptversammlung gewählt und erstellt einen Prüfungsbericht sowie einen Bestätigungsvermerk nach § 321 und § 322 HGB.

Wer stellt den Jahresabschluss einer AG fest?

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgt nach § 172 AktG grundsätzlich durch den Aufsichtsrat, sofern dies nicht ausgeschlossen wurde. Alternativ kann die Hauptversammlung den Jahresabschluss feststellen. Erst nach der Feststellung ist der Jahresabschluss rechtsverbindlich und kann beim Unternehmensregister offengelegt werden.

Welche Sanktionen drohen bei verspäteter Offenlegung?

Bei Versäumnis der Offenlegungsfrist nach § 325 HGB kann das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeld zwischen 500 und 25.000 Euro nach § 335 HGB verhängen. Das Ordnungsgeld richtet sich persönlich gegen die Vorstandsmitglieder und ist unabhängig von einem Verschulden. Bei wiederholter Verspätung steigen die Ordnungsgelder deutlich an.

Wo muss der AG-Jahresabschluss 2026 eingereicht werden?

Die Offenlegung erfolgt seit dem DiRUG (01.08.2022) ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister. Eine Einreichung beim Bundesanzeiger ist nicht mehr möglich. Die Unterlagen müssen im XHTML- oder ESEF-Format über das Einreichungsportal des Unternehmensregisters eingereicht werden.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), Aktiengesetz (AktG), Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

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Sind die Preise verbindlich?

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Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
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Ben
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